Katze, Seelenmarzipan, Tierschutz

Du fehlst…

Es fehlt etwas in meinem Haus,

ich spür es Tag und Nacht.

Du fehlst …

und es braucht  Zeit und Kraft, bis wieder Sonne lacht.

 

Doch jetzt ist Trauerzeit für mich,

mein Herz muss erst genesen.

Du fehlst…

warst niemals „nur ein Tier“ für mich, warst ein geliebtes Wesen.

 

Du warst der beste Freund der Welt,

im Lachen wie im Weinen

Du fehlst…

warst sanft und wild, warst klug und schön.

Ersatz für dich, gibt´s keinen.

 

Du bist der schönste Stern am Himmel,

schnurrst jetzt im Sternengarten

Du fehlst…

doch ich weiß ganz genau, du wirst dort auf mich warten.

 

(c)  Sternengarten Verse 2019

Bettina Marie Schneider

 

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(c) Gutes Karma to go

 

 

 

 

 

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Lifestyle, Seelen Schokolade

Kann man wirklich an einem gebrochenen Herzen sterben? Man kann!

Deine Gefühle verändern tatsächlich die Form deines Herzens! 

Wir alle kennen das geflügelte Wort, vom „gebrochenen Herzen“.  Kein anderes Organ, nichts wird so eng mit Liebe aber auch Leid und Kummer verknüpft, wie das menschliche Herz. Es war immer schon Symbol für unser  Gefühlsleben und man vermutete dort lange Zeit das Zuhause unserer Seele.

Sind all diese Sprichwörter und Weisheiten rund um das Herz nur metaphorisch zu verstehen? Ist ein gebrochenes wirklich Herz real … oder nur eine Metapher?
Der Herzspezialist Sandeep Jauhar hat eine eindeutige Antwort darauf:

Emotionen können und haben eine direkte physische Wirkung auf das menschliche Herz! 

Das Herz kann unsere Gefühle zwar nicht auslösen, aber es reagiert sehr auf sie. Die genaue Aufzeichnung unseres Gemütszustandes steht in unseren Herzen geschrieben. Angst und Trauer können zum Beispiel zu schweren Herzschäden führen.

Die Nerven, die unter anderem den Herzschlag steuern, sie können Leiden und Angst  spüren und lösen damit den Kampf- oder Fluchtreflex aus. Die Blutgefässe werden eng gestellt, das Herz rast und der Blutdruck steigt. Dauert dieser Zustand länger an, wird das Herz beschädigt. Unser Herz reagiert sehr sensibel auf unsere Emotionen.

Es gibt eine Herzerkrankung, die nennt sich „Broken Heart Syndrome“  (Gebrochenes Herz Syndrom). Das tritt auf, wenn ein Herz plötzlich akut durch intensiven Stress oder Trauer, nach dem Verlust eines geliebten Menschen (oder auch Tieres)  oder Liebeskummer, geschwächt ist. Mittlerweile ist es möglich, die deutliche Veränderung des Herzens durch Emotionen, auch in Untersuchungen darzustellen.

Es verändert die Form und sieht dann völlig anders aus, als ein gesundes Herz. Es arbeitet in einem anderen Takt, ist geschwächt und oft wie aufgeblasen, die Form ähnelt dann einem japanischen Tontopf, Takotsubo. Daher der Name:

Takotsubo Cardiomypathy.

Ein trauerndes Herz sieht also ganz anders aus, als ein gesundes Herz. Man weiß nach wie vor nicht, was diese Veränderung in der Struktur hervor ruft… aber sie existiert und sie kann töten! In akuten Phasen kann diese Veränderung zu Herzversagen, lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen, bis zum Tod führen.

Mittlerweile weiss man, dass das Herz auch bei besonders glücklichen Emotionen die Form verändert. Aber die Formveränderung sieht dann anders aus und hat offensichtlich weniger negative Wirkung auf den gesundheitlichen Zustand. Warum und wie das Herz sich bei unterschiedlichen Emotionen in unterschiedliche strukturelle Erscheinungen verändert ist nach wie vor nicht bekannt. Emotionen formen unser Herz aber niemand kann bisher sagen, warum und auf welche Weise das passiert.

Aber zumindest wissen wir heute, dass tatsächlich existiert, was bereits die alten Dichter beschrieben haben, das „gebrochene Herz“ ist kein Märchen.

Trauer und Liebeskummer, Stress und Angst können tatsächlich töten. Aber diese  Veränderung am Herzen kann sich wieder zurück bilden, wenn die Emotionen sich verändern. Oft sieht das geschwächte Herz nach einigen Wochen in der Bildgebung wieder „normal“ aus, sobald Trauer und Schmerz bewältigt werden.

Was lernen wir daraus? Die Medizin kann ein Herz, das durch Stress und Emotionen krank wurde, zwar „flicken“ aber heilen kann es einzig die Liebe…positive Emotionen!

Verzicht auf Genussmittel, Diät und Bewegung allein reichen nicht aus, um unser Herz zu schützen oder um die ansteigende Rate an Herzerkrankungen in den Griff zu bekommen.  Neueste Studien zeigen auf, dass Stressmanagement die Rückfallquote bei Herzerkrankungen deutlicher senkt als Training. Wobei ich damit nicht sagen möchte. „hört auf zu trainieren“ … ich möchte nur daran erinnern, dass mittlerweile auch viele Herzspezialisten zu der Überzeugung gekommen sind …dass unser anatomisches Herz sehr wohl unser metaphorisches „Herz“ ist, dass es vor allem anderen auf Liebe reagiert und Liebe zum Heilen und Gesund bleiben benötigt. 

Seid liebevoll zu euren Herzen, denn emotionaler Stress betrifft nicht nur Weicheier sondern er schadet uns allen, ganz gleich wie stark wir uns im Außen geben und wie sehr wir versuchen, unsere Gefühle schön zu reden oder zu ignorieren

Übrigens wurde auch nachgewiesen, dass Tiere ähnlich reagieren. Ich möchte nicht auf die traurigen Tierversuche zu diesem Thema eingehen. Aber auch Tiere sterben an gebrochenem Herzen und werden krank, durch Stress, Angst, Trauer, Vernachlässigung und Liebesentzug. Sie helfen jedoch sehr oft, unsere Herzen gesund zu halten und zu heilen.

Auch das spricht sich langsam in medizinischen Kreisen herum:  Emotionaler Stress kann töten und Herzens Tiere sind sehr oft unsere Heiler.

Wir Hexen wussten das seit jeher, nun ist es auch medizinisch erwiesen.<3

Wer gerne mehr darüber erfahren würde:

TEDSummit 2019: How your emotions change the shape of your heart

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Luna
Geschichten, die der große Kürbis schrieb

Geschichten aus dem Karma Cottage…die Türen zum Glück…

Nach wie vor hatte ich keinen Plan, womit dieses Haus jemals beheizt werden sollte…

Ich würde wohl Lagerfeuer aus den Resten des alten Mobiliars im Wohnzimmer schüren müssen, sollte nicht irgendjemand noch eine zündende Idee haben, wie man ein Haus, abseits der Gasleitungen, ohne Erdöl, aber trotzdem erschwinglich und umweltfreundlich umrüsten sollte. Das sollte jetzt aber nicht die gute Laune trüben.

Heute war erster Urlaubs- und heute war erster Bautag. ❤ Das Auto war voll beladen mit Putzzeug, Besen, Schaufel, Metermaß, Proviant, Müllsäcken…Musik, Lautsprecher…  und Träumen.

Wenn die großen Dinge haken, dann sollte man sich mit den kleinen Dingen beschäftigen. Aso hatte ich mich immerhin um die neuen Türen bemüht und nur zu gern die öden Prospekte mit Heizkesseln, Wärmeberechnungen und gesetzlichen Auflagen, beiseite gelegt. Türen sind simpel. Türen sollten keine Probleme bereiten, zumindest nicht, wenn man sich erst einmal durch „Anschlag links“,  Anschlag rechts, Tür öffnen nach Innen (???) , Tür öffnen nach außen (???) , durch die verfügbaren Maße, gängige Normgrößen, Zargenformen und Türblattstärken, Ral Nummern und Beschläge gearbeitet hat. Hatte ich. Ich bin jetzt diplomierte Türspezialistin  🙂

Die erste Tür, in die ich mich unsterblich verliebte, um genau zu sein, in die Mandala Rosette im weißen Holz, sie war nicht mehr lieferbar. Das erfuhr ich leider erst nach vier Wochen, als die Zeit für eine Neubestellung knapp wurde und jede weiße Tür ohne ein Mandala Muster im Holz, plötzlich falsch aussah.

Schließlich entschied ich mich für eine klassische Variante, die den großen Vorteil hatte, auch vor dem nächsten Jahreswechsel lieferbar zu sein und jetzt sollten die alten Türen baldmöglichst heraus gerissen werden und auf den Müll, denn nur dann ist es möglich, die exakten Maße zu erfahren. Jede Türe im Haus hat nämlich ein anderes. Und jeder Türstock in diesem Haus war vor vielen Jahren so bombenfest in die Wand und auf den Boden vernagelt worden, dass sie wahrscheinlich auch einen Atomkrieg unbeschadet überlebt hätten. Das Stäbchenparkett überlebte diese Aktion leider nicht unbeschadet.

Das Schöne an alten Häusern, das sind die Überraschungen!

Nichts ist genormt, hinter jeder Fliese, hinter jedem Brett verbergen sich Überraschungen und daher war ich anfangs noch Feuer und Flamme, als mit Fäustel und Brecheisen die widerspenstigen Türrahmen Teile aus der Wand gestemmt wurden. Erst als auch die schönen alten Türschwellen splitterten und neben ausgedienten Zargen, auch das erste Stäbchen aus dem Stäbchenparkett durchs  Zimmer flog, schwante mir, es könne alles doch ein wenig umfangreicher werden, als geplant. Neue Türen, neue Türschwellen, neues Stäbchenparkett. Oder ein ganz neuer Boden?

Dann fiel mir wieder das Heizungsproblem ein, das noch anstand und ich beschloss, dass auch filetiertes Stäbchenparkett sicher noch seinen Charme hatte. Und die neuen Türen werden bestimmt großartig aussehen!

Der nette Mitarbeiter im Baumarkt, hatte etwas besorgt die Stirne gerunzelt, bei meiner Bestellung.

„Es könnte eng werden, die eine Tür hat nur wenige Millimeter Spielraum, und man kann sie nicht mehr umtauschen. Aber diese Zarge, mit diesem Zargen Dekor, gibt es leider nicht in einer anderen Größe. Nicht mehr lieferbar!“

„Nein, es muss genau dieses Dekor sein, dann stopfen wir sie eben hinein, bis sie passt“, hatte ich gut gelaunt geantwortet. Er fand das auch lustig und wünschte viel Glück!

Daran musste ich denken, als auch die letzte alte Türschwelle aus Eiche ihr Leben aushauchte und in Stücke brach. Es hat alles sein Gutes, denn jetzt war zumindest wieder mehr Platz, die neuen Schwellen konnten dann an die Türen angeglichen werden und nicht umgekehrt.

Zufrieden begleitete  ich die alten Türen und Rahmen noch zur Müllverladestelle,  und kehrte anschließend den Staub weg, der sich wie eine Wolke über alles, aber wirklich alles im Haus gelegt hatte. Gut, man hätte vorher abdecken können, aber wer konnte vorher wissen, dass wir Atombunker sprengen müssten, wenn doch nur ein paar Türrahmen aus der Wand gestemmt werden sollten.

Während aus dem kleinen Lautsprecher Klavierklänge perlten, wanderte ich durch das Haus ohne Türen und wischte liebevoll die alten Holzböden, sammelte sorgsam die Holzsplitter auf und wir machten uns weiter vertraut.

„Bald ist die unangenehme Phase vorbei“, dachte ich aufmunternd in Richtung der leeren Türstöcke und lädierten Böden.

„Bald wird es richtig toll! Bald beginnt der Teil, an dem ihr so richtig herausgeputzt werdet, lasst euch überraschen, wie ihr dann dastehen werdet. Da müssen wir jetzt gemeinsam durch!“ …

 

Fortsetzung folgt…

 

 

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Geschichten, die der große Kürbis schrieb, Tierschutz

Geschichten, die der große Kürbis schrieb…aufrechte Tierschützer und andere Ärgernisse…

Ob es ihnen völlig gleichgültig war, was ihre Aktionen bewirkten?

Oder waren all diese Frauen vielleicht einfach nur skrupellos, wenn ihnen ein paar Stunden „Ruhm“ auf Facebook wichtiger waren, als hungernde Hunde und Katzen, als die Nöte und Ängste der Helfer vor Ort, die seit langem besorgt auf die Entwicklung sahen und genau wussten, welche Konsequenzen mein Rückzug von Facebook hätte?

Facebook ist nach wie vor mein wichtigster Arbeitsplatz, der Ort , an dem es mir gelingt, die meiste Hilfe für alle ins Boot zu holen und jeder Tag, an dem ich dort nicht unermüdlich vernetze, übersetze, schreibe, anfrage und antworte, anschiebe oder auch einmal bremse…ist ein Tag, der in der Bilanz des Jahres fehlt. In den Näpfen, um genau zu sein.

Sind sie dumm? Skrupellos? Gleichgültig?

Ich weiss es nach wie vor nicht, es ist ihnen jedenfalls gelungen, nicht nur die Hilfe für SCARS nachhaltig zu demontieren, sie haben weit mehr als das beschädigt, an vielen Stellen, wo man auf Hilfe wartet.

Was soll ich diesen Helfern sagen? Dass ich zur Zeit einfach nicht mehr gewillt bin, gegen die beständigen Sticheleien, gegen Rufmord, Häme und Missgunst anzuschreiben, gegen Angriffe, die stets öffentlich und sehr persönlich, so unfair wie massiv stattfanden und stattfinden? Dass ich die Zeit, die ich mir jeden Tag ehrenamtlich dafür nehme, gerne anderweitig und effektiver nutzen würde? Dass all das kein gutes Licht auf Tierschützer und Tierschutz im allgemeinen wirft und viele Unterstützer abstößt?

Dass ich keine Lust mehr habe, bei jeder Veröffentlichung auf den nächsten Rufmord zu warten und dann mehrmals täglich in all unseren Communities über genau die Namen zu stolpern, die bei mir auf Screenshots archiviert sind. Ich hebe alle öffentlichen Anfeindungen immer auf, sollte ich doch eines Tages Lust verspüren, Anzeige zu erstatten oder zumindest einmal ausführlicher aufzuarbeiten, was viele im Tierschutz dazu bringt, das Handtuch zu werfen…es ist meist nicht das Leid sondern es sind andere Tierschützer.

Natürlich kracht es überall, natürlich muss man nicht jeden mögen und wer im Tierschutz aktiv ist, glänzt nicht unbedingt immer durch seine Social Skills. Deshalb hat er sich ja den Tieren zugewandt. Fein 🙂 Aber warum dann dieser Drang nach Öffentlichkeit? Woran könnte es liegen, dass so einige aufrechte Tierschützer ihre Erfüllung darin sehen, andere klein zu machen oder in ein ungutes Licht zu rücken?

Ich bin niemand, der Probleme hat, sich zur Wehr zu setzen. Aber im Tierschutz gibt es Geiselnahmen. Die Geiseln sind hungrige und kranke Tiere, freiwillige Helfer, die sich auf Hilfe verlassen, wichtige Projekte, die geschützt werden müssen, für die man einiges in Kauf nimmt. Und daher nahm ich einiges in Kauf.

Vieles, …zu viel…über die letzten vier Jahre. Die Einschläge kamen immer einmal wieder und dann ging es trotzdem weiter. Die Tiere können nichts für die Boshaftigkeit der Menschen. Viele missbrauchen ihre Hilfe und Spenden im Tierschutz als eine Art Lizenz, als Dauerkarte für Unverschämtheit. „Ich habe gespendet, ich habe ein Tier adoptiert,  also darf ich auch auf Facebook ein wenig hetzen oder in den Communites zündeln“. Man nimmt es notgedrungen in Kauf, denn den Tieren ist es gleichgültig aus welcher Ecke die dringend benötigte Hilfe kommt und sie sind verdammt darauf angewiesen.

Jetzt sitzt hier ein ganzer Club an frustrierten Pissnelken am Rechner, der täglich auf Facebook meinen Blog scannt und darauf wartet, ob es etwas gibt, worauf man sich stürzen könnte, was man lächerlich machen, schäbig darstellen oder diskreditieren könnte und tut es dann auch. Nachhaltig und ohne jede Hemmschwelle.

Das würde mich nicht stören, wenn sie das unter sich und im stillen Kämmerlein ausmachen würden, Haters gonna hate und ich wünsche allen von Herzen ein eigenes, erfülltes Leben, damit sie das nicht mehr nötig haben.

Leider findet es mitten in unseren, meinen Communities, für jeden öffentlich lesbar auf Facebook statt. Und natürlich sorgt das an vielen Stellen für Unmut, für Verunsicherung, verursacht zusätzliche Arbeit, die Dinge zu klären, stört den Spirit, verunsichert Spender und spaltet. Wer konzentriert für Tiere, Netzwerke und Spenden arbeitet, wünscht sich andere Formen der Unterstützung.

Der Klügere gibt nach, auch wenn es sich schrecklich anfühlt, dass jetzt viele Helfer verunsichert sind, die oft nicht deuten oder übersetzen können, was auf Facebook steht. Ich konnte leider nicht jeden darüber informieren, dass ich erst einmal Pause von Facebook mache, nach den neuesten Vorfällen.

Ich war immer da…vier Jahre lang, jeden Tag. Eine zuverlässige Anlaufstelle für alle, quer durch Europa, die Hilfe benötigten und fast immer erhielten. Das meiste dieser Hilfe passiert im Hintergrund, meist schreibe ich über andere, was sie leisten, vielleicht wird es daher unterschätzt,. Es gibt jedoch viele, die eine solche Anlaufstelle sehr zu schätzen wissen, die Tierschützer vor Ort!

Was sind das nur für armselige Menschen, die ihr Bestes gaben, um diese Anlaufstelle zu vergraulen. Vielleicht sollte ihnen einmal jemand erklären, dass es die Falschen trifft?Denn ich bin noch hier und schreibe meine Geschichten, ich führe nach wie vor unseren Verein, nur mein Arbeitsplatz auf Facebook ist leer. Vielleicht haben sie unterschätzt, wie wichtig er für viele Menschen und ihre Tiere ist. Vielleicht war ihr eigenes Ego vom Pudern gerade etwas in der Klarsicht behindert 😉

Aber auf diese Weise komme ich endlich zum längst fälligen Urlaub. Man muss die Dinge positiv sehen, auch wenn sie traurig sind. Obwohl ich meinen Facebook Karma Blog und die Leser, bereits jetzt sehr vermisse, denn es gibt so viele wunderbare Menschen im Tierschutz. Man erkennt sie daran, dass sie ihre Aufmerksamkeit der eigenen Arbeit für die Tiere widmen. ❤

Nachfolgend ein paar Beispiele.

Ganz gleich, ob ich mit meinen Tagebüchern auf dem Gutes Karma to go Blog Spenden generiere, ob ich eine Gedenkseite, Lunas Sternengarten, plane, die wertvolle Hilfe für notleidende Tiere ermöglichen soll, ob ich heimatlose Katzen aus einem Tierheim adoptiere, die von der Straße geholt wurden, …diese Damen, die teilweise sogar eigene Vereine haben, sie werden einen Grund finden, es in den Schmutz zu ziehen, oder zu klatschen, wenn andere es tun…man ist sich für keine Häme zu schade.

Auch wenn ich auf die Einhaltung von Absprachen bestehe…übrigens meine Aufgabe als Vorstand…dann kommt die „Königinnen Keule“ und dazu ein weiterer Schwall Häme…oder jemand giftet aus Spaß an der Freude, …oder sie erfinden einfach etwas hässliches, wie zum Beispiel, „ich würde anderen Tieren nichts gönnen“ und ähnlichen Schwachsinn …um meinen Ruf wieder ein bisschen mehr zu zerstören.

Da lasse ich mich doch jeden Tag gerne überraschen, wenn ich Facebook öffne, was ich heute wieder verbrochen habe 😉

All diese und noch viele, viele „Nettigkeiten“ mehr, sind oder waren öffentlich auf Facebook gestellt und für jeden lesbar:

Nur für den Fall, ihr denkt selbst daran, euch im Tierschutz zu engagieren. So wird dort gearbeitet. Man muss es aushalten 😉

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Ihr könnt alle Beiträge von diesem Blog übrigens auch weiterhin auf Facebook teilen. Unter jedem Beitrag befindet sich ein Share Button.

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Tierschutz

Für alle Loser, die den einzig wahren Tierschutzgedanken nach wie vor nicht verstehen und verinnerlicht haben!

DER WAHRE TIERSCHUTZGEDANKE

Es wird ja oft und gern geschrieben, was einen echten Tierschützer ausmacht, denn nur wer den einzig wahren Tierschutzgedanken lebt, hat eine Daseinsberechtigung im Tierschutz. Alle anderen sind raus!
Aber was ist dieser wahre Tierschutzgedanke, den offensichtlich so viele nicht verstehen wollen?
Ich erkläre es euch gerne.

Nur Tierschützer mit makellosem Lebenswandel, frei von vulgären menschlichen Regungen, Humor und Fehlern, mit der richtigen Gesinnung und auf höchstem spirituellen Level, dürfen sich so nennen.

Sie müssen Opfer bringen, Tierschutz muss immer traurig sein und betroffen und man darf erwarten, dass sie ihr Geld bis auf den letzten Cent, einzig den Tieren widmen und natürlich auch ihre Zeit, alles andere ist verzichtbarer Luxus.

Nur wer bereits 100 Prozent vegan und tierleidfrei lebt, darf im Tierschutz mitwirken/spenden, denn nicht der Weg ist das Ziel sondern einzig das Ziel ist das Ziel.

Der Tierschutzgedanke beinhaltet auch die Bereitschaft, sich von jedem, pardon, Deppen, …belehren, beschimpfen oder diskreditieren zu lassen…schließlich ist es für die gute Sache und wir tun es doch für die Tiere!

Wahre Tierschützer müssen auch stets verbindlich sein, bescheiden und dürfen einzig im Hintergrund arbeiten….schließlich zählen dabei nicht die benötigten Futtermengen, erfolgreiche Adoptionen oder großartige Projekte sondern die kritische Meinung der anderen Tierschützer.

Und last not least, ist jede Adoption heuchlerisch und dient nicht dem Tierschutzgedanken, sondern einzig dem eigenen Ego, wenn das Tier kein armer Ladenhüter, krank, blind behindert oder traumatisiert ist.
Wer gesunde Tiere aus dem Shelter, von der Straße oder aus dem Tierheim adoptiert oder gar niedliche Tiere…der hat den Tierschutzgedanken nicht verstanden!
———————

Daher habe ich irgendwann beschlossen, nicht den einzig wahren Tierschutzgedanken leben zu wollen, der immer wieder einmal von aufrechten Vorzeigetierschützern anklagend eingefordert wird…sondern meinen eigenen!

Für mich zählt nicht das Ausmass der „Betroffenheit“ sondern Erfolg!
Und Erfolg, das ist die Anzahl der Menschen, die ich mit Denkanstößen erreichen kann und das Feedback von ihnen, wenn sie die ein oder andere Handlungsweise überdenken, die Tierleid verursacht oder sogar mithelfen, es zu vermeiden.

Erfolg ist die Anzahl der Tiere, die durch unsere Arbeit nicht mehr hungern, die adoptiert werden und kastriert, das glückliche Lächeln der Menschen, für die es sehr wohl einen Unterschied macht, ob es 1 Palette oder 10 sind, die eintreffen, wenn der Winter hereinbricht oder die Läger leer gefegt sind.

Ich freue mich über jede Spende, immer!
Ganz gleich von wem, ganz gleich wie dieser Mensch sonst lebt, mich interessiert nicht, was er tut sondern was ich mit seinem Geld tun kann…

Ich lasse mich auch nicht von Menschen belehren, die nachweislich weniger Ahnung haben als ich, auch nicht beschimpfen und meine Seele gibt es auch nicht als Gratis Zugabe zu einer Spende.
Wir alle möchten helfen und wer es tut, erwirbt damit nicht die Lizenz zum unverschämt sein sondern einzig ein ehrliches Danke!

Und last not least…ich feiere jede Adoption!
Jung, alt, krank, gesund, Rassekatze, Straßenkatze, Langzeit Insasse, Neuzugang und würde den Teufel tun, einen liebevollen Adoptanten mit salbungsvollen Belehrungen zu belästigen, ob es nicht ein Tier gäbe, das noch dringender adoptiert werden müsste.
Ich für meine Teil freue mich, wenn ein heimatloses Tier ein Zuhause findet und mache Mut, diesen Schritt, besonders auch für Auslandsadoptionen zu wagen.

Der echte, wahre Tierschutzgedanke … ist ein künstliches, aufgeblasenes  Konstrukt von Menschen, die sich an ihren eigenen Defiziten orientieren und diese in den Tierschutz getragen haben.

Wenn jeder sich einfach nach Kräften bemüht, es richtig oder besser zu machen, anstatt das bevorzugt von anderen einzufordern, …. wäre schon viel erreicht!

 

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Tierschutz

Warum???

Es ist ein ganz seltsamer, sehr verstörender Gedanke.
Ich denke ihn jeden Tag einige Male…und er beginnt immer mit einem großen und verständnislosen…WARUM???

WARUM begreifen so wenige Menschen, dass Tiere vielleicht keinen Daumen haben, keine Enzyklopädien schreiben können oder in der Lage sind, effektive Foltermethoden zu erfinden, so wie wir…
aber dass sie denken und fühlen, lieben und leiden können?

Dass sie Schmerz empfinden, genau wie wir,
dass sie träumen, ihren Nachwuchs schützen und lieben, genau wie wir, dass sie frieren und hungern, bluten und spielen, genau wie wir
und dass sie Bedürfnisse haben…genau wie wir Menschen.
Ihr Leid und ihr Schmerz ist kein bisschen anders, als der unsrige, eher noch grausamer, weil sie nicht verstehen, was mit ihnen geschieht, vergleichbar mit kleinen Kindern!

WARUM fehlt uns dieses Bewusstsein für die Tiere???
Was um alles in der Welt schaltet Gehirn und Gewissen und Herz vollständig aus, wenn ein Frosch für Unterrichtszwecke auseinander genommen wird, wenn ein Schwein gnadenlos vom Transporter geprügelt wird, wenn ein Kaninchen in seinem Käfig vegetiert, wenn ein Hund mit eingewachsener Kette um den Hals in den eigenen Exkrementen liegt, wenn wir einer lebenden Gans brutal die Federn aus dem Leib reißen oder wenn jemand legal und für die Wissenschaft, einem hilflosen Affenbaby die Augen zunäht.
Kein Schuldbewusstsein!

WARUM weiss ich es dann??
WARUM sehe ich ohne jede Mühe ein unglaublich einfaches und allumfassendes, universelles Gesetz in allen Mitgeschöpfen und versuche zumindest, danach zu handeln,
während der Großteil der Welt diese Tatsache nicht nur ignoriert sondern tatsächlich nicht begreift:
„Was du nicht willst dass man dir tu´, das füg auch keinem anderen zu!“

Wir Menschen sind auch nicht immer freundlich zu unseren Mitmenschen.
Wir morden und foltern und hassen und beuten uns ebenfalls aus.
Aber in diesem Fall ist das kollektive Urteil zumindest stimmig:
Wir wissen, dass es falsch ist und wir sind uns in den meisten Fällen einer gewissen Schuld bewusst, wenn wir so handeln.

Tiere können fühlen und sie können leiden… und für einen Großteil ihres Leids sind wir Menschen verantwortlich.
Mutter Natur ist nicht in Ansätzen so grausam, wie wir es den Tieren gegenüber sind.

Tiere sind uns unterlegen, sie sind wehrloser und argloser.
Ist es DAS, was uns das Recht gibt, sie bestialisch zu ermorden, zu quälen, auszubeuten, ihre Bedürfnisse zu ignorieren und als wertlos anzusehen?
WARUM tun wir das???

Gerade weil es Tiere sind, gerade weil sie argloser und wehrloser sind, verdienen sie unseren Schutz.
Das hat nichts mit Religion, nichts mit Veganismus oder New Age Kult zu tun.
Eigentlich nur mit gelebter Menschlichkeit…und mit Intelligenz.
Und dann wäre da bereits die nächste Frage:
Warum sind die Menschen so unmenschlich und limitiert im Denken?

Nach wie vor gilt meine Denkweise als verschroben, als störend und sie wird oft belächelt.
Nach wie vor kann ich nicht verstehen,
wie man die Wahrheit, wie man all diese Verbrechen an unseren Mitgeschöpfen
damit entschuldigen kann, dass es NUR Tiere sind…

Seit der Steinzeit hat sich in unseren Köpfen wenig verändert, zumindest was unseren Umgang mit Tieren angeht.
Ein ziemlich trauriger Gedanke, wenn man bedenkt, welches Jahr wir schreiben.

Die Liste unserer Fortschritte, in Sachen Empathie und Menschlichkeit für unsere Mitgeschöpfe … sie ist leer.
Sie ist ein Armutszeugnis und ein hässlicher Schandfleck, im kollektiven Gewissen der Menschheit.
WARUM???

Hintergrund

Tierschutz

Tierschutz in Rumänien…was hilft wirklich?? Little Hands for Paws…

Tierschutz in Rumänien, ich nenne es auch gerne die Stalingrad Front im Tierschutz, hat mit vielen schier unüberwindlichen Fronten zu kämpfen.
Neben schrecklicher Armut und, …das muss man einfach so schreiben, …der unguten Neigung, aus dem Tierelend noch Gewinn zu erzielen, ist in meinen Augen das Unwissen und der traditionell verankerte Umgang der Bevölkerung mit Tieren ein riesen Problem.

Die Hunde auf der Straße haben ein hartes Leben, sie hungern oft und werden oft Opfer von Verkehrsunfällen. Trotzdem sind sie immerhin frei und man kann ihnen zumindest theoretisch helfen. Unzählige beherzte Tierschützer und Vereine, auch PETA sind mit Tierarzt Teams beständig bemüht, das Leid und Elend durch Kastration einzudämmen, viele Vereine und private Tierschützer versuchen durch Adoption zu helfen.

Das eigentliche Grauen, wenn sich das noch steigern lässt, das betrifft jedoch oft die Hunde, die einen Besitzer haben. Zu Tausenden hängen sie an kurzen, schweren Ketten, oft ins Fleisch eingewachsen, sie vegetieren in ihren eigenen Exkrementen, leben von hingeworfenen Abfällen und sind Sonne und eisiger Kälte schutzlos ausgesetzt, bis sie dann irgendwann gnädig sterben…und der nächste Hund zu lebenslanger Kettenstrafe verurteilt wird.
Wird einer dieser Hunde schwanger, werden die Welpen dann auf die Straße geworfen, ertränkt oder erschlagen. Problem gelöst.
Niemand ist sich einer Schuld bewusst, es ist Tradition …genau wie die harte Bestrafung der Hunde, die sich aus Hunger ein Huhn stehlen und das Pech haben, erwischt zu werden.
Sie werden irgendwo eingesperrt, …und man lässt sie verhungern.

Niemand kann das verhindern!
Niemand?
Aufklärung kann Veränderung schaffen!
Kinder sind der Schlüssel zu einer Veränderung.
Wenn man ihnen in der Schule und an anderen Orten vermitteln kann, wie man mit Tieren umgeht, wie wichtig Kastration ist, wie artgerechte Haltung aussieht…werden sie es in ihre Familien tragen und weitergeben.
Anstatt mit dem Finger auf die Länder zu zeigen, in denen Tiere noch so behandelt werden, wie auch bei uns vor Jahrzehnten…sollte man sich den Kindern dort widmen.

Es gibt bereits tolle Projekte dieser Art. Ich verfolge aufmerksam die Arbeit von PETA vor Ort und freue mich mit, wenn berichtet wird, wie die Kinder mitmachen, die Informationen begeistert aufnehmen und umsetzen

Laura Fincu , die in ihrer Tierklinik in Rumänien jeden Tag mit all dem Leid und Elend konfrontiert ist, möchte sich ebenfalls mehr der Aufklärung und der Arbeit mit Kindern widmen.
Sie hatte die schöne Idee, regelmäßig Kinder einzuladen, die selbst vieles vermissen müssen, ihnen beizubringen, wie man mit Hunden umgeht und sie zu beschenken…mit Stiften, mit Schulbedarf…mit kleinen Dingen, die große Freude bereiten.
Ein neues Langzeit Projekt, das wir gerne unterstützen möchten. Aufklärungsarbeit mit Kindern ist der Weg, um den Tierschutz voran zu bringen.
Sie sind der Schlüssel für eine bessere Zukunft aller Mitgeschöpfe … in allen Ländern 

Laura würde sich sehr über Unterstützung und Ermutigung für ihr schönes Projekt freuen.
Ich wollte euch gerne herzlich in ihre Gruppe dazu einladen.
Sie heisst: Little Hands for Paws..Kleine Hände für Pfoten.

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