Tierschutz

Es ist schon ein bisschen gruselig…

Es ist schon ein bisschen gruselig.
Mein Artikel, ein Gedankenspiel über den (vielleicht existenten) Todeswunsch der Schweine,
die lange Wochen in Kastenständen ihr armseliges Dasein fristen,
hat sich im Netz verbreitet, wie ein Flächenbrand.
Allein auf diesem Blog hier war die Reichweite bisher über eine halbe Million Leser.
Dazu kommen die unautorisierten Kopien (diesmal ausnahmsweise OK  ), die auf anderen Plattformen und Webseiten erscheinen und die Veröffentlichungen in mehreren News Portalen, allen voran, Focus.

Wow…Ziel erreicht.
Diesen Beitrag haben wohl oder übel auch manche Menschen gelesen, die sich bisher nur sehr am Rande mit der Herkunft ihres Schnitzels beschäftigt hatten. Nach dem Motto:
„Wenn es erlaubt ist, wird es schon seine Richtigkeit haben“….
Ich dachte das ja auch lange Zeit, bis mir die Abgründe der deutschen „Lebensmittelerzeugung“ geläufig waren.
Nicht Ausnahmen, sondern die Regel, wenn Tiere vor dem Tod noch vermeidbares, zusätzliches und vor allem, schreckliches Leid erfahren.
Weil Geiz geil ist und so ziemlich alles andere wichtiger erscheint, als Rücksicht oder Gnade. Ja, Gnade!…

Neben der unglaublich positiven Resonanz, schlägt mir jedoch für diesen Blog auch ein Hass entgegen, den ich bemerkenswert finde.
Ich bin manches gewohnt aber den Vorwurf der „Volksverhetzung“,
den Vergleich mit einer „Nazisau“, die Empfehlung, einen Psychiater zu konsultieren, die Unterstellung, ich würde Lust am Leiden der Tiere empfinden…das war dann doch neu.

Natürlich ist man sich in bestimmten Kreisen auch darüber einig, dass ich keine Ahnung von Schweinen und von Schweinemast habe.
Glaubt man diesen Kommentatoren, dann wäre jede Mastanlage kuschliger als ein Streichelzoo, naja…

Offensichtlich habe ich einen empfindlichen Nerv getroffen.

Den Menschen ist vielleicht doch nicht ganz egal, wenn Tiere vermeidbares Leid erfahren.
Es war kein reines „Veganer Thema“ sondern es erreichte auch den überzeugten Ich-kaufe-nur-Bio-Fleisch-beim-Metzger-meines-Vertrauens, Verbraucher.
Wenn er es denn dann nur einmal wirklich und konsequent tun würde…

Gruselig, plötzlich so viel Hass auf sich vereinigt zu sehen, obwohl man einzig die Wahrheit schreibt.
Ich hätte das auch noch viel drastischer formulieren können und es wäre dem wirklichen Leid immer noch nicht wirklich gerecht geworden.

Gruselig … aber auch wunderschön, dass meine Stimme gehört wird.
Ich hatte versprochen, dass ich ihnen meine Stimme schenken würde.
Bitte tut ihr das auch 

Bild1

Bildrechte (c) PETA

Geschichten, die der große Kürbis schrieb, Katze, Kurzgeschichten, Lunas Sternengarten Geschichten, Seelenmarzipan

Die Magie der Träume Teil I – III

Die Magie der Träume – Teil I

Captain tat das, was er am liebsten tat, wenn er damit fertig war, für einen Tag genügend Unsinn anzustellen.
Er lag eng an seinen großen Bruder gekuschelt auf der Couch und träumte von neuen Abenteuern. Der junge weiße Kater, liebte Abenteuer und konnte nicht genug davon erleben.

Daher war er erst nicht begeistert, als mitten in der wilden Mäusejagd eine weiße Katze über ihm auftauchte und ihn am Schlafittchen packte.

„Mama??? Bist du das?“,
quiekte er glücklich, als er erkannte, wer ihn da gerade gestört hatte.

Sein Schwanz zuckte im Schlaf vor Aufregung und Freude wild hin und her, als seine Mutter ihm geduldig erklärte, wie man eine Maus nicht nur fängt sondern schnell und schmerzlos tötet.
Er war selig, sie nach all der Zeit wiederzusehen und als sie ihm dann noch sagte, wie stolz sie auf ihre beiden Jungs ist und vom Sternengarten immer über sie wachen würde, da vibrierten seine Schnurrhaare vor Glück im Schlaf.

Luna hatte die rührende Szene von ihrem Platz, am Rand des Sternengartens ebenfalls mitverfolgt. Sie lächelte.
Also war mittlerweile auch ihre liebe Freundin darauf gekommen, wie einfach man Träume zu seinen Liebsten schicken kann, wenn man nur daran glaubt und genügend Sternenstaub mit auf die Reise sendet.

Ein bisschen Erziehung würde den Austen Boys nichts schaden und wer könnte das besser, als deren Mutter, die nie dazu Gelegenheit hatte. Sie war damit beschäftigt gewesen, die beiden vor einem frühzeitigen Tod zu bewahren, sie vor Hunden und Autos und anderen Katzen zu beschützen und dabei selbst nicht zu verhungern. Es war ihr gelungen.
Ihre Jungs hatten überlebt.

Luna seufzte. Es war nicht einfach gewesen, die beiden weißen Kätzchen aus einem Tierheim in Spanien, zu ihrem Menschen zu bringen.
Einige Träume waren notwendig, bis sie erkannt hatte, wo die neuen Herzenskatzen warten und noch ein paar mehr, bis sie es wagte, ihrem Herzenswunsch zu folgen.
Was würde ihr Lieblingsmensch nur ohne sie tun?

Aus der Ferne hörte sie Pferde wiehern und Hunde bellen, es schepperte laut.
Vermutlich hatte der kleine Faith wieder mit Csipi und ihrer Schwester Lilly, Fangen am Tisch gespielt.
Luna fauchte ärgerlich und war kurz abgelenkt. Die rosa Wolke aus Sternenstaub, in die sie ihren Traum gehüllt hatte, fiel zurück auf den Boden und löste sich in viele keine, rosa glitzernde Staubkörnchen auf.

Vielleicht war das ein Zeichen.
Luna wusste Zeichen seit jeher zu deuten und beschloss, noch einmal gründlich über den Traum nachzudenken, den sie ihrem Menschen senden wollte.
Es würde nicht einfach werden, denn wenn es im Universum jemanden gab, der genauso dickköpfig war, wie wie selbst, dann war das ihr Lieblingsmensch.
Man musste behutsam vorgehen.
Und man musste dafür sorgen, dass die tägliche Party im Sternengarten zukünftig etwas leiser stattfinden würde und ohne Scherben!

Die alte Katzendame erhob sich und dehnte dabei genüsslich sämtliche Muskeln, dann putzte sie sorgfältig den letzten Rest Sternenstaub aus dem Fell.
Ihr Fell sollte perfekt aussehen, wenn sie gleich auf Valerion traf….

Die Magie der Träume Teil II

Sie band die widerspenstigen Zweige der alten Kletterrose an das Holzgitter, pflückte dann spontan eine der Blüten und steckte sie sich ins Haar.
Es war ein magischer Moment.

Die letzten Sonnenstrahlen streichelten über die Blumenpracht im Garten, vom Haus tönte leise Klaviermusik und zwei weiße Katzen tollten ausgelassen über den Rasen.
Ein Moment des Glücks.
Dann drehte sie sich um und ihr Blick fiel unvermittelt auf das Grab.

Für einen kurzen Augenblick kam völlig unerwartet, die Trauer zu Besuch ins Paradies.
Zusammen mit Luna waren auch viele Träume hier begraben… gut verwahrt, in Rosen gebettet und bewacht von einem Kürbis, der prächtig gedieh.
Seine Blüten und Blätter waren Sinnbild für das neue Leben, das aus Vergangenem entstanden war.
Der Kreislauf des Lebens. Sie seufzte.

Ein aufgebrachter Mr. Darcy unterbrach ihre Gedanken.
Er wollte seine neueste Beute unbedingt für sich behalten und Captain war entschlossen, sie ihm wieder abzujagen.
Bei ihrer wilden Verfolgungsjagd, über Gartenstühle und Fensterbänke, warf er alles um, was gerade im Weg stand.
Wie oft hatte sie sich ausgemalt, dass die Austen Jungs durch diesen Garten toben würden.
In ihren Träumen waren sie dort bereits Zuhause, ehe es überhaupt ein Karma Cottage gab, vielleicht sogar schon, ehe es die Austen Boys gab.
Manchmal ist es schwer, zwischen Traum und Wirklichkeit zu unterscheiden. Die Grenze zwischen Realität und Träumen ist ein schmaler Pfad und der Weg ändert sich täglich, weil wir ihn selbst erschaffen. Immer wieder neu.

Sie zupfte die Blüte wieder aus dem Haar und legte sie dann neben die kleine Katzen Skulptur aus Sandstein, die bereits zu Lunas Lebzeiten geschaffen wurde und die mit in das Karma Cottage gezogen war.
Höchste Zeit, zurück ins Haus zu gehen.
Es wartete noch jede Menge Arbeit…

„Ist das hier jetzt der neue Partyraum? Entweder ihr seid etwas leiser oder ihr sucht euch einen anderen Ort als den Speisesaal, zum Krachmachen!“

Luna peitschte ungeduldig mit dem Schwanz, während Iron und Powder, die Küchenchefs im Sternengarten, geduldig das zerbrochene Geschirr wieder einsammelten.
Lillys neueste Idee hatte für viel Erheiterung aber auch für jede Menge Bruch gesorgt.

„Warum bist du in letzter Zeit so schlecht gelaunt, Schwesterherz?
Hat Captain wieder einmal auf dein Grab gepinkelt?
Verbring nicht so viel Zeit am Ausguck!
Vielleicht möchtest du auch einmal probieren, ob du mit einem einzigen Sprung über die gesamte Tafel springen kannst?
Wir stehen gegen die Pferde derzeit gut im Rennen….“

Der kleine Faith schnurrte entzückt, nahm Anlauf und setzte bereits zum nächsten Sprung an.
Die Zuschauer im Speisesaal tobten vor Vergnügen, als er auf halbem Weg abrutschte, von einem verdutzten Leo aufgefangen wurde, der dann ebenfalls die Balance verlor und beide schließlich mit einem lauten Rumms, unter dem Tisch landeten.

„Strafpunkt für Team Katzen“,
wieherte Ballerina und stiess dabei mit ihrem Schweif ein paar weitere Näpfe vom Tisch.
Luna verdrehte die Augen und machte sich auf den Weg zu ihrem Pavillon.
Valerion folgte ihr unauffällig.

Als sie die kleine Pforte zu ihrem Aufgang erreicht hatte, dort erstaunt die frischen Zweige mit Katzenminze vorfand und sich spontan, genüsslich darin wälzte, zog Valerion sich diskret zurück.
Sie hatte sein Geschenk also gefunden und für gut befunden.
Aus sicherer Entfernung bewunderte er die anmutige Silhouette seiner heimlichen Liebe, die in der Dämmerung wilde Sprünge, fast bis in den Sternenhimmel des Sternengartens machte.
Er wartete, bis sie schließlich mit einem Zweig Katzenminze im Mäulchen, im Pavillon verschwunden war.
Dann suchte er sich ein gemütliches Plätzchen im Sternenstaub und beschloss, diese Nacht vor ihrem Haus zu wachen.
Falls Luna heute Nacht vielleicht doch noch Träume auf die Erde senden wollte, dann würde er ihr dabei helfen….
Die Magie der Träume- Teil III

„…und was hat Mama noch gesagt? Warum ist sie überhaupt zu dir gekommen und nicht zu mir? “
Mr Darcys Näschen legte sich kummervoll in tiefe Falten, während er aufmerksam Captains Schilderungen lauschte. Immer wurde sein kleiner Bruder bevorzugt! Sogar im Traum!

„…weil du schon Mäuse fangen kannst und mir musste sie es erst erklären…sie hat doch aber gesagt, dass sie stolz auf uns beide ist!“
antwortete Captain ungewohnt einfühlsam und fügte dann schnell noch hinzu,
„oder sie kam zu mir, weil du gerade wieder einmal so laut geschnarcht hast, dass du sie in deinem Traum gar nicht hören konntest. ..“
Er wich geschickt einem heftigen Prankenhieb aus und sprang vom Bett.

„Bestimmt besucht sie uns bald wieder einmal.
Jetzt lass uns zu den Teichen gehen!
Ich habe da etwas entdeckt, das musst du dir unbedingt ansehen!
Es ist grün und nackt, ohne ein einziges Haar!
Es hat vier Pfoten, so wie wir und es macht lustige Geräusche, wenn man es herum trägt.
Wenn wir das unserer neuen Mama zum Geschenk machen, wird sie begeistert sein…“

Damit war die Eintracht wieder hergestellt und bald ragten nur noch zwei weiße Schwanzspitzen aus dem hohen Gras, die sich einträchtig nebeneinander, Richtung Teiche bewegten…

🐾

„Wie hast du eigentlich den Vater der Austen Jungs kennengelernt? Vermisst du ihn manchmal?“
Die zierliche weiße Siamkatze ließ sich ihre Überraschung über Lunas Frage nicht anmerken. Auch wenn sie dieses plötzliche Interesse etwas seltsam fand.
Sie schleckte genüsslich den letzten Tropfen Rahm von ihrem Frühstücksnapf und nickte Iron dafür anerkennend zu, ehe sie antwortete.

„Er biss mir in den Nacken.
Nicht so schmerzhaft, wie die anderen Kater, die ihr Glück bei mir versuchten sondern eher sanft.
Ich hätte ihm leicht die Nase zerkratzen können und ihm eine Lektion erteilen.
Aber irgend etwas an ihm war anders.
Mr. Darcy hat viel von seiner Kraft und tollpatschigen Art geerbt.
Auch den sanften Charakter hat er von seinem Vater. Er war nie aggressiv obwohl er mit Abstand der größte und stärkste Kater im Revier war.
Also bin ich bei ihm geblieben.
Und er war bis zum Schluss an meiner Seite, bis zu meinem letzten Atemzug unter den Rädern eines Autos.
Er war ein Streuner und Gentleman…“
Verträumt strich sie mit der Pfote den letzten Rest Rahm aus ihren Schnurrhaaren.
‚Warum fragst du das?“

Ihr vertrauliches Gespräch wurde unsanft unterbrochen.
Lilly galoppierte auf Ballerinas Rücken in den Speisesaal, gefolgt von einem Rudel Hunde.
Schnitzeljagd war die neue Lieblingsbeschäftigung aller Sternengarten Hunde.
Nicht nur Leo sondern auch Csipi und Bingo machten begeistert dabei mit und suchten den nächsten Hinweis, den Lilly im Speisesaal versteckt hatte. Mittlerweile hatte Lilly offensichtlich längst wieder vergessen, wo ihr Hinweis war und der Lärm wurde immer ohrenbetäubender.

„Hast du Lust auf einen kleinen Ausflug zum Ausguck, meine Liebe?“
Inmitten des Trubels war Valerion, zwischen den Hunden hindurch, zu ihnen an die Tafel geschlüpft .
Luna antwortete ihm mit einem freundlichen Schnurren und damit war das Gespräch mit der weißen Katze vorerst beendet.

„Ich muss dir unbedingt etwas erzählen!
Letzte Nacht hat mir Lilly Katzenminze vor die Türe gelegt. Meine kleine, vergessliche Schwester hat sich tatsächlich gemerkt, wie sehr ich Katzenminze liebe!
Luna schniefte gerührt und bemerkte daher nicht, wie das Leuchten in Valerions Augen für einen kurzen Moment, ein klein wenig verblasste…

„Willst du mir nicht endlich verraten, was du deinem Menschen für einen Traum senden wirst?“
fragte er schließlich.
Und dann begann Luna damit, ihm zu erklären, was sie vorhatte…

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Fortsetzung folgt…

(c) Urheberrechte: Bettina Marie Schneider

Chance, Seelenmarzipan, Tierschutz

Wenn man dem Elend mit einem Lächeln ins Auge schaut…

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht- dieses Bild ist ein Bild des Glücks ♡

Die Menschen lieben Geschichten mit Happyends und Bilder, die dem Auge schmeicheln und die Seele streicheln.
Nur ein paar Verrückte, so wie ich eine bin, muten sich den Blick hinter die Kulissen zu, sichten jeden Tag unsägliches Leid um es dann mundgerecht zu sortieren.
Was kann man zumuten?
Was muss man zumuten?
Die Linie zwischen
– ich will den Mist nicht mehr sehen-
und
-ich-möchte-helfen-
ist eine sehr feine.
Ich weiß das, denn ich balanciere seit langem auf ihr und habe festgestellt, dass viele Wahrheiten des Grauens und viele Schreckensbilder nicht unbedingt auch, viel Hilfe bedeutet sondern weniger Follower, wenn es dumm läuft.
Es gibt andere Wege, die Herzen zu erreichen…

Wenn ich euch heute dieses Bild präsentiere, dann stellt euch dazu ein seliges Schnurren vor.
Der kleine Mann lag in Athen hilflos auf der Straße, als Martha ihn entdeckt und eingesammelt hat.
Er erhält Medikamente, die das Auge bald abschwellen lassen werden. Notfalls wird eine OP bewirken, dass er für immer schmerz- und entzündungsfrei leben kann.

Es wird ein gutes Leben sein.
Bei unserer Partnerorganisation SCARS Athen, erhält der Neuzugang jede Menge Liebe, Futter und die nötige Behandlung, bis er wieder ganz gesund ist und ein Zuhause gefunden hat.
Martha und Rena kümmern sich darum.

Er trägt den Menschen nicht nach, was ihm angetan wurde.
Ganz im Gegenteil!
Voller Vertrauen schmiegt er sich in jeden Arm, der ihn halten möchte und schnurrt vor Glück, wie ein kleiner Motor.

Dieses Bild ist nicht schrecklich oder traurig.
Es ist ein Bild das Glücks.
Mit eurer Hilfe schreiben wir jetzt seine Geschichte neu.
Mit einem Happyend. 🐾

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Frieden für Pfoten e.V.  – Teamwork makes the Dream work ❤

Aufreger

Gut gemeint ist die kleine Schwester von Schei**e

Könnte es vielleicht sein, dass manche Versuche, das „Gute zu bewirken“ genau ins Gegenteil umschlagen?

Was mich betrifft: Eindeutig JA!!!

Wenn ich mich selbst beschreiben sollte, würde ich unbedingt erwähnen, wie wichtig mir Toleranz und Freiheit, Schutz der Schwachen und auch Rücksichtnahme auf die Umwelt sind. Als Lebenseinstellung aber auch aus Eigeninteresse.
What goes around comes around.
Man kann nicht erwarten, wie ein Ar***loch zu leben und von Karma wie ein Engel behandelt zu werden. Früher oder später rächt sich alles. Und wenn meine Enkelkinder die Rechnung für mich bezahlen…

Trotzdem fühle ich zunehmend eine innere Abwehrhaltung, wenn ich mit Forderungen und Unterstellungen dauerberieselt werde, die mich pauschal zum Rassisten, zum Frauenfeind, als homophob, islamophob, als fremdenfeindlich oder auch nur, als schlechte Katzenmutter abstempeln.

Für mich war bis vor kurzem, alles was mit dem afrikanischen Kontinent verbunden war, auch und besonders die Menschen, etwas Positives. Meine Wahrnehmung schwankte zwischen positiver Wahrnehmung und Interesse für andersartige Musik, Farben, Lebenseinstellung und Kultur.
Jetzt denke ich dabei in erster Linie an Rassismus, an Plünderungen und Gewalt, an geschleifte Kulturgüter und Pauschal- Diffamierungen.
Jeder ist jetzt plötzlich Rassist.
Ein Land, das gastfreundlich und auch tolerant, wie kaum ein anderes ist, wird zum Land der Nazis und Rassisten in den Schmutz geschrieben.
Ob das auch nur einen einzigen echten Rassisten dazu bewegen wird, seine Haltung zu ändern? Ich bezweifele das stark.

Ich bin schon für Frauenrechte eingetreten und habe Emanzipation gelebt, da sind die heutigen Frauenrechtlerinnen noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen.
Jetzt wollen sie mir erzählen, was frauenfeindlich und sexistisch ist.
Sie verzerren den wichtigen Gedanken, der gleichen Rechte zu einer Karikatur.
„Ich bin eine Frau und bringe nichts von allein auf die Reihe. Daher benötige ich Sonderbehandlung…“

Heute verdrehe ich nur noch die Augen, wenn ich das Wort Feminismus lese. Ich lebe ihn lieber anstatt mich über Dinge aufzuregen, die auf meiner To do Liste ungefähr auf Platz 2.456.678 stehen.
Ich fühle mich in unserer Gesellschaft auch ohne Gendersternchen wichtig und richtig als Frau dafür macht mir die zunehmende Gewalt gegen Frauen wirklich Sorgen. Unsere Frauenhäuser platzen aus allen Nähten…

Gleichgeschlechtliche Liebe ist etwas wunderbares und es ist eine tolle Sache, wenn Menschen, die sich lieben endlich auch heiraten dürfen. Jeder sollte die Sexualität leben dürfen, die er oder sie oder es, gerne möchte.
Der Hype, der um das Ganze gemacht wird, während es fast schon unanständig ist, ein altes, biederes Ehepaar, mit dem ausgemusterten Vater-Mutter-Kind Prinzip zu sein und vielleicht sogar, Gott bewahre, mit einem Rollenverständnis, in dem sich die Mutter um Kinder oder Haushalt kümmert, weil sie das gerne möchte…dieser Hype ist in meinen Augen der Sache nicht hilfreich.

Ich war gestern umweltbewusst und bin es noch heute.
Seit ich wegen meines Alters als „Umweltsau“ diffamiert  wurde und seit man sich nicht schämt, in Zeitungsartikeln darüber nachzudenken, den Rentnern das Wahlrecht zu entziehen, weil sie das Falsche wählen könnten..also nicht Grün…sehe ich die gesamte Bewegung mit kritischen Augen.
Ein SUV kommt mir nicht ins Haus, mein CO2 Abdruck ist ziemlich vorzeigbar, auch den Müll trenne ich weiterhin aber ich mag den Müll nicht mehr hören….

Auch in Sachen Religion wandelte sich meine Wahrnehmung. Das kann ich auf einen Satz herunter brechen:
Eine Religion, die man nicht kritisieren darf ist keine Religion sondern eine gefährliche Ideologie.
Sicherheitshalber habe ich auch aufgehört, mich über das Christentum zu empören, gleiches Recht für alle. Auch wenn ich das noch dürfte und auch, wenn es auch dort, besonders in Sachen Tierschutz, viel zu sagen gäbe…

Und Last not least…ich bin Katzenmutter aus Leidenschaft. Ich liebe meine Katzen und würde sie jemand fragen, wäre ich sicher, sie würden ihr Leben als sehr angenehm beschreiben.
Ein Katzenleben wie Gott in Frankreich. Trotzdem schreibe ich keine Katzenratgeber und überlege jedes Wort, selbst Katzenhaltung ist längst kein unverkrampftes und gefahrloses Thema mehr.
Heute ist eine Katze 1000 fach getestet, ehe sie adoptiert oder gekauft wird, sie wird bevorzugt im Haus gehalten, artgerechte Haltung scheint niemanden mehr zu interessieren, einzig sichere Verwahrung ist gefragt, sie darf nur bestimmtes Futter erhalten und wer dagegen hält, wird in der Luft zerrissen.

Wer glaubt, ich übertreibe, der darf sich gerne einmal in einem der vielen Katzenforen auf Facebook umsehen.
Mich findet man da allerdings eher selten.
Ich bin derweil mit meinen beiden Jungs draußen im Freien, sie dürfen übrigens auch fressen, was immer ihnen schmeckt und so viel wie ihnen schmeckt. Das lasse ich mir nicht von Katzenexperten kaputt schreiben. Meine Katzenexperten sitzen gerade vor mir 

Wer nur einen Hammer als Werkzeug hat, der sieht überall Nägel.

Tierschutz

Ob sie sich manchmal wünscht zu sterben?

Ob sie sich manchmal wünscht, zu sterben?

Es tut mir fast körperlich weh aber trotzdem versuche ich zu verstehen, zu erfühlen, was sie fühlt.
Natürlich werde ich dabei immer nur an der Oberfläche kratzen, zum Glück.
In meinem Gehirn ist nirgends ein auch nur annähernd passender Vergleich abgespeichert ,es ist ein unvorstellbares Leid, bei dem meine Synapsen sich verweigern.

Was mag eine Zuchtsau in einem deutschen Stall fühlen?

Sie wurde für die künstliche Besamung, also für eine Vergewaltigung mittels medizinischer Gerätschaften, in einen Kastenstand gesperrt.
Ein Metallkäfig mit dicken Metallstangen, so eng, dass sie sich nicht einmal umdrehen kann. Bis zu vier Wochen nach der Besamung wird sie dort hinein gezwungen. Vier Wochen!!!

Ein erbärmlicher Anblick. Aber man kennt kein Erbarmen.
Tag für Tag, Nacht für Nacht am selben Fleck stehen, liegen, essen, koten und urinieren.
Alles schmerzt, besonders die Füße, der Bauch, vom harten Spaltenboden.

Kurz vor der Geburt wechselt das Gefängnis noch einmal. Jetzt wird die Sau in eine sogenannte „Abferkelbucht“ gesperrt.
Erneut ein Metallkäfig, der es ihr nicht erlaubt, sich zu bewegen.
Kein Tageslicht. Keine sozialen Kontakte. Keine Bewegungsfreiheit. Kein Recht auf Leben.

Die Metallstäbe drücken ihr schmerzhaft in den hochschwangeren Bauch. Die angeschwollenen Zitzen drücken sich durch die Eisenstäbe. Das Metall gibt nicht nach, es kennt keine Gnade.
Genauso wenig, wie unsere Gesetzgeber und die Auftraggeber für ihr Leid. Also Du und ich…
Keine Gnade!

Was mag sie fühlen, die gesamte Stillzeit, wenn sie ihre Kinder sterben sieht, durch das Metallgefängnis keine Bindung aufbauen kann, sie nicht riechen oder berühren, wärmen darf?
Ob sie manchmal sterben möchte?

Vielleicht dann, wenn sie gewaltsam in das Eisengestänge gezwängt wird und sich erinnert, wie grauenvoll es das letzte darin mal war? Schweine verfügen über ein ausgezeichnetes Gedächtnis.

Vielleicht dann, wenn die ganz Schwachen ihrer Kinder noch leise wimmern, ehe sie kurz nach der Geburt von allein sterben?
Vielleicht dann, wenn ihre Kinder von Mitarbeitern aussortiert und totgeschlagen werden?
Nicht rentabel und ein Fall für den Müllcontainer.

Schweine sind zwar empfindsamer und intelligenter als Hunde oder Katzen aber sie gelten nicht wirklich als Lebewesen.
Für sie gilt auch kein Tierschutzgesetz.
Der Kastenstand wurde gerade im Bundesrat wieder verlängert. Es wird noch Jahre dauern, bis sich etwas ändert.
Das Leiden in deutschen Ställen geht weiter.

Ob sich so ein armes Schwein wünscht, zu sterben?
Der Tod ist das Schönste, was ihr im Leben widerfahren wird. Alles andere ist endloser Schmerz und endloses Leid.
Genau wie Elefanten, Delfine oder hochentwickelte Primaten können sich Schweine selbst im Spiegel erkennen und haben offensichtlich eine Form von Selbstbewusstsein.
Sie wissen, was ihnen angetan wird…

Es tut mir fast körperlich weh, dieses Leid zu sehen und zu wissen, ihr Leid berührt die Menschen nicht.
Nicht die Politiker, nicht die Konsumenten, nicht die Amtstierärzte, nicht die Journalisten …

Wir sind eine politisch korrekte Nation der Tierquäler!

Und wieder einmal bin ich beschämt, ein Mensch zu sein, den spätere Generationen fragen werden:
Warum hat man das zugelassen?
Warum hat niemand etwas dagegen getan?
Was hast du getan?

 

(c) Bildrechte PETA
Geschichten, die der große Kürbis schrieb, Katze, Kurzgeschichten, Lunas Sternengarten Geschichten, Seelenmarzipan

Die Magie der Träume – Teil I – Geschichten aus dem Karma Cottage 🎃

Die Magie der Träume – Teil I

Captain tat das, was er am liebsten tat, wenn er damit fertig war, für einen Tag genügend Unsinn anzustellen.
Er lag eng an seinen großen Bruder gekuschelt auf der Couch und träumte von neuen Abenteuern. Der junge weiße Kater, liebte Abenteuer und konnte nicht genug davon erleben.

Daher war er erst nicht begeistert, als mitten in der wilden Mäusejagd eine weiße Katze über ihm auftauchte und ihn am Schlafittchen packte.

„Mama??? Bist du das?“,
quiekte er glücklich, als er erkannte, wer ihn da gerade gestört hatte.

Sein Schwanz zuckte im Schlaf vor Aufregung und Freude wild hin und her, als seine Mutter ihm geduldig erklärte, wie man eine Maus nicht nur fängt sondern schnell und schmerzlos tötet.
Er war selig, sie nach all der Zeit wiederzusehen und als sie ihm dann noch sagte, wie stolz sie auf ihre beiden Jungs ist und vom Sternengarten immer über sie wachen würde, da vibrierten seine Schnurrhaare vor Glück im Schlaf.

Luna hatte die rührende Szene von ihrem Platz, am Rand des Sternengartens ebenfalls mitverfolgt. Sie lächelte.
Also war mittlerweile auch ihre liebe Freundin darauf gekommen, wie einfach man Träume zu seinen Liebsten schicken kann, wenn man nur daran glaubt und genügend Sternenstaub mit auf die Reise sendet.

Ein bisschen Erziehung würde den Austen Boys nichts schaden und wer könnte das besser, als deren Mutter, die nie dazu Gelegenheit hatte. Sie war damit beschäftigt gewesen, die beiden vor einem frühzeitigen Tod zu bewahren, sie vor Hunden und Autos und anderen Katzen zu beschützen und dabei selbst nicht zu verhungern. Es war ihr gelungen.
Ihre Jungs hatten überlebt.

Luna seufzte. Es war nicht einfach gewesen, die beiden weißen Kätzchen aus einem Tierheim in Spanien, zu ihrem Menschen zu bringen.
Einige Träume waren notwendig, bis sie erkannt hatte, wo die neuen Herzenskatzen warten und noch ein paar mehr, bis sie es wagte, ihrem Herzenswunsch zu folgen.
Was würde ihr Lieblingsmensch nur ohne sie tun?

Aus der Ferne hörte sie Pferde wiehern und Hunde bellen, es schepperte laut.
Vermutlich hatte der kleine Faith wieder mit Csipi und ihrer Schwester Lilly, Fangen am Tisch gespielt.
Luna fauchte ärgerlich und war kurz abgelenkt. Die rosa Wolke aus Sternenstaub, in die sie ihren Traum gehüllt hatte, fiel zurück auf den Boden und löste sich in viele keine, rosa glitzernde Staubkörnchen auf.

Vielleicht war das ein Zeichen.
Luna wusste Zeichen seit jeher zu deuten und beschloss, noch einmal gründlich über den Traum nachzudenken, den sie ihrem Menschen senden wollte.
Es würde nicht einfach werden, denn wenn es im Universum jemanden gab, der genauso dickköpfig war, wie wie selbst, dann war das ihr Lieblingsmensch.
Man musste behutsam vorgehen.
Und man musste dafür sorgen, dass die tägliche Party im Sternengarten zukünftig etwas leiser stattfinden würde und ohne Scherben!

Die alte Katzendame erhob sich und dehnte dabei genüsslich sämtliche Muskeln, dann putzte sie sorgfältig den letzten Rest Sternenstaub aus dem Fell.
Ihr Fell sollte perfekt aussehen, wenn sie gleich auf Valerion traf….

Fortsetzung folgt …

 

 

Tierschutz

Mr Darcy und ich …

 

Es ist sicher nicht leicht, neben einem Bruder zu bestehen, der doppelt so schnell und doppelt so waghalsig ist. Ein Bruder, der bereits neue Herzen erobert hat, während man selbst noch zaghaft an der Tür überlegt, ob man es wagen sollte, einzutreten.
Ein Bruder, der den Platz am Schoss und in den Armen des Herzensmenschen ganz selbstverständlich, für sich beansprucht.

Ich bemerkte vom ersten Moment an, dass Darcy ein wenig mehr Zeit benötigen würde, um anzukommen und auch etwas mehr Geduld.
Sein aufgetriebener Bauch machte mir mehr Kummer und die zahlreichen Tierarztbesuche und Untersuchungen, die ihn schrecklich ängstigten, trugen nicht gerade dazu bei, unser Band zu festigen.
Man fand keinen Grund dafür und ich fand mich schließlich damit ab, dass mein kleines Elefantenbaby durch seine tollpatschige Art und Leibesfülle, eine Schneise der Verwüstung hinterließ, während er zusehends mutiger und selbstbewusster wurde und wartete ab.

Captain war lange vor seinem Bruder im Karma Cottage zu Gast. Während ihn weder die Autofahrt störte, noch das Baustellenchaos, war Mr Darcy am glücklichsten in der vertrauten Wohnung. Veränderungen waren nicht so sein Ding.
Das änderte sich dramatisch, als wir endgültig eingezogen waren.
Wenn eine Katze aufblühen kann, dann war das Dickie Darcy.

Er war der erste, der stolz eine Maus vor meine Füße legte.
Er quetschte sich plötzlich an Captain vorbei, um von nun an, neben meinem Kopfkissen zu schlafen.
Er beschützte seinen kleinen Bruder wenn sie draußen unterwegs waren und er begriff auf einmal auch, wenn ich ihm etwas erklärte.

Dank der umfangreichen Untersuchungen, die leider auch bei Captain anstanden, ganz besonders bei Captain, fand ich schließlich nach hartnäckigen Wochen des Stuhlsammelns heraus was in Darcys Bauch nicht in Ordnung war. Mehr oder weniger, durch Zufall. Man sollte niemals auf Verdacht mit Antibiotika behandeln. Ich folgte meinem Bauchgefühl und tat es dann trotzdem.
Man konnte förmlich dabei zusehen, wie sein Bauch von „aufgetrieben “ zu „stattlich “ wechselte. Die ganze Katze ist seit der Behandlung gegen Clostridien, eine andere.

Heute hat mich mein Bübchen wieder überrascht.
Die Wespen, die unter den Balkonbrettern eingezogen sind, waren aus irgendeinem Grund in Alarmstimmung. Von einem Moment auf den anderen, verwandelte sich das friedliche Ein und Aus der Mitbewohner in einen wütenden Schwarm kampfbereiter Krieger, während ich mit Mr Darcy die Blumen goss.

Ich schützte den Kopf mit einem Handtuch und erreichte unbehelligt den Wintergarten. Aber mein Teddy war noch am Balkon. Während ich hektisch überlegte, wie ich ihn heil durch den Wespenschwarm ins Haus bringen könnte, war er elegant auf das Geländer gesprungen, nutzte den Sonnenvorhang als Schutz und krabbelte unter dem Stoff entlang zur rettenden Tür. Wow!

Mr Darcy war niemals schwer von Begriff.
Mein Kleiner Dickie war nur schüchterner und vorsichtiger und mit einem zum Ballon aufgeblähten Bauch auch manchmal ungeschickter. Er musste einfach noch viel lernen. Auch Vertrauen. Wer weiß, was ihm auf der Straße schon alles widerfahren ist.
Aber jetzt zeigt er uns, wer hier der große Bruder ist.
Man muss die beiden einfach lieben ♡

Mein weisser Teddy hat nicht nur riesige Pfötchen sondern auch ein riesiges Herz…und schlau ist er auch.
Das habe ich ihm natürlich gleich erzählt ♡

Tierschutz

Frieden für Pfoten e.V rockt ♡


Mein Haus. Mein Auto. Mein Urlaub. 🏤🚗✈

Immer wenn eine Gruppe von Menschen zusammen kommt, geht es um Reisen. Jedenfalls kommt es mir gefühlt so vor.
Wie oft schon sass ich still dabei, wenn jemand von seinen Reisen erzählte,
um nicht zu schreiben, wenn er sich damit brüstete, wenn man sich gegenseitig mit Reiseerfahrungen schier überbot …und ich nickte nur freundlich dazu.

Ich spiele ungern, ungleiche Spiele und wann immer ich in diesem Spiel mitgespielt hätte, hätte ich zwangsläufig gewonnen.
Wer viele Jahre, mit einer der damals renommiertesten Airlines der Welt, als Stewardess in jeden Winkel der Erde reist
und wer dann noch die reichlich bemessene Freizeit zwischen den Dienstflügen, für private Reisen nutzt, der hat gute Karten im allseits beliebten Urlaubsbingo zu gewinnen. Immer 😉… aber mir war das zu doof und daher ließ ich mir immer wieder gerne, geduldig von anderen erklären, was ich bereits im Schlaf wusste,
wie man sich in New York ein Taxi besorgt, wie teuer Lebensmittel in Japan sind oder wo man auf Ibiza den besten Sonnenuntergang bewundern kann 😉

Heute kann man aber nur etwas verkaufen oder bewirken, wenn man beständig erzählt, wie toll man ist.
Daran muss ich weiter arbeiten wenn wir weiterhin mithalten möchten, in Sachen Spendenaufkommen. Gerade jetzt.

Tue Gutes und rede darüber. Nur so funktioniert gute PR.
Wie toll sind wir eigentlich? Was könnte man noch mit anführen, um Menschen zum spenden zu bewegen?
Also steht auf meiner PR to do Liste für die nächste Zeit:

Erwähnen, dass wir stolze Preisträger des Tierschutz Preises 2017, sind.

Na gut, es war nicht „Deutscher Tierschutzpreis“
Der deutsche Tierschutzbund hat unsere Arbeit bislang noch immer übersehen und seit dem Klöckner Auftritt auf einer Preisverleihung, sehe auch ich vieles dort, mit anderen Augen…
Aber wir sind stolze Preisträger des „Europäischen Tierschutz Preises“ ♡ und sehr glücklich über die wunderbare Zusammenarbeit mit dem ETN,
dem *Europäischen Tier- und Naturschutz e.V.
Gerade haben sie uns wieder großzügig bedacht, um bei den aktuellen Notfällen zu helfen ♡♡♡.

Auf die PR to do Liste, müsste auch,

unser Einsatz für die gestrandeten Tiere der Flüchtlinge und die Versorgung von unzähligen Opfern bei Naturkatastrophen und Bränden,

dass niemand von uns einen Cent für seinen Einsatz bezieht, dass unsere Spenden fast zu 100 Prozent weitergereicht werden. Das schafft in dieser Größenordnung kaum ein Verein, den ich kenne und der Respekt vor dem Geld anderer, wird bei uns groß geschrieben!

Irgendwann sollte ich einmal die gigantische Anzahl der kastrierten, versorgten, gefütterten, geretteten, medizinisch behandelten und adoptierten Tiere unserer Arbeit auflisten.
Sie wäre sicher beeindruckend. Der größte Teil unserer Arbeit erfolgt im Stillen und
das meiste habe ich bereits schon wieder vergessen 😁.

Puh, sicher gibt es einiges, was mir da noch einfällt.
Bescheidenheit ist eine Zier aber im Tierschutz muss man laut trommeln, wenn Tiere satt werden sollen.
Ich würde lieber wieder wie früher, still dabei sitzen und innerlich lächeln, wenn alle anderen anderen, das „mein Haus, mein Boot, meine Reise“ Spiel, spielen.
Aber es gibt wenig, was ich nicht tun würde, damit unsere Schützlinge überall überleben.
Notfalls auch, zukünftig lauter trommeln 🐾

Captain meint gerade dazu,
Frieden für Pfoten e.V ist sicher ein ganz toller Verein, auch wenn er noch nie etwas davon gehört hat.
(Er kommt ja von Animal Help Espania 😁)… denn auch hervorragende Zusammenarbeit mit anderen Vereinen ist bei uns eine Selbstverständlichkeit und muss nicht extra erwähnt werden…)

Aufreger, Katze, Tierschutz

Haustiere und Corona. Wenn die Presse Tiere ins Verderben schreibt!

An alle Nachrichtenportale, Redakteure und Journalisten:

Ich würde am liebsten all die toten Tiere vor eurer Haustüre ablegen!
All die ausgemergelten und gezeichneten Körper der Tiere, die euretwegen elend sterben!!!
Sie verhungern gerade irgendwo qualvoll oder irren hilflos durch die Straßen, weil sie wegen eurer sensationsgierigen und verantwortungslosen Schlagzeilen ausgesetzt wurden und täglich werden es mehr.

Corona ist immer für Auflage und Klicks gut. Aber bitte nicht auf Kosten der Wehrlosen!

Ihr habt den Besitzern von Haustieren Angst eingejagt, mit Gerüchten, Vermutungen und schlecht recherchierten Halbwahrheiten oder einer reißerischen Headline, die am Ende des Artikels dann erst relativiert wird. Die meisten lesen jedoch nur, was fett gedruckt als Titelzeile über News und Artikeln steht.

Haustiere stellen keine Gefahr dar und können ihre Menschen nach derzeitigem Kenntnisstand, nicht anstecken!!!
Darüber sind sich sämtliche Experten und Institute weltweit nach wie vor einig!

Was ist daran so schwer zu verstehen?
Könnte man diesen, für viele Haustiere, lebensrettenden Sachverhalt, nicht DEUTLICH kommunizieren,
anstatt darauf herum zu reiten, dass der Virus bei 3 (!) Haustieren, weltweit festgestellt wurde, man vermutet, sie waren kontaminiert, nicht angesteckt und Fakt ist: der Übertragungsweg war vom Menschen auf das Tier… Ein feiner aber entscheidender Unterschied, den die meisten Leser weder realisieren, noch verstehen.

Von Journalisten würde ich erwarten, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden, Sachverhalte verständlich zu vermitteln und sich zu informieren!

Könnt ihr noch in den Spiegel sehen, bei all dem unnötigen Leid, das ihr mit eurer Form der „Berichterstattung“ anrichtet, liebe Redakteure und Journalisten?
Diesen Vorwurf müssen sich alle gefallen lassen, die zum Thema „Corona-Haustiere“, gerade für unnötige Verunsicherung sorgen!

Die Tierschützer werden europaweit, niemals in der Lage sein, diese zusätzliche Flut von verhungernden Tieren zu versorgen.
Das Leiden und Sterben unzähliger Haustiere beginnt gerade erst.

Ich spucke vor euch aus!

Nachtrag:
Um weiteren Missverständnissen entgegen zu treten, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass meine Ausführungen keine Pauschal Verurteilung waren sondern sich explizit an diejenigen richten, die durch missverständliche Schlagzeilen oder Ausführungen, die Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung schüren.
Zitat:
„Diesen Vorwurf müssen sich alle gefallen lassen, die zum Thema „Corona-Haustiere“, gerade für unnötige Verunsicherung sorgen!“

Mir ist durchaus bewusst, dass es auch seriöse Artikel zu diesem Thema gibt und Journalisten, die sich der Problematik bewusst sind, leider noch viel zu wenige!

Aufreger

Was ich von unserer Regierung halte… Setzen, 6!!!

Was ich von unserer Regierung halte..?

Wie es um ein Land bestellt ist, diese Frage beantwortet jeder aus seiner Sichtweise.
Die Meinungsmacher und Politiker in diesem Land, die Zugang zu Medienplattformen haben, deren Sichtweise ist meist sehr entspannt und zuversichtlich…die meisten Dinge betreffen sie gar nicht oder sie mussten sich nie damit herum schlagen.

Für alle und alles ist gesorgt…sagte man uns.
Und man drehte die Schraube dessen, was wir zusätzlich leisten müssten, an Abgaben und Steuern, immer ein Stück enger, bis es an vielen Stellen sehr weh tat.
Wir schaffen das!

Fragt mal jemanden, was passiert, wenn man nach jahrzehntelanger Arbeit und braver Beitragszahlung durch chronische Erkrankung auf staatliche Unterstützung angewiesen ist. Die Formulare und menschenverachtenden Restriktionen, der Zwang zur Offenlegung, die würdelose Behandlung sucht seinesgleichen, für Almosen, gemessen an dem, was geleistet wurde.
Manch anderer erhält staatliche Leistung und rundum Krankenversorgung für nur einen Satz…ob dieser Satz nun der Wahrheit entspricht oder nicht!

Fragt mal einen Kleinunterehmer, dem man kürzlich für teures Geld diese Bonkassen aufgezwungen hat, für die er seine letzten Rücklagen aufwenden musste.
Denkt nicht, er würde auch nur einen Cent in der jetzigen Krise erhalten. Bestenfalls darf er nach Wochen Papierkrieg und 1000 Formularen einen Kredit aufnehmen, den er aber wieder zurück zahlen muss. Das ist die Belohnung unseres Staates für den kleinen Mittelstand, der nicht wie die Banken im großen Stil betrogen und Geld in den Sand gesetzt hat.

Fragt mal die Pendler, denen man durch künstlich hoch getriebene Spritkosten das Leben noch weiter erschwert hat, wenn sie brav jeden Tag, viele Kilometer zur Arbeit zurück legen, die sich auf Anraten der Regierung ein Dieselfahrzeug zulegten, mit dem sie jetzt nicht mehr in die Städte, zu ihrem Arbeitsplatz dürfen.

Fragt mal die kleinen Handwerksbetriebe, welche Formularberge, welche Abgaben, unsinnigen Auflagen und Gebühren man ihnen zumutet, fragt sie, wie viele Arbeitsstunden sie leisten und zählt nach, wie viele Betriebe durch all die neuen Vorgaben, Auflagen und Zusatzabgaben und künstlichen Verteuerungen, bereits vorsätzlich in den Ruin getrieben wurden.

Fragt mal die Menschen, die gezwungen werden, ihre Heizung umzurüsten, was es mit den angepriesenen staatlichen Zuschüssen und Förderungen tatsächlich auf sich hat.
Die Vorleistungen, (Energieberater für teures Geld), Formulare und Rahmenbedingungen sind so aufgestellt, dass ich für meine sämtlichen Energiesparmassnahmen, nach kurzem Überschlagen der Vorteile für mich, die Anträge in der Tonne verschürte, veralbern kann ich mich allein!
Einen Kredit aufnehmen zu DÜRFEN, für ordentliche Mehrkosten, sehe ich nicht als Vorteil und nur wer Investitionen in schwindelnder Höhe für die A- Kategorie mit Wärmepumpen, Solar und co leisten kann, der erhält etwas zurück. Wer kann das? Fragt mal die Leute in diesem Land.

Fragt mal die schlecht bezahlten Menschen, die im Dienstleistungsbereich arbeiten, deren Überstunden und Boni teuer versteuert werden müssen, genau wie später ihre Renten. Sie können sich keine zusätzliche Vorsorge leisten, wovon denn, wie denn, wenn uns alles aus der Tasche gezogen wird.

Fragt mal die Sparer, deren durch Arbeit und Verzicht erworbene Lebensleistung, täglich an Wert verliert.

Fragt mal die Familien, wie viele von ihnen, ohne Zuschüsse von Oma und Opa überhaupt noch überleben könnten. Wisst ihr, wie viele Familien sich kein zweites Kind leisten können, obwohl sie das gerne wollten? Weil beide arbeiten müssen, um auch nur einigermaßen über die Runden zu kommen!

Fragt mal die Rentner, die mit Tränen in den Augen auf ihren Rentenbescheid sehen, der sie zu einem Lebensabend in Armut zwingt und werft einen Blick auf die Renten unserer europäischen Nachbarn. Es ist für alles Geld vorhanden, es wird mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen, nur nicht für die wahren Leistungsträger dieser Gesellschaft!

Fragt mal die Pfleger und Schwestern, die Ärzte, die in unserem kaputt gesparten Gesundheitssystem brutal verheizt werden!

Fragt mal uns Tierschützer, welchen Schikanen und Restriktionen wir ausgesetzt sind, bzw unsere Tiere, die wir aus dem europäischen Ausland zur Adoption geben und schaut euch einmal an, wie oft die Landwirtschaftlichen Betriebe kontrolliert werden, was mit den Tiertransporten passiert… der Schwerpunkt, für den unsere Veterinäre eingesetzt oder verheizt werden, liegt auf der Hand. Antibiotikamissbrauch in den Ställen wird uns bald die nächste Krise bescheren, aber man muss Prioritäten setzen, lieber die Einreisebedingungen für Hunde und Katzen verschärfen, die bestens überwacht und geimpft sind.

Und wenn der Staat dann einmal tatsächlich gefragt ist, so wie jetzt, dann schafft er es nicht einmal, trotz Vorwarnungen, genügend Schutzmasken und Desinfektionsmittel für unsere Helfer auf Lager zu haben, es gibt für sie nichts mehr obwohl der Krieg noch nicht einmal richtig begonnen hat?

Wir schaffen das…uns geht es doch im Vergleich immer noch gut…bunte Regenbogen und Konzerte mit Fäkalrappern,
sind mir zu wenig um ein Land in Krisenzeiten zu regieren, und wir sind in der Krise,
finanziell sind wir das seit langem, es bemerkt nur NOCH niemand, das wird sich bald ändern.

Ich bin wütend über diese Regierung, über die Unfähigkeit, die Arroganz und die Gier nach unserem Erarbeiteten, über Traumtänzer und Dilettanten, wütend über die Dumpfbacken, die ihnen noch zujubeln und die sie wählen!

Diese Versäumnisse werden wir in der Corona Krise noch bitter spüren, jetzt spüren es gerade die Menschen an vorderster Front, denen nicht einmal ein Mundschutz zur Verfügung steht oder genügend Handschuhe…
All diese Versäumnisse stärken die extremen Kräfte an beiden Rändern, rechts wie links, sie züchten förmlich das heran, was wir alle fürchten sollten,
den Verfall von Wohlstand, Werten, Miteinander und …ja…Fleiß.
Fleiß und Werte sind nichts, wofür man sich schämen sollte.

Es ist die Solidarität und auch der Fleiß der Menschen in Dienstleistung, Handwerk und co, der unsere Gesellschaft gerade vor dem völligen Absturz bewahrt, nicht die Politik!
Danke an alle Helden des Alltags und Danke an einen Bayrischen Ministerpräsidenten, der sich augenscheinlich noch einen Funken Realitätssinn bewahrt hat.

Passt auf euch auf…und sorgt vor…denn es wird niemand anderer für euch tun, ganz gleich was man vollmundig verspricht.

(c) Gutes Karma to go