Lifestyle

Warum wir alle viel mehr Kürbisse essen sollten…

Nicht mehr lange, und das Haus wird nach Äpfeln duften und frisch geernteten Nüssen. Bald werden in der Gemüse Abteilung des Supermarktes die Regale mit der diesjährigen Kürbisernte  bestückt sein, und dann gibt es für mich kein Halten mehr.

Ich werde nicht nur jeden freien Quadratzentimeter im Haus mit Kürbissen dekorieren sondern es wird Kürbis Suppe geben, Kürbis Gelee, jede Menge Kürbis Gerichte, in allen Variationen, bis in die Weihnachtszeit, wenn mein alljährlicher Kürbisrausch langsam wieder verfliegt.

Es ist ein äußerst gesunder „Rausch“, denn Kürbisse sind nicht nur super lecker und vielseitig sondern echte Vitalstoff Bomben.

Angeblich soll kein geringerer als Christoph Kolumbus den Kürbis, der botanisch betrachtet, zu den Beeren zählt, von seiner Amerikafahrt mit nach Europa gebracht haben. Wer auch immer dafür verantwortlich ist, seit dem 16. Jahrhundert sind Kürbisgewächse in Europa verbreitet und mittlerweile gibt es weltweit mehr als 800 Sorten.
Zierkürbisse

Kürbis kann in der Küche so ziemlich alles
Neben den kleinen Zierkürbissen, in denen jedoch so viel von dem Bitterstoff Cucurbitacin enthalten ist, dass die Früchte ungenießbar sind , gibt es die Speisekürbisse in sämtlichen Größen, Formen und Geschmacksvarianten.

Ich liebe sie alle 🙂 , aber bevorzuge meist den ursprünglich aus Japan stammenden Hokkaido, weil man ihn samt Schale verwerten kann und er daher besonders einfach und ohne lästiges Schälen fix zubereitet ist.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich gerade klinge, wie Forrest Gump´s Freund Bubba in seiner endlos Aufzählung an Shrimp Varianten…:

…es gibt Butternuss, Gem Squash, Muscade de Provence, Türken-Turban,  Baby Bear oder Mini-Patisson …
…aus Kürbis kann man leckere Hauptgerichte, Beilagen, Suppen, Pürree, Gratin, Gelee, Süßspeisen oder Chutney bereiten…
Kürbisse schmecken gekocht, gedünstet, gebraten, gegrillt, eingelegt oder gebacken …

Nach dem Anschneiden in Klarsichtfolie verpackt, bleiben Kürbisse im Kühlschrank eine Woche frisch. Überhaupt lassen sie sich, wenn man sie kühl und trocken hält, prima lagern. Alle wertvollen Inhaltsstoffe überdauern den gesamten Winter  …und die haben es in sich!

Im Kürbis trifft sich das „who is who“ der wichtigsten Vitalstoffe

Er enthält wenig  Fett und Kohlenhydrate, dafür jede Menge Vitamine und Mineralien, zum Beispiel Vitamin A, C E, und B6.
Er versorgt uns mit Kalium, Calcium,  Zink und Selen, mit wertvollem Betacarotin und Eisen.

Das Beta-Carotin, dem der Kürbis die leuchtend orange Farbe verdankt, schützt als Radikalfänger, genau wie Selen, vor negativen Umwelteinflüssen, wirkt so Zellveränderungen und Altersflecken entgegen. Die Extraportion Vitamin B6 ist wichtig für Blutbildung und ein starkes Nervensystem.

Vitamin C, A und E unterstützen den Zellschutz. Sie tun Augen und Haut besonders in der trockenen Heizungsluft der Wintermonate gut. Im Zusammenspiel der Vitamine mit der im Fruchtfleisch enthaltenen Kieselsäure, wichtig für straffes Bindegewebe und feste Nägel, wirkt jede Kürbismahlzeit wie eine kleine Schönheitskur von Innen.

Kalium, Calcium und Zink regulieren den Flüssigkeitshaushalt, versorgen Knochen und Muskeln mit Power, bringen Haare und Nägel in Bestform und unterstützen als Extraplus auch noch die Immunabwehr in der kalten Jahreszeit.
Kürbisfleisch beliefert uns nicht nur großzügig mit Vitaminen und Mineralien, sondern enthält reichlich Ballaststoffe, die angenehm sättigen und die Verdauung anregen

Eisen- und Proteinquelle

Auch die Kürbiskerne sind nicht ohne. Wer sie knabbert, genießt einen Snack mit essentiellen Aminosäuren und 12.5 mg Eisen pro 100 Gramm, eine ideale Protein- und Eisenquelle , nicht nur für Vegetarier und Veganer.

Um die schlanke Linie muss sich übrigens niemand sorgen, der wie ich ab September dem Kürbisrausch verfällt und dabei kräftig zulangt. Bei Kürbisgerichten darf es gern ein bisschen mehr sein. Mit nur 26 Kalorien pro 100 Gramm ist er nicht nur ein Schön- und Fit sondern auch noch ein Schlankmacher.

Wenn die Riesen Beeren dann noch möglichst unbehandelt sind und  aus regionalem Anbau stammen, ist mein Kürbis Glück perfekt.
welcome great pumpkin

2 thoughts on “Warum wir alle viel mehr Kürbisse essen sollten…”

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