Veröffentlicht in Katze, Seelenmarzipan, Tierschutz

No Name Cat…Blog eines Straßenkaters Teil3

Ich würde euch gerne meine Geschichte erzählen. Ihr alle kennt mittlerweile meinen Namen. Aber ich hatte nicht immer schon einen…

Nach einem zehntägigen Aufenthalt in der Klink, die Details möchte ich euch ersparen, zog ich also bei diesem Menschen ein. Ich hatte jetzt mein eigenes Zimmer, Bett, Spielsachen, frisches Wasser und Essen. ESSEN, das ich nun tatsächlich auch essen konnte!

Aber so glücklich ich auch über all diese wunderbaren Dinge war, bisher kannte ich nur Angst. Sie war in all der Zeit auf der Straße der einzige Begleiter, der immer an meiner Seite war. Und dieser Begleiter war nach wie vor da, fand immer wieder neue Gründe, in mir zu wachsen.

Daher ignorierte ich anfangs mein kuschliges Körbchen und wählte als Schlafplatz sicherheitshalber den nackten Boden unter dem Bett, man weiß ja nie! Sie stellte dann einfach noch ein anderes Körbchen für mich unter das Bett.
Ich hatte auch Angst vor den Spielsachen, die sie mir anbot. Keine Ahnung, was mir daran so Angst machte, aber spielen war mir nie in den Sinn gekommen. Ich entschuldigte mich bei Martha für mein Desinteresse, indem ich meinen Kopf zärtlich an ihr rieb und sie nonstop anschnurrte. Ich glaube, sie war mir nicht wirklich böse, weil ich nicht spielen konnte. Mein Vertrauen zu ihr wuchs. Ich fühlte mich sicher. 

Mit dem Gefühl der Sicherheit, begannen all meine „Kommunikations Kanäle“ plötzlich wieder zu funktionieren.

Plötzlich konnte ich dieses warme Gefühl wieder spüren. Ihr wisst schon, das Gefühl, das die Menschen Liebe nennen. Dieses Mal fühlte es sich aber noch ein bisschen anders an.
Diesmal fühlte es sich so an, als kam es von ganz weit her, von einem Ort, der sich Deutschland nennt. Aber die räumliche Entfernung spielte keine Rolle. Die größte Entfernung zwischen zwei Lebewesen ist Gleichgültigkeit, nicht die Anzahl der Kilometer!
Für mich fühlte es sich so an, als wären all diese Menschen gleich im Haus neben uns! Und sie mochten mich wirklich, das zeigten sie mir auf viele Weise.

Jetzt hatte ich sogar eine Patin. Ich habe sie immernoch! (Hey Patin Monika, ich liiiiebe dich ❤ ).

Mittlerweile hat man mir auch einen einzigartigen Namen geschenkt. Das wäre fast daneben gegangen, denn meine schusselige Pflegemama Martha hielt mich anfangs für ein Mädchen. Das hat sie allen tatsächlich erzählt! (Aber ich denke, irgendwann werde ich ihr das dann doch verzeihen…)
Um es kurz zu machen, ich war umgeben von unendlich viel Liebe und Glück. Leider auch von unendlich viel Krankheit. Und ehe ich mich versah, musste ich zurück in die Tierklinik.Darüber würde ich euch gern das nächste mal mehr erzählen…Ihr alle kennt mittlerweile meinen Namen. Aber ich hatte nicht immer schon einen.Mein Name ist Valerion…

 

Fortsetzung folgt

(c) Martha Politis Athanassiou/ BMS

Valerion sucht ein Zuhause!

Wenn ihr seine /RetterinPflegestelle in Athen, Martha, gerne mit einem Carepaket, einer Patenschaft oder bei der Vermittlung unseres Val unterstützen möchtet, dann kommentiert bitte auf FB oder schreibt mir.

info@friedenfuerpfoten.org

Unsere Bankverbindung:

Kennwort Valerion
Frieden für Pfoten e.V.
GLS Bank
Konto Nr.: 1181465900
IBAN : DE 41 43060967 1181 4659 00
BIC : GENO DE M1 GLS
Paypal : info@friedenfuerpfoten.org

 

 

Autor:

Bloggerin, Autorin und Tierschutz Aktivistin Frieden für Pfoten e.V.

Ein Kommentar zu „No Name Cat…Blog eines Straßenkaters Teil3

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s