Aufreger, Katze, Tierschutz

Haustiere und Corona. Wenn die Presse Tiere ins Verderben schreibt!

An alle Nachrichtenportale, Redakteure und Journalisten:

Ich würde am liebsten all die toten Tiere vor eurer Haustüre ablegen!
All die ausgemergelten und gezeichneten Körper der Tiere, die euretwegen elend sterben!!!
Sie verhungern gerade irgendwo qualvoll oder irren hilflos durch die Straßen, weil sie wegen eurer sensationsgierigen und verantwortungslosen Schlagzeilen ausgesetzt wurden und täglich werden es mehr.

Corona ist immer für Auflage und Klicks gut. Aber bitte nicht auf Kosten der Wehrlosen!

Ihr habt den Besitzern von Haustieren Angst eingejagt, mit Gerüchten, Vermutungen und schlecht recherchierten Halbwahrheiten oder einer reißerischen Headline, die am Ende des Artikels dann erst relativiert wird. Die meisten lesen jedoch nur, was fett gedruckt als Titelzeile über News und Artikeln steht.

Haustiere stellen keine Gefahr dar und können ihre Menschen nach derzeitigem Kenntnisstand, nicht anstecken!!!
Darüber sind sich sämtliche Experten und Institute weltweit nach wie vor einig!

Was ist daran so schwer zu verstehen?
Könnte man diesen, für viele Haustiere, lebensrettenden Sachverhalt, nicht DEUTLICH kommunizieren,
anstatt darauf herum zu reiten, dass der Virus bei 3 (!) Haustieren, weltweit festgestellt wurde, man vermutet, sie waren kontaminiert, nicht angesteckt und Fakt ist: der Übertragungsweg war vom Menschen auf das Tier… Ein feiner aber entscheidender Unterschied, den die meisten Leser weder realisieren, noch verstehen.

Von Journalisten würde ich erwarten, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden, Sachverhalte verständlich zu vermitteln und sich zu informieren!

Könnt ihr noch in den Spiegel sehen, bei all dem unnötigen Leid, das ihr mit eurer Form der „Berichterstattung“ anrichtet, liebe Redakteure und Journalisten?
Diesen Vorwurf müssen sich alle gefallen lassen, die zum Thema „Corona-Haustiere“, gerade für unnötige Verunsicherung sorgen!

Die Tierschützer werden europaweit, niemals in der Lage sein, diese zusätzliche Flut von verhungernden Tieren zu versorgen.
Das Leiden und Sterben unzähliger Haustiere beginnt gerade erst.

Ich spucke vor euch aus!

Nachtrag:
Um weiteren Missverständnissen entgegen zu treten, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass meine Ausführungen keine Pauschal Verurteilung waren sondern sich explizit an diejenigen richten, die durch missverständliche Schlagzeilen oder Ausführungen, die Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung schüren.
Zitat:
„Diesen Vorwurf müssen sich alle gefallen lassen, die zum Thema „Corona-Haustiere“, gerade für unnötige Verunsicherung sorgen!“

Mir ist durchaus bewusst, dass es auch seriöse Artikel zu diesem Thema gibt und Journalisten, die sich der Problematik bewusst sind, leider noch viel zu wenige!

Aufreger

Was ich von unserer Regierung halte… Setzen, 6!!!

Was ich von unserer Regierung halte..?

Wie es um ein Land bestellt ist, diese Frage beantwortet jeder aus seiner Sichtweise.
Die Meinungsmacher und Politiker in diesem Land, die Zugang zu Medienplattformen haben, deren Sichtweise ist meist sehr entspannt und zuversichtlich…die meisten Dinge betreffen sie gar nicht oder sie mussten sich nie damit herum schlagen.

Für alle und alles ist gesorgt…sagte man uns.
Und man drehte die Schraube dessen, was wir zusätzlich leisten müssten, an Abgaben und Steuern, immer ein Stück enger, bis es an vielen Stellen sehr weh tat.
Wir schaffen das!

Fragt mal jemanden, was passiert, wenn man nach jahrzehntelanger Arbeit und braver Beitragszahlung durch chronische Erkrankung auf staatliche Unterstützung angewiesen ist. Die Formulare und menschenverachtenden Restriktionen, der Zwang zur Offenlegung, die würdelose Behandlung sucht seinesgleichen, für Almosen, gemessen an dem, was geleistet wurde.
Manch anderer erhält staatliche Leistung und rundum Krankenversorgung für nur einen Satz…ob dieser Satz nun der Wahrheit entspricht oder nicht!

Fragt mal einen Kleinunterehmer, dem man kürzlich für teures Geld diese Bonkassen aufgezwungen hat, für die er seine letzten Rücklagen aufwenden musste.
Denkt nicht, er würde auch nur einen Cent in der jetzigen Krise erhalten. Bestenfalls darf er nach Wochen Papierkrieg und 1000 Formularen einen Kredit aufnehmen, den er aber wieder zurück zahlen muss. Das ist die Belohnung unseres Staates für den kleinen Mittelstand, der nicht wie die Banken im großen Stil betrogen und Geld in den Sand gesetzt hat.

Fragt mal die Pendler, denen man durch künstlich hoch getriebene Spritkosten das Leben noch weiter erschwert hat, wenn sie brav jeden Tag, viele Kilometer zur Arbeit zurück legen, die sich auf Anraten der Regierung ein Dieselfahrzeug zulegten, mit dem sie jetzt nicht mehr in die Städte, zu ihrem Arbeitsplatz dürfen.

Fragt mal die kleinen Handwerksbetriebe, welche Formularberge, welche Abgaben, unsinnigen Auflagen und Gebühren man ihnen zumutet, fragt sie, wie viele Arbeitsstunden sie leisten und zählt nach, wie viele Betriebe durch all die neuen Vorgaben, Auflagen und Zusatzabgaben und künstlichen Verteuerungen, bereits vorsätzlich in den Ruin getrieben wurden.

Fragt mal die Menschen, die gezwungen werden, ihre Heizung umzurüsten, was es mit den angepriesenen staatlichen Zuschüssen und Förderungen tatsächlich auf sich hat.
Die Vorleistungen, (Energieberater für teures Geld), Formulare und Rahmenbedingungen sind so aufgestellt, dass ich für meine sämtlichen Energiesparmassnahmen, nach kurzem Überschlagen der Vorteile für mich, die Anträge in der Tonne verschürte, veralbern kann ich mich allein!
Einen Kredit aufnehmen zu DÜRFEN, für ordentliche Mehrkosten, sehe ich nicht als Vorteil und nur wer Investitionen in schwindelnder Höhe für die A- Kategorie mit Wärmepumpen, Solar und co leisten kann, der erhält etwas zurück. Wer kann das? Fragt mal die Leute in diesem Land.

Fragt mal die schlecht bezahlten Menschen, die im Dienstleistungsbereich arbeiten, deren Überstunden und Boni teuer versteuert werden müssen, genau wie später ihre Renten. Sie können sich keine zusätzliche Vorsorge leisten, wovon denn, wie denn, wenn uns alles aus der Tasche gezogen wird.

Fragt mal die Sparer, deren durch Arbeit und Verzicht erworbene Lebensleistung, täglich an Wert verliert.

Fragt mal die Familien, wie viele von ihnen, ohne Zuschüsse von Oma und Opa überhaupt noch überleben könnten. Wisst ihr, wie viele Familien sich kein zweites Kind leisten können, obwohl sie das gerne wollten? Weil beide arbeiten müssen, um auch nur einigermaßen über die Runden zu kommen!

Fragt mal die Rentner, die mit Tränen in den Augen auf ihren Rentenbescheid sehen, der sie zu einem Lebensabend in Armut zwingt und werft einen Blick auf die Renten unserer europäischen Nachbarn. Es ist für alles Geld vorhanden, es wird mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen, nur nicht für die wahren Leistungsträger dieser Gesellschaft!

Fragt mal die Pfleger und Schwestern, die Ärzte, die in unserem kaputt gesparten Gesundheitssystem brutal verheizt werden!

Fragt mal uns Tierschützer, welchen Schikanen und Restriktionen wir ausgesetzt sind, bzw unsere Tiere, die wir aus dem europäischen Ausland zur Adoption geben und schaut euch einmal an, wie oft die Landwirtschaftlichen Betriebe kontrolliert werden, was mit den Tiertransporten passiert… der Schwerpunkt, für den unsere Veterinäre eingesetzt oder verheizt werden, liegt auf der Hand. Antibiotikamissbrauch in den Ställen wird uns bald die nächste Krise bescheren, aber man muss Prioritäten setzen, lieber die Einreisebedingungen für Hunde und Katzen verschärfen, die bestens überwacht und geimpft sind.

Und wenn der Staat dann einmal tatsächlich gefragt ist, so wie jetzt, dann schafft er es nicht einmal, trotz Vorwarnungen, genügend Schutzmasken und Desinfektionsmittel für unsere Helfer auf Lager zu haben, es gibt für sie nichts mehr obwohl der Krieg noch nicht einmal richtig begonnen hat?

Wir schaffen das…uns geht es doch im Vergleich immer noch gut…bunte Regenbogen und Konzerte mit Fäkalrappern,
sind mir zu wenig um ein Land in Krisenzeiten zu regieren, und wir sind in der Krise,
finanziell sind wir das seit langem, es bemerkt nur NOCH niemand, das wird sich bald ändern.

Ich bin wütend über diese Regierung, über die Unfähigkeit, die Arroganz und die Gier nach unserem Erarbeiteten, über Traumtänzer und Dilettanten, wütend über die Dumpfbacken, die ihnen noch zujubeln und die sie wählen!

Diese Versäumnisse werden wir in der Corona Krise noch bitter spüren, jetzt spüren es gerade die Menschen an vorderster Front, denen nicht einmal ein Mundschutz zur Verfügung steht oder genügend Handschuhe…
All diese Versäumnisse stärken die extremen Kräfte an beiden Rändern, rechts wie links, sie züchten förmlich das heran, was wir alle fürchten sollten,
den Verfall von Wohlstand, Werten, Miteinander und …ja…Fleiß.
Fleiß und Werte sind nichts, wofür man sich schämen sollte.

Es ist die Solidarität und auch der Fleiß der Menschen in Dienstleistung, Handwerk und co, der unsere Gesellschaft gerade vor dem völligen Absturz bewahrt, nicht die Politik!
Danke an alle Helden des Alltags und Danke an einen Bayrischen Ministerpräsidenten, der sich augenscheinlich noch einen Funken Realitätssinn bewahrt hat.

Passt auf euch auf…und sorgt vor…denn es wird niemand anderer für euch tun, ganz gleich was man vollmundig verspricht.

(c) Gutes Karma to go

Aufreger, Lifestyle

Frauenfeindlich? Sexistisch? Pah! Ich sehe da ein ganz anderes Problem! Altersdiskriminierung!

STICHWORT DISKRIMINIERUNG…Frauenfeindlich? Sexistisch? Pah! Ich sehe da ein ganz anderes Problem!

Wenn ich den Medien Glauben schenken würde … was ich schon lange nicht mehr tue…, dann müsste ich glauben, mein größtes Problem als Frau, wäre beständig angegraben, benachteiligt oder diskriminiert zu werden.
Diese Problematik existiert bei vielen Frauen durchaus. In meiner persönlichen Wahrnehmung steht jedoch eine andere Form der Diskriminierung ganz oben auf der Shitlist und seltsamerweise fällt sie kaum jemandem auf!
Ich spreche von Alterdiskriminierung.

Ist euch schon einmal aufgefallen, wie abfällig über alte Menschen gesprochen und geschrieben wird?
Es beginnt mit dem Wort „Oma“ oder „Opa“ für Menschen über 60, selbst wenn sie keine Enkelkinder haben und endet bei der Unterstellung, alte Menschen wären senil, sobald sie eine abweichende Meinung äußern. „Senil“ ist dann neuerdings das Totschlag Argument.

Ich lese eine Fernsehkritik im Stern, die ein Sendeformat als „Rentnerclub“ bezeichnet. Nicht mein Musikgeschmack, aber es würde mir nie in den Sinn kommen, mich so unverschämt dazu zu äußern!

Bei jedem Autounfall wird neuerdings betont, wenn ein älteres Semester den Schaden verursachte, meist im Zusammenhang mit der Forderung nach Überprüfung der Fahrtüchtigkeit ab einem gewissen Alter. Übersehen wird dabei gern, welche Altersgruppe nach wie vor die meisten und schlimmsten Unfälle erzeugt. Das sind nicht die Ü 60 Fahrer, die meist eventuelle Risiken mit angepasstem Fahrverhalten ausgleichen.

Klimawandel… Die Alten sind schuld! Omas sind nicht nur Umweltsäue sondern es wird vorgerechnet, dass die Alten an allem Schuld sind, im übrigen keine Ahnung von irgendetwas haben und dazu das meiste CO2 verbrauchen. Also weg mit ihnen!

Eine Meinung wird der alten Generation auch nicht mehr zugestanden. Wozu das öffentliche Leben mitgestalten, wozu Stimmrecht? Sie sind sowieso bald tot…
All das und so viel mehr gegen alte Menschen, ist jeden Tag in den Medien zu lesen. Es scheint niemanden zu stören. Alte Menschen sind die einzige Bevölkerungsgruppe, die jeder zu jeder Zeit ungeniert diskriminieren darf!

Achtet doch einmal aufmerksamer darauf, wie abwertend und geringschätzig neuerdings alles, was irgendwie mit Alter oder alten Menschen zu tun hat, abgetan wird.
Unsere Gesellschaft verhält sich so, als wären alte Menschen automatisch senil, nicht urteilsfähig, physisch eingeschränkt und wertlos..selbst als TV Publikum wünscht man sich keine alten Menschen…igitt!!!

Ist es nicht wahnwitzig, dass unsere Gesellschaft neuerdings zwar sämtliche Begriffe und Bräuche ächtet, sobald sich jemanden dabei auch nur diskriminiert fühlen KÖNNTE, (Stichwort, Faschingskostüm Indianer. Mohrenkopf, etc) …
während sie auf der anderen Seite mit beleidigenden und abwertenden Begriffen für alte Menschen und deren Interessen und Bedürfnisse nur so um sich wirft.
Altersdiskriminierung in den Medien und Kommentarspalten, scheint anderen Regeln zu unterliegen. Ich würde sie gerne verstehen!

Von daher …Frau bin ich trotz aller kleiner und großer Hindernisse zur Gleichberechtigung, sehr gerne.
Das lasse ich mir von niemandem madig machen  auch nicht, von den neuen Frauenrechtlerinnen…
Aber alt zu werden … in einer Zeit, in der nicht nur alt auszusehen sondern bereits das Alter an sich, als ein gesellschaftlicher Makel gilt, als wertlos und lästig deklariert…das wird weniger lustig.

Wenn ich mir unsere neue Gesellschaft so ansehe, frage ich mich zunehmend, wer all diese unerzogenen und arroganten Kinder in die Welt gesetzt hat, die heute den Ton angeben.
Wer hat sie zu solchen oberflächlichen und empathielosen Menschen erzogen??
Zumindest daran sind wir „Alten“ wohl doch schuld…

Aufreger

Wir schaffen das (NICHT!) – vom Klimaretter ins Armenhaus in 3 – 2 – 1

Gerade möchte man also das Bargeld abschaffen,
damit ich uneingeschränkt kontrollierbar bin. Was zur Folge hat, dass man mir auch jederzeit für „Fehlverhalten“ oder für eine falsche politische Meinung oder bei falscher Religion, einfach sämtliche Konten sperren kann.
Vielleicht tut man das dann auch, wenn mein zugeteiltes CO2 Kontingent für diesen Monat bereits aufgebraucht wurde, weil mir kalt war oder weil ich Urlaub machen wollte und die monatliche Auswertung meiner sämtlicher finanziellen Transaktionen, fiel unangenehm auf…

Apropos kalt und Urlaub.
Fliegen und Autofahren möchte man ebenfalls nur noch unter bestimmten Umständen erlauben.
Autos mit Verbrennungsmotoren sollen dann nicht mehr zugelassen werden oder gar nicht mehr erlaubt sein. Feuerwehr, öffentlicher Nahverkehr, Krankenwagen und auch die mühsam zusammengesparten Fahrzeuge von kleinen Vereinen, Oldtimer, … auch mein Auto, sind dann zwar vielleicht noch voll funktionsfähig aber wertloser Schrott oder sie müssen für Dumping Preise ins Ausland verkauft werden, wo man nicht so pingelig ist…

Wer Geld hat, der erzeugt den Strom für sein E-Mobil dann selbst, mit einer eigenen Solaranlage.
Alle anderen erhalten vielleicht Berechtigungs-Scheine, wie oft sie aufladen dürfen. Denn Strom wird verdammt knapp, bei Millionen neuen E-Autos und gleichzeitiger Vernichtung von Stromquellen, wie Kohle. Aber vielleicht dürfen wir ja bei unseren Landesnachbarn teuer zukaufen…dann bleiben zumindest die Reichen mobil 

Schade, dass ich dann selbst zwar nicht mehr mobil bin aber auch kein gemütliches Zuhause mehr habe. Heizen mit fossilen Brennstoffen und die dazu gehörigen Heizungen werden auch verboten. Frieren ist angesagt und deutlich höhere Kosten für alle Mieter und Hausbesitzer.
Das wird viel Geld kosten. Immens viel Geld.
Unser Geld.
Auch Schulen, Läden, Krankenhäuser, soziale Einrichtungen und vor allem Fabriken müssen mitziehen.
Und wer es sich nicht leisten kann, diese teuren Zwangsumrüstungen zu bezahlen, dem wird einfach die Heizung stillgelegt und das Fahrzeug. All die Lieferwagen, Traktoren, Firmenfahrzeuge … die die Existenz der Besitzer ausmachen.
Große Firmen werden das elegant lösen und abwandern, in Länder wo Energie billiger ist. Ihre Arbeitsplätze und die Arbeitsplätze der unzähligen kleinen Zuliefer Firmen sind damit unwiederbringlich verloren. Wohlstand ade…

Zum Trost freuen wir uns auf eine schöne Rente (kleiner Scherz 😉), Strafzinsen für unser Erspartes und feiern das bunte, sozial gerechte und fortschrittliche Deutschland.

Berlin kann nicht nur Flughäfen bauen sondern sogar im Alleingang das Weltklima retten 😉
Rette sich, wer noch kann!

obdachlos

Aufreger, Lifestyle

Xavier Naidoo – Feine Sahne Fischfilet . Vorsicht! Gefährliche Texte…

VORSICHT…GEFÄHRLICHE TEXTE!!!

Ich gebe gerne zu, dass ich in der deutschen Popszene nicht ganz so bewandert bin. Aber natürlich ist mir nicht entgangen, dass es in Gießen gerade Widerstand gegen ein Konzert von Xavier Naidoo gibt. Man argumentiert, es könne nicht im Sinne der „Kulturstadt“ Gießen sein, „eine Schuldzuweisungs- und Verfolgungskultur mit erschreckenden Hate-Speech-Elementen“ zu präsentieren, die auf solchen Konzerten die Mitte der Gesellschaft erreicht. Richtig! Und manche Textpassagen von ihm sind tatsächlich unhaltbar und könnten aufhetzen:

„Wir stellen unseren eigenen Trupp zusammen / Und schicken den Mob dann auf euch rauf / Die Bullenhelme – sie sollen fliegen / Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein / Und danach schicken wir euch nach Bayern / Denn die Ostsee soll frei von Bullen sein.“

Im Lied „Gefällt mir“ heißt es:
„Punk heißt gegen’s Vaterland, das ist doch allen klar / Deutschland verrecke, das wäre wunderbar! / Heute wird geteilt, was das Zeug hält / Deutschland ist scheiße, Deutschland ist Dreck! / Gib mir ein ‘like’ gegen Deutschland / Günther ist scheiße, Günther ist Dreck!“

Ooops, Fehler!! Ich nehme alles zurück! Diese Textzeilen sind ja gar nicht von Xavier Naidoo sondern sie stammen von Feine Sahne Fischfilet. Ich hatte wohl gerade die „Knüppel auf Bullenhelme“ von Feine Sahne Fischfilet mit den „Forken gegen Politiker“ von Naidoo verwechselt. Kann schon einmal passieren. Obwohl es äußerst wichtig ist, sich darüber im Klaren zu sein, dass Liedtexte mit Knüppel auf Bullenhelmen politisch korrekt sind und diese Band von vielen Politikern hofiert wird und Forken gegen Staatsvertreter, wie in Naidoos Texten, natürlich nicht, und daher strikt abzulehnen sind.

Ehrlich gesagt, kann ich beidem wenig abgewinnen, um es höflich zu formulieren. Nur die Unterscheidung, was jetzt gut und richtig und falsch und verwerflich ist, …die überfordert mich dann doch manchmal.
Ich streite dann lieber für Tierrechte, da weiß ich wofür und wogegen ich stehe:
Gegen Gewalt—überall—übrigens auch in Liedtexten, ganz gleich ob sie gerade vom Mainstream verdammt oder bejubelt werden.
Alles andere fände ich ziemlich gaga 

Peace ❤

crazy

Aufreger, Lifestyle, Tierschutz

Wo der Kindergarten endet und der Strafbestand „Cybermobbing“ beginnt…Weglächeln oder zur Anzeige bringen?

„Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe ….“

Eigentlich wollte ich den Samstag Abend netter ausklingen lassen aber wie so oft, kommt etwas dazwischen. In diesem Fall war es kein Notfellchen und kein Futternotstand sondern eine Flut von Screenshots in meinem Postfach.

„Du darfst dir das nicht mehr länger gefallen lassen“ … „schau mal, was sie jetzt gerade wieder über dich verbreiten..“ … „das ist Rufmord, unternimm endlich etwas, gegen diese Unverschämtheiten“  … oder auch… „ich dachte, das solltest du wissen, aber ärgere dich nicht, sie sind einfach so“… Dann las ich, was mir zugeschickt wurde. Wow!

Aber vielleicht sollte ich erst erklären, wie es überhaupt dazu kam.

Es gibt eine Gruppe auf Facebook, eine Plaudergruppe, in der viele aus unserer Community mitwirken und dort spenden. Irgendwann, irgendwo hatte wohl jemand aus dieser Gruppe auf meinem Blog kommentiert, dass wieder gespendet wurde und ich hatte versäumt, ein Like zu diesem Kommentar zu setzen.

Neben meiner ehrenamtlichen Arbeit für den Verein, die viele Stunden jeden Tag beansprucht, betreue ich auch die Gutes Karma to go Ausgabe auf Facebook. Ich schreibe die Artikel, antworte auf Kommentare zu meinen Artikeln, like sie, wann immer ich Zeit habe, aber es sind hunderte Kommentare, der Blog läuft gut und bisher war ich der Meinung, jeder Leser hat Verständnis, sollte einmal eine Reaktion ausbleiben.

Die Verfasserin des Kommentars beschwerte sich in dieser Gruppe über dieses „Versäumnis“ und es gab im Anschluss gehässige Kommentare, die mir zwar zugetragen wurden, die  ich aber ignorierte.

„Ich habe das auch nicht mehr aboniert. War mir leider manchmal zu viel schlechtes Karma to go.“

„Ich glaube den Karma Blog Dingens..oder wie hieß das? Was war das noch mal? Lese ich nicht…daher kein like…“ 

Dieser Teil der Geschichte, wäre eher unter „Kindergarten“ einzuordnen. Nicht unbedingt höflich, solche Kommentare, nicht unbedingt notwendig, wenn man bedenkt, dass aus diesem „Dingens Blog“, der gesamte Verein, sämtliche Strukturen und auch beständig Nachschub an Unterstützern, Werbung und Spendern für sämtliche Projekte rund um den Verein entspringt, auch besagte Gruppe existiert einzig, weil Gutes Karma to go die Community dazu, einst zusammengeführt hat. Aber wie gesagt, …Kindergarten… und nicht wirklich meine Zuständigkeit.  Wer meint, eine öffentliche Diskussionvom Zaun brechen zu müssen,  wenn ich versäume einen Kommentar zu liken, oder wenn ein Kommentar zu einem Artikel gefühlt zu wenig Likes erhält, den kann ich nicht davon abhalten, sich zu beschweren. Zum Glück passiert das nur äußerst selten 🙂 . Eigentlich so gut, wie nie… es wäre ja auch schlimm, oder? Lächeln wir es einfach weg.

Aber die Geschichte ging noch weiter. Als nächstes beschwerte man sich darüber, dass ich diesen Kommentar, der die Spende erwähnte, gelöscht hätte. Hatte ich zwar nicht aber das hielt die Diskussionsteilnehmer nicht davon ab, weiter ihre Theorien zu verbreiten, Schließlich unterstellte mir jemand öffentlich eine psychische Krankheit, die als Erklärung für meine Handlungsweise dienen soll. (Also… weil ich Kommentare lösche… die ich jedoch nach wie vor nicht gelöscht hatte…wohlgemerkt. Er steht da, wo er seit Anbeginn gestanden hat, *Kopfschüttel*).  Die selbsternannten „Fachleute“ referierten:

„Schlechtes Karma gutes Karma ist doch eigentlich egal manche sind einfach nicht Kritik fähig das hat man doch nun in den letzten Monaten gespürt Reihen weise wurden gute Mitglieder rausgeschmissen weil man nicht Kritik fähig war und auch keinerlei Einsicht zeigte. Finde ich persönlich nicht so schlimm da es hier doch um eine Krankheit geht die psychisch gesehen ja direkte Auswirkungen hat auf das Handeln…“

Es gab noch einige launige Ausführungen und ich denke, dem Leser wird klar, wo Kindergarten aufhört und ein Strafbestand beginnt. Unabhängig von der Absurdität der Diskussion…fehlende Likes und ein Kommentar der angeblich gelöscht wurde, es jedoch nie war…werden Grenzen überschritten, die nach § 223 StGB zur Anzeige gebracht werden können.

Ich kann über die ein oder andere Unwahrheit, über Irrtümer und Gerüchte hinwegsehen, was solls? Man schafft sich ein dickes Fell an, mit der Zeit. Wenn es jemanden glücklich macht,  solche Dinge zu verbreiten, wenn es die Gruppenmitglieder glücklich macht, ihre Zeit so auf Facebook zu verbringen und wer sich in dieser Gesellschaft wohl fühlt…nicht mein Problem…

Es gab in dieser launigen Gruppe bereits einige Male Äußerungen über meine Person  die im Sachverhalt so falsch wie in der Ausführung hässlich waren. Ich widerstand einige Male der Versuchung, die Fakten öffentlich zu machen oder haltlose Anschuldigungen gerade zu rücken.

Einmal hatte ich mir erlaubt, mein PRIVATES, ganz persönliches FB Profil für 24 h still zu legen.  Man überbot sich in besagter Gruppe mit wilden Spekulationen, Unterstellungen und Häme, man urteilte, ob ich das „darf“ und spekulierte über die Beweggründe, wer entfreundet, wer blockiert worden sei (Spoiler: Bis zu diesem Zeitpunkt NIEMAND!) über meinen Gesundheitszustand und über meine Verantwortung im Verein , der allerdings nahtlos weiter lief, genau wie meine sonstige Arbeit. Unter uns: Ich hatte einfach einmal keine Lust mehr auf Facebook, zu viele tote Katzen…und wenn man sich nur ausloggt, kann trotzdem weiter kommentiert aber dann von meiner Seite nicht reagiert werden. Das wirkt oft unhöflich, also wähle ich ab und an diesen Weg, um etwas Luft zu holen und lege das PRIVATE Profil komplett still. Neuerdings kündige ich es aber brav an und frage vorher die Community um Erlaubnis 😉 . Schließlich hat jeder ein Anrecht auf meine ehrenamtliche Bereitschaft und den Einsatz 24/7 an 365 Tagen im Jahr.  Zumindest war man dieser Meinung. Auch diese Diskussion war bereits mehr als grenzwertig…und die „Fakten“ die diskutiert und mir angekreidet wurden…sie existierten gar nicht! Aber wen interessieren schon Fakten, wenn man sich ausgiebig über jemanden auslassen kann, der sich nicht wehren kann?

Den Teilnehmern an solchen Diskussionen, die kommentieren,  geht es selten um Fakten. Es geht um etwas völlig anderes. Etwas, das sich auch durch Darlegung von Fakten und Beweise nicht unterbinden lässt: Ihre eigenen Gefühle. Daher war ich stets geduldig. Es ist ihr Problem, nicht meines. Man kann aber vielleicht nachvollziehen, dass es wenig motivierend ist, beständig „Opfer“ neuer Diskussionen zu sein, die öffentlich ausgetragen werden und den Ruf schädigen. Meist bleibe ich trotzdem zurückhaltend. Ich bin nicht auf Facebook aktiv, um beliebt zu sein oder um mir die Zeit zu vertreiben, ich bin einzig hier, um Tieren zu helfen!

Oben genanntes Zitat über eine fiktive Erkrankung ist jedoch eine eindeutige Grenzüberschreitung. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und ich denke, wir alle sollten etwas mehr darauf achten, den Cybermobbern und Hetzern das Handwerk zu legen. Ich werde das ab jetzt tun.

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Aufreger, Lifestyle

Lehrt eure Kinder, zurück zu schlagen!

Ich hatte das unglaubliche Glück in einer friedlichen Gesellschaft aufzuwachsen…

Die Gewalt, die hinter verschlossenen Türen stattfindet, die gab es leider auch…aber zumindest der sogenannte „öffentliche“ Raum war eine Schutzzone, die sich über das gesamte Land erstreckte.

Mit wenigen Ausnahmen, die jedem bekannt waren, und die man mied, wenn man keine Lust auf Schlägereien, Betrunkene oder aggressive Mitmenschen hatte, konnte man sich als Frau, als Kind, als Behinderter oder Obdachloser überall in der Öffentlichkeit bewegen. Wir kannten Regeln, in öffentlichen Verkehrsmitteln, bei Veranstaltungen, auf den Straßen, in den Pausenhöfen, eigentlich überall, wo Menschen aufeinander trafen… und das Beste daran, sie wurden weitestgehend eingehalten.

Wenn bei einer Auseinandersetzung jemand am Boden lag, trat man ihm nicht brutal gegen den Kopf, man achtete Bedienstete, in Bahn und Bussen, man hatte tatsächlich so etwas wie Respekt vor Polizeibeamten und wer es wagte, sie trotzdem vorsätzlich zu verletzen und Widerstand zu leisten, hat das schnell bereut.

Wer im „öffentlichen Raum“ angegriffen wurde, konnte mit Hilfe rechnen, darauf würde ich mich heute nicht mehr verlassen und, was noch schlimmer ist, ich würde es auch niemandem guten Gewissens raten, Hilfe zu leisten denn jeden Tag gibt es Berichte über Helfer, die dann selbst zum Opfer brutaler Gewalt wurden. Die Hemmschwellen sind verschwunden, die Gerichte überlastet und wenn mittlerweile selbst Polizeibeamte berechtigte Angst um Leib und Leben haben, sollte sich jeder überlegen, ob er schwerste Verletzungen oder Schlimmeres riskiert, wenn wieder einmal ein „Psychisch Kranker“ , „Tierhasser“, „Randalierer“, wenn  „Gruppen“ oder „Jugendliche“,  hemmungslos Gewalt ausüben. Früher nannte man sie einfach „Verbrecher“. Deutschland hat viele Probleme aber vor allem ein gewaltiges „Gewaltproblem“, das sich durch alle Schichten, Altersklassen und Bereiche zieht und eine neue Form der Brutalität und Hemmungslosigkeit macht sich breit, die mir Angst macht und die besonders die Schwächeren trifft.

Sie trifft Kinder, Frauen, Alte, gebrechliche Menschen, Tiere, sie trifft alle aber bevorzugt Schwächere, die ein leichtes Ziel sind und dazu die Menschen, die ihnen beistehen möchten.

Ich möchte hier nicht darauf eingehen, woher die zunehmende Gewalt kommt, sie wurde lange in Statistiken beschönigt aber mittlerweile sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache, wobei man sich darüber im Klaren sein muss, die Dunkelziffer ist ungleich höher und dabei ist Tierquälerei noch nicht einmal eingerechnet.. Da draußen tobt mittlerweile Krieg, und nur wenige, meist ländliche Bereiche, sind bisher davon verschont geblieben. Aber wir holen gerade rasant auf.

Mir wurde noch beigebracht, Konflikte friedlich zu lösen, ich lernte in der Freizeit tanzen und malen aber es wäre mir lieber gewesen, ich hätte diese Zeit mit Kampfsport, Schießen oder anderen Optionen der Selbstverteidigung verbracht. Es schien nie notwendig, unser Leben war ein anderes, ehe sich die gesellschaftlichen Werte verschoben, die Erziehung wandelte, Familie eine Randerscheinung einzig am Wochenende wurde, seit sich Grenzen öffneten (damit meine ich längst nicht nur das Jahr 2015) , seit die Justiz zur Kuscheljustiz wurde und Dinge zur Normalität, die einst zu einem Aufschrei in allen Medien geführt hätten. Gewalt ist heute eher eine Randnotiz, zu viel davon an zu vielen Stellen.

Wer also Kinder, Tiere, alte Menschen oder andere Schutzbedürftige…vielleicht auch sich selbst… schützen möchte, wer in der Lage sein möchte, sich und andere zu verteidigen, darf heute weder auf Staat auf Polizei oder auf die lieben Mitmenschen hoffen, sie können nicht überall sein und sie sind oft genauso schutzlos und fassungslos. Die Zeiten haben sich geändert, unsere Gesellschaft hat sich verändert, unser ganzes Land hat sich verändert.

Ich denke es ist an der Zeit, unseren Kindern beizubringen, sich auf diese Veränderungen einzustellen…sie müssen lernen, sich und andere zu verteidigen, wenn es darauf ankommt,  und zwar von klein auf.

Die meisten Kampfsportarten vermitteln nicht nur Disziplin und Werte sondern ermöglichen effektive Verteidigung, wenn es tatsächlich einmal zum Schlimmsten kommt. Sie ermöglichen auch Frauen, effektive Gegenwehr, lehren, wie man entwaffnet und Verletzungen bei Stürzen vermeidet. Genau das,was unsere Kinder derzeit benötigen, wenn sie alleine auf Bahnhöfen, auf dem Schulweg, in der Stadt oder am Abend unterwegs sind. An manchen Schulen benötigen sie es bereits am Pausenhof…

Peace und Love, die Botschaft meiner Generation wird leider nur noch von einer Minderheit gelebt. Schenkt euren Kindern neben Liebe und einer guten Schulbildung die Chance auf Selbstverteidigung und Schutz. Wenn sie sich und andere schützen wollen, dann müssen sie lernen, wie das geht.

Ich hätte niemals gedacht, dass wir 2019 über solche Dinge nachdenken müssten. Aber wir sollten es, wenn uns unsere Kinder am Herzen liegen ❤

Toleranz überwindet Grenzen, doch eine braucht sie selbst: Sie muss verhindern, dass die Intoleranten die tolerante Gesellschaft ausnutzen, um sie in ihr Gegenteil zu verkehren.

judo