Tierschutz

Das große Sterben geht um… Tierheime, Wildtierstationen und Lebenshöfe vor dem AUS

Das große Sterben geht um…
es stirbt stückchenweise die wichtige Hilfe für notleidende, kranke, ungewollte, hilfsbedürftige Tiere. Hunde, Katzen, Vögel, Eichhörnchen, Wildtiere, Nutztiere…Tierheime, Auffangstationen, Lebenshöfe…sie alle sind am Limit. Diese Tragödie…und es ist eine Tragödie!!!…hat mehrere Ursachen.

Zum einen wird den Bürgern beständig mehr Geld in Form von Steuern, Abgaben und künstlichen Verteuerungen aus der Tasche gezogen und dafür soziale Leistungen eingeschränkt…die Menschen haben immer weniger Geld zur Verfügung, auch für Spenden.

Zum anderen steigt der Bedarf immer weiter. Nie gab es so viele misshandelte, verletzte und kranke Tiere, die Versorgung benötigen und nach wie vor fühlt sich unser Staat nicht dafür zuständig. Die Flut des Elends muss alleine bewältigt werden.

Was das für den Einzelnen bedeutet, ist für Außenstehende schwer nachvollziehbar. Tierschützer investieren nicht nur ihre gesamte Freizeit, ihr Wissen und ihr Herzblut, sie schenken auch ihre Wohnungen/Grundstücke/Häuser den Tieren und dazu jeden Cent, den sie haben…bis irgendwann gar nichts mehr geht.

Jeden Tag erhalte ich mittlerweile erschütternde Briefe, traurige Posts und spreche mit weinenden Menschen am Telefon, die mit hungrigen und kranken Tieren allein gelassen sind, die gerne helfen möchten aber nicht mehr können. In Deutschland…wohlgemerkt! Dass die Lage im Ausland dramatisch ist, wissen wir ja seit langem.

Nein, es passiert mitten unter uns, wo täglich Millionen für sinnlose Dinge verprasst werden, wo Gemeinden, Länder und der Bund, Unsummen für so ziemlich alles und jeden ausgeben…nur nicht für Tiere und Tierschutz. Es passiert hier, wo genügend überflüssiges Geld in Umlauf ist, um auch im letzten Jahr wieder 137 Millionen an Silvester einfach in die Luft zu ballern,
Es passiert hier, wo Menschen jeden Tag Unsummen für Labels und 4 Sterne Küche, für künstliche Nägel, für Hightech bis in den kleinsten Winkel ihres Hauses und für die zigste Kreuzfahrt ausgeben…aber keine drei Euro für zwei Dosen Igelfutter haben.
Oh, sie mögen Tiere, sie lieben auch Igel, ja sie liiieben sie alle. Aber nicht ihr Problem! Darum sollen sich doch andere kümmern!

So bleibt dieses „Problem“ an ein paar wenigen hängen, die jeden Tag ihr Bestes geben, um Menschlichkeit und Empathie, Mitleid und Mitgefühl nicht ganz vor die Hunde gehen zu lassen. Sie kümmern sich um verletzte Wildvögel, kastrieren Katzen, nehmen misshandelte Pferde auf und 1000 Dinge mehr, die eigentlich nicht „Privatsache“ sind, sondern von der Allgemeinheit unterstützt werden sollten. Schließlich ist der Schutz der Tiere in unserem Grundgesetz verankert und kein albernes Hobby!!!

Jeder Einzelne von diesen bewundernswerten Menschen, die ihr Leben den vergessenen Tieren widmen, verdient für mich das Bundesverdienstkreuz, stattdessen werden sie belächelt, allein gelassen, müssen jeden Tag um Spenden betteln und werden mit wahnwitzigen behördlichen Auflagen drangsaliert.

Ihr seid meine wahren Helden  und ich versuche über unseren Verein Frieden für Pfoten e.V., zumindest ein kleines bisschen zu helfen, Mut zu machen und hier auf meinem Blog eure Geschichten zu erzählen!
Eine Gesellschaft, die Tierschutz und Tierschützern eine so geringe Wertschätzung, einen so geringen Stellenwert entgegen bringt, hat für mich den Namen „zivilisiert“ nicht verdient!

Ich fordere öffentliche Hilfen für diese wertvolle Arbeit, Tierschutz als Schulfach und ein Budget für Tierhilfe in jeder Kommune!
Weg von den Almosen und hin zur Vernunft!

11 Gedanken zu „Das große Sterben geht um… Tierheime, Wildtierstationen und Lebenshöfe vor dem AUS“

  1. Ja, schlimm ist die Belächlung, so als ob ich als Tierschützerin so’ne verrückte und vor allem hirnlose Frau wäre – ich bin immer in Verteidigungshaltung und fühle mich, als ob ich mich schämen sollte. Warum das so ist? Ist mir nicht klar, denn eigentlich nennen sich fast alle Menschen „Tierfreund“ und so müssten alle mithelfen wollen.

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  2. Ich werde leider auch in unserer Nachbarschaft belächelt, weil ich mich um Streunerchen kümmere. „In unserer Wohngegend gibt es sowas nicht“ „Willst du die Katze dann behalten, dann hast du 4, das geht doch nicht?“
    In unserer „guten Nachbarschaft“ habe ich schon 3 Streunerchen eingefangen, welche jetzt ein neues zu Hause haben. Ein Streunerchen lebt jetzt bei uns und drei weitere füttere ich.
    Die Nachbarn sehen leider nur, „das Katzen anfüttern“, man kann kein normales Wort über Tierschutz und dessen Wichtigkeit und was dazu gehört wechseln. Das geht sogar soweit, dass wir seit einem guten Jahr geschnitten werden und unsere 4 Katzen draußen ständig verjagt und geärgert werden, wo sie vorher sehr gerne gesehen wurden.
    Ich finde das schrecklich.
    Die Tiere können doch nichts dafür, dass sie ausgesetzt und oder vernachlässig werden. Auch, oder gerade sie haben Hilfe nötig.

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  3. ich bin mittlerweile in 2 Tierschutzorganisationen, habe 2 Hunde-der Hündin wurden die Ohren und der Schwanz abgeschnitten, dem Rüden wurde ins Bein geschossen. Gut, diese Hunde sind-man ahnt es, aus Griechenland…aber dass die Situation hier, in einem der reichstem Länder der Erde so schlimm ist, hätte ich nicht gedacht. Deutschland ist zu einem EGO-ICH KOMME ZUERST UND DANACH KOMMT ERSTMAL LANGE NIX-Land geworden, wo alle schwachen-ob Mensch oder Tier einfach auf der Strecke bleiben. Ich weiß nicht wo das noch hinführen soll. Mein Hass auf diese Menschen wächst von Tag zu Tag…

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  4. Hallo! der nächste Tierschutzhof, der vor dem „AUS“ ist… Death Line am 15. August… Tierhilfe Arche Himmelblau- lauter Willkür der Amts-Vets… § 11 entzogen, darf keine Hunde mehr holen und vermitteln – bin in Rumänien…. 5 Hunde bereits beschlagnahmt und den 1. dann sofort getötet- laut der Amts-Vet Frau Dr. Kleiner hätten die Hunde bereits sofort in Rumänien getötet werden müssen – und sie sei sowieso gegen Auslandstierschutz…. haben aus lauter Panik jetzt unsere letzten Vermittlungshunde ZURÜCK!!!!!! gebracht zu unseren Freunden nach Rumänien, damit sie diesem mordlüsternem Vet-Amt nicht in die Hände fallen…. Habe meinen Hunden einen Hof gekauft und umgebaut – meine ganze Zeit und Liebe und Geld für sie ausgegeben….. Arche Himmelblau wird am 15. 8. umgebracht… und ich mit…..

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  5. Ja, das alles muss ich leider bestätigen. Ich bin seit 1990 im Tierschutz engagiert, Tierschutz ist – meist unbezahlte – Schwerstarbeit. Wir wurden ebenfalls immer wieder belächelt, aber auch beschimpft und schikaniert, vor allem von Nutzierhaltern und Wildtiermördern, aber auch von Nachbarn, die sich als Biedermann ausgeben, uns aber die Bäume absägten und nach und nach unseren Zaun geklaut haben, weil wir einen Teil des Grundstücks mit Maschendraht abgetrennt hatten. Auch wurde mir schon gesagt, als es bei unserem letzten Urlaub (1995) um vertretungsweises Füttern von frei lebenden Katzen ging, die nach dem Urlaub gefangen und kastriert werden sollten: Wofür gibt es denn Tierschützer. Sollen die das machen. Oder in einem anderen Fall – nur Beispiele wohl gemerkt – sollten wir eine Katze abholen, die nicht dorthin gehörte. Wir fuhren hin mit unserer eigenen Transportbox, übernahmen die Katze. Die Familie, die von uns das Abholen forderte, hatte etliche KFZ vor ihrem Grundstücke stehen und sagte uns: Na da hätten wir ja auch unsere eigene Transportbox nehmen können. Ja, auch in Deutschland geht es zu vielen Tieren gar nicht gut. Und das wird noch schlechter, denn unsere immer mehr werdenden „Gäste“ islamischen Glaubens wollen Tiere während und außerhalb ihres Opferfestes (dieses Jahr vom 11. – 14.8.2019) absäbeln wie vor über 2.000 Jahren. Auch Hunde und Katzen sowie andere Tiere haben bei denen, die doch hierher kamen, weil sie angeblich Schutz brauchen, keinerlei Stellenwert.

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  6. Wer sich zum großen Tierfreund ernennt, sollte doch besser aufpassen, nicht vom Thema Tierschutz zum Thema Fremdenfeindlichkeit überzugehen. Tierquälerei kommt in allen Kulturkreisen und Gesellschaften (religiös geprägt oder ohne religiöse Glaubensrichtung) vor. Tierhass und Menschenhass ist keine Frage dessen, aus welchem Land jemand kommt, sondern ein grenzüberschreitendes menschliches Problem. – Nebenbei bemerkt, genießen Katzen in muslimisch stark geprägten Kulturkreisen hohes Ansehen und werden tatsächlich wert geschätzt. Auch in Deutschland ist die Einstellung gegenüber Hunden und Katzen teilweise ebenso mittelalterlich wie es Menschen aus anderen Kulturkreisen generell von einigen Menschen in inhumaner Unmenschlichkeit gegenüber Menschen der eigenen Art unterstellt wird. Wer sich Hass auf Tiere untersagt, sollte seinen Hass bitte nicht statt an Tieren, an anderen Menschen oder ernannten Sündenböcken ausleben.

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  7. Das tut mir so leid, ist so unmenschlich. Diese Beamten, aber auch viele Normalbürger werden immer gefühlskälter. Ich verkehren inzwischen nur noch mit Guten und lieben Menschen, die Tiere lieben.

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  8. Sehr geehrte/r Anonymous,
    bitte vergessen Sie nicht, dass für allzu viele Leute am Ende des Geldes noch sehr viel Monat übrig ist, so dass sie keinen roten Heller mehr übrig haben, Tieren zu helfen – von schönen Dingen für sich selbst oder andere Menschen ganz zu schweigen…
    Denken Sie bitte erst einmal darüber nach, bevor Sie anderen unterstellen, kein Herz für Tiere zu haben. Seien Sie so gut 🙂
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr…

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