Tierschutz

Tierschutz nervt! Das Geheimnis des Erfolges…

„Bis auf ein paar gefühlsduselige Gutmenschen und Kampfveganer möchte niemand etwas darüber lesen! Schreib etwas, was die Leute gerne lesen wollen, wenn du Erfolg haben willst. Jeder da draußen weiss doch längst, was in Sachen Tierleid los ist, es interessiert nur niemanden!“

„Spezialisiere dich auf eine Sache, über die du gut Bescheid weisst, Blogs sind dann am erfolgreichsten, wenn man eine bestimmte Zielgruppe anspricht!“

Es gab viele gutgemeinte Ratschläge, als ich vor einigen Jahren mit diesem Blog begann. Den besten von allen, den wagte ich lange Zeit nicht umzusetzen, denn er lautete:

„Eine gute Geschichte benötigt immer ein Stückchen deiner eigenen Seele. Du musst etwas von dir preisgeben, du musst dich trauen, deine authentischen Gefühle zu Papier bringen und dann ist es völlig egal, worüber du schreibst! Hab keine Angst vor Kitsch, Wut oder Tränen. Der Schlüssel zum Erfolg heisst: Authentizität.Das ist allerdings nichts für Feiglinge. Bist du mutig genug?“

Wann immer ich selbst erstaunt feststelle, dass ich über ein Thema nichts oder viel zu wenig weiß, obwohl ich Tiere über alles liebe, recherchiere ich und versuche dann, diese Infos an euch weiterzugeben. Ich hoffe einfach, ihr seid … so wie ich, …grundsätzlich immer gerne bereit, etwas dazuzulernen, besser zu machen oder zu helfen, wenn es um das Leid der Tiere geht. Ich wurde noch nie enttäuscht. Ganz gleich, ob wir syrische Katzen wieder mit ihren Besitzern zusammenbringen, Hunden ein würdiges Shelter ermöglichen, bemitleidenswerte Katzen von der Straße holen, Tauben füttern oder Igel retten, ob wir Petitionen gegen Stierkampf unterstützen, einen Lebenshof über den Winter bringen oder Weihnachtsgeschenke für ein Waisenhaus packen … immer seid ihr an meiner Seite. Das ist aussergewöhnlich und ein großes Geschenk!

Gutes Karma to go hat nicht DIE Zielgruppe. Es ist eine wunderbar bunte Mischung aus milde Interessierten, glühenden Tierrechtlern, liebevollen Katzen- und Hundebesitzern Spasslesern und stillen Unterstützern, die am Ende bewirkt, dass vielen Tieren geholfen werden kann und einige ihre Sichtweise auf unsere tierischen Mitgeschöpfe ändern. Sie lernen zu sehen, was wir ihnen jeden Tag antun, so wie ich es auch erst lernen musste und sie lernen, wie man effektiv etwas ändern und helfen kann, so wie ich es auch erst lernen musste. Wir wachsen gemeinsam ❤

Wenn ein Beitrag online geht, weiß man als Blogger vorher nie, ob er tatsächlich das tut, was er soll … große Reichweite und Leser finden und möglichst viele erreichen. Immer dann, wenn ich beim Schreiben ein Stückchen der eigenen Seele mit in den Text füge, wenn ich ihr Leid durch mich hindurch in die Tastatur fliessen lasse und dabei Tränen in den Augen habe, dann wurde es ein erfolgreicher Beitrag. Beim verfassen meiner erfolgreichsten Blogs habe ich immer geweint, ganz gleich ob sie von Schweinen, Tauben oder sterbenden Straßentieren handelten. Manchmal wünschte ich, es würde auch anders funktionieren, denn es macht verletzlich. Aber gemessen an dem Leid der Tiere, ist es ein kleiner Preis.

Es wird immer jemanden geben, der besser recherchiert, besser editiert, besser formuliert oder sachlicher als ich, all die wichtigen Brennpunkte im Tierschutz in Angriff nimmt. Wichtig ist einzig, DASS wir es tun. Ich tue es, wann immer nötig, mit Disziplin und Entschlossenheit aber gerne auch, mit einer ordentlichen Portion rosa Herzchen und manchmal auch mit Tränen. So wollte ich auch unseren Verein Frieden für Pfoten e. V. im Außen präsentieren.

Es gibt nicht DEN Tierschutz … es gibt keine Regeln, wie man zu sein hat, wenn man helfen und verändern möchte! Es gibt einzig Menschen, die etwas für Tiere tun und Menschen, denen das Leid ihrer Mitgeschöpfe gleichgültig ist. Danke, dass ihr hier seid ❤

Bettina Marie Schneider – Gutes Karma to go

2 Gedanken zu „Tierschutz nervt! Das Geheimnis des Erfolges…“

  1. Danke, dass es dich gibt.
    Beim Lesen deiner Texte fließen mitunter auch Tränen. Immer wieder hoffe ich, es wird bessere Zeiten für die Tiere geben. Die Menschen sind soviel im Internet unterwegs und dennoch verschließen weiterhin zuviele die Augen vor all dem Leid.
    Ich sehe dies bewusst 😦 schon über Jahrzehnte. Konnte mich schon als Kind nicht für Zoos oder Zirkusse begeistern. Habe deshalb meine Kinder dort nie hingebracht. Bin meinen Weg unbeirrbar weitergegangen, auch als ein Kinder- Arzt meinte: Ohne Fleisch, werde mein Kind dumm bleiben. Sind sie nicht 🙂 sind alle groß geworden und gesund.
    Nun lebe ich fast vegan, bis auf ein, zwei Frühstückseier am Wochenende. Und du hast daran einen großen Anteil! Lebte 30 Jahre vegetarisch.
    Also man lernt immer neu dazu, wenn man sich bewusst darauf einlässt.
    So wünsche ich dir aus vollem Herzen: Schreib deine Geschichten, Berichte, kläre weiterhin auf, so dass du noch ganz viele Menschen berührst, erreichst und zum Nachdenken bringst.
    Ich lese sie immer 🙂
    Alles Gute für dich, Kraft, Geduld und Ausdauer

    Gefällt 1 Person

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