Tierschutz

Liebe hat viele Gesichter und wirkt oft in Armut…

Friedhöfe sind in den Großstädten oft die letzte Zuflucht der heimatlosen Strassenkatzen. Mit etwas Glück, werden sie dort geduldet und können in ihren kleinen Kolonien in Frieden leben. Mit noch mehr Glück, findet sich manchmal eine gute Seele, die sie ab und zu mit etwas Futter versorgt. Die alte Dame, die ihr auf diesem Bild seht, hat selbst für sich nur das Notwendigste. Sie wohnt neben einem Friedhof und kümmert sich liebevoll um etwa 40 Katzen, die dort Zuflucht fanden. Oft sind es die, die selbst wenig haben, die großherzig teilen. Als ihre spärlichen Bestände zur Neige gingen, bat diese Dame Fay von SCARS um Hilfe.

Seither teilt Fay ihren Futteranteil mit ihr, denn bei SCARS erhält jede Pflegestelle von unseren Futterlieferungen einen bestimmten Anteil, mit dem sie dann ihre Pflegetiere und die Tiere an ihren Futterstellen versorgen. Auch hier wird knapp kalkuliert und jeder Sack Futter ist ein Schatz. Trotzdem gab Fay gerne etwas ab …nur leider wird etwas anderes viel dringender benötigt: Kastrationen!

Nur wenn sich die Tiere nicht weiter vermehren, haben sie eine Chance, nicht früher oder später vergiftet zu werden, die Anwohner und die Behörden sind in dieser Hinsicht oft gnadenlos. Auch die alte Dame bekam diesen Zorn bereits zu spüren aber sie füttert weiter …Fay bat uns darum, ob wir weitere 20 Kastrationen ermöglichen könnten, die anderen 20 waren bereits im Zuge unseres letzten Kastrationsprojekts mit finanziert worden. Auch die Kastrationen sind heiss begehrt und die Liste derer, die darauf für ihre Tiere an den Futterstellen warten, sie ist lang…

Die Katzen kennen die alte Dame. Sie ist alles, was sie haben. Sobald sie mit ihrem kleinen Wägelchen an der Friedhofspforte erscheint, kommen die hungrigen Friedhofsbewohner von allen Seiten aus ihren Verstecken, sie schnurren glücklich um ihre Beine und hoffen auf ein paar Bissen eingeweichtes Brot, gekochten Reis … an guten Tagen, mit etwas Katzenfutter gestreckt. An schlechten Tagen erscheint die Dame gar nicht, weil der Kühlschrank nichts her gibt.

Wir möchten der Bitte um Hilfe nachkommen und dieses Projekt unter unsere Fittiche nehmen. Fay würde vor Ort die Kastrationen organisieren, wie sie es bereits zuvor getan hat. Die Tiere einfangen, zum Tierarzt bringen und dann wieder auf dem Friedhof freisetzen.

Liebe hat viele Gesichter und Liebe wirkt oft in Armut. Aber gemeinsam sind kleine Wunder möglich. Jeden Tag wieder ❤Dankeschön für eure Hilfe!

Warum ich diese Geschichte erzähle? Weil sie nur stattfinden kann, wenn wir bei meinem Verein Frieden für Pfoten e.V. genügend Spenden dafür aufbringen, wenn dann wieder Futter im SCARS Lager zur Verfügung steht und Geld auf dem Vereinskonto, das wir an den Tierarzt senden.

Es ist meine Aufgabe, dafür zu sorgen und alles, was ich tun kann, ist euch auf diesem Blog nahe zu bringen, wie segensreich eure Unterstützung ist und dass wir sie gerade mehr benötigen, denn je ❤

3 Gedanken zu „Liebe hat viele Gesichter und wirkt oft in Armut…“

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