Chance, Seelenmarzipan

Depression ist wie Schnee…

An manchen Tagen ist der Schnee nur ein paar Zentimeter hoch. Das sind die „Guten Tage“. Natürlich behindert er dich überall, aber du schaffst es trotzdem zur Arbeit oder zum Einkaufen. Vielleicht lässt du aber vorsichtshalber lieber den Sport oder die Geburtstagsparty deiner Freundin aus, denn es schneit ununterbrochen und du weisst nicht, wie die Lage heute Abend aussehen wird. Am Besten gehst du direkt nach der Arbeit nach Hause. Deine Freunde registrieren die Absagen natürlich aber sie denken wahrscheinlich, du bist ein bisschen zimperlich oder einfach nur ein Arschloch.

An manchen Tagen liegt ein halber Meter. Du verbringst eine Sunde damit, den Schnee aus deiner Einfahrt wegzuschaufeln und bist wieder einmal zu spät. Du erscheinst zur Arbeit oder zur Verabredung mit schmerzenden Händen und schmerzendem Rücken. Sie schmerzen vom Schneeschaufeln und du spürst sie den ganzen Tag. Du gehst frühzeitig, denn es schneit immer weiter. Alle registrieren das, niemand versteht den Grund.

An anderen Tagen schneit es zwei Meter hoch. Du schaufelst den ganzen langen Morgen aber schaffst es einfach nicht, den Weg passierbar zu machen. Du schaffst es weder zur Arbeit noch sonst irgendwohin. Du bist so ausgelaugt und müde und möchtest einfach nur zurück ins Bett. Wenn du wieder aufwachst, ist alles, was du vorher mühevoll freigeschaufelt hast, wieder von einer schweren Schneelast bedeckt. Du beginnst von vorn.

Du hörst dein Telefon klingeln. Man wundert sich, wo du bleibst. Dir ist nicht danach, zurückzurufen, du bist einfach zu müde vom Schneeschaufeln. Ausserdem schneit es bei allen anderen nicht, oder viel weniger, als bei dir.  Sie verstehen also nicht, warum du  feststeckst. Sinnlos, es ihnen zu erklären. Sie denken du wärst nur faul oder schwach, aber das sagen sie natürlich nicht zu dir. Nur hinter deinem Rücken.

Es gibt Wochen, da kämpfst du mit einem ausgewachsenen Blizzard. Sobald du die Haustüre aufmachst, stehst du vor einer Schneewand. Die Stromversorgung flackert, dann bricht sie komplett zusammen. Es ist mittlerweile viel zu kalt, um im Wohnzimmer zu sitzen, also legst du dich mitsamt deiner Bekleidung ins Bett. Auch der Ofen und die Mikrowelle funktionieren nicht mehr und du isst nur Knäckebrot oder Schokolade und nennst es „Abendessen“.  Du hast auch seit drei Tagen nicht mehr die Haare gewaschen aber wie hättest du das bewerkstelligen sollen, unter diesen Umständen? Es ist kalt…eiskalt…Zu kalt, um irgendetwas anderes zu tun, als aushalten und schlafen.

Manchmal ist man den gesamten Winter eingeschneit. Die Kälte ist in alle Ritzen gekrochen. Keine Kommunikation mehr möglich. Nicht hinein und nicht hinaus. Es ist nichts mehr zu Essen im Haus. Was solltest du dagegen tun? Allein einen Tunnel mit deinen bloßen Händen durch eine 10 Meter hohe Schneewehe graben? Wie weit ist es, um Hilfe zu erhalten? Würdest du es überhaupt bis dorthin durch den Blizzard schaffen? Und wenn du es schaffen würdest, wer würde dir helfen? Vielleicht ist es tödlich, im Haus zu bleiben aber es es ist mindestens genauso tödlich für dich, nach draußen zu gehen. Die „Welt da draußen“ ist sehr oft eisiger und unbarmherziger, als jeder Blizzard, wenn man nicht mehr wie gewohnt funktioniert.

Wenn es ununterbrochen schneit brennst du aus, bis an deine Grenzen. Du hast es satt, beständig zu frieren. Du hast es satt, ständig mit vom Schneeschaufeln schmerzenden und wunden Händen zu leben. Aber wenn du es nicht schaffst, an den „guten Tagen“ zu schaufeln, wie ein Idiot, dann baut sich die Schneemasse  zu etwas Unüberwindbarem auf, an den schweren Tagen. Du wünscht den verdammten Schnee zum Teufel, aber das interessiert ihn nicht. Er ist eine Naturgewalt, blinde Chemie…die den Naturgesetzen folgt, und der völlig gleichgültig ist, ob sie dich unter sich begräbt oder die ganze Welt.

Diese Schneemassen erobern auch andere Gebiete deines Lebens. Gebiete, an denen du sie nicht einfach wegschaufeln kannst, manchmal liegt der Schnee an Orten, die du nicht einmal sehen kannst. Manchmal liegt er schwer auf dem Dach. Vielleicht bedeckt er aber bereits den Berg, hinter deinem Haus. Und manchmal löst sich von dort eine gewaltige Lawine, die dein Haus komplett aus den Fundamenten reißt und dich dazu. Eine Naturgewalt, gegen die niemand etwas ausrichten kann.

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Den Nachbarn und Freunden ist das im Nachhinein völlig unbegreiflich. Sie sagen, ..“was für ein Jammer, sie hat doch immer tapfer geschaufelt und kam so gut zurecht. Sie lächelte stets, wenn sie Schnee schaufelte. Wie konnten wir das ahnen?“

Ich weiß nicht, was letztlich der Auslöser ist, wenn jemand aufgibt und eine finale Lösung wählt, um der ewigen Kälte und dem sinnlosen Kampf zu entfliehen. Wenn er dem Sog der Lawine einfach nachgibt. Vielleicht werden manche von der Lawine fortgerissen, sie kommt ohne jede Vorwarnung. Für andere ist vielleicht einfach der endlose Winter nicht mehr länger zu ertragen. Vielleicht haben sie bis ganz zum Schluss tapfer geschaufelt, vielleicht auch nicht. Aber man sollte sich bewusst machen, wie es sich anfühlt…wie ewiger Schnee sich anfühlt…ehe man urteilt.

Ich glaube fest daran, dass Verständnis und Mitgefühl die Grundlage jeder Hilfe sein sollten. Ich habe leider auch keine Heilsbotschaft für Menschen mit Depressionen oder chronischen Schmerzen. Auf keinen Fall werde ich hier schreiben :

„Schaufelt fleißig weiter, denkt positiv, strengt euch mehr an, sprecht über eure Nöte, sucht euch Hilfe und alles wird gut“

Das wäre nämlich idiotisch. Denn natürlich schaufelt jeder in dieser Situation bereits, was er nur irgend bewältigt, bis zu dem Punkt an dem er körperlich einfach nicht mehr kann, an dem er zusammenbricht oder aufgibt. Denn wer um alles in der Welt, möchte freiwillig in seinem eigenen Haus zu Tode erfrieren? Wer selbst davon betroffen ist, weiß nur zu gut, was auf dem Spiel steht und hat mit großer Wahrscheinlichkeit alles bereits versucht, was ihm helfen könnte. Er weiß auch, dass Jammern keine Hilfe bringt, sondern noch einsamer macht.

Meine Heilsbotschaft geht daher nicht an euch, liebe Leser, falls ihr an Depression oder chronischen Schmerzen leidet, sondern sie geht an eure Nachbarn:

„Schnapp dir eine verdammte Schaufel und hilf deinem Nachbarn! Montiere den Schneepflug an deinen Jeep und hilf ihm, die Einfahrt zu räumen. Versorge ihn mit Streusalz und Handschuhen… auf gute Ratschläge kann dein Nachbar verzichten“

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Teilen des Textes wäre sehr nett…kopieren verletzt das Urheberrecht und ist verboten.

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Diesen Text fand ich im Netz. Anonym. Er wurde von mir übersetzt und ergänzt/abgewandelt, da ich finde, er beschreibt nicht nur treffend  Depression sondern auch sehr gut die Situation von chronisch Erkrankten, die dauerhaft  Schmerzen leiden. Nicht für eine Stunde, nicht für einen Tag , nicht für eine Woche…sondern Schnee…das ganze Jahr über…jedes Jahr!

Die „Welt da draußen“ ist sehr oft eisiger und unbarmherziger, als jeder Blizzard, wenn man nicht mehr wie gewohnt funktioniert.

 

Chance, Seelenmarzipan

Verzeihen bedeutet, die Hoffnung aufgeben

Du bist verletzt…traurig…man hat dich schlecht behandelt …dir Unrecht getan?

…Lass es los…

Alles, was in der Vergangenheit passiert ist,  alles was nicht JETZT gerade passiert, …lass es los, wenn du wirklich frei sein möchtest.

Sperre dich nicht selbst ständig im Gefängnis deiner Vergangenheit ein. Du verdienst es nicht, an diesem trostlosen Ort zu sitzen. Wenn du wirklich voran kommen möchtest, wirf den Ballast endlich von deinen Schultern.

Wenn du nicht möchtest, dass SIE gewinnen, dann lass los und lebe dein Leben.

Du kannst nicht verzeihen…du willst nicht vergessen, was man dir angetan hat und wie ungerecht all das ist? Wem nutzt das???

Du würdest niemals einem Einbrecher erlauben, sich einfach in deinem Haus auszubreiten und alles zu zerstören, woran dein Herz hängt. Warum erlaubst du es dann den negativen Gedanken, die dir die Lebensfreude stehlen und sich wie ein Virus in deinem Kopf breit machen? Ist es wirklich das, was du möchtest?

Du hattest gerade eine unschöne Auseinandersetzung? Lass los! Lass sie nicht weiter in deinem Kopf wohnen, und dir die Freude am restlichen Tag nehmen.

Jemand hat dir Unrecht getan? Lass los! Die Gedanken an diesen „Jemand“ würden sich sonst immer weiter wie ein Virus in deinem Kopf  breit machen und deine Lebensfreude rauben, wie ein Dieb! Es würde einzig dir schaden. Niemandem sonst!

Die beste Revanche ist loszulassen, einfach dein Leben weiterleben und Dir und der Welt zu zeigen, dass dein Ego tapfer genug ist, um loszulassen. Meide die Menschen, die dir nicht gut tun und die es nicht gut mit dir meinen. Suche nicht nach fehlender Anerkennung und Zuspruch bei deiner Familie, auch nicht bei Freunden. Such sie bei dir selbst!

Konzentriere dich einzig darauf, was gut in deinem Leben ist und da ist eine Menge, wenn du genau hinsiehst,  …und versuche es zu stärken. Verschwende keine Zeit mit Gedanken an Rache.  Wenn du der Vergangenheit nachhängst wird deine Zukunft leiden. Wenn du nach Vergeltung suchst, wirst du immer verlieren.

Vergebung bedeutet, die Hoffnung aufzugeben, dass die Vergangenheit irgendwie anders hätte sein sollen.

Viele denken, verzeihen bedeutet, zu akzeptieren was dir widerfahren ist. Ja, es heisst, zu akzeptieren, dass es passiert ist. Es bedeutet aber nicht, dass es OK war, was dir passiert ist. Es bedeutet nur, zu akzeptieren, was passiert ist und dann zu überlegen …Was tue ich jetzt?

Verzeihen heisst,  nicht länger festhalten, und wünschen und hoffen, …dass es anders gewesen sein könnte.

Die beste Rache ist keine Rache…sondern loslassen. Vergiss sie einfach, sie existieren nicht mehr für dich!

Verurteile , was sie dir angetan haben aber verurteile nicht dich, weil du es zugelassen hast…und dann segne sie, denn sie haben dich stärker gemacht!

Verzeihe…Hol dir deine Macht zurück. …Konzentriere dich auf dich selbst … und DU gewinnst, …indem du loslässt, …und einfach weiterziehst, ohne Selbstvorwürfe. Im Fortgeschrittenen Level, vielleicht sogar mit einem Lächeln auf den Lippen. ❤

Blessed be ❤

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Chance, Lifestyle, Seelenmarzipan

Burn, Baby burn…Hilfe bei autoimmun- entzündlichen Erkrankungen.

Entzündungen gehören zu fast jeder Form von chronischen Erkrankungen. Allergien, Arthritis, selbst Depression wird damit in Verbindung gebracht.

Die Schulmedizin antwortet auf chronische Entzündungen mit Medikamenten, wie zum Beispiel Cortison, die diese künstlich unterdrücken.  Die wirklichen Ursachen werden vernachlässigt. Verborgene Allergien, Infektionen, Umweltgifte, Ernährung die entzündliche Prozesse fördert, (Milch, Schweinefleisch, Zucker, Zusatzstoffe ) , und vor allem Stress sind die eigentlichen Übeltäter für unzählige Autoimmunerkrankungen.

Autoimmunerkrankungen nehmen explosionsartig zu. Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen, Lupus, entzündliche Darmleiden, Hauterkrankungen, Arthritis, …die Liste des Leidens ist unendlich und die schulmedizinischen Ansätze beschränken sich auf Symptombekämpfung, auf Unterdrückung des entzündlichen Prozesses, nicht auf Heilung. Das ist vereinfacht ausgedrückt etwa so, als würde man jede Menge Schmerzmittel schlucken, während man auf einem Glasscherben steht. Die Lösung ist nicht,  noch mehr Aspirin oder mehr Cortison, um die gesunde Schmerzreaktion zu unterdrücken sondern die Entfernung des Glasscherbens aus dem Fuß.

Wenn man also die Entzündungen im eigenen Körper herunterfahren möchte, dann muss man die Quelle finden. Das Feuer…nicht den Rauch 😉 .  In der Medizin werden die Behandler nach wie vor darauf geschult, Krankheiten nach ihren Symptomen zu diagnostizieren, nicht nach ihren Ursachen. Sie fragen: „Welche Krankheit hat der Patient“. Es wird selten die wichtigste Frage gestellt: Warum ist der Patient krank? 

 Ganzheitliche Medizin ist ein komplett anderer Ansatz,  Krankheiten zu sehen. Man sucht nach Gründen für die Beschwerden, weniger nach Wegen, wie man die Symptome unterdrücken kann. Man nimmt nicht die Batterie aus der Warnanzeige sondern macht sich auf die Suche nach der Störquelle.

Alle Autoimmunerkrankungen haben eines gemeinsam: Einen bestimmten biochemischen Prozess, ein entgleistes Immunsystem, eine systemische Entzündung, der Körper greift die eigenen Zellen an.

Unser Immunsystem ist das Verteidigungssystem gegen Eindringlinge. Unsere innere Armee, die Freund von Feind unterscheiden muss. Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn unser Immunsystem überfordert ist und unsere eigenen Zellen irrtümlich  „beschossen“ werden. Ein Immunsystem bekämpft gerade irgendetwas…eine Infektion, ein Allergen…mit unverträglichen Nahrungsmitteln oder Stress…und irgendwie gerät der Kampf auch in die eigenen Linien, in den Darm, in die Schilddrüse, auf die Haut oder in die Gelenke.  Wenn es dumm läuft, in den gesamten Körper. Konventionelle Ansätze haben keine Methode, die Ursachen dieser Verwirrung herauszufinden. Ganzheitliche Medizin versucht sie zu finden oder das „Friendly fire“ wieder zurück auf den „Aussenfeind“ zu lenken.

Interessanterweise gibt es Autoimmunerkrankungen fast ausschließlich in wohlhabenden Ländern. Menschen in armen Regionen, ohne die Annehmlichkeiten der modernen Zivilisation, wie fließendes Wasser, Waschmaschinen oder sterilen Gärten, bleiben von Autoimmunerkrankungen weitestgehend verschont. Auch wenn man mit vielen Tieren aufwächst, als Kind im Schmutz spielt, mit Insekten, Infektionskrankheiten und co Bekanntschaft gemacht hat, scheint man dem Immunsystem frühzeitig bei der Unterscheidung zu helfen, who is who …wer ist zu bekämpfen, was ist fremd im Körper und was gehört zu mir.
Neben den schulmedizinischen Versuchen der Linderung könnte man sich zusätzlich folgende Fragen stellen:
Gibt es verborgene Infekte, Toxine, Allergien, Ernährungsfehler, Defizite, Stress…die mein Immunsystem belasten?
Wie steht es um meine Darmflora, dem Hauptsitz der körpereigenen Immunabwehr?
Welchen belastenden Umweltgiften bin ich durch meine Arbeit oder mein Freizeitverhalten ausgesetzt? Genussgifte, Strahlung, Schwermetalle?
Welche Mikronährstoffe könnten mir fehlen? Stichwort : Zink, Omega3, Vitamin D, Probiotischer Darmaufbau und die Vermeidung aller industriell verarbeiteten Lebensmittel, auch und besonders Milch, Schweinefleisch und Weizen, wirken oft kleine Wunder.
Erhält mein Körper genügend Sauerstoff, Sonne und Bewegung, damit das Immunsystem richtig arbeiten kann? Bewegung ist ein natürliches Heilmittel gegen jede Art von Entzündung!
-Fehlen mir Ruhepausen und Entspannung, oder auch Schlaf? Yoga, Meditation und andere Entspannungstechniken sind nicht nur für das seelische sondern auch für das körperliche Wohlbefinden eine große Hilfe.
-Gibt es Ursachen für Stress, die ich abstellen kann. Gibt es wichtige Veränderungen in meinem Leben, die ich angehen sollte?
-Könnte ich an meinem Säure-Basen Haushalt etwas optimieren? Stichwort: Entsäuern!

-Wie steht es um meine Ernährung? Gluten? Zucker? Fructose? Tierisches Eiweiss ist sehr oft ein Trigger, besser sind z. B. Hülsenfrüchte, Getreide, Pseudogetreide, Ölsaaten, Wurzelgemüse, Blattgemüse und wenn man nicht konsequent vegan lebt, auch Bio-Eier und ab und zu Fisch.

Die ehrliche Beantwortung dieser Fragen könnte mehr Linderung für chronische Beschwerden ermöglichen, als so manches Rezept  ❤
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Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor. (Hippokrates)

 

 

 

 

 

 

Chance, Seelenmarzipan, Tierschutz

Die Geschichte von Cara Bettina…über Karma, Katzen und Glücksmomente

„Da war eine Katze…sie ist nicht wirklich krank…aber wir haben sie gerade trotzdem aufgenommen. Sie war so anhänglich und zutraulich, sie lief meinem Motorroller nach, jedesmal, wenn ich zum Füttern vorbei kam, wo sie auf der Straße lebt…es wäre nur eine Frage der Zeit, bis ihr freundliches Wesen ihr zum Verhängnis wird. Stell dir vor, sie wird die erste Katze, die wir in Irons Haus der Chancen aufnehmen werden …und du bist Ehrenpatin. Sie heißt Cara Bettina!“

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Cara Bettie, das erste Bild von ihr ❤

Gerührt sah ich mir die Bilder an, die Martha zu dieser Nachricht mitgesendet hatte. Die kleine, bis auf die Knochen abgemagerte Katze, mit den großen und freundlichen Augen war nun also in Sicherheit. Das Haus der Chancen war seit heute kein Traum mehr sondern Realität! Unser kleines Tierheim in Athen hatte seine Türen für die Schwächsten und Ärmsten der Straßentiere geöffnet.

Ich schluckte, eine kunterbunte  Mixtur aus Gefühlen stieg in mir auf, eine Mischung aus Dankbarkeit, Freude, Hoffnung aber auch Angst vor der großen Verantwortung, ab jetzt dafür Sorge tragen zu müssen, dass dieses Haus der Chancen alles erhält, was zur Versorgung der Tiere benötigt wird. Eine Aufgabe, die ich von jetzt an nie mehr kurzentschlossen abgeben oder delegieren könnte, wenn der Druck zu viel wird sondern eine bindende Verpflichtung auf die sich alle verlassen.

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Martha und Cara Bettie in Irons Haus der Chancen

Aber wie so oft wachsen wir mit unseren Aufgaben und bald fand ich es völlig normal, jeden Monat dafür Sorge zu tragen, dass für das Haus genügend Mittel zur Verfügung stehen, genügend „Baumeister“  gefunden und motiviert werden,  damit Miete, Strom, Futter und Tierarztkosten für alle Bewohner bezahlt werden können, die Transportkosten und Impfungen irgendwie finanziert und auch die kostenlosen Kastrationen und Tierarztsprechstunden für die Tiere, deren Besitzer nicht das Geld dafür aufbringen können.

Nicht nur für mich bedeutet dieses Haus eine große Verantwortung. Geführt wird es von freiwilligen Helfern, die sich wie Martha die Schichten dort einteilen, die jede freie Minute dafür verwenden (meist ohne Auto) quer durch die riesige Stadt Athen zu eilen, damit die Schützlinge mit allem versorgt werden, was sie benötigen und natürlich auch mit Streicheleinheiten.

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Irons Haus der Chancen…der harte Kern 🙂

 

Aber als ob eine schützende Hand (oder Pfote) über uns wacht, …viele meinen, es ist unser „Iron“, der Straßenkater, den wir leider nicht retten konnten und nach dem dieses Haus benannt wurde… alles funktionierte wunderbar! Die „Baumeister“, die dieses Haus mit ihren Beiträgen, „Bausteine“ genannt, jeden Monat versorgen, werden immer zahlreicher. Die Schichten im Haus werden zuverlässig eingehalten und beständig finden neue Tiere dort Unterkunft, Heilung und eine 2. Chance, sie werden adoptiert.

Nur Cara Bettina entwickelte sich zu einem kleinen Ladenhüter. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich gleichermaßen stolz wie auch ein wenig beschämt über die Ehre war, eine Katze nach mir benannt zu wissen. Werbung für eine „Cara Bettina“ fiel mir irgendwie schwer und deshalb war die Kleine zwar ständig in meinen Gedanken aber auf meiner Facebook Seite suchte man sie vergeblich. Als ich wieder einmal sah, wie selig sie auf Marthas Schoß nach Streicheleinheiten bettelte, änderte ich kurzerhand ihren Namen in „Bettie“ und startete endlich die Werbung für mein Patenkind, die sie schon so lange hätte haben sollen.

Wenn die erste Katze im Haus der Chancen Bettina hieß, dann hatte das vielleicht seinen tieferen Sinn, denn Schließlich war es Karma, das mich zur richtigen Zeit an genau den  Ort zurück gebracht hatte, wo ich vor 35 Jahren einem verletzten Straßenkater das Versprechen gegeben hatte, wiederzukommen. Irgendwann würde ich wiederkommen, hatte ich ihm traurig versichert, und dann würde ich mehr anbieten, als ich damals anzubieten hatte, nämlich nichts.  (Diese Geschichte gibt es hier, einfach anklicken) 

Cara Bettie musste nicht lange warten. Es war eine „Baumeisterin“ die ihr Herz an unsere Kleine verlor. Carin unterstütze das Haus der Chancen bereit seit längerer Zeit und konnte sich aber nie so recht für eine neue Katze erwärmen, da ihr der Tod ihres geliebten Katers noch sehr zu schaffen machte. Dann sah sie Cara Bettie und es war Liebe auf den ersten Blick. Cara Bettie hat ihren Menschen gefunden und er war ihr die ganze Zeit schon sehr nahe.

Heute flog sie ihrem Glück entgegen. Während ich diese Zeilen schreibe, erkundet Bettie wahrscheinlich bereits ihr neues Zuhause und aus der hungrigen, kleinen Straßenkatze ohne Namen wurde eine geliebte Prinzessin.

Cara Betties Geschichte endet, wie sie begann. Mit einer Nachricht von Martha. Diesmal war es das Abschiedsvideo … der letzte Besuch bei ihr im Haus der Chancen vor der großen Reise. Und Martha schwört, dass Cara Bettie wusste, ihr Happyend wartet bereits auf sie… „sie wissen es immer“ …endete ihre Nachricht. Und dann musste ich doch ein bisschen weinen.  Freudentränen  ❤

 

 

 

Wenn ihr gerne mehr über Irons Haus der Chancen in Athen erfahren möchtet…hier geht es zu unserer Webseite ❤ . Kontakt: info@friedenfuerpfoten.org IRONS HAUS DER CHANCEN

Cara Bettie
Cara Betties erster Tag im neuen Zuhause ❤
Chance, Lifestyle, Seelenmarzipan

Quo vadis, großer Kürbis? Whats next???

Wer diesen Blog bereits ein wenig kennt, der ist schon daran gewöhnt, dass spätestens ab Ende August meine alljährliche Kürbis-Halloween Neigung wieder durchbricht. Sobald die ersten Kürbisse in den Regalen der Supermärkte erscheinen haben auch meine Artikel gerne einen Bezug zu Halloween, Herbst und all den Ritualen drum herum.

Natürlich habe ich auch im letzten Jahr im Kreise lieber Freunde treu und brav meine Wunschliste an den großen Kürbis erstellt und dann feierlich um Mitternacht dem Feuer übergeben. Die Zauberkräuter, die ich hinzu fügte, müssen diesmal eine ziemlich heftige Mischung gewesen sein, denn seitdem wurde mein Leben ziemlich durchgeschüttelt.

Gut, der Part mit dem gesund werden, den hat der große Kürbis wieder ausgelassen. Aufgeschoben, hoffe ich doch und es kommt noch. Aber er kann sich nicht um alles kümmern, die Liste war diesmal lang. Dafür gab es etwas im Überfluss, das jeder gerne haben möchte: Liebe. Vertrauen. Wertschätzung. Erfolg…und Mut.

Wenn man aufhört, darauf zu warten, beziehungsweise sich festzulegen, woher und von wem und in welcher Form diese Dinge kommen sollten, dann ist es für den großen Kürbis wesentlich einfacher, sie zu erfüllen. Er hätte mir diesen Tipp gerne schon viel früher geben können. Jedenfalls war es das Jahr der Freundschaften, der erfolgreichen Allianzen, der unerwarteten Geschenke, Einladungen, Angebote und lieben Gesten. Es war das Jahr, in dem ich begann, wirklich und unverrückbar an mich zu glauben. Ganz gleich, was passiert. Das Jahr, in dem ich feststellte, dass Fehler machen und Schwächen zeigen völlig OK sind und Forderungen stellen, auch!  Das Jahr in dem ich nichts mehr von irgend jemandem erwartete und bereit war, alles allein zu bewältigen. Weil ich es kann! Das Jahr, in dem mir dann so viel geschenkt wurde und viele Wege doch gemeinsam gegangen wurden. Verdammt coole Kräuter, die wir da ins Feuer geworfen hatten. Die werde ich heuer wieder verwenden. (Magic rituals mixture), falls jemand fragt 😉 )

Wo ich sie diesmal verbrenne weiß ich derzeit noch nicht. Auf der letzten Halloween Wunschliste stand ganz oben ein kleines Haus oder eine Haushälfte, die ich gerne nach meinen Vorstellungen in ein Hexenhaus verwandeln möchte. Klein aber fein. Unbedingt schon etwas in die Jahre gekommen, so wie ich. 😉  Solides Material, leicht antik angehaucht und unverwüstlich. Gerne auch richtig alt, denkmalgeschützt, verwunschen, und in einer Umgebung, wo Katzen ungefährdet spazieren gehen können. Gutes Karma to go in jedem Zimmer!

Wahrscheinlich habe ich den großen Kürbis etwas gelangweilt, mit meiner dann nachfolgenden Aufzählung der Details. Messing Türklopfer, Holzfenster- und Türen, Dielenböden, Fensterläden…aber ich wollte ganz auf Nummer sicher gehen. Von diesem Haus träume ich mein ganzes Leben! Dort möchte ich das nächste Halloween Ritual feiern. Falls das Haus zu klein für meine Freunde wird, mutiert die Veranstaltung eben zur Gartenparty…egal 🙂 . Nur finden müsste ich es noch. Ich bin sicher, es wartet ebenfalls bereits sein ganzes Leben auf mich ❤

Wenn ich eines gelernt habe, dann dass es sich lohnt,  zu träumen, zu wünschen und zu glauben. Nicht zu konkret…denn der große Kürbis hat seinen eigenen Kopf und manchmal einen grauenhaften Sinn für Humor, wenn er die Dinge dann ins Leben bringt. Aber wenn man ihm etwas Spielraum gibt, und die richtigen Kräuter, dann macht er einen tollen Job!

Die Fensterläden sollten übrigens zartrosa sein. Hoffentlich hat er das letzten Herbst nicht wieder überlesen 🙂

 

Chance

Ein offener Brief an alle verlorenen Mädchen dieser Welt -An open letter to all the world’s lost girls

Es ist nun bereits zwei Jahre her, seit ich im Internet diesen berührenden Brief fand, den die 16 jährige June Eric Udorie an alle vergessenen Mädchen rund um den Globus schrieb,  an die entführten Schulmädchen, an alle Mädchen, die mit ihrem körperlichen Erscheinungsbild hadern…an alle Mädchen die kämpfen! Er hat mich so beeindruckt, dass ich ihn übersetzte, denn leider ist er zeitlos…

Um den Internationalen Weltfrauentag  hervorzuheben,  schreibe ich einen Brief an Mädchen überall auf der Welt . Besonders an die, die ignoriert, vergessen und verloren sind. Denkt  daran: Ihr seid tapfer, Ihr seid stark und Ihr seid wunderschön !

An das Mädchen, das seinen Anblick im Spiegel nicht ertragen kann: Du bist nicht allein. Wir alle hatten diese Momente, Momente, in denen wir uns unzureichend fühlen, unseren Körper hassen und uns fragen, warum wir nicht schön sind. Die Gesellschaft hat uns aufdiktiert,  was Schönheit ist. Es ist schwer, aber denkt daran,  Schönheit liegt in der Natürlichkeit. Schönheit liegt in Deinem Lächeln, in Deiner Freundlichkeit, in Deinen Taten und in deinem Handeln. Du bist mehr als ein Körper und Du bist mehr als Dein Aussehen. Du bist ein Mädchen mit Stärke und überwältigendem Potential !

An das Mädchen, die die Verstümmelung ihrer Genitalien erleiden musste. Du wirst klarkommen. Du bist eine Überlebenskünstlerin. Sie mögen Deine Rechte verletzt haben, aber glaube an Dich. Glaube an Deine Stärke.  Diese Verstümmelung definiert Dich nicht, Du bist so viel mehr als das.

An die Mädchen,  die von Boko Haram entführt wurden: Ihr seid nach wie vor in meinem Herzen. Es ist nun bald ein Jahr her, seit ihr entführt wurdet, nur weil Ihr Schulbildung wolltet, und weitere wie ihr wurden mittlerweile verschleppt. Schulbildung ist Euer Menschenrecht, aber wie Malala Yousafzai und 66 Millionen andere Mädchen, denen diese Möglichkeit verwehrt wird, nahm man Euch dieses unverzichtbare  Menschenrecht. Meine Schwestern, Ihr seid Löwinnen – unverwüstliche , starke Frauen. Ich grüße Euch und werde Euch nie vergessen. Wir werden Euch nie vergessen.

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An die Mädchen, die sexuelle Nötigung erfahren mussten oder Vergewaltigung. Es ist nicht Eure Schuld!  Es ist nicht Eure Schuld, selbst wenn Ihr betrunken wart, einen Minirock trugt oder in einer dunklen Straße um sieben Uhr abends spazieren wart. Es ist niemals Eure Schuld, die Schuld bleibt einzig beim Täter. Wir können nicht ungeschehen machen, was passiert ist, aber Dein Leben kann weitergehen. Es wird dunkle Tage geben, Tage, an denen  Du Dich einfach so fühlst, als könntest Du nicht weitermachen. Gib nicht auf an solchen Tagen. Du hast überlebt. Das allein sagt bereits etwas, richtig ?

An das Mädchen, das meint, ehe sie sich schön fühlen kann, müsste sie ihre Hautfarbe ändern. Deine Haut ist perfekt, wie sie ist. Deine Haut ist wunderschön. Du bist perfekt, wie Du bist.

An das Mädchen, das mit alltäglichem Sexismus konfrontiert wird: Es gibt so viele Frauen mit ähnlichen Geschichten. An das Mädchen, das im Bus betatscht wird,  vor der in der U Bahn masturbiert wird und die auf dem Heimweg belästigt wird, denk daran, dass Dein Körper Dir gehört. Du kannst zurückschreien, wenn Du das möchtest. Niemand hat das Recht, Dich ohne Dein Einverständnis zu berühren.

An das Mädchen, das eine unsichere Abtreibung vornehmen lassen muss, weil Du in einem Land lebst, in dem Dein ungeborener Fötus mehr Rechte hat als Du: Wir bieten Dir Solidarität. Es ist unfair und ungerecht, dass man Dich diese Schmerzen durchmachen lässt.

An das Mädchen, das keine eigenen Entscheidungen treffen kann, wegen der  „Ehre“, die durch ihr Benehmen alles riskiert, von einer erzwungenen Heirat bis hin zu einem Ende ihres Lebens: Es gibt Hoffnung und es gibt Hilfe. Der „Ehrverlust“ und die“ Schande“  lag niemals bei dir und wird niemals bei Dir liegen, sie liegt bei dem Gewalttäter.

Ich schreibe diesen Brief an alle vergessenen Mädchen,  an die ignorierten, die verlorenen  Mädchen. An die Mädchen, die ausgenutzt werden, die stumm häusliche Gewalt erleiden. An die Mädchen, die in ein Leben der Sklaverei verkauft werden und an die, die dazu gezwungen werden, jemanden zu heiraten, den sie nur von einem Foto kennen:

Ich bin an Eurer Seite!

An diesem internationalen Frauentag erinnere ich an Euch  Ich erinnere an das Potential, das wir nie sehen werden. Ich weine um die Veränderungen, die ihr der Welt hättet bringen können. Ich grüße und ehre Euch für Eure Tapferkeit in diesen Zeiten der Not. Ich verspreche, weiter meine Stimme zu erheben, bis wir alle sicher vor Gewalt sind  und frei.

An diesem Internationalen Frauentag halte ich solidarisch Eure Hand und ich hoffe, diese Worte erreichen so viele von Euch wie möglich.

In Liebe

June, ein 16 jähriges Schulmädchen, das in Großbritannien lebt.

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International Women’s Day: An open letter to all the world’s lost girls

International Women's Day: An open letter to all the world's lost girls
Ahead of International Women’s Day tomorrow, 16-year-old June Eric Udorie writes a letter to the forgotten girls around the world, from kidnapped schoolgirls to those battling body image issues

By June Eric Udorie  07 Mar 2015 on http://www.telegraph.co.uk/

To mark International Women’s Day, I’m writing a letter to girls everywhere, especially those who have been ignored, forgotten and lost. Remember, you are brave, you are strong and you are beautiful.

To the girl who cannot look at her reflection in the mirror, you are not alone. We have all had those moments, moments in which we feel inadequate, hate our bodies and wonder why we are not beautiful. Society has dictated to us what beauty is. It’s hard, but remember, beauty lies in simplicity. Beauty lies in your smile, in your kindness, in your actions and deeds. You are more than a body and you are more than your looks. You are a girl with strength and overwhelming potential.

To the girl who has been through female genital mutilation (FGM). It will be OK. You survived – you are a survivor. They may have violated your rights but believe in yourself. Believe in your strength. FGM does not define you; you are much more than that.

To the girls kidnapped by Boko Haram, you are still in my heart. It has nearly been a year since you were kidnapped, simply for wanting an education and others have been stolen since. An education is your human right, but like Malala Yousafzai and the 66 million girls denied and education worldwide, you are stripped of that inalienable human right. My sisters, you are lionesses- resilient, strong women. I salute you and I will never forget you. We will never forget you.

To the girl who has been sexually assaulted or raped – it is not your fault. It is not your fault even if you were drunk, wearing a miniskirt or walking around a dark street at 7pm. It is never your fault, the blame remains entirely with the perpetrator. We cannot reverse what happened, but your life can continue. There will be dark days, days you feel you simply feel like you cannot continue. Please don’t give up on those days – you survived. That in itself says something, right?

 To the girl who feels that before she can be beautiful she has to change the colour of her skin. You skin is perfect as it is. Your skin is beautiful. You are perfect as you are.

To the girl who faces everyday sexism – there are so many women with similar stories who are behind you. To the girl who is groped on the bus,masturbated at on the tube and harassed as you walk home, remember that your body belongs to you. You can shout back if you want to. Nobody has a right to touch you without your consent.

To the girl who has to have an unsafe abortion because you live in a country where your unborn foetus has more rights than you do, we offer you solidarity. It is unfair and unjust that you are made to go through this pain.

To the girl who cannot make her own choices because of ‘honour’, who risks everything from a forced marriage to an end to her life because of her behavior, there is hope and there is help. The ‘dishonour’ and ‘shame’ does not and will never lie with you, it lies with the perpetrator of violence.

I write this to the forgotten girls, the ignored girls, the lost girls. To the girls who are groomed, to those suffering domestic violence in silence, to those who are sold into a live of slavery and those who are forced into marrying someone they have only met in a photograph, I stand with you.

This International Women’s Day, I remember you. I remember the potential we never got to see. I weep for the change that you could have brought to the world.

I salute you for your bravery during those times of adversity. I promise to continue to raise my voice until we are all safe from violence and free.

This International Women’s Day, I hold your hand in solidarity. And I only hope these words reach as many of you as possible.

Love June – a 16-year-old schoolgirl living in the UK

Chance, Katze, Seelenmarzipan, Tierschutz

Die berührende Geschichte von Cinnamon…man ist nie zu alt für die Liebe!

Nach 17 Jahren verlor Cinnamon alles, was sie hatte.
Als sie bei uns eintraf, war sie ärgerlich, aggressiv, und der Ausdruck in ihren Augen zeigte nichts als Hass und Misstrauen.
Viele Monate lang fragten wir uns, wer sie wirklich ist.
War sie immer schon die missgelaunte Katze gewesen, die wie ein Geist im Haus umher wandert.

Oder war es nur die Boshaftigkeit der Verwandten ihrer verstorbenen Besitzerin, die sie viele Wochen lang mit Stöcken gejagt und gepeinigt hatten?
Als wir sie bereits fast aufgegeben hatten, kam der  Durchbruch und endlich durften wir sehen, wer Cinnamon war und wer sie von jetzt an sein wird

Ihr zweites Leben begann…
Sie wird bis an ihr Lebensende einen sicheren und geborgenen Platz in privater Pflege bei SCARS, Griechenland  haben.

Ihre berührende Geschichte, erzählt in  diesem Video  ❤

 

Valia Orfanidou hat für SCARS dieses ergreifende Video erstellt.

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