Tierschutz

Leben und Denken im Schuhkarton…

Als mein Lieblingsmensch mir vor einigen Jahren ihre ersten Arbeiten nach den Vorgaben des Architekturstudium präsentierte, musterte ich etwas verwundert die „Schuhkartons“, die wohl heutzutage das Non-plus-Ultra der Baukunst darstellen. Gerade Linien, schmucklose Fassaden, grau-schwarz -weiße Farbgebung und ein einsamer Strauch an der Stelle, an der früher ein blühender Vorgarten zu finden war, wenn überhaupt… Schuhkarton Häuser und Bauwerke haben neuerdings auch Schuhkarton Gärten, oder sie sind rundherum komplett zugeschottert. Klares, urbanes und minimalistisches Design, das ist unsere Zukunft.

Minimalistisch ist mittlerweile so ziemlich alles. Die bunte Blumenvielfalt der Gärten, wenn überhaupt jemand einen Garten anlegen möchte, ist auf wenige, hochgezüchtete Exemplare zusammengeschrumpft. Genau wie die Einrichtung, bei der man manchmal nicht genau weiss, in wessen Wohnzimmer man gerade sitzt, da sich fast alle irgendwie gleichen. „Schöner Wohnen“ besteht aus wenigen Modellen, die dann irgendwann billig abgekupfert werden, bis jeder exakt das gleiche in verschiedenen Preisklassen zuhause stehen hat, oder im Kleiderschrank hängen, …gleiches Konzept. Wir wohnen und essen und reisen nicht mehr individuell sondern mehr denn je, angepasst an den jeweiligen Zeitgeist, der in Massen beworben und hergestellt wird. Die vermeintlich „unendliche Auswahl“ schrumpft ganz schnell zusammen, wenn man in mancher Hinsicht individuell leben möchte. Notfalls wird sie durch Gesetze beschnitten. Nicht nur die Bauweise der Häuser wird behördlich vorgeschrieben, oft sogar die Außenfassade.

Wo die Werbung es nicht geschafft hat, unseren Geschmack entsprechend zu formen, werden wir durch Regeln eingebremst oder es gibt das Gewünschte schlicht und ergreifend nicht mehr. Beispiel, die alten Obst- und Gemüsesorten, von denen einige laut EU Recht nicht mehr als „Gemüsesorten“ verkauft werden dürfen. Einzig amtlich registrierte Sorten dürfen in Umlauf sein, wir beschränken unsere Pflanzenvielfalt nachhaltig und freiwillig. Wie dumm ist das eigentlich? Es wird grau und schwarz und weiss, uniformierter und genormter, wohin das Auge sieht, die Architektur ist nur ein besonders wahrnehmbares Zeichen, wie Schnörkel und Farben, Ecken und Stufen, Materialvielfalt, Fantasie und Individualismus aus unserem Leben getilgt werden.

Wer sich aufmerksam umsieht, wird jeden Tag neue, traurige Beispiele finden. Alles muss glatt und gerade sein, die Gesichter genauso wie die Häuser. Das verändert unser Denken! Apropos finden… wer sich damit nicht abfinden möchte, dem bleibt entweder, viel Geld in die Hand zu nehmen, für Sondereditions, Sonderausführungen, Sondergenehmigungen oder Handgefertigtes in kleiner Stückzahl… oder er sucht sich, so wie ich, die Inspiration und Vielfalt aus Second Hand Quellen und im Ausland, wo man manchmal noch Freude an individueller Gestaltung hat und diese Dinge erschwinglich sind. Meine Kronleuchter waren vom Trödler (nein, Lampen aus Drahtgitter, wie man sie einst nur im Keller verwendete, kommen mir nicht ins Haus 😉 ) ,Badezimmer müssen nicht alle gleich aussehen, die Vintage Fliesen dafür kamen aus Italien, In meinem Garten pflanze ich bewusst die „altmodischen“ Blumen, die noch nicht bis zur Unkenntlichkeit hochgezüchtet wurden, dafür aber robuster und langlebiger sind … und mein Haus hat einige seltsame Winkel, Stufen und Übergänge und es ist nicht bis zur Schimmelbildung zugedämmt sondern es atmet noch! … Es sieht noch aus, wie ein Häuschen aussieht, nicht wie ein Schuhkarton mit Schießscharten… auf ein Schotterfeld gestellt.

Aber das ist alles Geschmackssache 😉Vielleicht werden wir die neue Baukunst irgendwann so beurteilen, wie die Bausünden der 70er Jahre, die heute noch die Städte verschandeln. Vielleicht auch nicht… die Schuhkartons und ich werden ganz sicher niemals Freunde 🙂

Tierschutz

XL-Eier. Verstörende Fakten. Hättest du das gewusst?

Dieser Text ist aufrüttelnd…er ist verstörend und ich würde mir sehr wünschen, dass mehr Menschen davon erfahren! Er stammt von meiner Frieden für Pfoten Vorstandskollegin Nicole Zarp, die sich eingehend mit dieser Thematik befasst hat.

„Wir nehmen regelmäßig ausrangierte Legehennen aus Rettungen auf. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Eier immer größer werden und wir mehrere Hennen mit Kloakenvorfall behandeln mussten. Meine Recherche ergab folgendes:

Ein kleines Ei (S) wiegt unter 53 g. Ein mittelgroßes Ei (M) wiegt zwischen 53 g – 63 g.Ein großes Ei (L) wiegt zwischen 63 g und 73 g. Und dann gibt es noch das XL-Ei, das 73 g oder mehr wiegt.(Auf dem Foto sind die Eier 98 g, 55 g und 95 g schwer).Schon das Legen eines Eies der Größe M ist für eine Henne unnatürlich und belastend.

Damit die Hennen überhaupt in der Lage sind XL-Eier zu produzieren, werden sie vor der ersten Mauser in eine Zwangsmauser gebracht. Den Hennen wird über Wochen Futter und Licht entzogen – 20 Stunden bleiben sie in Dunkelheit und ohne Nahrung.

Durch diesen künstlich erzeugten Stress schalten die Körper der Tiere in einen Notfallmodus. Danach wird Futter und Licht wieder hochgefahren und die Hennen legen XL-Eier.6-8 Monate bleiben die, die diese Tortur überlebt haben, noch im Betrieb.

Neben den psychischen Qualen, sind die physischen immens. Bauchdeckenbrüche, Kloakenvorfälle, poröse und entzündete Legedärme sowie vereiterte Bauchräume sind keine Seltenheit.

Wenn die Hennen nach 24-26 Monaten komplett am Ende sind, kommen sie ins Schlachthaus…Anscheinend gehen immer mehr Betriebe dazu über solche XL-Eier zu produzieren, da die Nachfrage steigt.

Wenn die Menschen, die diese Eier kaufen, wüssten, welches zusätzliche Leid für die Tiere damit verbunden ist, würden sie hoffentlich anders entscheiden.“

(Nicole Zarp)

Bitte verbreitet diese Fakten. Viele Menschen konsumieren diese XL-Eier, ohne zu wissen, dass sie mit ihrer Produktwahl grausame Tierquälerei unterstützen!

Info und Bildquelle: Rettet das Huhn e.V.: „L(ei)d in XL – Der Wunsch des Verbrauchers nach XL Eiern“lebensmittelklarheit.de

https://www.rettet-das-huhn.de/

Tierschutz

Hilfst du mir bitte?

„Hilf mir bitte“ … flüsterte er und suchte Schutz gegen Schnee und Kälte, unter einer Holzpalette. Dort gab es eine warme Decke, Essen und Wasser. Er war so schrecklich hungrig und durstig, aber er konnte weder essen noch trinken. Der Schmerz war unerträglich. Also beschloss er, zu warten. Die anderen Katzen sahen sein Leid und trösteten ihn.

„Du bist hier am richtigen Ort! Hier wird dein Hilferuf gehört. Gib nicht auf, warte!“

Und so sass er in der Kälte. Hungrig, durstig, müde…so müde…und wartete auf ein Wunder…oder auf den erlösenden Tod.

„Hey, mein Kleiner! Woher kommst du? Ich habe dich noch nie hier gesehen. Was ist mit dir passiert? Wie heisst du?“

Der Mann sah ihn mitleidig an und streichelte vorsichtig über sein verklebtes Fell.

„Ich lebe ganz in der Nähe. Eine freundliche Dame gab mir ab und zu etwas zu essen. Ihr Mann nennt mich „Dreckige Katze“. Es gibt sicher schönere Namen. Aber das war mir egal! Ich bin vielleicht schmutzig, weil ich auf der Straße leben muss aber dafür zeigte ich ihnen meine Liebe. Ich habe viel Liebe in mir, die ich gerne an Menschen verschenke! Ich spreche mit ihnen, ich schnurre und rolle mich auf dem Boden, wenn jemand vorbei kommt. Gestern wollte ich einem Menschen „Guten Morgen sagen“. Er antwortete mit einem harten Tritt. Es hat schrecklich weh getan, ich rannte, so schnell ich konnte. Seitdem kann ich nicht mehr essen und trinken. Kannst du mir vielleicht helfen, Mensch? Die anderen Katzen sagten mir, ich soll hierher kommen und um Hilfe bitten.“

„Jetzt wird alles gut Kätzchen. Wir kümmern uns gleich um dich. Die anderen Katzen hatten Recht! Hier findest du Hilfe!“

Vor kurzem wurde bei SCARS Athen ein neuer Notfall aufgenommen. Nafsika schrieb mir, der verletzte Kater wäre das freundlichste Wesen, das sie seit langem in Obhut hatte. Trotz Schmerzen und Angst, liess er sich gerne reinigen und versorgen, schnurrte und schmuste die ganze Zeit dabei und war einfach nur selig, obwohl er nach wie vor keine Nahrung aufnehmen konnte. Sein Kiefer wäre vermutlich gebrochen. Ob wir die Behandlungskosten übernehmen könnten?

Mittlerweile haben wir das Ergebnis seiner Untersuchung erhalten. Der Kiefer war nicht gebrochen aber schwer verletzt, genau wie die Zunge und er hat bereits eine OP erhalten. Ohne Hilfe wäre er qualvoll gestorben. Bald wird es unserem neuesten Schützling wieder besser gehen. Ohne eure finanzielle Unterstützung wären solche Rettungen und kostenintensiven Behandlungen nicht möglich. Im Namen des namenlosen Katers, der von seiner Patin vor kurzem den schönen Namen „Apollon“ erhalten hat:

…von Herzen Dankeschön ❤ ….

Tierschutz

Liebe hat viele Gesichter und wirkt oft in Armut…

Friedhöfe sind in den Großstädten oft die letzte Zuflucht der heimatlosen Strassenkatzen. Mit etwas Glück, werden sie dort geduldet und können in ihren kleinen Kolonien in Frieden leben. Mit noch mehr Glück, findet sich manchmal eine gute Seele, die sie ab und zu mit etwas Futter versorgt. Die alte Dame, die ihr auf diesem Bild seht, hat selbst für sich nur das Notwendigste. Sie wohnt neben einem Friedhof und kümmert sich liebevoll um etwa 40 Katzen, die dort Zuflucht fanden. Oft sind es die, die selbst wenig haben, die großherzig teilen. Als ihre spärlichen Bestände zur Neige gingen, bat diese Dame Fay von SCARS um Hilfe.

Seither teilt Fay ihren Futteranteil mit ihr, denn bei SCARS erhält jede Pflegestelle von unseren Futterlieferungen einen bestimmten Anteil, mit dem sie dann ihre Pflegetiere und die Tiere an ihren Futterstellen versorgen. Auch hier wird knapp kalkuliert und jeder Sack Futter ist ein Schatz. Trotzdem gab Fay gerne etwas ab …nur leider wird etwas anderes viel dringender benötigt: Kastrationen!

Nur wenn sich die Tiere nicht weiter vermehren, haben sie eine Chance, nicht früher oder später vergiftet zu werden, die Anwohner und die Behörden sind in dieser Hinsicht oft gnadenlos. Auch die alte Dame bekam diesen Zorn bereits zu spüren aber sie füttert weiter …Fay bat uns darum, ob wir weitere 20 Kastrationen ermöglichen könnten, die anderen 20 waren bereits im Zuge unseres letzten Kastrationsprojekts mit finanziert worden. Auch die Kastrationen sind heiss begehrt und die Liste derer, die darauf für ihre Tiere an den Futterstellen warten, sie ist lang…

Die Katzen kennen die alte Dame. Sie ist alles, was sie haben. Sobald sie mit ihrem kleinen Wägelchen an der Friedhofspforte erscheint, kommen die hungrigen Friedhofsbewohner von allen Seiten aus ihren Verstecken, sie schnurren glücklich um ihre Beine und hoffen auf ein paar Bissen eingeweichtes Brot, gekochten Reis … an guten Tagen, mit etwas Katzenfutter gestreckt. An schlechten Tagen erscheint die Dame gar nicht, weil der Kühlschrank nichts her gibt.

Wir möchten der Bitte um Hilfe nachkommen und dieses Projekt unter unsere Fittiche nehmen. Fay würde vor Ort die Kastrationen organisieren, wie sie es bereits zuvor getan hat. Die Tiere einfangen, zum Tierarzt bringen und dann wieder auf dem Friedhof freisetzen.

Liebe hat viele Gesichter und Liebe wirkt oft in Armut. Aber gemeinsam sind kleine Wunder möglich. Jeden Tag wieder ❤Dankeschön für eure Hilfe!

Warum ich diese Geschichte erzähle? Weil sie nur stattfinden kann, wenn wir bei meinem Verein Frieden für Pfoten e.V. genügend Spenden dafür aufbringen, wenn dann wieder Futter im SCARS Lager zur Verfügung steht und Geld auf dem Vereinskonto, das wir an den Tierarzt senden.

Es ist meine Aufgabe, dafür zu sorgen und alles, was ich tun kann, ist euch auf diesem Blog nahe zu bringen, wie segensreich eure Unterstützung ist und dass wir sie gerade mehr benötigen, denn je ❤

Tierschutz

Kleine Wunder…

Und wenn du denkst, es geht nicht mehr… kommt irgendwo ein Euro her 🙂 Nicht immer …aber immer wieder einmal und das sind dann die Sternstunden im Tierschutz ❤

Vor ein paar Tagen arbeitete ich mich durch eine lange Mail, die an Frieden für Pfoten gesendet wurde. Sie war wirklich lang…und kam aus Australien. Dort schrieb sich jemand die Seele für eine griechische Tierschutzfreundin aus dem Leib, die sie persönlich kennen lernte, all das Elend und all die Not sah, und die seither aus der Ferne versucht, zu unterstützen. Ganz gleich ob sie aus Australien, Serbien, Italien, Spanien, aus der Türkei oder aus Syrien eintrudeln…die Inhalte ähneln sich immer.

Es geht um hungrige und kranke Katzen, um Hunde, die bis zum Hals im Schlamm sitzen, oft ohne Hütte oder im Sommer ohne Sonnenschutz, um kranke Tiere, um Berge von Welpen …um Behörden, die ihren Pflichten nicht nachkommen oder sogar behindern, wenn Tieren geholfen wird, um Hunger, Durst und Parasiten.

Es geht um Tierschützer, meist sind es Frauen, die von der Welt verlassen, ganz allein versuchen, jeden Tag gegen das Elend anzutreten, oft auch noch von ihren Männern verlassen …Frauen, die die schwere Arbeit körperlich nicht mehr bewältigen, die seelisch gebrochen sind und trotzdem niemals ihre Schützlinge verlassen oder aufgeben würden, obwohl sie es müssten, wenn sie sich selbst retten wollen.

So oder so ähnlich sieht Tierschutz im Ausland oft aus und in dieser Mail an mich war eindringlich beschrieben, wie auch in einem kleinen privaten Shelter in Griechenland jemand gerade verzweifelt um das Überleben der Tiere kämpft. Wir sollen helfen, wir sollen bitte, bitte helfen!

Diese Mail lag mir schwer im Magen, denn die Antwort konnte nur ein klares Nein sein. Wir sind bereits mit SCARS, Triantafyllia, Eri, Slavica, Konstantina, Laura und vielen anderen laufenden Projekten am Limit der Kapazitäten und teilweise darüber hinaus. Die Palette an den Lebenshof Vrouva Farm, die gerade gesammelt wird, war genau genommen schon ein No Go, wenn man seine Verpflichtungen ernst nimmt, daher hatte ich diese Aktion einzig über meinen Karma Blog laufen lassen, um den anderen Projekten im Verein keine Spender wegzunehmen.

Während ich wieder einmal über all das nachdachte, und was ich auf die letzte Mail antworten sollte, erreichte mich eine Nachricht von Katja Seifert, von der Uli Stein Stiftung. Sie wollten gerne bei einem dringenden Notfall helfen, ob wir Unterstützung benötigen. OMG! OMG!!!

Hier war es, das Wunder, das gerade benötigt wurde! Bereits in der Vergangenheit wurde Frieden für Pfoten e.V. großzügig von der Uli Stein Stiftung bedacht, wir sind immer dringend auf Hilfe angewiesen… auch und besonders diesmal, war das Angebot ein Geschenk des Himmels. Ich strahlte, setzte mich an den Rechner und schrieb ihr zurück, dann kontaktierte ich das genannte Shelter… dass wir etwas Hilfe anbieten könnten… und wartete auf Antwort. Ehe wir Geld senden oder weiterleiten, muss gewährleistet sein, dass alles seine Ordnung hat und auch Quittungen und co ordnungsgemäß abgewickelt werden.

Was soll ich sagen? Sie waren einfach nur …überrascht…ungläubig…glücklich…so glücklich ❤ und heute wird die Spende der Uli Stein Stiftung dafür sorgen, dass die Hunde im Vaso Shelter für die nächsten Wochen nicht hungern werden. Sie werden nach wie vor frieren und vieles missen müssen, aber zumindest werden sie überleben! Und darum geht es gerade! Um Hoffnung und darum, durchzuhalten, bis der Corona Wahnsinn wieder Normalität zulässt, auch im Tierschutz!

Dankeschön, dass ihr immer wieder Hoffnung und Überleben schenkt ❤

Tierschutz

Geschichten aus dem Sternengarten…Regentage…

Csipi und Leo hatten sich am Rande des Sternengartens ein gemütliches Plätzchen eingerichtet. Besonders an Regentagen lagen sie dort gerne Seite an Seite und beobachteten durch die dicken Wolken das Geschehen auf der Erde. Die beiden waren Freunde geworden. Beide kannten Hunger und Einsamkeit, beide hatten ihre Rettung einem Menschen zu verdanken, den sie bis heute vermissten, von dem sie gerne wollten, dass es ihm gut geht. „Glaubst du, sie wissen, wie schön es im Sternengarten ist? Kommen sie später auch zu uns oder gibt es einen Sternengarten nur für Menschen?“ fragte Csipi nachdenklich.“Ich bin mir nicht ganz sicher aber Madame Luna hat irgendwann, vor langer Zeit erwähnt, dass wir wählen könnten, wo wir bleiben möchten und wenn unsere Menschen soweit sind, werden sie uns fragen. Wer weiss, vielleicht ist Lunas Sternengarten nur Teil eines viel größeren Sternengartens und wir können jederzeit entscheiden, wo wir gerne sein möchten und mit wem.Ich für meinen Teil entscheide mich jetzt für die große Festhalle, Luna hasst Unpünktlichkeit und Iron ist beleidigt, wenn sein Essen kalt wird…“Leon wedelte mit dem Schwanz und stupste Csipi aufmunternd mit der Pfote an.

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Es regnete seit Tagen. Wenn die Tropfen über die kleine Steinfigur liefen, dann sah es aus, als ob Luna weinte. Ärgerlich über die eigenen, düsteren Gedanken, schüttelte sie mit dem Kopf, während sie die Gedenkkerze erneuerte, die jede Nacht entzündet wurde.Eine Kerze, die bei jedem Blick in den nächtlichen Garten daran erinnerte, wie wichtig es war, an der Arbeit festzuhalten, so sinnlos sie manchmal auch schien. Ein Tier gerettet und 1000 verloren. Der Feind hiess nicht Hunger, Krankheit und Tod sondern Gleichgültigkeit. So vielen war gleichgültig, wofür sie brannte. So viele Menschen betrachteten Straßentiere als minderwertig, als Abfall. „Menschen sind grundsätzlich dumm, warum regst du dich darüber auf?“ Hätte Luna jetzt sicher gesagt und ihren berühmten Blick aufgesetzt, der jede Diskussion im Keim erstickte.Sie lächelte bei diesem Gedanken und beeilte sich, schnell ins Haus zurück zu kommen, wo die Austen Boys es vorzogen, warm und trocken auf die nächste Mahlzeit zu warten. Regen war nicht so ihr Ding…

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Luna hatte ihre kleine Begrüssungsrede beendet und registrierte zufrieden, wie Melody, Giacomo und einige andere Neuankömmlinge von Lilly und Krümelchen zu ihrem neuen Zuhause begleitet wurden. Enzo und Leo hatten ganze Arbeit geleistet!Jeder im Sternengarten konnte so wohnen, wie es seinem Traum von einem gemütlichen Zuhause entsprach. Nicht jeder bevorzugte eine Villa Kunterbunt, wie ihre Schwester Lilly. Die meisten wünschten sich zunächst einfach ein gemütliches Plätzen mit einem warmen Körbchen, in dem sie zur Ruhe kommen konnten. „Wie ist die Lage auf der Erde, Enzo! Wie sieht es aus? Hast du kürzlich deinen Menschen im Traum besucht? Mein Mensch hat letzte Nacht nicht geschlafen, ich hatte keine Chance. Ich weiss, dass sie sich große Sorgen macht und ich würde sie gerne trösten. „Der alte Kater schnurrte. Sein ruhiges und gutmütiges Schnurren, das jeder im Sternengarten liebte und das schon viele getröstet hatte, wenn sie traurig und verloren hier angekommen waren.Mein Mensch hat immer gesagt:“Alles wird gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende!““Du solltest es mittlerweile besser wissen, meine Liebe!Wir halten zusammen und es ist noch lange nicht das Ende.Hast du Irons Nachtisch versucht? Ach, und ehe ich es vergesse, deine Schwester Lilly baut sich gerade einen Stall, sie ist wieder auf dem Pferde-Trip!“Luna musste unwillkürlich lachen. Ihre blauen Augen wurden dabei groß und warm. „Du hast recht, Enzo … dann werde ich die Maus-a -chocolate jetzt einmal probieren und dann versuche ich erneut mein Glück, ihr einen Traum zu senden. Ich glaube, ich schreibe in den Sternenstaub, was du mir gerade gesagt hast…

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Tierschutz

Lunas Sternengarten … Das große Sterben auf den Straßen hat begonnen…

Geschichten aus dem Sternengarten 🌠

„Ist alles in Ordnung, meine Liebe? Du wirst in der Halle erwartet, wir haben so viele Neuankömmlinge, vielleicht möchtest du ein paar Worte zur Begrüßung sagen…

„Valerion leckte seiner Gefährtin besorgt über die Ohren. Sie sass seit Stunden regungslos am Rande des Sternengartens und auch jetzt verzog sie keine Miene während sie antwortete.

„Gib mir noch ein paar Minuten, ich bin gleich soweit. Geh schon einmal vor… und sag Leo bitte, wir brauchen mehr Platz … viel mehr Platz! Er soll sein Rudel mit einspannen, Enzo ist bereits informiert.“

Dann richtete sie den Blick wieder konzentriert auf einen Punkt, weit entfernt, auf der Erde. Eine durchscheinende Wolke aus Sternenstaub schwebte über ihr in der Luft, bereit, auf die Reise zu gehen. Valerion kannte Luna mittlerweile gut genug, um zu wissen, dass er sie jetzt besser allein lassen sollte. Er schnurrte noch einmal aufmunternd und dann machte er sich daran, ihre Aufträge auszuführen. Seit Wochen war im Sternengarten Hochbetrieb! So viele Neuankömmlinge, so viele, die Trost benötigten. In Lunas Sternengarten und auf der Erde!

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Das Schwarz wechselte manchmal zu Grau, dann konnte er zumindest Umrisse ausmachen. Der ewige Regen schluckte alle Geräusche und es war schwer, sich zu orientieren. Er wusste nicht, warum die Mülltonnen seit Wochen leer blieben, er rätselte wie alle anderen Katzen in seiner Straße, wo die Menschen waren, die zwar oft Tritte und Schläge verteilten, aber auch stets kostbare Abfälle. Besonders freundliche Menschen stellten die Essensreste sogar neben die Tonnen, so dass er nicht hinein springen musste. Jeder Sprung ein Risiko, jede Mahlzeit ein kostbarer Schatz. Jede Mahlzeit ein Kampf.

Er hatte sich tapfer in diesem Kampf geschlagen. Drei Winter und drei Sommer lang. Dann blieben die Menschen weg. Warum die Straßen und Cafes plötzlich menschenleer waren, wusste niemand zu sagen. Er verlor erst seinen Futterplatz, dann die Kraft und zuletzt seine Augen. Versonnen blickte er in den grauen Regenhimmel, dahin, wo er den grauen Regenhimmel vermutete. Obwohl er wusste, dass es nicht sein konnte, dass seine Augen längst zerstört waren, hatte er gestern Nacht eine weiße Katze gesehen, die zwischen den Wolken sass und die ihm zugeblinzelt hatte.

„Alles wird gut…“ schien dieses Blinzeln zu sagen.

„Lass los … es gibt bessere Plätze für eine Straßenkatze als deine schmutzige Pfütze in der Kälte. Wir warten bereits auf auf dich… Du musst keine Angst haben, ich zeige dir den Weg dahin!…“

Er war müde, so unendlich müde, beständig einen Kampf zu kämpfen, den er niemals gewinnen konnte. Auf dieser Welt war kein Platz für einen schmutzigen, kranken Streuner wie ihn. Der struppige Kater schloss die Augen, das undurchdringliche Grau wurde wieder zu Schwarz und er zitterte, während die kalten Regentropfen unbarmherzig sein Fell durchnässten. Die weisse Katze schnurrte ihn in den Schlaf.

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„Bist du mein süßer Schatz oder bist du mein allersüssester Schatz?“

Sie drückte ihre Nase in sein flauschiges Fell während von der anderen Seite eine dicke, weiche Pfote vorsichtig nach ihrer Hand angelte. Gruppenkuscheln war angesagt…

„Gleich gibt es Frühstück, Jungs … und dann brauche ich euch! Fotosession! Keine Ausreden! Wenn man so hübsch ist wie ihr, dann muss man sich auch fotografieren lassen…wir brauchen eure hübschen Näschen für Werbung…nicht allen geht es so gut wie euch…!“

Während Sie auf dem Weg ins Erdgeschoss kurz am Computer haltmachte und mit gerunzelter Stirn die neuesten Hilferufe überflog, sprangen die beiden jungen Kater aus dem Bett, sausten an ihr vorbei, in die Küche und stürzten sich über das Frühstück. Erst kuscheln, dann lecker Futter, so viel das Herz begehrt und dann eine Runde prügeln! Das Leben war schön…

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„Ich habe auf dich gewartet! Jetzt machen wir dich erst einmal trocken und dann wird gegessen! Keine Sorge, deine Augen sind bald wieder OK, es dauert manchmal ein wenig, bis die Magie des Sternengartens wirkt.“

Der magere Kater öffnete zaghaft die Augen. Man konnte förmlich sehen, wie die Kraft wieder in seinen gezeichneten kleinen Körper strömte. Luna schnurrte beruhigend.

„Folge mir, ich zeige dir den Weg! Nicht erschrecken, die Hunde hier sind manchmal ein bisschen ungehobelt aber jeder meint es gut mit dir. Willkommen im Sternengarten!…Du wirst nie wieder hungern, das verspreche ich dir! Wie heisst du, hast du einen Namen?“

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Ehe sie sich auf den Weg zum Festsaal machten, warf Luna noch einmal einen kurzen Blick über den Rand des Sternengartens. Ihre Schnurrhaare zuckten amüsiert. Fotosession mit den Austen Boys. Die beiden meisterten ihre Aufgabe hervorragend!

Sie war stolz auf ihre Nachfolger, auf ihren Menschen, auf jeden, der gerade mit aller Kraft versuchte, gegen diesen Strudel aus Elend und Verzweiflung anzugehen.

Das große Sterben auf den Straßen hatte begonnen. Auch alle Bewohner von Lunas Sternengarten wollten gerne helfen. Jede Pfote wurde jetzt gebraucht! Es gab noch viel zu tun..

.Www.lunas-sternengarten.de

Tierschutz

Was will uns Corona sagen?

Die wichtigste Corona Botschaft wird ignoriert!

Ein Jahr ist es jetzt bereits her, seit sich unsere Welt verändert hat. Ein Jahr, das zunehmend geprägt war von Angst und Wut und Sorge, Einsamkeit und Verlust. Für viele jedenfalls. Nach wie vor gibt es auch noch die Insel der Seligen, die davon verschont wurden…weil sie und ihre Angehörigen das Glück hatten, von Krankheit verschont zu bleiben, weil sie nicht auf Behandlung warten mussten, da die Krankenhäuser wegen Corona dicht machten, weil sie niemanden verloren haben, den sie liebten oder sich nicht von ihm verabschieden konnten.

Weil sie einen Job haben, der krisensicher ist, weil ihre Arbeit nicht davon abhängt, dass Mobilität und Gemeinschaft funktionieren, weil sie nicht Sorge haben müssen, wovon sie morgen leben und ob sie diejenigen noch versorgen können, die auf Versorgung angewiesen sind, weil sie keine Kinder haben, um deren Zukunft sie bangen und die gerade in einem Homeschooling System in Isolation aufwachsen müssen …. die Liste wäre unendlich. Es gibt tatsächlich noch Menschen, die davon nicht betroffen sind aber es werden jeden Tag weniger.

Corona is a Bitch und stiehlt uns Gesundheit, Wohlstand und soziale Kontakte. Während die Wut auf die Regierung, auf Maskenverweigerer und auf Coronagläubige, auf Denunzianten, auf Trump und Merkel und so ziemlich alles und jeden steigt… wundere ich mich, warum nicht die Wut auf die eigentlichen Verursacher steigt.

Fakt ist: Das Virus stammt aus China. Fakt ist, es ist sehr wahrscheinlich, wie fast alle bedrohlichen Viren aus einem unguten Zusammenspiel von Mensch und Tier entstanden. Entweder jemand hat in einem Labor der Natur ins Handwerk gepfuscht oder jemand meinte, ein Wildtier fangen, einsperren, schlachten oder verzehren zu müssen.

Wildtiermärkte und Zuchtfarmen, Massenhaltung und illegale Wildtierjagd sind die Brutstätten für Seuchen, für Pandemien, für weltweites Leid und Elend.

Wäre es nicht deutlich zielführender, all die Wut, all die Bemühungen, all die Einschränkungen und Gesetzesänderungen darauf zu konzentrieren, wo die Wurzel des Übels steckt:In unserem Umgang mit Tieren und mit der Natur? Corona wird mittlerweile so behandelt, als wäre es quasi aus dem „Nichts“ entstanden! Aber da wo Corona herkommt, ist noch jede Menge Potential für weiteres Unheil und nichts passiert.

Wir versuchen die Symptome zu kurieren und lassen die Ursache ausser Acht. Nicht nur in China. Vielleicht werden all diejenigen, die heute Veganer und Tierrechtler noch belächeln, die jeden ignorieren, der sich für weniger Fleischkonsum, artgerechte Tierhaltung und mehr Respekt einsetzt …vielleicht werden all diejenigen irgendwann selbst noch die Verbindung erkennen. Corona ist kein Zufall, weder Schicksal noch war es unabwendbar. Alles, was gerade Schreckliches passiert auf diesem Globus hat seine Wurzel in dem Leid, das wir Tieren zufügen.

Corona ist Karma, würde ich behaupten. Und solange mein eigenes Karma von den Handlungen anderer beeinträchtigt wird, solange mein eigenes Leben und das meiner Liebsten davon abhängt, dass die Menschen endlich begreifen, werde ich mich dafür einsetzen!

Wir brauchen auf Sicht nicht mehr Masken, mehr Forschung, mehr Impfung und mehr Verbote sondern wir brauchen weltweit einen anderen Umgang mit Tieren. Wir tun es nicht für die Tiere …sondern für uns! Das sollte auch der Letzte irgendwann begreifen!

Wir keulen gerade Nerze und Geflügel und Schweine als Antwort auf unser Versagen. Irgendwann keult die Natur uns! Wir haben noch einen weiten Weg zu gehen!

(Bettina Marie Schneider)

Tierschutz

Let´s talk about money…und Politik!

Yeyyy… Trump ist abgewählt und Wendlers Freundin hat einen neuen Job!Wenn jetzt noch die gendergerechte Schreibweise als Amtssprache überall durchgedrückt wird, die Innenstädte autofrei deklariert wurden und die Quotenregelung für Frauen eingeführt wird, dann ist alles wieder gut! Schließlich haben wir keine anderen Probleme hier in Deutschland. Oder?

Ich bin immer wieder aufs neue erstaunt, wenn ich mit (gebildeten und intelligenten)Freunden, (andere habe ich nicht 🙂 ) über das Tagesgeschehen spreche. Ich bin erstaunt über ihre Wahrnehmung, die sich mit völlig anderen Dingen auseinandersetzt, als ich das tue. Es gibt natürlich ab und an ein paar Informationen, auch in den Leitmedien, zu Themen, die mich brennend interessieren. Aber summa summarum beschäftigt man sich mit anderen Dingen, um eine Wahlentscheidung zu treffen, als mit den Dingen, die mich interessieren, an denen ich gute Politik messe. Mich interessiert Geld!

Mit Geld kann man man höhere und gerechtere Löhne finanzieren, einen Sozialstaat ausweiten und in der Balance halten. Mit Geld kann man menschenwürdige soziale Einrichtungen, flächendeckende medizinische Versorgung, angemessene Renten und Sozialleistungen garantieren, Mit Geld können Mittel in Forschung und Verbesserung fliessen … mit genügend Geld sind die meisten von uns vom ersten Tag in einem sicheren Netz geborgen, das im günstigsten Fall bis zur Rente währt. Daher hätte ich gerne einen Staat, der mit Geld haushalten kann, vor allem anderen! Wenn er dann zusätzlich auch noch meint, die Innenpolitik der USA bestimmen zu wollen, ist das seine Sache 😉

Dabei hätten wir in der EU auch so einiges zu bedenken.

Thema Gerechtigkeit:

Während gerade in der EU heftig über eine gemeinsame Schuldenaufnahme diskutiert wird, sollte man sich vielleicht die unterschiedlichen Rentenleistungen in Europa ansehen. Deutsche Rentner würden davon träumen! Beispiel Frankreich und Italien. Dort ist nicht nur das Rentenzugangsalter niedriger als hierzulande, sondern die Renten sind im Verhältnis zu den Löhnen viel höher. Durchschnittsverdiener in Frankreich erhalten 67,7 Prozent und in Italien 79,7 Prozent, während sie in Deutschland bei rund 50 Prozent liegt. In Österreich können Frauen sogar mit 60 Jahren in Rente.

Auch in Sachen Vermögen sind wir längst nicht an der Spitze. Mehr als die Hälfte des Vermögens in der Eurozone besteht aus Immobilien. Hier haben wir Deutschen wenig zu bieten. Während in Ländern wie Spanien mehr als 80 Prozent der Haushalte ein Haus oder eine Wohnung besitzen, sind es in Deutschland weniger als 50 Prozent. Das könnte daran liegen, dass Mieter in Deutschland nicht so viel Bargeld, Sparguthaben, Aktien und sonstigen Besitz haben, um eine Immobilie zu erwerben. Wir zahlen dafür ordentlich Steuern, die leider und offensichtlich niemals ausreichen, um die Ausgaben zu finanzieren, die in Bonn oder heute in Berlin, beschlossen wurden…. oder in der EU …wer weiss das schon so genau? In Sachen Steuern und Abgaben sind wir Weltmeister! Einzig Belgien schröpft seine Steuerzahler noch etwas erfolgreicher.

Ist es nicht schrecklich ungerecht, wenn zum Beispiel Arbeitnehmer mit einer langen Erwerbsbiografie, Menschen, die Jahrzehnte in dieses System brav eingezahlt haben, nach zwölf Monaten unverschuldeter Arbeitslosigkeit oder längerer Krankheit in die Grundsicherung abrutschen und mit Bürgern gleichgestellt werden, die noch niemals gearbeitet haben oder wenig Lust auf Arbeit verspüren? Ihnen rät man, für solche Schicksalsschläge vorzusorgen! Unsere Regierung muss das scheinbar nicht, sie macht stattdessen beständig Schulden!

1950 hatte Deutschland rund 10 Milliarden Schulden. Nach vielen guten und fetten Jahren in der Wirtschaft haben wir heute (Stand 2020) 2278 Milliarden Schulden. Und diese Summe wächst jede Minute, da beständig Zinsen anfallen. Wenn man sich die Höhe der Verschuldung nach Bundesländern ansieht, könnte man fast auf die Idee kommen, es hätte etwas mit den dort regierenden Parteien zu tun. Aber während alle meine anderen Behauptungen aus fundierten Quellen und Statistiken stammen, ist der letzte Satz eine reine Vermutung 🙂

Es hat also offensichtlich bereits vorher nicht soo toll funktioniert, mit dem Geldeinnehmen- und ausgeben in unserem Land. Aber das macht nichts. Notfalls druckt man eben neues Geld oder erhebt Strafzinsen auf Erspartes oder erhöht die ein oder andere Gebühr, erfindet neue Steuern, Abgaben …und Bussgelder.

Jetzt haben wir noch die Corona Krise zu bewältigen. Ob das gut geht? Spoiler:

Ich denke, es wird nicht gut gehen!

Daher interessiert mich derzeit nur wenig, was in unseren teuer bezahlten, öffentlich rechtlichen Nachrichten thematisiert wird oder was einst anspruchsvolle Nachrichtenmagazine heutzutage als „News“ verkaufen, …News, die immer mehr zur trivialen Klatschpresse mutieren…nein, auch nicht Trump oder Melanias neueste Botox Session … der Sturm auf das Kapitol ist schlimm … aber die Beschäftigung damit sichert nicht unsere Arbeitsplätze, Renten und Sozialausgaben!

Wir haben andere Probleme! … Unter anderem ein gewaltiges Geldproblem!

Würden das zunehmend mehr Menschen erkennen, dann hätten wir sie nicht 😉Und jetzt zum Wetter und zum Wendler! DAS was die Menschen wirklich interessiert 😜

Tierschutz

Was darf man heute noch schreiben? (wenn man sich nicht ärgern möchte? :-)

Es passiert mir immer öfter, dass ich einen Blog schreibe oder ein Bild einstelle, …und das Ganze dann wieder lösche, ehe es online geht oder kurz nachdem es online ging. Weil es mir einfach zu doof ist, die Kommentare dazu zu lesen oder zu ignorieren. Mittlerweile ist der Tanz auf dem Social Media Drahtseil nur noch für sehr geübte oder hartgesottene Seiltänzer machbar. Alle anderen stürzen früher oder später ab oder verlieren die Lust. Ich verliere zunehmend die Lust.

Ist der Text auch ganz sicher politisch korrekt? Keine Inhalte, die anecken könnten oder zu denen in den Kommentaren ein wilder Streit entbrennt, der dazu führt, dass sich Community Mitglieder am Ende untereinander beleidigen?

Ist der Text auch ganz sicher bis auf den Punkt sachlich korrekt zitiert oder recherchiert, weil sich ansonsten ganz sicher jemand zu Wort melden wird und meine Aussagen angezweifelt werden. Möchte ich wieder einmal stundenlang Rede und Antwort stehen und Quellen zitieren?

Ist der Text so verfasst, wenn ich eine Begebenheit erzähle, die mich verärgert hat, dass ich nicht wieder mit jeder Menge Ratschlägen bedacht werde, mich doch nicht aufzuregen, dass ich gelassen und guten Mutes mit der Sachlage umgehen sollte und überhaupt, …am besten gute Miene zum bösen Spiel machen, weil es sich dann ruhiger lebt? (Manchmal möchte ich mich einfach gerne aufregen 😊)

Kann ich damit leben, wenn sich jemand erdreistet, in der 3. Person auf meinem Blog in den Kommentarspalten über mich zu schreiben, als wäre ich nicht ebenfalls als Leser anwesend („…das macht sie gerne, im Netz Dampf ablassen…nicht mein Ding…“)Kann ich damit leben, ohne anschließend selbst zu kommentieren, („dann verschwinde doch von meinem Blog ich habe dich nicht eingeladen…) , und stattdessen nur mit dem Kopf schütteln und weiterscrollen?

Kann ich es riskieren, dieses Bild einzustellen, obwohl Pflanzen darauf zu sehen sind (Pflanzen und Katzen, geht gar nicht), obwohl darauf Freigängerkatzen zu sehen sind (Freigängerkatzen gehen gar nicht) … habe ich sämtliche Gegenstände und Hintergründe überprüft, damit niemand gestört, verletzt oder besorgt reagieren kann…was immer es auch sein mag, das ihn stört…er wird es mir sicher mitteilen…? Möchte ich mich dann wieder einmal rechtfertigen?

Wird wieder jemand denken, alles was ich poste, bezieht sich auf mich? Alles, worüber ich schreibe und poste, hätte ich selbst erlebt? Sind es vielleicht zu viele Witze, bei denen Alkoholische Getränke im Spiel sind? (ich trinke selbst fast nie Alkohol, vielleicht finde ich es deshalb so witzig..)Meint wieder jemand mir mitteilen zu müssen, dass dieses oder jenes im Text, kein „Gutes Karma wäre?(Ich hätte wohl doch besser den Namen „Himbeereis zum Frühstück “ für meinen Blog wählen sollen 😎)

Sind Bild und Text konform mit den undurchsichtigen „Facebook Gemeinschafts-Standards“, deren Willkür und Logik vermutlich nicht einmal Herr Zuckerberg versteht aber an die sich jeder halten sollte, der seinen Account behalten möchte…?

Und last not least…könnte ich damit meiner Organisation schaden und Spender vergraulen?… doch lieber auf Nummer sicher gehen? Halten meine Teamkolleginnen gerade wieder die Luft an? 😉

Und da sind noch 1000 Dinge mehr, die mir dabei durch den Kopf gehen, sobald etwas eingestellt wird, nicht erst seit ein paar Pappnasen meinten , sich über mich und den großen Kürbis lustig machen zu müssen oder Lunas Sternengarten in den Schmutz zu ziehen. Immer ist was… das bringt das Internet so mit sich…aber ich habe den Eindruck, es ist beständig mehr.

Ein dickes Fell reicht längst nicht mehr aus, man benötigt eine Rüstung 🙂Bleibt am Ende die Frage:

Macht es wirklich noch Spass?Schreibe ich noch phantasievoll und frei von der Leber weg, wie früher oder verändert mich Facebook und der Umgangston dort?

Vielleicht wäre etwas Urlaub nicht verkehrt ❤