Tierschutz

How dare you?

Irgendwann hat man sich zumindest in unserer Kultur darauf geeinigt, dass Schwächere schützenswert sind und Grausamkeit kein erstrebenswerter Charakterzug ist. Das gilt leider nur für Menschen. Die mit der richtigen und elitären DNA…

Irgendwann hatten Menschen durch einen Zufall der Evolution die Option, alle schwächeren Mitgeschöpfe gnadenlos auszurotten, zu vertreiben, sie zu töten oder auszubeuten. Weil sie es konnten. Die anderen Mitbewohner dieses Planeten, die genau wie jedes Individuum der menschlichen Rasse, Schmerzen fühlen können und den Tod fürchten, wurden dadurch nicht weniger wertvoll. Ihr angestammtes Recht auf Unversehrtheit, Lebensraum und Leben wurde nicht plötzlich ausgehebelt…nicht von der Natur. Einzig die Menschen entschieden, dass Lebewesen mit einer anderen DNA als der ihren, keine Rechte zustehen.

Das Recht des Stärkeren regiert seither. Menschen töten effektiver, als jedes Raubtier.

Die Macht des Grausameren. Die Macht der Menschen.

Menschen sind grausamer, als jedes andere Lebewesen auf diesem Planeten. Empathie wird jungen Menschen nachhaltig und erfolgreich aberzogen.

Gott hat es so gewollt.

Sie wurden dafür gezüchtet.

Es sind Schädlinge.

Es ist nur ein Tier.

Das ist Tradition.

Während um uns herum Grausamkeit, Unterdrückung und Folter in schier unfassbarem Ausmass stattfindet, suhlen wir uns die meiste Zeit in unseren eigenen menschlichen Belangen, der Großteil davon, Luxusprobleme.

Ich würde mir wünschen, dass offener kommuniziert wird, warum wir Tiere einsperren, benutzen, schlachten, quälen und töten. Erzählt den Kindern in der Schule nicht die üblichen Lügen. Sagt ihnen offen und ehrlich, warum wir tun, was wir tun.

Wir tun es nicht, weil wir keine andere Wahl haben, weil es Schicksal wäre oder Bestimmung. Die Bestimmung eines jeden Lebewesens ist Leben und Freiheit.

Wir tun es, weil wir rücksichtslos, arrogant und grausam sind. Wir tun es, weil wir zwar Sexismus und Rassismus strikt ablehnen aber Speziesismus als Lifestyle feiern.(Speziesismus (aus Spezies =Art) und -ismus) bezeichnet die moralische Diskriminierung von Lebewesen ausschließlich aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Dies schließt ein, dass das Leben oder das Leid eines Individuums nicht oder weniger stark berücksichtigt wird, weil es nicht einer bestimmten Spezies, wie etwa der Spezies des anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens), angehört.)

Wir tun es, weil es bisher keine andere Lebensform auf der Erde gab, die uns davon abhält. Alles ist möglich. So wie wir Menschen uns einst aus einem Haufen mehrzelliger Organismen entwickelten, könnte irgendwann eine Lebensform auftauchen, die alles in den Schatten stellt, was wir bisher kannten. Eine Lebensform, die uns überlegen ist, die uns als Erdenbewohner 2. Wahl einstuft, so wie wir die Tiere.

Vermutlich würde diese Lebensform dann uns Menschen als die eigentlichen Schädlinge und Schmarotzer, Zerstörer und Gefährder auf diesem Planeten wahrnehmen und sagen:

How dare you!!!!

Vielleicht wäre sie trotzdem gnädig mit uns Menschen …Gnädiger, als wir es jemals mit all unseren Mitgeschöpfen waren, die unterlegen und schwächer sind.

Verdient hätten wir es nicht.

Bettina Marie Schneider

Tierschutz

Wenn die Presse Tierquälerei als Hobby anpreist…

Was macht eine gute Brieftaube aus…fragt Kristin Seelbach in einem Artikel auf Norderlesen.de .

Ein Artikel, der jedem Tierfreund Brechreiz verursacht! Ich würde die Verfasserin dieses Artikels gerne fragen :Was macht eine gute Journalistin aus? Da sie auf meine telefonische Anfrage nicht reagierte, stelle ich diese Frage einfach hier:

Liebe Frau Seelbach, einem 14- Jährigen ein „Herz für gefiederte Spitzensportler“ anzudichten, weil er wehrlose Tiere für sein Hobby tötet und vorsätzlich aussetzt, zeugt nicht gerade von journalistischer Sorgfältigkeit. Entweder haben Sie sich nur sehr oberflächlich mit den Hintergründen des Taubensportes befasst oder Ihnen sind Tiere schlicht und einfach gleichgültig.

Tiere sind weder „Spitzensportler“ noch Sportgeräte und die „Leistungen“ die dabei erbracht werden, erfolgen unter Zwang. Daher gebe ich Ihnen gerne ein wenig Hilfestellung. Nachfolgend einige Zitate aus ihrem Artikel und dazu meine Gedanken und Fragen an Sie.

„Zur Paarungszeit lasse ich natürlich Männchen und Weibchen zusammen…“

„Tauben sind eng an ihren Partner gebunden und jede Trennung bedeutet für diese sozialen Tiere Stress und Angst. Tauben sollten nicht nur zur Paarungszeit zusammen bleiben, wenn man sie artgerecht hält!“

„Die äußerlichen Kriterien hierfür kennt Luke mittlerweile im Schlaf, er erkennt nach wenigen Sekunden, ob eine Taube Potential hat oder nicht..“

Was passiert mit den Taubenküken, die kein Potential haben? Fragten Sie nach oder ist die Tötung von Lebewesen, die nicht das Zeug zum Spitzensportler haben, legitim und eine angemessene Freizeitbeschäftigung für 14 -Jährige in ihren Augen?

„Für die Jungtauben gibt es spezielle Trainingsflüge….“

Ist Ihnen bekannt, wie viele Jungtauben von diesen unfreiwilligen „Trainingsflügen“ nicht mehr zurück finden, zu denen sie von Ihrem Heimatschlag weggekarrt wurden und wie deren weiteres Schicksal aussieht?“

…“Bis zu 700 Kilometer legen Lukes Tiere hierbei zurück…“

Die Tauben erbringen diese Leistung, bei der sie bis zur völligen Erschöpfung fliegen, einzig deshalb, weil man sie gewaltsam von Partner und Nachwuchs getrennt hat und sie alles tun, um wieder zu ihnen zurück zu gelangen. Viele sterben unterwegs an Erschöpfung und Dehydrierung oder stranden in Städten, wo sie keine Nahrung finden und verhungern! Die Verluste sind enorm und werden billigend in Kauf genommen.“

…“Wer als Taube keine Leistung einheimst, kommt in den Suppentopf“

Wenn die Tauben erschöpft und oftmals mit Verletzungen schließlich doch zurück finden, dann wird ihnen der Hals umgedreht und sie landen im Suppentopf…

Merke: Leistung muss sein, sonst wird man mit dem Tod bestraft. Ein reizender Sport, besonders für Kinder und Jugendliche…

Ihr Artikel ist eine endlose Aneinanderreihung von Euphemismen und beinhaltet eine unsägliche Verniedlichung von Tierquälerei. Ich würde mir Jugendliche wünschen, die wirklich ein Herz für Tiere haben, nicht nur für „Spitzensportler“, deren unfreiwillige Leistung sie erzwingen, Jugendliche, die frühzeitig gelernt haben, dass „Selektion der Schwachen und Kranken“ nichts ist, worauf man stolz sein sollte!

https://www.nord24.de/…/Dieser-14-Jaehrige-aus-Spaden…

Vielleicht überdenken Sie Ihren Artikel noch einmal. Sie finden im Netz eine Vielzahl an seriöser Information über diesen „Sport“ der keiner ist … sondern Tierquälerei!

Guter Journalismus fragt nach!

Mit freundlichen Grüßen

Bettina Marie Schneider

Tierschutz

Ein Anblick, der mich immer ein wenig traurig macht…

Was denkt ihr, wenn ihr dieses Bild seht?

Eine appetitlich angerichtete Delikatesse? Ich denke bei solchen Bildern unwillkürlich daran, was ich verloren habe. Ich habe Freunde verloren, teilweise mir wertvolle Beziehungen und dazu den Glauben … an die Menschheit so im Allgemeinen…

Falls ihr es noch nicht erkannt habt… die Pastete auf dem Bild ist Gänsestopfleber Pastete. Um diese teure Delikatesse herstellen zu können benötigt man vor allem anderen eine Gänseleber, die krankhaft aufgeschwollen und verfettet ist. Natürlich würde eine Gans niemals freiwillig so viel und das Falsche fressen, bis ihre Leber krankhaft verändert ist. Gänse sind klug. Menschen weniger… Menschen sind erfinderisch, wenn es darum geht, ihre sadistischen Triebe zu befriedigen.

Also sperren sie die Gans in einen engen Drahtkäfig, der jede Bewegung und jede Flucht unmöglich macht und dann treiben sie mehrfach am Tag ein 50 cm langes Stahlrohr in die Speiseröhre der armen Geschöpfe und flössen den kalorienhaltigen und fetten Nahrungsbrei gewaltsam ein. Bei dieser brutalen Prozedur brechen Schnäbel, platzen Speiseröhren und Mägen und die Tiere sind schier wahnsinnig vor Angst, jedes mal wenn sich die Schritte ihrer Peinige nähern.

Die Herstellung von Gänsestopfleber ist mit so viel Grausamkeit verbunden, ist Tierquälerei in ihrer schlimmsten Form, das sogar unser sonst in Sachen Tierschutz nicht zimperlicher Gesetzgeber ein Einsehen hatte und diese Form der Mast in Deutschland verboten wurde. Jetzt beziehen die Gourmets ihre aufgequollenen und verfetteten Leichenteile aus anderen Ländern Europas oder sie fahren dorthin über die Grenze, zum Gourmetessen. Weil man es sich wert ist 😉

Ich bin kein sogenannter „Kampfveganer“ , ich muss selbst noch vieles optimieren, ehe ich es wagen würde, anderen ihre Form der Ernährung vorzuhalten. Aber Gänsestopfleber berührt mich besonders. Schon immer. Gänsestopfleber macht mich wütend! Der Gedanke an die Qualen, die unsäglichen Qualen, die Millionen Tieren damit angetan werden, einzig, damit jemand seine Pastete noch etwas fettiger erhält, die machen mich wütend. Reicht es nicht, dass wir ihnen Freiheit und artgerechtes Leben verweigern, reicht es nicht, dass wir sie einsperren und schlachten? Müssen wir sie vorher noch wochenlang bestialisch quälen.

Ich habe dazu einen Blog geschrieben und ungewöhnlich klare und für manchen verstörende Worte gewählt… was ich tun würde, wenn ich zaubern könnte…ich wollte, dass jeder einmal für kurze Zeit am eigenen Leib spürt, wie es sich anfühlt, das zu durchleben, das Leid zu fühlen, was anderen fühlende Lebewesen durch das eigene Konsumverhalten angetan wird. Es war eine Weihnachtsgeschichte mit einer klaren Botschaft. Gegen Stopfleber und auch gegen Pelz. Diese Botschaft hat mich viele Freundschaften gekostet, unter anderem auch die, meiner begnadeten chinesische Ärztin, die in ihrer Praxis so viel Wert auf Ethik legt… viele fühlten sich angesprochen und angegriffen, obwohl ich niemanden ansprach, die Botschaft sprach einzig für sich selbst… es war ein Märchen, ein Gedankenspiel. Keine Gewaltphantasie meinerseits. Ich hasse Gewalt, an Menschen wie an Tieren.

Diese Botschaft hat mich viele schlaflose Nächte gekostet, denn ich hatte mich vorher bis ins Detail über die Produktion von Gänsestopfleber informiert, nichts ausgelassen…auch nicht die Video Dokumentationen, die mich zum Weinen brachten…Diese Botschaft hat nichts bewirkt. Sie hat mir einzig ein weiteres Stück Glauben an die Menschheit genommen. Ich glaube, dadurch wurde nicht einer einzigen Gans ihr schrecklicher Leidensweg erspart. Ich bin machtlos in einer Welt, in der das Leben und das Leid anderer nicht zählen. Und das fühlt sich schrecklich an.

Ja, ich bin immer ein wenig traurig, wenn ich Gänsestopfleber sehe oder darüber lese. Warum sind wir Menschen so, wie wir sind? Warum tun wir wehrlosen Lebewesen vorsätzlich und ohne Schuldbewusstsein solche Grausamkeiten an und warum sind wir dann auf die wütend und verachten diejenigen, die solche Grausamkeiten abstellen möchten, die wachrütteln und die den Gänsen eine Stimme geben?

Gänsestopfleber macht mich immer ein wenig traurig…

Tierschutz

17 Millionen Nerze werden getötet … kein Grund, traurig zu sein!

Nein, ich bin nicht traurig darüber…

Gestern erzählte mir eine Freundin, dass ich Thema in ihren Gesprächen war. Ihr Mann hatte bei den Nachrichten erwähnt, ich wäre sicher sehr traurig, weil in Dänemark gerade 17 Millionen Nerze brutal gekeult werden. Corona Mutationen machen den Menschen dort Angst.

„Ich bin kein bisschen traurig darüber…“antwortete ich nachdenklich.

„Um ehrlich zu sein, denke ich sogar, es ist unter dem Strich eine Gnade für diese bedauernswerten Geschöpfe, wenn ihr Leidensweg abgekürzt wird. Jeder Tag weniger in den engen, stinkenden Drahtkäfigen, jeder Tag weniger eingekerkert und voller Angst…ist ein Segen …und brutal getötet werden sie sowieso.

Sie werden immer brutal getötet!

Ich bin eher wütend auf die protzigen, eitlen und dummen Menschen, die dieses Leid in Auftrag geben. Die nach wie vor Nerzmäntel und Nerzkrägen und Nerzbommeln kaufen. Sie tun das, obwohl sie genau wissen, was sie damit den Tieren antun.

17 Millionen fühlende und intelligente Lebewesen. 17 Millionen mal mein Captain … denn auch er hat ein weiches, dekoratives Fell und die Bedürfnisse der Nerze sind seinen sehr ähnlich. Ein Nerz ist ein Hund ist eine Katze und fühlt Leid genau wie unsere Haustiere. Würden wir sie in enge Drahtkäfige pferchen? Es macht keinen Unterschied!

Wäre er zum Leben in einem kargen, engen Drahtkäfig verdammt, weil irgend ein Arschloch seinen Pelz tragen möchte und ich könnte ihm nicht helfen, dann würde ich ihm einen schnellen und frühen Tod wünschen, als einzige Gnade.

Nein, ich bin nicht traurig über den vorzeitigen Tod von 17 Millionen Zuchtnerzen. Es verkürzt nur ihr Martyrium.

Ich bin wütend und angeekelt über die Dummheit und Eitelkeit von 17 Millionen Abnehmern und denke, Corona wird uns allen noch zeigen, wie Karma funktioniert.

Tierschutz

Alle Welt spricht über Trump…Seltsame Zeiten…

Seltsame Zeiten.

Seltsame Dinge passieren und ich frage mich immer öfter, ob meine Wahrnehmung komplett durch den Wind ist…oder die Welt um mich herum.

Mir persönlich ist es zum Beispiel völlig egal, wer die Wahl in USA gewinnt. Vielleicht sollte die Presse, sollten unsere Politiker und auch der ein oder andere Social Media Journalist in Deutschland einfach abwarten, wer am Ende gewinnt, …so wie man das früher getan hat…und dann gratulieren…wem auch immer. Stattdessen stehen die Randalierer und Zerstörer auf beiden Seiten bereits in den Startlöchern.

Mittlerweile habe ich mich so daran gewöhnt, dass Menschen ihr Wort nicht halten, dass gelogen und betrogen wird, bis sich die Balken biegen…es streift nur noch in Ausnahmefällen an. Als unsere Politiker ihre Statements zum Terror in Wien abgaben, Worthülsen, Trauertextbausteine und Durchhalteparolen…da hat es trotzdem wieder einmal geschmerzt. Ich würde Menschen die mir am Herzen liegen, eher nicht dazu auffordern, „sich nicht von Terror einschüchtern zu lassen…“

ich würde versuchen, sie vor dem Terror besser zu schützen. Und by the way …was mich angeht, ihr Mitgefühl könnten sich die zuständigen Politiker in den Allerwertesten schieben, wenn ihre Versäumnisse es waren, die Trauer und Leid brachten.

Immer öfter schalte ich in letzter Zeit das Handy auf Flugmodus und mache die Welt da draußen unsichtbar für mich…und mich mache ich unsichtbar, für die Welt da draußen. Ein bisschen wie früher, als man nur einmal am Tag um 20.15 mit miesen Nachrichten bombardiert wurde und nicht im 10 Minuten Takt am Telefon hing…Das werde ich auch jetzt wieder tun.

In der psychologischen Kriegsführung gibt es die bewährte Taktik, von eigenen Versäumnissen abzulenken, indem man sich beständig mit anderen beschäftigt. Ob das der Grund sein könnte, warum sich zur Zeit sämtliche deutschen Medien an den USA und Trump abarbeiten? Sagt mir heute Abend einfach Bescheid, wer jetzt die Wahl letztendlich gewonnen hat.

Frankly my dear, I don’t give a damn!

*Bildrechte Naima Bannert

Tierschutz

Quo vadis, Europa? Ich erkenne dich nicht mehr wieder….

Gestern habe ich mir ein Video angesehen. Ich bin eher zufällig darüber gestolpert .Es ging dabei um Weihnachten. Sinngemäss (und auch wörtlich) führte der Redner darin aus, dass die christliche Variante von Weihnachten eine Beleidigung wäre, für den Gott der Religion, deren Namen man nicht nennen darf. Er empfahl seinen Schäfchen, nicht zu antworten, wenn Frohe Weihnachten gewünscht wird und die eigenen Kinder von solchen Verfehlungen fern zu halten. Es war ein Video für die deutschsprachigen Anhänger dieser Religion.

Deutschland ist groß, Deutschland ist tolerant und die Religion, deren Namen man nicht nennen darf, deren Regeln man nicht kritisieren sollte und deren Götter man nicht zeichnet, wenn man seinen Kopf gerne weiterhin auf dem Hals trägt … gehört zu Deutschland…das habe ich mittlerweile begriffen. Ich teile diese Meinung nicht aber ich habe es akzeptiert. Das ist gelebte Toleranz ❤

Ich habe auch begriffen, dass diese Religion grundsätzlich friedlich ist und eine Bereicherung für meine armselige Kultur. Wobei ich zugeben muss, dass mir meine freiheitliche und weltoffene Kultur und ihre Bräuche bisher ganz gut gefallen hat. Besonders gut gefiel mir, dass ich sie kritisieren durfte, ohne sofort als Christenhasser und asoziales rechtes Element gebrandmarkt zu werden. Ich wurde weder mit einem Bann belegt, ich musste nicht um Leib und Leben fürchten, selbst wenn ich so ziemlich das Gegenteil von dem tat, was man in dieser Kultur für angemessen hielt. Ich tat es oft und gern …und es passierte …NICHTS. Das war cool, das waren die guten alten Zeiten.

Es hat sich viel verändert in Europa. Vieles davon war längst fällig. Gleichgeschlechtliche Partner dürfen endlich heiraten, man rüttelt an alten Rassismus Strukturen in den Köpfen und man begreift langsam, dass unsere Umwelt und unsere Mitgeschöpfe ebenfalls Teil dieses Planeten sind, und nicht einzig zu unserer Belustigung in der Evolution aufgetaucht waren.

Warum um alles in der Welt, feiert ein Teil unserer Gesellschaft und der Großteil der Politik eine archaische und in großen Teilen frauenfeindliche Religion, packt sie in Watte und verschließt die Augen vor Gewalt, Unterdrückung, Terror und Parallelgesellschaften? Lesen sie keine Zeitungen, haben sie keine Option die Nachrichten in Ländern zu verfolgen, wo der Einfluss dieser Religion allgegenwärtig ist? Haben sie im Geschichtsunterricht geschlafen, wo man an vielen Beispielen anschaulich mitverfolgen kann, wie ein Land sich verändert, wenn man dieser Religion zu viel Raum und letztendlich Regierungsmacht gewährt?

Ich verabscheue Menschen, die andere Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Religion, ihrer Sexualität oder ihres Geschlechts verachten. Auch in diesem Punkt hat die Religion, deren Namen man nicht nennen darf, andere Ansichten, mit denen sie wenig hinter den Berg hält.

Ich bin keine Christin, ich bin keine Jüdin, ich bin nicht homosexuell und ich bin in einem Alter, in dem es mich wenig stört, mich züchtig zu bedecken, das tue ich meist schon aus eigenem Antrieb, (smile) .Ich habe auch wenig Ambitionen, beleidigende Karikaturen zu zeichnen und Schweinefleisch lehne ich grundsätzlich ab. Soweit wäre ich also safe.

Aber ein klein wenig Unwohl ist mir doch, wenn ich nach Frankreich blicke und auf die Reaktionen im Rest der Welt, wenn Menschen wieder nach dem Besuch eines Gottesdienstes, der Kopf abgeschnitten wird, nur weil sie Christen sind.

Ich habe Europa geliebt. Ich vermisse mein altes Europa schrecklich.

Und ja, ich finde Weihnachten cool ❤

Tierschutz

Sind wir nicht alle ein bisschen magisch?

Das wichtigste Utensil für einen gelungenen Zauber ist… nein, nicht der Zauberstab, auch nicht der Vollmond oder die richtigen Kräuter…Der wichtigste Zauber wird im Herzen entfacht und dann arbeitet unser Gehirn damit.

Dort geht es zu, wie in einer brodelnden Hexenküche. Unser Gehirn enthält rund 100 Milliarden Nervenzellen, auch Neurone genannt, die in komplizierten Schaltkreisen miteinander verknüpft sind. Die einen zählen ein paar mehr, die anderen ein paar weniger…es bleibt eine unvorstellbar große Zahl. Unvorstellbar groß, wie Sandkörner an einem Strand oder Sterne im Universum…Die Macht des Unbewussten ist gewaltig.

Man schätzt, dass uns nur 0,1 Prozent dessen, was das Gehirn gerade tut, bewusst wird. Den Rest verarbeitet das Gehirn unbewusst. Wir sind die Letzten, die erfahren, was unser Gehirn vorhat und wie es uns beeinflusst. Es sind diese Schaltkreise und Verknüpfungen, es ist deren Energie, die wir aussenden, damit die Magie sich manifestieren kann. Wie unser Gehirn, wie unser Unterbewusstsein aus diesen unzähligen Verknüpfungen und Signalen einen zusammenhängenden Wunsch formen kann, ist der Wissenschaft bis heute ein Rätsel. Aber bereits unsere Vorfahren wussten:

Gedanken sind mächtige Kräfte. Gedanken an die man glaubt, Ereignisse, die man vor dem geistigen Auge stattfinden lässt, als wären sie bereits Realität, können real werden.

Manche wissen nichts darüber. Manche nennen es „Zauber“, manche nennen es „Gebet“. Ich nenne es „Gespräche mit dem großen Kürbis“…das Ergebnis ist jedoch stets das Gleiche. Gedanken, an die wir fest glauben, bestimmen unser Leben und unsere Zukunft.Unser Unterbewusstsein hört stets mit 😉

Unser gesamtes Leben ist das Ergebnis unserer Gedanken. Wir schaffen die Realität zuerst in unserem Kopf und dann in der Wirklichkeit. Die selbst erfüllende Prophezeiung ist allgegenwärtig. Übrigens auch, wenn wir gerade wieder einmal denken:

-Das kann ich sowieso nicht.

-Ich werde sicher wieder über den Tisch gezogen.

-Niemand mag mich.

In der magischen Halloween Nacht hat der Teil des Unterbewusstsein, wo all die negativen Erfahrungen und schrägen Glaubenssätzen wohnen, einmal Pause. Ich formuliere meine Wünsche so, als würde ich wirklich in der einen Hand Aladins Wunderlampe und in der anderen den Zauberstab der blauen Fee halten. Während ich meinen Wunschzettel dem Feuer übergebe, erlaube ich mir, mich genau so zu fühlen, als wären all die Wünsche bereits erfüllt, die ich dem großen Kürbis zur freundliche Bearbeitung aufgeschrieben habe.

Es kommt nicht so sehr darauf an, was auf dieser Liste steht, sondern wie man sich dabei fühlt, während man die Wünsche formuliert. Der Glaube versetzt Berge. Der Glaube setzt Neuronen in Schwingung und in Verbindungen, über deren Macht wir noch sehr wenig wissen. Das stört mich nicht. Ich weiss ja auch nach wie vor nicht, wie ein Fernseher funktioniert und drücke zuversichtlich den Knopf, um mein Lieblingsprogramm zu empfangen… 😉

Das Leben ist Energie und Schwingung. Sendet an Halloween nur positive Energie und positive Schwingungen durch euren Kopf, formuliert wunderbare Wünsche und Träume…und glaubt zumindest eine Nacht im Jahr bedingungslos an euch selbst… und an eure Magie.

Und es passieren kleine Wunder……versprochen ❤

Tierschutz

Wenn Politiker schwer von Begriff sind. Liebe Frau Connemann…

Sind manche Politiker einfach nur geistig limitiert oder hat man den Bock zum Gärtner gemacht?

Das fragte ich mich wieder einmal, als ich ein Video von Frau Gitta Connemann sichtete. Thema PETA und Thema Stallbrände.

Wer die rasant zunehmende Anzahl der Stallbrände in Deutschland verfolgt, kommt bald zu dem Schluss, dass es sich nicht mehr um Zufälle handeln kann sondern um ein lukratives Geschäftsmodell, zur Stallsanierung und dem Abgreifen von Versicherungsgeldern. Da als kleiner Nebeneffekt, zig tausend Tiere qualvoll bei lebendigem Leib verbrennen, ist es durchaus angebracht, nachzuhaken, wenn wieder einmal ein „Unglück“ passiert. Das hat PETA getan.

Frau Connemann von der CDU findet das unangebracht und führt aus, dass PETA nicht für Tierschutz steht, weil die Spendengelder in Kampagnen, Werbung und Gehälter der Mitarbeiter fließen.

Liebe Frau Connemann, wer geistig nicht in der Lage ist, zwischen den Aufgaben eines Tierschutzvereins und den Aufgaben einer Tierrechtsorganisation zu unterscheiden, der sollte sich fragen, ob er für das Amt des Politikers geeignet ist. Kampagnen, Werbung für diese Kampagnen und Gehälter für die Mitarbeiter, die diese planen und durchführen sind die Basis der Tierrechtsarbeit. Aufklärung. Information und Aktion, damit eine Veränderung im Bewusstsein stattfinden kann. Eine Veränderung, die IHNEN vielleicht nicht zusagt, die aber auch für unseren Planeten von entscheidender Bedeutung ist. Dafür werden die Spendengelder eingesetzt.

Es sind die Tierschutzvereine, die sich um die Tiere in Sachen Unterbringung, Aufnahme und Versorgung kümmern. Eine Aufgabe, die ehrenamtlich bewältigt wird, weil der Staat…die Politiker…also auch SIE, diese Arbeit nicht wertschätzen. Weil es größtenteils keine staatlichen Gelder dafür gibt .Ich möchte Ihnen gerne anraten, sich besser zu informieren oder vielleicht gleich einen Posten in den Reihen der Tierausbeuter Lobbys annehmen, deren Interessen sie so engagiert vertreten?

Wer sich darüber wundert, warum der Tierschutz und die Tierrechte in diesem Land beständig auf der Stelle treten, warum das Leid der Tiere beständig zunimmt…

Man sollte niemals den Bock zum Gärtner machen!

Dankeschön PETA, dass ihr stets den Finger in die Wunde legt, dass ihr informiert, aufklärt und durch eure großartigen Kampagnen den Tieren eine Stimme schenkt.

Tierschutz

Kochen mit Katzen. Die Kürbissuppe :-)

Geschichten aus dem Karma Cottage 🎃

Die einfachste und schnellste Kürbissuppe.

1. Man sucht irgendwo im Haus nach einem passenden Kürbis und wählt den, dessen Abwesenheit bei der Deko nicht besonders ins Auge fällt.
Dann lässt man die Katzen in die Küche, die neugierig vor der Türe maunzen.

2. Man checkt den Gemüsebestand und schneidet und schält, was so in die Hände fällt. Äpfel, Lauchwurzeln, Kartoffeln, Möhren und vielleicht etwas Knoblauch.
Dann füttert man die Katzen, die empört jede Bewegung verfolgen und auf Service warten.

3. Man gibt alles zusammen mit dem geschnittenen und entkernten Kürbis in einen Topf, bedeckt das Gemüse mit Gemüsebrühe und wählt die Gewürze nach Geschmacksrichtungen dazu.
Muskat, Chili, Kurkuma…. und natürlich Pfeffer und Salz.
Dann schnappt man sich die Katze, die auf den Ofen gesprungen ist und neugierig in den Topf schaut und setzt sie wieder auf den Boden zurück.

4. Man brät Kürbiskerne in Öl an.
Dabei verteidigt man die heiße Pfanne mit ganzem Körpereinsatz vor vorwitzigen Katzenpfötchen und setzt beide Katzen wieder zurück auf den Boden.

5. Man püriert das gar gekochte Gemüse und fügt nach Geschmack noch etwas Hafersahne, Creme fraiche oder Sojacreme dazu.
Dann gibt man ein Löffelchen der Sahne an die Katzen ab, die genau wissen, was in dieser Packung steckt und sich links und rechts in den Hosenbeinen festkrallen, damit sie nicht vergessen werden.

6. Jetzt noch ein schönes Muster aus Kürbiskern Öl auf die Suppe zeichnen und die gebratenen Kürbiskerne dazu geben.
Dann sperrt man sich im Badezimmer ein, damit man in Ruhe essen kann 😊🐈🐈🎃

Falls ihr mehr Geschichten aus dem Karma Cottage lesen möchtet. Hier findet ihr meinen neuen Blog:

karma-cottage.blog

Herzliche Einladung ❤

Tierschutz

„Der Tierschützer“ … unterschätzt, übersehen, im Stich gelassen!

„Du machst doch irgendwas mit Tieren … „

So beginnen viele Unterhaltungen.

Dann weiss ich, ich erfahre entweder gleich etwas, das ich nicht wissen wollte oder ich fühle mich verpflichtet, etwas zu tun, wofür ich eigentlich in keinster Weise zuständig bin, vielleicht nicht über das nötige Wissen verfüge oder einfach keine Zeit habe, oder keine Lust. Letzteres soll es auch geben. Aber das versteht nur der, der selbst „irgendetwas im Tierschutz macht“ .

Dieses „Irgendetwas“ wird nämlich von den meisten nicht wahrgenommen, von vielen belächelt und von allen unterschätzt! Man erinnert sich erst an uns, wenn eigentlich die Behörden, der Staat gefragt wäre. Unser Staat toppt, was Tiere angeht, jede herzlose Eiskönigin.

Tierschutz wurde kurz einmal im Grundgesetz erwähnt, damit Ruhe ist und sich die seltsamen Tierschützer nicht beständig beschweren… das war es dann aber auch. Die meisten Amtstierärzte sind eher in Schlachthäusern und an Flughäfen unterwegs. Sie kontrollieren amtliche Auflagen. Wer schon einmal versucht hat, Misstände in der Tierhaltung, ja selbst übelste Tierquälerei zur Anzeige zu bringen, der wird schnell ein Fan der Selbstjustiz…oder wahnsinnig 😉

Staatliche Unterstützung für Tierheime, Wildtierhilfen, Auffangstationen, Futterstellen oder Kastrationsprojekte? Vergesst es! Wovon träumt ihr? Die Mittel sind nur ganz wenigen vorbehalten und selbst die müssen jedes Jahr erneut zäh darum ringen. Alle anderen, der überwiegende, gigantische Löwenanteil des Tierschutzes in Deutschland wird privat gestemmt. Die Menschen die Tieren helfen möchten, sie müssen betteln. So wird Tierschutz in Deutschland finanziert.

Wir finanzieren unsere Arbeit selbst. Die Ausbildung, die nötigen Bescheinigungen, das Arbeitsmaterial und alle Kosten rund um die Tiere selbst. Enorme Kosten!

Nicht so kleinlich ist unser Staat mit Gesetzesvorgaben für Tierschützer und Tierretter, Tierheime und Wildtierstationen, mit den Einreisebedingungen für adoptierte Hunde und Katzen. Die Hürden und Auflagen sind hoch, der Papierkram gewaltig. Wer dann auf die Idee kommt, einen Verein zu gründen, der wird schnell bemerken, dass er jetzt zusätzlich auch noch finanziell in der Haftung ist, noch mehr Papierkram zu erledigen hat und keinen Cent mehr, an staatlicher Hilfe erhält. Aber er kann jetzt zumindest leichter um Spenden betteln. Man muss sich auch über Kleinigkeiten freuen.

Da es also so gut wie keine öffentliche Anlaufstelle für den Tierschutz gibt, für alle Fragen rund um die Tiere, für Notfälle oder Tierquälerei… und auch keinen Cent dafür, landet alles bei den ehrenamtlichen Tierschützern. Bei mir zum Beispiel.

Kaum jemand in meinem Umfeld, in meiner Heimatstadt, weiss, was ich tue. Kein Serviceclub, nicht die Rotarier, nicht die Lions, auch nicht der Stadtrat oder andere öffentliche Stellen…. weil es nicht wichtig ist, weil man damit gesellschaftlich nicht punkten kann, Tierschutz ist nichts, womit man gesellschaftlich glänzen könnte. Auch nicht in der Lokalpolitik. Kein Unternehmen möchte gerne etwas beitragen. Tierschutz ist nur bedingt als Werbeträger geeignet.

Sie erinnern sich einzig dann an mich, wenn sie im Urlaub auf halb verhungerte Tiere vor dem Hotel stoßen. Dann darf ich zaubern und einen Kontakt auf einer abgelegenen Insel finden, der ihnen hilft, zu helfen.

Sie erinnern sich einzig dann an mich, wenn bei ihnen ein Hund im Garten sitzt, der verletzt ist und im Tierheim nimmt niemand ab. Dann darf ich das tun, was auch sie tun könnten, vorbei kommen und den Hund zum Tierarzt bringen.

Sie erinnern sich einzig an mich, wenn sie umziehen und nicht wissen, wie man ein Tier mit nach Ägypten bringt. Dann darf ich mit Kontakten und Informationen aushelfen.

Sie erinnern sich einzig dann an mich, wenn der Nachbar jeden Tag seine Frau und Kinder schlägt und den Hund. Dann soll der „Tierschutz“ eingreifen…Dann darf ich mich damit auseinandersetzen, sie haben den Tierschutz jetzt ja darauf hingewiesen…

Ja, ich mache tatsächlich etwas mit Tieren 🙂Ich habe eine Organisation gegründet, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Elend der Straßentiere zu lindern oder zu verhindern. Mit Futterstellen, medizinischer Versorgung und vor allem, mit Kastration.

Das ist anspruchsvoll, wie ein kleines mittelständisches Unternehmen, das bedeutet, Vernetzungen quer durch Europa, mehrere Sprachen, Kontakt mit Zollbehörden, Speditionen, Stiftungen, Tierärzten, mit unzähligen Menschen, die in diesem Netzwerk mitwirken. Wir bewegen große Summen, viele Tonnen Futter und Ausrüstung für Tiere, wir arbeiten länderübergreifend und effizient. Und wir alle tun das gern.

Wir alle sind jedoch stets etwas ratlos und in meinem Fall „genervt“, dass die paar Menschen aus dem Tierschutz plötzlich für alles zuständig sein sollen, was eigentlich der Staat zu schultern hätte.

Nein, sind wir nicht! Wir haben nur mehr Gewissen als andere und schaffen es nicht, beständig wegzusehen, wenn um uns herum, überall unvorstellbares und vermeidbares Tierleid stattfindet.

Wenn ein reiches Land für Deutschland schon nicht genügend Geld für Tierschutz hat, wer dann?

Zumindest Respekt ist kostenlos, den würde ich mir manchmal wünschen.