Chance, Seelenmarzipan, Tierschutz

Wenn man dem Elend mit einem Lächeln ins Auge schaut…

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht- dieses Bild ist ein Bild des Glücks ♡

Die Menschen lieben Geschichten mit Happyends und Bilder, die dem Auge schmeicheln und die Seele streicheln.
Nur ein paar Verrückte, so wie ich eine bin, muten sich den Blick hinter die Kulissen zu, sichten jeden Tag unsägliches Leid um es dann mundgerecht zu sortieren.
Was kann man zumuten?
Was muss man zumuten?
Die Linie zwischen
– ich will den Mist nicht mehr sehen-
und
-ich-möchte-helfen-
ist eine sehr feine.
Ich weiß das, denn ich balanciere seit langem auf ihr und habe festgestellt, dass viele Wahrheiten des Grauens und viele Schreckensbilder nicht unbedingt auch, viel Hilfe bedeutet sondern weniger Follower, wenn es dumm läuft.
Es gibt andere Wege, die Herzen zu erreichen…

Wenn ich euch heute dieses Bild präsentiere, dann stellt euch dazu ein seliges Schnurren vor.
Der kleine Mann lag in Athen hilflos auf der Straße, als Martha ihn entdeckt und eingesammelt hat.
Er erhält Medikamente, die das Auge bald abschwellen lassen werden. Notfalls wird eine OP bewirken, dass er für immer schmerz- und entzündungsfrei leben kann.

Es wird ein gutes Leben sein.
Bei unserer Partnerorganisation SCARS Athen, erhält der Neuzugang jede Menge Liebe, Futter und die nötige Behandlung, bis er wieder ganz gesund ist und ein Zuhause gefunden hat.
Martha und Rena kümmern sich darum.

Er trägt den Menschen nicht nach, was ihm angetan wurde.
Ganz im Gegenteil!
Voller Vertrauen schmiegt er sich in jeden Arm, der ihn halten möchte und schnurrt vor Glück, wie ein kleiner Motor.

Dieses Bild ist nicht schrecklich oder traurig.
Es ist ein Bild das Glücks.
Mit eurer Hilfe schreiben wir jetzt seine Geschichte neu.
Mit einem Happyend. 🐾

fb_img_15942015231104720298487097350427.jpg

 

Frieden für Pfoten e.V.  – Teamwork makes the Dream work ❤

2 Gedanken zu „Wenn man dem Elend mit einem Lächeln ins Auge schaut…“

  1. Liebe Bettina,
    ja, die Sache mit den Bildern …
    Meine Erfahrungen haben mich gelehrt, dass es vor allem die Menschen sind, die durch ihr Handeln oder ihr Unterlassen für solche Leid mitverantwortlich sind.
    Es sind die Menschen, die ihre Tiere nicht kastrieren, welche keine Bilder von leidenden Straßenkatzen und -hunden sehen wollen.
    Es sind die Menschen, die Fleisch essen, welche die Bilder aus den Mastfabriken, Tiertransporten und Schlachthöfen nicht „ertragen“ können.
    Ich könnte nun ewig weitere Aufzählungen machen – wozu, ich denke Du verstehst mich genau.
    Nur wenn wir unsere leidenden Mitlebewesen sehen, ihr Elend bemerken und öffentlich machen, können wir evtl. den einen oder anderen aufwecken.
    Wegsehen lindert kein Leid – es hält nur das persönliche Ego in der „Alles ist gut – Blase“.
    Ich wünsche dem kleinen Kerlchen gute Besserung und Dir wie immer viel Kraft und Liebe.
    Herzliche Grüße aus Brandenburg
    Melanie

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.