Aufreger, Demos

Wo bleiben die Märchen? Die erzählen derzeit andere!

Jedes mal, wenn ich etwas aus dem realen Leben schreibe, verlassen einige aufgebracht dieses Portal und ich erhalte (liebevolle) Mahnungen, doch besser damit aufzuhören. Zu meinem eigenen Schutz. Ich solllieber weiter Märchen schreiben. Es ist tatsächlich nicht mehr ganz einfach und risikolos, sachlich und reflektiert den eigenen Standpunkt darzulegen.

Vermutlich würde ich es nicht tun, wenn die Konsequenzen dessen, was gerade auf politischer und gesellschaftlicher Ebene passiert, nicht nur meine Arbeit im Tierschutz zerstören, alles, was über Jahre mühevoll aufgebaut wurde sondern auch die eigenen Existenz, das was meine Großeltern, meine Eltern und meine Familie aus eigener Kraft aufgebaut haben, harte und ehrliche Arbeit vieler Jahrzehnte. Ohne Subventionen 😇

Die Zeiten sind vorbei, in denen ich nur mit einem Kopfschütteln reagierte, wenn wieder einmal weitere finanzielle Belastungen für mich und meine Lieben beschlossen wurden, wenn Menschen in hohe politische Ämter gewählt wurden, denen ich in meinen Unternehmen nicht einmal einen Aushilfsjob anvertraut hätte.

Mir ist schmerzhaft bewusst, dass ich jetzt entweder handeln muss oder das Land verlassen, wenn ich nicht Opfer der sozialistischen/ökologischen Enteignungsträume unserer Regierung und breiten Teilen der Bevölkerung werden will.

Natürlich gibt es viele, die meine Ansichten nicht teilen, meist sind sie nicht von den enormen Enteignungen betroffen, ich wage zu behaupten, sie sind NOCH nicht betroffen. Denn nicht nur unser Sozialsystem muss finanziert werden, auch staatliche Zuwendungen, wie Rente, Beamtengehälter, Hartz 4 und co, genau wie die Subventionen und Zuwendungen für Elektroautos, Wärmepumpen, Heizzuschüsse und andere Bonbons, die angeboten werden, um „Anreize“ zu schaffen. Da finanziert dann die Krankenschwester mit ihren Steuern das noble Elektroauto des wohlhabenden Nachbarn mit.

Da zahlen viele Familien mit ihren Steuern die aufwändige Haussanierung samt Elektropumpe des wohlhabenden Nachbarn, während sie sich diese Investition auch mit Subventionen nicht mehr leisten können, da allein für Heizung und Strom mehrere Tausend Euro zusätzlich fällig werden. Da bleibt nun der Vermieter auf den Heizkosten sitzen, wenn seine Mieter nicht mehr bezahlen können, dass viele kleine, private Vermieter dadurch ihre Existenz verlieren, ist nur eine Bagatelle für unsere Regierung…

Bisher finanzierte und subventionierte der Mittelstand unser aller Leben, inclusive sozialer Versorgung. Der Mittelstand, der hart arbeitet, um sein Leben zu bestreiten, hat seit jeher wenig Zeit für Politik und endlose Diskussionen.

Er geht nicht auf die Straße, sitzt nicht in Talkshows oder im Bundestag sondern er steht am Arbeitsplatz, im eigenen Unternehmen. Daher haben andere dieses Feld erfolgreich für sich vereinnahmt. Die Medien und große Teile der Politik sind fest in der Hand derer, die selbst keinen Wohlstand schaffen sondern ihn einzig von anderen einfordern, um ihn dann nach Gutdünken zu verteilen.

Wenn der duldsame Mittelstand ausgeblutet wurde, was gerade im Eiltempo passiert, wenn er die Lust an der Leistung verliert, werden das alle ungut spüren, die von deren Leistungskraft, deren Konsum und deren Erspartem abhängig sind. Wenn weg dann weg …

Ich möchte nicht als Almosenempfänger von Staates Gnaden enden, damit ich mir Heizen, Mobilität, Wohnen und Lebensmittel leisten kann, obwohl mein Verdienst bis vor kurzem dafür ausreichte.

Ich möchte keine Regierung, die sich jeden Tag aufs neue ausdenkt, wie sie mich einschränken, maßregeln und enteignen kann.

Ich möchte nicht beständig von Politikern und Medienschaffenden belehrt und bevormundet werden, deren Lebensleistung, Berufserfahrung und Beiträge für unsere Gesellschaft nicht annähernd mit meiner mithalten können.

Natürlich könnte ich zu all dem schweigen. Natürlich könnte ich mich überall lieb Kind machen und, wie viele andere, die in der Öffentlichkeit stehen, meine wahren Gedanken für mich behalten. Aus Bequemlichkeit, aus Feigheit, aus Existenzangst.

Ein falsches Wort und wichtige Werbepartner, die Arbeitsstelle oder die Karriere ist futsch. Da ich keines der drei genannten (mehr) benötige, leiste ich mir den letzten Luxus, eine eigene Meinung.

Da mich aber auch Facebook „bestraft“ und den Algorithmus bei ungern gesehenen Beiträgen herunterfährt, wäre vielleicht ab und an ein Like sehr nett, wenn ihr weiterhin meine Beiträge lesen möchtet. Ich weiss nicht, wie lange ich mir bezahlte Werbung an Facebook noch leisten kann, damit meine Beiträge trotzdem noch in eurem Newsfeed erscheinen 😉

Und was die Märchen angeht…

Gerade schreibe ich die Danksagung in meinem kleinen Lunas Sternengarten Büchlein. Das, was immer auf der letzten Seite in einem Buch steht.

Es fällt nicht leicht, weil ich so vielen Menschen für so vieles dankbar bin. Weil ich von so vielen Seiten wunderbar unterstützt werde. Weil mein Schutzengel seit jeher ein guter Zuhörer ist ❤

Nein, es ist nicht alle schlecht. Und daher werde ich ab jetzt darum kämpfen, dass es für möglichst viele noch lange so bleibt.

#Enteignungstoppen

#esreichtjetzt

#nichtmeineRegierung

#VerstandvorIdeologie

Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche ❤

7 Gedanken zu „Wo bleiben die Märchen? Die erzählen derzeit andere!“

  1. Tausend Dank für die ehrlichen Worte, wäre ich nicht in Rente und würde nicht noch andere Tierschutz Organisation unterstützen…..ganz einfach gesagt hätte ich Geld würde ich gerne was Spenden. 😻

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  2. Liebe Bettina Marie,

    deine Worte treffen genau den Punkt. Leider haben die Menschen in D nie gelernt wirklich aufzustehen, Es gab immer wieder in der Geschichte Proteste, meist die Arbeiterbewegungen.
    Nun werden von oben Ängste geschürt, gleich in die rechte Ecke gestellt, und was noch sonst über normal denkende Bürger gesagt, geschrieben wird.
    Noch geht es den meisten gut, noch sind die Läden prall gefüllt, noch läuft es in machen Branchen sehr gut. Aber irgendwann ist Schluss. Allein das Klima macht uns den Gar aus, Trockenheit, Ernteausfall oder Überflutungen wie im Ahrtal, wo nichts mehr ist wie es vorher war, all das werden wir über kurz oder lang nicht mehr stemmen können.
    Tja, und dann noch die vielen Verordnungen, Sparmaßnahmen, Öl – Gaskrise, der Krieg, der so schnell nicht enden wird. Die Großmächte rasseln grad alle mit den Säbeln. Machtdemonstrationen alter Männer, die leider nicht weise sind.
    Dies alles macht Angst und vielleicht auch still. Oder schlägt dann in Gewalt um. Denn das Wasser wird auch knapp und die Dekadenz gibt es immer noch in Hülle und Fülle. Luxusleben pur, Privatjets, Yachten, Villen die Millionen kosten mit Pools, die gefüllt werden, ohne das da einer darüber nachdenkt.
    Die ganz normalen Leute bluten aus.
    Es ist ein Zeitenwandel, wohin es führt, wie es endet, wir wissen es nicht. Es wird und muss sich etwas Gravierendes ändern.
    Die, die es verstehen müssen zusammen halten, so gut es geht und hoffen.

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  3. Spricht da der Sozialneid aus Dir? Ich bin auch „arme“ Rentnerin und habe weniger als das, was man gemeinhin die Armutsgrenze bezeichnet. Trotzdem lebe ich gut, gönne meinem Nachbarn das Haus und das E-Auto. Habe ich kein Geld zum Spenden, spende ich eben Zeit. Ich gehe ins Museum, genieße die Ausflüge mit dem 9Euro-Ticket und trinke ab und zu ein Glas Wein. Ich bins zufrieden. LG Ulrike

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  4. Ob Sozialneid aus mir spricht? Vielleicht liest du noch einmal was ich geschrieben habe. Wenn man in Frage stellt, dass Menschen mit weniger Einkommen die Luxusanschaffungen anderer, mit deutlich mehr Einkommen finanzieren, dann würde ich nicht von Sozialneid sprechen sondern von Gerechtigkeitsempfinden. Es ist schön, wenn du zufrieden bist. Leider können die meisten ehrenamtlichen und karitativen Aktivitäten und Hilfen nicht ohne Geld existieren. Geldmangel, der Rückgang von Spenden, weil Menschen es sich nicht mehr leisten können, bedeute in meinem Fall, im Tierschutz, Hungern, Sterben und Leiden. LG. Bettina

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  5. Also ich denke, hier spricht weder Bettina Marie noch andere aus Sozialneid.
    Ich bin auch mit meinem Leben zufrieden, ich brauche zum glückilch sein keinen Luxus.
    Es geht eher um Gerechtigkeit und Verantwortung. Egal, wie viel Geld jemand hat, es sinnlos zu verschwenden, das ist pure Dekadenz. Denn saubere Luft und frsches Wasser, Gesundheit, gibt es auch für Superreiche irgendwann nicht mehr zu kaufen, wenn der Planet vollends vor die Hunde geht.
    Geschichte wiederholt sich. Das römische Reich ging auch unter…

    Schönen Tag

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  6. Hallo Bettina, wie so oft sprichst du mir aus dem Herzen… und dich danke DIR wieder für Deine Engagements und dass DU dich eben nicht „verkriechst“, sondern Aufmerksamkeit für „die Welt da draußen“ schaffen möchtest.
    Meine (finanziellen) Möglichkeiten sind mittlerweile auch immer soweit ausgeschöpft, dass zur Mitte des Monats der 25. schon heiß ersehnt wird… deshalb versuche ich auch immre wieder, wenigstens die „Publikations-Möglichkeiten“ zu nutzen, sozusagen in der „3. Reihe“ mitzuhelfen, was eben geht und helfen kann…
    Liebe herzliche Grüße und
    NEIN – es ist kein „Sozial-Neid“ – das Gerechtigkeitsempfinden ist leider auch schon bei einigen Menschen leicht bis … „abgestumpft“.

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