Katze, Seelenmarzipan, Tierschutz

Du fehlst…

Es fehlt etwas in meinem Haus,

ich spür es Tag und Nacht.

Du fehlst …

und es braucht  Zeit und Kraft, bis wieder Sonne lacht.

 

Doch jetzt ist Trauerzeit für mich,

mein Herz muss erst genesen.

Du fehlst…

warst niemals „nur ein Tier“ für mich, warst ein geliebtes Wesen.

 

Du warst der beste Freund der Welt,

im Lachen wie im Weinen

Du fehlst…

warst sanft und wild, warst klug und schön.

Ersatz für dich, gibt´s keinen.

 

Du bist der schönste Stern am Himmel,

schnurrst jetzt im Sternengarten

Du fehlst…

doch ich weiß ganz genau, du wirst dort auf mich warten.

 

(c)  Sternengarten Verse 2019

Bettina Marie Schneider

 

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(c) Gutes Karma to go

 

 

 

 

 

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Geschichten, die der große Kürbis schrieb, Tierschutz

Geschichten, die der große Kürbis schrieb…aufrechte Tierschützer und andere Ärgernisse…

Ob es ihnen völlig gleichgültig war, was ihre Aktionen bewirkten?

Oder waren all diese Frauen vielleicht einfach nur skrupellos, wenn ihnen ein paar Stunden „Ruhm“ auf Facebook wichtiger waren, als hungernde Hunde und Katzen, als die Nöte und Ängste der Helfer vor Ort, die seit langem besorgt auf die Entwicklung sahen und genau wussten, welche Konsequenzen mein Rückzug von Facebook hätte?

Facebook ist nach wie vor mein wichtigster Arbeitsplatz, der Ort , an dem es mir gelingt, die meiste Hilfe für alle ins Boot zu holen und jeder Tag, an dem ich dort nicht unermüdlich vernetze, übersetze, schreibe, anfrage und antworte, anschiebe oder auch einmal bremse…ist ein Tag, der in der Bilanz des Jahres fehlt. In den Näpfen, um genau zu sein.

Sind sie dumm? Skrupellos? Gleichgültig?

Ich weiss es nach wie vor nicht, es ist ihnen jedenfalls gelungen, nicht nur die Hilfe für SCARS nachhaltig zu demontieren, sie haben weit mehr als das beschädigt, an vielen Stellen, wo man auf Hilfe wartet.

Was soll ich diesen Helfern sagen? Dass ich zur Zeit einfach nicht mehr gewillt bin, gegen die beständigen Sticheleien, gegen Rufmord, Häme und Missgunst anzuschreiben, gegen Angriffe, die stets öffentlich und sehr persönlich, so unfair wie massiv stattfanden und stattfinden? Dass ich die Zeit, die ich mir jeden Tag ehrenamtlich dafür nehme, gerne anderweitig und effektiver nutzen würde? Dass all das kein gutes Licht auf Tierschützer und Tierschutz im allgemeinen wirft und viele Unterstützer abstößt?

Dass ich keine Lust mehr habe, bei jeder Veröffentlichung auf den nächsten Rufmord zu warten und dann mehrmals täglich in all unseren Communities über genau die Namen zu stolpern, die bei mir auf Screenshots archiviert sind. Ich hebe alle öffentlichen Anfeindungen immer auf, sollte ich doch eines Tages Lust verspüren, Anzeige zu erstatten oder zumindest einmal ausführlicher aufzuarbeiten, was viele im Tierschutz dazu bringt, das Handtuch zu werfen…es ist meist nicht das Leid sondern es sind andere Tierschützer.

Natürlich kracht es überall, natürlich muss man nicht jeden mögen und wer im Tierschutz aktiv ist, glänzt nicht unbedingt immer durch seine Social Skills. Deshalb hat er sich ja den Tieren zugewandt. Fein 🙂 Aber warum dann dieser Drang nach Öffentlichkeit? Woran könnte es liegen, dass so einige aufrechte Tierschützer ihre Erfüllung darin sehen, andere klein zu machen oder in ein ungutes Licht zu rücken?

Ich bin niemand, der Probleme hat, sich zur Wehr zu setzen. Aber im Tierschutz gibt es Geiselnahmen. Die Geiseln sind hungrige und kranke Tiere, freiwillige Helfer, die sich auf Hilfe verlassen, wichtige Projekte, die geschützt werden müssen, für die man einiges in Kauf nimmt. Und daher nahm ich einiges in Kauf.

Vieles, …zu viel…über die letzten vier Jahre. Die Einschläge kamen immer einmal wieder und dann ging es trotzdem weiter. Die Tiere können nichts für die Boshaftigkeit der Menschen. Viele missbrauchen ihre Hilfe und Spenden im Tierschutz als eine Art Lizenz, als Dauerkarte für Unverschämtheit. „Ich habe gespendet, ich habe ein Tier adoptiert,  also darf ich auch auf Facebook ein wenig hetzen oder in den Communites zündeln“. Man nimmt es notgedrungen in Kauf, denn den Tieren ist es gleichgültig aus welcher Ecke die dringend benötigte Hilfe kommt und sie sind verdammt darauf angewiesen.

Jetzt sitzt hier ein ganzer Club an frustrierten Pissnelken am Rechner, der täglich auf Facebook meinen Blog scannt und darauf wartet, ob es etwas gibt, worauf man sich stürzen könnte, was man lächerlich machen, schäbig darstellen oder diskreditieren könnte und tut es dann auch. Nachhaltig und ohne jede Hemmschwelle.

Das würde mich nicht stören, wenn sie das unter sich und im stillen Kämmerlein ausmachen würden, Haters gonna hate und ich wünsche allen von Herzen ein eigenes, erfülltes Leben, damit sie das nicht mehr nötig haben.

Leider findet es mitten in unseren, meinen Communities, für jeden öffentlich lesbar auf Facebook statt. Und natürlich sorgt das an vielen Stellen für Unmut, für Verunsicherung, verursacht zusätzliche Arbeit, die Dinge zu klären, stört den Spirit, verunsichert Spender und spaltet. Wer konzentriert für Tiere, Netzwerke und Spenden arbeitet, wünscht sich andere Formen der Unterstützung.

Der Klügere gibt nach, auch wenn es sich schrecklich anfühlt, dass jetzt viele Helfer verunsichert sind, die oft nicht deuten oder übersetzen können, was auf Facebook steht. Ich konnte leider nicht jeden darüber informieren, dass ich erst einmal Pause von Facebook mache, nach den neuesten Vorfällen.

Ich war immer da…vier Jahre lang, jeden Tag. Eine zuverlässige Anlaufstelle für alle, quer durch Europa, die Hilfe benötigten und fast immer erhielten. Das meiste dieser Hilfe passiert im Hintergrund, meist schreibe ich über andere, was sie leisten, vielleicht wird es daher unterschätzt,. Es gibt jedoch viele, die eine solche Anlaufstelle sehr zu schätzen wissen, die Tierschützer vor Ort!

Was sind das nur für armselige Menschen, die ihr Bestes gaben, um diese Anlaufstelle zu vergraulen. Vielleicht sollte ihnen einmal jemand erklären, dass es die Falschen trifft?Denn ich bin noch hier und schreibe meine Geschichten, ich führe nach wie vor unseren Verein, nur mein Arbeitsplatz auf Facebook ist leer. Vielleicht haben sie unterschätzt, wie wichtig er für viele Menschen und ihre Tiere ist. Vielleicht war ihr eigenes Ego vom Pudern gerade etwas in der Klarsicht behindert 😉

Aber auf diese Weise komme ich endlich zum längst fälligen Urlaub. Man muss die Dinge positiv sehen, auch wenn sie traurig sind. Obwohl ich meinen Facebook Karma Blog und die Leser, bereits jetzt sehr vermisse, denn es gibt so viele wunderbare Menschen im Tierschutz. Man erkennt sie daran, dass sie ihre Aufmerksamkeit der eigenen Arbeit für die Tiere widmen. ❤

Nachfolgend ein paar Beispiele.

Ganz gleich, ob ich mit meinen Tagebüchern auf dem Gutes Karma to go Blog Spenden generiere, ob ich eine Gedenkseite, Lunas Sternengarten, plane, die wertvolle Hilfe für notleidende Tiere ermöglichen soll, ob ich heimatlose Katzen aus einem Tierheim adoptiere, die von der Straße geholt wurden, …diese Damen, die teilweise sogar eigene Vereine haben, sie werden einen Grund finden, es in den Schmutz zu ziehen, oder zu klatschen, wenn andere es tun…man ist sich für keine Häme zu schade.

Auch wenn ich auf die Einhaltung von Absprachen bestehe…übrigens meine Aufgabe als Vorstand…dann kommt die „Königinnen Keule“ und dazu ein weiterer Schwall Häme…oder jemand giftet aus Spaß an der Freude, …oder sie erfinden einfach etwas hässliches, wie zum Beispiel, „ich würde anderen Tieren nichts gönnen“ und ähnlichen Schwachsinn …um meinen Ruf wieder ein bisschen mehr zu zerstören.

Da lasse ich mich doch jeden Tag gerne überraschen, wenn ich Facebook öffne, was ich heute wieder verbrochen habe 😉

All diese und noch viele, viele „Nettigkeiten“ mehr, sind oder waren öffentlich auf Facebook gestellt und für jeden lesbar:

Nur für den Fall, ihr denkt selbst daran, euch im Tierschutz zu engagieren. So wird dort gearbeitet. Man muss es aushalten 😉

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Tierschutz

Für alle Loser, die den einzig wahren Tierschutzgedanken nach wie vor nicht verstehen und verinnerlicht haben!

DER WAHRE TIERSCHUTZGEDANKE

Es wird ja oft und gern geschrieben, was einen echten Tierschützer ausmacht, denn nur wer den einzig wahren Tierschutzgedanken lebt, hat eine Daseinsberechtigung im Tierschutz. Alle anderen sind raus!
Aber was ist dieser wahre Tierschutzgedanke, den offensichtlich so viele nicht verstehen wollen?
Ich erkläre es euch gerne.

Nur Tierschützer mit makellosem Lebenswandel, frei von vulgären menschlichen Regungen, Humor und Fehlern, mit der richtigen Gesinnung und auf höchstem spirituellen Level, dürfen sich so nennen.

Sie müssen Opfer bringen, Tierschutz muss immer traurig sein und betroffen und man darf erwarten, dass sie ihr Geld bis auf den letzten Cent, einzig den Tieren widmen und natürlich auch ihre Zeit, alles andere ist verzichtbarer Luxus.

Nur wer bereits 100 Prozent vegan und tierleidfrei lebt, darf im Tierschutz mitwirken/spenden, denn nicht der Weg ist das Ziel sondern einzig das Ziel ist das Ziel.

Der Tierschutzgedanke beinhaltet auch die Bereitschaft, sich von jedem, pardon, Deppen, …belehren, beschimpfen oder diskreditieren zu lassen…schließlich ist es für die gute Sache und wir tun es doch für die Tiere!

Wahre Tierschützer müssen auch stets verbindlich sein, bescheiden und dürfen einzig im Hintergrund arbeiten….schließlich zählen dabei nicht die benötigten Futtermengen, erfolgreiche Adoptionen oder großartige Projekte sondern die kritische Meinung der anderen Tierschützer.

Und last not least, ist jede Adoption heuchlerisch und dient nicht dem Tierschutzgedanken, sondern einzig dem eigenen Ego, wenn das Tier kein armer Ladenhüter, krank, blind behindert oder traumatisiert ist.
Wer gesunde Tiere aus dem Shelter, von der Straße oder aus dem Tierheim adoptiert oder gar niedliche Tiere…der hat den Tierschutzgedanken nicht verstanden!
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Daher habe ich irgendwann beschlossen, nicht den einzig wahren Tierschutzgedanken leben zu wollen, der immer wieder einmal von aufrechten Vorzeigetierschützern anklagend eingefordert wird…sondern meinen eigenen!

Für mich zählt nicht das Ausmass der „Betroffenheit“ sondern Erfolg!
Und Erfolg, das ist die Anzahl der Menschen, die ich mit Denkanstößen erreichen kann und das Feedback von ihnen, wenn sie die ein oder andere Handlungsweise überdenken, die Tierleid verursacht oder sogar mithelfen, es zu vermeiden.

Erfolg ist die Anzahl der Tiere, die durch unsere Arbeit nicht mehr hungern, die adoptiert werden und kastriert, das glückliche Lächeln der Menschen, für die es sehr wohl einen Unterschied macht, ob es 1 Palette oder 10 sind, die eintreffen, wenn der Winter hereinbricht oder die Läger leer gefegt sind.

Ich freue mich über jede Spende, immer!
Ganz gleich von wem, ganz gleich wie dieser Mensch sonst lebt, mich interessiert nicht, was er tut sondern was ich mit seinem Geld tun kann…

Ich lasse mich auch nicht von Menschen belehren, die nachweislich weniger Ahnung haben als ich, auch nicht beschimpfen und meine Seele gibt es auch nicht als Gratis Zugabe zu einer Spende.
Wir alle möchten helfen und wer es tut, erwirbt damit nicht die Lizenz zum unverschämt sein sondern einzig ein ehrliches Danke!

Und last not least…ich feiere jede Adoption!
Jung, alt, krank, gesund, Rassekatze, Straßenkatze, Langzeit Insasse, Neuzugang und würde den Teufel tun, einen liebevollen Adoptanten mit salbungsvollen Belehrungen zu belästigen, ob es nicht ein Tier gäbe, das noch dringender adoptiert werden müsste.
Ich für meine Teil freue mich, wenn ein heimatloses Tier ein Zuhause findet und mache Mut, diesen Schritt, besonders auch für Auslandsadoptionen zu wagen.

Der echte, wahre Tierschutzgedanke … ist ein künstliches, aufgeblasenes  Konstrukt von Menschen, die sich an ihren eigenen Defiziten orientieren und diese in den Tierschutz getragen haben.

Wenn jeder sich einfach nach Kräften bemüht, es richtig oder besser zu machen, anstatt das bevorzugt von anderen einzufordern, …. wäre schon viel erreicht!

 

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Tierschutz

Warum???

Es ist ein ganz seltsamer, sehr verstörender Gedanke.
Ich denke ihn jeden Tag einige Male…und er beginnt immer mit einem großen und verständnislosen…WARUM???

WARUM begreifen so wenige Menschen, dass Tiere vielleicht keinen Daumen haben, keine Enzyklopädien schreiben können oder in der Lage sind, effektive Foltermethoden zu erfinden, so wie wir…
aber dass sie denken und fühlen, lieben und leiden können?

Dass sie Schmerz empfinden, genau wie wir,
dass sie träumen, ihren Nachwuchs schützen und lieben, genau wie wir, dass sie frieren und hungern, bluten und spielen, genau wie wir
und dass sie Bedürfnisse haben…genau wie wir Menschen.
Ihr Leid und ihr Schmerz ist kein bisschen anders, als der unsrige, eher noch grausamer, weil sie nicht verstehen, was mit ihnen geschieht, vergleichbar mit kleinen Kindern!

WARUM fehlt uns dieses Bewusstsein für die Tiere???
Was um alles in der Welt schaltet Gehirn und Gewissen und Herz vollständig aus, wenn ein Frosch für Unterrichtszwecke auseinander genommen wird, wenn ein Schwein gnadenlos vom Transporter geprügelt wird, wenn ein Kaninchen in seinem Käfig vegetiert, wenn ein Hund mit eingewachsener Kette um den Hals in den eigenen Exkrementen liegt, wenn wir einer lebenden Gans brutal die Federn aus dem Leib reißen oder wenn jemand legal und für die Wissenschaft, einem hilflosen Affenbaby die Augen zunäht.
Kein Schuldbewusstsein!

WARUM weiss ich es dann??
WARUM sehe ich ohne jede Mühe ein unglaublich einfaches und allumfassendes, universelles Gesetz in allen Mitgeschöpfen und versuche zumindest, danach zu handeln,
während der Großteil der Welt diese Tatsache nicht nur ignoriert sondern tatsächlich nicht begreift:
„Was du nicht willst dass man dir tu´, das füg auch keinem anderen zu!“

Wir Menschen sind auch nicht immer freundlich zu unseren Mitmenschen.
Wir morden und foltern und hassen und beuten uns ebenfalls aus.
Aber in diesem Fall ist das kollektive Urteil zumindest stimmig:
Wir wissen, dass es falsch ist und wir sind uns in den meisten Fällen einer gewissen Schuld bewusst, wenn wir so handeln.

Tiere können fühlen und sie können leiden… und für einen Großteil ihres Leids sind wir Menschen verantwortlich.
Mutter Natur ist nicht in Ansätzen so grausam, wie wir es den Tieren gegenüber sind.

Tiere sind uns unterlegen, sie sind wehrloser und argloser.
Ist es DAS, was uns das Recht gibt, sie bestialisch zu ermorden, zu quälen, auszubeuten, ihre Bedürfnisse zu ignorieren und als wertlos anzusehen?
WARUM tun wir das???

Gerade weil es Tiere sind, gerade weil sie argloser und wehrloser sind, verdienen sie unseren Schutz.
Das hat nichts mit Religion, nichts mit Veganismus oder New Age Kult zu tun.
Eigentlich nur mit gelebter Menschlichkeit…und mit Intelligenz.
Und dann wäre da bereits die nächste Frage:
Warum sind die Menschen so unmenschlich und limitiert im Denken?

Nach wie vor gilt meine Denkweise als verschroben, als störend und sie wird oft belächelt.
Nach wie vor kann ich nicht verstehen,
wie man die Wahrheit, wie man all diese Verbrechen an unseren Mitgeschöpfen
damit entschuldigen kann, dass es NUR Tiere sind…

Seit der Steinzeit hat sich in unseren Köpfen wenig verändert, zumindest was unseren Umgang mit Tieren angeht.
Ein ziemlich trauriger Gedanke, wenn man bedenkt, welches Jahr wir schreiben.

Die Liste unserer Fortschritte, in Sachen Empathie und Menschlichkeit für unsere Mitgeschöpfe … sie ist leer.
Sie ist ein Armutszeugnis und ein hässlicher Schandfleck, im kollektiven Gewissen der Menschheit.
WARUM???

Hintergrund

Tierschutz

Tierschutz in Rumänien…was hilft wirklich?? Little Hands for Paws…

Tierschutz in Rumänien, ich nenne es auch gerne die Stalingrad Front im Tierschutz, hat mit vielen schier unüberwindlichen Fronten zu kämpfen.
Neben schrecklicher Armut und, …das muss man einfach so schreiben, …der unguten Neigung, aus dem Tierelend noch Gewinn zu erzielen, ist in meinen Augen das Unwissen und der traditionell verankerte Umgang der Bevölkerung mit Tieren ein riesen Problem.

Die Hunde auf der Straße haben ein hartes Leben, sie hungern oft und werden oft Opfer von Verkehrsunfällen. Trotzdem sind sie immerhin frei und man kann ihnen zumindest theoretisch helfen. Unzählige beherzte Tierschützer und Vereine, auch PETA sind mit Tierarzt Teams beständig bemüht, das Leid und Elend durch Kastration einzudämmen, viele Vereine und private Tierschützer versuchen durch Adoption zu helfen.

Das eigentliche Grauen, wenn sich das noch steigern lässt, das betrifft jedoch oft die Hunde, die einen Besitzer haben. Zu Tausenden hängen sie an kurzen, schweren Ketten, oft ins Fleisch eingewachsen, sie vegetieren in ihren eigenen Exkrementen, leben von hingeworfenen Abfällen und sind Sonne und eisiger Kälte schutzlos ausgesetzt, bis sie dann irgendwann gnädig sterben…und der nächste Hund zu lebenslanger Kettenstrafe verurteilt wird.
Wird einer dieser Hunde schwanger, werden die Welpen dann auf die Straße geworfen, ertränkt oder erschlagen. Problem gelöst.
Niemand ist sich einer Schuld bewusst, es ist Tradition …genau wie die harte Bestrafung der Hunde, die sich aus Hunger ein Huhn stehlen und das Pech haben, erwischt zu werden.
Sie werden irgendwo eingesperrt, …und man lässt sie verhungern.

Niemand kann das verhindern!
Niemand?
Aufklärung kann Veränderung schaffen!
Kinder sind der Schlüssel zu einer Veränderung.
Wenn man ihnen in der Schule und an anderen Orten vermitteln kann, wie man mit Tieren umgeht, wie wichtig Kastration ist, wie artgerechte Haltung aussieht…werden sie es in ihre Familien tragen und weitergeben.
Anstatt mit dem Finger auf die Länder zu zeigen, in denen Tiere noch so behandelt werden, wie auch bei uns vor Jahrzehnten…sollte man sich den Kindern dort widmen.

Es gibt bereits tolle Projekte dieser Art. Ich verfolge aufmerksam die Arbeit von PETA vor Ort und freue mich mit, wenn berichtet wird, wie die Kinder mitmachen, die Informationen begeistert aufnehmen und umsetzen

Laura Fincu , die in ihrer Tierklinik in Rumänien jeden Tag mit all dem Leid und Elend konfrontiert ist, möchte sich ebenfalls mehr der Aufklärung und der Arbeit mit Kindern widmen.
Sie hatte die schöne Idee, regelmäßig Kinder einzuladen, die selbst vieles vermissen müssen, ihnen beizubringen, wie man mit Hunden umgeht und sie zu beschenken…mit Stiften, mit Schulbedarf…mit kleinen Dingen, die große Freude bereiten.
Ein neues Langzeit Projekt, das wir gerne unterstützen möchten. Aufklärungsarbeit mit Kindern ist der Weg, um den Tierschutz voran zu bringen.
Sie sind der Schlüssel für eine bessere Zukunft aller Mitgeschöpfe … in allen Ländern 

Laura würde sich sehr über Unterstützung und Ermutigung für ihr schönes Projekt freuen.
Ich wollte euch gerne herzlich in ihre Gruppe dazu einladen.
Sie heisst: Little Hands for Paws..Kleine Hände für Pfoten.

https://www.facebook.com/groups/892483381168185/

Tierschutz

Liebesbriefe an mich …Briefe der Liebe <

Liebste Bettina,

ich antworte dir erst jetzt, weil ich mir ein wenig Zeit nehmen wollte, um diesen Brief in Ruhe zu verfassen, damit ich die richtigen Worte finden könnte.
Die richtigen Worte, die auszudrücken vermögen, was uns deine Hilfe bedeutet hat.
Manchmal bringt das Leben eine ganze Serie von schlimmen Dingen mit sich…wie Perlen an einer Schnur, eines schlimmer als das andere. Das passierte uns in diesem Herbst.

Unser treues, altes Auto gab endgültig den Geist auf, Reparatur nicht mehr möglich. Wir benötigen es so dringend für die Arbeiten auf unserem Lebenshof.
Unser geliebtes Pony Eric starb (wir weinen noch immer um ihn) dann verletzte ich mich am Knie, dann brach ich mir auch noch den Arm…du kannst es dir ungefähr vorstellen…

Zur gleichen Zeit kamen immer mehr Kätzchen und Welpen auf unseren Lebenshof, die Hilfe benötigten, mehr Notfälle als jemals zuvor.
Die Zeiten waren so schwer und hart…es wäre nahe liegend gewesen, zu verzweifeln, die Hoffnung zu verlieren.
Nur…dass wir uns das nicht erlauben konnten, unsere Tiere brauchten uns. Aber es war wirklich schlimm, sehr schlimm!

Dann, völlig unerwartet stellte deine liebe und großzügige Geste alles auf den Kopf.
Wir waren in der Lage, Hilfe auf der Farm zu bezahlen.
Unsere Freiwilligen Helfer konnten öfter auf die Farm helfen kommen, weil wir den Sprit für die Anfahrten ersetzen konnten.
Wir hatten wieder genügend Futter für alle Kätzchen auf den Pflegestellen, wir hatten Fertigfutter für die Hunde, so dass ich mit meinen Verletzungen nicht jeden Tag extra kochen mussten und sogar eine Anzahlung für ein neues Auto (gebraucht aber gut erhalten) war noch möglich.
Und, last not least, wir können jetzt einen Schreiner und das Material bezahlen, damit Hope die Kuh ein großes, eigenes Refugium erhält.
Der wichtigste und schönste Teil deiner Hilfe war es aber wohl, dass du die schwermütige Stimmung auf der Farm verändert hast, sie verwandelte sich in Hoffnung.
Du hast uns den Glauben zurück gebracht…an das Leben, an die Freundlichkeit der Menschen, in die Arbeit, die wir leisten.
Wie können wir dir jemals dafür danken?
Wir können es wohl nicht.

Alles was ich für mich und unser Team auf der Farm sagen kann, ist ein großes, großes Dankeschön, aus tiefstem Herzen.
Wir hoffen, dass wir dich eines Tages persönlich auf der Vrouva Farm in Griechenland begrüßen dürfen, dann werden wir es dir selbst sagen.
Ich sende dir meine herzlichsten Grüße…
💕🌈☀️🐄
A. …
—————-
Das war die Antwort auf meine Geburtstagsspende an den Lebenshof Vrouva Farm..
Sie ist auch für euch alle, die ihr spendet, beitragt, leistet…immer und immer wieder.
Ich bin einfach nur dankbar, dass es euch gibt. 
Und bitte vergesst niemals, was eure Hilfe bewirkt.
Nicht mehr und nicht weniger als
….Liebe…Leben…Hoffnung…und Glauben.
Gibt es etwas schöneres??

Eure Bettina Marie

Gosse

Chance, Kurzgeschichten, Seelenmarzipan, Tierschutz

Liebe geht manchmal seltsame Wege…

Liebe geht manchmal seltsame Wege

Philly die Nachbarskatze, die mich seit Lunas Tod jeden Tag besuchte, musste leider wieder entwöhnt werden. Bald würde eine neue Katze bei mir einziehen und dann wäre es ungut für sie, sofort mit Revier Rangeleien unter Diven, ins neue Leben hier zu starten.

Also informierte ich meine liebe Nachbarin, dass Philly ab sofort nicht mehr zu Besuch kommen und über Nacht bleiben kann und besondere Zuwendung benötigt.

Als ich aus der Stadt zurück kam, wieselte Philly von der anderen Straßenseite sofort zu mir und Richtung Haustüre.
„Nein, meine Süße, das geht heute leider nicht!“.
Ich schob sie sanft beiseite und schlüpfte an ihr vorbei ins Haus. Schnell die Türe hinter mir zu und hoffen, dass sie es bald begreift.

Eine Stunde später saß sie immer noch am gleichen Fleck und sah sehnsüchtig Richtung Türe.
Ich lenkte mich mit Arbeit ab und rief die Nachbarin an, damit sie sie ins Haus lockt.
Philly wurde mit sanfter Gewalt abgeholt.
Puh. Das war nicht einfach für mich. Aber diese Katze hat ein Zuhause und die neue Katze benötigt eines.

Als ich später im Wintergarten die Temperatur für die Blumen checkte, sass Philly dort vor der Türe und sah mich durch die Scheibe vorwurfsvoll an.
„Was ist los, siehst du mich nicht? Bitte lass mich endlich rein, mir ist kalt!!!“.
Es war schon sehr spät und eine bitterkalte Nacht.
Ich schnappte mir Philly, rannte im Schlafanzug mit ihr über die Straße und klingelte bei den Nachbarn.
„Hier, sie ist ausgebüxt. Nicht dass sie heute Nacht draußen schlafen muss…“
Dann war endlich Ruhe und ich ging mit schlechtem Gewissen schlafen.
Ihre Anhänglichkeit und Hartnäckigkeit rührte mich und überhaupt…so eine süße und dickköpfige Maus!
Aber eben nicht MEINE Maus und daher war die Konsequenz zwar leider spät aber wichtig!

Ich erwachte von einem Geräusch, es war Philly, die sich energisch gegen die Türe warf und dabei jammerte.
Auch früh am Morgen führte ihr erster Weg zu mir. Ich informierte meine Nachbarin.
Sie wurde abgeholt und mit Wurst bestochen.
Das weiß ich, weil ich ein Video davon erhielt 😉.
Dabei erfuhr ich auch, dass Philly so lange Randale gemacht hatte, gestern Abend, bis sie wieder hinaus durfte.

Mittlerweile haben wir uns unterhalten, Phillys Familie und ich und dann sprach ich auch mit der Familie der neuen Katze, die bald einziehen sollte.

Als Philly heute Nachmittag wieder wie ein Blitz über die Straße sauste und schneller an der Haustüre war als ich aus dem Auto gestiegen…
da ließ ich sie mit hinein.
Es muss einfach so sein.

Sie wird im Sommer dann endgültig entscheiden, wo sie gerne bleiben möchte und ob sie dann mit mir umziehen will.
Bis dahin warte ich und bis dahin wird die kleine, eigensinnige Dickmamsell stereo und im Wechsel auf beiden Straßen Seiten verwöhnt. Und dann sehen wir weiter.
Heute schläft sie bei mir. Schon vereinbart 😉
Liebe geht manchmal seltsame Wege…

 

Philly
Philly…<3