Tierschutz

Eine kleine Reise durch die anstrengenden Gedankengänge mancher Leser … viel Spass :-)

Leider muss ich meinen Blognamen „Gutes Karma to go“ jetzt umbenennen. Denn er ist verwerflich und lässt Anstand vermissen … Nein Spass 🙂 ich liebe dieses Wortspiel „Gutes Karma to go“ und werde den Teufel tun, etwas daran zu ändern. Aber ich wollte euch in diesem Blog gerne einmal mitnehmen, auf eine Reise durch die anstrengenden Gedankengänge mancher Hirne und dabei vielleicht auch dem ein oder anderen einen Denkanstoss mitgeben, warum „gut gemeinte Empörung und Belehrung“ in manchen Fällen einfach nur anstrengend ist und … seltsam …sehr seltsam :-)))

Here we go:…

„Alleine der Titel der Verfasserin oder des Verfassers ist schlicht und einfach verwerflich und erinnert an Starbucks statt an Anstand. Karma ist ein Begriff aus dem Buddhismus und diesen gibt es nicht „to go“.Sie führte im Verlauf der Diskussion weiter aus:…„Karma to go“ ist allein von der Wahl der Worte eine degradierende Umgangsweise mit der fernöstlichen Philosophie. Das tut man nicht. Damit verletzt man Menschen, die den Buddhismus zu ihrer Philosophie gemacht haben und in dieser Spiritualität leben. Es ist Effekthascherei und hat mit Karma oder Buddhismus nun wirklich nichts zu tun.“…Mein Mann ist Buddhist und schüttelte eben nur mit dem Kopf. „Das kommt von Menschen, die es nicht besser wissen“, meinte er voller Geduld. „Sie haben noch viel zu lernen“, fügte er noch hinzu. Und machte ein trauriges Gesicht. Also nehmen Sie bitte zur Kenntnis, das verletzt!!!Und die Abschaffung von Mohren-Apotheken wäre ein erster Akt der Anerkennung von all dem Leid, das unter diesen kolonialen Umgangsweisen entsteht. Dass Sie das nicht anerkennen können, ist eine ernste und traurige Sache…“

Ich las die Kommentare, las noch einmal und wusste nicht, ob ich lachen oder mit dem Kopf auf die Tastatur schlagen sollte. Wie?? Was?? Karma? Buddhismus? Verletzen? Mohren Apotheke und Sarotti Mohr? Ich gab es schließlich auf, diesen Gedankengängen folgen zu wollen und beschloss, für des Seelenheil der Kommentatorin und vielleicht für den ein oder anderen interessierten Leser dieses Empörungsausbruchs, doch kurz zu erläutern, was hinter Gutes Karma to go steht.

Erst einmal ich 🙂Ich habe mir diesen Namen ausgedacht, als gesetzlich geschützte Wortmarke gesichert und arbeite seither damit. Meistens sind das gar nicht so üble Sachen, die aus dem Gutes Karma Blog entstehen. Er ist nicht buddhistisch, nicht spirituell mein Blog, aber er ist phantasievoll und lässt selten, eigentlich nie, Anstand im Umgang mit anderen vermissen und … er rettet Leben. Das wäre doch schon einmal ein guter Ansatz, um sich Gutes Karma im spirituellen oder religiösen Sinne zu verdienen.

Warum ich den Namen wählte? „Karma“ ist vor allem anderen erst einmal ein Wort aus dem Sanskrit. Es bedeutet „Wirken“ oder einfach „Tat“ und wird dort noch heute so übersetzt und verwendet. Auf meinem Blog hat jeder, der das möchte die Option, quasi im Vorbeigehen eine gute Tat für Tiere zu erbringen. Ich stelle fast jeden Tag ein Projekt vor, das Hilfe benötigt und auch für bedürftige Menschen gibt es hier die Option guter Taten in Form von Spenden. Gute Taten im Vorbeigehen… das schöne Gefühl, geholfen zu haben, gibt es bei mir fast täglich zum Mitnehmen. Also für alle, die das möchten. Der Rest kann einfach weiterscrollen… cooles Konzept 🙂

Der Begriff „Karma“ hat unterschiedliche Bedeutungen und jeder darf ihn benutzen, wie er das möchte. Als simples Nomen, als spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Und dann sind natürlich die Religionen und spirituellen Strömungen in der Karma Fraktion aktiv. Vor dem Buddhismus hat jedoch der Hinduismus dieses Konzept für sich entdeckt. Sollte also jemand beleidigt sein wollen und angesichts meines Blognamens traurig sein und mit dem Kopf schütteln, dann vielleicht eher ein Anhänger des Hinduismus?

Einigen wir uns darauf, dass auf Gutes Karma to go einzig der große Kürbis regiert und andere Religionen außen vor sind. Und daher möchte ich last not least noch der Leserin versichern, die dazu schrieb:

„…das Furchtbarste an diesen Diskussionen ist das noch nicht einmal bewusste Halbwissen. Stellen sich einen Buddha aufs Regal und haben dadurch aber nichts verstanden….“

In meinen Regalen steht nicht ein einziger Buddha … ich schwöre 🙂 Nicht, dass ich etwas gegen Buddha hätte oder gegen den Buddhismus, das ist sicher eine prima Religion.. Aber ich liebe nun einmal den großen Kürbis und daher wird man bei mir im Regal, in der Küche und an den Wänden einzig Kürbisse finden, in allen Größen und Farben des Regenbogens. Mein „Halbwissen“ widme ich einzig ihm 🙂

Ich hoffe, das findet jetzt nicht auch jemand verwerflich, ist verletzt, empört oder traurig. man weiß ja nie …

Ein Gedanke zu „Eine kleine Reise durch die anstrengenden Gedankengänge mancher Leser … viel Spass :-)“

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