Veröffentlicht in Tierschutz

Die Milchmärchen

 

WAS WEISST DU EIGENTLICH WIRKLICH ÜBER MILCH UND DEREN ERZEUGUNG ??

Fast alles, was uns durch die heile Werbewelt über Milch und deren Erzeugung vorgegaukelt wird , ist fernab von jeder Realität oder zumindest umstritten. Das glaubst Du nicht ?  Du wirst erstaunt sein !

Märchen Nummer 1 Die Milch, die wir trinken ist lediglich der Überschuss, den das säugende Kälbchen nicht braucht.

In der Nutztierhaltung (das gilt auch für Biohaltung) bekommen Tiermütter kaum jemals die Chance, ihren Nachwuchs zu umsorgen, worunter sowohl die Mütter als auch ihre Kinder leiden. Kühe sind äusserst friedliche und soziale Tiere. Wenn man sie lässt, umsorgen sie ihren Nachwuchs fürsorglich über den Zeitraum von etwa drei Jahren und entwickeln lebenslange Freundschaften und Bindungen untereinander. Sie produzieren Milch ausschliesslich aus demselben Grund, wie der Mensch : als Nahrung für ihre Babys. Doch Kälber in modernen Milchbetrieben werden ihren Müttern meist schon wenige Stunden nach der Geburt brutal entrissen.

Es gehört wenig Phantasie dazu sich auszumalen, wie sehr sie sich nach ihren Müttern sehnen, und wie sehr die Mütter unter der unnatürlichen Trennung leiden. Ihr Klagen und Jammern schallt unüberhörbar aus jeder Mastanlage für Kälber .

Anschliessend werden die Kälber isoliert und mit industriellem Milchersatz gefüttert, damit die Milch ihrer Mütter zum Verzehr für den Menschen verkauft werden kann.

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Während die weiblichen Kälbchen geschlachtet oder für die Milchproduktion herangezüchtet werden, werden ihre Brüder ab der 8. Lebenswoche in Ställen bzw. Buchten aufgezogen . Einem zwei bis acht Wochen alten Tier stehen hier gerade einmal ca 1,5 m² zur Verfügung.

Oft werden die Kälbchen bei dieser Aufzuchtform sogar eine gewisse Zeit angekettet, obwohl das Anbinden und Festlegen grundsätzlich nur mit Übergangsfristen erlaubt ist.

Ab der achten Lebenswoche werden die kleinen Kälbchen meist in „Einzelhaltung“ in kleinen, dunklen Mastboxen, sogenannten Kälberiglus aufgezogen . Im Jargon der Milchindustrie wird erklärt : „So haben sie viel frische Luft. Das stärkt ihre Abwehrkräfte und fördert ihre Entwicklung“ Eine sehr zynische Definition von Isolationshaltung auf engstem Raum.

Als Futtermittel erhalten die Kälber, der Leser ahnt es bereits, meist nicht Milch sondern industriellen Milchersatz, mit dem sie täglich mindestens 1 kg an Gewicht zulegen. Kälber dürfen auch wieder mit toten und zermahlenen Fischen gefüttert werden, was nach dem Ausbruch von BSE lange Zeit untersagt war. Diese Aufzuchtbedingungen erinnern nur wenig an die idyllischen Bilder auf der Milchpackung.  (Bild „Kälberiglu“)

https://i2.wp.com/aktiv.sagneinzumilch.de/pics/X88AV44ICF88DWBG22ZSHAH11FXITT.jpg Etwa sechs Wochen nach der Geburt wird die Kuh erneut zwangsbefruchtet (künstlich natürlich , oder dachtest du  tatsächlich ….? Nein !) Während die Kuh also noch Milch liefert, für das Kalb, das man ihr nahm, ist sie bereits erneut trächtig und die Milchproduktion wird so fast durchgängig in Gang gehalten.

Märchen Nr2 Milchkühe verbringen ihr Leben bei bester Gesundheit auf saftig grünen Weiden

Eine Kuh gibt nicht von Natur aus durchgehend Milch. Kuhmilch ist Muttermilch und eine Kuh liefert nur Milch, wenn sie Nachwuchs hatte.

Das bedeutet für eine Milchkuh , dass sie nach künstlicher Zwangsbesamung mit etwa zwei Jahren ihr erstes Kalb zur Welt bringt und ihre leidvolle Arbeit beginnt. Nach der 4. Laktationsphase nimmt die Milchleistung stetig ab. Die Kuh ist von der hohen Belastung ausgezehrt . und spätestens im Alter von 5-6 Jahren, Milchkühe in „Anbindehaltung“ bereits oft nach drei Jahren , wird sie für den Bauern unrentabel. Das Todesurteil für die geschundene, ausgelaugte Kuh, die eine natürliche Lebenserwartung von ca. 20 Jahren hätte. Kühe, oder „ Milch Produktionseinheiten“ der Neuzeit, sind durch Zucht künstlich auf Hochleistung getrimmt.

Riesige Euter, prall und  überdehnt, neigen zu äusserst schmerzhaften Entzündungen, die mit Antibiotika bekämpft werden müssen. Durch mangelhafte Bewegung leiden Gelenke und Knochen, durch die fehlende Möglichkeit zu  Kontakten mit Herdengenossen sind viele Tiere verhaltensgestört und zeigen Anomalien.

Hinzu kommt der enorme Leistungsdruck, unter dem moderne Milchkühe stehen. Für jeden Liter Milch muss eine Kuh bis zu 500 Liter Blut durch ihr Euter pumpen, bei einer Milchleistung von bis zu 10.000 Liter Milch/Jahr eine enorme Leistung. Fehlt der Kuh aber die artgerechte Energiezufuhr und das artgemäße Leben im Freien, wird sie diese Energie dem eigenen Körper entziehen.

Bei den meisten Rinderrassen tragen auch die weiblichen Rinder Hörner. Diese werden den Kälbchen bereits in der 6. Woche entfernt, „um die von den Hörnern ausgehende Verletzungsgefahr für Mensch und Tier auszuschliessen“. Bei der „Enthornung“ handelt es sich um einen schmerzhaften Eingriff, den die Halter selbst ausführen dürfen. Die Hornanlage am Kopf wird mit einem Brennstab zerstört. Routinemässig wird dabei weder ein Schmerzmittel noch eine Betäubung eingesetzt.

Obwohl in der Werbung für Käse, Milch und Joghurt Kühe gerne auf grünen, satten Weiden platziert werden, ist diese Art der Haltung oftmals nur Wunschdenken des Verbrauchers.

Nur noch 40 % der Milchkühe in Deutschland sehen jemals eine Weide , die restlichen Tiere, 60 % aller Milchkühe, werden in Ihrem Leben den Stall nie verlassen .

Die dauerhafte Anbindehaltung von Rindern und Milchkühen ist zwar auf dem besten Wege, verboten zu werden , voraussichtlich wird sie jedoch noch bis mindestens 2020 mit Einschränkungen erlaubt sein, obwohl hier eine Kuh vergleichsmässig meist nicht mehr Platz hat, als ein Huhn in der Legebatterie.

In der Regel ist nur ein kleiner Schritt vor und ein kleiner Schritt zurück möglich. Umdrehen ? Fehlanzeige.! Nein, sie kann sich nicht einmal umdrehen. Ihr ganzes Leben lang. Gruselige Vorstellung , oder ?

Einleuchtend, dass sich mit dem Bild der friedlich grasenden Kuh in freier Natur besser werben lässt, als mit traurigen Bildern aus dem Elend der Massentierhaltungsställe.  Quelle und Zusatzinformationen http://www.tierschutzbuero.de/die-milch-machts/

Märchen Nr3 Milch ist uneingeschränkt gesund und ein notwendiger Baustein ausgewogener Ernährung

Milch soll vor Osteoporose schützen und gesund für die Knochen sein. Doch Milch ist bereits seit Jahren ein umstrittenes Lebensmittel. Mittlerweile mehren sich die wissenschaftlichen Beweise für die Schädlichkeit der Kuhmilch – zumindest wenn diese in der aktuell verfügbaren Qualität und der heute empfohlenen Menge verzehrt wird. Die Erkenntnis, dass der Verzicht auf Milch bei Akne, Neurodermitis, bei entzündlichen Hauterkrankungen , ja bei allen Erkrankungen des Entzündlichen Formenkreises von Vorteil ist, hat sich mittlerweile in der Medizin weitestgehend durchgesetzt.

Anders sieht es bei dem Thema Osteoporose aus. Weiterhin wird Milch als Allheilmittel gegen Knochenabbau angepriesen. Doch neuere Studien zweifeln diesen Effekt an. Schon im April 2009 veröffentlichte das Fachjournal Osteoporosis International eine Studie, die zeigte, dass die Knochendichte der vegan lebenden Studienteilnehmerinnen (Frauen im Klimakterium) absolut identisch war mit der Knochendichte der „normal“ essenden Frauen . Derselben Meinung ist eine Studie von Diane Feskanich /Harvard University 2013.  „Die Beobachtung der fast 100.000 Teilnehmer ergab, dass ein hoher Milchkonsum bei männlichen Heranwachsenden das Risiko für spätere Knochenbrüche sogar erhöhen könnte.“

Das aber ist nicht der einzige Nachteil der Milch. Milchverzehr erhöht vermutlich die Gefahr, bereits im Kindesalter an Diabetes Typ 1 zu erkranken.  Die Proteine der Milch – vor allem das sog. A1 Beta-Casein – scheinen das Darmmilieu negativ zu beeinflussen und begünstigen damit Irritationen des Immunsystems – wie eben auch Diabetes Typ 1.

Zu kontrovers und gegensätzlich sind die aktuellen Studien und wissenschaftlichen Meinungen pro und kontra Milchverzehr , um hier eine allgemein gültige Empfehlung aussprechen zu wollen. Am Besten  selbst nachlesen, und eine eigene Meinung bilden!

Märchen Nr4 Bio Milch ist Geschäftemacherei, normale Milch ist qualitativ genauso gut .

Grundsätzlich gilt, wo Bio drauf steht, muss auch Bio drin sein. Aber wie unterscheidet sich Bio- und konventionell erzeugte Milch ? Zunächst einmal,  auch bei Milch aus Bio Produktion gilt  : Eine Kuh gibt nur Milch, wenn sie ein Kalb geboren hat , siehe oben….

In Sachen Futter und Haltungsbedingungen gibt es jedoch deutliche Unterschiede. Man ist, was man isst. Dieser Grundsatz gilt auch für Kühe. Und genau wie Mütter während der Stillphase peinlichst darauf achten, keine Medikamente oder Schadstoffe zu sich zu nehmen, die in die Muttermilch übergehen könnten, genauso wichtig ist es für den Endverbraucher, dass die milchgebende Kuh so wenig Gentechnik, Gifte und Medikamente im Futter hatte, wie irgend möglich. Denn das Futter der Milchkühe beeinflusst die Qualität entscheidend.

Besonders anschaulich wird diese These bei der konjugierten Linolsäure.(CLA) bewiesen. Dieser Fettsäure werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben, unter anderem Schutzfunktion vor Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebs. Bio Milch enthält nachweislich bis zu drei Mal so viel von dieser ungesättigten Fettsäure wie konventionell erzeugte Milch , dafür weniger  Omega-6-Fettsäuren (bzw im Verhältnis zueinander vorteilhafter) .Vermutet wird, dass der hohe Faseranteil in natürlichem Futter (Heu, frisches Gras) und die Vielfalt der konsumierten Pflanzenarten dabei eine Rolle spielt.

Auch bei der Verarbeitung in der Molkerei gelten andere Standards als bei der konventionellen Weiterverarbeitung. Gentechnisch veränderte Zutaten sind verboten, ebenfalls künstliche Aromen, (Demeter zum Beispiel, verwendet keinerlei Aromen), künstliche Vitamine, künstliche Süssungsmittel , der Grossteil der marktüblichen Zusatz- und Farbstoffe. Auch auf das Homogenisieren der Milch wird bei den meisten Bio Produkten verzichtet.

Im Gegensatz zur konventionellen Tierhaltung gibt es im Rahmen der EU-Öko Verordnung konkrete gesetzliche Mindeststandards. Vorgaben wie Auslauf im Freien, Keine Anbindung, Mindestplatzangaben pro Tier, Ausgestaltung der Stall- und Liegeflächen. Der Spaltenanteil im Boden , an dem sich die Tiere oft die Klauen verletzen ist begrenzt und die Liegeflächen müssen mit einem weichen Untergrund, wie Stroh, ausgestattet sein.

Einen ausgezeichneten Überblick über die Haltungsbedingungen der verschiedenen Milchhersteller und den Vergleich von konventionellen und Biomarken finden Sie unter dem Link

http://welttierschutz.org/wp-content/uploads/2013/11/WTG_Milchratgeber_April-2014.pdf

Wem nach dieser Lektüre jedoch komplett die Lust auf Milch vergangen sein sollte, dem möchte ich Pflanzenmilch aus Hafer, Reis, Soja, Dinkel oder Mandeln ans Herz.legen . Sie ist nicht nur bekömmlicher und schmeckt ausgezeichnet sondern trägt auch durch jeden nicht getrunkenen Liter Kuhmilch zum Tierschutz bei.

Aktionen und Infos zu diesem Thema gibt es bei :  http://aktiv.sagneinzumilch.de/

 

Autor:

Bloggerin, Autorin und Tierschutz Aktivistin Frieden für Pfoten e.V.

10 Kommentare zu „Die Milchmärchen

  1. Sehr guter Beitrag – leider spricht das oben beschriebene nicht für alle Betrieb, meist nur für die, die mehr als 300 Tiere im Stall haben und einfach keine Zeit bzw. keinen Sinn in der Kälberaufzucht sehen, da die Tiere ja „eh geschlachtet werden irgendwann“…

    Ich selber habe einen Milchviehbetrieb und kann nur für unseren Hof sprechen, hier werden die Kälber liebevoll aufgezogen und wir versuchen sie so lange es geht bei der Mutterkuh zu lassen…. leider gibt es vom Gesetzt her so viele Vorschriften und sonstiges die uns vieles erschweren und manches auch unmöglich machen…

    Trotzdem finde ich deinen Beitrag sehr gelungen.

    Liebe Grüße & einen schönen Tag 🙂

    Monja

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  2. Dankeschön für das Feedback. . Ich glaube gern..und hoffe, dass es Milchvieh Betriebe gibt, die nach Kräften versuchen, ihren Tieren ein möglichst artgerechtes Leben zu bieten, es ist gewiss nicht meine Absicht, alle über einen Kamm zu scheren. Leider aber sind diese Betriebe in der Gesamtheit gesehen eher die Ausnahme als die Regel , da der Kostendruck anderes Vorgehen erzwingt. Krankes System, für Milchbauern, Verbraucher und ganz besonders für die Tiere. Danke für den Hinweis und liebe Grüße !

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  3. Danke für die Information. Vieles war mir bisher nicht ausreichend bewusst. Gibt es irgendeine Option für gewaltfreie Milchprodukte. Ich verzichte schon weitestgehend auf Milch selbst und ersetzte mit Sojamilch aber was ist mit Käse? Kann man überhaupt Käse kaufen und verzehren, der nicht auf solch einer Haltung basiert? Mutterkuhhaltung ergibt ja keine Milch und damit auch auch keinen Käse, wenn ich das recht verstanden habe oder?

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  4. Hallo Ines,

    mit meinen Artikeln möchte ich gerne aufkären und Optionen aufzeigen, aber keine „Regeln“ verbreiten 🙂 Für mich ist jeder Schritt weg vom Tierleid ein Schritt in die richtige Richtung weil ich glaube , jeder muss selbst entscheiden, wann und in welchem Umfang er welches Produkt aus dem Speiseplan ersetzt , streicht oder zumindest weg von der Massen Qual Produktion konsumiert oder…die konsequente Lösung, vegan lebt. Deshalb, was deine Frage betrifft, diese beiden Vorschläge : Neben tollen veganen Käseangeboten, mittlerweile nicht nur im Bioladen sondern auch z.B. bei REWE, gibt es Höfe, die in Sachen Aufzucht eine andere Philosophie der Milchwirtschaft betreiben. Der Link ist beigefügt. Danke für das feed back und liebe Grüsse ❤ Bettina Marie http://klostersee.org/milchkuhe/

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  5. Hallo!
    Wo haben sie recherchiert? Waren sie schon mal auf einem Milchviehbetrieb?
    Zu den Bildern: diese Kälber-Gitterboxen ohne Einstreu sind sicherlich nicht erlaubt, sie sind viel zu klein! Und das Kalb im Iglo ist frisch geboren, da sieht ein Kalb von Natur aus so aus, wenn es die ersten Gehversuche macht.
    Kälber werden nur die ersten Tage einzeln-nicht isoliert!!!- gehalten. Danach werden sie (nach Gesetzesvorgabe) in Gruppen gehalten.
    Vieles aus ihrem Artikel mag ja stimmen, aber was die Haltung der Tiere und die Beziehung der Landwirte zu ihren Tieren angeht, liegen sie falsch! Die Milchviehhaltung ist mit sehr viel harter Arbeit und Entbehrung von Freizeit verbunden, dass macht man nur aus Liebe zum Beruf und Liebe zum Tier. Die Entlohnung der Arbeit ist leider so schlecht, dass sie kein Grund für die Milchviehhaltung ist.
    Schöne Grüße
    Birte

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  6. Hallo Birte,

    dieser Artikel beinhaltet neben meinen eigenen Erfahrungen…ich wohne auf dem Land und habe Zugang…die Quintessenz aus der Arbeit so ziemlich aller grossen Tierschutzorganisationen. Einige davon beschäftigen sich ausschliesslich mit der Problematik der „Milchviehaltung“ und ganz ehrlich, ich habe nicht das leiseste Interesse daran, irgendjemanden zu beleidigen oder einen Berufsstand schlecht zu schreiben. Ich wünschte mir jedoch, ich hätte all die Bilder, Videos und Dokumentationen nie gesehen, die den Ablauf in vielen Betrieben, ganz „normalen“ Grossbertieben zeigen und das Leiden der Tiere. Kühe wie Kälber. Die Realität sieht teilweise sogar noch härter aus, denn es gibt leider nicht nur den Landwirt, der aus Berufung und Liebe zum Tier seinen harten Job macht. Es gibt zunehmend den Landwirt, dem Preisdruck und Arbeitskräftemangel im Nacken sitzen und die Tierfabriken, die mit wechselnden Arbeitskräften und maschinellen Abläufen keinerlei Bezug mehr dazu haben, dass dies ein lebendes, fühlendes Wesen ist, was im Stall steht. Trotzdem herzlichen Dank für den Kommentar, ich werde nachprüfen, soweit möglich, wie alt das Kalb auf dem Bild ist. Wobei ich nach wie vor finde, ein Kalb gehört zur Mutterkuh und nicht in einen Iglu. Grüsse zurück. Bettina Marie

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  7. Moin
    der Beitrag an sich ist schön geschrieben
    ABER
    die dargestellte Situation gilt nicht für alle Betriebe, egal on 60 Kühe in einem Laufstall oder 300 Kühe. Die Landwirte haben so viele Vorgaben, das sei manchmal garnicht mehr wissen, wie sie diese bei den aktuellen Milchpreisen und steigenden Kosten umsetzen sollen! Um überhaupt Leistung (egal welche Rasse oder Haltungsart) zu erreichen, muss es de Tieren gut gehen. Ein kranke Kuh leistet genauso wenig wie ein verletzter Mensch! Klar gibt es auch „schwarze Schafe“, welche in den Medien groß rauskommen. Die Landwirte die sich gut um ihre Tiere kümmern, werden kaum beachtet. Und desweiteren sei gesagt, „schwarze Schafe“ gibt es in jedem Bereich!
    Lg
    P.s. Man sollte sich mal fragen, weshalb die Landwirte so effizient wie möglich wirtschaften MÜSSEN, den sonst gehen sie pleite und verlieren ihre Berufung und Job.
    P.s.s. Die Bevölkerung möchte ihre Lebensmittel immer günstiger haben, da ist es logisch das die Industrie die Preise immer weiter senkt, zu Lasten der Landwirte!

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