Tierschutz

Tierschutz in Rumänien…was hilft wirklich?? Little Hands for Paws…

Tierschutz in Rumänien, ich nenne es auch gerne die Stalingrad Front im Tierschutz, hat mit vielen schier unüberwindlichen Fronten zu kämpfen.
Neben schrecklicher Armut und, …das muss man einfach so schreiben, …der unguten Neigung, aus dem Tierelend noch Gewinn zu erzielen, ist in meinen Augen das Unwissen und der traditionell verankerte Umgang der Bevölkerung mit Tieren ein riesen Problem.

Die Hunde auf der Straße haben ein hartes Leben, sie hungern oft und werden oft Opfer von Verkehrsunfällen. Trotzdem sind sie immerhin frei und man kann ihnen zumindest theoretisch helfen. Unzählige beherzte Tierschützer und Vereine, auch PETA sind mit Tierarzt Teams beständig bemüht, das Leid und Elend durch Kastration einzudämmen, viele Vereine und private Tierschützer versuchen durch Adoption zu helfen.

Das eigentliche Grauen, wenn sich das noch steigern lässt, das betrifft jedoch oft die Hunde, die einen Besitzer haben. Zu Tausenden hängen sie an kurzen, schweren Ketten, oft ins Fleisch eingewachsen, sie vegetieren in ihren eigenen Exkrementen, leben von hingeworfenen Abfällen und sind Sonne und eisiger Kälte schutzlos ausgesetzt, bis sie dann irgendwann gnädig sterben…und der nächste Hund zu lebenslanger Kettenstrafe verurteilt wird.
Wird einer dieser Hunde schwanger, werden die Welpen dann auf die Straße geworfen, ertränkt oder erschlagen. Problem gelöst.
Niemand ist sich einer Schuld bewusst, es ist Tradition …genau wie die harte Bestrafung der Hunde, die sich aus Hunger ein Huhn stehlen und das Pech haben, erwischt zu werden.
Sie werden irgendwo eingesperrt, …und man lässt sie verhungern.

Niemand kann das verhindern!
Niemand?
Aufklärung kann Veränderung schaffen!
Kinder sind der Schlüssel zu einer Veränderung.
Wenn man ihnen in der Schule und an anderen Orten vermitteln kann, wie man mit Tieren umgeht, wie wichtig Kastration ist, wie artgerechte Haltung aussieht…werden sie es in ihre Familien tragen und weitergeben.
Anstatt mit dem Finger auf die Länder zu zeigen, in denen Tiere noch so behandelt werden, wie auch bei uns vor Jahrzehnten…sollte man sich den Kindern dort widmen.

Es gibt bereits tolle Projekte dieser Art. Ich verfolge aufmerksam die Arbeit von PETA vor Ort und freue mich mit, wenn berichtet wird, wie die Kinder mitmachen, die Informationen begeistert aufnehmen und umsetzen

Laura Fincu , die in ihrer Tierklinik in Rumänien jeden Tag mit all dem Leid und Elend konfrontiert ist, möchte sich ebenfalls mehr der Aufklärung und der Arbeit mit Kindern widmen.
Sie hatte die schöne Idee, regelmäßig Kinder einzuladen, die selbst vieles vermissen müssen, ihnen beizubringen, wie man mit Hunden umgeht und sie zu beschenken…mit Stiften, mit Schulbedarf…mit kleinen Dingen, die große Freude bereiten.
Ein neues Langzeit Projekt, das wir gerne unterstützen möchten. Aufklärungsarbeit mit Kindern ist der Weg, um den Tierschutz voran zu bringen.
Sie sind der Schlüssel für eine bessere Zukunft aller Mitgeschöpfe … in allen Ländern 

Laura würde sich sehr über Unterstützung und Ermutigung für ihr schönes Projekt freuen.
Ich wollte euch gerne herzlich in ihre Gruppe dazu einladen.
Sie heisst: Little Hands for Paws..Kleine Hände für Pfoten.

https://www.facebook.com/groups/892483381168185/

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