Tierschutz

Starke Frauen im Tierschutz … du bist stärker, als du glaubst <3

Ein Auszug aus meinem Interview zum Weltfrauentag, das heute bei VETO Tierschutz erschien.

Warum findest du es wichtig, dass Frauen sich für Tiere stark machen?

„Ohne Frauen wären der Tierschutz und die Tierrechtsbewegung vermutlich bis heute noch Randerscheinungen. Zu Beginn standen zwar Männer den jeweiligen Organisationen vor, da Frauen noch keinen Zutritt als wahlberechtigte Mitglieder hatten. Die eigentliche Arbeit, der klassische Tierschutz wie er im 19. Jahrhundert begann, war jedoch von Anfang an eine Domäne der Frauen.

Tierschutz ist gelebte Nächstenliebe, ein Feld, das den Frauen ohnehin gern überlassen wird, denn damit sind weder Geld noch Ehre zu holen. Das hat sich bis heute kaum geändert. Vor allem Frauen waren es, die unzähligen Tieren aus der schlimmsten Not halfen, die unzählige Leben gerettet haben. Heute haben wir ungleich bessere Optionen an vorderster Front für die Tiere einzustehen. Diese sollten wir nutzen.“ …

Wenn ihr weiter lesen möchtet…hier geht es zum Link ❤

Tierschutz

Wenn plötzlich ein Lichtstrahl der Hoffnung in ein dunkles Gefängnis leuchtet…

„…Nach und nach war die stinkende Kacke überall, meine …und die der anderen Gefangenen. Sie lag da, wo ich gegessen habe, wo ich gelaufen bin und wo ich geschlafen habe… Es gab kein Entkommen! Der Geruch fraß sich in meine Nase, er war überall, bis er irgendwann ein Teil von mir wurde. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Katzen dazu, auch winzige Kätzchen. Die meisten starben und ihr Geruch, nach Tod und Verwesung, verschmolz mit dem grauenhaften Gestank, der beständig durch unser Gefängnis waberte. Aber ich hielt durch! Ich wollte leben!

Als ich älter wurde, verlor ich meine Kraft, ich wurde leichter krank, aber ich wollte leben!

Seit ich mich nicht mehr so gut wehren konnte, wurde ich oft verprügeln, weil ich jetzt der älteste und gebrechlichste Kater in der Wohnung war. Aber ich wollte leben!

Jeder Tag war gleich, es war dunkel, hinter den verschlossenen Läden…Nur der Geruch änderte sich, manchmal stank es nach Kacke, manchmal nach Tod und Verwesung, manchmal nach der Geburt toter Kätzchen oder nach einer Mischung aus allem…

Wir alle waren von diesem Menschen verraten worden.

Unsere hoffnungsvollen Augen suchten nach dem Licht, nach Sonne, die vielleicht ein kleines bisschen durch die verschlossenen Läden der Fenster schien… aber eigentlich erwarteten wir nur den Tod als einzige Erlösung, während die Zeit verging. Viel Zeit. Ich habe irgendwann aufgehört, zu zählen.

Die meisten von uns waren armselige Knochengerippe, zerbrechlich, nicht kastriert, voller Angst, von der Welt da draußen endgültig vergessen zu werden, hungrig zu sterben oder in unserem eigenen Kot zu ersticken.

Bis zu dem Tag, an dem plötzlich ein wenig Licht durch die Tür hereinkam und plötzlich etwas anders war … „

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Das Licht, das durch die Türe kam, das wurde von SCARS Athen entzündet. Ein Licht der Hoffnung für die 15 Katzen und den Hund, die unter unsäglichen Bedingungen, Jahre in einer Wohnung eingepfercht waren. Besonders der alte Katzenopi muss Grauenhaftes erlebt haben. Sein ausgemergelter Körper erzählte uns seine Geschichte.

Die liebe Maren Haack kümmert sich in unserem Verein Frieden für Pfoten – Peace 4 Paws um dieses Projekt und berichtet auf unserer Vereinsseite darüber, was gerade passiert. Auch in unserem Frieden für Pfoten ~ Charity Market auf Facebook laufen gerade schöne Aktionen, um den Tieren aus diesem Notfall zu helfen. Schaut gerne dort vorbei ❤

Ein ganz herzliches Dankeschön an die liebe Fay Volorou von SCARS Athen und an Alexis Mantzoros, der als Held der Stunde, alle Tiere aus ihrer schrecklichen Lage befreite und zum Tierarzt brachte.

Wie diese Geschichte weiterging, mehr über unseren leidgeprüften „Katzenopi“, seine Mitgefangenen und den armen Hund, der ebenfalls gerade zaghaft in sein neues Leben findet, könnt ihr auf unserer Frieden für Pfoten – Peace 4 Paws Seite (Facebook) oder auf http://www.friedenfuerpfoten.org. nachlesen.

Das Licht der Hoffnung ist entzündet! Wir benötigen eure Hilfe, um es weiterhin hell für diese armen Wesen leuchten zu lassen ❤

(Bettina Marie Schneider)

Tierschutz

Die 10 Igelgebote. Ein kleiner Leitfaden für Igelfreunde und alle, die es werden wollen <3

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Regel Nr. 1 … Igel sind gesetzlich geschützt und dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden.

Regel Nr 2 … Igel sind Wildtiere. Überwintert keine gesunden und gut genährten Igel im Haus! Nur verletzte, hilflose oder kranke Tiere sollten aufgenommen oder gesundgepflegt werden. Trotzdem freut sich jeder Igel über ein schönes Winterquartier im Garten und jeder Igel ist auf eure Rücksichtnahme angewiesen!

Regel Nr 3 … Igel lieben die Natur. Einheimische Pflanzen sind optimal. Jede Form von Gift in euren Gärten ist eine große Gefahr für Igel, auch und besonders Schneckenkorn! Ein steriler, „sauberer“ und buchstäblich leergefegter Garten, mag zwar ordentlich aussehen aber bietet keine Unterschlupfmöglichkeit für die kleinen Stachler. Im Winter wäre ein Haufen mit trockenem Laub, ein ideales Quartier, den ihr mit Ästen und einer Plastikplane abdecken und die Ecken mit Steinen beschwert. Je größer der Laubhaufen, desto besser ist die Wärmedämmung für den Igel. Errichtet durchlässige Gartenzäune! (Abstand zum Boden zehn Zentimeter) oder lasst einen schmalen Durchschlupf frei, dann können die hungrigen Nachtwanderer in einem größeren Radius auf Futtersuche gehen. Wasser in einer flachen Schale ist immer willkommen!

Regel Nr. 4 … Das Auto ist des Igels Tod! Fahrt deshalb gerade Nachts in Siedlungsbereichen rücksichtsvoller. Aber auch offene Baugruben, Kellerschächte und Schwimmbecken werden schnell zur Todesfalle, wenn sie nicht abgedeckt werden oder eine Rampe oder Ausstiegshilfe, in Form eines Bretts, etc. erhalten.

Regel Nr. 5 … Hände weg von den Komposthaufen, zwischen November und März! Ihr stört sonst die Igel im Winterschlaf oder zerstört ihre Nester!

Regel Nr. 6 … Laubsauger und Mähroboter sind Igelkiller! Laubsauber nehmen ihnen die Nahrung weg, denn sie saugen Kleinlebewesen (Igelnahrung) oder sogar kleine Igel ein. Mähroboter verstümmeln die Igel in grausamer Weise. Wenn ihr nicht darauf verzichten möchtet, nur tagsüber anstellen, wenn die Igel nicht oder weniger unterwegs sind und hohes Gras vor dem Mähen nach Igeln absuchen.

Regel Nr. 7… Burn Igel burn! Feuer töten! Oster- oder andere Festagsfeuer, sämtliche Gartenfeuer immer unmittelbar vor dem Abbrennen per Hand umschichten, wenn ihr nicht arme Igel dabei lebendig verbrennen möchtet.

Regel Nr. 8… Räumt euren Plastik Müll außer Reichweite! Gelbe Säcke erst am Morgen an die Straße stellen oder erhöht an den Zaun hängen! Hungrige Igel wühlen gerne in Gelben Säcken und verfangen sich darin. Sie werden leicht mit dem Inhalt entsorgt oder ersticken. Regel

Nr. 9… Füttern…Füttern … Füttern!!! Und: Keine Milch!!! Besonders die Zufütterung im Frühjahr und Herbst hilft untergewichtigen Igeln, wieder Kraft zu schöpfen oder stark genug für den Winterschlaf zu werden, wo sie nahezu 50 Prozent ihres Gewichts verlieren werden. Also benötigen sie vorher genügend Reserven! Als Igelfutter eignet sich zum Beispiel eine Mischung aus (hochwertigem) Katzenfutter, Igeltrockenfutter und ungewürztem Rührei. Obst und Gemüse sind nichts für Igel! Sie sind keine Vegetarier sondern benötigen andere Nahrung! Zum Trinken nur Wasser anbieten, keinesfalls Milch! Igel können die Laktose darin nicht verdauen. Igelbabys kann der daraus resultierende Durchfall sogar so schwächen, dass sie daran sterben.

Regel Nr. …10 Holt euch im Zweifelsfall immer Hilfe!!!Falsche Hilfe kann mehr schaden als nutzen. Fachkundige Tipps und die Nummer einer Beratungs-Hotline findet ihr auf der Webseite des Vereins „Pro Igel“ (www.pro-igel.de). Oft kennen auch Tierärzte, der örtliche Tierschutzverein oder das Veterinäramt Igelstationen im näheren Umkreis.

Hilfsbedürftig sind:

Verwaiste Igelsäuglinge (geschlossene Augen und Ohren, tagsüber außerhalb des Nestes), Verletzte Igel, Unterernährte Igel (Unterernährte Igel sind wurstförmig, haben eingefallene Flanken und eine deutliche Einbuchtung hinter dem Kopf. Gesunde, wohlgenährte Igel sind birnenförmig: vorne schmal und hinten dick), Kranke Igel (Diese laufen oder liegen meist tagsüber herum, sind apathisch, mager und haben eingefallene Augen.)

Unterstützt die Wildtier- und Igelhilfen vor Ort. Sie arbeiten ehrenamtlich, haben enorme Kosten und kümmern sich um die hilfsbedürftigen Igel. Sie freuen sich auch über Sachspenden: Katzenfutter, Küchenrollen als Unterlage, etc … es gibt sicher eine Igelstation in eurer Nähe ❤

… Seid nett zu den Igeln ❤

(Bettina Marie Schneider)

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Quelle: Bund Naturschutz.de

Tierschutz

Das Sterben der Igel …

Guten morgen ihr Lieben, ich bins Euer Kasimir.
Ich schreibe hier für Mama, da sie selber nicht kann.
Mama hat das ganze Wochenende hin und her überlegt, viel geweint und kaum geschlafen.
ABER SIE HAT KEINE ANDERE WAHL UND SCHLIESST VOERERST. Ob für immer…mal sehen.

Auf den letzten Hilferuf haben sich wieder nur sehr wenige gemeldet..,es sind immer noch 900€ an Tierarztkosten offen. Alleine schafft sie das nicht. Mag wirklich keiner weiter mithelfen zumindest diese Kosten zu decken?😢🙏
Freiverkäufliche Mittel, Futter sowie Unterhaltungskosten trägt sie doch schon selber.😢
Wer Mama kennt weiß wie schwer ihr dieser Schritt fällt, weil sie genau weiß was mit den Igelchen passiert die nun nicht aufgenommen werden können. Sie krepieren draussen ohne Hilfe ganz erbärmlich. Hat niemand, ausser denjenigen wenigen die uns unterstützen, ein Herz?
Aktuell befinden sich noch 15 Igel hier in Pflege die zu Ende behandelt werden. Davon 8 Intensiv.
Ob es irgendwann weiter geht….. keine Ahnung. Mindestens solange nicht bis Mama zumindest nicht halbwegs finanziell im grünen Verzeichnis ist.
Dazu kommen noch die Sorgen um Buffy und mich.
Danke an die wenigen unter Euch die uns bis hierher geholfen haben.
Habt einen schönen Tag. Ich geh nun Mama trösten.
Euer Kasimir
❤

Diesen Beitrag schrieb Sandra Reichmann in ihrer Gruppe, „Private Igelhilfe Eichsfeld“.
Denn Igelhilfen, so wie fast alle Wildtierhilfen, sind privat und einzig auf Spenden angewiesen.
Sie nehmen die verletzten, dehydrierten und hilfsbedürftigen Tiere bei sich auf, finanzieren mit eigenen Mitteln und müssen um jeden Cent betteln. Wir alle lieben unsere Wildtiere aber kaum jemand rührt auch nur einen Finger, um sie zu unterstützten.
Die Igel sind unterernährt, voller Maden, Milben, Füsschen blutig gelaufen, die Gesichter und Beine von Mährobotern aufgeschlitzt … Wildtier- und Igelstationen sind ihre einzige Chance. Das Sterben der Igel passiert im Verborgenen.
Die Verzweiflung überall, über ständig steigenden Bedarf und fehlende Unterstützung ist schwer mit anzusehen.
Wenn ihr helfen möchtet, wo unsere Gesellschaft, die Behörden und auch die Medien einfach wegsehen, nachfolgend das Spendenkonto der Igelhilfe Eichsfeld und der Link zu ihrer Gruppe.
Alles Gute, Kasimir …und lieber Gruß an deine Mama.
Dieses Land hat kein Herz für Igel und co…

Igelmama e.V.

IBAN DE 07 5139 0000 0066 5111 03
Volksbank Mittelhessen
Kontoinhaber: IGELMAMA e.V.

Verwendungszweck: Sandra Igel

https://www.paypal.com/pools/c/8wPuoideVP?fbclid=IwAR3DXuUcwz–TlbfunBHVaG6QXaHBxpQTr1yfiCY-lEoTVIuoDGvuif8KsU

https://www.facebook.com/groups/2216202198639669 

Tierschutz

Leben und Denken im Schuhkarton…

Als mein Lieblingsmensch mir vor einigen Jahren ihre ersten Arbeiten nach den Vorgaben des Architekturstudium präsentierte, musterte ich etwas verwundert die „Schuhkartons“, die wohl heutzutage das Non-plus-Ultra der Baukunst darstellen. Gerade Linien, schmucklose Fassaden, grau-schwarz -weiße Farbgebung und ein einsamer Strauch an der Stelle, an der früher ein blühender Vorgarten zu finden war, wenn überhaupt… Schuhkarton Häuser und Bauwerke haben neuerdings auch Schuhkarton Gärten, oder sie sind rundherum komplett zugeschottert. Klares, urbanes und minimalistisches Design, das ist unsere Zukunft.

Minimalistisch ist mittlerweile so ziemlich alles. Die bunte Blumenvielfalt der Gärten, wenn überhaupt jemand einen Garten anlegen möchte, ist auf wenige, hochgezüchtete Exemplare zusammengeschrumpft. Genau wie die Einrichtung, bei der man manchmal nicht genau weiss, in wessen Wohnzimmer man gerade sitzt, da sich fast alle irgendwie gleichen. „Schöner Wohnen“ besteht aus wenigen Modellen, die dann irgendwann billig abgekupfert werden, bis jeder exakt das gleiche in verschiedenen Preisklassen zuhause stehen hat, oder im Kleiderschrank hängen, …gleiches Konzept. Wir wohnen und essen und reisen nicht mehr individuell sondern mehr denn je, angepasst an den jeweiligen Zeitgeist, der in Massen beworben und hergestellt wird. Die vermeintlich „unendliche Auswahl“ schrumpft ganz schnell zusammen, wenn man in mancher Hinsicht individuell leben möchte. Notfalls wird sie durch Gesetze beschnitten. Nicht nur die Bauweise der Häuser wird behördlich vorgeschrieben, oft sogar die Außenfassade.

Wo die Werbung es nicht geschafft hat, unseren Geschmack entsprechend zu formen, werden wir durch Regeln eingebremst oder es gibt das Gewünschte schlicht und ergreifend nicht mehr. Beispiel, die alten Obst- und Gemüsesorten, von denen einige laut EU Recht nicht mehr als „Gemüsesorten“ verkauft werden dürfen. Einzig amtlich registrierte Sorten dürfen in Umlauf sein, wir beschränken unsere Pflanzenvielfalt nachhaltig und freiwillig. Wie dumm ist das eigentlich? Es wird grau und schwarz und weiss, uniformierter und genormter, wohin das Auge sieht, die Architektur ist nur ein besonders wahrnehmbares Zeichen, wie Schnörkel und Farben, Ecken und Stufen, Materialvielfalt, Fantasie und Individualismus aus unserem Leben getilgt werden.

Wer sich aufmerksam umsieht, wird jeden Tag neue, traurige Beispiele finden. Alles muss glatt und gerade sein, die Gesichter genauso wie die Häuser. Das verändert unser Denken! Apropos finden… wer sich damit nicht abfinden möchte, dem bleibt entweder, viel Geld in die Hand zu nehmen, für Sondereditions, Sonderausführungen, Sondergenehmigungen oder Handgefertigtes in kleiner Stückzahl… oder er sucht sich, so wie ich, die Inspiration und Vielfalt aus Second Hand Quellen und im Ausland, wo man manchmal noch Freude an individueller Gestaltung hat und diese Dinge erschwinglich sind. Meine Kronleuchter waren vom Trödler (nein, Lampen aus Drahtgitter, wie man sie einst nur im Keller verwendete, kommen mir nicht ins Haus 😉 ) ,Badezimmer müssen nicht alle gleich aussehen, die Vintage Fliesen dafür kamen aus Italien, In meinem Garten pflanze ich bewusst die „altmodischen“ Blumen, die noch nicht bis zur Unkenntlichkeit hochgezüchtet wurden, dafür aber robuster und langlebiger sind … und mein Haus hat einige seltsame Winkel, Stufen und Übergänge und es ist nicht bis zur Schimmelbildung zugedämmt sondern es atmet noch! … Es sieht noch aus, wie ein Häuschen aussieht, nicht wie ein Schuhkarton mit Schießscharten… auf ein Schotterfeld gestellt.

Aber das ist alles Geschmackssache 😉Vielleicht werden wir die neue Baukunst irgendwann so beurteilen, wie die Bausünden der 70er Jahre, die heute noch die Städte verschandeln. Vielleicht auch nicht… die Schuhkartons und ich werden ganz sicher niemals Freunde 🙂

Tierschutz

XL-Eier. Verstörende Fakten. Hättest du das gewusst?

Dieser Text ist aufrüttelnd…er ist verstörend und ich würde mir sehr wünschen, dass mehr Menschen davon erfahren! Er stammt von meiner Frieden für Pfoten Vorstandskollegin Nicole Zarp, die sich eingehend mit dieser Thematik befasst hat.

„Wir nehmen regelmäßig ausrangierte Legehennen aus Rettungen auf. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Eier immer größer werden und wir mehrere Hennen mit Kloakenvorfall behandeln mussten. Meine Recherche ergab folgendes:

Ein kleines Ei (S) wiegt unter 53 g. Ein mittelgroßes Ei (M) wiegt zwischen 53 g – 63 g.Ein großes Ei (L) wiegt zwischen 63 g und 73 g. Und dann gibt es noch das XL-Ei, das 73 g oder mehr wiegt.(Auf dem Foto sind die Eier 98 g, 55 g und 95 g schwer).Schon das Legen eines Eies der Größe M ist für eine Henne unnatürlich und belastend.

Damit die Hennen überhaupt in der Lage sind XL-Eier zu produzieren, werden sie vor der ersten Mauser in eine Zwangsmauser gebracht. Den Hennen wird über Wochen Futter und Licht entzogen – 20 Stunden bleiben sie in Dunkelheit und ohne Nahrung.

Durch diesen künstlich erzeugten Stress schalten die Körper der Tiere in einen Notfallmodus. Danach wird Futter und Licht wieder hochgefahren und die Hennen legen XL-Eier.6-8 Monate bleiben die, die diese Tortur überlebt haben, noch im Betrieb.

Neben den psychischen Qualen, sind die physischen immens. Bauchdeckenbrüche, Kloakenvorfälle, poröse und entzündete Legedärme sowie vereiterte Bauchräume sind keine Seltenheit.

Wenn die Hennen nach 24-26 Monaten komplett am Ende sind, kommen sie ins Schlachthaus…Anscheinend gehen immer mehr Betriebe dazu über solche XL-Eier zu produzieren, da die Nachfrage steigt.

Wenn die Menschen, die diese Eier kaufen, wüssten, welches zusätzliche Leid für die Tiere damit verbunden ist, würden sie hoffentlich anders entscheiden.“

(Nicole Zarp)

Bitte verbreitet diese Fakten. Viele Menschen konsumieren diese XL-Eier, ohne zu wissen, dass sie mit ihrer Produktwahl grausame Tierquälerei unterstützen!

Info und Bildquelle: Rettet das Huhn e.V.: „L(ei)d in XL – Der Wunsch des Verbrauchers nach XL Eiern“lebensmittelklarheit.de

https://www.rettet-das-huhn.de/

Tierschutz

Hilfst du mir bitte?

„Hilf mir bitte“ … flüsterte er und suchte Schutz gegen Schnee und Kälte, unter einer Holzpalette. Dort gab es eine warme Decke, Essen und Wasser. Er war so schrecklich hungrig und durstig, aber er konnte weder essen noch trinken. Der Schmerz war unerträglich. Also beschloss er, zu warten. Die anderen Katzen sahen sein Leid und trösteten ihn.

„Du bist hier am richtigen Ort! Hier wird dein Hilferuf gehört. Gib nicht auf, warte!“

Und so sass er in der Kälte. Hungrig, durstig, müde…so müde…und wartete auf ein Wunder…oder auf den erlösenden Tod.

„Hey, mein Kleiner! Woher kommst du? Ich habe dich noch nie hier gesehen. Was ist mit dir passiert? Wie heisst du?“

Der Mann sah ihn mitleidig an und streichelte vorsichtig über sein verklebtes Fell.

„Ich lebe ganz in der Nähe. Eine freundliche Dame gab mir ab und zu etwas zu essen. Ihr Mann nennt mich „Dreckige Katze“. Es gibt sicher schönere Namen. Aber das war mir egal! Ich bin vielleicht schmutzig, weil ich auf der Straße leben muss aber dafür zeigte ich ihnen meine Liebe. Ich habe viel Liebe in mir, die ich gerne an Menschen verschenke! Ich spreche mit ihnen, ich schnurre und rolle mich auf dem Boden, wenn jemand vorbei kommt. Gestern wollte ich einem Menschen „Guten Morgen sagen“. Er antwortete mit einem harten Tritt. Es hat schrecklich weh getan, ich rannte, so schnell ich konnte. Seitdem kann ich nicht mehr essen und trinken. Kannst du mir vielleicht helfen, Mensch? Die anderen Katzen sagten mir, ich soll hierher kommen und um Hilfe bitten.“

„Jetzt wird alles gut Kätzchen. Wir kümmern uns gleich um dich. Die anderen Katzen hatten Recht! Hier findest du Hilfe!“

Vor kurzem wurde bei SCARS Athen ein neuer Notfall aufgenommen. Nafsika schrieb mir, der verletzte Kater wäre das freundlichste Wesen, das sie seit langem in Obhut hatte. Trotz Schmerzen und Angst, liess er sich gerne reinigen und versorgen, schnurrte und schmuste die ganze Zeit dabei und war einfach nur selig, obwohl er nach wie vor keine Nahrung aufnehmen konnte. Sein Kiefer wäre vermutlich gebrochen. Ob wir die Behandlungskosten übernehmen könnten?

Mittlerweile haben wir das Ergebnis seiner Untersuchung erhalten. Der Kiefer war nicht gebrochen aber schwer verletzt, genau wie die Zunge und er hat bereits eine OP erhalten. Ohne Hilfe wäre er qualvoll gestorben. Bald wird es unserem neuesten Schützling wieder besser gehen. Ohne eure finanzielle Unterstützung wären solche Rettungen und kostenintensiven Behandlungen nicht möglich. Im Namen des namenlosen Katers, der von seiner Patin vor kurzem den schönen Namen „Apollon“ erhalten hat:

…von Herzen Dankeschön ❤ ….

Tierschutz

Liebe hat viele Gesichter und wirkt oft in Armut…

Friedhöfe sind in den Großstädten oft die letzte Zuflucht der heimatlosen Strassenkatzen. Mit etwas Glück, werden sie dort geduldet und können in ihren kleinen Kolonien in Frieden leben. Mit noch mehr Glück, findet sich manchmal eine gute Seele, die sie ab und zu mit etwas Futter versorgt. Die alte Dame, die ihr auf diesem Bild seht, hat selbst für sich nur das Notwendigste. Sie wohnt neben einem Friedhof und kümmert sich liebevoll um etwa 40 Katzen, die dort Zuflucht fanden. Oft sind es die, die selbst wenig haben, die großherzig teilen. Als ihre spärlichen Bestände zur Neige gingen, bat diese Dame Fay von SCARS um Hilfe.

Seither teilt Fay ihren Futteranteil mit ihr, denn bei SCARS erhält jede Pflegestelle von unseren Futterlieferungen einen bestimmten Anteil, mit dem sie dann ihre Pflegetiere und die Tiere an ihren Futterstellen versorgen. Auch hier wird knapp kalkuliert und jeder Sack Futter ist ein Schatz. Trotzdem gab Fay gerne etwas ab …nur leider wird etwas anderes viel dringender benötigt: Kastrationen!

Nur wenn sich die Tiere nicht weiter vermehren, haben sie eine Chance, nicht früher oder später vergiftet zu werden, die Anwohner und die Behörden sind in dieser Hinsicht oft gnadenlos. Auch die alte Dame bekam diesen Zorn bereits zu spüren aber sie füttert weiter …Fay bat uns darum, ob wir weitere 20 Kastrationen ermöglichen könnten, die anderen 20 waren bereits im Zuge unseres letzten Kastrationsprojekts mit finanziert worden. Auch die Kastrationen sind heiss begehrt und die Liste derer, die darauf für ihre Tiere an den Futterstellen warten, sie ist lang…

Die Katzen kennen die alte Dame. Sie ist alles, was sie haben. Sobald sie mit ihrem kleinen Wägelchen an der Friedhofspforte erscheint, kommen die hungrigen Friedhofsbewohner von allen Seiten aus ihren Verstecken, sie schnurren glücklich um ihre Beine und hoffen auf ein paar Bissen eingeweichtes Brot, gekochten Reis … an guten Tagen, mit etwas Katzenfutter gestreckt. An schlechten Tagen erscheint die Dame gar nicht, weil der Kühlschrank nichts her gibt.

Wir möchten der Bitte um Hilfe nachkommen und dieses Projekt unter unsere Fittiche nehmen. Fay würde vor Ort die Kastrationen organisieren, wie sie es bereits zuvor getan hat. Die Tiere einfangen, zum Tierarzt bringen und dann wieder auf dem Friedhof freisetzen.

Liebe hat viele Gesichter und Liebe wirkt oft in Armut. Aber gemeinsam sind kleine Wunder möglich. Jeden Tag wieder ❤Dankeschön für eure Hilfe!

Warum ich diese Geschichte erzähle? Weil sie nur stattfinden kann, wenn wir bei meinem Verein Frieden für Pfoten e.V. genügend Spenden dafür aufbringen, wenn dann wieder Futter im SCARS Lager zur Verfügung steht und Geld auf dem Vereinskonto, das wir an den Tierarzt senden.

Es ist meine Aufgabe, dafür zu sorgen und alles, was ich tun kann, ist euch auf diesem Blog nahe zu bringen, wie segensreich eure Unterstützung ist und dass wir sie gerade mehr benötigen, denn je ❤

Tierschutz

Kleine Wunder…

Und wenn du denkst, es geht nicht mehr… kommt irgendwo ein Euro her 🙂 Nicht immer …aber immer wieder einmal und das sind dann die Sternstunden im Tierschutz ❤

Vor ein paar Tagen arbeitete ich mich durch eine lange Mail, die an Frieden für Pfoten gesendet wurde. Sie war wirklich lang…und kam aus Australien. Dort schrieb sich jemand die Seele für eine griechische Tierschutzfreundin aus dem Leib, die sie persönlich kennen lernte, all das Elend und all die Not sah, und die seither aus der Ferne versucht, zu unterstützen. Ganz gleich ob sie aus Australien, Serbien, Italien, Spanien, aus der Türkei oder aus Syrien eintrudeln…die Inhalte ähneln sich immer.

Es geht um hungrige und kranke Katzen, um Hunde, die bis zum Hals im Schlamm sitzen, oft ohne Hütte oder im Sommer ohne Sonnenschutz, um kranke Tiere, um Berge von Welpen …um Behörden, die ihren Pflichten nicht nachkommen oder sogar behindern, wenn Tieren geholfen wird, um Hunger, Durst und Parasiten.

Es geht um Tierschützer, meist sind es Frauen, die von der Welt verlassen, ganz allein versuchen, jeden Tag gegen das Elend anzutreten, oft auch noch von ihren Männern verlassen …Frauen, die die schwere Arbeit körperlich nicht mehr bewältigen, die seelisch gebrochen sind und trotzdem niemals ihre Schützlinge verlassen oder aufgeben würden, obwohl sie es müssten, wenn sie sich selbst retten wollen.

So oder so ähnlich sieht Tierschutz im Ausland oft aus und in dieser Mail an mich war eindringlich beschrieben, wie auch in einem kleinen privaten Shelter in Griechenland jemand gerade verzweifelt um das Überleben der Tiere kämpft. Wir sollen helfen, wir sollen bitte, bitte helfen!

Diese Mail lag mir schwer im Magen, denn die Antwort konnte nur ein klares Nein sein. Wir sind bereits mit SCARS, Triantafyllia, Eri, Slavica, Konstantina, Laura und vielen anderen laufenden Projekten am Limit der Kapazitäten und teilweise darüber hinaus. Die Palette an den Lebenshof Vrouva Farm, die gerade gesammelt wird, war genau genommen schon ein No Go, wenn man seine Verpflichtungen ernst nimmt, daher hatte ich diese Aktion einzig über meinen Karma Blog laufen lassen, um den anderen Projekten im Verein keine Spender wegzunehmen.

Während ich wieder einmal über all das nachdachte, und was ich auf die letzte Mail antworten sollte, erreichte mich eine Nachricht von Katja Seifert, von der Uli Stein Stiftung. Sie wollten gerne bei einem dringenden Notfall helfen, ob wir Unterstützung benötigen. OMG! OMG!!!

Hier war es, das Wunder, das gerade benötigt wurde! Bereits in der Vergangenheit wurde Frieden für Pfoten e.V. großzügig von der Uli Stein Stiftung bedacht, wir sind immer dringend auf Hilfe angewiesen… auch und besonders diesmal, war das Angebot ein Geschenk des Himmels. Ich strahlte, setzte mich an den Rechner und schrieb ihr zurück, dann kontaktierte ich das genannte Shelter… dass wir etwas Hilfe anbieten könnten… und wartete auf Antwort. Ehe wir Geld senden oder weiterleiten, muss gewährleistet sein, dass alles seine Ordnung hat und auch Quittungen und co ordnungsgemäß abgewickelt werden.

Was soll ich sagen? Sie waren einfach nur …überrascht…ungläubig…glücklich…so glücklich ❤ und heute wird die Spende der Uli Stein Stiftung dafür sorgen, dass die Hunde im Vaso Shelter für die nächsten Wochen nicht hungern werden. Sie werden nach wie vor frieren und vieles missen müssen, aber zumindest werden sie überleben! Und darum geht es gerade! Um Hoffnung und darum, durchzuhalten, bis der Corona Wahnsinn wieder Normalität zulässt, auch im Tierschutz!

Dankeschön, dass ihr immer wieder Hoffnung und Überleben schenkt ❤

Tierschutz

Geschichten aus dem Sternengarten…Regentage…

Csipi und Leo hatten sich am Rande des Sternengartens ein gemütliches Plätzchen eingerichtet. Besonders an Regentagen lagen sie dort gerne Seite an Seite und beobachteten durch die dicken Wolken das Geschehen auf der Erde. Die beiden waren Freunde geworden. Beide kannten Hunger und Einsamkeit, beide hatten ihre Rettung einem Menschen zu verdanken, den sie bis heute vermissten, von dem sie gerne wollten, dass es ihm gut geht. „Glaubst du, sie wissen, wie schön es im Sternengarten ist? Kommen sie später auch zu uns oder gibt es einen Sternengarten nur für Menschen?“ fragte Csipi nachdenklich.“Ich bin mir nicht ganz sicher aber Madame Luna hat irgendwann, vor langer Zeit erwähnt, dass wir wählen könnten, wo wir bleiben möchten und wenn unsere Menschen soweit sind, werden sie uns fragen. Wer weiss, vielleicht ist Lunas Sternengarten nur Teil eines viel größeren Sternengartens und wir können jederzeit entscheiden, wo wir gerne sein möchten und mit wem.Ich für meinen Teil entscheide mich jetzt für die große Festhalle, Luna hasst Unpünktlichkeit und Iron ist beleidigt, wenn sein Essen kalt wird…“Leon wedelte mit dem Schwanz und stupste Csipi aufmunternd mit der Pfote an.

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Es regnete seit Tagen. Wenn die Tropfen über die kleine Steinfigur liefen, dann sah es aus, als ob Luna weinte. Ärgerlich über die eigenen, düsteren Gedanken, schüttelte sie mit dem Kopf, während sie die Gedenkkerze erneuerte, die jede Nacht entzündet wurde.Eine Kerze, die bei jedem Blick in den nächtlichen Garten daran erinnerte, wie wichtig es war, an der Arbeit festzuhalten, so sinnlos sie manchmal auch schien. Ein Tier gerettet und 1000 verloren. Der Feind hiess nicht Hunger, Krankheit und Tod sondern Gleichgültigkeit. So vielen war gleichgültig, wofür sie brannte. So viele Menschen betrachteten Straßentiere als minderwertig, als Abfall. „Menschen sind grundsätzlich dumm, warum regst du dich darüber auf?“ Hätte Luna jetzt sicher gesagt und ihren berühmten Blick aufgesetzt, der jede Diskussion im Keim erstickte.Sie lächelte bei diesem Gedanken und beeilte sich, schnell ins Haus zurück zu kommen, wo die Austen Boys es vorzogen, warm und trocken auf die nächste Mahlzeit zu warten. Regen war nicht so ihr Ding…

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Luna hatte ihre kleine Begrüssungsrede beendet und registrierte zufrieden, wie Melody, Giacomo und einige andere Neuankömmlinge von Lilly und Krümelchen zu ihrem neuen Zuhause begleitet wurden. Enzo und Leo hatten ganze Arbeit geleistet!Jeder im Sternengarten konnte so wohnen, wie es seinem Traum von einem gemütlichen Zuhause entsprach. Nicht jeder bevorzugte eine Villa Kunterbunt, wie ihre Schwester Lilly. Die meisten wünschten sich zunächst einfach ein gemütliches Plätzen mit einem warmen Körbchen, in dem sie zur Ruhe kommen konnten. „Wie ist die Lage auf der Erde, Enzo! Wie sieht es aus? Hast du kürzlich deinen Menschen im Traum besucht? Mein Mensch hat letzte Nacht nicht geschlafen, ich hatte keine Chance. Ich weiss, dass sie sich große Sorgen macht und ich würde sie gerne trösten. „Der alte Kater schnurrte. Sein ruhiges und gutmütiges Schnurren, das jeder im Sternengarten liebte und das schon viele getröstet hatte, wenn sie traurig und verloren hier angekommen waren.Mein Mensch hat immer gesagt:“Alles wird gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende!““Du solltest es mittlerweile besser wissen, meine Liebe!Wir halten zusammen und es ist noch lange nicht das Ende.Hast du Irons Nachtisch versucht? Ach, und ehe ich es vergesse, deine Schwester Lilly baut sich gerade einen Stall, sie ist wieder auf dem Pferde-Trip!“Luna musste unwillkürlich lachen. Ihre blauen Augen wurden dabei groß und warm. „Du hast recht, Enzo … dann werde ich die Maus-a -chocolate jetzt einmal probieren und dann versuche ich erneut mein Glück, ihr einen Traum zu senden. Ich glaube, ich schreibe in den Sternenstaub, was du mir gerade gesagt hast…

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