Tierschutz

Liebesbriefe an mich …Briefe der Liebe <

Liebste Bettina,

ich antworte dir erst jetzt, weil ich mir ein wenig Zeit nehmen wollte, um diesen Brief in Ruhe zu verfassen, damit ich die richtigen Worte finden könnte.
Die richtigen Worte, die auszudrücken vermögen, was uns deine Hilfe bedeutet hat.
Manchmal bringt das Leben eine ganze Serie von schlimmen Dingen mit sich…wie Perlen an einer Schnur, eines schlimmer als das andere. Das passierte uns in diesem Herbst.

Unser treues, altes Auto gab endgültig den Geist auf, Reparatur nicht mehr möglich. Wir benötigen es so dringend für die Arbeiten auf unserem Lebenshof.
Unser geliebtes Pony Eric starb (wir weinen noch immer um ihn) dann verletzte ich mich am Knie, dann brach ich mir auch noch den Arm…du kannst es dir ungefähr vorstellen…

Zur gleichen Zeit kamen immer mehr Kätzchen und Welpen auf unseren Lebenshof, die Hilfe benötigten, mehr Notfälle als jemals zuvor.
Die Zeiten waren so schwer und hart…es wäre nahe liegend gewesen, zu verzweifeln, die Hoffnung zu verlieren.
Nur…dass wir uns das nicht erlauben konnten, unsere Tiere brauchten uns. Aber es war wirklich schlimm, sehr schlimm!

Dann, völlig unerwartet stellte deine liebe und großzügige Geste alles auf den Kopf.
Wir waren in der Lage, Hilfe auf der Farm zu bezahlen.
Unsere Freiwilligen Helfer konnten öfter auf die Farm helfen kommen, weil wir den Sprit für die Anfahrten ersetzen konnten.
Wir hatten wieder genügend Futter für alle Kätzchen auf den Pflegestellen, wir hatten Fertigfutter für die Hunde, so dass ich mit meinen Verletzungen nicht jeden Tag extra kochen mussten und sogar eine Anzahlung für ein neues Auto (gebraucht aber gut erhalten) war noch möglich.
Und, last not least, wir können jetzt einen Schreiner und das Material bezahlen, damit Hope die Kuh ein großes, eigenes Refugium erhält.
Der wichtigste und schönste Teil deiner Hilfe war es aber wohl, dass du die schwermütige Stimmung auf der Farm verändert hast, sie verwandelte sich in Hoffnung.
Du hast uns den Glauben zurück gebracht…an das Leben, an die Freundlichkeit der Menschen, in die Arbeit, die wir leisten.
Wie können wir dir jemals dafür danken?
Wir können es wohl nicht.

Alles was ich für mich und unser Team auf der Farm sagen kann, ist ein großes, großes Dankeschön, aus tiefstem Herzen.
Wir hoffen, dass wir dich eines Tages persönlich auf der Vrouva Farm in Griechenland begrüßen dürfen, dann werden wir es dir selbst sagen.
Ich sende dir meine herzlichsten Grüße…
💕🌈☀️🐄
A. …
—————-
Das war die Antwort auf meine Geburtstagsspende an den Lebenshof Vrouva Farm..
Sie ist auch für euch alle, die ihr spendet, beitragt, leistet…immer und immer wieder.
Ich bin einfach nur dankbar, dass es euch gibt. 
Und bitte vergesst niemals, was eure Hilfe bewirkt.
Nicht mehr und nicht weniger als
….Liebe…Leben…Hoffnung…und Glauben.
Gibt es etwas schöneres??

Eure Bettina Marie

Gosse

Chance, Kurzgeschichten, Seelenmarzipan, Tierschutz

Liebe geht manchmal seltsame Wege…

Liebe geht manchmal seltsame Wege

Philly die Nachbarskatze, die mich seit Lunas Tod jeden Tag besuchte, musste leider wieder entwöhnt werden. Bald würde eine neue Katze bei mir einziehen und dann wäre es ungut für sie, sofort mit Revier Rangeleien unter Diven, ins neue Leben hier zu starten.

Also informierte ich meine liebe Nachbarin, dass Philly ab sofort nicht mehr zu Besuch kommen und über Nacht bleiben kann und besondere Zuwendung benötigt.

Als ich aus der Stadt zurück kam, wieselte Philly von der anderen Straßenseite sofort zu mir und Richtung Haustüre.
„Nein, meine Süße, das geht heute leider nicht!“.
Ich schob sie sanft beiseite und schlüpfte an ihr vorbei ins Haus. Schnell die Türe hinter mir zu und hoffen, dass sie es bald begreift.

Eine Stunde später saß sie immer noch am gleichen Fleck und sah sehnsüchtig Richtung Türe.
Ich lenkte mich mit Arbeit ab und rief die Nachbarin an, damit sie sie ins Haus lockt.
Philly wurde mit sanfter Gewalt abgeholt.
Puh. Das war nicht einfach für mich. Aber diese Katze hat ein Zuhause und die neue Katze benötigt eines.

Als ich später im Wintergarten die Temperatur für die Blumen checkte, sass Philly dort vor der Türe und sah mich durch die Scheibe vorwurfsvoll an.
„Was ist los, siehst du mich nicht? Bitte lass mich endlich rein, mir ist kalt!!!“.
Es war schon sehr spät und eine bitterkalte Nacht.
Ich schnappte mir Philly, rannte im Schlafanzug mit ihr über die Straße und klingelte bei den Nachbarn.
„Hier, sie ist ausgebüxt. Nicht dass sie heute Nacht draußen schlafen muss…“
Dann war endlich Ruhe und ich ging mit schlechtem Gewissen schlafen.
Ihre Anhänglichkeit und Hartnäckigkeit rührte mich und überhaupt…so eine süße und dickköpfige Maus!
Aber eben nicht MEINE Maus und daher war die Konsequenz zwar leider spät aber wichtig!

Ich erwachte von einem Geräusch, es war Philly, die sich energisch gegen die Türe warf und dabei jammerte.
Auch früh am Morgen führte ihr erster Weg zu mir. Ich informierte meine Nachbarin.
Sie wurde abgeholt und mit Wurst bestochen.
Das weiß ich, weil ich ein Video davon erhielt 😉.
Dabei erfuhr ich auch, dass Philly so lange Randale gemacht hatte, gestern Abend, bis sie wieder hinaus durfte.

Mittlerweile haben wir uns unterhalten, Phillys Familie und ich und dann sprach ich auch mit der Familie der neuen Katze, die bald einziehen sollte.

Als Philly heute Nachmittag wieder wie ein Blitz über die Straße sauste und schneller an der Haustüre war als ich aus dem Auto gestiegen…
da ließ ich sie mit hinein.
Es muss einfach so sein.

Sie wird im Sommer dann endgültig entscheiden, wo sie gerne bleiben möchte und ob sie dann mit mir umziehen will.
Bis dahin warte ich und bis dahin wird die kleine, eigensinnige Dickmamsell stereo und im Wechsel auf beiden Straßen Seiten verwöhnt. Und dann sehen wir weiter.
Heute schläft sie bei mir. Schon vereinbart 😉
Liebe geht manchmal seltsame Wege…

 

Philly
Philly…<3
Chance, Lifestyle, Seelenmarzipan

Selbstfürsorge, sich selbst pflegen… ist oft eine sehr unschöne Sache.

Selbstfürsorge, sich selbst pflegen… ist oft eine sehr unschöne Sache.

Sie erfordert eine exakte Liste deiner Versäumnisse, erzwingt eine disziplinierte Morgenroutine, sie kocht sich gesunde Mahlzeiten und rennt nicht länger nur von ihren Problemen weg und nennt die Ablenkung dann „eine Lösung“.

Es ist oft das Hässlichste, was du dafür tun musst …
wie dich durch ein weiteres Training zu schwitzen oder einem toxischen Freund zu sagen, dass du ihn nicht mehr sehen willst
oder einen zweiten Job anzunehmen, damit du über ein Sparkonto und Reserven verfügst,
oder einen Weg finden, dich selbst zu akzeptieren, damit du nicht ständig davon erschöpft bist, alles zu jeder Zeit sein zu wollen und dann gezwungen bist, dringend benötigte Pausen vom Leben zu machen,
wie ein bisschen Öl in ein Bad zu geben, in Marie Claire Journalen zu blättern und dein Telefon einen Tag lang abzustellen.

Eine Welt, in der Selbstfürsorge ein so angesagtes Thema sein muss, ist eine kranke Welt.

Selbstfürsorge sollte nicht etwas sein, worauf wir zurückgreifen, weil wir so vollständig erschöpft sind, dass wir eine Pause von unserem unerbittlichen inneren Druck brauchen.

Wahre Selbstfürsorge ist kein Ölbad und kein Schokoladenkuchen, sondern die Entscheidung, ein Leben aufzubauen, von dem du nicht regelmäßig entfliehen musst.

Und das erfordert oft das, was du am wenigsten tun möchtest.

Es bedeutet, dass du deinen Fehlern und Enttäuschungen ins Auge sehen und eine neue Strategie entwickeln musst.
Es befriedigt nicht deine unmittelbaren Wünsche.

Es ist loslassen. Es ist neue Entscheidungen treffen. Es ist einige Menschen zu enttäuschen.

Es bedeutet, Opfer für andere zu bringen.
Es ist eine Art zu leben, die andere Menschen nicht wollen.
Es ist, anders zu leben als andere. Vielleicht kannst du anders leben, als  die meisten Menschen das können.

Es ist, sich normal zu fühlen. Ganz normal. Ausnahmslos.

Es ist, manchmal einfach eine schmutzige Küche zu haben und zu entscheiden, dein ultimatives Lebensziel ist es nicht, Bauchmuskeln zu haben und mit deinen falschen Freunden Schritt zu halten.

Es ist, darüber nachzudenken, wie viele deiner Ängste daher rühren, dass du dein Potential nicht ausschöpfst, und wie viele daher rühren, dass du darauf trainiert wurdest, in bestimmten Schemen zu denken, ehe du überhaupt wusstest, was gerade passiert.

Wenn du dich regelmäßig der Selbstpflege durch Konsumieren widmest, liegt das daran, dass du von der eigentlichen Selbstpflege abgekoppelt bist, die sehr wenig mit „sich selbst verwöhnen“ zu tun hat, und eine ganze Menge damit, sich selbst zu erziehen und Entscheidungen auf lange Zeit für das eigene Wohlbefinden zu treffen.

Das bedeutet, dein hektisches und unvernünftiges Leben nicht länger als Rechtfertigung für Selbstsabotage in Form von Genussgiften und dem Aufschieben wichtiger Dinge, vorzuschieben.
Es geht darum zu lernen, wie man aufhört, sich selbst zu „reparieren“ und anfängt, auf sich selbst aufzupassen… vielleicht stellt man dann fest, dass dieses liebevolle „Aufpassen“ viele Probleme löst, die du immer schon gerne lösen wolltest.

Es bedeutet, der Held deines Lebens zu sein, nicht das Opfer.

Es bedeutet, dass du deine Synapsen so lange neu verdrahten musst, bis dein Alltag nichts mehr ist, von dem du dich erholen musst.

Es ist nicht länger die Entscheidung für ein Leben, das gut aussieht, sondern für ein Leben, das sich gut anfühlt.

Es bedeutet, verdammt noch mal, einige Ziele aufzugeben, damit du dich um andere Pläne kümmern kannst.

Es ist ehrlich, auch wenn das bedeutet, dass es nicht überall gut ankommen wird.

Es wird deinen ureigensten Bedürfnissen gerecht, und damit bist du nicht mehr ängstlich und abhängig von anderen Menschen.

Es bedeutet, zu der Person zu werden, die du immer sein wolltest und die deine Bestimmung ist:
Jemand, der weiß, dass Ölbäder und Schokoladenkuchen tolle Wege sind, um das Leben zu genießen – aber nicht, um davon Abstand zu finden.

(c) deutsche Übersetzung/ Bettina Marie Schneider.
Frei übersetzt nach der englischen Original Vorlage von
(c) -Brianna Wiest

Tierschutz

Liebe Regierungsfraktionen aus CSU und Freien Wählern in Bayern…seid ihr nur dumm oder hasst ihr uns?

Hallo liebe Regierungsfraktionen aus CSU und Freien Wählern…

da wir Wildtiere den Eindruck haben, ihr seid ein bisschen dumm, hier ist eine wichtige Info, damit auch ihr das begreift:

Dank eurer Gegenstimmen erhalten Auffangstationen in Bayern (weiterhin) keine Förderung! Wenn überhaupt, erhalten einzig Einrichtungen Fördermittel, die das Ziel haben, Tiere weiterzuvermitteln. Wildtier-Auffangstationen (und Gnadenhöfe) habt ihr dabei leider vergessen, denn natürlich sollen wir ja wieder ausgewildert werden, wenn es uns besser geht. Ist das so schwer zu verstehen?!!!

Gerade die Menschen, die uns Wildtieren helfen, hätten diese Hilfe so dringend benötigt!

Diese Arbeit ist mit vielen Hürden und Auflagen verbunden Die ehrenamtlichen Mitarbeiter müssen geschult sein, sie benötigen Sachkundenachweise, müssen Artenschutzrichtlinien und Seuchenschutzrichtlinien, einhalten.
Ihre Arbeit muss den Bestimmungen der Natur- Jagd- und Tierschutzgesetzen entsprechen.
Die Räumlichkeiten und Vorgehensweisen müssen den Auflagen der Veterinärbehörde entsprechen, etc.

Wisst ihr, was das für ein Aufwand ist, damit die Ehrenamtlichen Helfer überhaupt erst unser Leben retten dürfen?

Alle Gehege, Volieren, Futtermittel, Verbrauchsmaterialien, Tierarztkosten, Fahrtkosten und Betriebskosten müssen diese wunderbaren Menschen einzig aus Spendengeldern finanzieren.
Sie müssen betteln, damit wir leben dürfen!

Viele Wildtierstationen mussten deshalb bereits das Handtuch werfen.
Wer soll uns Wildtieren in Not dann beistehen?!!!

Die meisten Tierarztpraxen, Tierkliniken und Tierheime haben nicht die räumliche Kapazität und auch nicht die notwendigen Kenntnisse, um hilfsbedürftige Wildtiere zu pflegen und nachhaltig auf ein Leben in Freiheit vorzubereiten.

Liebe Regierungsfraktionen aus CSU und Freien Wählern,
sollen wir einfach sterben? Ist es das, was ihr möchtet?
Auch ihr habt eine Verantwortung für unsere heimische Flora und Fauna!
Denkt bitte noch einmal nach und benutzt euren Verstand.

Gesegnete Adventsgrüße

Die Wildtiere Bayerns

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(Dankeschön, liebe Theresa Marina von der Wildvogelstation Rhön-Saale e.V.  für die Infos )

Chance, Seelenmarzipan

Black Friday!

Heute ist Black Friday! Der Tag der Shopping Queens und Schnäppchen Jäger.

„Schwarzer Freitag“ wird in den Vereinigten Staaten der Freitag nach Thanksgiving genannt. Er ist dort Start in ein traditionelles Familienwochenende und Beginn der Weihnachts-Einkauf-Saison. Die Händler setzen dann besondere Anreize mit Schnäppchen und auch in Deutschland hat sich dieser Black Friday mittlerweile etabliert.

Auch ich werde heute nach rosa XXL Stand Kühlschränken und Retro Musik Boxen Ausschau halten aber wollte in Bezug auf Weihnachten gerne an etwas erinnern:

Gerade die persönlichen und selbst gefertigten Weihnachtsgeschenke sind es oft, die uns besonders am Herzen liegen. Die selbst gebackenen Kekse, in einer schönen Dose. Der selbst geflochtene Kranz, ein selbst gemaltes Bild, eine selbst getöpferte Skulptur, eine selbst zusammen gestellte Foto Collage…ein selbst gestrickter Pullover…

Die größten Schätze in meiner Geschenke Sammlung wurden alle von jemandem liebevoll für mich erstellt, der dafür nicht shoppen war sondern seine Kreativität und Zeit eingebracht hat und Liebe…es sind Unikate und schöne Erinnerungen.

Black Friday, um den Hausrat zu ergänzen…jaaa, tolle Sache.
Aber Weihnachtsgeschenke, die oft nicht einmal mehr selbst verpackt werden sondern via Großhändler, mit Standard Karte versendet, ankommen, … die haben irgendwie das Thema verfehlt.
Wir alle beschweren uns über den Konsumwahn und den Siegeszug und die Macht der großen Konzerne und Ladenketten, die alles in einen Einheitsbrei verwandeln.
Zumindest an Weihnachten könnt ihr ihnen ein Schnippchen schlagen anstatt Schnäppchen zu jagen 

 

friday
Alles auf dem Bild „Handmade“… und mit Liebe gefertigt ❤

 

Tierschutz

14 000 Schafe ertranken im Mittelmeer – was hatten sie für ein Glück!

14 000 Schafe ertranken im Mittelmeer –
was hatten sie für ein Glück!
 
Wer diese Überschrift hinterfragt, weiß unter Umständen wenig über Tiertransporte.
Die Schafe waren fast bewegungsunfähig eingepfercht, das Schiff vermutlich überladen.
Sie standen in ihrem eigenen Kot, man darf durchaus davon ausgehen, dass es während des langen Transportes nicht annähernd genügend Futter oder Wasser für 14 000 Schafe auf dem Schiff gegeben hätte. Wenn überhaupt!
Nach der Ankunft in Saudi Arabien, wären die verängstigten und dehydrierten Tiere in LKWs getrieben und verladen worden..zumindest diejenigen, die diese Torturen überlebt hätten. Wer nicht mehr in der Lage ist, auf den Beinen zu stehen, wird mit brutaler Gewalt zur Verladung getrieben, gezerrt, geschlagen, getreten…
 
Am Schlachthof in Saudi Arabien hätte auf die 14 000 Schafe der Tod durch Schächten gewartet. Ein besonders qualvoller Tod, denn den Tieren wird bei vollem Bewusstsein die Kehle aufgeschlitzt. Sie verbluten oder ersticken.
 
Kommen wir zurück zu dem „tragischen Unglück“, bei dem die 14 000 Schafe einen relativ schnellen und gnädigen Tod durch Ertrinken in kaltem Meerwasser hatten…gnädig…gemessen an dem, was ihnen eigentlich bevor stand.
 
Sie hatten „Glück“. So traurig und zynisch das klingen mag.
14 000 ertrunkene Schafe.
Unzählige andere „Nutztiere“ sind gerade auf genau dem Weg, den ich Eingangs beschrieben habe.
Das sind dann die „Glücklichen“ , die nicht ertrunken sind.
Mitleid allein ist zu wenig!
Wir benötigen dringend Tierschutz Gesetze in Europa, die diesen Namen auch verdienen!
 
Bildquelle Copyright: Animals International
Tierschutz

Wer sonst nichts ist und sonst nichts kann…dem bleibt immer noch die Option der Tierausbeutung!

Du bist selbst nicht übermäßig talentiert? Du kannst nichts Besonderes?
Du hast wenig vorzuweisen, was man als ambitionierter Sport Champion oder erfolgreicher Geschäftsmann in die Waagschale werfen könnte …
aber möchtest gerne im Mittelpunkt stehen und vielleicht sogar Siegerprämien einheimsen, Gewinn machen, deine Geltungssucht etwas streicheln und weißt nicht, wie du das anstellen sollst?

Ich hätte da einen Tipp:
Tiere!
Du kannst jederzeit Hunde, Pferde, Katzen, Tauben, Fische, Hühner, ja fast jedes Tier dazu missbrauchen, für dich in einer Sportart oder als Geldquelle zu punkten!

Das ist ganz einfach, bringe dieses Tier durch gnadenlose „Dressur“ dazu, Höchstleistungen zu vollbringen, breche seinen Willen und wenn das nicht klappt, gibt es eine breite Palette von …nicht ganz zimperlichen… aber äußerst effektiven Methoden… den ultimativen Siegerkick oder Gewinn zu bewirken.
Sollten Stock, Peitsche, Entzug des Partners (im „BrieftaubenSPORT“)  oder andere Kniffe nicht wirken, bietet die Pharmaindustrie noch jede Menge Doping Mittel. Überlebt ein Tier deine ehrgeizigen Ambitionen nicht oder wird dabei zum Krüppel….einfach ein Neues anschaffen.

Angeln und Jagen beinhalten zwar ein paar unschöne Details, nicht jeder findet solche Methoden appetitlich, aber zum Champion und Held am Stammtisch, zu einem würdigen Auftritt bei der Hubertus Messe, reicht es allemal, selbst wenn man nur geschickt morden kann.

!

Für feinsinnigere Naturen mit dem Drang zur Geltung, den sie durch ihr eigenes Äußeres jedoch leider nicht verwirklichen können, bleibt noch die Zucht.
Selbst die schlimmsten Qualzuchten werden auf Ausstellungen noch honoriert, also keine Sorge, …
je weiter sich die Rassestandards von Mutter Naturs ursprünglichem Bauplan entfernen, je limitierter die Tiere dadurch sind, desto höher die Chancen auf Preise und Anerkennung. Hauptsache „modisch“, Hauptsache „leistungsorientiert“.
In diesem Land werden selbst ausgemergelte Kühe mit überdimensional aufgeblasenen Eutern, kurzatmig gezüchtete Möpse und lebensunfähige Hühner prämiert. Da geht noch was 

Falls du also sonst nichts kannst, nicht selbst trainieren und schwitzen willst, wenn dir keine andere zündende Geschäftsidee einfällt, mit der man Geld machen könnte:

Beute einfach Tiere aus…der Applaus ist dir sicher. Prestige, Preise und Gewinn sind nach wie vor beachtlich.

Mir wäre das ja peinlich, ich bin lieber ein ehrlicher, sportlicher Versager aus eigener Leistung, als ein Champion, auf Kosten anderer.
Auf Kosten von wehrlosen Lebewesen, die nie dein Sportgerät und Egobooster sein wollten.
Auch meinen Lebensunterhalt würde ich ungern mit der Ausbeutung Schwächerer verdienen…ich persönlich fände das armselig.
Aber keine Sorge, ich gehöre zu einer unbedeutenden Minderheit, unsere Gesellschaft wird dich dafür feiern