Tierschutz

Was will uns Corona sagen?

Die wichtigste Corona Botschaft wird ignoriert!

Ein Jahr ist es jetzt bereits her, seit sich unsere Welt verändert hat. Ein Jahr, das zunehmend geprägt war von Angst und Wut und Sorge, Einsamkeit und Verlust. Für viele jedenfalls. Nach wie vor gibt es auch noch die Insel der Seligen, die davon verschont wurden…weil sie und ihre Angehörigen das Glück hatten, von Krankheit verschont zu bleiben, weil sie nicht auf Behandlung warten mussten, da die Krankenhäuser wegen Corona dicht machten, weil sie niemanden verloren haben, den sie liebten oder sich nicht von ihm verabschieden konnten.

Weil sie einen Job haben, der krisensicher ist, weil ihre Arbeit nicht davon abhängt, dass Mobilität und Gemeinschaft funktionieren, weil sie nicht Sorge haben müssen, wovon sie morgen leben und ob sie diejenigen noch versorgen können, die auf Versorgung angewiesen sind, weil sie keine Kinder haben, um deren Zukunft sie bangen und die gerade in einem Homeschooling System in Isolation aufwachsen müssen …. die Liste wäre unendlich. Es gibt tatsächlich noch Menschen, die davon nicht betroffen sind aber es werden jeden Tag weniger.

Corona is a Bitch und stiehlt uns Gesundheit, Wohlstand und soziale Kontakte. Während die Wut auf die Regierung, auf Maskenverweigerer und auf Coronagläubige, auf Denunzianten, auf Trump und Merkel und so ziemlich alles und jeden steigt… wundere ich mich, warum nicht die Wut auf die eigentlichen Verursacher steigt.

Fakt ist: Das Virus stammt aus China. Fakt ist, es ist sehr wahrscheinlich, wie fast alle bedrohlichen Viren aus einem unguten Zusammenspiel von Mensch und Tier entstanden. Entweder jemand hat in einem Labor der Natur ins Handwerk gepfuscht oder jemand meinte, ein Wildtier fangen, einsperren, schlachten oder verzehren zu müssen.

Wildtiermärkte und Zuchtfarmen, Massenhaltung und illegale Wildtierjagd sind die Brutstätten für Seuchen, für Pandemien, für weltweites Leid und Elend.

Wäre es nicht deutlich zielführender, all die Wut, all die Bemühungen, all die Einschränkungen und Gesetzesänderungen darauf zu konzentrieren, wo die Wurzel des Übels steckt:In unserem Umgang mit Tieren und mit der Natur? Corona wird mittlerweile so behandelt, als wäre es quasi aus dem „Nichts“ entstanden! Aber da wo Corona herkommt, ist noch jede Menge Potential für weiteres Unheil und nichts passiert.

Wir versuchen die Symptome zu kurieren und lassen die Ursache ausser Acht. Nicht nur in China. Vielleicht werden all diejenigen, die heute Veganer und Tierrechtler noch belächeln, die jeden ignorieren, der sich für weniger Fleischkonsum, artgerechte Tierhaltung und mehr Respekt einsetzt …vielleicht werden all diejenigen irgendwann selbst noch die Verbindung erkennen. Corona ist kein Zufall, weder Schicksal noch war es unabwendbar. Alles, was gerade Schreckliches passiert auf diesem Globus hat seine Wurzel in dem Leid, das wir Tieren zufügen.

Corona ist Karma, würde ich behaupten. Und solange mein eigenes Karma von den Handlungen anderer beeinträchtigt wird, solange mein eigenes Leben und das meiner Liebsten davon abhängt, dass die Menschen endlich begreifen, werde ich mich dafür einsetzen!

Wir brauchen auf Sicht nicht mehr Masken, mehr Forschung, mehr Impfung und mehr Verbote sondern wir brauchen weltweit einen anderen Umgang mit Tieren. Wir tun es nicht für die Tiere …sondern für uns! Das sollte auch der Letzte irgendwann begreifen!

Wir keulen gerade Nerze und Geflügel und Schweine als Antwort auf unser Versagen. Irgendwann keult die Natur uns! Wir haben noch einen weiten Weg zu gehen!

(Bettina Marie Schneider)

Tierschutz

Let´s talk about money…und Politik!

Yeyyy… Trump ist abgewählt und Wendlers Freundin hat einen neuen Job!Wenn jetzt noch die gendergerechte Schreibweise als Amtssprache überall durchgedrückt wird, die Innenstädte autofrei deklariert wurden und die Quotenregelung für Frauen eingeführt wird, dann ist alles wieder gut! Schließlich haben wir keine anderen Probleme hier in Deutschland. Oder?

Ich bin immer wieder aufs neue erstaunt, wenn ich mit (gebildeten und intelligenten)Freunden, (andere habe ich nicht 🙂 ) über das Tagesgeschehen spreche. Ich bin erstaunt über ihre Wahrnehmung, die sich mit völlig anderen Dingen auseinandersetzt, als ich das tue. Es gibt natürlich ab und an ein paar Informationen, auch in den Leitmedien, zu Themen, die mich brennend interessieren. Aber summa summarum beschäftigt man sich mit anderen Dingen, um eine Wahlentscheidung zu treffen, als mit den Dingen, die mich interessieren, an denen ich gute Politik messe. Mich interessiert Geld!

Mit Geld kann man man höhere und gerechtere Löhne finanzieren, einen Sozialstaat ausweiten und in der Balance halten. Mit Geld kann man menschenwürdige soziale Einrichtungen, flächendeckende medizinische Versorgung, angemessene Renten und Sozialleistungen garantieren, Mit Geld können Mittel in Forschung und Verbesserung fliessen … mit genügend Geld sind die meisten von uns vom ersten Tag in einem sicheren Netz geborgen, das im günstigsten Fall bis zur Rente währt. Daher hätte ich gerne einen Staat, der mit Geld haushalten kann, vor allem anderen! Wenn er dann zusätzlich auch noch meint, die Innenpolitik der USA bestimmen zu wollen, ist das seine Sache 😉

Dabei hätten wir in der EU auch so einiges zu bedenken.

Thema Gerechtigkeit:

Während gerade in der EU heftig über eine gemeinsame Schuldenaufnahme diskutiert wird, sollte man sich vielleicht die unterschiedlichen Rentenleistungen in Europa ansehen. Deutsche Rentner würden davon träumen! Beispiel Frankreich und Italien. Dort ist nicht nur das Rentenzugangsalter niedriger als hierzulande, sondern die Renten sind im Verhältnis zu den Löhnen viel höher. Durchschnittsverdiener in Frankreich erhalten 67,7 Prozent und in Italien 79,7 Prozent, während sie in Deutschland bei rund 50 Prozent liegt. In Österreich können Frauen sogar mit 60 Jahren in Rente.

Auch in Sachen Vermögen sind wir längst nicht an der Spitze. Mehr als die Hälfte des Vermögens in der Eurozone besteht aus Immobilien. Hier haben wir Deutschen wenig zu bieten. Während in Ländern wie Spanien mehr als 80 Prozent der Haushalte ein Haus oder eine Wohnung besitzen, sind es in Deutschland weniger als 50 Prozent. Das könnte daran liegen, dass Mieter in Deutschland nicht so viel Bargeld, Sparguthaben, Aktien und sonstigen Besitz haben, um eine Immobilie zu erwerben. Wir zahlen dafür ordentlich Steuern, die leider und offensichtlich niemals ausreichen, um die Ausgaben zu finanzieren, die in Bonn oder heute in Berlin, beschlossen wurden…. oder in der EU …wer weiss das schon so genau? In Sachen Steuern und Abgaben sind wir Weltmeister! Einzig Belgien schröpft seine Steuerzahler noch etwas erfolgreicher.

Ist es nicht schrecklich ungerecht, wenn zum Beispiel Arbeitnehmer mit einer langen Erwerbsbiografie, Menschen, die Jahrzehnte in dieses System brav eingezahlt haben, nach zwölf Monaten unverschuldeter Arbeitslosigkeit oder längerer Krankheit in die Grundsicherung abrutschen und mit Bürgern gleichgestellt werden, die noch niemals gearbeitet haben oder wenig Lust auf Arbeit verspüren? Ihnen rät man, für solche Schicksalsschläge vorzusorgen! Unsere Regierung muss das scheinbar nicht, sie macht stattdessen beständig Schulden!

1950 hatte Deutschland rund 10 Milliarden Schulden. Nach vielen guten und fetten Jahren in der Wirtschaft haben wir heute (Stand 2020) 2278 Milliarden Schulden. Und diese Summe wächst jede Minute, da beständig Zinsen anfallen. Wenn man sich die Höhe der Verschuldung nach Bundesländern ansieht, könnte man fast auf die Idee kommen, es hätte etwas mit den dort regierenden Parteien zu tun. Aber während alle meine anderen Behauptungen aus fundierten Quellen und Statistiken stammen, ist der letzte Satz eine reine Vermutung 🙂

Es hat also offensichtlich bereits vorher nicht soo toll funktioniert, mit dem Geldeinnehmen- und ausgeben in unserem Land. Aber das macht nichts. Notfalls druckt man eben neues Geld oder erhebt Strafzinsen auf Erspartes oder erhöht die ein oder andere Gebühr, erfindet neue Steuern, Abgaben …und Bussgelder.

Jetzt haben wir noch die Corona Krise zu bewältigen. Ob das gut geht? Spoiler:

Ich denke, es wird nicht gut gehen!

Daher interessiert mich derzeit nur wenig, was in unseren teuer bezahlten, öffentlich rechtlichen Nachrichten thematisiert wird oder was einst anspruchsvolle Nachrichtenmagazine heutzutage als „News“ verkaufen, …News, die immer mehr zur trivialen Klatschpresse mutieren…nein, auch nicht Trump oder Melanias neueste Botox Session … der Sturm auf das Kapitol ist schlimm … aber die Beschäftigung damit sichert nicht unsere Arbeitsplätze, Renten und Sozialausgaben!

Wir haben andere Probleme! … Unter anderem ein gewaltiges Geldproblem!

Würden das zunehmend mehr Menschen erkennen, dann hätten wir sie nicht 😉Und jetzt zum Wetter und zum Wendler! DAS was die Menschen wirklich interessiert 😜

Tierschutz

Was darf man heute noch schreiben? (wenn man sich nicht ärgern möchte? :-)

Es passiert mir immer öfter, dass ich einen Blog schreibe oder ein Bild einstelle, …und das Ganze dann wieder lösche, ehe es online geht oder kurz nachdem es online ging. Weil es mir einfach zu doof ist, die Kommentare dazu zu lesen oder zu ignorieren. Mittlerweile ist der Tanz auf dem Social Media Drahtseil nur noch für sehr geübte oder hartgesottene Seiltänzer machbar. Alle anderen stürzen früher oder später ab oder verlieren die Lust. Ich verliere zunehmend die Lust.

Ist der Text auch ganz sicher politisch korrekt? Keine Inhalte, die anecken könnten oder zu denen in den Kommentaren ein wilder Streit entbrennt, der dazu führt, dass sich Community Mitglieder am Ende untereinander beleidigen?

Ist der Text auch ganz sicher bis auf den Punkt sachlich korrekt zitiert oder recherchiert, weil sich ansonsten ganz sicher jemand zu Wort melden wird und meine Aussagen angezweifelt werden. Möchte ich wieder einmal stundenlang Rede und Antwort stehen und Quellen zitieren?

Ist der Text so verfasst, wenn ich eine Begebenheit erzähle, die mich verärgert hat, dass ich nicht wieder mit jeder Menge Ratschlägen bedacht werde, mich doch nicht aufzuregen, dass ich gelassen und guten Mutes mit der Sachlage umgehen sollte und überhaupt, …am besten gute Miene zum bösen Spiel machen, weil es sich dann ruhiger lebt? (Manchmal möchte ich mich einfach gerne aufregen 😊)

Kann ich damit leben, wenn sich jemand erdreistet, in der 3. Person auf meinem Blog in den Kommentarspalten über mich zu schreiben, als wäre ich nicht ebenfalls als Leser anwesend („…das macht sie gerne, im Netz Dampf ablassen…nicht mein Ding…“)Kann ich damit leben, ohne anschließend selbst zu kommentieren, („dann verschwinde doch von meinem Blog ich habe dich nicht eingeladen…) , und stattdessen nur mit dem Kopf schütteln und weiterscrollen?

Kann ich es riskieren, dieses Bild einzustellen, obwohl Pflanzen darauf zu sehen sind (Pflanzen und Katzen, geht gar nicht), obwohl darauf Freigängerkatzen zu sehen sind (Freigängerkatzen gehen gar nicht) … habe ich sämtliche Gegenstände und Hintergründe überprüft, damit niemand gestört, verletzt oder besorgt reagieren kann…was immer es auch sein mag, das ihn stört…er wird es mir sicher mitteilen…? Möchte ich mich dann wieder einmal rechtfertigen?

Wird wieder jemand denken, alles was ich poste, bezieht sich auf mich? Alles, worüber ich schreibe und poste, hätte ich selbst erlebt? Sind es vielleicht zu viele Witze, bei denen Alkoholische Getränke im Spiel sind? (ich trinke selbst fast nie Alkohol, vielleicht finde ich es deshalb so witzig..)Meint wieder jemand mir mitteilen zu müssen, dass dieses oder jenes im Text, kein „Gutes Karma wäre?(Ich hätte wohl doch besser den Namen „Himbeereis zum Frühstück “ für meinen Blog wählen sollen 😎)

Sind Bild und Text konform mit den undurchsichtigen „Facebook Gemeinschafts-Standards“, deren Willkür und Logik vermutlich nicht einmal Herr Zuckerberg versteht aber an die sich jeder halten sollte, der seinen Account behalten möchte…?

Und last not least…könnte ich damit meiner Organisation schaden und Spender vergraulen?… doch lieber auf Nummer sicher gehen? Halten meine Teamkolleginnen gerade wieder die Luft an? 😉

Und da sind noch 1000 Dinge mehr, die mir dabei durch den Kopf gehen, sobald etwas eingestellt wird, nicht erst seit ein paar Pappnasen meinten , sich über mich und den großen Kürbis lustig machen zu müssen oder Lunas Sternengarten in den Schmutz zu ziehen. Immer ist was… das bringt das Internet so mit sich…aber ich habe den Eindruck, es ist beständig mehr.

Ein dickes Fell reicht längst nicht mehr aus, man benötigt eine Rüstung 🙂Bleibt am Ende die Frage:

Macht es wirklich noch Spass?Schreibe ich noch phantasievoll und frei von der Leber weg, wie früher oder verändert mich Facebook und der Umgangston dort?

Vielleicht wäre etwas Urlaub nicht verkehrt ❤

Tierschutz

Stadttauben und Tierschutz … Aufgeben ist keine Option!

Immer wenn ich an der Ignoranz und an dem Desinteresse der Menschen verzweifeln möchte, immer dann, wenn es wieder einmal schier aussichtslos scheint, sich gegen diese Flut stemmen zu wollen, die so viel mächtiger scheint, als meine eigenen, armseligen Bemühungen, dann rufe ich mir meine Erinnerungen aus den 70er Jahren zurück ins Gedächtnis.

Eine Zeit, in der man Hunde größtenteils mit Abfall fütterte und Essensresten… wenn überhaupt. Eine Zeit, in der ein Großteil der Tiere im Freien an Ketten vegetierte und bereits eine Laufkette oder Hütte als großer Fortschritt angesehen wurde. Eine Zeit, in der Bürgermeister und Landräte nur ein müdes Lächeln für die Verrückten übrig hatten, wenn sie um öffentliche Zuschüsse für ihre armseligen Tierheime baten …wo Amtstierärzte grundsätzlich keinen Handlungsbedarf sahen, denn Kätzchen wurden nun einmal erschlagen oder ersäuft auf Bauernhöfen und ein geprügelter Hund war ein ganz normaler Hund … Prügel gehörten zur Erziehung.

Es ist nur etwa knapp 50 Jahre her, als ich Tierschutz (zumindest auf dem Land) so miterlebte, als ich jeden Tag in einem Tierheim mit fütterte, die stinkenden Abfälle des Schlachthofes und die Wassereimer über ein Feld schleppte, denn die Straße zum Tierheim war ein Schotterweg, nicht immer für ein Auto passierbar. Warum sollte man auch den Weg teeren, der zu den armseligen, unbeheizten Holzhütten führte, wo es keinen Wasseranschluss gab, in denen kranke und sterbend Katzen, gefrorene Wassernäpfe im Winter und bestialischer Gestank im Sommer, zur Tagesordnung gehörten? Die paar Verrückten, die dort versuchten, heimatlosen Tieren eine Chance zu geben, würden sicher bald einsehen, wie unsinnig und aussichtslos ihre Idee war.

Undenkbar heute! Und doch war es der Anfang … so oder so ähnlich… an vielen Orten! Ich weiss das … ich war dabei ❤

Immer dann, wenn ich denke, es ist sinnlos, zu hoffen, dass irgendwann Bürgermeister und Landräte flächendeckend ein Einsehen haben, dass sie Taubenhäuser finanzieren und Fütterung erlauben würden… immer dann wenn ich traurig feststelle, dass eine Taube für die meisten Menschen nur ein Haufen Abfall mit Federn scheint, wenn ich die Lügen und Märchen über sie lese, die von einer Generation zur nächsten weitererzählt werden…dann mache ich mir Mut: Tierschutz benötigt manchmal Zeit! Aber vor allem anderen Durchhaltevermögen!10 Jahre sind ein Wimpernschlag, um verkrustete Vorurteile, alte Gewohnheiten und Ignoranz zu brechen!

Aber Stück für Stück für Stück sickert es millimeterweise irgendwann auch in die verbohrtesten und dümmsten Köpfe. Die meisten Menschen sind nicht bösartig…nur desinteressiert oder abgestumpft, weil man sie von Kindesbeinen an Grausamkeit und Ungerechtigkeit den Tieren gegenüber erzogen hat.

Ja, … leider leiden und hungern und frieren und sterben die armen Stadttauben nach wie vor jeden Tag in unseren Städten. Ja… leider sehen das die Wenigsten und wenn sie es sehen, verstehen sie es nicht! Aber irgendwann … irgendwann werden wir es schaffen, dass Stadttauben als das gesehen werden, was sie sind:

Liebenswerte, kluge und soziale Haustiere und deren Nachkommen, die als ausgesetzte Brieftauben in den Städten gestrandet sind und dort nicht leben sondern vegetieren. Weil sie den Menschen brauchen! Wir haben sie durch Züchtung dazu verdammt!

Vielleicht wird sich in 50 Jahren dann meine Enkelin daran erinnern, wie man einst mit den Stadttauben umging, und ein bisschen stolz sein, dass ich mich damals nicht einschüchtern liess, so wie ich heute stolz auf meine Eltern und deren Freunde von damals bin, die einst sehr viel für die Hunde und Katzen auf den Weg brachten… und oft nur belächelt wurden!

Eine meiner kostbarsten Erinnerungen ist ein Bild meines Vaters, wie er mauert. Er mauerte mit seinen Freunden schließlich selbst an einem Haus, mit Wasseranschluss und Heizung, das die windigen Holzbaracken in ein Tierheim verwandelte, das diesen Namen auch verdiente. Weil aufgeben für ihn keine Option war.

Irgendwann wird es Taubenhäuser in allen Städten geben … und alle die das heute noch belächeln, werden sich noch wundern!

Aufgeben ist keine Option!

Tierschutz

Darf man Tiere vermenschlichen?

Darf man Tiere vermenschlichen?

Immer wenn unter irgend einem Beitrag die üblichen Kommentare erscheinen … hier auf dem Blog und an 1000 anderen Stellen… dann denke ich für mich nur:

Was für armselige Menschen!

Ich meine die Menschen, die sich mit geschmacklosen Witzen über Tierleid, mit der Ermahnung, „Tiere nicht zu vermenschlichen“ und anderen Belehrungen zu Wort melden, sobald irgendwo Tierleid angeprangert wird. Aktuelles Beispiel waren die Kommentare der Jäger zu einem Enthüllungsvideo, das dokumentierte, wie eine freilaufende Katze in einer Falle gefangen und dann mit mehreren Schüssen brutal und feige getötet wurde. (Die Jägerin war nicht nur grausam und feige sondern auch noch zu blöde, um aufs erste mal tödlich zu treffen) Die meisten Jägerkollegen fanden das halb so wild:

„Das hat alles seine Richtigkeit, die Tierschützer sollen sich nicht so anstellen…“ Naja… kennt man mittlerweile…

Nein, ich finde absolut nicht, dass man Tiere vermenschlicht, wenn man ihre Rechte auf Leben und Freiheit respektiert, wenn man versucht, ihre Bedürfnisse artgerecht zu erfüllen … wenn man versucht, ein bisschen weniger Arsch…och zu sein, wenn man Schwächere ein wenig weniger ausbeutet, tötet und quält, oder am Besten, gar nicht! Auch wenn ich meine eigenen Tiere über alles liebe, vermenschliche ich sie niemals! Ich behandele sie liebevoll, ich freue mich an ihrer Gesellschaft aber würde nie auf die Idee kommen, ihnen etwas abzuverlangen, was nicht ihrer Natur entspricht sondern einzig meinen Bedürfnissen.

Dass ich die Gesellschaft meiner Katzen so manchem Menschen vorziehen würde, ist eine andere Sache und liegt weniger an mir oder meinen Katzen sondern an den anderen Menschen 😉

Tierschützer sind in manchen verstaubten Hirnen nach wie vor alte, gelangweilte Damen, die ihren Pudeln Mäntelchen anziehen oder verkappte Träumer, die an der Realität scheitern und im Tierschutz die Erfüllung finden… die Tiere als Ersatz für andere Kontakte, vermenschlichen. Vielleicht fühlen sich die Tierausbeuter und Tierquäler dann weniger mies, wenn sie sich das erzählen. Ich weiss es nicht.

Nur sehr langsam spricht es sich herum, dass Tierschutz eine anspruchsvolle und wenig romantische Aufgabe ist. Strukturierte und nachhaltige Hilfe benötigt Netzwerke, Planung, solide Finanzen und organisiertes Arbeiten, vor Ort und in der Verwaltung. Aufklärung und die Bemühungen um eine Verbesserung unseres Tierschutzgesetzes, (das seinen Namen nicht verdient), benötigt fundierte Sachkenntnis und keine Scheu vor Blut und Leid und Tod und Behörden!

Wir werden immer auf Zeitgenossen treffen, die entweder zu doof sind, um das zu begreifen oder deren menschliche Züge, wie Empathie oder Hilfsbereitschaft längst verkümmert sind… aber das stört mich nicht mehr. Irgendwann wird die Vorstellung, dass Menschen sich tatsächlich für die Krone der Schöpfung hielten und sich daher das Recht herausnahmen, alle anderen Lebewesen gnadenlos auszubeuten und deren Rechte und Bedürfnisse zu ignorieren … irgendwann wird diese Vorstellung bei nachfolgenden Generationen großes Unverständnis und Ekel hervorrufen. Wir hätten dann nicht einmal mehr die Ausrede:

„Ich habe das damals nicht gewusst.“

Mittlerweile wissen wir das alle. Viele möchten es nur nicht hören. Sie reißen lieber infantile Witzchen oder berufen sich auf ihr Geburtsrecht als Schmarotzer oder auf Tradition.

„Man darf Tiere nicht vermenschlichen…“ ?

Darüber kann man diskutieren. Vielleicht einigen wir uns darauf, dass man immer empathisch und „menschlich“ sein darf. Immer! Und zu jedem!

(Bettina Marie Schneider)

Tierschutz

Der Weihnachtsblog 2020

Frohe Weihnachten ihr Lieben ♡ und Dankeschön für eure Kommentare, Anregungen und Feedback. Ich habe mich sehr darüber gefreut ❤

Martha von SCARS hat ein paar schöne Gedanken aufgeschrieben die ich übersetzt und noch etwas aus meiner Sicht ergänzt habe. Mit diesen Zeilen wünsche ich euch erholsame und schöne Feiertage…und bleibt gesund 💕

Eure Bettina Marie

🎄

Du solltest die Streuner von der Straße lieben!… denn irgendwann in deinem Leben hast auch du dich schon einmal wie ein einsamer Streuner gefühlt! Allein auf einer Bank, auf einem Schulhof, auf einer Party, als dich jemand, den du liebtest, zurückwies. Als ein Freund deine Existenz einfach vergaß, mit einem Gegenüber, das dich nicht mochte, in einer Gesellschaft, die deine Bedürfnisse nicht wahrnimmt, als wärst du unsichtbar.

🐈

Du solltest die Streuner von der Straße lieben und auf sie acht geben! Vielleicht deshalb, weil du selbst buchstäblich schon einmal auf der Straße gestrandet bist oder weil es vielleicht kein Zuhause gab, das du „Zuhause“ nennen würdest.

🐕

Du solltest die Streuner von der Straße füttern! Vielleicht weil du selbst schon einmal hungrig warst, weil dein Essen angebrannt war, der Supermarkt geschlossen hatte oder weil es der Hunger in deinem Herzen war, der nagte, und den niemand stillte.

🐈

Du solltest den Streunern von der Straße in die Augen sehen und gut zuhören, was sie dir erzählen. Sie alle haben eine verborgene Geschichte zu erzählen, so wie auch du eine geheime Geschichte hast, die du gerne jemandem anvertrauen würdest.

🐕

Du solltest dich bei den Streunern von der Straße für uns Menschen entschuldigen, denn wir sind der Grund für ihre verzweifelte Lage und für ihren schrecklichen Zustand. Vielleicht standst auch du schon einmal mit dem Rücken zur Wand und hast auf eine Entschuldigung gewartet, die nie kam!

🐈

Du solltest die Streuner von der Straße für das lieben, was sie wirklich sind, nicht nur für dein Ego und dein Bedürfnis, zurück geliebt zu werden. Sie werden dich immer auf die ein oder andere Weise lieben, genau so, wie du bist…also keine Sorge

🐕

Irgendwie haben wir uns alle schon einmal im Leben wie Streuner von der Straße gefühlt…voller Angst, mit Schmerzen und manchmal auch ohne Hoffnung!

🐈

Du solltest die Streuner von der Straße lieben, denn die Liebe, die du ihnen schenkst, die heilt den Streuner in dir!

Wir alle wünschen uns jemanden, der uns liebt, so wie wir sind, der gibt, ohne zu fordern und der uns niemals im Stich lässt .

Sei DU dieser JEMAND… für dich und für andere!

(c) Martha Politis Athanassiou/ Bettina Marie Schneider

Du solltest die Streuner von der Straße lieben 💕 (c) Martha Politis Athanassiou/Bettina Marie Schneider

Tierschutz

Warum hasst ihr meine Kultur so sehr?

Warum hasst ihr meine Kultur so sehr, dass ihr alles zerstören wollt?

Ich liebe Märchen und besonders Grimms Märchen und Andersens Erzählungen sind ein wichtiger Teil meiner Kindheit. Sie sind sogar mehr…bis heute bewahre ich die Bücher und Illustrationen auf, die Figuren der Märchen dienen als Metapher, Bilder und Grundlagen für neue Geschichten. Was wäre meine Kindheit ohne Prinzessinnen, Drachen, Zwerge, Hexen und tapfere Ritter gewesen? Ärmer!

Der Berliner Senat möchte die Kinder zukünftig vor solchen Verfehlungen schützen! Er finanzierte den Ratgeber „Kids aktuell“, Titel:

„Es war einmal“.

Diese Broschüre soll „Anregungen für diskriminierungskritische Perspektiven auf Märchen“ geben. Denn…wie könnte es anders sein, in unseren alten Märchen stecken laut Broschüre Antisemitismus, Rassismus, Sexismus und Behindertenfeindlichkeit. Märchen wären angeblich grundsätzlich diskriminierend, da Frauen dort nur in Form von bösen Hexen, bösen Feen oder bösen Stiefmüttern auftauchten. Prinzessinnen wären zu „passiv“, weil sie sich gerne retten lassen. Es gibt auch eindeutig zu wenig homosexuelle Prinzen und schwarze Königinnen, dafür eindeutig zu viele blonde Schönheiten mit weißer Haut. Daher rät man, Kinder von diesen Märchen fernzuhalten. Denn eine von Diskriminierung geprägte Gesellschaft, wie wir Deutschen das nun einmal sind, darf nicht durch Märchen weiter verdorben werden. Schliesslich mochten auch die Nazis bereits diese Märchen. Sollte man auf diese verdorbenen Schmähschriften nicht gänzlich verzichten wollen, empfiehlt man Rollentausch:

Rotkäppchen wird zum Jungen.

Der blutrünstige Jäger wird zur blutrünstigen Jägerin.

Die Großmutter trägt Bart und wird zum Großvater.

Auf die Idee, einfach neue Märchen zu schreiben, die all diesen Anforderungen gerecht werden und ein zeitgemäßes Bild unserer Gesellschaft vermitteln…kam wohl niemand. Man muss Altes nicht schmähen und zerstören. Geschichte und Neuzeit bilden im günstigsten Fall eine Einheit, aus der wir Kraft schöpfen und lernen. Meinem Kind habe ich Märchen aus aller Welt vorgelesen, unsere Helden waren männlich, weiblich, schwarz, weiß, rot, gelb…da gab es Menschen, Tiere , Fabelwesen und alles dazwischen. Aber Dornröschen , Schneewittchen und Rapunzel blieben immer die, die sie waren ❤

Warum wird alles zerstört, was meine Kultur ausmacht? Ich wehre mich dagegen und werde zur ewig Gestrigen. Man macht mich dazu. Warum ich zunehmend Bauchweh habe, wenn Linke als neue Kraft in diesem Land auftauchen?

Die negativen Auswirkungen rechter Ideologie kennen wir alle zur Genüge. Aber auch Linke bedrohen unsere Freiheit, nicht nur in der Märchenwelt. Sie beschneiden unsere Rechte, die Kunst und die Phantasie und kreieren künstliche Feindbilder. Damit beginnen sie bereits in den KITAS!

Im Gegensatz zu den Auswüchsen der rechten Ideologie, werden sie dafür noch steuerlich gefördert und finanziert!

Ihr glaubt, ich erzähle euch Märchen? Leider ist diese traurige Geschichte Realität. Schöne neue Welt. Berlin macht es vor!

Andere Kulturen geben Geld aus, um ihre Kultur zu bewahren. Wir finanzieren und fördern ihre Zerstörung!

(Quelle: https://kids.kinderwelten.net/…/KiDs_maerchen-WEB.pdf…)

Tierschutz

Stille Nacht…Heilige Nacht…Karma lacht!

Es wird einsam rund um den Globus. Die Aussichten auf das diesjährige Weihnachtsfest, die lange Zeit davor und danach in Isolation, mit Beschränkungen, Kontakt- und Umarmungsverboten ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das , was uns erwartet, wenn die gepeinigte Tierwelt zurückschlägt, wenn Karma das für die Tiere übernimmt. Die Chancen, dass das in naher Zukunft passieren wird, stehen gut! Dann werden weltweit noch viel mehr Menschen, stille und einsame Nächte, Tage, Wochen und Monate erleben…oder gar nicht mehr!

Fast alle gefährlichen Erreger stammen aus der Tierwelt.

Die Liste der bisher bekannten Zoonosen umfasst über 200 Erkrankungen. Auch AIDS (HIV) startete 1983 seinen Vernichtungszug auf diese Weise und forderte bis heute weltweit 41 Millionen Todesopfer. Dann ging es Schlag auf Schlag: Vogelgrippe H5N1, Sars, Schweinegrippe H1N1, Mers, Ebola, Zika. Und jetzt Sars-CoV-2. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Erreger den Sprung auf den Menschen schafft, denn wir Menschen tun alles, um Zoonosen zu fördern. Wir dringen immer weiter in bislang unberührten Lebensraum der Wildtiere vor. Wenn Menschen Wildtiere jagen, auf engem Raum einkerkern, töten und verzehren, ist das förmlich eine Einladung für Viren, auf den Menschen überzuspringen, zu mutieren und sich an den neuen Wirt anzupassen! Weltweit erhöht die meist illegale Jagd nach Wildtieren die Gefahr, dass Erreger von Tieren auf den Menschen übergehen.

Dank Globalisierung kann sich jeder Erreger bequem und binnen kürzester Zeit über den gesamten Globus verbreiten.

Aber nicht nur Viren stellen eine potentielle Bedrohung dar. Wir züchten die Resistenten Keime in unseren Ställen! Der Einsatz von Antibiotika zur Bekämpfung von Krankheiten bei Schwein, Geflügel und Rindern ist in der industriellen Landwirtschaft nicht die Ausnahme, sondern an der Tagesordnung. Das bleibt nicht ohne Folgen: Krankheitserreger entwickeln Resistenzen, d.h. sie werden unempfindlich gegen gängige Antibiotika. Wir verlieren unsere wichtigste Waffe im Kampf gegen Bakterien. Das Comeback der Pest steht bereits in den Startlöchern! Jede Geburt, jede kleine Verletzung, jeder Infekt wird dann zum Todesrisiko!

Die letzten Studienergebnisse in landwirtschaftlichen Betrieben in ganz Deutschland haben viel Aufmerksamkeit erlangt:

In jedem von insgesamt 34 untersuchten Betrieben der Hähnchenmast wurden ESBL-bildende Enterobakterien gefunden. Bei Schweine- und Rindermastbetrieben waren es nur geringfügig weniger, aber auch hier konnten bei fast jedem Betrieb ESBL-bildende Darmbakterien nachgewiesen werden (85 Prozent bei Schweinen und 80 Prozent bei Rindern).Die Arzneimittel aus der Tierhaltung werden auch in Krankenhäusern eingesetzt. Das macht resistente Erreger zu einem immer größeren Problem, da viele von ihnen gleich gegen mehrere Antibiotikaunempfindlich werden. Die Behandlung dieser multiresistenten Keime wird beständig problematischer.

Die Weltgesundheitsorganisation warnt seit langem vor einem „postantibiotischen Zeitalter“ aber die Schweine, Kühe und Hühner in unseren Mastbetrieben sind durch die nicht artgerechte Haltung, das Leid und den Stress so anfällig geworden, dass beständig die Gabe von Antibiotika notwendig ist, um sie bis zur Schlachtung am Leben zu erhalten.

Aber es kommt noch schlimmer!

Gerade startet China groß durch! Schlimm genug, dass die Wildtiermärkte dort nicht nur ein Ort des Grauens sondern eine Reiseplattform für Erreger und Mutationen in jeder nur denkbaren Ausprägung sind…jetzt will man dort groß in die Massentierhaltung von Schweinen einsteigen. Die ersten Bilder der Anlagen erinnern an Dantes Inferno…und Karma reibt sich bereits die Hände für einen Gegenschlag, der irgendwann Corona wie ein Lüftchen gegen den verheerenden Orkan aussehen lassen könnte, der uns dann von diesem Planeten blasen wird.

Das unermessliche Leid, das wir den Tieren zufügen wird seinen Weg zu uns zurück finden.

Es ist nicht mehr die Frage, „ob“ … sondern einzig, „wann“ das passiert!

Corona war nur ein letzte Warnung, für all diejenigen, die dann noch übrig geblieben sind, um sich zu erinnern.

Stille Nacht…heilige Nacht…nicht „Schicksal “ sondern einzig wir sind schuld…wenn es für viele Menschen sehr einsam wurde, auf diesem Planeten!

Bettina Marie Schneider

Tierschutz

How dare you?

Irgendwann hat man sich zumindest in unserer Kultur darauf geeinigt, dass Schwächere schützenswert sind und Grausamkeit kein erstrebenswerter Charakterzug ist. Das gilt leider nur für Menschen. Die mit der richtigen und elitären DNA…

Irgendwann hatten Menschen durch einen Zufall der Evolution die Option, alle schwächeren Mitgeschöpfe gnadenlos auszurotten, zu vertreiben, sie zu töten oder auszubeuten. Weil sie es konnten. Die anderen Mitbewohner dieses Planeten, die genau wie jedes Individuum der menschlichen Rasse, Schmerzen fühlen können und den Tod fürchten, wurden dadurch nicht weniger wertvoll. Ihr angestammtes Recht auf Unversehrtheit, Lebensraum und Leben wurde nicht plötzlich ausgehebelt…nicht von der Natur. Einzig die Menschen entschieden, dass Lebewesen mit einer anderen DNA als der ihren, keine Rechte zustehen.

Das Recht des Stärkeren regiert seither. Menschen töten effektiver, als jedes Raubtier.

Die Macht des Grausameren. Die Macht der Menschen.

Menschen sind grausamer, als jedes andere Lebewesen auf diesem Planeten. Empathie wird jungen Menschen nachhaltig und erfolgreich aberzogen.

Gott hat es so gewollt.

Sie wurden dafür gezüchtet.

Es sind Schädlinge.

Es ist nur ein Tier.

Das ist Tradition.

Während um uns herum Grausamkeit, Unterdrückung und Folter in schier unfassbarem Ausmass stattfindet, suhlen wir uns die meiste Zeit in unseren eigenen menschlichen Belangen, der Großteil davon, Luxusprobleme.

Ich würde mir wünschen, dass offener kommuniziert wird, warum wir Tiere einsperren, benutzen, schlachten, quälen und töten. Erzählt den Kindern in der Schule nicht die üblichen Lügen. Sagt ihnen offen und ehrlich, warum wir tun, was wir tun.

Wir tun es nicht, weil wir keine andere Wahl haben, weil es Schicksal wäre oder Bestimmung. Die Bestimmung eines jeden Lebewesens ist Leben und Freiheit.

Wir tun es, weil wir rücksichtslos, arrogant und grausam sind. Wir tun es, weil wir zwar Sexismus und Rassismus strikt ablehnen aber Speziesismus als Lifestyle feiern.(Speziesismus (aus Spezies =Art) und -ismus) bezeichnet die moralische Diskriminierung von Lebewesen ausschließlich aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Dies schließt ein, dass das Leben oder das Leid eines Individuums nicht oder weniger stark berücksichtigt wird, weil es nicht einer bestimmten Spezies, wie etwa der Spezies des anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens), angehört.)

Wir tun es, weil es bisher keine andere Lebensform auf der Erde gab, die uns davon abhält. Alles ist möglich. So wie wir Menschen uns einst aus einem Haufen mehrzelliger Organismen entwickelten, könnte irgendwann eine Lebensform auftauchen, die alles in den Schatten stellt, was wir bisher kannten. Eine Lebensform, die uns überlegen ist, die uns als Erdenbewohner 2. Wahl einstuft, so wie wir die Tiere.

Vermutlich würde diese Lebensform dann uns Menschen als die eigentlichen Schädlinge und Schmarotzer, Zerstörer und Gefährder auf diesem Planeten wahrnehmen und sagen:

How dare you!!!!

Vielleicht wäre sie trotzdem gnädig mit uns Menschen …Gnädiger, als wir es jemals mit all unseren Mitgeschöpfen waren, die unterlegen und schwächer sind.

Verdient hätten wir es nicht.

Bettina Marie Schneider