Tierschutz

Sie ist eine Riesin…und war trotzdem für die meisten Menschen unsichtbar!

„Riesige Hunde sind in vieler Hinsicht benachteiligt.

Bitte versteht uns nicht falsch aber die Rettung, Unterbringung und Vermittlung eines 50 kg Hundes ist niemals einfach!
Mein Mädchen war einer dieser Hunde. Abgemagert, halb verhungert und mit Wunden übersät tauchte sie vor ein paar Tagen in einer der Athener Vorstädte auf und bettelte nach „irgendetwas Essbarem“. Schließlich ging sie in eines der Büros dort, legte sich unter einen der Tische und rührte sich nicht mehr vom Fleck.
Sie musste sich so sicher und geborgen fühlen, dass sie einige Stunden schlief, bis ich sie abholte. Das Bild von ihr, wie sie da unter dem Tisch lag, brach mir das Herz. Wie erklärt man diesem armen Tier, dass diese Sicherheit und Wärme, die sie so genießt, nur vorübergehend ist? Wie kann man sie nach Büroschluss einfach wieder vor die Türe setzen?

Ich holte sie noch am gleichen Tag ab. Als ich das Büro betrat drehte sie den Kopf zu mir. Es war Liebe auf den ersten Blick! (Das glaube ich wirklich!) Ich nahm sie an die Leine und sie stand folgsam auf, als ob sie mich kannte, als ob sie wusste, dass ich ihretwegen hier war. Sie folgte mir, wir stiegen in mein Auto, und da blieb sie für 45 Minuten auf dem Rücksitz, gab keinen Mucks von sich, als ob sie nie etwas anderes getan hätte.

Ich steuerte den Wagen mit einem breiten Lächeln im Gesicht und spürte ihren riesigen Kopf ganz nah bei mir. Wir warteten über eine Stunde bis der Tierarzt sie untersuchte, die ganze Zeit legte sie ihren Kopf auf meinen Schoß, hob vorsichtig die riesen Pfote, bat um mehr Streicheleinheiten, jedesmal wenn ich aufhörte, sie zu streicheln. Sie ist verzweifelt auf der Suche nach Zuneigung.

Sie war so erschöpft, dass sie überall schlief. Ich nannte sie Tina, keine Ahnung warum aber für mich sah sie wie eine Tina aus. Bisher wissen wir nur, dass sie an einem Pilz leidet. Der schreckliche Juckreiz veranlasst sie, sich so heftig zu kratzen bis ihre Wunden beginnen zu bluten. Der Geruch ist grauenhaft. Sie ist bis zu einem Punkt abgemagert, dass sie kaum noch auf den Beinen stehen kann. Sie wiegt 43 kg und besteht buchstäblich nur noch aus Haut und Knochen. Einen so wundervollen Hund auf diese Weise enden zu sehen ist eine solche Schande!

Und was noch schlimmer ist…wir erfuhren von Leuten, die in diesem Gebiet arbeiten, dass sie 12 Jahre alt ist. 12 Jahre! Wisst ihr, was das für einen Hund ihrer Größe bedeutet? Wir fanden auch noch heraus, dass ihr Name Lara ist. Sie wurde nicht als Streunerin geboren, sie wurde zur ungewollten Streunerin in ihrer eigenen Nachbarschaft.

Mir ist es egal ob sie 12 Jahre als Lara lebte, jetzt ist sie in meiner Obhut und für mich ist sie eine Tina. Mir ist auch egal, wie ihr Leben früher aussah. Ich weiß nur, wie es ab jetzt aussehen wird! Ich liebe sie und ich werde alles tun, damit sie ihre letzten Jahre wie eine Königin verbringen kann.

Sie schläft und träumt und bemerkt nicht einmal , dass ich hier bin. Ob sie jemals für eine Adoption geeignet sein wird, hängt von vielen Dingen ab. Jetzt kommt sie erst einmal zur Ruhe, ist geborgen, sicher und glücklich. Wir warten noch auf die Ergebnisse ihres Bluttests, um uns ein besseres Bild machen zu können.“

(Valia Orfanidou)
Wenn ihr meinem Mädchen helfen möchtet, könnt ihr hier spenden:

SCARS (Eurobank / Swift: ERBKGRAA / IBAN: GR5302601420000900200479872
PayPal:donate@scars.gr).
(support@theorphanpet.com).

Den Original Text von Valia Orfanidou, den ich hier ins deutsche übersetzt habe und Bilder der sanften Riesin findet ihr auf diesem Blog:

http://theorphanpet.com/giant-sick-starving-dog-asks-help-…/

2 thoughts on “Sie ist eine Riesin…und war trotzdem für die meisten Menschen unsichtbar!”

  1. Das bricht mir das Herz… Vor allem weil es so viele Hunde gibt die ihr Schicksal teilen und dringend Hilfe benötigen… Wenn ich nur so könnte wie ich wollte… Wir haben selbst zwei kleine Spanier und würden immer wieder adoptieren ❤

    Gefällt 1 Person

  2. wunderbar, dass es diese tollen Menschen gibt, die ihre (zB räumlichen) Möglichkeiten (wir wohnen ja nur in einer kleinen Wohnung 😦 )
    für die Rettung und liebevolle Umsorgung der liebsten und wundervollsten Wesen dieser Erde… nutzen.
    Danke

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