Aufreger, Lifestyle

Ist das Kunst oder kann der Dreck weg?! VORSICHT, SATIRE!!!!

Nachdem die Auftritte der Punkbands in Chemnitz üer 65.000 Menschen mobilisiert haben, für eine gute Sache einzutreten und die Stimme zu erheben, habe ich auch ein Lied geschrieben, es richtet sich gegen Gewalt und Tierleid und wirbt für mehr Toleranz und Liebe und ich bin mir sicher, dass mit diesen Zeilen endlich jedem klar wird:
Wir wir müssen einfach friedlicher und achtsamer miteinander umgehen.
Inspiriert dazu wurde ich übrigens durch die Textvorlagen von Feine Sahne Fischfilet und K.I.Z. , denn sie haben mir vorgemacht, wie die Lyrik erfolgreicher Protestsongs gegen Hass und Gewalt und menschenverachtendes Gedankengut aussehen muss, damit man die Menschen erreicht, vom Bundeskanzler empfohlen wird und im Livestream der großen Sender läuft.
Dass ich da vorher nie drauf gekommen bin!
Danke an dieser Stelle, den feinsinnigen Dichtern der anspruchsvollen Lyrik der Hasslieder.
Wir haben so viele Künstler und Bands, die wirklich singen können und die mit ihrem Auftritt wirklich ein lautes und klares Signal gegen RECHTSEXTREMISMUS, gegen HASS und für Toleranz hätten setzen können…ohne dabei neuen Hass zu verbreiten. Aber man entschied sich für andere, warum auch immer… Ganz am Ende des Blogs ist eine Kostprobe, falls ihr die Texte, die dort vorgetragen wurden, nicht kennt…
Obwohl mir bei aller Anstrengung nicht gelungen ist, so sinnfrei und menschenverachtend zu texten, wie die Vorlagen… ich bin gespannt, ob der Bundespräsident auch meinen Text für ein Konzert empfiehlt.  (*hoffnungsvoll*) ❤ 
VORSICHT SATIRE !!!!
„Eingezwängt in Stahl und Gitter,
ohne Hoffnung ohne Recht
warten sie auf meine Stimme,
seh ich ihr Leiden wird mir schlecht,
muss ich weinen, schreien, rotzen,
möcht´ich vor Lobbytüren kotzen.
Ich scheiss auf Sitten, auf eure Werte,
ihr seid ein Schandfleck für die Erde
Hey du mieses Schlachterschwein
ich komme zu dir heut Nacht,
dann steck ich dir mein Messer rein
und schlacht´ dich einfach ab.
Dann spritzen Blut, Gedärm und Hoden,
auf den weißen Kachelboden.
Hey, hey, hey … Gerechtigkeit…mit dem Messer gegen Leid!
Schlag den Lobbys in die Fresse,
hau die Fenster ein, der Presse,
bis sie endlich Eier zeigen,
der Industrie die Meinung geigen.
Hey, hey, hey… Gerechtigkeit… mit Faust und Steinen gegen Leid.
Schmeiss Bomben drauf, wo Tiere leiden
Sadisten zuckende Körper zerschneiden,
dann frag ich sie, wie gut das tut,
und lösch sie aus, die miese Brut.
Hey hey hey…Gerechtigkeit…mit der Zündschnur gegen Leid.
Ich hab in der Schule fleissig gelernt…
Ich hab in der Schule fleissig gelernt…
Brauch kein Pferd, und auch kein Affen
lass euch in eigne Spiegel gaffen:
Erkennt ihr eure Wut, den Hass?
Wer solche Scheisse hypt ist krass.
Wer denkt mit solcher Art Satire
etwas zu schaffen, für die Tiere
verwechselt Kunst mit Müll und Gülle.
Sein Haupt in Sack und Asche hülle!!!!
MEINE AUFRICHTIGE ENTSCHULDIGUNG AN ALLE, FÜR DIE UNSÄGLICHE SPRACHE.
Aber mir war wichtig aufzuzeigen, wie man es bitte NICHT machen sollte, wenn man sich ein Quentchen Anstand und Werte bewahren möchte. Wenn man nicht möchte, dass Kinder solche unsäglichen Textzeilen mitgröhlen.

ICH DISTANZIERE MICH AUSDRÜCKLICH VON DIESEN ZEILEN, SIE SOLLTEN EINZIG ALS ANSCHAULICHES BEISPIEL DIENEN, WIE DEGENERIERT UNSERE WAHRNEHMUNG MITTLERWEILE IST, DENN WESENTLICH WIDERLICHERE TEXTZEILEN WURDEN VON 65.000 KRITIKLOS, JA SOGAR FRENETISCH, GEFEIERT…FÜR DEN GUTEN ZWECK…ICH FAND DAS SEHR VERSTÖREND!

Übrigens brachte ich es nicht einmal in einem ausdrücklich gekennzeichneten Satire Beitrag übers Herz, Polizisten mit Hassnamen zu versehen, wie das in den Songtexten auf dem #wirsindmehr Konzert der Fall war. Das ist so ein Grundsatzding….Werte…Verfassung und so, auch wenn das heute für die Meisten keine Rolle mehr spielt. Man möge mir diese Unterlassung bitte nachsehen…andere sind da nicht so kleinlich..
Über die Band „Feine Sahne Fischfilet“ hieß es in einem Verfassungsschutzbericht:
…“sie spreche „ihrem politischen Gegner das Recht zur Ausübung der genannten Grundrechte schlicht ab“. Zwischen 2009 und 2016 gab es zudem 16 Ermittlungsverfahren gegen Bandmitglieder, unter anderem wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Raub und Nötigung. Und diese Band sollte nun also ein „Zeichen gegen Gewalt“ setzen. Ausgerechnet. Und nicht nur die…“
(Philippe Debionne, Berliner Zeitung)

Hier ist einer der Texte, die tatsächlich auf dem Chemnitzer Konzert vorgetragen wurden, Zeilen die frenetisch mitgesungen wurden, auch von Jugendlichen, bei denen ich mir nicht wirklich sicher bin, in wieweit sie Kunst und Satire unterscheiden können…

„…Ich mach Mousse aus deiner Fresse
Boom verrecke
Wenn ich den Polenböller in deine Kapuze stecke
Die halbe Schule war querschnittsgelähmt von mei’n Nackenklatschern…
…..Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse…

…Trete deiner Frau in den Bauch, fresse die Fehlgeburt…

…Sei mein Gast, nimm ein Glas von mei’m Urin und entspann dich…

Ist eine Frau nicht nackt, dann beschmeiss ich sie mit Scheine
Macht sie sich dann nackt, dann beschmeiss ich sie mit Steine

…Wenn wir wieder da sind, Vierer mit Tommi und Annika
Vom Speed sieht uns’re Pisse, mittlerweile aus wie Sangria…

…Eva Herman sieht mich, denkt sich, was’n Deutscher
Und ich gebe ihr von hinten, wie ein Staffelläufer
Ich fick sie grün und blau, wie mein kunterbuntes Haus
Nich alles was man oben reinsteckt kommt unten wieder raus…

Ich war in der Schule und habe nix gelernt
Doch heute habe ich eien Affen und ein Pferd…

…Ich rasiere mein Äffchen und lass es anschaffen
Tret so lange auf dein Kopf bis vier und drei acht machen
Die Missgeburt vom Jugendamt wird sich eine Kugel fangen…

…In der Schule hatte ich eine eins im Tiere quäl’n
Nach meinem Uppercut kannst du dein Arsch ohne Spiegel seh’n…

…Ich hoff, dass ihr bald alle abhaut in die Staaten
Zum Geburtstag wünsche ich mir, dass ihr aufhört zu atmen…“

( Auszüge aus dem in Chemnitz vorgetragenen Liedertext: „Ein Affe und ein Pferd“ von K.I.Z)

 

Ich für meinen Teil, setze  lieber andere Zeichen gegen Rechtsextremismus, gegen Gewalt  und Hass, denn wer mit Schmutz wirft, wird zwangsläufig immer auch selbst schmutzig, … Ich stehe entschieden gegen Brauntöne, ganz gleich, aus welchem politischem und ideologischem Gülletopf  sie stammen…ganz gleich, ob sie stahlblau oder schillernd bunt verpackt wurden…
Peace. ❤
Tierschutz

Fiona…die Katze, die wie ein Hund gehorchen sollte …eine wahre Geschichte

Manche Katzen haben das Pech, einfach immer zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Fiona war so eine Katze. Zunächst machte sie den Fehler, überhaupt geboren zu werden. Das ist sehr verhängnisvoll, denn es bedeutet, ein Leben geprägt von Hunger, Krankheit und Schmerzen, beständige Gefahren und meist ein unschönes Sterben, kommt man als heimatloser Streuner auf die Welt. Doch zunächst sah es so aus, als wären die Götter einsichtig und wollten ihren Fehler wieder gut machen. Fiona wurde bei einem freiwilligen Helfer aufgenommen, denn sie war sehr liebenswürdig, vertrauensvoll und dazu wunderschön. Sie sollte nicht auf der Straße bleiben und sicher hätte sie gute Chancen, von einem lieben Menschen adoptiert zu werden. Und genau das passierte dann auch. Fiona erhielt nicht nur ihren Namen sondern auch ein Zuhause.

Leider hatte man versäumt, dieses Zuhause genauer unter die Lupe zu nehmen. Das passiert sehr oft und während bei uns alle zukünftigen Adoptanten auf Herz und Nieren geprüft, argwöhnisch begutachtet und manchmal sogar schon fast auf aufdringliche Weise begleitet werden, damit nur ganz sicher alles gut geht und unsere Schätze den idealen Menschen und Platz finden, sind sie in vielen Fällen auf sich allein gestellt, nachdem sie jemand in eine Transportkiste gepackt hat und abgeholt. So erging es Fiona.

Ihr neues Zuhause, das erste Zuhause, das sie überhaupt kannte, war eine Katastrophe. Fionas Besitzer hatte sich in den Kopf gesetzt, sie zu erziehen wie einen Hund. Auch die Erziehungsmaßnahmen, die er anwendete, ähnelten denen, die in schlechter Hundehaltung angewandt werden: Schläge, Strafen und scharfe Worte.
Die arme Katze wusste nicht, was man überhaupt von ihr wollte, ihre Angst wuchs mit jedem Tag und als man bei SCARS endlich durch Zufall von ihrem Schicksal erfuhr und sie mit viel Tricks und Kniffen aus der trostlosen Lage befreite und in die Cattery holte…da war es bereits zu spät. Fionas Seele war beschädigt.
Aus der zutraulichen und freundlichen Katze war ein argwöhnischer, ängstlicher „Shadow“ geworden…eine Schattenkatze, die Menschen verabscheute und jedes Vertrauen verloren hatte.

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Nicht anfassen…und nicht ansehen…ich bin unsichtbar!

Ich muss zugeben, dass ich mich nicht übermäßig für sie interessierte, denn bei einem ersten Besuch in der Cattery Athen hatte ich damals nur Augen für Iron. Trotzdem fiel mir Nafsikas trauriger Unterton auf, mit dem sie in zwei, drei Sätzen Fionas Schicksal umriß. Dann vergaß ich sie wieder, zwischen all den täglichen Notfällen, niedlichen Babies, sterbenden Unfallopfern und misshandelten Seelchen. Bis…ja bis Pax aufgenommen wurde und ich mir überlegte, seine Geschichten dazu zu nutzen, auf andere „Ladenhüter“ in der Cattery aufmerksam zu machen.
„Bitte nimm Fiona“…schrieb mir Nafsika. Und ich war erschüttert, dass sich auch nach 1.5 Jahren nichts an ihrem Zustand verändert hatte. Fiona war scheu, Fiona hasste Menschen, Fiona würde wohl den Rest ihres Lebens in dem winzigen Zimmer in der Cattery verbringen und vergeblich auf ein Wunder warten. Es war an der Zeit, das zu ändern!

Also ließ ich Pax erzählen…von einer traurigen Prinzessin, die sich Nachts in den Schlaf weint und für die wir uns alle so sehr eine 2. Chance erhofften und die er immer mit seinen klugen und einfühlsamen Worten tröstet. Schattenkatze Fiona erreichte dadurch viele, viele Leser und dann hatte sie zum ersten mal in ihrem Leben wirklich Glück. Den Jackpot, um genau zu sein!

Iris, die in unserem Frieden für Pfoten Team aus der Schweiz unterstützt und dort ihr Herz und Haus für besondere Notfellchen weit offen hat, sie beschloss, Fiona zu sich zu holen. Sie sollte alle Zeit der Welt erhalten, sich zu überlegen, ob sie nicht doch wieder Vertrauen fassen möchte und falls nicht…dann würde sie immerhin mit anderen Katzen in einem wunderschönen, großzügigen Zuhause leben, wo sie liebevoll umsorgt wird.
Gesagt getan. Aus Prinzessin Fiona wurde Lady und aus der Schattenkatze aus Griechenland wurde eine Schattenkatze in der Schweiz.
Katzenflüsterin Iris ließ die verstörte und misstrauische Lady ganz in Ruhe ankommen. Sie sprach freundlich mit ihr, reichte aus sicherer Entfernung kleine Leckerbissen und ich vermute, sie schickte ihr auch tonnenweise Heil-Energie und kommunizierte auf Ebenen, die nicht jedem zugänglich sind <3. Was auch immer Iris getan hat…es hat funktioniert ❤
Ein paar Monate…  und dann begann unsere Schattenkatze wieder zu strahlen.
Mittlerweile ist sie überall mit dabei, mittlerweile darf Iris sie sogar streicheln und ich bin mir sicher…Lady wird bald ihr Talent als Seelenkatze entdecken und irgendwann treffen die ersten Kuschelbilder ein..
Woher ich das weiß? Ihre Augen haben es mir längst verraten ❤

Dankeschön, liebe Iris, Dankeschön, liebe Nafsika…und Dankeschön Pax…du hast einigen Schattenkatzen aus der Cattery ins große Glück verholfen ❤

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Lady heute…entspannt…flauschiger…weicher …glücklich ❤
Tierschutz

FAITH und die Liebe …das Tagebuch geht weiter

Ohhh, ich bin so dumm! … Ganz zu Beginn, als ich auf dem Weg war,  dich von Rena abzuholen, da habe ich mir fest vorgenommen, mich nicht zu sehr an dich zu binden. Aus Egoismus, weil ich mich vor meinen eigenen Gefühlen schützen wollte.

Gott oder wie immer sein Name ist, muss herzlich über meine Pläne gelacht haben, denn ich habe total versagt. Weißt du, ich änderte meine Meinung gleich im allerersten Moment, als ich dich samt deiner Armee von Flöhen unter mein T-Shirt steckte.

Jetzt, nach einer guten Woche, fühle ich Liebe…nur innige Liebe für dich. Sie ist so stark, dass es mir sogar gelang, Angst und Traurigkeit in Liebe umzuwandeln, während ich dir glückliche Erinnerungen schenkte. Anstatt zu weinen, jedesmal wenn es dir nicht gut ging. Ich wandle meine Tränen in die nächste Party für dich um, wenn du krank bist…einen Tag am Strand…einen Spaziergang am Hafen…oder ein Ritt auf meinem Fahrrad.

Auf diese Weise fand ich heraus, dass Lieben ein Prozess der Heilung ist. Nicht nur für dich sondern auch für mich. Denn jedesmal, wenn ich in deine weit geöffneten, blauen Babyaugen schaue, fühle ich mich so angefüllt mit Liebe, dass da absolut kein Platz mehr für Hass oder andere negative Gefühle mehr bleibt…und alles nur deinetwegen …denn es passiert nur, wenn du meinen Blick erwiderst, mein Baby Junge Faith…

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PSSSST!!!! Hier schreibt Faith…Meine Mama ist gerade wieder eingeschlafen…Aber wenn sie sagt, dass ich gerne am Strand bin, dann meint sie, …ich bin sooooo, soooo gerne am Strand! Ich liebe ihn!!! Ich zeige euch hier den Beweis, das Video, von meinem Tag am Strand…und dazu sende ich euch meine Liebe…Ihr habt keine Ahnung, wie viel Liebe für euch in meinen winzigen Körper versteckt ist.

Dicke Katzentatzenumarmung

Euer Faith

(Martha Politis Athanassiou)

Tierschutz

Faith Tagebuch …Lieber Himmel…ich winke dir…

Liebes Tagebuch…Ich bin es, Faith. Heute schreibe zur Abwechslung einmal ich selbst. Es ist ja schon ein paar Tage her, seit Mama dir das letzte Mal geschrieben hat. …In der Zwischenzeit habe ich sie 24 Stunden/7 Tage die Woche in Atem gehalten.

Ich habe in ihrem T-Shirt geschlafen oder meine winzigen Krallen an ihrer weichen Haut erprobt (dabei habe ich ganz nebenbei heraus gefunden, dass ich die Krallen sogar zum Klettern benutzen kann oder um ihr zu entwischen). Aber nach dem Entwischen hat es kaum 5 Minuten gedauert, bis sie mir schrecklich fehlte und ich musste zittern und weinen, damit sie mich schnell wieder einsammelt.

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Oh, und dann habe ich auf ihre Lieblingsbluse gepinkelt, die mit den Blumen. Aber sie war nicht böse auf mich, ganz im Gegenteil! Mama Martha staunte über meine tolle Pfütze und sagte, das wäre eine großartige Leistung für einen Winzling wie mich und dass sie daran erkennen kann, ich werde mit jedem Tag kräftiger!

Gestern Nacht blieb sie länger auf und nähte ein besonderes Kleidungsstück, um mich besser bei sich tragen zu können.  Denn inzwischen kann ich ganz prima aus ihrer Blumenbluse schlüpfen (mein Klo, ihr wisst schon…)  und jetzt habe ich eine kleine Tasche bekommen, extra für mich! Jetzt sehen wir nicht mehr aus, wie Mensch und Kätzchen, wenn wir spazieren gehen sondern wie Känguru Mama und ihr Baby.

Man sagt, ich wäre nach wie vor viiiel zu klein und zerbrechlich aber ich denke, ich bin jetzt schon groß genug, um Freundschaften zu schließen…. Puma, Athena, Noel und Lucky waren die ersten, die mich als zukünftigen Kater akzeptierten und nicht mehr nur als Heulbaby und Spielzeugkatze. Denn das möchte ich werden: ein stolzer Kater! Vielleicht wissen sie, dass ich mir fest vorgenommen habe, zu bleiben und eines Tages…genau so ein Kater zu werden!

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Auf diesem Bild hänge ich ein bisschen mit meiner Freundin Athena ab und winke dem Himmel auf Wiedersehen. Dem Himmel, der für die Menschen verschiedene Bedeutungen hat und der noch ein bisschen auf mich warten muss. … „Ein andermal, lieber Himmel… ich habe noch viel vor…und werde nicht zu dir kommen…“

So, das war es erstmal. Bald werde ich dir wieder schreiben, liebes Tagebuch. Aber jetzt muss ich überlegen und mich endlich entscheiden, auf welches von Mama Marthas Shirts ich mein erstes großes Geschäft machen werde…vielleicht auf ihr Gelbes, denn Gelb und Braun passt prima zusammen.

Dicke Katzentatzenumarmung. Euer Faith

PS: Diesmal musste ich selbst schreiben, denn Mama ist erschöpft eingeschlafen. Keine Ahnung, warum sie immer so müde ist…

 

(Thank you dear Martha Politis Athanassiou for this lovely diary ❤ )

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DANKE MARTHA ❤
Katze, Kurzgeschichten, Seelenmarzipan, Tierschutz

Ein Winzling namens FAITH…weil wir einfach glauben müssen!

Gestern schrieb mir Rena. Es war eines der regelmäßigen Updates. Was gerade passiert, was alles erledigt werden muss und wer Neuzugang ist und natürlich auch ein bisschen privater Austausch. Jeden Tag kommen diese Nachrichten von vielen Stellen und sie senden mir dann meist auch Bilder mit. Manche dieser Bilder mag ich gar nicht ansehen.
Die toten Kätzchen in Eimern, Mülltüten, am Straßenrand oder in grauenhaftem Zustand, wenn man sie noch lebend auffindet…sie schneiden mir am meisten ins Herz.
Keine Ahnung warum…vielleicht weil diese Kätzchen für mich die Verkörperung der Unschuld und Wehrlosigkeit sind und der Gedanke daran, was wir ihnen antun ist unerträglich.
Ich scrollte die mitgesendeten Bilder schnell weiter.  Am besten gar nicht hinsehen. Es reicht, die Zusammenhänge zu überfliegen, denn ich weiss, das unser Team aufgreifen wird, ich muss mich nicht zwingend kümmern und überhaupt…mein Herz hatte eine Überdosis Leid die letzten Jahre. Nicht alles meine Baustelle. Es gab verschiedene Gründe, warum ich die Eingangstüre zum Wohnbereich meines Herzens erst einmal verriegelt hatte. Auch und besonders für Notfälle. 

Dann sah ich doch genauer hin, was Rena mir geschickt hatte. Ein Kätzchen aus dem Müll, das sie gefunden und an Martha weiter gegeben hat, zur Intensiv Pflege. Die Chancen sind denkbar gering. Es war nicht nur in eine Plastiktüte gestopft sondern auch noch mit einer roten, klebrigen Flüssigkeit getränkt worden. Das macht man oft, damit das Kätzchen schneller auskühlt und stirbt. Jetzt war dieses Würmchen also bei Martha in Obhut, deren Seele ungefähr genauso dünnhäutig ist , wie meine. Eigentlich sollte man uns den Umgang mit leidenden Tieren verbieten…

Oh ich wusste sofort, wie es Martha gerade gehen mag.
Sparkle und die emotionale Achterbahnfahrt, die für uns in einem Voll-crash endetet (der vorhersehbar war…aber wir wollten es einfach nicht wahrhaben) …all das war sofort wieder ganz nah. Wie sehr hatten wir gehofft, sie bringt ihn durch. Ich überlegte, ob ich Martha schreiben sollte, tat es dann aber doch nicht.

Sie würde sich melden, wenn es etwas zu erzählen gab…von bangen Stunden und langen Nächten ohne Schlaf…von der Angst, wenn die Atemzüge langsamer werden, oder aussetzen…von der akribischen Beobachtung wie viele Tröpfchen Milch getrunken wurden…von überflutender Liebe und Zärtlichkeit für ein so kleines Wesen und von Trauer…weil man genau weiss, wie gering die Chancen sind und dass gerade Unzählige in Müllcontainern, Plastiktüten und in Wassereimern ihr kleines Leben aushauchen. So ist das nun einmal und wenn kein Wunder passiert, wird es wohl noch sehr lange so sein.

Heute Morgen kam eine Nachricht von ihr.  Offensichtlich hatten wir wieder einmal die gleichen Gedanken. Manchmal benötigt man keinen Messenger, um sich zu verständigen.

„Ich weiss dass du dich das gerade fragst…aber das Kleine lebt noch.“

„Bitte schreib mir, was passiert. Ich würde gerne daran teilhaben…, schreib ein Tagebuch. Ich wäre glücklich, es übersetzen zu dürfen“ antwortete  ich ihr, entgegen aller guten Vorsätze …und  plötzlich war sie wieder einen Spalt offen, die Türe in mein Herz, die eigentlich zu bleiben sollte.

Hier ist Marthas berührendes Tagebuch:

TAG EINS

Wie lange dauert ein Moment? Eine Minute, eine Stunde, einen Tag? Er dauert eine Ewigkeit, denn dein „Für immer“ ist in meinem Herzen verankert und nicht in Zeit zu messen. Eine Ewigkeit…so lange du Liebe teilen kannst, es ist pure Liebe, wie purer Vodka, ohne Eis…

Rena fand dich im Abfall und von dort habe ich dich sofort mitten in mein Herz gesetzt, auch räumlich, unter mein T-Shirt, an meine Brust, auf der linken Seite und mit dir auch all deine Flöhe und noch irgendeine klebrige Flüssigkeit aus dem Müllcontainer. Ich fragte dich, ob du gerne bleiben würdest und du hast mir geantwortet, indem du um dein kleines Leben kämpfst, das tust du nach wie vor und dieser tiefe, viel zu tiefe Schlaf scheint deine Seele zu verlocken, für immer darin zu verweilen.

Also habe ich dir versichert, es wäre OK, zu gehen, wenn du das möchtest. Du du hast meine Frage damit beantwortet, indem du auf meine Hand gekrabbelt bist, in die du perfekt hinein gepasst hast und dort bist du geblieben.

Also habe ich dich zurück in mein Herz gesetzt, im übertragenen Sinne aber auch wörtlich und dann haben wir gemeinsam einen langen Spaziergang gemacht. Ich habe versucht, dich gut unter meinem T-Shirt zu verstecken, damit die Leute nicht zurück schrecken und uns mit Fragen aufhalten. Weisst du, die meisten fürchten den Tod, als wäre er etwas ansteckendes ( als würden wir am Ende nicht alle einmal sterben) …

TAG ZWEI

Du bist immer noch da. Ich spüre, wie du dich bewegst. Und wenn du es einmal nicht tust, dann ist meine Trauer so heftig, dass ich gar nichts mehr fühle. Und wenn ich dann doch wieder etwas von dir bemerke, dann bin ich die glücklichste Person der Welt…zumindest für einen Augenblick. Für diesen Augenblick. Denn dieser Augenblick ist unser „FÜR IMMER“…und jeder Moment, den wir teilen, wird das auch sein…Ich werde da sein, ganz gleich, was passiert, so wie ich es dir versprochen habe und ich weiß, du bist 70 Prozent Seele und 30 Prozent Fleisch…trotzdem hörte ich mich gestern sagen „Sparkle..Bist du das? Hast du mir Faith geschickt. Kann er diesmal bitte bleiben? Bitte!!!! Und mir war so, als hätte ich gehört, wie er JA sagte…

 

Es ist drei Uhr morgens und ich musste dich in dein Bettchen legen, nur für ein paar kurze Stunden, denn ich musst einfach ein wenig schlafen und ich hatte Angst, dich zu zerquetschen, wenn du weiter an meiner Brust liegen würdest. 
Also legte ich dich direkt neben mir ab und machte ein Nickerchen auf der Couch.
10 Minuten später hast du angefangen zu weinen, und die Tonlage deines Stimmchens verriet mir, dass etwas fürchterlich falsch ist.
Ich griff nach dir, du warst heiss und konntest kaum atmen.
Ich konnte auch kaum atmen, vor Sorge.
Schnell setzte ich dich zurück an den Ort, wo du mein Herz spüren konntest und schlagen hören…und ich deines.
Ich war sicher, dass ich auch dich verlieren würde…auf eine Weise, die mittlerweile vertraut war. Und ich versicherte dir, dass es OK ist, wenn du es nicht mehr aushälst und gehen möchtest.

Aber du bist nicht gegangen. Du folgtest dem Rhythmus meines Herzens und nach ein, zwei Fehlversuchen, hast du wieder regelmäßig geatmet.
Auch am Morgen warst du noch da. Viel zu heiss, krank und schwer atmend…aber lebendig…immer noch verbunden mit dieser Welt und mit meinen Herzen.

EIN PAAR TAGE SPÄTER
HEUTE 21-08-2018

Willenskraft Level 0 . Ich musste dich immer dazu zwingen, jede Stunde 1ml Milch zu trinken, damit du am Leben bleibst.

Willenskraft Level 2
Heute hast du damit begonnen, von allein zu trinken und du hast fast das ganze Fläschchen geschafft!!!
So begann dieser wunderbare Tag um 5 Uhr Morgens und seitdem hat mein Herz Party .
Ich feiere auch die Kratzer, die du mir verpasst hast, als du fandest, mein T-shirt wäre nicht länger groß genug für dich und du wolltest die Welt erkunden (zumindest meine Nase, meine Augen, meine Ohren und hoffentlich auch bald den Rest von mir)…denn jetzt hast du die Energie, das auch zu tun.

Du bist nach wie vor krank und extrem winzig, aber du schläfst jetzt weniger, sogar dein Schreien klingt jetzt anders. Es klingt eher verwöhnt als krank.
Es ist mir gelungen, deine erste Flaschen Mahlzeit zu filmen. Ich schau es mir immer und immer wieder an, du bist so friedlich und ruhig. Ich denke, das was dir erst vor einer Woche in der Tüte, übergossen mit Flüssigkeit und entsorgt in einem Abfallcontainer angetan wurde, ist für immer aus deinem Gedächtnis verschwunden.
Ich denke, du hast den Menschen inzwischen vergeben…und ich denke auch, wenn irgendwo tatsächlich ein Gott existiert…dann vor allem in den Seelen der Tiere. Vergebung ist Gottes Atem in ihren Herzen und heute war ich gesegnet, das in dir zu spüren, mein kleiner Faith (Glaube) .

 

 

Mein Baby Junge Faith…unser letzter Tagebuch Eintrag fühlte sich so komisch an.

Obwohl du mir einen Tag voller Hoffnung geschenkt hattest…in der Minute in der ich fertig geschrieben hatte und abgesendet, machte eine bedrückende Vorahnung mich schier wahnsinnig.
Angst lähmte meine Glieder wenn ich an den bevorstehenden Tag dachte. Ich dachte kurz daran, auch das mit Bettina zu teilen, sie findet immer einen Weg um meine Ängste etwas leichter zu machen. Aber dann beschloss ich, ich sollte ihr eine Pause geben anstatt die Freude über die letzten guten Nachrichten mit meinen Ängsten zu überschatten. Ich dachte, jetzt verliere ich langsam den Verstand…mit so unsinnigen Ängsten.

Aber leider zeigte der nächste Tag, dass sie nicht unbegründet waren.
Gestern bist du also aufgewacht, jedes Lebensfünkchen sickerte aus dir, und du hast über Nacht das Leben in dir genauso entsorgt, wie man dich vor einer Woche im Müll entsorgt hatte. Wieder glaubte ich…dies ist das Ende.
Ich entschied, dich nicht zum Tierarzt zu bringen, da ich nur zu gut wusste, dass du viel zu winzig für alle Behandlungsoptionen bist …
stattdessen nahm ich dich mit ans Meer. Jetzt war es deine Entscheidung.

Aber ich denke, es hat dir dort gut gefallen. Wahrscheinlich hast du deshalb deine Meinung geändert und beschlossen, nicht zu gehen, vielleicht noch nicht. Wer weiss…
Heute war also ein besserer Tag für dich und deshalb war heute auch ein besserer Tag für mich. Aber niemand weiss, was der morgige Tag bringen wird.
Was auch immer es sein wird…ich werde bei dir sein, mein Baby Junge …

(Big hug Martha for these touching and beautiful words of love …and kisses to our little „aura diver“ Faith 

Fortsetzung folgt…

 

Tierschutz

Die Grünen stimmen für Tierquälerei!!!

Wie grausam darfs denn sein?

Angenommen, ich wäre Anhänger eines sehr verbreiteten Kultes, der auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet und wollte für die bevorstehende Halloween Feier ein paar Lämmer bei lebendigem Leib aufschlitzen, sie an den Füßen aufhängen, sie langsam ausbluten lassen und dann verzehren.

Der Gott meines Kultes ist sehr eigen und eine Betäubung, die den Vorgang zumindest etwas humaner gestalten würde, entspricht nicht seinen Vorstellungen, denn das Leid und das Schreien der wehrlosen Wesen gehört für ihn zwingend dazu.

Angenommen, ich würde einen Antrag stellen, diese grauenhafte Prozedur, ohne Betäubung in einem Schlachthof vornehmen zu lassen, auch wenn sie gegen das geltende Gesetz hierzulande verstösst.

Angenommen, ich fordere diese Sonderregelung einfach für mich ein. Das Tierschutzgesetz ist zwar im Grundgesetz verankert…aber hey, es ist nicht alle Tage Halloween. Religion geht vor! Mein Gott ist wichtiger als das Leid und die Angst der wehrlosen Geschöpfe, die ich ausbluten lassen möchte.
Dauert der Todeskampf eben etwas länger, so what? Andere schlachten schließlich auch und im übrigen ist mir das Grundgesetz egal. Mein Kult geht vor!

Unter Schächten versteht man die Schlachtung eines Tieres ohne vorheriger Betäubung: Einem unbetäubten Tier wird der Hals mit einem Messer von der Kehle aus durchschnitten. Dabei werden bei vollem Bewusstsein Haut, Muskeln, die Halsschlagadern, die Luft- und Speiseröhre sowie die daneben befindlichen Nervenstränge durchtrennt. Die Tiere durchleiden einen Todeskampf, der Minuten andauern kann, mit höllischen Schmerzen, Atemnot und Todesangst bis sie schließlich verbluten.

Ich weiss nicht ob in meinem erfunden Szenario, unter anderem die GRÜNEN und die FDP, FÜR meinen Antrag auf die Sondergenehmigung bestialischer Tierquälerei gestimmt hätten.
Im Falle der Tiere, die anlässlich des bevorstehenden islamischen Opferfestes OHNE Betäubung in Deutschland geschächtet werden sollen, (wo das eigentlich streng untersagt ist) haben sie das jedenfalls getan. Anstatt endlich das Leid in den Schlachthöfen mit aller Macht einzudämmen, die unsäglichen Misstände dort unaufhörlich und lautstark anzuprangern, setzten sie einfach noch eins drauf.

Die AfD hatte im Landtag im Februar ein Ende der Ausnahmeregelung aus Tierschutzgründen verlangt, schließlich stimmten die Abgeordneten aber mehrheitlich für den Vorschlag von Grünen und FDP, darüber zunächst mit den muslimischen Verbänden zu beraten. (Zitat aus dem unten stehenden Artikel der PAZ))

Dabei ist das Schächten in der Bundesrepublik eigentlich ausdrücklich verboten. So will es das Tierschutzgesetz. Doch es gibt Ausnahmen für Religionsgemeinschaften.

Der Präsident von Deutschlands wichtigster tiermedizinischer Organisation, der Bundestierärztekammer, Dr. Ernst Breitling, hat ein Gutachten zum betäubungslosen Schlachten in Auftrag gegeben. Dieses Gutachten hat weltweit über 70 Untersuchungen ausgewertet.

Hauptergebnis dieser Studie:

Wissenschaftlich erwiesen ist, dass es selbst unter optimalen Bedingungen bei dem überwiegenden Teil betäubungslos geschlachteter Tiere, … zu erheblichen Leiden und Schmerzen kommt.“

Pfui! GRÜNE Partei, Verräter der Tiere!!!! Das ist nicht tolerant und auch nicht kulturell bereichernd sondern einfach nur Scheisse!!!!

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Alles bei vollem Bewusstsein.

 

“ Trotz einer Debatte um ein Verbot des betäubungslosen Schlachtens von Tieren nach islamischem Ritus hat es in Niedersachsen zum bevorstehenden Opferfest erneut eine Ausnahmegenehmigung gegeben. Ein Schlachtbetrieb habe mit einer Sondergenehmigung eine niedrige dreistellige Zahl von Tieren geschächtet, teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Montag mit….“ ( Zitat aus dem Artikel in der PAZ Peiner Allgemeine Zeitung)

Hier geht es zum vollständigen  Artikel

Und noch etwas Wichtiges zum Schluss:

Wird das Schächten von der AfD nur instrumentalisiert? Ich gehe davon aus. Ändert das etwas für die betroffenen Tiere?

Sind sie die besseren Tierschützer? Ganz sicher nicht…Beispiel: Thema Wolf Abschuss. Lasst euch bitte nicht täuschen! Siehe auch diesen Blog dazu:  https://guteskarmatogoblog.wordpress.com/2017/04/22/afd-cdu-und-die-kaninchen/

Haben wir nicht selbst bereits genug Leid und Todesqualen an den Schlachthöfen? Ja, leider, und es ist ein Unding, ein Irrsinn, dass nach wie vor niemand Einhalt gebietet. Wo bleiben die Grünen, um endlich entschieden dagegen aufzutreten?

Richtet sich mein Protest gegen den Islam oder gegen Religionsfreieheit? Nein, gegen zusätzliche Tierquälerei und die Wahllügen der Grünen in Sachen Tierschutz! 

Welche Partei setzt sich wirklich für Tiere ein? Die Tierschutz Partei und sie benötigt Unterstützung!

Sollte man nicht erst alle Misstände beheben, die bereits an den Schlachthöfen und auf auf den unsäglichen Transporten vorherrschen, sollte man nicht erst vegan leben, ehe man die Stimme erhebt?  Wir bleiben jetzt also alle still und warten, bis auch der letzte im Land Veganer ist, ehe wir Misstände kritisieren? Diese Haltung ist ein Freibrief für die Massenindustrie, für jede Form der Tierquälerei und hilft den betroffenen Tieren nicht weiter. Jeder Schritt zählt!

Wenn jetzt niemand die Grünen aufrüttelt, alle Parteien, die sehr wohl Einfluss hätten, dem betäubungslosen Schächten entschieden entgegen zu treten, dann fügen wir noch ein weiteres Unrecht hinzu. Wollen wir das wirklich???

Hier ist noch ein interessanter Artikel über das Schächten:

Schächten ist Tierquälerei

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Bitte sei DU meine Stimme!!!!

Dieser Kommentar zu meinem Blog, hat mir gut gefallen hat…und er könnte vielleicht einigen Anregung geben, wo man guten Gewissens unterstützen und das Kreuzchen setzen könnte, bei der nächsten Wahl:

 Ich halte mich normalerweise mit politischen Äußerungen zurück (da das wenn man Parteimitglied ist immer wie Werbung klingt obwohl es inhaltliche Äußerungen sind und wir Politik brauchen um die Gesellschaft zu verändern!), aber hier muss ich was sagen: Die Grünen stehen schon lange nicht mehr für Tierschutz (wenn sie es jemals überhaupt getan haben). Wer politisch etwas für die Tiere tun möchte, muss die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wählen. Klar sind wir eine kleine Partei, aber eine große unter den kleinen und wir wachsen und haben bei den U18-Wahlen bereits über 5% erreicht. Zur EU-Wahl im nächsten Jahr gibt es übrigens keine Prozenthürde, dh wir werden auf jeden Fall 1, vielleicht auch 2 Abgeordnete in Brüssel haben und dort den etablieren Parteien ordentlich „auf den Zahn fühlen“. PS: Selbstredend sind wir gegen das Schächten, für Videoüberwachung in Schlachthöfen etc. Mit den etablierten Parteien derzeit undenkbar. (Katja Laaser)

(https://www.tierschutzpartei.de/)

Kurzgeschichten, Seelenmarzipan, Tierschutz

Wenn man jemanden fürchterlich verletzt…obwohl man das niemals wollte…

Mir geht die ganze Zeit etwas nach, was jemanden fürchterlich verletzt hat…

…ich konnte nichts dafür. Es war ein absolutes Missverständnis und dazu ein gruselig schlechter Google Translator. Und wenn man jeden Tag nackte Angst ums Überleben haben muss, ob man morgen noch ein paar Brocken für seine Tiere hat und übermorgen vielleicht gar nichts mehr und sie in der Kälte verhungern….wenn man selbst im Kalten sitzt und nicht weiß, wovon die Lebensmittel bezahlt werden sollen…
wenn man daran gewöhnt ist, dass manche Spender teilweise unverfroren sind, alles anzweifeln und besser wissen, hofiert werden möchten und leicht eingeschnappt sind und jederzeit abspringen könnten…
dann hat man natürlich Angst und liest zwischen den Zeilen, bangt um jeden Kontakt und möchte um jeden Preis alles richtig machen…

Es war Winter und es gab schon einmal einen Chat, in dem um Hilfe für Slavicas Tiere angefragt wurde.
Einige waren begeistert dabei und es wurde nicht nur über Futter sondern über die vielen kranken Tiere und 1000 andere wichtige Dinge gesprochen…aber zu viel für meine Kapazitäten.
Ich wollte mich einzig auf die benötigten Gelder konzentrieren und alles andere sollte in einem eigenen Arbeitskreis passieren. Das schrieb ich in diesen Chat, wo Slavica auch las und dazu, dass wir bereits Rechnungen erhalten hätten, Slavica also zuverlässig ist und dass ich meine Zeit am PC einteilen muss, da eine Virusentzündung das Schreiben sehr schmerzhaft macht und ich daher den Chat verlassen werde, wo jetzt alles in die Wege geleitet wurde.

Google Translator und ihre tief sitzende Grundangst, jemanden zu verlieren, der so wichtig als Unterstützer ist, machte daraus… dass ich keine Lust mehr hätte, dass mit den Rechnungen irgendetwas nicht richtig war und dass ich mich zurück ziehe…. Irgendetwas in der Art …
Sie las das und verstand die Welt nicht mehr und dann weinte sie mehrere Tage. Sie war am Boden zerstört und wusste nicht, was sie falsch gemacht hatte, sie hatte schreckliche Angst, alles zu verlieren, wagte aber nicht, bei mir nachzufragen, und ich…ich wähnte alles in bester Ordnung und fragte natürlich auch nicht bei ihr nach, weil sie sich nicht mehr meldete. Das passierte ja häufig, da Internet sehr problematisch ist, und jede Minuten im Netz teuer und kostbar für sie.

Ich wusste damals auch nicht, WIE verzweifelt die Situation vor Ort ist, wie krank sie ist, wie wenig sie tatsächlich zum Leben hat (was man sich aus deutscher Sicht auch mit viel Auslandserfahrung nur schwer vorstellen kann…hey…wir sind in Europa…)
und wie schwer all das überhaupt zu bewältigen ist.
Slavica schrieb immer nur von den Tieren, das tun viele, jeden Tag und alle Berichte ähneln sich. Sie sind alle schlimm. Von überall.
Nie kam ein Wort über ihre eigene, schwere Situation.
Ich hatte nichts falsch gemacht, im Gegenteil. Ich hatte versucht, zu helfen, was ja funktioniert hat…
aber trotzdem jemandem ein paar schreckliche Tage bereitet…mit vielen Tränen, die sicher auch gesundheitlich ein super GAU waren, mit schrecklichen Existenzängsten …weil ich vielleicht doch hätte nachhaken sollen, weil ich vielleicht den Fokus zu sehr auf andere gelegt hatte…ich weiß es nicht.
Aber es fühlt sich heute noch schlimm an, obwohl ich es zum Glück aufklären konnte.

Denn irgendwann fasste sie sich dann doch ein Herz und fragte mich, was sie falsch gemacht hat, warum sie meine Freundschaft verloren hatte und was sie tun kann, um alles wieder gut zu machen.

Die ungläubige Erleichterung, nachdem ich ihr erklärte, was Google für Mist übersetzt hat und dass wir nach wie vor für sie da sind und bereits an der nächsten Überweisung arbeiten, weil wir sie und ihre Arbeit sehr schätzen und ich sie auch als Mensch sehr, sehr gern habe… und dass wir Freunde niemals aber auch niemals aufgeben oder im Stich lassen würden…die bleibt mir noch lange in Erinnerung und seither frage ich immer nach, wenn ich länger nichts von ihr gehört habe.

Diesmal habe ich zum richtigen Zeitpunkt nachgefragt und werde alles aber auch alles was in meiner Macht steht tun, damit Slavica wieder gesund wird. Und ich bin unglaublich dankbar, dass so viele dabei an ihrer Seite stehen.
Das Leben ist nicht einfach, in einem armen Land. Armut ist noch viel bitterer, wenn man ein großes Herz hat und das Leid der Tiere dort sieht und nicht helfen kann. Armut ist noch viel bedrückender, wenn man krank ist und Hilfe benötigt. Aber alles wird leichter, wenn man Freunde an der Seite hat.

Ich hoffe, sie kann das Leuchten unserer Lichterkette der Liebe und Unterstützung, die gerade entzündet wird, bis nach Serbien spüren.

Für dich, Slavica  du bist nicht allein!!!!

Auf Facebook starten wir gerade eine Lichterkette der Liebe und Unterstützung und jeder, der dabei ein Licht entzünden möchte, ist herzlich willkommen ❤

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Wir senden Licht und Hilfe ❤

 

Unsere Freundin Slavica ist in allergrößter Not. Slavica kümmert sich in Serbien rührend um die, die keine Stimme haben: um die Tiere. Sie tut dies unter unvorstellbaren Bedingungen. Sie selbst und ihre Mutter haben zum Leben gerade einmal 50 Euro im Monat, die beiden sind auch für serbische Verhältnisse bitterarm. Für alltägliches, wie Obst, Gemüse, Hygiene Artikel, Schuhe…. ist kein Geld übrig.
Jetzt hat Slavica einen Schlaganfall erlitten. Die Behandlung in Serbien ist teuer und das meiste, was sie benötigt um gesund zu werden, ist für sie nicht verfügbar, weil nicht bezahlbar.

Sie hat nicht darum gebeten, aber wir wollen helfen, Slavica braucht uns jetzt alle. Alexandra stellt deshalb ihr Paypal Konto zur Verfügung und übernimmt somit die anfallenden Gebühren:

alexgrosche@arcor.de

Die Zahlungsbestätigung kommt von Alexander Grosche, das ist ihr Mann, auf den der Paypal-Account läuft.

An Sachspenden werden dringend benötigt:
Kleidung (Slavica Grösse XL, Ihre Mutter: Grösse XXL)
Schuhe (Slavica Schuhgrösse: 41, Ihre Mutter: Schuhgröße 42)
Handtücher
Bettwäsche
Decken
Hygiene Artikel aller Art (Damenbinden, Seife, Shampoo)
Pflegeartikel für die empfindliche Haut – Slavica hat Hautprobleme (Feuchttücher, Creme usw.)
Desinfektionstücher
und auch
Süsstoff (Stevia)
Sojamilchpulver (mit und ohne Geschmack)
Vitamine

Bitte beachtet DRINGEND die Zoll- und Ländervorschriften auf der DHL-Website.

Sammelstellen für Sachspenden sind eingerichtet für Deutschland:
Alexandra Grosche
Sportplatzstraße 40
66798 Wallerfangen

für Österreich:
Carla B. Langdon
Ottensteinstrasse 102/2
2344 Maria Enzersdorf
Austria

Danke 💖an alle die mithelfen, das Leben von Slavica zu retten:

Alexandra Grosche
Carla B. Langdon