Seelen Schokolade, Syrien

Wohnung in Berlin dringend gesucht!

Wer diesen Blog bereits kennt, der weiß, dass ich seit längerer Zeit eine syrische Studentin begleite, die gerade versucht, in Deutschland Fuß zu fassen. Wir sind enge Freundinnen geworden.

Ein Teil der Geschichte ist hier nachzulesen.

Jetzt ist es ihr sehr bald möglich, Sachsen Anhalt zu verlassen und den Aufenthaltsort frei zu wählen.

Ich könnte an dieser Stelle einige hässliche Vorkommnisse erzählen, von Anfeindungen, Bedrohungen und Pöbeleien auf offener Strasse, von Fremdenfeindlichkeit und Hass und Angst…ihren Ängsten, …beschränke mich aber darauf, zu erwähnen, dass sie demnächst umziehen möchte.

Daher wäre ab März eine Wohnmöglichkeit in Berlin, wo Universität und Universitätsklinik erreichbar sind, wo sie Freunde hat und Unterstützung, eine wunderbare Option für die Zukunft.

Verständigung ist auf Englisch und sehr bald auch auf Deutsch möglich, sie lernt diese Sprache gerade im Turbo Verfahren 🙂

Ich suche zwei Zimmer, für sie und ihre Mutter…und Mimi, die kleine, taube Katze die auf abenteuerlichen Wegen aus Syrien wieder mit ihrem Lieblingsmenschen zusammenfinden konnte .1917313_1545018782478764_8211822239568289816_n

Alle drei sind Traummieter, denen ich jederzeit eine Wohnung anvertrauen würde, dafür verbürge ich mich persönlich. Die Kosten werden zuverlässig vom Bund übernommen, auch das ist gewährleistet.

Es wäre einfach wunderbar, wenn durch diesen Blog auch dieser Traum in Erfüllung gehen könnte. Vielleicht kennt ihr jemanden, der vermieten möchte, oder teilt diesen Beitrag, damit er möglichst viele Berliner Vermieter mit Herz erreicht. Ich bin ganz sicher, irgendwo gibt es die perfekte Lösung…wir müssen sie nur finden 🙂

Ihr findet mich auf Facebook Bettina Marie Schneider oder Mail an bettina.m.schneider@gmx.net.

Dankeschön ❤

 

 

 

Seelen Schokolade, Syrien, Tierschutz

Weil ich es kann !

Please scroll down for English version

Weihnachten 2015

Während alle Welt um mich herum so langsam in den Vorweihnachts-Stress abtaucht, über Geschenke grübelt, Adventskränze bastelt und Plätzchen backt,  bekomme ich von all dem nichts mit.

Bei mir kleben an den Fenstern noch die Halloween Fledermäuse.  Geld für Geschenke ist in diesem Jahr sowieso etwas knapp bemessen …und Plätzchen backen?  Vielleicht ist im Januar dafür Gelegenheit .

Die meiste Zeit laufen PC und Telefon nonstop nebenher.  Pssst…auch während der Arbeit 🙂 ,  besonders aber abends, nachts und am Wochenende. Ich vergesse Termine, sage Verabredungen ab und bin in Gedanken meist ein paar tausend Kilometer weit weg. Um genau zu sein, in Syrien, wo 17 Katzen in einem fensterlosen, eiskalten Raum darauf warten, dass ich endlich eine zündende Idee habe, und die Mittel, sie so bald als möglich da heraus zu bringen.

Die meiste Zeit bin ich gedanklich in Syrien, wo unzählige Katzen und Hunde auf der Strasse vegetieren und darauf hoffen, dass jemand  ein Herz, bzw die Möglichkeit hat, ein paar Futterbrocken für sie  hinzuwerfen, wo ein paar unglaublich mutige Menschen Tag für Tag losziehen, das größte Elend zu mildern, die schlimmsten Fälle aufzunehmen .

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Dabei fing alles so harmlos an. Eine Katze, eine kleine weiße Katze sollte aus Syrien wieder mit ihrer Besitzerin vereint werden, die mittlerweile in Deutschland lebt. Das haben wir gemeinsam geschafft. Das Mimi Projekt fand ein Happy End .  Katze und Besitzerin wieder selig vereint zu sehen, war ein Glücksmoment, den alle, die ihn teilen durften, wohl nie vergessen werden.

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Hier geht es zu dieser Geschichte

Aber die Bilder, Videos und Berichte von dort öffneten die Büchse der Pandora. Ich begriff zum ersten mal wirklich die Not und das Elend nicht nur der Menschen sondern auch der Tiere vor Ort, in den Strassen von Damaskus. Ich erfuhr Dinge, die ich lieber nie erfahren hätte, lernte Menschen kennen, die ich sofort ins Herz schloss und möchte helfen, oder zumindest den Helfern dort ermöglichen, Hilfe zu leisten !

Übrigens bin ich nicht die Einzige, der es derzeit so ergeht. Wir sind ein engagiertes Team , die alle bereits in irgendeiner Form aktiv Tierschutzarbeit leisten . Alle  motiviert, entschlossen und dabei doch weichherzig und verrückt genug, dieses Vorhaben zu wagen.  Zusammen mit ihnen wird das Projekt „Futter statt Bomben“  gelingen !Um den verlassenen Haustieren in Syrien und allen anderen chancenlosen Streunern überall zukünftig noch effektiver helfen zu können, um offiziell um Spenden bitten zu dürfen, gründen wir gerade einen Verein.

Frieden für Pfoten -Peace for Paws e.V.  , ein Verein, der Fütterung, Kastration, Notversorgung vor Ort unterstützen wird, der dabei behilflich ist, Flüchtlinge wieder mit ihren geliebten Haustieren zusammenzubringen und der vereinzelt auch ermöglicht, dass Tiere nach Deutschland kommen können,  zum Beispiel auch die ehemaligen Hauskatzen aus dem dunklen, kalten Zimmer. Hier gibt es Bilder

Eine Unterbringung,  die übrigens noch immer die bessere Alternative zur Strasse ist, wo sie derzeit Null Überlebenschance haben, Verhungern, Verdursten, Verletzungen und Misshandlung wären dann ihr Schicksal. Wer meint, das Tierelend dieser Welt zu kennen, …es gibt noch eine Steigerung… Tiere in Kriegsgebieten, zum Beispiel Syrien.

All das zu organisieren kostet nicht nur viel Zeit sondern auch Geld. Notversorgung, Futtermittel, Medikamente, Impfungen, Chippen, Einreisebestimmungen, Tollwutimpfungen, Vermittlung,  Transport, jeder Tag bringt neue Hürden und Überraschungen , jeder Tag neue Ausgaben,  so dass ich in diesem Jahr auf die meisten Weihnachtsgeschenke wohl verzichten werde. Sorry  …

Es gibt dafür aber etwas viel Besseres :   Zum Fest der Liebe werden ein paar sichere Todeskandidaten nicht elend im Straßengraben verendet sein, sondern wohlig auf einer Decke unter dem Weihnachtsbaum kuscheln, selig schnurren, einige davon sogar wieder mit ihren ursprünglichen Besitzern vereint, oder mit neuer Familie, wie der kleine blinde  Kater „Nasir“  vom Beitragsbild.

Vielleicht werden sie sich dann wundern, ob das nun das Katzenparadies ist, nachdem sie bereits die Hölle auf Erden erleben mussten, alles  Tiere aus Syrien,  viele mit Behinderungen, Blind, Brüche , Verletzungen, auch sie gezeichnet vom Krieg.

Wenn mich dann wieder einmal jemand fragt, warum ich all das mache, warum ich so viel Zeit, Geld und Nerven investiere, wo doch alles nur ein winziger Tropfen auf den heißen Stein ist , dann antworte ich lächelnd :

Weil ich es kann ! …. Gibt es einen besseren Grund ?

Wer unser Projekt „Frieden für Pfoten – Peace for Paws“ unterstützen möchte, oder vielleicht einem der 17 Kätzchen eine Zukunft  schenken möchte…

bitte schaut auf unserer neuen Facebook Seite Frieden für Pfoten-Peace4Paws vorbei oder schreibt mir eine kurze Mail an bettina.m.schneider@gmx.net .

PS : Spenden oder eine Katze adoptieren kann man aber bereits jetzt. Jeder Cent fließt 1 zu 1 dahin, wo er so dringend gebraucht wird. Versprochen !

Falls Ihr jemanden kennt, dem dieses Thema ebenfalls am Herzen liegen könnte oder der noch ein Plätzchen für Kätzchen hätte :-), bitte lasst ihm diese Zeilen zukommen. Weil bald Weihnachten ist…und weil wir in diesen schrecklichen Zeiten gar nicht genug  vermeintlich Sinnloses, Verrücktes tun können um wieder etwas Licht in die Herzen zu bringen !

Paypal : info@friedenfuerpfoten.org

Ein Video unserer syrischen Freunde, über ihre Arbeit …

Because I can
While everybody around me has slowly been sinking into pre-Christmas stress, pondering presents, crafting Advent wreaths and baking cookies, I have been ignoring all this.
I still have Halloween bats taped to my windows, money for gifts is tight this year anyway,  …and baking cookies?  Maybe in January.
Most of the time my computer and phone are going nonstop.  During office hours too, but don’t tell anybody 🙂 ,  especially in the evening, at night and on the weekends, though. I forget appointments, cancel dates with friends and my mind is usually a few thousand kilometers away. In Syria, to be precise, where 17 cats are waiting in a freezing, windowless room for me to get a brilliant idea and the means to remove them from there as quickly as possible.
Most of the time my thoughts are in Syria, where countless cats and dogs vegetate on the streets and hope that somebody will have a heart or rather find a possibility to throw some food their way; where a couple of incredibly brave people go out every day to alleviate the terrible suffering and take in the worst cases.
And it all started so harmlessly. A little white cat in Syria needed to be reunited with her guardian, who now lives in Germany. We managed to accomplish this together.
The Mimi Project had a happy ending.  To see cat and owner blissfully reunited was a happy moment that all those fortunate enough to witness it will never forget.

But the photos, videos and reports from Syria opened a Pandora’s box. For the first time I truly grasped the hardship and suffering not only of the people but also of the animals there, on the streets of Damascus.
I learned things I would prefer not to know, met people I felt an immediate affection for and now I want to help, or at least to make it possible for the helpers on the ground to help!
By the way, I am not the only one who feels this way. We are a committed team of people all of whom are already involved in some kind of animal rescue and protection work. All of us motivated and determined, but also softhearted and crazy enough to embark on this adventure.  Together, the “Food not Bombs” project cannot possibly fail!
In order to help abandoned pets in Syria more effectively in future, and to be able to solicit donations officially, we are in the process of founding an association.
Frieden für Pfoten -Peace for Paws e.V. is an association that aims to support feeding, spay/neuter programs and emergency treatment in Syria, to help refugees reunite with their beloved pets and occasionally also to enable animals to come to Germany, for example the former housecats from the cold, dark room. Here are some pictures
This accommodation is at least better than the street, where the cats have virtually no chance of survival at the moment, and where they are subject to hunger, thirst and abuse. You may think you know a lot about animal suffering in this world, but it does get worse… think of the animals living in war zones like Syria.
Organizing all this costs not just time but a lot of money. Temporary housing, food, medicine, vaccinations, microchips, rabies blood tests, finding adopters and transportation; every day brings new challenges and surprises, and new expenses, so that I will pretty much be dispensing with Christmas presents this year. For which I apologize  …
But there will be something far better instead: For the holidays this year, a few cats who might otherwise have ended up dead in the gutter will be cuddling on warm blankets under the Christmas tree, purring contentedly, some of them even reunited with their original owners, or with new families, like the little blind cat Nasir who is pictured at the top of this entry.
All these animals from Syria, many of them with disabilities, blind or with broken bones or other injuries, marked by war, may be wondering if they have landed in cat paradise, after experiencing hell on earth.
And if somebody asks me why I am doing all this, why I invest so much time, money and energy when this is just a tiny drop in the ocean, I smile and answer:
Because I can ! …. Could there be a better reason?
If you would like to support “Frieden für Pfoten – Peace for Paws” or join the association there will be no fixed membership dues, but only voluntary donations. Or perhaps you would like to offer a future to one of the 17 kitties …
Please have a look at our new Facebook page Frieden für Pfoten-Peace4Paws or drop me a quick email at bettina.m.schneider@gmx.net.
PS : You can already donate or adopt a cat now. Every cent will go directly to where it is most needed. That’s a promise!
If you know somebody else who might be interested in this issue or have a little spot for a kitty:-), please forward these lines to them. Because it is nearly Christmas …and because in these terrible times we cannot do enough seemingly meaningless and crazy things to bring a bit of light back into people’s hearts!
Paypal : info@friedenfuerpfoten.org

Aufreger, Lifestyle

Mein Standpunkt in der Flüchtlingsfrage ? Weder Hetzer noch Luftballonschwenker…sondern Mensch !

Jeden Tag ärgern oder verstören mich , genau wie Euch, die Meldungen über (angebliche) Fehlverhalten von Flüchtlingen. Ich schreibe „angeblich“, weil ich immer alle Quellen verfolge und viele davon sind wirklich schlicht erfunden oder gefaked.

Ein Teil davon ist jedoch tatsächlich wahr und es wird Zeit, mit aller Härte des Gesetzes durchzugreifen, wenn Gewalt und Gesetzesbrüche vorliegen. Null Toleranz in diesem Fall !

Aber noch viel mehr ärgert und verstört es mich, dass viele von uns nicht mehr differenzieren.

Es gibt nicht „Die Flüchtlinge“. Genauso wenig, wie es „Den Deutschen“ gibt.
Sie sind aus zig verschiedenen Ländern, mit zig verschiedenen Kulturkreisen und Hintergründen hier und besonders die Menschen, die aus Syrien fliehen müssen, haben Schicksale und Verluste hinter sich, die sehr an unsere Flüchtlingsdramen aus dem 2. Weltkrieg erinnern.

Sie hatten eine Existenz, ein Haus, eine Wohnung, einen Job, Markenkleidung und Handy, wie Du und ich.
Sie haben einen Glauben, den sie größtenteils sehr moderat leben, oder auch gar nicht, genau, wie Du und ich.
Sie trauern um ihre Angehörigen, jeder hat Verluste aus dem Krieg zu beklagen, der gerade ihr Land, ihre Heimat verwüstet .
Jeder hat eine Geschichte, die allein beim Zuhören die Tränen in die Augen treibt.
Sei es, weil sie die Liebsten zurücklassen mussten, Gewalt, Terror, Hunger und grauenhafte Angst durchlitten haben.
Weil sie Angehörige, Kinder verloren haben, die Familiengräber und die Haustiere….und die gesicherte Zukunft.

Sie haben Angst vor den religiösen Fundamentalisten, vor deren Repressalien.
Sie müssen , wenn es dumm läuft, sogar Seite an Seite im Bett der Notunterkunft mit ihnen schlafen.

Und zusätzlich haben sie Angst vor den Leuten, die sie auf der Strasse anfeinden , oder sogar angreifen, weil sie auf den ersten Blick als „Flüchtling“ erkennbar sind.

Sie sind stolz und wären lieber heute als morgen wieder unabhängig. Sie lernen hoch motiviert deutsch und würden gerne arbeiten dürfen, auch ehrenamtlich, was sie nicht dürfen .

Viele sprechen 2,3 Sprachen, haben Hochschulabschlüsse und werden bald auch Steuern zahlen ,verstehen unsere Sorgen und Bedenken besser, als mancher Diskussionspartner in deutschen Foren 😉

Sie müssen in den Lagern ausharren, selbst wenn private Unterkunft möglich wäre, bis ihr Asyltermin, die Anhörung an der Reihe ist. Derzeitiger Stand in Sachsen Anhalt, Februar 2016 (!).

So viel auch zu dem Thema, warum Flüchtlinge einfach aus den Lagern verschwinden.
Sie ziehen weiter, zu Angehörigen oder Freunden, die sie gerne aufnehmen.
Die Alternative ist nämlich, monatelang Bett an Bett mit ein paar Hundert wildfremden Leuten, null Privatsphäre und verdreckten Toiletten.
( Es sind Flüchtlinge aus aller Herren Länder, Religion und Herkunft und den unterschiedlichsten Vorstellungen von Umgangsformen und Hygiene in diesen Sammellagern zusammengewürfelt ).

Natürlich ist das Leben im Lager besser als ein Leben im Kriegsgebiet.
Aber ganz ehrlich…das hätten wir besser und effektiver organisieren können, wenn unsere Politiker die Lage nicht komplett verschlafen und unterschätzt hätten.
Flüchtlingsströme gibt es nicht erst seit gestern.

Ich möchte nichts schön malen, es liegt eine gewaltige Aufgabe vor uns. Vieles müsste besser funktionieren, viele Fehler werden gerade gemacht .

Aber bitte werft nicht alles in einen Topf. Bitte glaubt nicht jede Meldung und helft mit, die menschenverachtenden Kommentare und Lügen aufzuhalten. Kritik ja…aber keine Hetze.

Mittlerweile ist es wieder so weit in Deutschland, dass ich begründete Angst haben muss , meine syrische Freundin allein mit der Bahn zu mir reisen zu lassen. Es gibt zu viele Idioten , die Flüchtlinge attackieren …

Dagegen werde ich ankämpfen, und bitte Euch, das Gleiche zu tun.
Zeigt Hetzern und Hassern die rote Karte! nach dem Motto :
Verständnis ist aus…ab jetzt gibt es Konsequenzen !

Zeigt am besten allen Hetzern und Hassern, die rote Karte.
Egal aus welchem politischen Lager sie sind.
Egal aus welchem Grund sie das tun !

Hetzen, polemisieren, diffamieren und lügen hat eine Nation noch nie weiter voran gebracht.
Unsere Generation ist nicht verantwortlich dafür, was damals im 3. Reich passiert ist. Aber wir haben es in der Hand, wie wir heute mit dieser Herausforderung umgehen.thank-you-620515_1280

Tierschutz

Sie haben ihren Hund nicht in Syrien zurück gelassen …

…und jetzt brauchen sie Unterstützung !!!

Was wird eigentlich aus all den Haus- und Nutztieren der Flüchtlinge ? Für die meisten verlassenen Vierbeiner in Kriegsgebieten bleibt nur ein qualvoller Tod durch Verhungern oder Verdursten, Seuchen oder Misshandlungen.

Viele der Flüchtlinge sind deshalb mit ihren Haustieren unterwegs.

Aber Tiere, die nicht lückenlos geimpft sind, dürfen nicht einreisen, das heißt, sie müssten monatelang in Quarantäne oder würden schlimmstenfalls sogar eingeschläfert, wie das in der Schweiz bereits passiert sein soll.

Selbst wenn ihre Besitzer all die Mühen und Gefahren auf sich genommen haben, sie mitzunehmen…der schwierigste Teil der Rettung steht ihnen erst bevor:
Öffentlichen Verkehrsmitteln und Auffanglager mit Tierverbot, Einreise- und Quarantäne Bestimmungen und die Notwendigkeit lückenloser Impfpässe.

Aber wie heißt es so schön : Liebe findet einen Weg ❤

Die beiden wunderbaren jungen Leute auf dem Bild hatten den Hund „Johnny“ in Syrien adoptiert und brachten es nicht übers Herz, ihn hilflos seinem Schicksal zu überlassen.

Syrisches Pärchen

Also beschlossen sie, ihren Hund auf die Flucht vor dem Krieg einfach mitzunehmen.
Vier Wochen dauert die gefährliche Reise nun bereits. War er zu erschöpft zum Laufen, wechselten sie sich ab, ihn in einem Baby Tragegestell zu transportieren. Zurücklassen war nie eine Option !

Sie erzählen, der Hund war in allen Ländern und auf allen Stationen der Reise willkommen und eine kleine Attraktion.

Die drei haben es schon sehr weit gemeinsam geschafft, das Bild wurde von einer Hilfsorganisation in Mazedonien aufgenommen. Der vollständige Bericht ist auf Facebook unter UNHCR-Skopje zu finden

Falls Sie die zurück gelassenen Haustiere in Syrien unterstützen möchten, …auf meiner Facebook Seite Bettina Marie Schneider berichte ich regelmäßig über unsere neusten Aktionen, Flüchtlinge wieder mit ihren Haustieren zusammenzubringen oder wie man zurückgelassene Tiere in Kriegsgebieten unterstützen kann.

Gerade ist ein Verein in Gründung „Frieden für Pfoten – Peace for Paws“.

Wir freuen uns immer über neue Mitglieder, Unterstützer oder interessierte Mitleser auf  der Vereinsseite.

Ihr findet diesen Verein unter http://www.friedenfuerpfoten.org , und auf Facebook : https://www.facebook.com/FriedenfuerPfoten.Peace4Paws/?ref=aymt_homepage_panel , wo es ständig neue updates über unsere Arbeit gibt.