Tierschutz

Leben für Pfoten…adopt a friend from Mavropigi <3

Es ist schon ein paar Monate her, da fand ich in unserer Vereinspost ein Schreiben. Unser Verein Frieden für Pfoten e.V. widmet sich den Straßentieren in Krisengebieten. Daher sind erschütternde und traurige, verzweifelte und hoffnungsvolle Anfragen um Hilfe leider Routine. Eine traurige Routine, denn viel zu oft kann ich nicht helfen. Auch wenn sich jeder von uns noch so ins Zeug legt, auch wenn ich die Nächte zum Tag mache… meist muss ich bedauernd abschreiben.  Zu viel Elend überall und die Kapazitäten unseres kleinen Vereins reichen leider nur für wenige Brennpunkte. Aber dieser Brief war anders als die meisten. Er ging mir nicht mehr aus dem Kopf.

Freundlich, sachlich und mit nüchternen Worten schilderte jemand die Not der Hunde in einem verlassenen Dorf in Griechenland. Mavropigi. Das gesamte Dorf wurde von einer Gesellschaft aufgekauft, die Kohle abbaut und wird bald dem Erdboden gleich gemacht. Alle Anwohner sind längst weg. Zurück blieben viele Haushunde und dazu werden regelmäßig neue Tiere ausgesetzt. Das Dorf der verlassenen Hunde ist quasi ein Geisterdorf, eine Müllkippe für ungeliebte Vierbeiner, mitten im Nirgendwo.

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Die Not war groß. Viele der Tiere sind an Hunger und Krankheiten verendet, schrieb mir Chrissa. Manche  zerfleischten sich gegenseitig. Sie betteln abgemagert und verwahrlost um ein paar Streicheleinheiten, um ein paar Brocken Futter, wenn jemand sich erbarmt und den Weg in das abgelegene Dorf macht, um nach ihnen zu sehen. Sie haben nichts und niemanden, einzig zwei ehrenamtliche Helfer. Alexia, die ohne Fahrzeug ist und lange Busfahrten auf sich nimmt, ehe sie dann mit Paris ins Dorf fährt, die schweren Eimer mit Trinkwasser schleppt und wann immer möglich, Futter für die Tiere bringt.  Längst nicht jeden Tag gibt es Futter und längst nicht ausreichend für alle Tiere, manchmal nur Brot. Im Dorf ist weder Strom noch Wasseranschluss verblieben, was die Hilfe zusätzlich erschwert. Beide Helfer sind berufstätig und können oftmals erst nach Einbruch der Dunkelheit vor Ort sein.

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Wie hält man das nur aus,  fragte ich mich, und formulierte im Geiste eine freundliche Antwort. Ehrlich wäre gewesen: „Oh mein Gott…es tut mir so leid, aber das ist eine Nummer zu groß für unseren kleinen Verein. Über 60 Hunde und keinerlei Infrastruktur!“ Aber  das schrieb ich dann doch nicht an Chrissa sondern ich antwortete ihr:

Ich werde sehen, was wir tun können, bitte erwarte nicht zu viel…

So begann das Abenteuer Mavropigi. Ich bat Chrissa dann um Bild- und Video Material, stellte das Dorf, bzw die Hunde auf meiner privaten Seite vor und wir waren überwältigt von der Resonanz. Vielleicht gab es doch Hoffnung, vielleicht könnten wir zumindest ein bisschen Hilfe für die Hunde und auch für die beherzten Helfer auf den Weg bringen,  Alexia und Paris und auch Triantafyllia, die in ihrem kleinen privaten Shelter kranke und schwache Hunde von dort aufnimmt, bei ihrer schweren Aufgabe unterstützen.

Was dann passierte, hätte ich niemals zu hoffen gewagt. Zunächst kam aus unseren Reihen eine Soforthilfe. Geld, damit vor Ort Futter gekauft werden konnte  und Eva Maria organisierte spontan eine erste Palette mit Hilfsmitteln, die sie auf den Weg brachte.

Dann erklärte sich der Tierschutz Shop bereit, eine Aktion für die verlassenen Hunde dort zu starten und warb um Futterspenden. Nie werde ich den Anblick vergessen, als der riesige Truck, vollbeladen mit kostbaren Futtersäcken dort eintraf. Neben der wertvollen Fracht hatte der Truck auch etwas ganz wichtiges mit an Bord: Hoffnung!

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Alle Helfer vor Ort waren beflügelt von dem Gedanken, nicht mehr allein zu sein. Jeder von unserem Team Frieden für Pfoten e.V.  krempelte die Ärmel hoch, wir organisierten und koordinierten und ich hatte also eine neue Baustelle neben SCARS Athen.

Nachdem das Wichtigste  Problem dank Tierschutz Shop gelöst war, endlich genügend Futter, konzentrierten wir uns mit Chrissa auf die nächsten wichtigen Maßnahmen: Ein mobiler Wassertank für Mavropigi, eine Wasserleitung für das Shelter von Triantafyllia, um die tägliche Knochenarbeit des Wasserschleppens zu erleichtern.

Kranke Tiere wurden medizinisch versorgt,  Anti-Parasitenhalsbänder für alle Hunde angeschafft, Kastrationen bezahlt und da das Dorf sehr bald geräumt werden muss, wird gerade an den Umzäunungen für ein Ausweichgrundstück gearbeitet, wo die Tiere umgesiedelt werden können. All das ist logistisch ein Albtraum, da vor Ort alles nur sehr schwer organisiert werden kann. All das kostet die Helfer vor Ort unglaublich viel Kraft, es kostet viel Geld, …Geld, das erst aufgetrieben werden muss und alles ist Neuland. Aber Stück für Stück tasten wir uns vorwärts, um den Tieren eine Chance zu geben und den Helfern endlich die Option für langfristige Lösungen. Wieder einmal bin ich unglaublich dankbar für ein so wunderbares Team und eine so großherzige Community. Alles was wir benötigen, wird beigesteuert. Teamwork makes the dream work ❤

wasser

Heute ging eine neue Webseite online. Patricia stellt dort die Hunde von Mavropigi vor, die auf eine Adoption warten. Der nächste Schritt und ein ganz besonder schöner. Denn viele der Tiere sind menschenbezogen, freundlich und anhänglich und gehören weder in ein Geisterdorf noch in ein Shelter sondern in eine liebevolle Familie. Dabei möchten wir ihnen gerne helfen.  Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Auch das Ausweichgrundstück steht nur begrenzte Zeit zur Verfügung. Niemand weiß, was dann aus den Tieren werden soll. Aber wir sind entschlossen, die Herausforderung anzunehmen. Die Hunde von Mavropigi sind nicht vergessen!

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Hier ist der Link zur Seite. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr einmal vorbei schaut ❤

https://www.lebenfuerpfoten-adoptafriend.com/

 

Wenn ihr gerne helfen möchtet.

Kennwort: Mavropigi

Paypal info@friedenfuerpfoten.org
Frieden für Pfoten e. V.
GLS Bank Kto 1181 4659 00
IBAN DE 41 4306 0967 1181 4659 00
BIC GENO DE M1 GLS

 

 

 

Tierschutz

Schmerzt es zu stark … bist du zu schwach!

Manche Menschen lieben Horrorfilme und Nervenkitzel.  Ich nicht.

Ich erhalte jeden Tag ein „Best of“  aus den schlimmsten Szenarien, der schlimmsten Gedanken, die Dantes Inferno bei weitem toppen. Sie sind real. Das Blut ist nicht Farbe, die Wunden nicht der Kunst des Maskenbildners zu verdanken und die Knochen, die aus den ausgemergelten Körpern stehen, sie sind nicht aufgemalt.

Aber der grauenhafteste Satz von allen ist:

Wir kamen zu spät…wir konnten nichts mehr tun…

Hinter jedem dieser Bilder steht eine Geschichte, die damit begann, dass Menschen gleichgültig oder grausam waren.

Hinter jedem dieser Bilder steht so viel Leid und Schmerz und Angst, dass ich manchmal nicht weiß, wie ich es ertragen soll. In diesem Moment bin ich Teil des Schmerzes und jedes Detail brennt sich ein, jede Wunde, jedes verstümmelte Körperteil, tote oder resignierte Augen. Augen, die bereits in der Ferne das Licht sehen und sagen, …

..ich möchte nicht mehr gerettet werden, ich möchte diese Welt verlassen, die für mich nur Leid und Schmerz bedeutet hat. Ich bin müde… meine Seele ist müde…bitte lass mich gehen….

Manchmal erhalte ich auch nur Detailaufnahmen. So wie diese hier. Beide Hinterbeine bei lebendigem Leib abgefault, nicht mehr fähig Wasser zu lassen und der ganze Körper eine einzige schmerzenden Wunde.

Er ist jetzt erlöst…schrieb mir meine Freundin Nafsika. Und ich lese es fast mit Erleichterung. Der Tod ist mein Freund geworden. Es sind die Menschen, die ich mittlerweile als Feinde betrachte.

Menschen, die in der Lage sind, an solchem Leid einfach vorbei zu gehen. Menschen, die durch ihre Gleichgültigkeit und ihre verstaubten Traditionen, die Vermehrung der Straßenkatzen zulassen, ja sogar Kastration verhindern. Weil die Natur oder Gott das so gewollt hat.

Wenn es einen Gott gibt und wenn er solche Dinge wollte, dann nehmt euch gut in Acht! Dann ist dieser Gott ein sadistisches Monster, von dem ich mir nicht allzuviel erwarten würde. Wenn er allmächtig ist, dann sollte er den menschlichen Willen so beeinflussen können, dass unschuldige Geschöpfe nicht derart leiden müssen.

Ich glaube nicht an Gott aber an unsere Verantwortung, dieses Dasein mit Sinn und Wärme und Zuversicht zu füllen und an den Grundsatz, dass der Stärkere dem Schwächeren helfen sollte. Das macht uns erst zu Menschen. Alle anderen sind nur gut gekleidete Zombies in den Straßen, mit Jobs und Hobbies und der irrigen Annahme, sie wären auch Menschen.

Schmerzt es zu stark, bist du zu schwach. ich halte den Schmerz weiter aus. Mein wachsenden Hass auf die Menschen macht mir da mehr Sorgen. Denn ich fürchte, er ist berechtigt!

Es tut mir so leid, kleiner Kater.  Ich mag mir nicht vorstellen, wie sehr du gelitten hast. Wie lange es wohl gedauert hat, bis deine Beine am lebendigen Körper verfault waren? Du hast sicher auf  Hilfe gehofft…bis ganz zuletzt… so viele sind an dir vorbei gegangen.

Tot sein wird dir gefallen… es ist besser, als alles, was du bisher kennen lernen durftest.

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Tierschutz

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie die Hölle aussehen könnte?

Habt ihr euch jemals gefragt, wie es in der Unterwelt aussehen mag?
Wie es in der Hölle sein könnte, falls sie tatsächlich existiert?
In Nekyia, dem 11. Buch der Odyssee, beschreibt der Dichter Homer den Hades als dunklen Ort, in dem verlorene Schatten ohne Erinnerung auf ewig wandern müssen, ohne Hoffnung jemals erlöst zu werden.
Jeder dort ist zu einem besonderen Leiden verdammt:
Ewigen Durst oder Hunger, grauenhafte Leiden, die niemals gelindert werden oder endlose Kämpfe, die niemals gewonnen werden können. Die Texte von Homer sind voller herzzerreißender Beschreibungen, die den Verfall und die Qualen einst blühender Menschen, eindringlich veranschaulichen.

Man vermutet, das dieses epische Werk etwa im 8. Jahrhundert vor Christus entstanden ist.
Zweitausend achthundert Jahre später hat sich die Beschreibung unserer Vorfahren für die Hölle in eine Realität verwandelt.
Für manche Lebewesen, die unsichtbar, vergessen wie Schatten, wie lebende Tote an uns vorbei huschen, sind die Höllenqualen Realität und ihr Leiden ist endlos:

Verdammt dazu, im Dunkeln zu leben, verdammt dazu, Hunger und Durst zu leiden, von Schmerzen und Krankheiten gepeinigt, ein Leben in Angst und von allen vergessen.
Leben inmitten einer Hölle, die für immer andauert…
es sei denn, jemand kümmert sich um sie und entreißt sie der Dunkelheit, so wie Orpheus das mit seiner geliebten Eurydike tat, die er aus der Dunkelheit des Hades zurück ins Licht der Liebe holte.

Für manche Seelen ist Hölle keine religiöse oder philosophische Angelegenheit auch keine literarische Metapher über die existentiellen Fragen…es ist ihre erbarmungslose Realität, ihr unentrinnbares Schicksal.
Wir Menschen haben nicht das Recht, die Leiden und die Existenz dieser Geschöpfe zu ignorieren, die mit uns hier leben.
Wir Menschen können nicht die ganze Welt verändern aber wir können uns darum bemühen, dass so viele Geschöpfe wie irgend möglich, das erfahren dürfen, was Odysseus Elytis wie folgt beschrieben hat:

Das Paradies ist keine Erinnerung und noch weniger eine Belohnung. Es ist ein Recht für jeden von uns!

Copyright Vassia/BMS bitte nur teilen, nicht kopieren!
Es war schon sehr spät in der Nacht und wie immer vor dem Einschlafen ließ ich mir die ungelösten Notfälle durch den Kopf gehen und ich war erschrocken, wie bitter und zornig meine Gedanken waren. Man sollte auch diese Gedanken einmal zu Papier bringen, nicht nur zuckersüße Texte, die mir auch sehr liegen sondern die Wahrheit, ungeschönt in Worte gefasst. Da blinkte eine Nachricht auf. Vassia. Auch sie ist ein Nachtarbeiter und ihre Texte, die sie manchmal für SCARS Athen verfasst sind jedesmal eine Herausforderung an Metaphern und tiefen Gefühlen, die ich dann versuche, ins Deutsche zu bringen. Sie schickte mir die Bilder ihrer Neuzugänge, schrecklich zugerichtet und hoffte, ich könnte sie bald mitbewerben.

„Diese Welt ist die Hölle eines anderen Planeten, antworte ich resigniert, wir sollten darüber schreiben.“

„Ich habe kürzlich mit einem Text begonnen, ich schrieb ihn als ich das Bild eines Kätzchens sah, das Rena fotografierte. ich fürchte, es ist ihr nicht gelungen es einzufangen. Es hat mich bis in den Schlaf verfolgt, mir seine Qualen vorzustellen. Soll ich ihn vom griechischen ins Englische übersetzen und dir schicken?“ , fragte Vassia

Es war zumindest tröstlich, dass nicht nur ich diese Gedanken mit mir herum trage. Wir alle kennen diese Hölle und wundern uns darüber, wie wenige sie sehen!

 

Dankeschön, liebe Vassia für den Text und Dankeschön an alle Freiwilligen von SCARS, die jeden Tag den schweren Weg in diese Hölle gehen, um zumindest ein paar Seelen ins Licht zu holen!

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Katze, Seelenmarzipan, Tierschutz

Prinzessin Lillyfee … Etwas fürs Herz <3

Plese scroll down for English text.

Es war einmal eine kleine Prinzessin, der gute Feen die Gabe geschenkt hatten, Freude und Hoffnung in die Welt zu bringen. Das wusste die kleine Prinzessin jedoch nicht und wie hätte sie es auch ahnen können?

Denn ihr Leben war vom ersten Tag hart und sehr gefährlich, sie wurde auf der Straße geboren. Das Schlimmste Schicksal, das einer Katze, mit einem Herzen voller Liebe, passieren kann. Viel zu früh war sie ganz auf sich allein gestellt, denn ihre Mutter starb kurz nach der Geburt. Niemand war da, der sie liebte oder den sie lieben konnte.

Die kleine Prinzessin versuchte tapfer, sich alleine durchs Leben zu schlagen. Sie litt großen Hunger, musste ihren Durst an den schmutzigen Pfützen aus Unrat stillen und zu allem Unglück bissen wilde Tiere ihr auch noch ein Stück ihres Beinchens ab. Das Schicksal war sehr grausam zu ihr aber sie gab nicht auf.

Immer wies ihr ein Fünkchen Hoffnung den Weg, der tief in ihrem Herzen strahlend hell leuchtete, und dieser Funke war es, der ihr schließlich auch den Weg zu den Menschen zeigte, obwohl ihre Mutter sie immer gewarnt hatte, den Menschen zu vertrauen. „Was habe ich noch zu verlieren?“ , dachte sich die kleine Prinzessin und begann zu laufen, so schnell sie ihre dreieinhalb Beinchen trugen.

Als sie die Frau entdeckte, die gerade Futter für alle Streuner Katzen auf den Boden streute, humpelte sie ihr hoffnungsvoll entgegen und bat um Hilfe. Die Frau sah sie zwar aufmerksam an, streichelte sie und für einen Augenblick glaubte die Prinzessin sogar, sie wäre verstanden worden. Aber dann ging die Frau einfach weg und ließ sie wieder allein zurück. Die Prinzessin war verzweifelt. Vielleicht sollte sie einfach weiter laufen, immer weiter, bis irgendwann der gnädige Tod die Erlösung von Hunger und Schmerzen brachte, bis sie vor Erschöpfung einfach einschlafen konnte und nie mehr aufwachen. Dann machte sie sich auf den Weg.

Unsere Prinzessin konnte nicht wissen, dass die Frau nur weggegangen war, um die Feen des kleinen Königreiches um Hilfe zu bitten und als diese Feen einen Boten schickten, die kleine Prinzessin zu holen, war sie verschwunden.

Die Feen waren untröstlich. Sie wussten von der wichtigen Aufgabe, die diesem Kätzchen in die Wiege gelegt worden war und besonders eine der Feen, die der Prinzessin bereits einen Namen geschenkt hatte, wollte nicht aufgeben.
Sie fühlte, dass Lillyfee  noch lebte und irgendwo da draußen auf Rettung wartete und bat jeden um Hilfe, der ihr irgend einfiel. Auch einen tapferen Ritter, der immer zur Stelle war, wenn jemand Hilfe benötigt.
Der Ritter versprach ihr, jeden Stein im Königreich umzudrehen, bis er Lillyfee gefunden hatte, damit Lillyfee der Welt Hoffnung und Liebe schenken kann, die überall so bitter benötigt wird. Dann sattelte er sein weißes Pferd und machte sich auf den Weg …

wie die Geschichte weiter geht, seht ihr in diesem Video 

Lillyfee

 

Once upon a time there was a little princess. Good fairies gave her the gift of bringing joy and hope into the world. But the little princess did not know that and how could she have known?

Because her life was hard and very dangerous from her first day. She was born on the street. The worst fate that can happen to a cat, with a heart full of love. Far too soon she was completely on her own, because her mother died shortly after birth. No one was there who loved her and no one was there, she could love.
The little princess bravely tried to make her way through life. She was suffering from great hunger, had to quench her thirst at the dirty puddles of filth, and to make matters worse, wild beasts bit off her leg as well. Fate was very cruel to her but she did not give up.
A spark of hope always showed her the way that shone brilliantly and bright, deep in her heart, and it was this spark that finally showed her the way to the people. Even if her mother had always warned that it was dangerous and certain death to trust people. „What else have I to lose?“ , thought the little princess and started walking as fast as her three and a half legs carried her.
When she spotted the woman, who spread some food for all the strays on the floor, she limped hopefully to her and asked for help. The woman looked at her attentively and for a moment the princess even thought she had been understood. But then the woman just walked away and left her all alone again.
The princess was desperate. Maybe she should just keep walking, on and on, until at some point the merciful death brought relief from hunger and pain until she could just fall asleep from exhaustion and never wake up. She started walking.
Our princess could not know that the woman had just left to ask for help from the fairies of the little kingdom, and when those fairies sent a messenger to fetch the little princess, she was already gone.
The fairies were heartbroken. They knew of the important task that was given to this kitten in the cradle and especially one of the fairies, who had given the princess a name, did not want to give up.
She felt that her Lillyfairy was out there somewhere, waiting for rescue and she asked everyone for help that she could think of. She also asked a brave knight who was always there when someone needed help.
The knight promised to turn every stone in the kingdom upside down until he found Lilly Fairy, so that Lilly Fairy could give hope and love to the world … blessings, that are so desperately needed everywhere. Then he saddled his white horse and set off …
How the story continues, you can see in this video ❤
Happyend made by SCARS und Frieden für Pfoten ❤

 

 

Thank you to all my wonderful friends … Fairies and Knights in Greece, Nafsika, Nikos and a huge thank you to Elena, for the video ❤

 

Tierschutz

Was tun, wenn ich ein Tier im Urlaub retten möchte?

Was kann ich als Urlauber tun, wenn ich einem verletzten, kranken oder hilflosen Tier helfen möchte ?

Weil mein Verein Frieden für Pfoten e.V.  immer wieder von Touristen kontaktiert wird, die im Urlaub mit Tierleid konfrontiert werden und nicht wissen was sie tun können, möchte ich gerne diesen Leitfaden an die Hand geben.

Sie finden ein hilfloses Kitten, eine verletzte Katze oder einen angefahrenen Hund an der Strasse. Wenn Sie dem Tier helfen möchten, gibt es nur nachfolgende Optionen. Sie müssen selbst mit aktiv werden!

1. Suchen Sie eine Organisation im Internet oder auf Facebook, die dort tätig ist und rufen an, mailen oder schicken eine WhatsApp. Bitte geben Sie IMMER Ihren genauen Aufenthaltsort an. Es reicht nicht zu sagen, „Ich bin auf Insel XY oder in der Stadt XY.“

2. Geben Sie so viele Infos wie möglich über den Zustand des Tieres und am besten schicken Sie ein Foto mit. Es reicht nicht zu sagen, „die Katze oder der Hund sieht schlecht aus“. Die jeweilige Organisation muss sich ein genaues Bild machen können, ob es sich wirklich um einen Notfall handelt und falls ja, welcher Art.

3. Sollte jemand vor Ort in der Nähe sein oder mit Partnern in der Nähe arbeiten, die unterstützen könnten, werden sie in den meisten Fällen versuchen zu helfen. Dies ist aber nicht immer einfach, denn manchmal ist das Tier viele Kilometer entfernt von dem Standort wo Helfer sind und es ist ihnen nicht machbar, jedem Hilferuf zu folgen. Bitte bedenken Sie, dass die Tierschutzpartner vor Ort nicht nur selbst viele Notfälle zu versorgen haben, sondern auch noch einer geregelten Arbeit nachgehen und somit nicht immer verfügbar sind. Manchmal scheitert es bereits an den Mitteln für genügend Benzin!

4. Das bedeutet, Sie selbst müssen mithelfen, wenn es Ihnen wirklich Ernst ist. Das beinhaltet auch, dass es manchmal unbequem und zeitaufwendig ist und auch Kosten mit sich bringt, die die Organisationen und Helfer vor Ort nicht immer selbst leisten können.

5. Sie erhalten vielleicht Unterstützung, indem Ihnen Kontaktdaten von ansässigen Tierärzten übermittelt werden, die sich in Ihrer Nähe befinden. Sie erfahren, wo Sie sich, falls nötig, eine Box besorgen können, um das Tier zu transportieren. Kleine Kitten oder Welpen, kann man aber auch im Karton transportieren. Erwachsene Katzen sollte man (falls möglich) ein paar Tage anfüttern um Vertrauen aufzubauen. Eine Katze die sich füttern lässt, lässt sich allerdings nicht automatisch auch in eine Box stecken. Dies braucht Zeit und Geduld, es sei denn das Tier ist bereits unfähig zu laufen oder ähnliches.

6. Unter Umständen müssen Sie sich auch ein Auto mieten oder ein Taxi organisieren.

7. Wenn Sie das Tier zum Tierarzt bringen, halten Sie Kontakt mit der Organisation und beraten gemeinsam das weitere Vorgehen.

8. Möchten Sie das gefundene Tier adoptieren, dann benötigen Sie Hilfe. Bedenken Sie, dass eine längere Unterbringung beim Tierarzt nötig sein kann, auch um das Tier ausreisefertig zu machen. Private Pflegestellen die das übernehmen, gibt es nur äußerst selten. Sie müssen also bereit sein, für Impfungen, andere Behandlungen und Unterbringung die Kosten zu übernehmen. Für eine spätere Ausreise kann dann mit der Organisation vor Ort oder mit den privaten Helfern ein Flug gebucht, bzw ein Flugpate gesucht werden.

9. Wenn Sie Missstände sehen in Ihrer Hotelanlage: Katzen oder Hunde, die schlecht behandelt werden oder schlimmeres, melden Sie dies UMGEHEND dem Management. Es gibt meist auch vor Ort ein Tierschutzgesetz und Sie sind zahlender Kunde. Kein Hotel möchte schlechte Publicity. Wenn Sie nur die Tierschutz Organisation vor Ort benachrichtigen, bringt das leider wenig. Teilen Sie dem Management mit, dass Sie diese Vorfälle öffentlich machen werden.

Wenn Sie diese Punkte beachten, bzw. erfüllen können und möchten, findet sich in den meisten Fällen eine Option, Leben zu retten und zu helfen. Es lohnt sich!
Vielen Dank, dass Sie nicht einfach wegsehen sondern Herz zeigen 

An dieser Stelle Dankeschön an meine Kollegen von Flying Cats e.V. , die diesen Leitfaden ursprünglich für ihre Tierschutz Arbeit auf Rhodos erstellt haben und den ich noch etwas abgewandelt habe, damit er überall angewendet werden kann.

 

Seelenmarzipan, Tierschutz

Last Christmas im Mai…

Es ist nicht einfach für meine Freunde. Entweder ich bin beschäftigt, immer auf dem Sprung  oder angeschlagen und müde und Verabredungen mit mir enden nicht selten mit einer Absage. Immer is was! Meistens sind es verletzte oder hungrige Tiere, ein Projekt, das gerade anläuft oder anbrennt, jemand, der dringend etwas benötigt… manchmal auch mein (richtiger) Job, die auch weit in die Freizeit…nein falsch…die meine gesamte freie Zeit beanspruchen  und ich bin unglaublich dankbar, dass ich trotzdem noch ab und an gefragt werde, ob ich etwas mit unternehmen möchte.

Zu Beginn meiner Tierschutzaktivitäten war ich schier besessen von der Idee, meine Gedanken und alle Aktivitäten mit anderen und insbesondere mit Freunden zu teilen. Das hat sich längst geändert. Es ist unglaublich wohltuend, ein paar Stunden entspannt und ganz privat auch über Nebensächlichkeiten zu flachsen, eine gewisse Leichtigkeit zu spüren. Die erdrückende Mutter Teresa Rolle, immer verständnisvoll immer vorbildlich und immer einsatzbereit, abzustreifen und meine wirkliche Persönlichkeit hervor zu kramen. Ich bin jedesmal erleichtert, wenn ich diese Persönlichkeit noch finde unter all den Lasten und Pflichten, unter der großen Verantwortung, die ich mir selbst und aus freien Stücken ins Leben holte.

Gestern jedenfalls saß ich in einer lauen Sommernacht in einem wunderschönen, verwunschenen Cafe Garten, mit Menschen, die Tiere zwar auch mögen aber die sich auch noch für andere Dinge des Lebens interessieren, wir tranken Cocktails und mein Handy war aus.

Plötzlich kam aus dem Lautsprecher „Last Christmas“. Irgendwer hatte irgendwie diesen Ohrwurm unter die sommerlichen Töne gemischt, vielleicht aus Versehen, vielleicht mit viel Sinn für Humor… ich liebe diesen Song und die laue Sommernacht,  der malerische Innenhof und dazu die unerwarteten Klänge ergaben eine fast psychedelische Mischung in meinem Kopf.

Für einen Moment war mir glasklar bewusst, dass ich wieder zurück finden muss, dass es genau solche Momente sind, die das Leben lebenswert machen. Ich habe zu viel zerstörte und ausgemergelte Körper gesehen die letzten drei Jahre, zu viele Probleme anderer gelöst und gewälzt, zu viel Verantwortung auf meine Schultern geladen und unglaublich viel geleistet, das meiste davon im Hintergrund. Und alles war richtig so. Aber jetzt ist genug. Ich möchte nur noch… oder endlich wieder ohne schlechtes Gewissen das tun, was mir Freude macht, in Sachen Tierschutz.

Es ist so selbstverständlich geworden, Perfektion, Zuverlässigkeit, Verständnis und Einsatz rund um die Uhr zu liefern, immer verfügbar zu sein, mich wie ein Schulkind abzumelden, wenn ich ein paar Stunden nicht greifbar bin, auf alle Befindlichkeiten einzugehen…nur nicht auf meine eigenen.  Es ist sicher vorbildlich und zielführend, wie ich meine Persönlichkeit gebogen habe, um zu erreichen, was erreicht werden musste. Aber Mutter Teresa war nie mein Vorbild, ich mag sie nicht einmal! Es waren andere Frauen, die mich inspirierten, wilde, verrückte, unangepasste Frauen, die  aneckten und ohne Rücksicht ihr Leben lebten und ihre Meinung äußerten.

Kein guter Ansatz für die Frontfrau einer Tierschutzorganisation, die beständig unter kritischer Beobachtung steht, die Vorbildfunktion haben sollte und deren Verhalten immer Auswirkung auf das Gesamtprojekt hat, die sich beständig rechtfertigen muss…wenn nicht vor anderen dann vor sich selbst, weil niemals genug ist, was geleistet wird, weil für ein gelöstes Problem 10 Neue nachwachsen. Nicht machbar, wenn ohne Rücksicht auf Uhrzeit, Feiertage oder der für manche unvorstellbaren Tatsache, dass ich auch ein Privatleben haben könnte,  beständig Anfragen, Mails, Beschwerden, Wünsche, Rückmeldungen und Notrufe herein brechen, zusätzlich zu den täglichen Routine Aufgaben und auf Beantwortung warten.

Das Lied war längst verklungen aber die Gedanken hallten in meinem Kopf nach und ich ging sehr nachdenklich nach Hause. Normalerweise sollte am Ende eines Artikels eine stimmige Pointe erfolgen oder etwas, das die Leser motiviert, etwas mit Vorbildfunktion.

Aber stattdessen möchte ich heute lieber ehrlich schreiben, dass es sicher OK ist, wenn man manchmal mit viel Elan und Mut einen Berg erklimmt, nur um festzustellen, im Tal wäre es auch wieder ganz nett und sich fragt, was man in der zugigen Höhe eigentlich wollte.

„Wenn du es nicht mit Liebe tust, ist es Selbstverletzung“ … ein ganz wichtiger und sehr kluger Leitsatz. Zu vieles habe ich in letzter Zeit rein aus Pflichtbewusstsein getan aber auch zu viel unterlassen, …manches auch aus Angst oder aus Gewohnheit … vielleicht sollte man sich bei allen wichtigen Dingen im Leben von Zeit zu Zeit fragen, ob man sie wirklich noch mit Liebe tut und falls die Antwort „Nein“ sein sollte, hinterfragen, warum es so ist …nur so eine Idee 😉 .

„Last Christmas“ hat manchmal ganz seltsame Begleiterscheinungen, besonders, wenn man es in einer warmen Sommernacht hört…

 

Tierschutz

Ich hatte einen Albtraum…

Es ist kalt und eisig, auf dem Meer. Überall sind Tote, überall schwimmen schrecklich zugerichtete Leichen auf dem Wasser. Mein Schiff ist groß und auf diesem Schiff gibt es Wärme und Sicherheit und Essen…das wissen auch die vielen kleinen Rettungsboote, die wir auf unserem Weg kreuzen. Sie winken und versuchen verzweifelt auf sich aufmerksam zu machen. Jeder Captain eines Rettungsbootes sorgt mit letzter Kraft für die Passagiere, die er aus dem Wasser aufgefischt hat.

Schreckliche Szenen spielen sich ab während wir in voller Fahrt vorbei fahren. Manchmal halten wir an und versuchen eines der Boote in Schlepptau zu nehmen. Wenn es seetüchtig genug aussieht, wenn der Captain auf diesem Boot stark genug und gewieft genug ist, wenn es Sinn macht, das Risiko einzugehen. Sinkende Boote im Schlepptau gefährden auch meine Passagiere und ich muss gut abwägen, nehme das Weinen  der hungrigen Schiffbrüchigen, denen ich nicht helfen konnte, mit in den Schlaf.

Oben auf Deck sieht es friedlich aus. Alle finden das Boot toll und freuen sich, wie gut alles funktioniert. Tolles Schiff! Die Maschinen laufen volle Fahrt, der Kurs wird gehalten, die Vorräte sind bestückt. Alles regelt sich von ganz allein.  Ich lasse sie in dem Glauben und mache mich auf den Weg in den Maschinenraum. Den kennen nur die Wenigsten. Dort schuften die Bootsleute, die freiwillig auf das Schiff kamen, die jeden Tag die Maschinen am Laufen halten. Ein paar davon kenne ich seit Jahren, manche sind neu. Es ist meine Aufgabe, den Kurs zu halten. Es ist mein Schiff, ich habe es in mühevoller Arbeit über viele Jahre zusammengezimmert. Aber ich fühle mich längst nicht mehr als Captain. So viele Menschen um mich herum, so viele Offiziere und immer mehr Passagiere. Jeder tut irgendetwas, jeder benötigt irgendetwas, ein Kommen und Gehen und ich versuche im täglichen Chaos den Überblick zu behalten.

Ich darf nie aussteigen aus diesem Schiff. Immer wenn wir ein Rettungsboot erfolgreich in Landnähe geschleppt haben, heraus aus der tödlichen Gefahrenzone, muss ich umdrehen, wieder Kurs aufs offene Meer, bis zur völligen Erschöpfung, denn das Meer spuckt beständig neue Schiffbrüchige aus, fordert beständig neue Hilfe.

Während an Deck die letzte Rettung ausgelassen gefeiert wird gibt mir jemand den wohlgemeinten Ratschlag gibt, doch eine Pause zu machen. Weil das Schiff ja von alleine den Weg findet und die Mannschaft mich jederzeit ersetzen kann.  Ich nicke still und sehe ich in der Ferne bereits das nächste SOS Zeichen blinken, gehe wieder den Weg in den Maschinenraum, sehe nach, ob wir für dieses Zusammentreffen gerüstet sind und lasse die anderen feiern . Sie kennen den Maschinenraum nicht, wägen das Schiff in trügerischer Sicherheit und ich lasse sie in diesem Glauben. Es reicht, wenn ich schlaflose Nächte habe und ein paar Wissende an Bord mir verständnisvolle Blicke zuwerfen.

Im Zwischendeck war ein Wassereinbruch. Ich begutachte den Schaden, fluche laut, weil wieder jemand vergessen hat, die Sicherheitsklappen zu schließen, meine Katze, die Schiffskatze ist durch die Klappe gespült worden und ich höre sie von weitem jammern. ich schreie… und erwache von meiner eigenen Stimme.

Luna sitzt auf meiner Brust und erinnert mich vorwurfsvoll daran, dass Zeit ist für ihr Frühstück. Es war ein Traum…Ein Alptraum…zum Glück. Diese Träume verfolgen mich sogar im Urlaub. Gestern Abend hatte ich  mich vor dem Einschlafen der Entspannung gewidmet und ein wenig geschmökert. Die neue Datenschutzverordnung, die gerade vielen kleinen Vereinen den Gar ausmacht, weil sie nicht in der Lage sind, die immensen Auflagen zu erfüllen. Wir werden es schaffen… im Maschinenraum wird gerade dafür Sorge getragen 😉 .  Facebook ist ausgeloggt aber auf dem Messenger blinken die Nachrichten trotzdem im Minutentakt.  Ich habe sie wohl im Traum gehört und widerstehe dem Impuls, sie zu öffnen. Ich möchte mich nicht schon wieder ärgern, eingreifen oder das Gefühl haben, helfen zu müssen. Jetzt wird erst einmal Luna versorgt. Unsere gemeinsame Zeit geht bald zu Ende und jede Minute ist kostbar. Und dann denke ich über den Traum nach… und meine Gefühle zu all dem…

Was um alle sin der Welt tue ich mit einem Riesendampfer, der langsam aber sicher außer Kontrolle gerät und der als ehrenamtlicher Freizeitkapitän bald  nicht mehr auf Kurs zu halten geht? Das Kommando übergeben und darauf warten, dass dieses Schiff dann strandet, vielleicht all die Mühe verloren ist?  Den Anker werfen und allen Landgang aufzwingen, an den sich sicher niemand halten wird? Den Dampfer selbst versenken und ein neues, schnittiges Segelboot basteln, das ich wieder allein steuern kann und auf dem ich wieder mein eigener Kapitän bin? Das ist Stoff für viele weitere Albträume…

 

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