Tierschutz, Katze, Seelenmarzipan

Prinzessin Lillyfee … Etwas fürs Herz <3

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Es war einmal eine kleine Prinzessin, der gute Feen die Gabe geschenkt hatten, Freude und Hoffnung in die Welt zu bringen. Das wusste die kleine Prinzessin jedoch nicht und wie hätte sie es auch ahnen können?

Denn ihr Leben war vom ersten Tag hart und sehr gefährlich, sie wurde auf der Straße geboren. Das Schlimmste Schicksal, das einer Katze, mit einem Herzen voller Liebe, passieren kann. Viel zu früh war sie ganz auf sich allein gestellt, denn ihre Mutter starb kurz nach der Geburt. Niemand war da, der sie liebte oder den sie lieben konnte.

Die kleine Prinzessin versuchte tapfer, sich alleine durchs Leben zu schlagen. Sie litt großen Hunger, musste ihren Durst an den schmutzigen Pfützen aus Unrat stillen und zu allem Unglück bissen wilde Tiere ihr auch noch ein Stück ihres Beinchens ab. Das Schicksal war sehr grausam zu ihr aber sie gab nicht auf.

Immer wies ihr ein Fünkchen Hoffnung den Weg, der tief in ihrem Herzen strahlend hell leuchtete, und dieser Funke war es, der ihr schließlich auch den Weg zu den Menschen zeigte, obwohl ihre Mutter sie immer gewarnt hatte, den Menschen zu vertrauen. „Was habe ich noch zu verlieren?“ , dachte sich die kleine Prinzessin und begann zu laufen, so schnell sie ihre dreieinhalb Beinchen trugen.

Als sie die Frau entdeckte, die gerade Futter für alle Streuner Katzen auf den Boden streute, humpelte sie ihr hoffnungsvoll entgegen und bat um Hilfe. Die Frau sah sie zwar aufmerksam an, streichelte sie und für einen Augenblick glaubte die Prinzessin sogar, sie wäre verstanden worden. Aber dann ging die Frau einfach weg und ließ sie wieder allein zurück. Die Prinzessin war verzweifelt. Vielleicht sollte sie einfach weiter laufen, immer weiter, bis irgendwann der gnädige Tod die Erlösung von Hunger und Schmerzen brachte, bis sie vor Erschöpfung einfach einschlafen konnte und nie mehr aufwachen. Dann machte sie sich auf den Weg.

Unsere Prinzessin konnte nicht wissen, dass die Frau nur weggegangen war, um die Feen des kleinen Königreiches um Hilfe zu bitten und als diese Feen einen Boten schickten, die kleine Prinzessin zu holen, war sie verschwunden.

Die Feen waren untröstlich. Sie wussten von der wichtigen Aufgabe, die diesem Kätzchen in die Wiege gelegt worden war und besonders eine der Feen, die der Prinzessin bereits einen Namen geschenkt hatte, wollte nicht aufgeben.
Sie fühlte, dass Lillyfee  noch lebte und irgendwo da draußen auf Rettung wartete und bat jeden um Hilfe, der ihr irgend einfiel. Auch einen tapferen Ritter, der immer zur Stelle war, wenn jemand Hilfe benötigt.
Der Ritter versprach ihr, jeden Stein im Königreich umzudrehen, bis er Lillyfee gefunden hatte, damit Lillyfee der Welt Hoffnung und Liebe schenken kann, die überall so bitter benötigt wird. Dann sattelte er sein weißes Pferd und machte sich auf den Weg …

wie die Geschichte weiter geht, seht ihr in diesem Video 

Lillyfee

 

Once upon a time there was a little princess. Good fairies gave her the gift of bringing joy and hope into the world. But the little princess did not know that and how could she have known?

Because her life was hard and very dangerous from her first day. She was born on the street. The worst fate that can happen to a cat, with a heart full of love. Far too soon she was completely on her own, because her mother died shortly after birth. No one was there who loved her and no one was there, she could love.
The little princess bravely tried to make her way through life. She was suffering from great hunger, had to quench her thirst at the dirty puddles of filth, and to make matters worse, wild beasts bit off her leg as well. Fate was very cruel to her but she did not give up.
A spark of hope always showed her the way that shone brilliantly and bright, deep in her heart, and it was this spark that finally showed her the way to the people. Even if her mother had always warned that it was dangerous and certain death to trust people. „What else have I to lose?“ , thought the little princess and started walking as fast as her three and a half legs carried her.
When she spotted the woman, who spread some food for all the strays on the floor, she limped hopefully to her and asked for help. The woman looked at her attentively and for a moment the princess even thought she had been understood. But then the woman just walked away and left her all alone again.
The princess was desperate. Maybe she should just keep walking, on and on, until at some point the merciful death brought relief from hunger and pain until she could just fall asleep from exhaustion and never wake up. She started walking.
Our princess could not know that the woman had just left to ask for help from the fairies of the little kingdom, and when those fairies sent a messenger to fetch the little princess, she was already gone.
The fairies were heartbroken. They knew of the important task that was given to this kitten in the cradle and especially one of the fairies, who had given the princess a name, did not want to give up.
She felt that her Lillyfairy was out there somewhere, waiting for rescue and she asked everyone for help that she could think of. She also asked a brave knight who was always there when someone needed help.
The knight promised to turn every stone in the kingdom upside down until he found Lilly Fairy, so that Lilly Fairy could give hope and love to the world … blessings, that are so desperately needed everywhere. Then he saddled his white horse and set off …
How the story continues, you can see in this video ❤
Happyend made by SCARS und Frieden für Pfoten ❤

 

 

Thank you to all my wonderful friends … Fairies and Knights in Greece, Nafsika, Nikos and a huge thank you to Elena, for the video ❤

 

Tierschutz

Was tun, wenn ich ein Tier im Urlaub retten möchte?

Was kann ich als Urlauber tun, wenn ich einem verletzten, kranken oder hilflosen Tier helfen möchte ?

Weil mein Verein Frieden für Pfoten e.V.  immer wieder von Touristen kontaktiert wird, die im Urlaub mit Tierleid konfrontiert werden und nicht wissen was sie tun können, möchte ich gerne diesen Leitfaden an die Hand geben.

Sie finden ein hilfloses Kitten, eine verletzte Katze oder einen angefahrenen Hund an der Strasse. Wenn Sie dem Tier helfen möchten, gibt es nur nachfolgende Optionen. Sie müssen selbst mit aktiv werden!

1. Suchen Sie eine Organisation im Internet oder auf Facebook, die dort tätig ist und rufen an, mailen oder schicken eine WhatsApp. Bitte geben Sie IMMER Ihren genauen Aufenthaltsort an. Es reicht nicht zu sagen, „Ich bin auf Insel XY oder in der Stadt XY.“

2. Geben Sie so viele Infos wie möglich über den Zustand des Tieres und am besten schicken Sie ein Foto mit. Es reicht nicht zu sagen, „die Katze oder der Hund sieht schlecht aus“. Die jeweilige Organisation muss sich ein genaues Bild machen können, ob es sich wirklich um einen Notfall handelt und falls ja, welcher Art.

3. Sollte jemand vor Ort in der Nähe sein oder mit Partnern in der Nähe arbeiten, die unterstützen könnten, werden sie in den meisten Fällen versuchen zu helfen. Dies ist aber nicht immer einfach, denn manchmal ist das Tier viele Kilometer entfernt von dem Standort wo Helfer sind und es ist ihnen nicht machbar, jedem Hilferuf zu folgen. Bitte bedenken Sie, dass die Tierschutzpartner vor Ort nicht nur selbst viele Notfälle zu versorgen haben, sondern auch noch einer geregelten Arbeit nachgehen und somit nicht immer verfügbar sind. Manchmal scheitert es bereits an den Mitteln für genügend Benzin!

4. Das bedeutet, Sie selbst müssen mithelfen, wenn es Ihnen wirklich Ernst ist. Das beinhaltet auch, dass es manchmal unbequem und zeitaufwendig ist und auch Kosten mit sich bringt, die die Organisationen und Helfer vor Ort nicht immer selbst leisten können.

5. Sie erhalten vielleicht Unterstützung, indem Ihnen Kontaktdaten von ansässigen Tierärzten übermittelt werden, die sich in Ihrer Nähe befinden. Sie erfahren, wo Sie sich, falls nötig, eine Box besorgen können, um das Tier zu transportieren. Kleine Kitten oder Welpen, kann man aber auch im Karton transportieren. Erwachsene Katzen sollte man (falls möglich) ein paar Tage anfüttern um Vertrauen aufzubauen. Eine Katze die sich füttern lässt, lässt sich allerdings nicht automatisch auch in eine Box stecken. Dies braucht Zeit und Geduld, es sei denn das Tier ist bereits unfähig zu laufen oder ähnliches.

6. Unter Umständen müssen Sie sich auch ein Auto mieten oder ein Taxi organisieren.

7. Wenn Sie das Tier zum Tierarzt bringen, halten Sie Kontakt mit der Organisation und beraten gemeinsam das weitere Vorgehen.

8. Möchten Sie das gefundene Tier adoptieren, dann benötigen Sie Hilfe. Bedenken Sie, dass eine längere Unterbringung beim Tierarzt nötig sein kann, auch um das Tier ausreisefertig zu machen. Private Pflegestellen die das übernehmen, gibt es nur äußerst selten. Sie müssen also bereit sein, für Impfungen, andere Behandlungen und Unterbringung die Kosten zu übernehmen. Für eine spätere Ausreise kann dann mit der Organisation vor Ort oder mit den privaten Helfern ein Flug gebucht, bzw ein Flugpate gesucht werden.

9. Wenn Sie Missstände sehen in Ihrer Hotelanlage: Katzen oder Hunde, die schlecht behandelt werden oder schlimmeres, melden Sie dies UMGEHEND dem Management. Es gibt meist auch vor Ort ein Tierschutzgesetz und Sie sind zahlender Kunde. Kein Hotel möchte schlechte Publicity. Wenn Sie nur die Tierschutz Organisation vor Ort benachrichtigen, bringt das leider wenig. Teilen Sie dem Management mit, dass Sie diese Vorfälle öffentlich machen werden.

Wenn Sie diese Punkte beachten, bzw. erfüllen können und möchten, findet sich in den meisten Fällen eine Option, Leben zu retten und zu helfen. Es lohnt sich!
Vielen Dank, dass Sie nicht einfach wegsehen sondern Herz zeigen 

An dieser Stelle Dankeschön an meine Kollegen von Flying Cats e.V. , die diesen Leitfaden ursprünglich für ihre Tierschutz Arbeit auf Rhodos erstellt haben und den ich noch etwas abgewandelt habe, damit er überall angewendet werden kann.

 

Kurzgeschichten, Seelenmarzipan

Der geheime Garten

Sie hasste Fernreisen und wehrte sich gegen jeden Urlaub, der auf einem anderen Kontinent stattfinden sollte. Es gab an den fernen Plätzen nichts mehr, was sie noch entdecken wollte. Es gab an den fernen Orten vieles, was sie nicht mehr sehen wollte.

Sie liebte die verborgenen Plätze in Europa, historische Städte, und auf dem Land die verwunschenen Anwesen und Hotels, die in keinem Reise Katalog zu finden sind.

Es war schwer geworden für ihn, sie zum Mitreisen zu bewegen. Diesmal lockte er sie mit einen geheimen Garten. Ein Gut in der Toscana, bewirtschaftet von Biobauern die jetzt als Hoteliers den Lebensunterhalt verdienten.

„Du wirst es lieben! Es gibt kaum Menschen dort, dafür alte Gemäuer, einen traumhaften Garten, gute Weine  und weit und breit kein Tierleid. Ein einziger, riesiger geheimer Garten.“

Als sie dort ankamen, war sie froh, seinem Drängen nachgegeben zu haben. Das Anwesen und dazu der riesige Garten hinter den dicken Mauern war wie das Setting aus einem Jane Austen Buch, das nach Italien verlegt worden war. Es war ruhig, fernab vom Touristenrummel und die Menschen bodenständig und herzlich, die das Hotel führten.  Ein paar wohlgenährte Katzen und ein alter Jagdhund, der im Eingangsbereich mitten im Weg lag, waren weit und breit die einzigen tierischen Bewohner.  Perfekt! Ihr Herz machte einen Sprung und sie freute sich, auf das erste Abendessen und war gespannt auf die anderen Hausgäste.

Zwei Ehepaare, eines aus England und das andere aus dem Norden ihrer Heimat saßen an den Nachbartischen und nach dem zweiten Glas Wein beschloss man, die Tische zusammenzurücken. Die Unterhaltung war angeregt, das Essen liebevoll zubereitet …nicht einmal ein Moskito war zu beklagen. Der perfekte Abend. Dann machte sie den Fehler, interessiert nachzufragen, was die anderen Gäste beruflich so tun würden.

„Ich repariere alte Musikinstrumente und meine Frau stört mich dabei“…scherzte der Ehemann des englischen Paares.

„Wir führen einen großen Hühnermast Betrieb“ , antwortete ihr Tischnachbar.

Sie sah aus den Augenwinkeln, wie ihr Mann sie angespannt musterte. Er ahnte, was kommen würde und versuchte den Abend mit einem Ablenkungsmanöver zu retten. Sie ging nicht darauf ein sondern stellte eine Reihe von Fragen… wie viele Tiere dort gehalten werden, nach Details der Haltung, der Art des Schlachtvorgangs und dem Transport ins Schlachthaus. Es waren Fragen, deren Antworten sie größtenteils bereits kannte. Der Hühnerbaron, wie er sich launig selbst nannte,  freute sich zunächst über das unerwartete Interesse. Aber bald war er irritiert und verunsichert, so wie alle anderen in der Runde und mit jeder neuen Frage bewegte sich die Stimmung am Tisch in kürzester Zeit rasant gegen den Nullpunkt. Die Kerzen flackerten nach wie vor romantisch in der lauen Abendnacht, der Duft des Lavendels wehte nach wie vor durch den Garten aber die Atmosphäre hatte sich schlagartig verändert. Es lag an ihr. Wieder einmal. Obwohl sie die Schilderungen über den Ablauf in einem Hühnermastbetrieb mit keinem Wort kritisiert hatte, war ihre Abscheu nicht zu übersehen. Sie hasste quer über den Tisch, ohne ein Wort zu sagen.

Um nicht den letzten Rest Stimmung für alle anderen zu zerstören, stand sie abrupt auf, nahm ihr Glas Wein und ging eine Runde allein im Garten spazieren. Der Gemüsegarten dehnte sich endlos aus,  weiter hinter die Mauern der alten Stallungen und der Mond schien so hell, dass er als Beleuchtung ausreichte, um die schnurgeraden Linien der Tomatenpflanzen, die sorgsam geharkten Salatbeete und die riesigen Kräuterbüsche zu bewundern. Sie setzte sich auf eine kleine Steinbank und atmete tief durch, schämte sich plötzlich inmitten all der Schönheit dafür, dass sie es sich und anderen manchmal so schwer machte. Warum war sie nicht einfach zum nächsten Thema übergewechselt, warum konnte sie nicht einfach die traumhaften Stunden genießen und die Welt und die Menschen so akzeptieren, wie sie sind? Was glaubte sie, dadurch zu verändern? War der Aufenthalt im geheimen Garten jetzt schon verdorben, ehe er überhaupt richtig begonnen hatte?

Als sie zurück kam, war die Terrasse leer. Niemand hatte nach ihr gesucht.  Offensichtlich war er bereits ins Bett gegangen oder es gab irgendwo  eine Bar, die sie noch nicht entdeckt hatte. Der Tisch war abgeräumt, nur ein einziges Glas stand noch darauf.  Ihr Lieblingscocktail, frisch gemixt. Die Eiswürfel waren noch nicht geschmolzen. Sie nahm einen großen Schluck und musst unwillkürlich lächeln, denn sie wusste, was er ihr damit sagen wollte. Und dann machte sie sich auf, ihn und die Bar zu finden.

Für den Rest des Aufenthalts würde sie es versuchen! Ihm zuliebe. Einmal so zu sein, wie alle anderen Frauen.. oder zumindest ein bisschen…

 

 

Lifestyle

Das Kopftuch und ich.

Um es gleich vorweg zu nehmen, jeder sollte tragen, was er für richtig hält. Trotzdem sind meine Gedanken zum Hijab/Kopftuch sehr gespalten.

Hijab und alle anderen Formen der Verhüllung und persönlichen Einschränkung sind laut Ansicht vieler Islam Kenner nicht zwingend vorgeschrieben. Sie sind eher Ausdruck kultureller Prägung. Eine Prägung, die nach wie vor von Männern definiert wird, teilweise mit Gewalt durchgesetzt und den Kindern von klein auf als „Normalität“ vorgelebt. Braves Mädchen = Hijab Mädchen. Gehorsame Ehefrau = Hijab Ehefrau. Gott liebt Frauen, die sich züchtig verhüllen…

Soweit…  so gut. Wäre das Kopftuch also tatsächlich ein Ausdruck für Selbstbestimmung und Freiheit, ein unverzichtbares Accessoire für alle Koran-gläubigen Frauen, wie oft propagiert, dann würde ich es niemals kritisieren. Aber ganz so einfach ist es nicht.

Wer nicht ganz blind durch die Welt geht, kennt die Berichte und Bilder, die erschütternden Videos von Frauen, die mit drakonischen Strafen gepeinigt werden, wenn sie es nicht tragen,

…wenn sie sich nicht bei brütender Hitze, bei jeder Tätigkeit, immer dann wenn Männer in Sichtweite sind oder sie einen Fuß in die Öffentlichkeit setzen… „züchtig“ bedecken. Diese Regel gilt einzig für Frauen. Sie ist so diskriminierend wie einschränkend für unzählige Frauen weltweit und seit geraumer Zeit setzen tapfere Frauen ihr Leben, ihre Gesundheit und ihre Karriere aufs Spiel, um sich dagegen zu wehren.

Zeitgleich preisen viele westliche Glaubenskolleginen den Hijab als Ausdruck ihrer persönlichen“Freiheit“ an . Kopftuch Barbie lächelt stolz mit ihrem kleidsamen Hijab von vielen Covern,  und für mich erscheint dieses Bild und der Beifall dazu aus manchen Kreisen, wie eine schallende Ohrfeige  für alle Frauen, die zum Tragen buchstäblich geprügelt werden. Die drastische Strafen erwarten, wenn sie es nicht tun. Jeden Tag…weltweit.

Ich finde es gut, wenn , wie von Terre des Femmes , Alice Schwarzer und vielen anderen klugen Frauen gefordert wird, man sollte kleinen Mädchen hierzulande, die Möglichkeit geben, „ohne“ durch Kindheit und Jugend zu gehen und sich erst im Alter von 18 frei entscheiden.

Ich fände es gut, wenn „Hijab“ akzeptiert aber nicht hofiert und gehypt werden würde. Es ist zynisch, nicht gerade solidarisch und kontraproduktiv für alle Frauen, die gerade um die Freiheit, kämpfen, ihn nicht tragen zu müssen.

Und ich finde es auch eine Zumutung, dass jeder, der sich ernsthaft mit Frauenrechten, religiösen Grundlagen des Hijabs und seiner Notwendigkeit, besonders für Kinder, auseinandersetzt, sofort in die rechte Ecke gedrängt wird, sich rechtfertigen muss, warum er für etwas ganz Selbstverständliches eintritt:

Solidarität für unterdrückte Frauen und einen guten Start in ein frei bestimmtes Leben für alle Mädchen, ganz gleich welcher Religion sie angehören.

Mir ist durchaus bewusst, dass viele Hijab Trägerinnen ihn stolz und freiwillig tragen… Ob sie ihn tragen, wo sie ihn tragen und warum sie ihn tragen, interessiert mich nicht. Es ist ihre persönliche Entscheidung, die ich selbstverständlich toleriere und ich würde mir wünschen, das würden auch viele andere endlich tun!

Aber tolerieren und propagieren sind zwei paar Stiefel und im Zweifelsfall stehe ich immer auf der Seite der Schwächeren…in diesem Fall auf der Seite aller Frauen, die sich nichts mehr wünschen, als einmal den Wind in den Haaren zu spüren und frei zu entscheiden, was sie tragen und wann sie es tragen, die ihr Leben für diese Freiheit riskieren. Für sie bedeutet der Hijab und andere Verhüllungen weder persönliche Freiheit noch Ausdruck eines selbstbestimmten Lebens, für sie ist er nicht bunt nicht tolerant sondern einfach nur Zwang und Unterdrückung von Frauen!  Vielleicht sollte ihnen auch einmal eine Barbie gewidmet werden. Die Solidaritäts Barbie.

 

Seelenmarzipan, Tierschutz

Last Christmas im Mai…

Es ist nicht einfach für meine Freunde. Entweder ich bin beschäftigt, immer auf dem Sprung  oder angeschlagen und müde und Verabredungen mit mir enden nicht selten mit einer Absage. Immer is was! Meistens sind es verletzte oder hungrige Tiere, ein Projekt, das gerade anläuft oder anbrennt, jemand, der dringend etwas benötigt… manchmal auch mein (richtiger) Job, die auch weit in die Freizeit…nein falsch…die meine gesamte freie Zeit beanspruchen  und ich bin unglaublich dankbar, dass ich trotzdem noch ab und an gefragt werde, ob ich etwas mit unternehmen möchte.

Zu Beginn meiner Tierschutzaktivitäten war ich schier besessen von der Idee, meine Gedanken und alle Aktivitäten mit anderen und insbesondere mit Freunden zu teilen. Das hat sich längst geändert. Es ist unglaublich wohltuend, ein paar Stunden entspannt und ganz privat auch über Nebensächlichkeiten zu flachsen, eine gewisse Leichtigkeit zu spüren. Die erdrückende Mutter Teresa Rolle, immer verständnisvoll immer vorbildlich und immer einsatzbereit, abzustreifen und meine wirkliche Persönlichkeit hervor zu kramen. Ich bin jedesmal erleichtert, wenn ich diese Persönlichkeit noch finde unter all den Lasten und Pflichten, unter der großen Verantwortung, die ich mir selbst und aus freien Stücken ins Leben holte.

Gestern jedenfalls saß ich in einer lauen Sommernacht in einem wunderschönen, verwunschenen Cafe Garten, mit Menschen, die Tiere zwar auch mögen aber die sich auch noch für andere Dinge des Lebens interessieren, wir tranken Cocktails und mein Handy war aus.

Plötzlich kam aus dem Lautsprecher „Last Christmas“. Irgendwer hatte irgendwie diesen Ohrwurm unter die sommerlichen Töne gemischt, vielleicht aus Versehen, vielleicht mit viel Sinn für Humor… ich liebe diesen Song und die laue Sommernacht,  der malerische Innenhof und dazu die unerwarteten Klänge ergaben eine fast psychedelische Mischung in meinem Kopf.

Für einen Moment war mir glasklar bewusst, dass ich wieder zurück finden muss, dass es genau solche Momente sind, die das Leben lebenswert machen. Ich habe zu viel zerstörte und ausgemergelte Körper gesehen die letzten drei Jahre, zu viele Probleme anderer gelöst und gewälzt, zu viel Verantwortung auf meine Schultern geladen und unglaublich viel geleistet, das meiste davon im Hintergrund. Und alles war richtig so. Aber jetzt ist genug. Ich möchte nur noch… oder endlich wieder ohne schlechtes Gewissen das tun, was mir Freude macht, in Sachen Tierschutz.

Es ist so selbstverständlich geworden, Perfektion, Zuverlässigkeit, Verständnis und Einsatz rund um die Uhr zu liefern, immer verfügbar zu sein, mich wie ein Schulkind abzumelden, wenn ich ein paar Stunden nicht greifbar bin, auf alle Befindlichkeiten einzugehen…nur nicht auf meine eigenen.  Es ist sicher vorbildlich und zielführend, wie ich meine Persönlichkeit gebogen habe, um zu erreichen, was erreicht werden musste. Aber Mutter Teresa war nie mein Vorbild, ich mag sie nicht einmal! Es waren andere Frauen, die mich inspirierten, wilde, verrückte, unangepasste Frauen, die  aneckten und ohne Rücksicht ihr Leben lebten und ihre Meinung äußerten.

Kein guter Ansatz für die Frontfrau einer Tierschutzorganisation, die beständig unter kritischer Beobachtung steht, die Vorbildfunktion haben sollte und deren Verhalten immer Auswirkung auf das Gesamtprojekt hat, die sich beständig rechtfertigen muss…wenn nicht vor anderen dann vor sich selbst, weil niemals genug ist, was geleistet wird, weil für ein gelöstes Problem 10 Neue nachwachsen. Nicht machbar, wenn ohne Rücksicht auf Uhrzeit, Feiertage oder der für manche unvorstellbaren Tatsache, dass ich auch ein Privatleben haben könnte,  beständig Anfragen, Mails, Beschwerden, Wünsche, Rückmeldungen und Notrufe herein brechen, zusätzlich zu den täglichen Routine Aufgaben und auf Beantwortung warten.

Das Lied war längst verklungen aber die Gedanken hallten in meinem Kopf nach und ich ging sehr nachdenklich nach Hause. Normalerweise sollte am Ende eines Artikels eine stimmige Pointe erfolgen oder etwas, das die Leser motiviert, etwas mit Vorbildfunktion.

Aber stattdessen möchte ich heute lieber ehrlich schreiben, dass es sicher OK ist, wenn man manchmal mit viel Elan und Mut einen Berg erklimmt, nur um festzustellen, im Tal wäre es auch wieder ganz nett und sich fragt, was man in der zugigen Höhe eigentlich wollte.

„Wenn du es nicht mit Liebe tust, ist es Selbstverletzung“ … ein ganz wichtiger und sehr kluger Leitsatz. Zu vieles habe ich in letzter Zeit rein aus Pflichtbewusstsein getan aber auch zu viel unterlassen, …manches auch aus Angst oder aus Gewohnheit … vielleicht sollte man sich bei allen wichtigen Dingen im Leben von Zeit zu Zeit fragen, ob man sie wirklich noch mit Liebe tut und falls die Antwort „Nein“ sein sollte, hinterfragen, warum es so ist …nur so eine Idee 😉 .

„Last Christmas“ hat manchmal ganz seltsame Begleiterscheinungen, besonders, wenn man es in einer warmen Sommernacht hört…

 

Tierschutz

Ich hatte einen Albtraum…

Es ist kalt und eisig, auf dem Meer. Überall sind Tote, überall schwimmen schrecklich zugerichtete Leichen auf dem Wasser. Mein Schiff ist groß und auf diesem Schiff gibt es Wärme und Sicherheit und Essen…das wissen auch die vielen kleinen Rettungsboote, die wir auf unserem Weg kreuzen. Sie winken und versuchen verzweifelt auf sich aufmerksam zu machen. Jeder Captain eines Rettungsbootes sorgt mit letzter Kraft für die Passagiere, die er aus dem Wasser aufgefischt hat.

Schreckliche Szenen spielen sich ab während wir in voller Fahrt vorbei fahren. Manchmal halten wir an und versuchen eines der Boote in Schlepptau zu nehmen. Wenn es seetüchtig genug aussieht, wenn der Captain auf diesem Boot stark genug und gewieft genug ist, wenn es Sinn macht, das Risiko einzugehen. Sinkende Boote im Schlepptau gefährden auch meine Passagiere und ich muss gut abwägen, nehme das Weinen  der hungrigen Schiffbrüchigen, denen ich nicht helfen konnte, mit in den Schlaf.

Oben auf Deck sieht es friedlich aus. Alle finden das Boot toll und freuen sich, wie gut alles funktioniert. Tolles Schiff! Die Maschinen laufen volle Fahrt, der Kurs wird gehalten, die Vorräte sind bestückt. Alles regelt sich von ganz allein.  Ich lasse sie in dem Glauben und mache mich auf den Weg in den Maschinenraum. Den kennen nur die Wenigsten. Dort schuften die Bootsleute, die freiwillig auf das Schiff kamen, die jeden Tag die Maschinen am Laufen halten. Ein paar davon kenne ich seit Jahren, manche sind neu. Es ist meine Aufgabe, den Kurs zu halten. Es ist mein Schiff, ich habe es in mühevoller Arbeit über viele Jahre zusammengezimmert. Aber ich fühle mich längst nicht mehr als Captain. So viele Menschen um mich herum, so viele Offiziere und immer mehr Passagiere. Jeder tut irgendetwas, jeder benötigt irgendetwas, ein Kommen und Gehen und ich versuche im täglichen Chaos den Überblick zu behalten.

Ich darf nie aussteigen aus diesem Schiff. Immer wenn wir ein Rettungsboot erfolgreich in Landnähe geschleppt haben, heraus aus der tödlichen Gefahrenzone, muss ich umdrehen, wieder Kurs aufs offene Meer, bis zur völligen Erschöpfung, denn das Meer spuckt beständig neue Schiffbrüchige aus, fordert beständig neue Hilfe.

Während an Deck die letzte Rettung ausgelassen gefeiert wird gibt mir jemand den wohlgemeinten Ratschlag gibt, doch eine Pause zu machen. Weil das Schiff ja von alleine den Weg findet und die Mannschaft mich jederzeit ersetzen kann.  Ich nicke still und sehe ich in der Ferne bereits das nächste SOS Zeichen blinken, gehe wieder den Weg in den Maschinenraum, sehe nach, ob wir für dieses Zusammentreffen gerüstet sind und lasse die anderen feiern . Sie kennen den Maschinenraum nicht, wägen das Schiff in trügerischer Sicherheit und ich lasse sie in diesem Glauben. Es reicht, wenn ich schlaflose Nächte habe und ein paar Wissende an Bord mir verständnisvolle Blicke zuwerfen.

Im Zwischendeck war ein Wassereinbruch. Ich begutachte den Schaden, fluche laut, weil wieder jemand vergessen hat, die Sicherheitsklappen zu schließen, meine Katze, die Schiffskatze ist durch die Klappe gespült worden und ich höre sie von weitem jammern. ich schreie… und erwache von meiner eigenen Stimme.

Luna sitzt auf meiner Brust und erinnert mich vorwurfsvoll daran, dass Zeit ist für ihr Frühstück. Es war ein Traum…Ein Alptraum…zum Glück. Diese Träume verfolgen mich sogar im Urlaub. Gestern Abend hatte ich  mich vor dem Einschlafen der Entspannung gewidmet und ein wenig geschmökert. Die neue Datenschutzverordnung, die gerade vielen kleinen Vereinen den Gar ausmacht, weil sie nicht in der Lage sind, die immensen Auflagen zu erfüllen. Wir werden es schaffen… im Maschinenraum wird gerade dafür Sorge getragen 😉 .  Facebook ist ausgeloggt aber auf dem Messenger blinken die Nachrichten trotzdem im Minutentakt.  Ich habe sie wohl im Traum gehört und widerstehe dem Impuls, sie zu öffnen. Ich möchte mich nicht schon wieder ärgern, eingreifen oder das Gefühl haben, helfen zu müssen. Jetzt wird erst einmal Luna versorgt. Unsere gemeinsame Zeit geht bald zu Ende und jede Minute ist kostbar. Und dann denke ich über den Traum nach… und meine Gefühle zu all dem…

Was um alle sin der Welt tue ich mit einem Riesendampfer, der langsam aber sicher außer Kontrolle gerät und der als ehrenamtlicher Freizeitkapitän bald  nicht mehr auf Kurs zu halten geht? Das Kommando übergeben und darauf warten, dass dieses Schiff dann strandet, vielleicht all die Mühe verloren ist?  Den Anker werfen und allen Landgang aufzwingen, an den sich sicher niemand halten wird? Den Dampfer selbst versenken und ein neues, schnittiges Segelboot basteln, das ich wieder allein steuern kann und auf dem ich wieder mein eigener Kapitän bin? Das ist Stoff für viele weitere Albträume…

 

Internet

Tierschutz

Liebeskummer,Trennung und Tod: Nicht romantisch und auch nicht sportlich! Taubenwettflüge…

Wie funktionieren eigentlich „Taubenwettflüge“? Ist es nicht erstaunlich, wie die Züchter die Tiere dazu bewegen, bis zur völligen Erschöpfung enorm weite Strecken zurück zu legen? Tagesstrecken von 700 Kilometern? Die Auflösung ist so einfach wie schockierend:

Damit die Tauben Höchstleistungen erbringen, die ihre Kräfte aber häufig übersteigen, wenden ihre Halter perfide Methoden an.

Für die Wettflüge nutzen Taubenhalter die Treue der Tiere aus. Tauben sind ihrem Heimatschlag, ihrem Partner und ihrem Nachwuchs überaus verbunden. Taubenpärchen bleiben ihr ganzes Leben zusammen und die Verbindung ist sehr innig. Was tut also eine Taube, die ihrem Partner entrissen, von ihrem Nachwuchs entfernt und sich weit weg vom sicheren Heimatschlag in völlig unbekannter Umgebung wiederfindet? Richtig! Sie wird versuchen, wieder dorthin zurückzukehren, wo sich befindet, was sie mehr liebt, als ihr eigenes Leben. Sehnsucht, Liebeskummer und Sorge um den Nachwuchs, dient der „Leistungssteigerung“ ungemein.

Jan lucas
(Bildrechte: Jan Lukas Wolf)

Die Halter machen sich die Verzweiflung ihrer Tiere zunutze, möglichst schnell zurück in ihr Heim und zu ihren Familien fliegen zu wollen. Wer diesen Sport als „romantisch“ bezeichnet, hat vielleicht einen entscheidenden Punkt nicht verstanden:

Bei der „Witwermethode“ werden Taubenpaare voneinander getrennt. Diese Methode hat sich nach Angaben von Züchtern flächendeckend für das „normale Flugprogramm“ durchgesetzt.   Die „Nestmethode“ umschreibt die Trennung eines Elternteils vom Partner und dem bereits geschlüpften Nachwuchs. Beides bedeutet für die Tiere enormen Stress.

Experten gehen davon aus, dass zwischen 10 und mehr als 50 Prozent der Tauben, die zu Wettflügen weit von ihrem Heim weg transportiert werden, nicht zu ihrem Schlag, ihrem Partner, ihrem Nachwuchs zurückkehren.  Sie stranden als heimatlose Tiere auf den Straßen fremder Städte, landen im Tierschutz, die meisten von ihnen sterben qualvoll.

Marc Martinez
Gestern erst Zugeflogen und heute das..Abgemagert und Schwach! Immerhin musste das Kerlchen nicht hungrig sterben. Grade ein Jahr alt laut Ring… Bildrechte: Marc Martinetz

Halter und Veranstalter  finden das durchaus vertretbar. Sie kalkulieren diese „Verluste“ ein. Schließlich geht es bei diesem „romantischen Sport“ nicht um die Tiere, sondern um Auszeichnungen und Preise.

Es sind Hunderttausende Tauben, die jedes Jahr einen qualvollen Tod auf den Wettflügen erleiden.  Dehydration, Erschöpfung, Verletzungen…oder sie verhungern in einer unserer Innenstädte. Tauben, die es gerade noch nach Hause geschafft haben  sind oft an Körper und Seele gebrochen.“

Doch selbst wenn sie die Tortur überstanden haben, selbst wenn sie wieder in ihren Schlag, zu ihrem Partner zurück gefunden haben: Heimgekehrte Tauben sind ihres Lebens nicht sicher, denn das offizielle Zuchtziel des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter zielt auf körperliche Leistungsfähigkeit und die Erlangung von Spitzengeschwindigkeiten von 130 km/h ab. Tiere, die diese Leistungen nicht erbringen konnten oder mangelnden Orientierungssinn zeigen, die sich verflogen haben, werden von den Haltern getötet. Das Töten der ausgesonderten Tauben geschieht übrigens bei vollem Bewusstsein. Der Hals der Taube wird lang gezogen und der Kopf wird umgedreht. Die Hinrichtung  wegen mangelnder Leistung wird vom Züchter selbst durchgeführt.

Man mag von diesem Sport halten, was man mag: Mit Tierliebe und Romantik hat er nichts zu tun. 

Die einfühlsamen und intelligenten Vögel werden zur Wegwerfware degradiert. Bitte gebt ihnen eure Stimme, damit nie wieder Tiere bei dem Versuch sterben müssen, zu ihren Lebenspartnern und Jungen zurückzufinden.

Quellen: PETA
(1) Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.: Tierschutz im Brieftaubensport. Merkblatt 121. Juli 2009, S. 3.
(2) Von Taubenzüchtern werden Verlustraten von 10 Prozent angegeben. Aus: Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.: Tierschutz im Brieftaubensport. Merkblatt 121. Juli 2009, S. 13. In einer Studie „Beitrag zur Ermittlung von Kennzahlen zu Verlusten bei Wettflügen von Brieftauben (Untersuchungszeitraum: 2004-2008) vom April 2009“ kritisieren Dr. Warzecha und seine Kollegen den jährlichen Setzverlust von 931.475 Alttauben und Jährlingen (65%) und 793.532 Jungtauben (53%).
(3) http://www.vogelforen.de/showthread.php?155300-Ich-brauche-einen-Rat-f%FCr-2008!!/page2 Zugriff am 26. März 2013
(4) Hirt/Maisack/Moritz: Kommentar zum Tierschutzgesetz, 2. Auflage 2007, § 3 Rn7.
(5) Gemäß den Zuchtzielen des Verbandes von 2007 sollen Eintagesstrecken bis zu 700 km bzw. Übernachtflüge mit einer an zwei Tagen zurückzulegenden Höchstentfernung von 1.300 km bewältigt werden. Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.: Tierschutz im Brieftaubensport. Merkblatt 121. Juli 2009, S. 4.