Aufreger, Lifestyle, Seelenmarzipan

Die besten Tipps, um sich auf Facebook unbeliebt zu machen :-)

Facebook, der soziale Sandkasten des Internets, in dem viele munter mitspielen, ohne auch nur ansatzweise die Spielregeln zu kennen, bietet jede Menge Freiraum  zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Genau wie im richtigen Leben gibt es aber auch auf Facebook ein paar Dinge, die auf wenig Gegenliebe stoßen. Sich in diesem sozialen Sandkasten ganz schnell ziemlich unbeliebt zu machen, ist kinderleicht. Nachfolgend ein paar Anregungen 🙂

facebook

-Flute deine Freunde mit immer den gleichen Posts zu ein und demselben Thema, möglichst eines, das eigentlich nur dich interessiert. Wenn sie nicht sofort reagieren, dann markiere sie!

-Teile regelmäßig allen mit, wann Du hungrig, durstig, müde oder gelangweilt bist,  und bitte nicht vergessen zu erwähnen, was du heute gegessen hast, die Welt hat ein Recht darauf, das zu erfahren!

-Nutze Facebook als Ersatz für die Konsultation eines Therapeuten, jede Stimmungsschwankung und jedes Tief sollten öffentlich thematisiert werden! Teile deine Aggressionen und Psychosen großzügig mit allen, schließlich bist du der einzige mit Problemen und jeder sollte zu jeder Zeit darauf eingehen.

-Lass in deinen Statusmeldungen nichts aus, jede Wurzelfüllung, jeden Streit mit der Schwiegermutter, jede vertrauliche Mitteilung unbedingt bis ins letzte, hässliche oder intime Detail schildern!

-Keine  Toleranz für die falsche Meinung! Lösche unliebsame Kommentare sofort oder noch besser, antworte darauf mit wüsten Beschimpfungen.

-Versende regelmäßig Spieleanfragen, besonders an die Kontakte, die ausdrücklich darum bitten, keine erhalten zu wollen. Manchmal muss man die Menschen zu ihrem Glück zwingen!

-Stelle ohne vorher um Erlaubnis zu fragen Bilder deiner Freunde ein, die sie betrunken auf Ibiza zeigen, mit einem Joint in der Hand oder solche, auf denen sie so richtig schön unvorteilhaft getroffen sind.

-Sende Privatnachrichten mit Heiratsanträgen, Dirty Talk oder Penisbildern an Wildfremde um herauszufinden, ob sie so primitiv und niveaulos sind wie Du.

-Verlinke all deine Kontakte ungefragt, um einen Beitrag von dir möglichst weiträumig zu verbreiten, sie werden geschmeichelt sein über so viel Aufmerksamkeit.

-Versende wahllos Freundschaftsanfragen, bevorzugt an Kontakte deren Profil vermuten lässt, dass es wenig bis gar keine Gemeinsamkeiten mit Dir gibt.

-Veröffentliche private Mails an Dich oder Screenshots eines privaten Chats, um eine Diskussion mit neuen, spannenden  Argumenten zu untermauern.

-Füge deine Freunde bei allen Gruppen hinzu, die dir geeignet erscheinen, ohne sie vorher zu fragen, ob sie dort auch Mitglied werden möchten

-Zeig der Welt, was Du hast. Dein Haus, dein Boot, dein Steak… sollte jeder einmal gesehen haben!

-Wähle ein Profilbild, auf dem Du nicht zu sehen bist. Schließlich geht es niemanden etwas an, ob Du wirklich Donald Duck, Mr LoverLover oder Shanti Ohm bist. Namen sind Schall und Rauch!

Und zum Schluss noch der ultimative Tipp für alle Facebook Anfänger, ganz gleich welchen Alters :

Nur Bilder hochladen, die auch Deine Mutter freigeben würde:-) .

Facebook bietet übrigens jede Menge Optionen, um einige der oben genannten Ärgernisse zu umgehen. Du kannst in den Einstellungen wählen, ob und wieviel etwas von dir veröffentlicht wird, für welchen Benutzerkreis, ob man dich markieren darf. Einmal zu einer Gruppe hinzu gefügt, in der man sich nicht wirklich wohl fühlt, gibt es die Option: Gruppe verlassen und auch die Wahl, ob man neues Hinzufügen verhindern möchte.

Der Blockieren Button bewirkt, dass man von der blockierten Person nichts mehr auf FB lesen kann, umgekehrt kann auch diese Person nichts mehr lesen und auch keine Nachrichten mehr senden.

Beiträge, die man nicht sehen möchte, kann man bei FB melden, man wird dann weniger davon erhalten. Diese Option nutze ich gern bei Tierquälervideos ;-).

Und last not least… Das Schöne an Facebook: Jeder kann und keiner muss. Wenn es lästig wird, kann man jeden Kontakt, jeden Post und jede Gruppe mit einem Klick ins Daten Nirvana schicken. Das hat FB der realen Welt voraus 🙂

ratte1

8 Gedanken zu „Die besten Tipps, um sich auf Facebook unbeliebt zu machen :-)“

  1. Und SO schließt sich der Kreis ….. zuerst ist man kein Mitglied bei Facebook, und am Schluss ist man KEIN Mitglied bei Facebook. Gut – man hat zwar dann noch Login-Daten zur Hand, aber mit einem „zusammen sein“ möchte niemand mehr.

    Gefällt 1 Person

  2. „Nutze Facebook um die Gesprächstherapie beim Psychologen fortzusetzen, jede Stimmungsschwankung und jedes Tief sollten öffentlich thematisiert werden!“…ständig 🙂

    Danke & LG

    Birgitta

    Gefällt 1 Person

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