Tierschutz

Katzeklo…Katzeklo…Wenn Tierschutz zum Himmel stinkt!

Katzenbesitzer kennen die unverwechselbare Duftnote, die einem Katzenklo entströmt. Bei kranken Katzen mit Durchfall wird es richtig unangenehm. Versorgt man mehrere Katzen, der Großteil davon krank oder angeschlagen, wenn diese Tiere sich eine Toilette teilen, ist häufiges Wechseln der Katzenstreu Pflichtprogramm! Allein schon aus hygienischen Gründen.

Wenn es Tierschützern an einem mangelt, dann an Geld, das macht auch vor der Katzenstreu nicht Halt! Wir lesen sehr oft, dass in einem Shelter, für Pflegestellen und co, dringend Futter benötigt wird. Über die anderen anfallenden Kosten, die Unmengen Katzenstreu, die jeden Monat benötigt werden, macht sich kaum jemand Gedanken. Aber es ist ein großes Problem für viele Pflegestellen, ihre Schützlinge in dieser Hinsicht angemessen zu versorgen.

Manche sind gezwungen, mit Zeitungspapier zu arbeiten, die Resultate kann man sich vorstellen. Unsere Partner in Griechenland haben es da etwas besser, trotzdem wird jeder Sack gezählt, jede Pflegestelle rechnet akribisch mit jedem Körnchen, damit die monatliche Zuteilung reicht. Wenn sie nicht reicht, muss aus eigenen Mitteln nachgekauft werden. Da die Menschen, besonders in Griechenland, bedingt durch die Coronakrise, alle enorme finanzielle Einbußen haben, schmerzen die zusätzlichen Ausgaben noch ein wenig mehr als sonst.

Niemand möchte seine Pflegetiere in den Exkrementen anderer Katzen wühlen sehen, niemand möchte zusätzliche gesundheitliche Risiken in Kauf nehmen … also wird man den letzten Cent dafür hergeben, den Tieren zu ermöglichen, was dringend gebraucht wird. Katzenstreu! Ein Sack kostet 5 Euro. Er muss möglichst lange reichen und trotzdem soll die Hygiene und das Wohlbefinden der Tiere nicht leiden. Jeden Monat aufs neue ein Dilemma!

Das gehört auch zum Alltag der freiwilligen Helfer, für den sich kaum jemand interessiert. Berge von Katzentoiletten müssen gesäubert werden und die knappen Zuteilungen sind oftmals bereits Anfang der Woche aufgebraucht, wenn ein paar der Pfleglinge an Durchfall leiden. Was tut man dann? SCARS Athen zum Beispiel, hat Schulden gemacht, um den freiwilligen Helfern für die SCARS-Katzen auf den Pflegestellen halbwegs genügend Katzenstreu zur Verfügung stellen zu können. 600 Euro im Monat werden dafür benötigt. Jeden Monat.

Für den Weg ins Happyend verbraucht eine Katze auch einiges an Katzenstreu. Es sind viele Katzen bei unserer Partnerorganisation, die auf ihr Happyend warten. Daher hat Frieden für Pfoten e.V. 600 Euro für Katzenstreu von euren Spenden weitergeleitet. Ganz unspektakulär, denn wer möchte schon einen Post über Katzenstreu und volle Katzentoiletten lesen? Dabei sind gerade diese Spenden so unglaublich wertvoll.

Daher wollte ich es euch doch einmal erzählen. Danke ❤

Bettina Marie Schneider – Gutes Karma to go

Das Bild stammt übrigens aus der Frieden für Pfoten Patengruppe. Ich glaube, da hat sich jemand gefreut, dass sein Schützling endlich auf dem Weg vom Durchfall zu wohlgeformten Häufchen ist 🙂 (Das verstehen aber nur Katzenfreunde ❤ )

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