Katze, Seelen Schokolade, Tierschutz

Weihnachts Happy Endings to go <3

Ach ja, Weihnachten. Ehrlich gesagt, gehört es nicht unbedingt zu meinen allerliebsten Festen im Jahr.

Zu viel Stress,  viel zu hektisch, zu viele Erwartungen, zu viele Enttäuschungen sind oft damit  verbunden.

Armut, Elend, Streit und Einsamkeit gibt es ja leider das ganze Jahr hindurch,  reichlich und überall, wenn man aufmerksam hinsieht. Aber aus einem unerfindlichen Grund meint jeder, an Weihnachten müsste dies anders sein. Für 48 Stunden MUSS heile Welt sein, koste es, was es wolle. Jeder  legt sich mächtig ins Zeug und ist dann oft enttäuscht, wenn unter dem Weihnachtsbaum eher eine Tim Burton Inszenierung herauskommt anstatt des erhofften Disney Feelings.

Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich jedoch Disney Feeling pur, werfe ich immer wieder einen Blick auf den Nachrichten Feed bei Facebook und bin sehr, sehr zufrieden mit dem Weihnachten 2015.

Für mich wird es das Weihnachten der großen und kleinen Happy Endings sein. Manche der Geschichten, die ich hier erzählt habe, entwickelten eine Eigendynamik. Sie erreichten die Herzen einiger wunderbarer Menschen, setzten eine Kette von Aktivitäten in Gang,  die bis heute anhält. Help for Refugees with Pets, Mimi Project, Frieden für Pfoten, alles Projekte, die Tierleben retten, Menschen glücklich machen und sogar zusätzlich der Völkerverständigung dienen. Das finde ich ziemlich cool 🙂 .

Die Facebook Gruppe Help for Refugees with Pets hat mittlerweile mehr als 2000 Mitglieder und ist vernetzt von Syrien bis Schweden. Das geheime Mimi Project hat nicht nur Mimi wieder mit ihrer Besitzerin zusammen gebracht sondern bis heute zwei Dutzend anderen verlorenen syrischen Katzen  ein neues Zuhause ermöglicht und unzählige satt gemacht. Jede von ihnen ist mir ans Herz gewachsen und ihr neues Zuhause ist so wunderbar und liebevoll, wie ihr Leben noch vor kurzer Zeit grauenhaft und chancenlos war.12235639_10205273285173887_1807573919_o

Was einst nur Träumerei in nächtlichen Chat Gesprächen war, ist seit gestern Realität. Frieden für Pfoten, unser Verein, der die Not der Tiere in Kriegsgebieten lindern möchte, wurde gestern offiziell in Berlin gegründet.

Seit ich denken kann, hatte ich mir gewünscht, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Tierschutz Projekte zu betreuen. Die Erfüllung dieses Traums ist für mich ein weiteres, kleines Weihnachtswunder.   (Weil ich es kann, die Geschichte von Frieden für Pfoten )

Aber das beste  aller Weihnachtswunder liegt gerade auf meinem Schoß und blinzelt mich schläfrig an.

Als im August die schrecklich heißen Tage waren, das Thermometer die 40 Grad Marke überschritt, wurde meine Katze Luna über Nacht schwer krank. Sie verweigerte Nahrung, nahm auch kein Wasser mehr an  und lag nur noch matt im Schatten der alten Linde, ihrem Lieblingsplatz .

Hilflos musste ich zusehen, wie sie innerhalb kürzester Zeit von einem quicklebendigen Muskelpaket zu einem schwachen Häuflein Elend mutierte. Kein Tierarzt, keine Tierklinik konnten feststellen, was genau ihr fehlte . Wir probierten die verschiedensten Behandlungsansätze, leider ohne Erfolg. Als ich ihr die Quälerei der Flüssigkeits -Infusionen nicht mehr zumuten wollte, machte ich mich bereit, sie beim Sterben zu begleiten.

Diese letzte laue Sommernacht verbrachten wir im Freien und ich erzählte ihr all unsere Geschichten noch einmal. Wie sie vor 11 Jahren durch einen glücklichen Zufall zu mir gekommen ist,  ein unterernährtes Mülltonnenkätzchen aus Spanien, verwurmt, verstört und vom ersten Moment an, die Katzendiva meines Lebens, wie sie von Anfang an nur einen Platz unter meiner Bettdecke als angemessenes Schlafquartier akzeptiert hat und weder geschlossene Türen noch Telefongespräche in ihrer Gegenwart tolerierte , wie sie Dank ihrer Neugierde einen Tag versehentlich im Kleiderschrank eingeschlossen verbracht hat und dort so ziemlich alles zerfetzte, was ihr vor die Krallen kam .DSC00128

Wenn ich weinte, dann  nur heimlich, denn sie sollte meinen Kummer nicht bemerken. Luna nahm immer jede Stimmung von mir auf und auch wenn sie bereits weit weg gedämmert schien, wollte ich das in diesem Fall unbedingt vermeiden. Als es hell wurde, rief ich meine Tochter an und informierte sie über meinen Entschluss, denn ganz eigentlich war Luna ihre Katze, dann bat ich die befreundete Tierärztin nach dem Frühstück bei uns vorbei zu kommen, damit wir Luna erlösen. Sie sollte friedlich an ihrem Lieblingsplatz in meinen Armen sterben,

Als das Auto die Auffahrt hochfuhr, spitzte Luna die Öhrchen. Ich nahm sie auf den Arm, wollte sie der Tierärztin übergeben. Luna miaute kläglich, sprang zu Boden …und verschwand unter einer dichten Hecke. Als ich sie wieder eingesammelt hatte, wurde sie noch einmal gründlich in Augenschein genommen und die Tierärztin meinte . „Lass ihr noch Zeit. Für mich ist sie noch nicht zum Sterben bereit. Sie macht nicht den Eindruck, als ob sie Schmerzen hat, wir stellen die Infusionen ein und riskieren, weiter abzuwarten“.

Der Wagen rollte wieder aus dem Hof ,  Luna sah mich ziemlich vorwurfsvoll an, so kam es mir jedenfalls vor, ….und wackelte auf unsicheren Beinen  an mir vorbei zum Wassernapf, begann zum ersten mal seit einer Woche freiwillig zu trinken. Das war der Moment, als sie anfing, selbst um ihr Leben zu kämpfen.

Was immer ihr fehlte, es hat sehr, sehr lange gedauert bis sie wieder ganz auf dem Damm war. Zeitweise habe ich nicht mehr so recht daran geglaubt, dass sie sich wieder erholen würde.  Rechtzeitig zum Weihnachtsfest ist jedoch auch diese Geschichte als Happy End zu verbuchen. Luna hat wieder ihr altes Kampfgewicht, ist zickiger denn je, wenn etwas nicht nach ihrer Nase geht…und ich bin einfach nur glücklich über die geschenkte Zeit.

Wie hätte ich die zerbrochenen Weihnachtskugeln vermisst, wenn sie dieses Jahr nicht unter dem Baum dabei gewesen wäre ❤

PS:  Mir ist gerade siedendheiß eingefallen, dass ich noch ein tolles Weihnachtsgeschenk Geschenk für meine Tierärztin besorgen muss 🙂12373420_1539067763073866_224498198746538460_n

Falls Ihr Weihnachtsfest noch eine Prise Disney Feeling gebrauchen könnte…Frieden für Pfoten ermöglicht rührende Happy Endings am laufenden Band, wir freuen uns über jede Form der Unterstützung.<3

Paypal : Pflegestellensup@gmx.net

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lifestyle, Seelen Schokolade, Tierschutz

Online- Dating mal ganz anders…

Als Mick durch einen Unfall viel zu jung und buchstäblich über Nacht aus meinem Leben gerissen wurde, beschloss ich, mich nie mehr auf eine so tiefe Bindung einlassen zu wollen. Was hätte nach ihm auch noch Besseres kommen sollen?

Niemand würde mich je wieder so zum Lachen bringen wie er das immer tat. Niemals wieder würde mir jemand mit einem einzigen Blick aus klugen, blauen Augen den Wind aus den Segeln nehmen, wenn ich gereizt nach einem langen Arbeitstag nach Hause kam und mir nicht der Sinn nach Streicheleinheiten war. Sein Charme bezauberte jeden und obwohl er sich dessen wohl bewusst war, konnte man ihm nie böse sein. Niemand konnte das.

Ich hatte alles weit weg verräumt, was mich an ihn erinnerte und fand es mehr als taktlos, wenn meine Freundinnen mir rieten, ihn baldmöglichst zu ersetzen und meinten, ich würde es übertreiben mit meiner Trauer. Was wussten die schon ?

Wer mich ein bisschen kennt, weiß jedoch, dass „niemals“ ein dehnbarer Begriff in meiner Gedankenwelt ist und es dauert dann gar nicht soo lange, bis mir eine innere Stimme einladend zuflüsterte: „Da draußen wartet jemand auf Dich, jemand, den Du vielleicht doch wieder in dein Herz schließen wirst… Du musst ihn nur finden.“

So begann ich an den Abenden, wenn alle im Haus schliefen, im Internet heimlich auf einschlägigen Portalen nach einem Paar blauer Augen zu suchen, die mich ansprachen. Seit Mick war ich verschossen in blaue Augen. Verschossen in die unnachahmliche Art und Weise, wie das Licht sich in ihnen spiegelt, und auch jede Stimmung. Genau das wollte ich wieder haben.

Nach vielen Abenden und gefühlten Tausend Bildern, von denen mich keines so richtig ansprach, wurde ich auf der Seite einer Spanischen Agentur schließlich fündig. Aufgeregt überflog ich den Begleittext zum Foto:  In jedem Punkt perfekte Übereinstimmung. Ich atmete tief durch, bat Mick innerlich um Vergebung und verfasste eine Mail, in der ich kurz schilderte, wie ich mir eine gemeinsame Zukunft vorstellen würde.

Online-Dating funktioniert

Bereits am nächsten Morgen war die äußerst sympathische  Antwort im Postfach. Dazu weitere Bilder, die meine letzten Zweifel an dieser Aktion zerstreuten. Sie waren alle verwackelt und das Umfeld, in dem sie aufgenommen waren, nicht gerade einladend. Ich fand sie trotzdem umwerfend, saß verzückt lächelnd vor dem Rechner und hatte nur einen Gedanken:  Jetzt, wo mein Entschluss fest stand, wollte ich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, ihn so bald als irgend möglich da heraus zu holen

Mein Umfeld reagierte nicht ganz so begeistert auf diese Idee, wie ich erwartet hatte. Warum ausgerechnet einen Ausländer? Warum das Risiko einer unbekannten Herkunft und eventueller Krankheiten, die er einschleppen könnte, eingehen, wenn ich doch hier, vor der Haustüre, jederzeit unter zig Optionen auswählen könnte? Vielleicht handelte es sich ja um irgendeine versteckte Abzocke und ich in meiner Naivität wäre das ideale Opfer.

Nie vorher war mir aufgefallen, wieviel Halbwissen und Vorurteile in den Köpfen unterwegs sind, wenn es um das Thema Ausländer oder Ausland geht. Ich rollte innerlich mit den Augen, liess mich aber nicht irritieren, überwies die Vermittlungsgebühr und bereitete mich und das Haus auf den Tag der Ankunft vor.

Mein Kater kommt zu mir

Man hatte mir versichert, sobald sich ein Flugpate gefunden hätte, würde man den kleinen Kater zu mir auf die große Reise schicken. Tiere dürfen nicht ohne Begleitung im Flugzeug transportiert werden. Man braucht also jemanden, der sich bereit erklärt, für die Dauer der Reise eine sogenannte „Flugpatenschaft“ einzugehen. Jetzt blieb mir nur, abzuwarten, bis sich jemand fand, der auf diese Weise einem sicheren Todeskandidaten ein neues Leben in einem liebevollen Zuhause ermöglichen wollte.

Mein neuer Hausgenosse war als winziges Kitten halbtot in einer Mülltüte gefunden worden, von privaten Tierschützern versorgt, aufgepäppelt, und zur Vermittlung ins Netz gestellt.  Ich war nur zu gerne bereit, durch die Vermittlungsgebühr einen Teil der bisher angefallenen Kosten und den Transport zu übernehmen. In Spanien wollte ihn niemand haben, eine Vermittlung ins Ausland war seine einzige Chance und die sollte er erhalten.

Lilith Luna

Für den letzten und wichtigsten Teil der Rettung waren wir jedoch auf die Hilfe eines tierlieben Reisenden angewiesen, der durch seine Unterschrift am Counter bestätigte, dass mein kleiner Spanier im Frachtraum mitfliegen durfte.

Es vergingen bange Wochen. Ich erhielt zwar regelmäßig neue Bilder, lernte die Menschen dieser Organisation besser kennen und sehr schätzen,  aber nie klappte es mit der Zusammenführung. Die wenigen Flugpatenplätze sind heiß umkämpft, immer nahm ein dringenderer Notfall den erhofften Platz ein. Ich war bereits fast soweit,  eben mal selbst kurz nach Alicante zu fliegen, nur um „meinen Merlin“ endlich dort abzuholen, als die erlösende Mail kam. Ein Flugpate hatte sich gemeldet.

Es gibt Augenblicke im Leben, die man nie vergisst. Für mich war einer dieser magischen Augenblicke, als mir in der Ankunftshalle des Münchner Flughafens eine völig fremde Frau von ihrem Gepäckwagen eine Box reichte und lächelnd sagte: „Hier ist Ihr Blind Date, ich wünsche von Herzen alles Gute für den Kleinen, er hat es verdient .“ Es war der Beginn einer grossen Liebe 😉

Luni Karma 2

Merlin ist in jeder Hinsicht ein Jackpot und regierte  sein neues Reich vom ersten Tag an mit Charme und Dickköpfigkeit.   Nur an der Sprachbarriere müssen wir noch arbeiten. Manche Worte, wie  „Nein“ oder „Runter vom Tisch“  will er einfach nicht lernen 🙂 Wenn ich an den Abenden versuche, auf Facebook Flugpaten für die neuesten Notfälle zu gewinnen, blinzelt er mir mit seinen wunderschönen blauen Augen schläfrig zu und motiviert mich, weiter so viele Menschen für diese wunderbare Idee zu begeistern, wie irgend möglich.  Teilen wäre also in diesem Fall besonders nett ❤

(..und Pssst……..die Geschichte hat sich flüssiger mit nur einer Katze erzählen lassen….aber ich habe  damals BEIDE Kätzchen vom Bild adoptiert  🙂

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Bei SCARS in Griechenland warten so viele liebenswerte Katzen auf ihr erstes „Blinddate“. Bitte schreibt mir, wenn ihr euch für eine interessiert, eine Adoption ist ganz einfach ❤

<Album der Katzen bei SCARS die auf ein Zuhause warten

SCARS Deutschland auf Facebook

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Butterfly

penny

scarlet

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Iovana
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Nephele
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Schätzchen Harriet
Lifestyle, Tierschutz

Sie lieben Tiere und Happy Endings ? Werden Sie Flugpate !

Flugpate-1-300x280 In Urlaub fliegen und nebenbei noch ein Tierleben retten. Das ist viel einfacher , als Sie glauben!

Wissen Sie, was ein Flugpate ist ? Flugpaten sind Menschen,  die auf Ihrem Urlaubs- oder Geschäftsflug,  Hunde oder Katzen als zusätzliches „Gepäckstück“ mitnehmen. (Im Frachtraum…nicht auf dem Schoss 🙂 ) . Dabei entstehen den Flugpaten  keinerlei Kosten oder Verpflichtungen. Die Hunde oder Katzen, die „transportiert“ werden , haben über eine Tierschutzorganisation in Deutschland,  Schweiz oder Österreich bereits eine Familie oder Pflegestelle gefunden, die sich um sämtliche Formalitäten und Kosten gekümmert hat.

Vielleicht fragen Sie sich , warum man überhaupt Hunde und Katzen aus dem Ausland nach Deutschland bringen sollte, wo doch auch bei uns unzählige Vierbeiner in den Tierheimen auf ein neues Zuhause warten. Oberstes Gebot für den Auslandstierschutz ist es, die Tiere vor Ort zu kastrieren, um das Elend langfristig einzudämmen und auch bevorzugt direkt in der ursprünglichen Heimat zu vermitteln. Leider klappt diese Vermittlung nur sehr bedingt. In den meisten südlichen und osteuropäischen Ländern gibt es keine Tierheime, wie wir sie kennen sondern „Tötungsstationen“.

Diese Einrichtungen machen ihrem Namen alle Ehre.  Unterbringung auf  engstem Raum, ohne medizinische Betreuung und ausreichend Futter oder Wasser. Die Tiere sind mehr oder weniger sich selbst überlassen. Blutige Kämpfe sind an der Tagesordnung.

Für alle Hunde und Katzen, die dort gelandet sind, ist es ein Wettlauf mit dem Tod. Nach einer kurzen Frist, meist zwischen 3-4 Wochen,  werden sie  auf Behördenanordnung vergast, erschlagen, zu Tode gespritzt.  Es sind meist gesunde Tiere, Welpen, Kätzchen, deren letzte Chance das Eingreifen privater Tierschützer und das Flugticket nach Deutschland ist.

Man muss das Elend vor Ort gesehen haben, um zu verstehen, wie wichtig und sinnvoll  das Zusammenspiel von Kastrationsaktionen, medizinischer Betreuung und Auslandsvermittlung ist , um mittel- und langfristig die Situation vor Ort zu verbessern. Keine Organisation holt Tiere gezielt nach Deutschland, damit sie dann hier Plätze in den Tierheimen blockieren. Alle Flugpaten Kandidaten sind bereits vermittelt oder werden in festen Pflegestellen bis zur endgültigen Adoption betreut.

Hier warten dann Menschen auf sie, die ihnen das erste Mal in ihrem von Hunger  und Gewalt geprägtem Hunde- oder Katzenleben, ein Zuhause geben. Da Tiere nicht allein im Flugzeug reisen dürfen, benötigen sie jemanden, der am Check Inn durch eine Unterschrift auf dem Ticket bestätigt, dass dieses Tier mitreisen darf. Und jetzt kommen SIE ins Spiel… Es ist wirklich ganz einfach :

1. Kontaktieren Sie einen Auslands-Tierschutzverein oder flugpate.com oder flugpaten.de .  Am besten vor Antritt der Urlaubsreise.

2.Geben Sie an, welches Tier Sie als Flugpate eintragen lassen möchten, Hund oder Katze,  Datum und Zielflughafen des Rückflugs

3.Die Anmeldung der Tiere bei Ihrer Fluggesellschaft übernimmt  die jeweilige Tierschutzorganisation. Alle Kosten werden ebenfalls übernommen.

4. Man wird Ihnen die Kontaktdaten der Tierschützer vor Ort übermitteln und einen Treffpunkt am Flughafen  vereinbaren.

5. Dort wird man Ihnen beim Einchecken assistieren, mit Ihnen die Transportboxen dem Flugpersonal übergeben und alle vorgeschriebenen Dokumente aushändigen.

Sie haben als Flugpate keinerlei zusätzlichen Aufwand, keine Haftung und keinerlei Verpflichtung. Alle Tiere sind von Anfang bis Ende der Aktion unter der Obhut und Verantwortung der jeweiligen Organisation.

6. Sie geniessen den Flug während Hund oder Katze im klimatisierten Frachraum untergebracht sind.

7. Nach der Landung übernehmen Sie die Transportbox mit dem Tier vom Gepäckband oder dem Sondergepäck-Band (je nach Flughafen) und begeben sich in die Flughafenhalle

8. Dort warten bereits die neuen Besitzer und Sie werden mit Sicherheit ein bisschen gerührt sein, wenn Sie miterleben dürfen, wie freudig die lang erwarteten Tiere in Empfang genommen werden. Es ist immer wieder ein Erlebnis, das Happy End einer Reise vom sicheren Todeskandidaten zum geliebten Haustier zu verfolgen.

Übrigens kommt es nie vor, dass ein Tier nicht abgeholt wird. Zum einen ist in der Regel nicht nur der neue Besitzer sondern auch jemand von der Organisation bei der Übergabe mit vor Ort und zum anderen ist für diese Aktion so viel Einsatz und Aufwand betrieben worden, dass alle Beteiligten peinlichst auf einen reibungslosen und zuverlässigen Ablauf achten.

Jedes Jahr werden hunderttausende Hunde und Katzen in unseren Urlaubsländern, im Süden und Osten Europas misshandelt, vergiftet, erschlagen, vergast oder verhungern und verdursten qualvoll auf den Strassen . Unterstützen Sie die Tierschützer vor Ort, werden Sie Flugpate und ermöglichen einem Tier eine Reise ins Happy End ! Flugpate-1-300x280Bild : hundepfoten-stuttgart.de

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