Aufreger, Tierschutz

Heute ist Welttierschutztag – Kein Tag zum Feiern sondern eine Erinnerung an erbärmliche Politik, an gesellschaftliches Versagen und an die erbarmungslose Grausamkeit der menschlichen Spezies.

Was hat sich geändert, verbessert in Sachen Tierschutz?

Man muss nicht in weit entfernte Länder schauen, um festzustellen, wie rückständig und grausam unser Verhalten den tierischen Mitgeschöpfen nach wie vor ist.

Flächendeckende Kastrationspflicht, um zumindest die weitere Vermehrung der unzähligen vernachlässigten, kranken, hungrigen und heimatlosen Katzen zu verhindern? Fehlanzeige!

Abschaffung der grausamsten Auswüchse in Sachen Massentierhaltung, Anbindehaltung im Stall, Kastenstand bei Muttersauen, Langstrecken-Tiertransporte? Fehlanzeige!

Nachhaltige finanzielle Unterstützung und Absicherung der Tierheime, Wildtierstationen und Gnadenhöfe? Fehlanzeige!

Wurde die dramatische Situation der Stadttauben verbessert? Taubenhäuser in jeder Stadt und ein Verbot des Brieftaubensports, bzw der sogenannten „Wettflüge“, auf denen jedes Jahr Hunderttausende dieser sozialen und friedlichen Vögel bewusst in den Tod geschickt werden? Fehlanzeige!

Humanere Bedingungen und nachhaltige Verminderung von Tierversuchen? Fehlanzeige!

Feiern wir doch heute, am Welttierschutztag die Universitätsklinik Düsseldorf, die in einer öffentlichen Abstimmung der „Ärzte gegen Tierversuche“ für die grausamsten und absurdesten Tierversuche der Jahre 2021 und 2020 zum Sieger gekürt wurde.

Habt ihr Angst vor dem Zahnarzt? Für einige arme Beagle wurde der Albtraum Realität.

Der Negativpreis „Herz aus Stein“ des Vereins Ärzte gegen Tierversuche geht in diesem Jahr an die Universität Düsseldorf.

Zitat:

„Die „Forscher“ der Poliklinik für zahnärztliche Chirurgie des Universitätsklinikums Düsseldorf zogen den Beagle-Hunden jeweils 10 Zähne und frästen Löcher in ihre Kiefer.

Dann wurden ihnen zwei weitere Zähne gezogen und Teilstücke dieser Zähne in die zuvor gefrästen Löcher eingelegt.

In einer dritten Operation wurden dann Titanimplantate in die im Kiefer eingewachsenen Zahnstücke geschraubt.

Drei Wochen danach wurden die Hunde getötet.“

Herzlichen Glückwunsch, liebe Universitätsklinik Düsseldorf. Am heutigen Welttierschutztag gehen meine guten Wünsche an euch, möge Karma vergelten, was unsere Gesetze leider nach wie vor hofieren und honorieren.

Wurden den armen Hunden die Stimmbänder durchtrennt, weil ihre Schmerzlaute und das verzweifelte Jammern störten, wie das nach wie vor bei grausamen und schmerzhaften Tierversuchen üblich ist oder wurden sie einfach irgendwo in ihren Eisenkäfigen fixiert und abgestellt, bis die wissenschaftliche Neugierde befriedigt war?

Herzliche Glückwunsch zum Welttierschutztag, liebe Bundesregierung, die alte und die neue. Möge Karma euch für eure Lobbyarbeit, für euer Versagen und für euer Wegsehen angemessen belohnen.

Bitte weitergehen, es gibt nichts zu sehen, am Welttierschutztag 2022. Jedenfalls nichts, was den Namen „Tierschutz“ i unserem Land auch nur ansatzweise verdient.

#welttierschutztag

#HerzausStein

#TierversuchesindVerbrechen

Quelle: https://www.geo.de/…/-herz-aus-stein-2022—schlimmste…

Aufreger

Wie lange wollt ihr euch die Abwertung und Diskriminierung noch gefallen lassen, liebe „alte weiße Männer“?!

Der in Neusprech gerne zitierte „alte weiße Mann“ muss viel erdulden, seine bloße Existenz ist für manche bereits ein Ärgernis. Wer diesen Begriff verwendet, übrigens fast immer in Zusammenhang mit einer Abwertung oder um sachliche Argumente niederzubügeln, begründet seine Animosität und Diskriminierung gerne mit wohlklingende Erklärungen.

„Der Begriff steht dabei natürlich nicht für jeden einzelnen älteren hellhäutigen Mann, sondern man möchte damit auf ein jahrtausendealtes System, auf Werte und Einstellungen hinweisen, die seit jeher von „toxischen“ Männern dominiert sind. Sie stehen für das Ewiggestrige, für Überlegenheit, Macht und Privilegien.“

Da freut sich jeder Handwerker, jeder Arbeiter, der sich ein Leben lang „privilegiert“ krumm gearbeitet hat, um den heutigen Wohlstand zu begründen, um all seinen Kindern eine Ausbildung zu finanzieren, auch und besonders den Töchtern! Da zeigt jeder Verständnis, der sich durch ein Studium hungerte, eine Existenz für seine Familie aufbaute und teilweise über Jahrzehnte dafür auf Urlaub und Freizeit verzichtete.

Sie alle müssen hinnehmen, dass sie, der „alte weiße Mann“ mittlerweile ganz selbstverständlich als Symbol für das Schlechte in der Wert verwendet werden. Das wäre bei jeder anderen Hautfarbe oder Gruppierung undenkbar!

Woke Toleranzforderer und bekennende Anti-Rassisten verwenden Hautfarbe und Geschlecht als Merkmale einer angeblich bösartigen sozialen Gruppe, sprechen damit ein Pauschalurteil basierend auf ethnischer und geschlechtlicher Basis. Sie agieren nicht nur rassistisch („weiß“), sondern auch sexistisch („Mann“) und weil das offenbar noch nicht reicht, kommt auch noch Altersdiskriminierung dazu. Wer nicht in der Lage ist, zu erkennen, welche gewaltige Diskriminierung mit solchen Worten verbreitet wird, der hat ein Wahrnehmungsproblem.

„Alter weißer Mann“ ist der Prototyp einer sexistischen, rassistischen und altersdiskriminierenden Verunglimpfung denn diese Bezeichnung sind Eigenschaften die eine betroffene Person nicht ändern kann. In einer Zeit, in der um jede Endung, um jeden Punkt in der Sprache gerungen wird, in der man Bücher umschreibt, Kindern ihre Faschingsverkleidung verbietet, Gerichte von der Karte streicht, nur um niemanden zu kränken oder in die Nähe von Diskriminierung zu geraten, sind alte weiße Männer zum Abschuss freigegeben.

Sie sind Freiwild, die man beliebig diskriminieren und abwerten darf, pauschal verurteilen, ja ihnen sogar das baldige Ableben wünschen, die von vielen angestrebte, „biologische Lösung“ eines Problems. Ist das nicht nett? Und super woke? Was wäre, wenn man einer anderen Gruppe bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit, einzig aufgrund Hautfarbe und Alter negative Eigenschaften zuschreiben würde?

Undenkbar, würde man das in einem Artikel pauschal im Zusammenhang mit, zum Beispiel „schwarzen, jungen Männern“ oder „gealterten Asiaten“ tun!

Für mich ist die Hetzkampagne gegen alte weiße Männer genau das, was sie ist, eine Hetzkampagen und kein „Aufzeigen von Privilegien“!

Heute wird leider nicht weniger diskriminiert, man suchte sich nur neue Opfer.

Wäre es nicht schön und längst überfällig, wenn wir uns alle wieder mehr mit Ideen und und innovativen Erfindungen befassen würden, die unsere Probleme lösen, anstatt mit Hautfarben und Altersklassen?

Aufreger

Mein Leuchten lasse ich mir nicht auch noch stehlen!

Die Deutsche Umwelthilfe fordert wieder einmal. Angesichts der Energiekrise, sollen Städte und Privathaushalte auf Weihnachtsbeleuchtung verzichten.

„In diesem Winter sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass sowohl auf die Weihnachtsbeleuchtung in Städten als auch die der Häuser und Wohnungen verzichtet wird“

Liebe Umwelthilfe, seit jeher sehnten sich die Menschen vor allem in jenen Momenten nach Licht, in denen es besonders dunkel ist. Es gibt Gründe, warum man im Winter die Straßen, Plätze und Wohnzimmer mit Lichtern schmückt, warum für die meisten von uns die festliche Weihnachtsbeleuchtung mehr ist, als nur Kommerz und Verschwendung von Energie.

Man hat uns viel genommen, über die letzten zwei Jahre. Die Freiheit, die Sicherheit, das Vertrauen und mittlerweile auch die Zuversicht, dass alles bald wieder besser werden kann.

Wer einem Weihnachten mit Existenzangst, in einer kalten Wohnung und düsteren Aussichten für die Zukunft entgegensieht, viele Menschen sind dazu auch noch einsam, dem würde ich seine kleinen Adventsfreuden gerne weiterhin gönnen. Es erscheint mir mehr als lächerlich, ja anmaßend, beständig Opfer und Verzicht zu fordern, die global gesehen, weder ins Gewicht fallen, noch notwendig wären, wenn unsere politische Führung ihre Hausaufgaben machen würde. Mein Maß an Solidarität, Toleranz und Duldsamkeit endet an diesem Punkt.

Mögen sich die Dörfer und Städte, die Weihnachtsmärkte und Läden dem Wahnsinn beugen. Bei mir zuhause wird es leuchten. Ich habe es nie übertrieben, nicht wie in Las Vegas oder den Emiraten, wo man die Energie verheizt, als gäbe es kein Morgen. Doch meine Seele tankt auf, wenn mich warm erleuchtete Fenster in einer düsteren Novembernacht begrüßen, wenn ein Lichterbäumchen am Marktplatz strahlt, wenn es bereits um 17 Uhr dunkel ist, wenn Schaufenster weihnachtlich glitzern und wenn helle Lichterketten in der Wohnung für Gemütlichkeit sorgen. Meine Seele benötigt Licht in der dunklen Zeit.

Es ist leider wie es ist.

Die Zeit der Belehrungen, des Gängelns, des Mahnens, des Bevormundens, der künstlich erzeugten Knappheit, der geschürten Ängste, …. die Zeit der neuen Ersatzreligion von Sühne und Buße scheint endgültig angebrochen. Die neuen Todsünden, Flug-Scham, Dusch-Scham, Heiz-Scham … werden jetzt noch ergänzt, durch Licht-Scham.

Ich werde mich ganz ketzerisch und ohne den Hauch eines schlechten Gewissens verweigern. Mein Leuchten werdet ihr mir nicht auch noch nehmen.

Und nebenbei bemerkt, was „eine Selbstverständlichkeit“ ist, das entscheidet zum Glück nicht ihr! Selbstverständlich wäre in meinen Augen, wenn hoch bezahlte Politiker das tun würden, wofür sie eigentlich im Amt sind:
Die angemessene Versorgung von Wirtschaft und Infrastruktur ihres Landes zu gewährleisten, zum Wohle der Bürger.


Hört auf, euch beständig in Dinge einzumischen, die euch nichts angehen!

Aufreger, Tierschutz

Von charakterlosen Pissnelken und von Engeln …

Stellt euch vor, ihr hättet unzählige Stunden in der Küche gestanden, gemischt, gebacken, dekoriert, um dann hunderte von Keksen für einen guten Zweck zu versenden.

Ihr packt alles liebevoll und vorsichtig in Schachteln, wieder eine enorme Arbeit, und möchtet die Päckchen anschließend stolz zur Post bringen. Der Erlös soll hungrigen Tieren helfen. Ihr habt aber noch etwas vergessen und geht kurz zurück ins Haus … nur zwei, drei Minuten … und als ihr wieder vor die Türe kommt, sind die Päckchen gestohlen, weg!

Irgend ein mieser Charakter hat alles zerstört, was ihr mit viel Mühe und Einsatz geleistet habt. Ihr seid untröstlich, müsst nun alle anschreiben, die nun umsonst auf ihre Keks-Kreationen warten und die schöne Spende, die ihr damit tätigen wolltet, ist in weite Ferne gerückt.

So ist das kürzlich unserer lieben Ellen passiert und natürlich tat uns das allen von Herzen leid. Die Spende wäre für Frieden für Pfoten e.V. gewesen. Aber sie lässt sich nicht unterkriegen und wird demnächst wieder einen Anlauf starten. Das ist der Unterschied zwischen Pissnelken und Engeln. Die einen stehlen skrupellos und die anderen schenken von Herzen!

Apropos schenken, da gestern eine unglaublich tolle Spende bei uns ankam, werden wir demnächst sicher auch die verbliebenen Hunde des ehemaligen Todesshelters von Almyros wieder ein wenig unterstützen können. Ich hab mich soo gefreut… 1000 Dank, liebe Ute ❤

Und da die liebe Kerstin und die liebe Gabi von der Tierhilfe Niederrhein gerade zugesagt haben, eine Palette mit Weihnachtsgeschenken für die Tiere und Menschen der Vrouva Farm zu packen, wird es heuer an Weihnachten nicht nur für SCARS und alle Helfer sondern auch für die Vrouva Fram eine zauberhafte Überraschung geben. Beides hätten wir nicht allein geschafft…

Ja, es gibt leider viel zu viele Pissnelken überall … ich verstehe jeden, der die Nase voll hat und verzweifelt. Aber es gibt auch Engel, jede Menge davon … und sehr viele tummeln sich hier. Das ist einfach nur schön ❤

Falls ihr also gerne an Weihnachten ein kleines Päckchen packen würdet, für die Helfer von SCARS, für die Helfer der Vrouva Farm, mit Futter für die Tiere , mit Wolle für die alte Dame , die für die Babys der Flüchtlinge warme Jäckchen strickt, dann haltet euch bereit…

Wir werden die jeweiligen Wunschlisten rechtzeitig verbreiten, wobei sich eigentlich jeder über alles freut, das ist ja das schöne an solchen Aktionen.

Habt einen schönen Tag!

und liebe Ellen, liebe Keks-Fee, nicht traurig sein … alle verstehen das Missgeschick und warten gern ❤

PS: Falls ihr euch fragt, wo es solche zauberhafte Kekskreationen zugunsten notleidender Tiere gibt? In unserem Frieden für Pfoten ~ Charity Market auf Facebook… wir freuen uns immer über neue Besucher ❤

Aufreger

Sonntag Abend an der Tankstelle…Ich schäme mich!

Besonders auf dem Land und wenn man ein Schokoholic ist, sind 24 Stunden Tankstellen mit einem umfangreichen Warensortiment ein wahrer Segen. Es war bereits nach zehn Uhr Abends, als ich das dringend Bedürfnis verspürte, die schwindenden Schokoladenvorräte schnell wieder aufzufüllen und die nächste Tankstelle ansteuerte. Normalerweise herrscht Sonntag Nacht dort gähnende Leere, diesmal war es anders, ganz anders.

Zu meinem Erstaunen waren sämtliche Zapfsäulen belegt, die Schlangen reichten bis zur Einfahrt. Was war hier passiert? Wollten heute Nacht alle in Urlaub fahren? Aber warum dann die Traktoren? Nun, das sollte nicht mein Problem sein, ich wollte ja nur Schokolade, daher quetschte ich mich an der Warteschlange vorbei, parkte am Rand der Fahrzeugansammlung und betrat den Verkaufsraum der Tankstelle, Destination, Süssigkeiten-Regal. In der Warteschlang vor der Kasse wurde aufgebracht diskutiert.

„Wie stellen die sich das vor? Die machen uns kaputt! Wenn die Preise nächste Woche wieder weit über zwei Euro schießen, können wir dicht machen! Der trockene Sommer, die hohen Energiekosten und jetzt noch der teure Sprit. Sollen sie doch sehen, was sie essen, wer ihre Häuser baut, wenn wir nicht mehr können!“

Es waren Menschen in Arbeitskleidung, die ihrem Unmut Luft machten. Für unsere Bauern und auch für viele Handwerksbetriebe gibt es keinen Sonntag, sie arbeiten, wenn Arbeit ansteht und das Wetter günstig ist, nicht wenn die Stechuhr sagt, es ist Feierabend. Sie haben keine staatlich garantierten Bezüge sondern müssen Monat für Monat ihre Lebensgrundlage neu erarbeiten, wenn sie nicht leisten, gehen schnell die Lichter aus in den kleinen Betrieben.

Jetzt war mir klar, was hier passierte: Jeder versuchte vor dem Ende des Tankrabatts noch seinen kleinen Fuhrpark, das Arbeitswerkzeug, die Traktoren und Lieferwagen mit günstigem Sprit zu füllen. Während ich in der Schlange wartete, hörte ich einige Gespräche mit, sie alle stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand und wissen nicht mehr, wie es bei diesen exorbitanten Energiekosten weiter gehen soll. Mein Unmut über unsere Regierung, mein Bedauern für all die Menschen, die hart arbeiten, die dieses Land am laufen halten und dafür beständig bestraft werden, wuchs mit jeder Minute. Jeder Einzelne bangt um seine wirtschaftliche Existenz und er hat gute Gründe dafür.

Als ich wieder nach draußen ging, betrachtete ich die kleinen Zugmaschinen, die Traktoren und Lieferwagen, die in der Dunkelheit aufgereiht in der Warteschlange parkten. Alte, solide Fahrzeuge mit Rost und Dellen, denen man die Jahre ansah, die sie bereits im Einsatz waren. Ich betrachtete deren Besitzer, meist nicht mehr jung, meist in einfacher Arbeitskleidung, die geduldig darauf warteten ,an der Reihe zu sein. Sie sahen müde aus. Wie ich erfahren hatte, war an anderen Tankstellen im Landkreis bereits kein Sprit mehr erhältlich.

Sie waren hierher ausgewichen und warteten in ihrer wohlverdienten Freizeit, an einem Sonntag Abend darauf, ihre Arbeitswerkzeuge noch einmal günstig zu betanken, ehe die Regierung wieder künstlich verteuert, ehe unsere Politik ehrliche Arbeit wieder mit Sondersteuern erschwert. Morgen früh würden sie alle wieder spätestens um 5 Uhr auf der Matte stehen, um zu tun, wofür viele andere sich zu fein sind, um unser Land zu ernähren und instand zu halten.

Wir danken es ihnen auf unschöne Weise.

Der Appetit auf Schokolade war mir vergangen. Die Lust auf Tanken ebenfalls. Sollten diejenigen heute bedient werden, die es dringender benötigen, als ich. Einige Säulen waren bereits deaktiviert, weil leer getankt.

Sonntag Abend in Deutschland. Bitte weitergehen, es gibt nichts zu sehen! Nur ein Land, dessen arbeitende Bevölkerung gerade wirtschaftlich systematisch demontiert wird. Ein bisschen schäme ich mich dafür mit, obwohl ich nicht zu denen gehöre, die solche Zustände befürworten, wählen und somit beständig verschärfen.

Ich sollte vermutlich etwas dagegen tun, da es unter dem Strich uns alle treffen wird, auch diejenigen, die jetzt noch klatschen. Aber ich habe keinen Plan, was ich tun könnte.

Die Schokolade schmeckt heute irgendwie bitter.

Aufreger, Demos

Wo bleiben die Märchen? Die erzählen derzeit andere!

Jedes mal, wenn ich etwas aus dem realen Leben schreibe, verlassen einige aufgebracht dieses Portal und ich erhalte (liebevolle) Mahnungen, doch besser damit aufzuhören. Zu meinem eigenen Schutz. Ich solllieber weiter Märchen schreiben. Es ist tatsächlich nicht mehr ganz einfach und risikolos, sachlich und reflektiert den eigenen Standpunkt darzulegen.

Vermutlich würde ich es nicht tun, wenn die Konsequenzen dessen, was gerade auf politischer und gesellschaftlicher Ebene passiert, nicht nur meine Arbeit im Tierschutz zerstören, alles, was über Jahre mühevoll aufgebaut wurde sondern auch die eigenen Existenz, das was meine Großeltern, meine Eltern und meine Familie aus eigener Kraft aufgebaut haben, harte und ehrliche Arbeit vieler Jahrzehnte. Ohne Subventionen 😇

Die Zeiten sind vorbei, in denen ich nur mit einem Kopfschütteln reagierte, wenn wieder einmal weitere finanzielle Belastungen für mich und meine Lieben beschlossen wurden, wenn Menschen in hohe politische Ämter gewählt wurden, denen ich in meinen Unternehmen nicht einmal einen Aushilfsjob anvertraut hätte.

Mir ist schmerzhaft bewusst, dass ich jetzt entweder handeln muss oder das Land verlassen, wenn ich nicht Opfer der sozialistischen/ökologischen Enteignungsträume unserer Regierung und breiten Teilen der Bevölkerung werden will.

Natürlich gibt es viele, die meine Ansichten nicht teilen, meist sind sie nicht von den enormen Enteignungen betroffen, ich wage zu behaupten, sie sind NOCH nicht betroffen. Denn nicht nur unser Sozialsystem muss finanziert werden, auch staatliche Zuwendungen, wie Rente, Beamtengehälter, Hartz 4 und co, genau wie die Subventionen und Zuwendungen für Elektroautos, Wärmepumpen, Heizzuschüsse und andere Bonbons, die angeboten werden, um „Anreize“ zu schaffen. Da finanziert dann die Krankenschwester mit ihren Steuern das noble Elektroauto des wohlhabenden Nachbarn mit.

Da zahlen viele Familien mit ihren Steuern die aufwändige Haussanierung samt Elektropumpe des wohlhabenden Nachbarn, während sie sich diese Investition auch mit Subventionen nicht mehr leisten können, da allein für Heizung und Strom mehrere Tausend Euro zusätzlich fällig werden. Da bleibt nun der Vermieter auf den Heizkosten sitzen, wenn seine Mieter nicht mehr bezahlen können, dass viele kleine, private Vermieter dadurch ihre Existenz verlieren, ist nur eine Bagatelle für unsere Regierung…

Bisher finanzierte und subventionierte der Mittelstand unser aller Leben, inclusive sozialer Versorgung. Der Mittelstand, der hart arbeitet, um sein Leben zu bestreiten, hat seit jeher wenig Zeit für Politik und endlose Diskussionen.

Er geht nicht auf die Straße, sitzt nicht in Talkshows oder im Bundestag sondern er steht am Arbeitsplatz, im eigenen Unternehmen. Daher haben andere dieses Feld erfolgreich für sich vereinnahmt. Die Medien und große Teile der Politik sind fest in der Hand derer, die selbst keinen Wohlstand schaffen sondern ihn einzig von anderen einfordern, um ihn dann nach Gutdünken zu verteilen.

Wenn der duldsame Mittelstand ausgeblutet wurde, was gerade im Eiltempo passiert, wenn er die Lust an der Leistung verliert, werden das alle ungut spüren, die von deren Leistungskraft, deren Konsum und deren Erspartem abhängig sind. Wenn weg dann weg …

Ich möchte nicht als Almosenempfänger von Staates Gnaden enden, damit ich mir Heizen, Mobilität, Wohnen und Lebensmittel leisten kann, obwohl mein Verdienst bis vor kurzem dafür ausreichte.

Ich möchte keine Regierung, die sich jeden Tag aufs neue ausdenkt, wie sie mich einschränken, maßregeln und enteignen kann.

Ich möchte nicht beständig von Politikern und Medienschaffenden belehrt und bevormundet werden, deren Lebensleistung, Berufserfahrung und Beiträge für unsere Gesellschaft nicht annähernd mit meiner mithalten können.

Natürlich könnte ich zu all dem schweigen. Natürlich könnte ich mich überall lieb Kind machen und, wie viele andere, die in der Öffentlichkeit stehen, meine wahren Gedanken für mich behalten. Aus Bequemlichkeit, aus Feigheit, aus Existenzangst.

Ein falsches Wort und wichtige Werbepartner, die Arbeitsstelle oder die Karriere ist futsch. Da ich keines der drei genannten (mehr) benötige, leiste ich mir den letzten Luxus, eine eigene Meinung.

Da mich aber auch Facebook „bestraft“ und den Algorithmus bei ungern gesehenen Beiträgen herunterfährt, wäre vielleicht ab und an ein Like sehr nett, wenn ihr weiterhin meine Beiträge lesen möchtet. Ich weiss nicht, wie lange ich mir bezahlte Werbung an Facebook noch leisten kann, damit meine Beiträge trotzdem noch in eurem Newsfeed erscheinen 😉

Und was die Märchen angeht…

Gerade schreibe ich die Danksagung in meinem kleinen Lunas Sternengarten Büchlein. Das, was immer auf der letzten Seite in einem Buch steht.

Es fällt nicht leicht, weil ich so vielen Menschen für so vieles dankbar bin. Weil ich von so vielen Seiten wunderbar unterstützt werde. Weil mein Schutzengel seit jeher ein guter Zuhörer ist ❤

Nein, es ist nicht alle schlecht. Und daher werde ich ab jetzt darum kämpfen, dass es für möglichst viele noch lange so bleibt.

#Enteignungstoppen

#esreichtjetzt

#nichtmeineRegierung

#VerstandvorIdeologie

Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche ❤

Aufreger, Tierschutz

Manchmal würde ich gerne sterben

Jeder ist gerade auf seine Weise damit beschäftigt, sich selbst, seine Liebsten, seine Wohnung, sein Haus, sein Unternehmen so gut wie irgend möglich zu wappnen, vor dem, was kommt. Das ist längst nicht nur abhängig von dem jeweiligen Einkommen. Jeder kämpft. Es war nicht so, als ob man vorher nicht wusste, wohin mit dem Geld, auch wenn die allgegenwärtigen Spartipps das suggerieren.

Ich habe für mich an Vorsorge getroffen, was im Rahmen meiner Möglichkeiten machbar war. Ob es ausreichend sein wird, für das, was nun kommt? Ich weiss es nicht. Mehr war nicht möglich. Nun lehne ich mich aber nicht zurück sondern jetzt versuche ich, andere über Wasser zu halten.

Manche von ihnen schreiben mir:

„Manchmal würde ich gerne sterben.“

Es sind Menschen, die für ganz besonders schutzbedürftige Wesen Herz, Haus und Geldbeutel geöffnet haben.

Für ein ausgemergeltes Kutschenpferd, das bisher nur Schläge kannte.

Für ein kleines Kaninchen, das die Besitzer in seinem engen Käfig fast verhungern und verdursten liessen, ehe sich jemand erbarmte.

Für den Hund, der so geprügelt wurde, dass sein Bauch fast auf der Erde schleift, wenn er wagt, sich zu bewegen.

Für das Täubchen, das mit gebrochenen Flügeln auf der Straße kauerte.

Für das Schwein, das tapfer vom Transporter in den Tod auf die Straße in die Freiheit sprang.

Für die blinde Katze, der man Säure ins Gesicht gespritzt hatte.

Für das Huhn, das federlos und wie ein Geisterschatten seiner selbst aus der Massentierhaltung ausgemustert wurde.

Für das Eichhörnchen, das mutterlos umher irrte.

Für den Igel, der mit abgefrästem Gesicht im Garten lag.

Tierheime, Wildtierstationen und Gnadenhöfe werden überwiegend privat geführt und finanziert. Hier in Deutschland genau wie im benachbarten Ausland.

Wer die Tiere aufnimmt, ganz gleich ob es heimatlose Straßentiere im Süden oder verletzte Wildtiere und ausgemusterte „Nutztiere“ in unseren Breitengraden sind … der ist für sie verantwortlich. Der ist beseelt von dem Wunsch, irgendwie wieder gut zu machen, was ihnen angetan wurde.

Der ist finanziell komplett auf sich allein gestellt!

Was glaubt ihr, was gerade los ist, landauf, landab, hier im Land genau wie bei vielen unserer europäischen Nachbarn. Während täglich die wunderschöne Bilder von Tierrettungen in der Ukraine das Herz der Leser erfreuen, treffen bei mir ganz andere Bilder und Nachrichten ein.

„Was soll ich nur mit meinen Tieren machen?“

„Wir müssen schliessen“

„Wir sind am Ende!“

„Wir haben kein Futter mehr, kein Geld für den Tierarzt“

„Wir haben Aufnahmestopp“

Und ja, immer öfter auch der Wunsch, sich all dem für immer zu entziehen.

Einfach die Augen zu schliessen, für immer.

Keine Existenzsorgen mehr, die jeden Tag gravierender werden.

Das hungrige Bellen, das Jammern verletzter Tiere nicht mehr zu hören, denen man nicht mehr helfen kann, weil das Geld fehlt. Keine schlaflosen Nächte mehr, in denen man verzweifelt überlegt, was mit den Tieren in Obhut passieren soll, wenn man aufgeben muss, schutzlose Lebewesen, die man liebt, die bereits so viel durchgemacht haben und die nun bald wieder zurück auf die Straße gesetzt werden müssen, die man abholen, einschläfern in irgendein Todesshelter oder zum Pferdemetzger bringen wird.

Das große Sterben des Tierschutzes in Europa hat begonnen.

Diejenigen, die nicht zuletzt auch für Tierschutz gewählt wurden, sind zynischerweise seine Totengräber.

Wohin man sieht, herrscht Angst und Verzweiflung. Von behördlicher Seite kommt keine Hilfe, einzig mehr Bürokratie. Und die Spender, die bisher alles notdürftig über Wasser hielten, müssen jetzt selbst kämpfen.

Ich hatte Tränen in den Augen, als ich die Nachricht abhörte, die immer wieder von Schluchzen unterbrochen war und mit den Worten endete:

„Manchmal würde ich gerne sterben. ich schaffe es einfach nicht mehr, meine Hunde zu versorgen, aber sie haben doch nur mich!“.

Zu oft hatte ich das in ähnlicher Form in den letzten Tagen und Wochen lesen oder hören müssen.

Mein Verein Frieden für Pfoten e.V. hat heute dorthin 800 Euro gesendet. 800 Euro sind viel Geld aber für 110 hungrige Hunde wird es leider nicht lange reichen, bis zum nächsten Futternotstand.

Viele Patenschaften sind dort weggebrochen, viele Spender haben die Überweisungen eingestellt, nachdem sie ihre Nebenkostenabrechnungen erhalten haben und nun selbst kämpfen. Zeitgleich explodieren Futterkosten, Energiepreise und Tierarztrechnungen.

Manche Leser schreiben mir erbost, warum ich oftmals so zornig bin, warum ich so oft unsere derzeitige Politik anprangere und auf deren desaströse Folgen hinweise. Nun, ich habe gute Gründe dafür und viele der Folgen schlagen bei mir oftmals schon ein wenig eher auf, bevor andere es schmerzhaft spüren. Ich spreche nicht nur mit Tierschützern sondern auch mit Unternehmern. Same Story.

Dann schreibe ich über Dinge und Zukunftsszenarien, die mir anfangs niemand so recht glauben will. Das tat ich auch zu Beginn des Krieges, ich wies daraufhin, dass darüber der restliche Tierschutz in Europa crashen wird.

Es ist gerade die traurige Realität, sie ist nur nicht in den Medien zu finden.

Bei Krieg, in Katastrophenfällen und bei Geldnot sind es immer die Tiere, die als erste leiden. Dann sind die Menschen an der Reihe.

Und jetzt versuche ich weiter, zu retten, was zu retten ist.

Sie alle tun mir so unendlich leid. Die allein gelassenen Menschen genau so, wie die Tiere ❤

Aufreger

Endstation Supermarktkasse

Woran könnte es nur liegen, wenn viele junge Menschen Berufe verschmähen, die zwar einen wertvollen Beitrag in unserer Gesellschaft leisten aber wenig Anerkennung finden?Nicht zuletzt auch an unseren Medien. Ein Beispiel, das ich kürzlich im „Stern“ (Rubrik Lifestyle vom 5.7.22) fand:

In diesem Artikel ging es um ein ehemaliges Model, das nun im Alter keine Aufträge mehr hat und sich den Lebensunterhalt als Kassiererin verdienen möchte.

Folgende Überschrift:

„Supermodel Marie Helvin ist so pleite, dass sie nun als Kassiererin arbeiten muss.“

Was lernen wir daraus? Nur wer pleite ist und keine andere Option hat, wird sich für diesen Job bewerben.

Zitat aus dem Artikel:

„Doch nun ist Marie Helvin am Ende. Sie will in ihre Heimat Hawaii zurückkehren, um dort in einem Supermarkt zu arbeiten.“

Was lernen wir daraus: Nur wer am Ende ist, erwägt in einem Supermarkt zu arbeiten.

Zitat aus dem Artikel:

„Der Artikel (*über Marie Helvin) in der „Daily Mail“ liest sich wie ein letzter Hilferuf, um doch noch eine Romanze zu finden, die sie vor der Endstation Supermarktkasse bewahrt.“

Was lernen wir daraus? Besser einen reichen Sponsor an Land ziehen, ehe man an der „Endstation Supermarktkasse“ landet.

Viele Kassiererinnen hatten zu diesem Artikel kommentiert, die sich in meinen Augen zu Recht diskriminiert fühlten und über die mangelnde Wertschätzung ihres Berufes gekränkt waren. Aber auch anderen fiel auf, wie herablassend über die Frauen und Männer geschrieben wurde, die ihren Lebensunterhalt an einer Supermarktkasse verdienen.

Woran könnte es nur liegen, wenn beständig mehr Fachkräfte fehlen und immer weniger junge Menschen an einem Dienstleistungsberuf oder einer Ausbildung interessiert sind?

Arroganz und mangelnde Wertschätzung unserer Gesellschaft könnte mit ein Grund dafür sein.

Es wird so viel über Diskriminierung und Respekt geschrieben, auch beim „Stern“. Ich würde vorschlagen, fangt in euren eigenen Redaktionen damit an!

Last not least:

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Kassiererinnen und Kassierer, die unser Leben an einer Supermarktkasse oder an anderen Verkaufsstellen am Laufen halten, es ein wenig einfacher und angenehmer machen. Oftmals sogar mit einem Lächeln ❤

Lasst euch bitte nicht einreden, euer Job wäre weniger wert, als andere.

Das denken nur dumme Menschen!

Aufreger

Blick nach vorn im Zorn…das AUS für den Verbrenner in der EU

Die EU hat nun also das endgültige AUS der Verbrenner auf unseren Straßen beschlossen, wohlwissend, dass so viel erneuerbare Energie, wie wir dann brauchen werden, gar nicht hergestellt werden kann. Jedenfalls nicht in Europa. Während die Bevölkerung auf anderen Kontinenten zahlenmässig schier explodiert und damit sämtliche Bemühungen um eine insgesamt bessere CO2 Bilanz zunichte macht, wird Europa mit einem Federstrich zurück auf Vorkriegsniveau geschossen.

Natürlich betrifft das nicht alle.

Ein Teil , diejenigen die finanziell mithalten können, werden weiterhin mobil bleiben, sich exorbitant teure Elektro Autos leisten können, ihre Autos bequem und planbar an der privaten Ladestation auftanken und weite Strecken zeitsparend im Flugzeug zurücklegen. Das Ganze sauber, hochtechnisiert und mit einem persilweissen Ökogewissen.

Alle anderen… und das sind verdammt viele, haben Pech gehabt. Sie mutieren von selbständigen Bürgern, die sich bis vor kurzem ihren Lebensunterhalt und auch ihre Mobilität selbst erwirtschaften konnten zu staatlichen Almosenempfängern, sie bangen und bitten dann um „Subventionen“, um „Erleichterungen“, damit sie weiterhin das Privileg erhalten, ihren Arbeitsplatz erreichen zu dürfen, bei Wind und Wetter, bei der Nachtschicht und auch an Feiertagen, immer dann, wenn das Lastenfahrrad und der öffentliche Nahverkehr den Transport von Kindern und Tieren, von alten Menschen und Behinderten, von schweren Einkäufen oder eiligen Erledigungen unmöglich macht.

Was diese Neuerung europaweit an immensen Einbussen, Arbeitsplätzen und Wohlstand kosten wird ist leicht auszurechnen. Was sie unter dem Strich global gesehen für das Klima bringt, daran scheiden sich die Geister. Denn neben der Bevölkerungszunahme wäre da noch die Massentierindustrie, die Ausbeutung, Vermüllung und Zerstörung der Weltmeere (neben den Wäldern der wichtigste Puffer in unserem Klimasystem) und die Zunahme der Exporte und Warentransporte quer über den Globus … kaum jemand spricht davon. Lieber hetzte man jahrelang gegen SUVs, pries Lastenfahrräder an und den (flächendeckend) nicht vorhandenen öffentlichen Nahverkehr.

Herzlichen Glückwunsch, liebe EU Politiker … jetzt ist es also vollbracht.

Der Verzicht auf bezahlbare Autos, auf Mobilität, Freiheit und Wohlstand, auf Arbeitsplätze und Planungssicherheit in der Industrie für alle EU Bürger, ist für das Klima gobal gesehen nur eine nette Geste, nicht der Rede wert… zig Millionen Menschen wird es in Arbeitslosigkeit, Abhängigkeit von staatlichen Almosen und Armut katapultieren.

Es gibt eine Untersuchung, wie stark die Fleisch- und Milchindustrie zur Erderwärmung beiträgt. Das Ergebnis:

Die fünf weltgrößten Fleisch- und Molkereikonzerne sind zusammen für mehr Treibhausgas-Emissionen verantwortlich als jeweils die drei größten Ölkonzerne, ExxonMobil, Shell und BP.

(Quelle: https://www.iatp.org/emissions-impossible )

Meiner Ansicht nach drehen wir gerade an der falschen Stellschraube und anderen, ungleich wichtigeren Stellschrauben schenken wir gar keine Beachtung. Stichwort weltweites Bevölkerungswachstum, Zerstörung der Weltmeere…

Stattdessen wird nun also Mobilität in der EU bald wieder unbezahlbar, mit allen unguten Begleiterscheinungen, nicht nur für Geringverdiener, Rentner und Alleinerziehende sondern für den gesamten Mittelstand. Ein neues Gesetz mit schier unvorstellbaren Konsequenzen… nicht für das Klima, wohl aber für Wirtschaft, Mobilität und Lebensqualität der Bürger in Europa…

Mich wird es nicht mehr betreffen. Ich bin jeden Tag erneut dankbar, dass ich in einer Zeit leben und arbeiten und reisen durfte, in der totalitäre und völlig planlose Klima Ideologien noch nicht salonfähig waren und mediale Gehirnwäsche den Verbrenner zum Hassobjekt mutieren liess. Ich bin überzeugt davon, dass wir auf diese Weise den Klimawandel weder aufhalten noch stoppen werden… wir aufgeblasenen Europäer dachten seit jeher, wir bringen das Heil und die Zivilisation in die Welt.

Doch die Musik spielt mittlerweile längst woanders. Dort schert man sich wenig um Klima, Umwelt und co und sieht lächelnd zu, wie wir unsere Wirtschaft, den Wohlstand und soziale Systeme vorsätzlich zerstören … und eröffnet derweil das nächste Kohlekraftwerk, die nächste XXL-Zuchtanlage, fackelt den nächsten Regenwald ab und pumpt das nächste Gewässer leer oder leitet Gifte ein…

Ich glaube an den Klimawandel und daher hätte ich mir gewünscht, wir würden uns darauf vorbereiten, unsere Infrastrukturen stärken und sichern…neue Technologien fördern und zumindest in Europa auf Massentierhaltung verzichten. Stattdessen spielen wir bald Armenhaus, machen uns beständig abhängiger und haben den bevorstehenden klimatischen Veränderungen weniger denn je entgegenzusetzen.

Nur ein Tag ohne Strom … und die Lichter gehen aus… im wahrsten Sinne des Wortes.

Ein paar Tage ohne Strom… und wir sind einer humanitären Katastrophe unvorstellbaren Ausmasses ungeschützt und ungerüstet ausgeliefert.

Manchmal frage ich mich, in welcher Welt Abgeordnete leben, die solche Gesetze auf den Weg bringen und ob sie vielleicht insgeheim die Menschen in Europa hassen, genau wie Tiere… und Freude daran haben, Macht auszuüben und den Bürgern Lebensqualität zu nehmen. Denn wäre es anders, gäbe es andere Gesetze.

Jetzt wird also der Verbrenner in der EU verboten und die Massentierhaltung nach wie vor subventioniert.

Schöne neue Welt…

Aufreger

Killer-Insekten oder doch eher Killer-Journalismus?

Unseriöse Nachrichten töten!

„Sie tötet mit einem Stich!“ … das ist, mit Verlaub, Schwachsinn!

Hornissen haben es seit jeher schwer, allein ihre beeindruckende Größe schürt unbegründete Ängste. Obwohl sie deutlich größer sind als Bienen, sind sie weder angriffslustiger noch gefährlicher als ihre schwarz-gelb gestreiften Verwandten. Hornissen gehen den Menschen grundsätzlich aus dem Weg und stechen einzig in höchster Notwehr, wenn sie sich angegriffen fühlen.

Ihr Gift ist sogar weniger toxisch bzw. gefährlich als das von Bienen, Hummeln oder kleineren Faltenwespen.

Ein Mensch müsste sich mit einem großen Hornissenvolk anlegen und mehrere hundert Stiche bekommen, bevor es für ihn wirklich gefährlich wird. Außer natürlich, er wäre Allergiker oder wird im Mund- und Rachenraum gestochen. Da Hornissen jedoch nicht so gerne Kuchen und Eis naschen, ist diese Gefahr geringer als bei Wespen. Soweit so gut.

Unsere wahrheitsliebende Presse ist immer schnell dabei, Tiere „als gefährlich“, „bedrohlich“ oder als „Krankheitsüberträger“ einzustufen. Das bringt Reichweite, das erhöht die Auflage… Ganz gleich ob es sich um Tauben, Füchse oder Insekten handelt. Wenn dank solcher Artikel dann unzählige Tiere in falscher Angst getötet werden…dumm gelaufen. Wen interessiert das schon?!

Mich interessierte es… als ich die Überschrift eines Artikels auf FB der Kreiszeitung.de las:

„Killer_Insekt“: Asiatische Hornisse breitet sich in Deutschland aus: Sie tötet mit einem Stich“

Hatte ich hier eine Wissenslücke? Musst man sich Sorgen machen?

Ich klickte auf den Beitrag, der sich dann völlig anders las:

„Eingeschleppte Hornisse richtet sich in Deutschland ein. Funde sollten gemeldet werden“ Kein Wort darüber, warum oder ob die asiatische Hornisse mit „einem Stich tötet“… sondern eine allgemeine Abhandlung über Tiere und Pflanzen, die in fremde Gebiete eingeschleppt werden oder einwandern und die Natur gefährden.

Jetzt wollte ich mehr wissen, denn hinter jeder solchen reißerischen Überschrift stehen unzählige Hornissen, die nun aus vorsätzlich geschürten Ängsten gejagt und getötet werden, zumal wohl eher selten jemand zwischen heimischen und eingewanderten Arten unterscheiden kann. Tot ist tot.

Auf einschlägigen (und seriösen!) Seiten fand ich dann die Info, dass „der Stich einer asiatischen Hornisse für den Menschen weitestgehend ungefährlich ist“.

… oder auch…

„Wie gefährlich sind die Stiche der asiatischen Hornisse

Wird man einmal gestochen, ist der Stich vergleichbar mit dem Stich einer heimischen Hornisse. Das kann nur für Allergiker gefährlich werden. „Für den gesunden Menschen stellt ein Hornissenstich keine besondere Gefahr dar.“

So viel zum Thema „Killer Insekt…“

Fakt ist jedoch, dass diese Art unter Umständen eine Bedrohung für die Imkerei werden könnte oder den heimischen Hornissen Konkurrenz macht. Aber auch hier sieht der NABU „aller Voraussicht nach keine essentielle Bedrohung“… weitere Auswirkungen seien derzeit noch nicht abzusehen.

Ich finde es mehr als verantwortungslos wenn durch solche bewusst irreführenden Schlagzeilen Ängste geschürt werden, die unbegründet sind. In meinen Augen ist es blanke „Hetze“ für die mit Sicherheit auch viele unserer heimischen Hornissen mit dem Leben bezahlen werden.

Sie sind keine „Killer Insekten“, sie stehen sogar unter besonderem Schutz und ihr Bestand ist gefährdet.