Tierschutz

Lunas Sternengarten Buch… Hinter den Kulissen <3

Heute war es also soweit. Heute wollte ich die Endfassung der ersten Sternengartengeschichte an das Lektorat weiterreichen. Je öfter man seine eigenen Worte liest, desto seltsamer und unpassender erscheinen sie. Man ändert immer wieder, streicht etwas weg, fügt hinzu und überlegt angestrengt, wie sich das Ganze für Leser darstellt, die noch nie von Lunas Sternengarten gehört haben.

Wie würde jemand den Namen „Faith“ lesen und aussprechen, der nicht wusste, dass das winzige Kätzchen diesen englischen Namen erhalten hatte, weil es seiner Retterin Martha den Glauben wiedergegeben hatte, den sie über all dem Tierelend kurzzeitig verloren hatte. Faith=Glaube. Irgendwie war das Ganze nicht rund und so wurde aus dem kleinen „Faith“ der kleine „Elliot“ in meiner Story. Jetzt war der Text endlich fertig und stimmig.

Was heute auch noch passierte:

Martha schrieb mir eine Nachricht. Sie hatte erfahren, dass es bald ein Buch geben würde und auf ihrem Profil etwas über den Sternengarten gepostet.

„Lunas Sternengarten ist viel mehr als nur eine schöne Geschichte, vollgepackt mit Emotionen …

Er ist ein Ticket in das Land, jenseits der Zeit, wo wir jeden Verlust annehmen können, den wir erleiden mussten…

Es ist ein Verfahren zur Wiederherstellung des Lebens, das unseren Schmerz gelindert hat, als wir es so sehr brauchten ….

Es ist ein Heilungsweg durch Weinen und Lächeln …

Lunas Sternengarten ist ein Ort, an dem all unsere Gefühle und all unsere Lieben sicher sind…

Lunas Sternengarten wird nun mit Tinte veredelt, es wird ein Buch.

Also wollte jetzt auch ich Faiths Wunde etwas Farbe geben, sie mit neuer Tinte verschönern, es war das erste, was ich tun wollte, als ich davon hörte….

Kein Schwarz mehr….

Jetzt blühen da Rosen und sie sind leuchtend rot, genau wie Lunas Sternengarten Buch, das bald blühen wird….

PS:

Danke Luna und Mama, dass unsere kleinen Sterne so hell am Himmel und in unseren Herzen bleiben…“

Martha

….

Martha hatte ihr schwarzes Tattoo zur Erinnerung an Faith mit roten Rosen verziert… sie schickte mir ein Bild davon mit. Ich war sehr berührt, ihre Zeilen zu lesen und bestaunte das neue Tattoo. Hier war etwas passiert, der Schmerz begann zu verblassen und Raum für etwas anderes zu schaffen.

Manchmal vergesse ich, wie viel meine Geschichten für manche Menschen in Trauer bedeuten, wie wichtig es ist, den Glauben zu bewahren und einen schönen Traum an die Stelle der Trauer zu legen.

Dann fiel mir ein, dass es jetzt ja gar keinen Faith mehr in der Geschichte gab sondern einen Elliot. Martha wäre sicher enttäuscht. Das ging gar nicht! Schwer verständliche Namen hin oder her. Der kleine Faith durfte nicht einfach so ersetzt werden.

Es hatte sich zu keinem Zeitpunkt wirklich gut angefühlt, … nur passend. Aber „passend“ und „stimmig“ sind manchmal die Todfeinde der Träume … 🙂 .

Es war noch nicht zu spät. Heute konnte ich den Text noch nach Belieben und ohne großen Aufwand ändern.

Aus Elliot wurde wieder Faith und ich wäre gern dabei, wenn irgendwann das Büchlein, in dem unser kleiner Faith verewigt wurde, seinen Weg zu Martha findet. Sie trug ihn lange Zeit auf ihrem Herzen, damit er leben konnte, jetzt lebt er in ihrem Herzen weiter … das langsam wieder heilt ❤

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Unterwegs in der Servicewüste Deutschland. Wie schlimm ist es wirklich?

Vorsichtig strich ich mit dem Finger über das Display meines Handys. Diesmal war wohl nichts mehr zu machen. Die Scheibe war ein Totalschaden. Fliesen und Glas sind eine ungute Kombi. Ohne eine zeitnahe Reparatur würde ich nicht mehr weit damit kommen. Konnte ja nicht soo aufwändig sein, das Teil auszutauschen. Mein Handy war zwar nicht mehr der Burner aber voll funktionsfähig. Viel zu schade, um es einfach zu verschrotten.

Im Internet wurde ich schnell fündig. Ein neues Display würde rund 200 Euro kosten. WTF!!! Kein Wunder, dass wir so viel Elektroschrott produzieren. Reparieren lohnt nicht mehr, ist auch gar nicht gewollt. Morgen wollte ich mein Glück noch einmal in einem der großen Elektronikläden in der Stadt versuchen. Vielleicht war die Abzocke in Sachen Ersatzteilen ja nur im Internet üblich.

Der Laden war riesig und ähnlich wie in jedem guten Baumarkt, fühlte sich zunächst niemand zuständig, auch nicht, als ich nach einigen Minuten Herumstehen demonstrativ Blickkontakt suchte. Schliesslich fand ich die zuständige Abteilung allein heraus.

„Ich suche ein neues Display für mein Handy, bin ich hier richtig?

Meine Spider App auf dem Glas wurde begutachtet, man tippte die Bestellnummer ein und eröffnete mir dann, dass ich etwa mit 200 Euro plus Zeitaufwand rechnen müsste. Sie hätten das Teil vorrätig, ich könnte darauf warten, wenn ich wollte.

Gut, dann eben nicht, dachte ich. Es war eigentlich sowieso längst Zeit für einen Austausch.

„Angenommen, ich würde hier jetzt ein neues Handy kaufen und angenommen ich könnte mich nicht an mein Google Passwort erinnern und vermutlich auch nicht an so manch andere Infos, die man eigentlich zum Einrichten benötigt. Könnten Sie es mir dann trotzdem einrichten und wie lange würde das dauern?“ fragte ich und schickte sicherheitshalber noch ein strahlendes Lächeln hinterher. Es wurde prompt erwidert.

„Ja, schätze das können wir. Das kriegen wir schon hin. Eine komplette Einrichtung mit Datentransfer dauert etwa 40 Minuten. Da vorn ist unser Kollege, der ist für Ihre bevorzugte Marke zuständig. Kommen Sie dann einfach mit dem neuen Handy wieder zu uns.“

Das klang gut. Ehe ich mich tagelang mit Passwörtern, Einstellungen und einer Gebrauchsanleitung herumplagen wollte, schien diese Lösung ideal. Ich machte mich auf die Suche nach dem zuständigen Verkäufer.

„Entschuldigung, könnten Sie mir vielleicht helfen? Ich habe dieses Samsung immer wieder durch den gleichen Typ ersetzt, weil ich mich nicht umgewöhnen wollte. Ich schätze, mittlerweile sind einige neue Handygenerationen ins Land gezogen. Welcher Nachfolger ist meinem alten in Funktion und Kameraleistung am ähnlichsten und preislich im Rahmen meiner Vorstellungen?“

Ich nannte die Summe und zeigte mein geschrottetes Handy vor.

„Ach, und etwas größer dürfte es auch sein. Alles andere ist mir völlig Banane. Hauptsache es tut, was es soll, der Akku hält lange und es macht schöne Bilder.“

Der Verkäufer, er war noch sehr jung, wie alle in diesem Laden, verzog keine Miene, als ich meine technisches Desinteresse offenbarte.

„Sie haben sich immer wieder das gleiche Hand gekauft, ohne Neuerungen? War ein solides Teil und nicht ganz billig damals, das gute S8. Heute gibt es da super Angebote. Das hier zum Beispiel, es kann alles, was Ihr altes Handy kann, plus bessere Kamera, plus längere Akkulaufzeit, plus größeres Display und ausserdem ist es gerade in der Aktion. Fünfzig Euro billiger.

Ich sah mir den Preis an und nickte ungläubig.

„Aber das ist ja nur unwesentlich teurer, als ein neues Display für meinen Handy Dinosaurier. Super! Nehme ich. Die Farbe ist mir egal. Wobei…Moment! Schwarz sieht denke ich besser aus, als weiss. Und wo findet der Datentransfer statt? Ich habe nur wenig Zeit.“

„Gleich um die Ecke ist die Kasse. Erst bezahlen, dann mit dem Teil nach hinten zur Reparaturwerkstatt.“

„Oh, stimmt. Da war ich schon! Vielen Dank für die tolle Beratung. Ich habe genau, was ich wollte…“

5 Minuten später reichte ich meine beiden Handys über den Tresen der Reparaturwerkstatt.

„Hier sind die wichtigsten Passwörter. Was nicht an Passwörtern auf dem Zettel steht, kenne ich leider selbst nicht. Wäre toll, wenn kein Bild verloren geht. Und was ist mit dem Whats App verlauf? Kriegen wir den sicher mit rüber? Das ist mein Arbeitsplatz, der sollte wieder vollständig sein.“

„Keine Sorge, wir kriegen das hin. Kommen Sie einfach in einer halben Stunde wieder hier vorbei, dann dürften wir schon sehen, ob es funktioniert hat.“

In dieser halben Stunde fiel mir wieder einmal auf, wie abhängig wir mittlerweile von unseren Handy sind. Wann war sie überhaupt um? Ohne Handy, keine Uhrzeit. ich suchte nach öffentlichen Uhren. Im Cafe´ wollte ich gewohnheitsmässig die Nachrichten checken und griff ins Leere. Mist!

Also beobachte ich das Treiben auf der Straße. Es gab einiges, was ich gerne fotografiert hätte. Kein Handy, keine Kamera. Nicht einmal telefonieren konnte ich, um zu fragen, ob jemand Zeit auf einen schnellen Kaffee in der Stadt hätte. Und ein fremdes Handy würde mir nicht helfen, ich wusste die Nummern nicht. Keine Einzige mehr! Ich war wirklich abhängig von diesem Teil, mehr als mir lieb war. Mein ganzes Leben steckte in diesem Minicomputer.

Ob sie sich meine privaten Fotos ansehen würden, den Browser Verlauf oder vielleicht Nachrichten lesen, während die Handys ausgetauscht werden? Ach, egal! Sollten sie denken, was sie wollten. Hauptsache ich hätte bald wieder ein Handy.

Es lag schon bereit, als ich wieder an der Reparaturwerkstatt aufschlug.

„Alle Apps, alle Konten alle Bilder sind übertragen. Sie müssen nur noch ein paar davon neu einloggen. Hat super geklappt. Viel Spass mit dem neuen Teil. Es hat sich nicht viel an der Bedienung geändert, Sie werden sicher gut zurechtkommen.“

Ich bedankte mich strahlend bei den netten Jungs im Service und probierte bereits im Hinausgehen die ersten Funktionen aus. Wow! Vielleicht hätte ich viel eher schon upgraden sollen.

Und das alte Handy würde ich behalten. Für Notfälle. Hier wird nichts weggeworfen, was noch funktioniert! Auch wenn wir förmlich dazu genötigt werden, verschwenderisch mit unseren Ressourcen umzugehen. Größer, Neuer, Schneller…Mehr! Ohne mich 😊

Ach ja, … ganz großes Kino, wie ihr mit Kunden umgeht, liebe Saturn Mitarbeiter.

Hat Spass gemacht, bei euch einzukaufen. Danke ❤

Aufreger

Blick nach vorn im Zorn…das AUS für den Verbrenner in der EU

Die EU hat nun also das endgültige AUS der Verbrenner auf unseren Straßen beschlossen, wohlwissend, dass so viel erneuerbare Energie, wie wir dann brauchen werden, gar nicht hergestellt werden kann. Jedenfalls nicht in Europa. Während die Bevölkerung auf anderen Kontinenten zahlenmässig schier explodiert und damit sämtliche Bemühungen um eine insgesamt bessere CO2 Bilanz zunichte macht, wird Europa mit einem Federstrich zurück auf Vorkriegsniveau geschossen.

Natürlich betrifft das nicht alle.

Ein Teil , diejenigen die finanziell mithalten können, werden weiterhin mobil bleiben, sich exorbitant teure Elektro Autos leisten können, ihre Autos bequem und planbar an der privaten Ladestation auftanken und weite Strecken zeitsparend im Flugzeug zurücklegen. Das Ganze sauber, hochtechnisiert und mit einem persilweissen Ökogewissen.

Alle anderen… und das sind verdammt viele, haben Pech gehabt. Sie mutieren von selbständigen Bürgern, die sich bis vor kurzem ihren Lebensunterhalt und auch ihre Mobilität selbst erwirtschaften konnten zu staatlichen Almosenempfängern, sie bangen und bitten dann um „Subventionen“, um „Erleichterungen“, damit sie weiterhin das Privileg erhalten, ihren Arbeitsplatz erreichen zu dürfen, bei Wind und Wetter, bei der Nachtschicht und auch an Feiertagen, immer dann, wenn das Lastenfahrrad und der öffentliche Nahverkehr den Transport von Kindern und Tieren, von alten Menschen und Behinderten, von schweren Einkäufen oder eiligen Erledigungen unmöglich macht.

Was diese Neuerung europaweit an immensen Einbussen, Arbeitsplätzen und Wohlstand kosten wird ist leicht auszurechnen. Was sie unter dem Strich global gesehen für das Klima bringt, daran scheiden sich die Geister. Denn neben der Bevölkerungszunahme wäre da noch die Massentierindustrie, die Ausbeutung, Vermüllung und Zerstörung der Weltmeere (neben den Wäldern der wichtigste Puffer in unserem Klimasystem) und die Zunahme der Exporte und Warentransporte quer über den Globus … kaum jemand spricht davon. Lieber hetzte man jahrelang gegen SUVs, pries Lastenfahrräder an und den (flächendeckend) nicht vorhandenen öffentlichen Nahverkehr.

Herzlichen Glückwunsch, liebe EU Politiker … jetzt ist es also vollbracht.

Der Verzicht auf bezahlbare Autos, auf Mobilität, Freiheit und Wohlstand, auf Arbeitsplätze und Planungssicherheit in der Industrie für alle EU Bürger, ist für das Klima gobal gesehen nur eine nette Geste, nicht der Rede wert… zig Millionen Menschen wird es in Arbeitslosigkeit, Abhängigkeit von staatlichen Almosen und Armut katapultieren.

Es gibt eine Untersuchung, wie stark die Fleisch- und Milchindustrie zur Erderwärmung beiträgt. Das Ergebnis:

Die fünf weltgrößten Fleisch- und Molkereikonzerne sind zusammen für mehr Treibhausgas-Emissionen verantwortlich als jeweils die drei größten Ölkonzerne, ExxonMobil, Shell und BP.

(Quelle: https://www.iatp.org/emissions-impossible )

Meiner Ansicht nach drehen wir gerade an der falschen Stellschraube und anderen, ungleich wichtigeren Stellschrauben schenken wir gar keine Beachtung. Stichwort weltweites Bevölkerungswachstum, Zerstörung der Weltmeere…

Stattdessen wird nun also Mobilität in der EU bald wieder unbezahlbar, mit allen unguten Begleiterscheinungen, nicht nur für Geringverdiener, Rentner und Alleinerziehende sondern für den gesamten Mittelstand. Ein neues Gesetz mit schier unvorstellbaren Konsequenzen… nicht für das Klima, wohl aber für Wirtschaft, Mobilität und Lebensqualität der Bürger in Europa…

Mich wird es nicht mehr betreffen. Ich bin jeden Tag erneut dankbar, dass ich in einer Zeit leben und arbeiten und reisen durfte, in der totalitäre und völlig planlose Klima Ideologien noch nicht salonfähig waren und mediale Gehirnwäsche den Verbrenner zum Hassobjekt mutieren liess. Ich bin überzeugt davon, dass wir auf diese Weise den Klimawandel weder aufhalten noch stoppen werden… wir aufgeblasenen Europäer dachten seit jeher, wir bringen das Heil und die Zivilisation in die Welt.

Doch die Musik spielt mittlerweile längst woanders. Dort schert man sich wenig um Klima, Umwelt und co und sieht lächelnd zu, wie wir unsere Wirtschaft, den Wohlstand und soziale Systeme vorsätzlich zerstören … und eröffnet derweil das nächste Kohlekraftwerk, die nächste XXL-Zuchtanlage, fackelt den nächsten Regenwald ab und pumpt das nächste Gewässer leer oder leitet Gifte ein…

Ich glaube an den Klimawandel und daher hätte ich mir gewünscht, wir würden uns darauf vorbereiten, unsere Infrastrukturen stärken und sichern…neue Technologien fördern und zumindest in Europa auf Massentierhaltung verzichten. Stattdessen spielen wir bald Armenhaus, machen uns beständig abhängiger und haben den bevorstehenden klimatischen Veränderungen weniger denn je entgegenzusetzen.

Nur ein Tag ohne Strom … und die Lichter gehen aus… im wahrsten Sinne des Wortes.

Ein paar Tage ohne Strom… und wir sind einer humanitären Katastrophe unvorstellbaren Ausmasses ungeschützt und ungerüstet ausgeliefert.

Manchmal frage ich mich, in welcher Welt Abgeordnete leben, die solche Gesetze auf den Weg bringen und ob sie vielleicht insgeheim die Menschen in Europa hassen, genau wie Tiere… und Freude daran haben, Macht auszuüben und den Bürgern Lebensqualität zu nehmen. Denn wäre es anders, gäbe es andere Gesetze.

Jetzt wird also der Verbrenner in der EU verboten und die Massentierhaltung nach wie vor subventioniert.

Schöne neue Welt…

Aufreger

Killer-Insekten oder doch eher Killer-Journalismus?

Unseriöse Nachrichten töten!

„Sie tötet mit einem Stich!“ … das ist, mit Verlaub, Schwachsinn!

Hornissen haben es seit jeher schwer, allein ihre beeindruckende Größe schürt unbegründete Ängste. Obwohl sie deutlich größer sind als Bienen, sind sie weder angriffslustiger noch gefährlicher als ihre schwarz-gelb gestreiften Verwandten. Hornissen gehen den Menschen grundsätzlich aus dem Weg und stechen einzig in höchster Notwehr, wenn sie sich angegriffen fühlen.

Ihr Gift ist sogar weniger toxisch bzw. gefährlich als das von Bienen, Hummeln oder kleineren Faltenwespen.

Ein Mensch müsste sich mit einem großen Hornissenvolk anlegen und mehrere hundert Stiche bekommen, bevor es für ihn wirklich gefährlich wird. Außer natürlich, er wäre Allergiker oder wird im Mund- und Rachenraum gestochen. Da Hornissen jedoch nicht so gerne Kuchen und Eis naschen, ist diese Gefahr geringer als bei Wespen. Soweit so gut.

Unsere wahrheitsliebende Presse ist immer schnell dabei, Tiere „als gefährlich“, „bedrohlich“ oder als „Krankheitsüberträger“ einzustufen. Das bringt Reichweite, das erhöht die Auflage… Ganz gleich ob es sich um Tauben, Füchse oder Insekten handelt. Wenn dank solcher Artikel dann unzählige Tiere in falscher Angst getötet werden…dumm gelaufen. Wen interessiert das schon?!

Mich interessierte es… als ich die Überschrift eines Artikels auf FB der Kreiszeitung.de las:

„Killer_Insekt“: Asiatische Hornisse breitet sich in Deutschland aus: Sie tötet mit einem Stich“

Hatte ich hier eine Wissenslücke? Musst man sich Sorgen machen?

Ich klickte auf den Beitrag, der sich dann völlig anders las:

„Eingeschleppte Hornisse richtet sich in Deutschland ein. Funde sollten gemeldet werden“ Kein Wort darüber, warum oder ob die asiatische Hornisse mit „einem Stich tötet“… sondern eine allgemeine Abhandlung über Tiere und Pflanzen, die in fremde Gebiete eingeschleppt werden oder einwandern und die Natur gefährden.

Jetzt wollte ich mehr wissen, denn hinter jeder solchen reißerischen Überschrift stehen unzählige Hornissen, die nun aus vorsätzlich geschürten Ängsten gejagt und getötet werden, zumal wohl eher selten jemand zwischen heimischen und eingewanderten Arten unterscheiden kann. Tot ist tot.

Auf einschlägigen (und seriösen!) Seiten fand ich dann die Info, dass „der Stich einer asiatischen Hornisse für den Menschen weitestgehend ungefährlich ist“.

… oder auch…

„Wie gefährlich sind die Stiche der asiatischen Hornisse

Wird man einmal gestochen, ist der Stich vergleichbar mit dem Stich einer heimischen Hornisse. Das kann nur für Allergiker gefährlich werden. „Für den gesunden Menschen stellt ein Hornissenstich keine besondere Gefahr dar.“

So viel zum Thema „Killer Insekt…“

Fakt ist jedoch, dass diese Art unter Umständen eine Bedrohung für die Imkerei werden könnte oder den heimischen Hornissen Konkurrenz macht. Aber auch hier sieht der NABU „aller Voraussicht nach keine essentielle Bedrohung“… weitere Auswirkungen seien derzeit noch nicht abzusehen.

Ich finde es mehr als verantwortungslos wenn durch solche bewusst irreführenden Schlagzeilen Ängste geschürt werden, die unbegründet sind. In meinen Augen ist es blanke „Hetze“ für die mit Sicherheit auch viele unserer heimischen Hornissen mit dem Leben bezahlen werden.

Sie sind keine „Killer Insekten“, sie stehen sogar unter besonderem Schutz und ihr Bestand ist gefährdet.

Tierschutz

Die Frieden für Pfoten e.V. Familie hält zusammen

Oftmals sind es die „kleinen Dinge“, die das Herz aufleuchten lassen und mit positiver Energie fluten. Ein Sonnenuntergang, eine liebevolle Umarmung oder ein unerwarteter Anruf.

Vor kurzem hatte ich einen solchen Anruf. Die Nummer auf dem Display kannte ich nicht, der Anruf kam aus Österreich. Ich überlegte kurz, ob ich das Gespräch annehmen sollte… unbekannte Nummern verheissen in den meisten Fällen nichts Gutes, mittlerweile ist es nicht ganz einfach, mich privat zu erreichen. Keep your circle small and strong … Doch die Neugierde siegte.

„Hallo, mit wem spreche ich bitte? Worum geht es?“ Meine Stimme war kühl.

„Mein Name ist xy aus Wien. Ich wollte fragen, ob Sie noch im Tierschutz aktiv sind. Wir haben schon einmal vor Jahren telefoniert, da war ihr Projekt mit den verlassenen Hunden im Fernsehen und Sie gaben mir dann ihre Nummer, weil ich kein Internet habe. Die Tochter einer Freundin hatte mir geholfen, an Sie zu schreiben… vielleicht erinnern Sie sich?“

Ich erinnerte mich dunkel. Da war damals eine sehr nette, ältere Dame, die gerne helfen wollte und großzügig gespendet hatte, obwohl sie selbst nicht über viele Mittel verfügt. Sie hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, mich ausfindig zu machen und wir haben damals lange telefoniert.

Ich entspannte mich. Dieses Gespräch war keine unerwünschte Störung, keine idiotische Umfrage, kein verirrter Immobilienkäufer oder Pishing Versuch. Die Wärme kam wieder in meine Stimme zurück, als ich ihr antwortete.

Sie entschuldigte sich dafür, dass sie in letzter Zeit nicht spenden konnte, ihr ging es finanziell nicht gut aber jetzt würde sie gerne wieder ein paar Hundert Euro senden. Nicht viel, meinte sie entschuldigend aber da sie nach wie vor kein Internet und keine Email besitzt, wollte sie vorher gerne wissen, ob ich noch aktiv bin, da ihr meine Arbeitsweise sehr gefallen hat und sie mir vertraut.

Ich hoffte, dass mein Lächeln auch am anderen Ende der Leitung spürbar wäre und schilderte ihr, was wir die letzten Jahre, Monate so bewegt hatten, versicherte ihr, dass ihre Spende keinesfalls „nicht viel“ wäre, sondern unglaublich großherzig und eine wertvolle Hilfe… und bat am Ende um ihre Adresse, weil ich mir vornahm, diesmal ein persönliches Dankeschön nach Österreich zu senden. Es war ein so warmherziges und berührendes Gespräch, das mir noch lange nachging, im positiven Sinn.

Manchmal sind es die kleinen Dinge, an denen wir auftanken, die unsere Herzen mit Energie und Licht füllen….Energie und Licht, die wir dann an andere weiterreichen können.

Heute haben wir 2000 Euro eurer Spenden an Laura Fincus Projekt in Rumänien weitergeleitet.

Sie versorgt in ihrer Tierklinik die Tiere, die mit ihren Menschen aus der Ukraine ankommen und kümmert sich rührend um die zwei- und vierbeinigen Flüchtlinge, ihre Sorgen und Nöte. Bereits vorher war die finanzielle Situation verzweifelt.

Jeden Monat sorgt Laura sich um das Fortbestehen ihrer Tierklinik, in der jedes Strassentier genau wie die Haustiere mittlelloser Menschen gratis behandelt, kastriert, aufgenommen und versorgt werden. Tierschutz in Rumänien ist hart, sehr hart! Und jetzt helfen sie zusätzlich noch anderen in Not.

Auch Laura wird heute sicher warm ums Herz, wenn unerwartet 2000 Euro auf dem Konto sind, die gerade mehr denn je benötigt werden…

Unsere große Frieden für Pfoten e.V. Familie hält zusammen ♡

Tierschutz

Wenn Tierschutzarbeit zur Farce wird…

Wenn Tierschutzarbeit zur Farce wird.

Seit in der Ukraine Bomben fallen, überschlagen sich die Menschen förmlich, den Tieren dort zu helfen, die hungrig und heimatlos auf den Strassen herumirren.

Wie viele wohl mittlerweile unter großen Anstrengungen und unter dem Einsatz großer finanzieller Hilfen gerettet wurden, für wie viele das Überleben wohl durch Futterlieferungen ermöglicht wurde?

Waren es 1000 Tierleben?

Waren es 10.000 Tierleben?

Zeitgleich wurden an nur einem Tag eine halbe Million Haustiere in Deutschland ausgesetzt und in den Tod geschickt.

Zeitgleich fand auch hier im Land eine „Hilfsaktion“ statt.

Über eine halbe Million Brieftauben wurden am Wochenende „im Zeichen des Friedens“ ausgesetzt.

Laut einer Pressemitteilung des Verbands Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. waren letztes Wochenende tausende deutsche Brieftaubenhalter dazu aufgerufen, ihre Tiere im Rahmen der Aktion „Brieftauben im Zeichen des Friedens“ an verschiedenen Orten in ganz Deutschland fliegen zu lassen. Einen Teil der Transporteinnahmen wollen die Flugveranstalter nach eigenen Aussagen an ukrainische Taubenzüchter und Hilfsorganisationen spenden.

Die Opfer dieser Aktion werden gerade von Tierfreunden überall aufgesammelt oder von den Straßen gekratzt. Dehydriert, verletzt , erschöpft, tot.

Die Tiere waren mit über 300 Transportfahrzeugen zu den sogenannten Auflassorten verbracht worden. (Der Ort, an dem die Tauben ausgesetzt werden).

Was vielen nicht bekannt ist. Taubenflüge sind für einen großen Teil der Tiere Flüge in den Tod.

Die Tauben werden bei diesen Wettflügen erheblichen Gefahren wie Überforderung, Dehydrierung, Greifvogelangriffen, Hochspannungsleitungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt. Zahlreiche Tiere schaffen es daher nicht mehr zurück zu ihren Partnern in den Heimatschlägen, von denen sie zuvor gezielt getrennt wurden. Die Tauben fliegen bis zur völligen Erschöpfung.

Viele sind derart geschwächt, dass sie sterben.

Man schätzt, dass etwa eine halbe Million Tauben auf diesen „Flügen für den Frieden“ eingesetzt wurden.

Doch wie bringt man die Tauben dazu, solche „Wettflüge“ zu bestreiten?

Für die Wettflüge nutzen Taubenhalter die Treue der Tiere aus. Tauben sind ihrem Heimatschlag, ihrem Partner und ihrem Nachwuchs überaus verbunden. Taubenpärchen bleiben ihr ganzes Leben zusammen und die Verbindung ist sehr innig.

Was tut also eine Taube, die ihrem Partner entrissen, von ihrem Nachwuchs entfernt und sich weit weg vom sicheren Heimatschlag in völlig unbekannter Umgebung wiederfindet?

Sie wird versuchen, wieder dorthin zurückzukehren, wo sich befindet, was sie mehr liebt, als ihr eigenes Leben.

Sehnsucht und Sorge um den Nachwuchs, dient der „Leistungssteigerung“ ungemein.

Die Halter machen sich die Verzweiflung ihrer Tiere zunutze, möglichst schnell zurück in ihr Heim und zu ihren Familien fliegen zu wollen.

Bei der „Witwermethode“ werden Taubenpaare voneinander getrennt. Diese Methode hat sich nach Angaben von Züchtern flächendeckend für das „normale Flugprogramm“ durchgesetzt. Die „Nestmethode“ umschreibt die Trennung eines Elternteils vom Partner und dem bereits geschlüpften Nachwuchs. Beides bedeutet für die Tiere enormen Stress.

Es ist ein einfaches Rechenexempel.

Experten gehen davon aus, dass zwischen 10 und mehr als 50 Prozent der Tauben, die zu solchen Wettflügen weit von ihrem Heim weg transportiert werden, es nicht schaffen, zu ihrem Schlag, ihrem Partner, ihrem Nachwuchs zurückkehren. Sie sterben an Erschöpfung oder stranden in den Städten.

Legen wir die bescheidene Schätzung von 10 Prozent zugrunde, die sicher weit untertrieben ist, dann wurden an diesem Wochenende 50.000 soziale und intelligente Haustiere vorsätzlich in den Tod geschickt oder zu einem Leben in Hunger und fern von Heimatschlag und Partner verdammt. Sie stranden als verhasste „Stadttauben“ in den Städten, werden gejagt, getreten, vergiftet und müssen um Futter betteln.

Während die einen alle Kräfte bündeln, um Tiere, insbesondere Haustiere (auch Tauben sind Haustiere!) vor einem solchen Schicksal zu bewahren, fügen andere unter dem Beifall der Öffentlichkeit und der Medien, neues Leid hinzu. Ein Vielfaches mehr, als gerade von anderen gerettet wird.

Das macht Tierschutz in Deutschland zur Farce und ist ein Schlag ins Gesicht für alle Menschen, die sich gegen Tierleid einsetzen… in der Ukraine und überall, wo Tiere für menschliches Versagen büssen müssen.

Bitte haltet Ausschau nach erschöpften, dehydrierten, desorientierten und verletzten Tauben, die nach dieser Aktion gerade überall in Deutschland gestrandet sind und auf Hilfe angewiesen sind.

Macht Bilder, wenn ihr tote Tauben findet, gebt den Opfern eine Stimme und stellt diese Bilder ins Netz.

#Taubensportisttaubenmord

#stadttauben

Dieser Artikel darf jederzeit geteilt, kopiert, in der Gesamtheit auf Webseiten gestellt werden. Verwendet ihn gerne, ohne Rückfrage an mich, wenn ihr auf das Leid der Tauben aufmerksam machen möchtet.

Tierschutz

Tierquälerei schafft keinen Frieden für die Ukraine sondern neues Leid!

Über eine halbe Million Brieftauben werden am Wochenende „im Zeichen des Friedens“ ausgesetzt.

Laut einer Pressemitteilung des Verbands Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. sind für das kommende Wochenende tausende deutsche Brieftaubenhalter dazu aufgerufen, ihre Tiere im Rahmen der Aktion „Brieftauben im Zeichen des Friedens“ an verschiedenen Orten in ganz Deutschland fliegen zu lassen.

Die Tiere sollen mit über 300 Transportfahrzeugen zu den sogenannten Auflassorten verbracht werden. (Der Ort, an dem die Tauben ausgesetzt werden).

Einen Teil der Transporteinnahmen wollen die Flugveranstalter nach eigenen Aussagen an ukrainische Taubenzüchter und Hilfsorganisationen spenden.

Tauben gelten als Symbol des Friedens und werden leider in diesem Zusammenhang für die geplante Aktion des Verbands Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. instrumentalisiert und missbraucht.

Die Tauben werden bei diesen Wettflügen erheblichen Gefahren wie Überforderung, Dehydrierung, Greifvogelangriffen, Hochspannungsleitungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt. Zahlreiche Tiere schaffen es daher nicht mehr zurück zu ihren Partnern in den Heimatschlägen, von denen sie zuvor gezielt getrennt wurden. Die Tauben fliegen bis zur völligen Erschöpfung.

Viele sind derart geschwächt, dass sie sterben.

Auf der Internetseite des Verbands Deutscher Brieftaubenzüchter gibt es auch Zahlen. Bei den geplanten 242 Auflässen am 7.5.2022 und den 218 Auflässen am 8.5.2022 sollen insgesamt über 600.000 gezüchtete Haustauben in Deutschland zu einem Flug gezwungen werden, der für viele mit Verletzung und Tod endet.

Die Taube auf dem Bild ist eines von unzähligen Opfern dieses „Sports“. Sie hat die Torturen nicht überlebt. Ihre Finderin brachte sie noch zum Tierarzt aber es war bereits zu spät.

Wie bringt man die Tauben dazu, solche „Wettflüge“ zu bestreiten?Für die Wettflüge nutzen Taubenhalter die Treue der Tiere aus. Tauben sind ihrem Heimatschlag, ihrem Partner und ihrem Nachwuchs überaus verbunden. Taubenpärchen bleiben ihr ganzes Leben zusammen und die Verbindung ist sehr innig.

Was tut also eine Taube, die ihrem Partner entrissen, von ihrem Nachwuchs entfernt und sich weit weg vom sicheren Heimatschlag in völlig unbekannter Umgebung wiederfindet?

Richtig! Sie wird versuchen, wieder dorthin zurückzukehren, wo sich befindet, was sie mehr liebt, als ihr eigenes Leben. Sehnsucht und Sorge um den Nachwuchs, dient der „Leistungssteigerung“ ungemein.

Die Halter machen sich die Verzweiflung ihrer Tiere zunutze, möglichst schnell zurück in ihr Heim und zu ihren Familien fliegen zu wollen.

Bei der „Witwermethode“ werden Taubenpaare voneinander getrennt. Diese Methode hat sich nach Angaben von Züchtern flächendeckend für das „normale Flugprogramm“ durchgesetzt. Die „Nestmethode“ umschreibt die Trennung eines Elternteils vom Partner und dem bereits geschlüpften Nachwuchs. Beides bedeutet für die Tiere enormen Stress.

Experten gehen davon aus, dass zwischen 10 und mehr als 50 Prozent der Tauben, die zu Wettflügen weit von ihrem Heim weg transportiert werden, nicht zu ihrem Schlag, ihrem Partner, ihrem Nachwuchs zurückkehren. Sie stranden als heimatlose Tiere auf den Straßen fremder Städte, landen im Tierschutz, die meisten von ihnen sterben qualvoll.

Bildrechte Laura Pfeffer

Tierschutz

Wisst ihr was eine Schliefenanlage ist?

Die Steigerung von widerlich ist Mensch!

Wisst ihr was eine Schliefenanlage ist?

In einer sogenannten Schliefenanlage findet die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Füchsen statt. Die Anlage soll einen Fuchsbau nachbilden und besteht aus einem künstlich angelegten Tunnelsystem.Dessen Zweck ist es, die Jagdhunde auf den Fuchs abzurichten, damit sie künftig auf sogenannten „Baujagden“ eingesetzt werden können.

Baujagd bedeutet, der Jagdhund dringt in den Bau des Fuchses ein.

Das ist eine beliebte Methode, um Füchse zu töten. In Deutschland sterben jedes Jahr fast eine halbe Million Füchse durch Jägerhand. Fuchsjagd ist beliebt, obwohl es keinen vernünftigen Grund für die Fuchsjagd gibt. Lebendfallen, Totschlagfallen bis hin zur Baujagd. Die Tiere dienen lediglich als Zielscheiben für ein grausames Hobby.

Auch Fuchskinder, also „Jungfüchse“ dürfen und sollen fast überall in Deutschland erschossen werden, lediglich in einigen wenigen Bundesländern haben sie eine gewisse Schonzeit.

In einigen Bundesländern ist auch die Jagd auf Füchse in ihrem natürlichen Bau verboten. Daher ist der Kunstbau ein gängiges Mittel, um Füchsen trotzdem vor ihrem Zuhause auflauern zu dürfen und sie zu töten.

So ein Kunstbau besteht aus Kunststoff oder Beton und wird dem Natürlichen täuschend echt nachgestaltet, damit Füchse ihn für einen freistehenden Bau halten, dort einziehen und ihre Jungen darin großziehen. Der Jäger muss nur noch „ernten“. Denn er hat seinen Jagdhund bestens auf die Jagd in dieser Lockfalle trainiert.

Da jede Mutter ihre Jungen mit ihrem Leben verteidigt, kommt es dabei zu unerbittlichen Kämpfen zwischen Fuchsmutter und Jagdhund. Es sind grausame Szenen, für Füchse wie für Jagdhunde.

Um die Jagdhunde für diesen Moment zu trainieren, werden wilde Füchse gefangen und müssen in der Schliefenanlage ein Leben in Gefangenschaft und Todesangst verbringen. Immer wieder werden die Jagdhunde in das Tunnelsystem gehetzt. Für das „Training“ wird der Fuchs in einen durch Gitter vom Hund getrennten Kessel gesetzt, um dort „aufgespürt“ zu werden.

Auch wenn der Fuchs laut Aussagen der Jäger angeblich nicht in direkten Kontakt mit dem Jagdhund kommt, muss er in beständiger Todesangst leben. Für ein Wildtier bedeutet das Eingesperrtsein und die ständige Gegenwart von Menschen und Hunden erheblichen Stress.

Schliefenanlagen sind legal und in Deutschland immer noch erlaubt. In anderen europäischen Ländern hat man sie wegen ihrer Grausamkeit längst verboten!

Füchse sind keine Bedrohung sondern ein wichtiger Teil unserer Natur.

Auch die viel zitierte Übertragung von Krankheiten ist bei Füchsen eine unbegründete Sorge. Deutschland gilt bereits seit 2008 frei von Tollwut und was den Fuchsbandwurm angeht, die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit dem Fuchsbandwurm ist geringer, als vom Blitz getroffen zu werden.

Als die Regierung in Luxemburg im April 2015 ein Verbot der Jagd auf Füchse durchgesetzt hatte, waren die Warnrufe der Jäger, denen man ihr liebstes Hobby nahm, laut und empört

Die von ihnen umrissenen Horrorszenarien einer Überpopulation der Füchse oder Ausbreitung von Krankheiten haben sich jedoch nicht bewahrheitet. Im Gegenteil, als Gesundheitspolizei sind Füchse ein wichtiges Glied im Kreislauf der Natur, und ein Verbot der Fuchsjagd in Deutschland ist längst überfällig.

Was können wir tun?

Erst einmal: weitersagen, welchen schrecklichen Praktiken seitens der Jäger Füchse in Deutschland auch heute noch ausgeliefert sind.

Sprecht die Landtagsabgeordneten eures Wahlkreises darauf an, die sich ja parteiübergreifend alle immer gerne mit ihrem Einsatz für den „Tierschutz“ und für „Tierwohl“ schmücken.

Gebt den Füchsen eure Stimme … damit das grausame und willkürliche Morden endlich aufhört!

Tierschutz

Wer hat Schuld, wenn die Regale leer bleiben?

Wer ist schuld, wenn die Regale leer bleiben und die Förderbänder stillstehen? Die Antwort scheint für viele ganz einfach zu sein! Nie wird in Erwägung gezogen, dass die Politik dafür verantwortlich zeichnet.

Offenbar ist man sich einig, Schuld sind einzig die geldgierigen Unternehmer, die alles ins Ausland verlagert haben! So oder so ähnlich wird in den Kommentarspalten derzeit das Zusammenbrechen der Lieferketten einzig den Herstellern zugeschoben.

Aber warum produzieren Firmen eigentlich im Ausland? Warum kaufen sie ihre Bauteile in Fernost?

Warum wird ein so großer Teil der Waren importiert, anstatt sie im eigenen Land herzustellen? Ist es nur die Gier?

In meinen Augen ist es längst nicht nur Gewinnmaximierung. Wer ein Produkt herstellt und die letzten Jahre überleben wollte, der war beinahe schon gezwungen, sich im Ausland nach neuen Produktionsquellen umzusehen. In einer freien Marktwirtschaft entscheidet nicht nur Qualität sondern auch der Preis. Wer nach wie vor in Deutschland herstellt und Arbeitsplätze schafft, muss tief in die Tasche greifen.

Allein die Arbeitskosten in Deutschland liegen durchschnittlich rund ein Drittel über dem EU-Durchschnitt … von unseren Handelspartnern in Fernost gar nicht zu reden.

Gemessen am EU-Durchschnitt von 28,00 Euro zahlten deutsche Arbeitgeber des Produzierenden Gewerbes und wirtschaftlicher Dienstleistungen im Jahr 2020 rund 31 % mehr für eine Stunde Arbeit.

Die Arbeitsstunden in der deutschen Industrie waren 46 % teurer als im EU-Durchschnitt.

Das bedeutet für jeden Unternehmer, ehe ein Cent Gewinn fliesst für seine Arbeit und für seine Investitionen, muss er diese Differenz im Preis für seine Erzeugnisse erst einmal zusätzlich erwirtschaften.

Der beliebte Slogan in den 80er Jahren: Die 35 Stundenwoche schafft Arbeitsplätze … aber leider in Fernost!… ist zwar überzogen aber zeigte auf, wo die Reise hingehen würde. Andere Unternehmen, Nachbarn in Europa oder in Fernost können weitaus günstiger produzieren, selbst wenn man die Transportkosten zusätzlich einrechnet…

Hand aufs Herz, wer kann es sich leisten, einzig im Land produzierte Ware zu kaufen, die dann fast doppelt so teuer ist. Das kann weder der kleine Konsument noch ein mittelständischer Hersteller, der den höheren Preis ebenfalls aufschlagen müsste, wenn er sein fertiges Produkt anbietet.

Auch in Sachen Steuern sind wir an der Spitze. Hiesige Betriebe müssen im rechnerischen Mittel 30 Prozent vom Gewinn an Unternehmenssteuern abgeben. Nein, diese Zusammenfassung erhebt keinerlei Anspruch auf wirtschaftliches Fachwissen. Es ist gesunder Menschenverstand, der mich oft die Stirn runzeln lässt, wenn die derzeitige Problematik einzig auf die bösen Unternehmer geschoben wird. Ich sehe die Problematik in der Wirtschaftspolitik der letzten Jahre.

Die Verlagerung der Produktion oder von Bauteilen ins Ausland geschah in vielen Fällen nicht freiwillig.

Wenn eine Regierung Steuern, Lohnnebenkosten, Sozialabgaben, Energie und Rahmenbedingungen für Unternehmen beständig verteuert, dann treibt sie sie damit langfristig entweder in den Ruin oder ins Ausland, um die Verteuerungen auszugleichen. In der globalisierten Welt kann nur der überleben, der preislich mit den günstigeren Anbietern mithalten kann.

Es gibt sie, die gierigen Konzerne, die einzig aus Geldgier im Ausland produzieren aber nach wie vor ist es besonders der Mittelstand, der entweder durch die (staatlich vorangetriebene) Kostenexplosion vertrieben wurde, der aufgeben musste, (wir haben bereits ganze Branchen verloren), oder der Lieferketten und Produktionsstandorte umstellte, die Bauteile für seine Produkte im Ausland produzieren oder erwerben musste, um Kosten einzusparen, damit er weiterhin wettbewerbsfähig bleibt.

Die Energieverteuerung wird diesen Vorgang noch einmal dramatisch befeuern. Ich sehe darin endgültig das AUS für die deutsche Wirtschaft, mit allen unguten Konsequenzen.

Um Ware zu produzieren wird Strom benötigt.

Deutschland hatte 2021 bereits den zweithöchsten Strompreis weltweit!

Keine guten Voraussetzungen für Hersteller, die gerne im eigenen Land produzieren möchten… wenn andere Hersteller aus dem Ausland mit deutlich günstigeren Konditionen in den Markt drängen.

Geiz ist nicht nur geil sondern für viele Konsumenten mittlerweile eine Notwendigkeit.

Corona und der Krieg sind nicht die Ursache für die derzeitigen Probleme, sie zeigen nur auf, was passiert, wenn man in einer globalisierten Welt die Unternehmen im Land über die Schmerzgrenze belastet.

Alle reden von den „gierigen Großkonzernen“. Aber es sind andere, die unsere Wirtschaft am Laufen halten. Sie kämpfen jeden Tags um ihr Überleben!

Mittelständische Unternehmen sind der Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft:

„Über 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Mittelständler.

Sie tragen rund 61 Prozent zur gesamten Netto-Wertschöpfung bei, stellen 55 Prozent der Arbeitsplätze bereit

und beschäftigen 80 Prozent der Auszubildenden.“ (Diese Zahlen stehen auf der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.)

Seid nett zu den deutschen Unternehmen… auch wenn man euch bereits von Klein auf beigebracht hat, dass Unternehmer von Haus aus böse und raffgierig wären.

Wir benötigen sie und ihre Leistungskraft mehr denn je… klingt seltsam ist aber so ❤

Tierschutz

Mein größtes Problem im Tierschutz…ihr werdet überrascht sein!

Jeder mit einem Funken Mitgefühl kennt die Situation. Man erfährt von einem schrecklichen Notfall, von einem Tier, das dringend Hilfe benötigt, von vielen Tieren, die gerade Hilfe benötigen, weil sie hungern, weil ihre ehrenamtlichen Versorger selbst am Limit sind. Man möchte nur zu gerne helfen und in den allermeisten Fällen wird dazu Geld benötigt. Dieses Geld, die benötigten Spenden zu beschaffen, immer und immer wieder um Hilfe für andere zu bitten, das ist mein Job.

Ich versuche möglichst viele Menschen zu erreichen, erzähle von den jeweiligen Nöten, stelle die Helfer vor, die Tiere in Not, halte Kontakt zu Spendern und Empfängern und stehe mit meinem Namen, mit dem Namen unseres Vereines dafür gerade, dass diese Mittel ordnungsgemäß verwendet werden. Um das zu gewährleisten, wird im Vorfeld jede Form der Unterstützung sorgfältig überprüft. Für jede Überweisung, für jede Ausgabe, Futter, Kastration, medizinische Hilfe, Transport, Baumaterial (Hundehütten, Zäune, etc) liegt irgendwann ein Beleg in unserer Vereinsbuchhaltung.

Das ist auch eine wichtige rechtliche Vorgabe, damit sich ein seriöser Verein weiterhin e.V. nennen darf, einen eingetragenen Verein, mit der Berechtigung, Spendenquittungen ausstellen zu dürfen. Kein e.V. mehr, und wir könnten einpacken! Wir haben sehr viel Arbeit investiert, damit Frieden für Pfoten e.V. eingetragener Verein wurde.

Daher ist die Frage nach möglichen Belegen aller Ausgaben, die zuverlässig an uns übersandt werden, stets die erste Frage, die ich stelle, wenn wir irgendwo helfen möchten.

Es ist noch nie passiert, dass jemand diese Frage verneinte. Jeder in Not versichert mir hoch und heilig die zuverlässige Abwicklung. Ihr wärt erstaunt, wie oft dieses Versprechen gebrochen wird!

Wir halten unsere Zusagen. Immer!

Nachdem wir Spenden erhalten haben und sie ohne einen Cent Abzug weiterreichen (jeder arbeitet ehrenamtlich!) passiert zwar damit, was passieren sollte. Die Mittel werden ordnungsgemäß eingesetzt… nur der entscheidende kleine aber äußerst wichtige Abschluss jeder Hilfe, der lässt auf sich warten oder bleibt ganz aus. Ich kann nicht mehr zählen, wie viele Stunden ich über die Jahre damit verbracht habe, Belegen nachzujagen, zu bitten, zu mahnen, hin und herzuschreiben. Zusätzliche und überflüssige Stunden, nachdem ich enorm viel Zeit damit verbrachte, die Hilfe überhaupt erst zu ermöglichen.

Es wäre in meinen Augen selbstverständlich, sich an ein Versprechen zu halten, wenn man so viel Unterstützung erhält, wie wir sie an Tierschützer in Not weiterreichen. Aber leider ist das nicht so.

Jeder hat gute Gründe, sein Versprechen zu brechen, uns hängen zu lassen, nachdem das Geld erst einmal eingegangen ist.

Zeitmangel, Unwissen, Krankheit …

Man glaubt, wenn es nur ordnungsgemäss verwendet wurde, wäre die Sache erledigt.

Oft wird um neue Unterstützung gebeten, ehe die ausstehenden Belege der letzten Überweisung nachgereicht wurden.

Vieles, was an Belegen dann Monate später eingeht, ist in griechischen Hieroglyphen und damit für unsere Schatzmeisterin und das deutsche Finanzamt unleserlich, oder ohne Namen oder Erläuterung der Ausgabe… oder alles zusammen, obwohl vorher erklärt wurde, was wir benötigen. Auch unsere Schatzmeisterin und meine Vorstandskollegin verbringt viel zu viel Zeit damit, solche Nachlässigkeiten, mittlerweile nenne ich sie Zumutungen, zu bereinigen.

Ja, es mag viele überraschen.

Aber mein größtes Problem im Tierschutz ist mittlerweile nicht mehr nur, genügend Spender zu finden, genügend Spenden zu erhalten und dafür zu sorgen, dass sie ordnungsgemäß verwendet werden. Mit all dem Leid, all der Verzweiflung zurecht zu kommen, die jeden Tag damit verbunden ist, die Zeit dafür zu finden, allem gerecht zu werden…

Mein größtes Problem ist mittlerweile, überhaupt noch jemandem zu vertrauen, der verzweifelt um Hilfe bittet, der mir Unterlagen und Belege verspricht, die benötigt werden, wenn ein Verein helfen soll.

Belege, für deren Fehlen ich hafte, der gesamte Vorstand und unsere Schatzmeisterin … und die wir dann trotzdem immer und immer wieder nicht oder nur unvollständig oder unleserlich erhalten, obwohl wir Himmel und Hölle bewegen, zu helfen.

Durch solches Verhalten wird der Verein und das gesamte Netzwerk der Hilfe gefährdet, wird unnötig Arbeitszeit verbrannt und es ist nicht zuletzt sehr demotivierend.

Das ist leider nicht die Ausnahme sondern die Regel.

Eigentlich schade…