Seelenmarzipan, Tierschutz

Mama, wo gehöre ich hin? Meine Gedanken zum Spendenmarathon des Tierschutz-Shops

Es ist kuschlig warm in der Küche. Ich habe Kerzen angezündet und Musik angemacht und während ich gedankenverloren auf einem Keks kaue, lese ich immer und immer wieder ein paar Zeilen durch… ich sollte sie vielleicht übersetzen… meine Freundin Martha von SCARS, Athen, hat sie mir geschrieben. Ich fühle mich plötzlich schlecht, weil ich trotz der Wärme die Kälte bis auf die Knochen spüre, die jetzt an so vielen Orten den Tieren auf der Straße in die Glieder schleicht. Wenn es Abend wird, wenn sie den ganzen Tag noch nichts Essbares gefunden haben und die Feuchte und Kälte ihnen die letzten Kräfte raubt…die Hoffnung und den Lebenswillen. Ich weiss, dass sie auch heute keinen Unterschlupf finden werden und zitternd in einer dunklen Ecke, unter einem Busch oder in einem Hauseingang kauern…bis vielleicht eine Fee vorbei kommt, die etwas Futter verteilt.

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Mavropigi…nur zwei haben überlebt…sie waren bereits halb verhungert, ehe wir sie fanden.

Alle unsere Helfer tun das jeden Abend, wenn sie sich auf den schweren Weg machen, den Ärmsten der Armen das Leben auf der Straße etwas zu erleichtern und sie tun das mit dem Futter, das wir ihnen senden. Sonst wäre auch das nicht möglich. Der Spenden Marathon des Tierschutz-Shops, der gerade läuft ist, unsere einzige Chance, als teilnehmender Verein so viel Futter zu erhalten, wie benötigt wird, um alle unsere Tiere  an den Futterstellen in Griechenland über den Winter zu bringen. 30 Vereine dürfen an diesem Marathon teilnehmen und für jeden Verein bedeutet diese Teilnahme …Futter…mit etwas Glück so viel, dass keines der Tiere in Obhut, diesen Winter hungern muss…nicht in den Sheltern und auch nicht auf der Straße an den Futterstellen.

Trotzdem  bleibt die bange Frage: Wird es reichen? Werden die Menschen auch diesmal vertrauen, dass ihre Spenden ankommen? Wissen sie, wie dringend wir auf diese Spenden angewiesen sind und dass tatsächlich jedes Gramm jeder Euro ankommt und bald viele Leben retten wird? Ich hoffe es so sehr, denn obwohl wir in unserem Verein unglaublich viel auf die Beine stellen…ohne die Aktionen des Tierschutz-Shops, die Werbung für unsere Anliegen, Logistik und vor allem Transportkosten ermöglichen, müssten wir an allen wichtigen Stellen einsparen.

Haben wir genügend Futter, können wir die restlichen Spendengelder für Kastration, medizinische Behandlung, für Unterkünfte, Hütten, Futterspender, Adoptionsvorbereitungen, Impfungen und andere wichtige Dinge verwenden. Haben wir genügend Futter, können wir immer wieder noch armen Einzelkämpfern, verzweifelten Rentnern, engagierten Helfern, zusätzlich zu unseren laufenden Projekten unter die Arme greifen, können wir ihren Tieren Leben und ihnen, Hoffnung schenken.

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Faith… in einem Beutel mit Flüssigkeit im Müll  entsorgt…er hat überlebt ❤

Ich öffne den Link zu unserer Spenden-Wunschliste und stelle erleichtert fest, dass sich langsam aber sicher, der Zähler der benötigten Menge annähert und bin so unendlich dankbar, dass wir dabei sein dürfen. Wir werden es schaffen…bald werden wieder voll beladene Trucks Richtung Griechenland rollen und dort von den ehrenamtlichen Helfern mit Tränen in den Augen in Empfang genommen werden. Tränen der Dankbarkeit, die die Spender selten zu sehen bekommen. Oh, ich wünschte, sie wüssten, wie kostbar ihre Geschenke sind… Sack für Sack, Dose für Dose…nicht nur für die Tiere sondern auch für die Menschen, die ihr Leben den Straßentieren widmen. So wie ich ❤

Dann übersetze ich doch Marthas Zeilen, schreibe ihr, dass alles gut wird und hoffe, auch für  den armen Spiro wird alles gut…irgendwann…irgendwie…und es war noch nicht zu spät, ihn von der Straße zu holen…

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Spiro…er kämpft noch ❤

 

„Mama…wo gehöre ich hin? Sie sagen, Zuhause ist da, wo man willkommen ist. Aber ich war niemals irgendwo willkommen. Mama, wo ist mein Zuhause? Ist es dort, wo ich ich hingehe, wenn ich meine Augen schließe, der ferne Ort, wo ich keinen Hunger und keine Schmerzen mehr spüre und auch nicht mehr einsam bin? Oder ist mein Zuhause da, wo meine Augen von Eiter verklebt sind, wo ich Druck auf den Lungen habe und kaum noch atmen kann, auch nicht mehr essen, weil mein Mund so weh tut und wo alle Menschen mich verachten?

Gestern brachte man mich von der Straße weg an einen Ort, der sich „Pflegestelle“ nennt. Überall gab es Futter und ich wusste gar nicht, was ich davon essen sollte…also aß ich gar nichts. Es gab ein Bettchen für mich, so groß und weich, dass ich gar nicht wusste, wohin ich mich legen sollte…also schlief ich am Boden und selbst da gab es überall Kissen für mich. Aber ich bin immer noch verwirrt. 

Mama…wenn du mich hören kannst, wo auch immer du jetzt bist…Wo ist mein Zuhause? Ist es da, wo ich bin, wenn ich die Augen öffne oder sollte ich an den friedlichen Ort gehen, den ich nur erreiche, wenn ich meine Augen für immer schließe? Wohin soll ich gehen, Mama…wohin?“

(Martha Politis Athanassiou von SCARS, für Spiro) 

 

Falls ihr ein Päckchen für Spiro und alle anderen Fellchen unserer Partner in Griechenland packen möchtet…hier geht es zum Link. Dankeschön!!!!

https://www.tierschutz-shop.de/wunschliste/frieden-fuer-pfoten-peace-for-paws-e-v/

 

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Dankeschön an alle lieben Spender und an das wunderbare Team des Tierschutz-Shops für den Spendenmarathon 2018, der so viele Leben retten wird ❤

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Herzlichst

Bettina

Ein Päckchen packen von unserer Wunschliste, einfach hier klicken ❤

Katze, Seelen Schokolade, Tierschutz

Weihnachts Happy Endings to go <3

Ach ja, Weihnachten. Ehrlich gesagt, gehört es nicht unbedingt zu meinen allerliebsten Festen im Jahr.

Zu viel Stress,  viel zu hektisch, zu viele Erwartungen, zu viele Enttäuschungen sind oft damit  verbunden.

Armut, Elend, Streit und Einsamkeit gibt es ja leider das ganze Jahr hindurch,  reichlich und überall, wenn man aufmerksam hinsieht. Aber aus einem unerfindlichen Grund meint jeder, an Weihnachten müsste dies anders sein. Für 48 Stunden MUSS heile Welt sein, koste es, was es wolle. Jeder  legt sich mächtig ins Zeug und ist dann oft enttäuscht, wenn unter dem Weihnachtsbaum eher eine Tim Burton Inszenierung herauskommt anstatt des erhofften Disney Feelings.

Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich jedoch Disney Feeling pur, werfe ich immer wieder einen Blick auf den Nachrichten Feed bei Facebook und bin sehr, sehr zufrieden mit dem Weihnachten 2015.

Für mich wird es das Weihnachten der großen und kleinen Happy Endings sein. Manche der Geschichten, die ich hier erzählt habe, entwickelten eine Eigendynamik. Sie erreichten die Herzen einiger wunderbarer Menschen, setzten eine Kette von Aktivitäten in Gang,  die bis heute anhält. Help for Refugees with Pets, Mimi Project, Frieden für Pfoten, alles Projekte, die Tierleben retten, Menschen glücklich machen und sogar zusätzlich der Völkerverständigung dienen. Das finde ich ziemlich cool 🙂 .

Die Facebook Gruppe Help for Refugees with Pets hat mittlerweile mehr als 2000 Mitglieder und ist vernetzt von Syrien bis Schweden. Das geheime Mimi Project hat nicht nur Mimi wieder mit ihrer Besitzerin zusammen gebracht sondern bis heute zwei Dutzend anderen verlorenen syrischen Katzen  ein neues Zuhause ermöglicht und unzählige satt gemacht. Jede von ihnen ist mir ans Herz gewachsen und ihr neues Zuhause ist so wunderbar und liebevoll, wie ihr Leben noch vor kurzer Zeit grauenhaft und chancenlos war.12235639_10205273285173887_1807573919_o

Was einst nur Träumerei in nächtlichen Chat Gesprächen war, ist seit gestern Realität. Frieden für Pfoten, unser Verein, der die Not der Tiere in Kriegsgebieten lindern möchte, wurde gestern offiziell in Berlin gegründet.

Seit ich denken kann, hatte ich mir gewünscht, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Tierschutz Projekte zu betreuen. Die Erfüllung dieses Traums ist für mich ein weiteres, kleines Weihnachtswunder.   (Weil ich es kann, die Geschichte von Frieden für Pfoten )

Aber das beste  aller Weihnachtswunder liegt gerade auf meinem Schoß und blinzelt mich schläfrig an.

Als im August die schrecklich heißen Tage waren, das Thermometer die 40 Grad Marke überschritt, wurde meine Katze Luna über Nacht schwer krank. Sie verweigerte Nahrung, nahm auch kein Wasser mehr an  und lag nur noch matt im Schatten der alten Linde, ihrem Lieblingsplatz .

Hilflos musste ich zusehen, wie sie innerhalb kürzester Zeit von einem quicklebendigen Muskelpaket zu einem schwachen Häuflein Elend mutierte. Kein Tierarzt, keine Tierklinik konnten feststellen, was genau ihr fehlte . Wir probierten die verschiedensten Behandlungsansätze, leider ohne Erfolg. Als ich ihr die Quälerei der Flüssigkeits -Infusionen nicht mehr zumuten wollte, machte ich mich bereit, sie beim Sterben zu begleiten.

Diese letzte laue Sommernacht verbrachten wir im Freien und ich erzählte ihr all unsere Geschichten noch einmal. Wie sie vor 11 Jahren durch einen glücklichen Zufall zu mir gekommen ist,  ein unterernährtes Mülltonnenkätzchen aus Spanien, verwurmt, verstört und vom ersten Moment an, die Katzendiva meines Lebens, wie sie von Anfang an nur einen Platz unter meiner Bettdecke als angemessenes Schlafquartier akzeptiert hat und weder geschlossene Türen noch Telefongespräche in ihrer Gegenwart tolerierte , wie sie Dank ihrer Neugierde einen Tag versehentlich im Kleiderschrank eingeschlossen verbracht hat und dort so ziemlich alles zerfetzte, was ihr vor die Krallen kam .DSC00128

Wenn ich weinte, dann  nur heimlich, denn sie sollte meinen Kummer nicht bemerken. Luna nahm immer jede Stimmung von mir auf und auch wenn sie bereits weit weg gedämmert schien, wollte ich das in diesem Fall unbedingt vermeiden. Als es hell wurde, rief ich meine Tochter an und informierte sie über meinen Entschluss, denn ganz eigentlich war Luna ihre Katze, dann bat ich die befreundete Tierärztin nach dem Frühstück bei uns vorbei zu kommen, damit wir Luna erlösen. Sie sollte friedlich an ihrem Lieblingsplatz in meinen Armen sterben,

Als das Auto die Auffahrt hochfuhr, spitzte Luna die Öhrchen. Ich nahm sie auf den Arm, wollte sie der Tierärztin übergeben. Luna miaute kläglich, sprang zu Boden …und verschwand unter einer dichten Hecke. Als ich sie wieder eingesammelt hatte, wurde sie noch einmal gründlich in Augenschein genommen und die Tierärztin meinte . „Lass ihr noch Zeit. Für mich ist sie noch nicht zum Sterben bereit. Sie macht nicht den Eindruck, als ob sie Schmerzen hat, wir stellen die Infusionen ein und riskieren, weiter abzuwarten“.

Der Wagen rollte wieder aus dem Hof ,  Luna sah mich ziemlich vorwurfsvoll an, so kam es mir jedenfalls vor, ….und wackelte auf unsicheren Beinen  an mir vorbei zum Wassernapf, begann zum ersten mal seit einer Woche freiwillig zu trinken. Das war der Moment, als sie anfing, selbst um ihr Leben zu kämpfen.

Was immer ihr fehlte, es hat sehr, sehr lange gedauert bis sie wieder ganz auf dem Damm war. Zeitweise habe ich nicht mehr so recht daran geglaubt, dass sie sich wieder erholen würde.  Rechtzeitig zum Weihnachtsfest ist jedoch auch diese Geschichte als Happy End zu verbuchen. Luna hat wieder ihr altes Kampfgewicht, ist zickiger denn je, wenn etwas nicht nach ihrer Nase geht…und ich bin einfach nur glücklich über die geschenkte Zeit.

Wie hätte ich die zerbrochenen Weihnachtskugeln vermisst, wenn sie dieses Jahr nicht unter dem Baum dabei gewesen wäre ❤

PS:  Mir ist gerade siedendheiß eingefallen, dass ich noch ein tolles Weihnachtsgeschenk Geschenk für meine Tierärztin besorgen muss 🙂12373420_1539067763073866_224498198746538460_n

Falls Ihr Weihnachtsfest noch eine Prise Disney Feeling gebrauchen könnte…Frieden für Pfoten ermöglicht rührende Happy Endings am laufenden Band, wir freuen uns über jede Form der Unterstützung.<3

Paypal : Pflegestellensup@gmx.net

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seelen Schokolade, Syrien, Tierschutz

Weil ich es kann !

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Weihnachten 2015

Während alle Welt um mich herum so langsam in den Vorweihnachts-Stress abtaucht, über Geschenke grübelt, Adventskränze bastelt und Plätzchen backt,  bekomme ich von all dem nichts mit.

Bei mir kleben an den Fenstern noch die Halloween Fledermäuse.  Geld für Geschenke ist in diesem Jahr sowieso etwas knapp bemessen …und Plätzchen backen?  Vielleicht ist im Januar dafür Gelegenheit .

Die meiste Zeit laufen PC und Telefon nonstop nebenher.  Pssst…auch während der Arbeit 🙂 ,  besonders aber abends, nachts und am Wochenende. Ich vergesse Termine, sage Verabredungen ab und bin in Gedanken meist ein paar tausend Kilometer weit weg. Um genau zu sein, in Syrien, wo 17 Katzen in einem fensterlosen, eiskalten Raum darauf warten, dass ich endlich eine zündende Idee habe, und die Mittel, sie so bald als möglich da heraus zu bringen.

Die meiste Zeit bin ich gedanklich in Syrien, wo unzählige Katzen und Hunde auf der Strasse vegetieren und darauf hoffen, dass jemand  ein Herz, bzw die Möglichkeit hat, ein paar Futterbrocken für sie  hinzuwerfen, wo ein paar unglaublich mutige Menschen Tag für Tag losziehen, das größte Elend zu mildern, die schlimmsten Fälle aufzunehmen .

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Dabei fing alles so harmlos an. Eine Katze, eine kleine weiße Katze sollte aus Syrien wieder mit ihrer Besitzerin vereint werden, die mittlerweile in Deutschland lebt. Das haben wir gemeinsam geschafft. Das Mimi Projekt fand ein Happy End .  Katze und Besitzerin wieder selig vereint zu sehen, war ein Glücksmoment, den alle, die ihn teilen durften, wohl nie vergessen werden.

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Hier geht es zu dieser Geschichte

Aber die Bilder, Videos und Berichte von dort öffneten die Büchse der Pandora. Ich begriff zum ersten mal wirklich die Not und das Elend nicht nur der Menschen sondern auch der Tiere vor Ort, in den Strassen von Damaskus. Ich erfuhr Dinge, die ich lieber nie erfahren hätte, lernte Menschen kennen, die ich sofort ins Herz schloss und möchte helfen, oder zumindest den Helfern dort ermöglichen, Hilfe zu leisten !

Übrigens bin ich nicht die Einzige, der es derzeit so ergeht. Wir sind ein engagiertes Team , die alle bereits in irgendeiner Form aktiv Tierschutzarbeit leisten . Alle  motiviert, entschlossen und dabei doch weichherzig und verrückt genug, dieses Vorhaben zu wagen.  Zusammen mit ihnen wird das Projekt „Futter statt Bomben“  gelingen !Um den verlassenen Haustieren in Syrien und allen anderen chancenlosen Streunern überall zukünftig noch effektiver helfen zu können, um offiziell um Spenden bitten zu dürfen, gründen wir gerade einen Verein.

Frieden für Pfoten -Peace for Paws e.V.  , ein Verein, der Fütterung, Kastration, Notversorgung vor Ort unterstützen wird, der dabei behilflich ist, Flüchtlinge wieder mit ihren geliebten Haustieren zusammenzubringen und der vereinzelt auch ermöglicht, dass Tiere nach Deutschland kommen können,  zum Beispiel auch die ehemaligen Hauskatzen aus dem dunklen, kalten Zimmer. Hier gibt es Bilder

Eine Unterbringung,  die übrigens noch immer die bessere Alternative zur Strasse ist, wo sie derzeit Null Überlebenschance haben, Verhungern, Verdursten, Verletzungen und Misshandlung wären dann ihr Schicksal. Wer meint, das Tierelend dieser Welt zu kennen, …es gibt noch eine Steigerung… Tiere in Kriegsgebieten, zum Beispiel Syrien.

All das zu organisieren kostet nicht nur viel Zeit sondern auch Geld. Notversorgung, Futtermittel, Medikamente, Impfungen, Chippen, Einreisebestimmungen, Tollwutimpfungen, Vermittlung,  Transport, jeder Tag bringt neue Hürden und Überraschungen , jeder Tag neue Ausgaben,  so dass ich in diesem Jahr auf die meisten Weihnachtsgeschenke wohl verzichten werde. Sorry  …

Es gibt dafür aber etwas viel Besseres :   Zum Fest der Liebe werden ein paar sichere Todeskandidaten nicht elend im Straßengraben verendet sein, sondern wohlig auf einer Decke unter dem Weihnachtsbaum kuscheln, selig schnurren, einige davon sogar wieder mit ihren ursprünglichen Besitzern vereint, oder mit neuer Familie, wie der kleine blinde  Kater „Nasir“  vom Beitragsbild.

Vielleicht werden sie sich dann wundern, ob das nun das Katzenparadies ist, nachdem sie bereits die Hölle auf Erden erleben mussten, alles  Tiere aus Syrien,  viele mit Behinderungen, Blind, Brüche , Verletzungen, auch sie gezeichnet vom Krieg.

Wenn mich dann wieder einmal jemand fragt, warum ich all das mache, warum ich so viel Zeit, Geld und Nerven investiere, wo doch alles nur ein winziger Tropfen auf den heißen Stein ist , dann antworte ich lächelnd :

Weil ich es kann ! …. Gibt es einen besseren Grund ?

Wer unser Projekt „Frieden für Pfoten – Peace for Paws“ unterstützen möchte, oder vielleicht einem der 17 Kätzchen eine Zukunft  schenken möchte…

bitte schaut auf unserer neuen Facebook Seite Frieden für Pfoten-Peace4Paws vorbei oder schreibt mir eine kurze Mail an bettina.m.schneider@gmx.net .

PS : Spenden oder eine Katze adoptieren kann man aber bereits jetzt. Jeder Cent fließt 1 zu 1 dahin, wo er so dringend gebraucht wird. Versprochen !

Falls Ihr jemanden kennt, dem dieses Thema ebenfalls am Herzen liegen könnte oder der noch ein Plätzchen für Kätzchen hätte :-), bitte lasst ihm diese Zeilen zukommen. Weil bald Weihnachten ist…und weil wir in diesen schrecklichen Zeiten gar nicht genug  vermeintlich Sinnloses, Verrücktes tun können um wieder etwas Licht in die Herzen zu bringen !

Paypal : info@friedenfuerpfoten.org

Ein Video unserer syrischen Freunde, über ihre Arbeit …

Because I can
While everybody around me has slowly been sinking into pre-Christmas stress, pondering presents, crafting Advent wreaths and baking cookies, I have been ignoring all this.
I still have Halloween bats taped to my windows, money for gifts is tight this year anyway,  …and baking cookies?  Maybe in January.
Most of the time my computer and phone are going nonstop.  During office hours too, but don’t tell anybody 🙂 ,  especially in the evening, at night and on the weekends, though. I forget appointments, cancel dates with friends and my mind is usually a few thousand kilometers away. In Syria, to be precise, where 17 cats are waiting in a freezing, windowless room for me to get a brilliant idea and the means to remove them from there as quickly as possible.
Most of the time my thoughts are in Syria, where countless cats and dogs vegetate on the streets and hope that somebody will have a heart or rather find a possibility to throw some food their way; where a couple of incredibly brave people go out every day to alleviate the terrible suffering and take in the worst cases.
And it all started so harmlessly. A little white cat in Syria needed to be reunited with her guardian, who now lives in Germany. We managed to accomplish this together.
The Mimi Project had a happy ending.  To see cat and owner blissfully reunited was a happy moment that all those fortunate enough to witness it will never forget.

But the photos, videos and reports from Syria opened a Pandora’s box. For the first time I truly grasped the hardship and suffering not only of the people but also of the animals there, on the streets of Damascus.
I learned things I would prefer not to know, met people I felt an immediate affection for and now I want to help, or at least to make it possible for the helpers on the ground to help!
By the way, I am not the only one who feels this way. We are a committed team of people all of whom are already involved in some kind of animal rescue and protection work. All of us motivated and determined, but also softhearted and crazy enough to embark on this adventure.  Together, the “Food not Bombs” project cannot possibly fail!
In order to help abandoned pets in Syria more effectively in future, and to be able to solicit donations officially, we are in the process of founding an association.
Frieden für Pfoten -Peace for Paws e.V. is an association that aims to support feeding, spay/neuter programs and emergency treatment in Syria, to help refugees reunite with their beloved pets and occasionally also to enable animals to come to Germany, for example the former housecats from the cold, dark room. Here are some pictures
This accommodation is at least better than the street, where the cats have virtually no chance of survival at the moment, and where they are subject to hunger, thirst and abuse. You may think you know a lot about animal suffering in this world, but it does get worse… think of the animals living in war zones like Syria.
Organizing all this costs not just time but a lot of money. Temporary housing, food, medicine, vaccinations, microchips, rabies blood tests, finding adopters and transportation; every day brings new challenges and surprises, and new expenses, so that I will pretty much be dispensing with Christmas presents this year. For which I apologize  …
But there will be something far better instead: For the holidays this year, a few cats who might otherwise have ended up dead in the gutter will be cuddling on warm blankets under the Christmas tree, purring contentedly, some of them even reunited with their original owners, or with new families, like the little blind cat Nasir who is pictured at the top of this entry.
All these animals from Syria, many of them with disabilities, blind or with broken bones or other injuries, marked by war, may be wondering if they have landed in cat paradise, after experiencing hell on earth.
And if somebody asks me why I am doing all this, why I invest so much time, money and energy when this is just a tiny drop in the ocean, I smile and answer:
Because I can ! …. Could there be a better reason?
If you would like to support “Frieden für Pfoten – Peace for Paws” or join the association there will be no fixed membership dues, but only voluntary donations. Or perhaps you would like to offer a future to one of the 17 kitties …
Please have a look at our new Facebook page Frieden für Pfoten-Peace4Paws or drop me a quick email at bettina.m.schneider@gmx.net.
PS : You can already donate or adopt a cat now. Every cent will go directly to where it is most needed. That’s a promise!
If you know somebody else who might be interested in this issue or have a little spot for a kitty:-), please forward these lines to them. Because it is nearly Christmas …and because in these terrible times we cannot do enough seemingly meaningless and crazy things to bring a bit of light back into people’s hearts!
Paypal : info@friedenfuerpfoten.org