Tierschutz

Mein bester Freund – Das Schlachtpferd

Mein bester Freund – Das Schlachtpferd

Es hat viele Gründe, warum ich einen weiten Bogen um das Thema „Pferde“ mache. Das passiert nicht, weil ich Pferde nicht mag. Ganz im Gegenteil, diese sensiblen, sanftmütigen und wunderschönen Tiere sind ein großes Geschenke der Natur für diesen Planeten. Ich meide dieses Thema meist, weil es schmerzt, mit anzusehen, wie diese Tiere benutzt, missbraucht und verkannt werden. Am Ende, wenn sie alt, krank oder von Missbrauch gezeichnet sind, wird ihnen oft sogar ein würdiges Sterben verwehrt. Letztes Jahr landeten allein in Deutschland, 4100 „geliebte“ Pferde in einem Schlachthaus.

Pferde kamen nicht auf die Welt, um als Kriegshelfer, Lastenträger, Blut- oder Urinlieferant, Kleinmädchenbespasser oder Sportgerät ihr Dasein zu fristen. Sie lieben, wie wir alle, die Freiheit, … ihr artgerechtes Leben fände in einer Herde statt, auf einer Weide und nicht in Boxen, auf Turnierplätzen, vor Kutschen oder in Viehtransportern, die quer durch Europa gekarrt werden.

Der „beste Freund des Menschen“, bezahlt seit Menschengedenken diese Freundschaft mit seinem Leben, seiner Würde und seiner Freiheit und das ungleich mehr, als das Hunde oder Katzen tun. Es macht mich traurig. Daher schreibe ich nicht über Pferde. Adere tun es. Ein Beispiel:…

„Seit Jahrtausenden benutzen die Menschen Gebisse, um das Pferd gefügig zu machen. Dies funktioniert über Schmerzen, die das Gebiss verursacht. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Eigentlich gibt es keinen Grund, ein Gebiss zu benutzen – außer man will das Pferd durch den Schmerz kontrollieren…“

„Häufig wird argumentiert, dass die Art der Zügelführung einen Unterschied zwischen Schmerz und Nutzen des Gebisses ausmacht. Wenn es uns wirklich um das Wohl des Pferdes geht, dann hat dieses Argument aber keine Gültigkeit. Denn es wird nur benutzt, wenn der Mensch vom Pferd bestimmte Resultate will und dabei keine alternative Möglichkeit in Betracht zieht. ..“

Die Liste der durch Gebisse verursachten gesundheitlichen Probleme ist lang, und sie ist unabhängig von der Zügelführung und von dem, der die Zügel führt: Gebisse verursachen allein durch ihre Präsenz und den punktuellen Druck auf die in den Schleimhäuten liegenden Nervenenden Schmerzen an Unterkiefer und Zahnfleisch. Wenn Ihr Zahnarzt einmal den Nerv ohne Betäubung getroffen hat, dann haben Sie eine Vorstellung davon, wie sich ein Gebiss für das Pferd anfühlt. Es entwickeln sich Entzündungen, die sich auf größere Bereiche des Gesichts und des Kopfes ausbreiten können. Das Pferd wird durch diesen Schmerz kontrolliert….“ (https://www.feinehilfen.com/reiten-mit…/comment-page-2/)

Vielleicht, wenn ich mutig genug bin, schreibe ich irgendwann einmal etwas mehr über ihr „Ende“, von Pferden auf Pferdetransporten und in Schlachthöfen. Das Ende einer Freundschaft, die oftmals nie eine war sondern einzig Missbrauch! Hier gibt es einen interessanten Artikel dazu:

Mein bester Freund, das Schlachtpferdhttps://www.vegpool.de/…/veganer-reiten-tierquaelerei.html

…“Pferde, die zur Fleischproduktion bestimmt sind, erhalten im Krankheitsfall nur bestimmte, zugelassene Medikamente. Damit soll eine Verunreinigung des Fleisches verhindert und die spätere Fleischqualität sichergestellt werden. Im Falle eines Unfalls kann das zum Beispiel bedeuten, dass auf Schmerzmittel verzichtet und das Tier ohne Weiteres zum Pferdemetzger transportiert wird.“…

In der EU werden die meisten Pferde formell als Nutztiere zur Fleischerzeugung gehalten! Der Eintrag wird im „Equidenpass“ des Tieres deklariert und hat fürs Pferd oft schwerwiegende Folgen. Auch in sehr vielen Reitvereinen sind die geliebten Reitpferde formell nicht mehr als Fleischlieferanten. Fragen Sie doch mal nach!“ …“

Zum Schluss möchte ich euch noch dieses Video ans Herz legen. Ich fand es verstörend!

2 Gedanken zu „Mein bester Freund – Das Schlachtpferd“

  1. Es ist unendlich traurig wie mit diesen hochsensiblen und intelligenten Pferden umgegangen wird und wie sie ausgenützt, ausgebeutet und missbraucht werden. Unverständlich wie man so schöne und edle Tiere töten kann… abgesehen davon, dass KEIN Tier getötet werden sollte.
    Traurige Grüße – Hubert

    Gefällt 1 Person

  2. Vor einiger Zeit habe ich einen Bericht um einen deutschen Reiter gelesen. Dieser war in Amerika auf einem Turnier und hat vor dem Puplikum auf sein Pferd eingeschlagen, weil es ein Hindernis nicht überspringen wollte. Der Schreiber des Artikels meinte nur: Was macht der mit den Pferden, wenn keiner zuschaut?
    So etwas macht nicht nur fassungslos und traurig, sondern sehr wütend.
    Konsequenzen???
    Die Perversionen die der Mensch ausübt, kennt leider keine Grenzen.

    Gefällt 1 Person

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