Tierschutz

A-B-C… die Katze stirbt im Schnee

„Möchte jemand mit in den Garten? Es schneit gerade…das macht sicher mächtig Spass!“

Die Begeisterung hielt sich in engen Grenzen. Captains Ohren sanken auf Halbmast und Mr. Darcy tat weiterhin so, als würde er schlafen. Sie liegen derzeit lieber warm eingekuschelt auf der Couch und haben ihre Patrouillen-Gänge stark eingeschränkt. Genau genommen patrouillieren sie nur noch um den Futternapf.

Manchmal muss man Katzen zu ihrem Glück zwingen.

„Frische Luft und Bewegung sind gesund und wenn ihr erst einmal draußen seid, werdet ihr mir dankbar sein!“

Ich trug meine beiden Couch Potatoes vor die Haustüre und ignorierte die vorwurfsvollen Blicke. Offensichtlich war gerade niemand dankbar.

Während ich mich an den Schneeflocken erfreute und genussvoll die kalte Luft einatmete, suchten sie zügig den nächsten Unterschlupf. Nur nicht nass werden und nur nicht zu viel Schneekontakt… Ein netter Zug, dass sie trotzdem in meiner Nähe blieben, anstatt schnurstracks die nächste Katzenklappe zurück ins Warme zu nehmen. Aber echte Begeisterung sieht anders aus. Was für ein Glück, wenn bei solchem Wetter jederzeit ein warmes Plätzchen und ein voller Napf zur Verfügung steht.

Unzählige Tiere, die auf der Straße leben müssen, haben dieses Glück nicht. Sie sind Schnee, und Kälte, Nässe und Hunger schutzlos ausgeliefert. Viele sterben. Sie werden krank, finden kein Futter mehr, erfrieren oder verhungern. Meist völlig unbemerkt. Das Leid der Stadttauben ist in unseren Breitengraden genauso unsichtbar und uninteressant, wie das Leid der Hunde und Katzen in den südlichen Ländern, wo es im übrigen durchaus auch harte Winter gibt.

Derzeit herrschen in Athen eisige Temperaturen. Es hat geschneit. Ich mag mir nicht vorstellen, was die unzähligen heimatlosen Tiere auf den Straßen dort gerade durchmachen. Hunger und Kälte ist eine üble Kombi.

Unser Verein Frieden für Pfoten versucht gerade, an so vielen Stellen wie irgend möglich die Versorgung der Futterstellen zu sichern. Die Tiere wissen, dass es dort regelmäßig etwas für sie gibt, eine Futterstelle ist das einzige „Zuhause“ das sie je kennenlernen werden. Bei Kälte wird mehr Futter benötigt, die Hunde und Katzen müssen mehr fressen, damit sie der Kälte trotzen können. Frieren verbraucht Energie. Das bedeutet, die Vorräte schwinden noch schneller. Das bedeutet auch, immer mehr Helfer funken verzweifelt SOS.

„Bitte …wir brauchen dringend Futter, die Vorräte sind aufgebraucht. Wenn niemand hilft, werden unsere Tiere verhungern…“

Davon wissen meine beiden satten und jetzt wieder warm eingekuschelten Prinzen natürlich nichts. Sie mussten das nie erfahren, obwohl sie auch von der Straße kommen. Ihnen hat jemand an einer solchen Futterstelle die Chance auf ein Zuhause geschenkt. Als ihre Mutter mit den hungrigen Babys dort ankam, nahm man die Kleinen in Obhut.

Draussen schneit es immer noch. Dicke, weisse Flocken. Für die einen ein Wintermärchen, für die anderen das Grauen. Ich streichle meinen beiden Herzenskatzen über das Köpfchen, werfe den PC an und beantworte dann einige der Hilferufe. Leider nicht alle. Es wird niemals für alle reichen. Die Not ist zu groß. Aber zumindest ein paar können aufatmen.

„Ja, wir können und werden Geld für Futter senden, ja, es wird bald eine Palette ankommen …Haltet durch… wir tun, was wir können.“

Danke für eure Hilfe. Es sind eure Spenden an Frieden für Pfoten e.V. , die das ermöglichen.

Tierschutz

Die Tauben im Schnee – Ein Weihnachtsmärchen

Langsam wurde es dunkel, überall blinkten und glitzerten die Lichtergirlanden in den festlich geschmückten Schaufenstern. Dicke Schneeflocken wirbelten durch die Luft und machten den Weihnachtszauber in der Stadt perfekt. Heute war Heiligabend. Jetzt noch schnell die letzten Einkäufe erledigen und dann ab in ein warmes, gemütliches Zuhause… Das dachte sich auch die junge Mutter, die mit ihrem kleinen Sohn an diesem Nachmittag unterwegs war.

„Schau mal Mama, da sitzen Tauben im Schnee… ob sie frieren? Sie sehen hungrig aus und ein bisschen traurig..“

Die zwei Tauben, die nun seit Stunden vergeblich den eisigen Boden nach etwas Essbarem abgesucht hatten, sahen hoffnungsvoll zu den beiden auf. Hatte doch jemand ihre Not bemerkt? Würde es vielleicht gleich etwas Futter geben, ein paar Körnchen nur, damit sie wieder einen Tag überleben könnten? Es war so schrecklich kalt und der nagende Hunger wurde mit jeder Stunde schlimmer. Verhungern ist ein schrecklicher Tod.

Manche Menschen versteckten Futter in den Taschen. Das passierte nicht oft aber es war jedes mal ein Fest. Manchmal gab es nicht nur übelriechenden Abfall sondern richtige Körner, so wie in dem Taubenschlag, ihrem ehemaligen Zuhause, aus dem man sie für einen Taubenwettflug entführte und zu dem sie nie mehr zurück gefunden hatten. Sie waren fremd in dieser feindlichen Stadt, unsichtbar für die Menschen und wenn man sie doch sah, dann waren sie unerwünscht.

„Unsinn, Tauben finden genug Futter. Es ist sogar verboten, sie zu füttern! Und warum sollten sie traurig sein? Sie haben warme Federn und sorgen für sich selbst. Fass sie auf keinen Fall an, Tauben sind schmutzig!…“

Die Tauben gurrten jetzt laut und schlugen hoffnungsvoll mit den Flügeln.

„Wir sind nicht schmutzig, wir sind reinliche Tiere! Bitte hilf uns… wir haben schrecklichen Hunger, es ist so kalt, wir haben kein Zuhause und wir finden nirgendwo etwas zu essen…“

„Komm jetzt, wir müssen nach Hause! Bald kommt das Christkind, das willst du doch nicht verpassen, oder?“

Der Junge drehte sich noch einmal zögernd um, während seine Mutter ihn an der Hand weiterzog. Er konnte nicht genau sagen, warum… es fühlte sich irgendwie nicht richtig an, einfach weiterzugehen. Die Tauben taten ihm leid. Aber wenn Mama sagte, sie wären schmutzig und sie finden genug Futter… und dann war er in Gedanken bereits wieder bei dem neuen Mountain Bike, dass er sich so sehr wünschte. Ob es wohl diesmal unter dem Weihnachtsbaum liegen würde?

Die beiden Tauben sahen der Mutter und dem Jungen entmutigt nach. Bald war es dunkel. Heute würde es wohl wieder nichts zu essen geben. Keinen Abfall, kein einziges Körnchen. Nur Schnee und Kälte und der nagende Hunger…

Es war Heiligabend und es war die letzte Nacht, in der sie hungern und frieren mussten. In dieser Nacht erhielten auch die armen Tauben ihr Weihnachtswunder. 🌠

In dieser Nacht beendete der Tod ihr schreckliches Leid. Als die Temperaturen weiter sanken, hörten ihre von Hunger geschwächten Herzen irgendwann auf, zu schlagen.

Manche Tiere behandeln wir so schlecht, dass der Tod die einzige Gnade ist, die sie jemals erfahren.

Stadttauben sind keine Wildvögel sondern ausgesetzte Haustiere und deren Nachkommen. Sie brauchen unsere Hilfe. Bitte seht nicht weg 💕

Bettina Marie Schneider-Gutes Karma to go

Tierschutz

Die Stadt Bonn und die Stadttauben. Empathie und Information vs. Bürokratie und Fehlinformationen

Die Stadt Bonn und die Stadttauben Ein Trauerspiel. Wenn Artikel und Fehlinformationen töten…

Nachfolgend möchte ich gerne auf einige der Informationen eingehen, die die Stadt Bonn ihren Bürgern in Sachen Tauben vermittelt. Wie bereits erwähnt… ein Trauerspiel…

Zitat Stadt Bonn: „Die günstigen Ernährungsmöglichkeiten in der Stadt durch Speisereste, Abfälle und Vogelfutter sind ausschlaggebend für die Anzahl der Tauben.“

Berichtigung: Tauben sind Körnerfresser und finden in den Städten einzig Abfälle. Diese Abfälle machen die Tiere krank. Sie verhungern vor unseren Augen! Schuld an der Vermehrung und Anzahl der Stadttauben sind die Brieftaubenzüchter, die durch ihre Tauben Wettflüge beständig für Nachschub sorgen, wenn Tauben nicht mehr zurück finden und sich dann in die Städte verirren! Ein zwangsweise angeordneter Fütterungsverzicht ist aus tierschützerischer Sicht nicht akzeptabel. Stadttauben benötigen unsere Hilfe, sie entstammen zu fast 100 % privaten Züchtungen (-> siehe Stadttaube ist kein Wildvogel/Erna Graff Stiftung) und sind also Haustiere bzw. deren Abkömmlinge, die unbedingt auf die Fütterung durch Menschen angewiesen sind. Andernfalls sterben sie einen langwierigen und qualvollen Tod durch Verhungern.

Zitat Stadt Bonn: „Ein Fütterungsverzicht ist nach Ansicht von Fachleuten eine wichtige Voraussetzung dafür, das ökologische Gleichgewicht wieder herzustellen und den Tauben zu einem artgerechteren Leben zu verhelfen.“

Berichtigung: Nein! Ein Futterverbot stellt nicht das ökologische Gleichgewicht wieder her sondern es verursacht Tod durch Verhungern. Hinzu kommt, dass die Fütterungsverbote ihren Zweck – die Bestandsminimierung – gar nicht erfüllen. Das zeigen Erfahrungen vieler Städte. Denn aufgrund der Züchtung brüten die Tauben auch bei Nahrungsknappheit und zeugen stetig weiter Nachkommen, auch im Winter, anders als ihre wilden Artgenossen. Diese Methode der Bestandsminimierung ist daher zum einen für die Tiere eine nicht hinnehmbare Qual, die ihnen der Mensch als Züchter „eingebrockt“ hat und zum anderen nicht einmal zielführend, da Fütterungsverbote ihren Zweck – die Bestandsminimierung – gar nicht erfüllen.

Ein konsequent durchgeführtes Fütterungsverbot ist aus der Sicht des Tierschutzes ebenso eindeutig tierschutzwidrig wie bestimmte Reduzierungsmethoden. Wenn ein Fütterungsverbot in allen Stadtteilen einheitlich durchgeführt wird, können die Tauben nicht auf andere Nahrungsquellen ausweichen bzw. sie müssen sich mit nicht artgerechter Nahrung am Leben halten. Aufgrund der ihnen angezüchteten Bindung an den Menschen und seine Städte sind die Vögel in ihrem Nahrungserwerb völlig auf ihn angewiesen.

Die Folgen: Ein absolutes Fütterungsverbot führt zunächst dazu, dass die Nestlinge verhungern, was als beabsichtigte tierquälerische Tötung gewertet werden muss. Verhungern ist ein qualvoller Prozess, der zu erheblichen und lang anhaltenden Leiden der Tiere führt. Die Rechtslage: Tauben durch Aushungern zu töten, ist ein Verstoß gegen § 4 Absatz 1 TierSchG. Nach § 4 TierSchG darf ein Tier nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Selbst im Rahmen der Schädlingsbekämpfung dürfen Wirbeltiere gemäß § 4 TierSchG nur unter nicht vermeidbarer Schmerzzufügung getötet werden (wobei Stadttauben grundsätzlich nicht als Gesundheitsschädlinge im Sinne des § 2 Nr. 12. Infektionsschutzgesetz einzustufen sind). Bei Fütterungsverboten handelt es sich um ein behördlich angeordnetes Verhungern lassen der Tiere.

Die Moral: Der Ornithologe Prof. Dr. Jürgen Nicolai rechnet totale Fütterungsverbote sogar den Tötungsmethoden zu. Weil sie Tiere dem langsamen Hungertod ausliefern, stellen sie als Tierquälerei einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar.

Zitat Stadt Bonn: „Taubenkot besitzt aggressive Eigenschaften und ist somit ein Problem für Gebäude und Kleidung. Zusätzlich nehmen Tauben täglich größere Mengen Steinchen aus dem Mauerputz in den Kropf auf, was zu einer zusätzlichen Schädigung der Bauwerke führt. Stadttauben können Träger von Krankheitserregern sein. Für Menschen, die Tauben füttern und dadurch mit deren Kot oder erregerhaltigen Stäuben in Kontakt kommen, besteht sogar ein erhöhtes Infektionsrisiko. „

Berichtigung: Es ist mittlerweile erwiesen, dass Taubenkot nicht materialschädigend ist (s. TU Darmstadt, Prüfungsbericht 2004) und das von Tauben keine größeren gesundheitlichen Gefahren ausgehen, als von anderen Vögeln und Tieren auch.

Die Abhandlung über Stadttauben mit dem Fütterungsverbot und den oben erwähnten „Informationen“ für die Bürger der Stadt Bonn endet mit dem Satz:

„In Bonn ist aus diesen Gründen das Füttern von Stadttauben verboten. Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldbuße bis zu 1000 Euro geahndet. Befolgen Sie bitte das Taubenfütterungsverbot, zum Wohl von Mensch und Tier!“

Vielleicht sollte man an den Bürgerdienst dieser Natur- und Tierfreundlichen Stadt die Frage richten, ob ihre Informationen über Stadttauben auf dem neuesten Stand sind. Wer das gerne tun möchte, hier ist die Kontaktadresse und der vollständige Artikel, der wieder viele Taubenhasser befeuern wird und der vermutlich vielen Stadttauben in Bonn den Tod bringt.

(Fragen zum Thema richten Sie bitte an die Bürgerdienste der Stadt Bonn.https://www.bonn.de/…/tauben-fuettern-verboten.php… )

Wer wirklich an fundierten Informationen interessiert ist, dem empfehle ich die gesammelten Erkenntnisse und Studien zu diesem Thema der Erna Graff Stiftung. https://www.erna-graff-stiftung.de/tauben/-

Die Stadttauben benötigen unsere Hilfe … schenkt ihnen bitte eure Stimme!

Tierschutz

Wenn der Weihnachtsmann auch in den finstersten Stall kommt…

Wenn der Weihnachtsmann im Kuhstall zu Besuch kommt…🎄💕🌠

Das ist Lisa. Auf dem Beitragsbild seht ihr LISA noch in ihrem alten Stall im Schwarzwald. Dunkel, eng, Anbindehaltung …

„Der Bauer hatte bereits vom Vetamt Auflagen bekommen. Zum Glück meldete sich seine Tochter bei uns, weil Sie die Kühe nicht schlachten lassen wollte. Zunächst holten wir SABINE, MOKKI & HEIDI dort ab. Sabine (21 Jahre ) mussten wir leider nach 6 Wochen einschläfern lassen, weil Sie einfach ausgezehrt wie sie war, nicht mehr konnte…😭😭Wenig später holten wir LISA, LOLA & PETRA aus dem dunklen Stall…auf dem Bild siehst du Lisa“ (Zitat: Sabine Massler)

Wer sich unter „Anbindehaltung“ nichts vorstellen kann …Rinder leiden sehr unter der mittelalterlichen Haltungsform.

Auch heute noch werden etwa ein Drittel aller in Bayern gehaltenen Rinder zeitweise oder das ganze Jahr über in Anbindung gehalten. In der Anbindehaltung werden die Rinder vor allem in kleinen und mittleren Betrieben über die langen Wintermonate oder das gesamte Jahr im Stall auf eine Weise fixiert, dass sie sich nicht einmal umdrehen können. Sie stehen oder liegen also über viele Monate oder sogar ihr Leben lang in meist dunklen, verkoteten Ställen praktisch bewegungslos an einer Stelle. Diese Art der Haltung ohne Weidegang oder Beschäftigung ist nicht nur eine enorme seelische Belastung für die intelligenten Tiere, sondern führt in der Regel auch zu schweren körperlichen Beeinträchtigungen. Dazu gehören Liegeschwielen, entzündete Gelenke, Lahmheit sowie schmerzhafte Einschnürungen und Quetschungen am Hals, die durch die Anbindevorrichtungen verursacht werden.

Lisa und ihre Mitgefangenen hatten Glück. Ihr Leidensweg endete nicht im Schlachthof sondern sie fanden einen Lebensplatz in einem Stall, wo die Tiere artgemäss gehalten werden, wo sie grüne Weiden kennenlernen und nicht mehr ausgebeutet werden.

Das kostet natürlich Geld. Geld ist auch bei jeder Kuhrettung der große Knackpunkt. Kein Geld bedeutet in vielen Fällen dann doch leider Schlachthof. So sieht die traurige Realität aus. Wir wollten daher gerne aus unserem Frieden für Pfoten Weihnachtszauber 2021 der gerade auf Facebook stattfindet, einen kleinen Beitrag zu Lisas Rettung an den wunderbaren Verein Lebenshilfe Kuh & Co e.V. senden.

500 Euro aus dem Gesamterlös für Lisas Versorgungskosten.

Der Weihnachtsmann kommt in diesem Jahr dank eurer Hilfe erneut auch in trostlose Shelter, an leere Futterstellen und in den finstersten Stall ❤ Wir verteilen gerade eure zusätzlichen Spenden aus dem Frieden für Pfoten Weihnachtszauber Event an besondere Projekte.

Schaut gerne einmal auf der Seite von Lebenshilfe Kuh & co vorbei. Sie leisten großartige Arbeit und freuen sich immer über neue Leser ❤

Lisa heute ❤
Tierschutz

Adventsgedanken

🎄„Warum feierst du dann überhaupt Weihnachten, wenn du nicht an die Geburt eines Erlösers glaubst?“ hat mich einmal jemand vorwurfsvoll gefragt. „Dann lass es doch einfach!“

„Weil ich das ganze Drumherum nett finde und weil der Grundgedanke von Weihnachten, von Frieden auf Erden und so, sehr ansprechend ist.“ „

Ausserdem…“, fügte ich dann noch etwas spitz hinzu … „habe ich den Eindruck, dass die meisten bibelfesten Gläubigen weitaus weniger als ich darüber nachdenken, was Weihnachten wirklich bedeutet und warum sie es feiern. Sieh dich doch einmal um…“

Das denke ich auch heute noch manchmal während ich mich auf Weihnachten vorbereite. Natürlich stehen auf der to do Liste auch Shopping Marathons, Weihnachtsfeiern und Dekorationsorgien. Aber in erster Linie versuche ich dafür zu sorgen, dass so viele Tiere, wie irgend möglich weiterhin satt werden und auf der Straße überleben können, besonders in der harten Zeit des Winters, dass ein wenig Stroh in ihren armseligen Hütten ist, oder dass sie überhaupt Hütten haben.

Ich hoffe wie jedes Jahr um diese Zeit, dass durch unsere zusätzlichen Aktionen bei Frieden für Pfoten e.V. zumindest einigen freiwilligen Helfern die größten Sorgen genommen werden können für ihre Tiere, die auf Lebenshöfen, Wildtierstationen, in Sheltern und auf Pflegestellen Unterschlupf fanden oder auf der Straße an betreuten Futterstellen versorgt werden. Es reicht nie …wie auch? Unsere Prioritäten sind auch an Weihnachten meist andere…

Während gerade viele in Weihnachtseinkäufen schwelgen und auf der zigsten Weihnachtsfeier dinieren, stapeln sich in meinem E-Mail Postfach die verzweifelten Briefe von Menschen, denen gerade der Strom abgestellt wurde, weil sie ihn nicht mehr bezahlen konnten, die ihren Straßentieren beim Sterben zusehen müssen, sie verhungern vor ihren Augen, weil es nicht für Futter und/oder einen Tierarzt reicht. Mir schreiben Menschen, die den Winter fürchten, weil bei ihnen im Land die heimatlosen Katzen und Hunde auf der Straße erfrieren und weil sie hoffen, ich könnte Adoptionen ermöglichen und auf diese Weise zumindest einige retten, die besonders Anhänglichen oder die Schwachen. Natürlich kann ich das nicht, nicht alles. Aber ein bisschen was geht immer und auf die letzten Meter des Jahres gibt unser Frieden für Pfoten e.V. Team noch einmal so richtig Gas.

Besonders um die Weihnachtszeit fällt mir die gigantische Diskrepanz zwischen dem, was religiöse Feiertage eigentlich beinhalten sollten und wie sie in den meisten Fällen tatsächlich zelebriert werden, ganz besonders auf. Weihnachten sollte mehr sein, als nur der neueste Amoreli Kalender, als die Sonderedition des neusten Smartphones, der stylische Christbaum oder das Festessen nach dem Gottesdienst.

Mir ist egal, ob wir weiße Weihnachten haben. Ich werde auch keinen Gottesdienst besuchen. Ich freue mich darauf, gemeinsame Zeit mit meinen Lieblingsmenschen zu verbringen und mit dem guten Gefühl, etwas getan zu haben, um anderen zu helfen, ein kleines bisschen mehr Glück und Licht in die Welt zu bringen … und Hoffnung.

Das Fest der Liebe und des Lichts ist ein wunderschönes Fest … Liebe und Licht sollten dabei niemals fehlen ❤

Der Geist der Weihnacht wird heute mehr denn je benötigt.

Ich wünsche euch einen wunderschönen 2. Adventssonntag ❤

Tierschutz

Das ist keine Tierliebe…das ist Tierquälerei! Warum ich mit vielen Tierfreunden aneinander gerate…

Wie erklär ich´s meinem Kinde?

Was ist so ziemlich die schlimmste Strafe, die wir für einen Menschen vorgesehen haben, der ein Verbrechen beging oder eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt? Richtig! Wir sperren in weg. Verschärft wird diese Strafe manchmal noch durch Einzelhaft und /oder lebenslänglich. Ein ganzes Leben ohne Freiheit, hinter Gittern und vielleicht noch allein. Wie kann es sein, dass unzählige Menschen ihre Haustiere zu dieser harten Strafe verdammen und das Ganze dann noch als „Tierliebe“ betrachten. Dummheit? Rücksichtslosigkeit? Tradition?

Ich schreibe hier nicht über Tiere, die aus dem Tierheim übernommen wurden, über die Ratten, Mäuse, Vögel, Schlangen, Kaninchen, Schildkröten und Bartagamen, deren Leben in Gefangenschaft leider bereits von anderen vorprogrammiert wurde. Nein, ich schreibe über das Millionenheer von „Tierfreunden“ die im Grunde für ihre Lieblinge das gleiche Schicksal vorgesehen haben, wie für die armen Wesen in der Massentierhaltung. Einzig mit mehr Platz und im günstigsten Fall mit besserer Versorgung. Ich schreibe über all die, die ein Tier vom Züchter kaufen oder bestellen, im Zoohandel erwerben, weil sie Spass daran haben, ein wehrloses Wesen gefangen zu halten. Zur eigenen Belustigung. Für mich sind das keine Tierfreunde!

Möchte sich ernsthaft jemand einreden, dass das schönste Terrarium, der größte Käfig auch nur annähernd das wäre, was sich ein Tier wünschen würde? Macht man sich niemals Gedanken darüber, wie das „wahre“ Leben für dieses Lebewesen aussehen würde? Wie es aussehen müsste? Ein Vogel ist zum Fliegen geboren, viele von ihnen leben in großen Schwärmen, millionenfach sitzt Hansi traurig vor einem Spiegel oder vor einem Plastikkameraden, manchmal hängt er auch nur einsam in seinem Käfig auf einem Balkon. Von dort kann er dann anderen Vögeln beim Fliegen zusehen. Wer Ratten, Mäuse oder Kaninchen oder auch Schildkröten in Freiheit beobachtet, der weiss, wie gerne sie sich bewegen, wie neugierig sie sind und wie sozial.

Ähnlich wie die erbarmungswürdigen Hühner in der Käfighaltung der Tierfabriken, sitzen sie nun auf den zugeteilten Quadratzentimetern, eventuell mit dem Luxus eines Laufrades oder ein paar Minuten am Tag, in denen sie ihr Gefängnis unter strenger Aufsicht verlassen dürfen. Soziale Kontakte, die auch bei Tieren so unendlich wichtig sind? Fehlanzeige! Ernsthaft? Das soll Tierliebe sein?

Ganz gleich, ob Exoten in Terrarien ihrer Freiheit beraubt werden, ob Kleintiere, Vögel in Käfigen oder Hunde in Zwingerhaltung. Warum glauben Tierfreunde, ein Gefängnis auf Lebenszeit, selbst wenn es nett ausgestaltet wird, wäre Ausdruck von Liebe? Für mich ist Käfig- und Kettenhaltung, ob im eigenen Zuhause oder in der Tierausbeutungsindustrie genau das Gegenteil davon. Es ist einzig ein Ausdruck von menschlichem Egoismus, von Dummheit und Grausamkeit.

Überlegt euch bitte gut, ob ihr einem Tier das antun möchtet. Auch nicht aus eigener Einsamkeit heraus und auch nicht zur Belustigung eurer Kinder. Bringt ihnen lieber bei, andere Lebewesen zu respektieren und den Wert von Freiheit zu schätzen!

Bis alle Käfige leer sind. Alles andere ist nicht Tierliebe sondern Tierquälerei!

Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Denkt euch selbst in eine kleine Zelle. Allein oder zu zweit. Lebenslänglich … Keinerlei Beschäftigungsmöglichkeit, kein Platz zum Laufen, Springen, Tanzen und niemals ein Spaziergang im Freien. Das Essen und Trinken wird zugeteilt. Wenn es dumm läuft, nicht einmal regelmäßig und niemals annähernd das, was ihr gerne essen würdet. Damit sollte alles beantwortet sein.

Bettina Marie Schneider – Gutes Karma to go

Tierschutz

Wo warst du, als die Igel starben?

Wo warst du, als überall zu lesen war, wie sie immer weniger werden, weil wir ihnen den Lebensraum stehlen, weil aufgeräumte, leergefegte und zugepflasterte Gärten, Insektizide, Pestizide und andere Gifte ihnen die Nahrungsquellen zerstören und es kaum noch Unterschlupfmöglichkeiten für sie gibt, wo sie in Ruhe überwintern können.

Wo warst du, als man dir erklärte, dass die großflächigen Monokulturen der modernen Landwirtschaft nichts mehr bieten, wovon sich ein Igel ernähren könnte, denn neben Würmern ernährt er sich hauptsächlich von Insekten, die dort auch keine Überlebenschance mehr haben.

Wo warst du, als überall zu lesen war, dass es längst nicht mehr nur die Straßen sind, auf denen Igel den Tod finden sondern dass Verletzungen und Tod mittlerweile überall lauern, auf der grünen Wiese, unter Hecken bis in den letzten Winkel des Gartens, wenn Mähroboter und andere Gartengeräte gnadenlos Beinchen absäbeln, Gesichter aufschlitzen und Leben auslöschen.

Und wo warst du, als die Wildtierstationen verzweifelt auf die Not der Igel aufmerksam machten, auf das große Sterben, das sich gerade überall abspielt, als sie um Hilfe baten, weil sie erschöpft waren, weil sie aus eigenen Mitteln nicht mehr finanzieren und stemmen konnten, was ihnen jeden Tag vor die Tür gelegt wurde. Unterernährte, verletzte, verwurmte, von Maden angefressene, kranke und sterbende Igel.

Wo warst du, als die Igel leise starben und schließlich ganz verschwanden?

War es dir egal?

Wie sah es in deinem Garten aus?

Was hast du getan?

Hast du die Wildtierstationen unterstützt?

Man sagt, die meisten Menschen lieben Igel. Die Realität sieht leider anders aus.

Wir tun gerade alles, um sie endgültig auszulöschen.

(c) Bettina Marie Schneider – Gutes Karma to go

Tierschutz

Welttierschutztag … ein Trauertag!

Heute ist Welttierschutztag. Wie es mit dem Tierschutz weltweit aussieht, gibt wenig Grund zum feiern her. Eher zum schämen.

Auch heute noch, werden Delfine abgeschlachtet, auch in Europa, obwohl man längst weiß, wie herausragend intelligent und sozial diese Meeresbewohner sind. Der Große Tümmler ist, abgesehen von menschlichen Säugetieren, das einzige Lebewesen, von dem man sicher weiß, dass es sich selbst einen Namen gibt und andere Mitglieder seiner Sozialgemeinschaft mit deren Namen „anspricht.

Auch heute noch brüht man Schweine lebendig zu Tode, weil man ihnen nicht einmal eine ordentliche Betäubung vor dem Schlachten zugesteht. Auch in Europa und ebenfalls hochintelligente Säugetiere, weitaus intelligenter als Hunde oder Katzen.

Auch heute noch sind Pelze en vogue und überall an Kapuzen und Mänteln und Mützen zu sehen. Weil den Käufern das unsägliche Leid dahinter schlicht und ergreifend gleichgültig ist. Auch heute noch gibt es Millionen und Abermillionen hungrige und kranke und misshandelte Straßentiere, die sich beständig vermehren und deren schreckliches Leiden inmitten der Städte, vor aller Augen passiert. In Europa…

Auch heute noch werden Tauben missbraucht, ausgesetzt, verachtet, sie werden in den Städten vorsätzlich ausgehungert und ihr Leid in den Wettflügen zum „Sport“ deklariert. Genau wie das Leid der Pferde zum Sport deklariert wird, die auf Leistung gedrillt und eingeschüchtert bis zur völligen Erschöpfung rennen oder springen oder Kunststücke zeigen müssen.

Auch heute noch überbieten sich sogenannte Journalisten darin, für die Auflage Angst und Ekel vor bestimmten Tieren zu schüren, nicht zuletzt auch vor Wespen, Spinnen oder Ratten, anstatt darüber zu berichten, wie harmlos sie sind und wie nützlich für das Ökosystem.

Der Welttierschutztag müsste 365 Tage dauern, damit die Zeit ausreicht, um aufzulisten, wo es allein bei uns vor der Haustüre noch im Tierschutz krankt, welche Tiere gequält, ausgebeutet, ausgerottet, vergessen oder misshandelt werden.

Tierquälerei, Tiermord und Tierausbeutung sind fester Bestandteil unserer ach so woken Gesellschaft, die sich stets nur um den eigenen, menschlichen Nabel, um menschliche Befindlichkeiten dreht.

Wem also sollte man zu diesem Tag gratulieren? Für mich ist es ein Trauertag.

Bettina Marie Schneider – Gutes Karma to go

Tierschutz

Wer Katzen liebt, der wünscht sich weniger von ihnen…

Gestern war Welttag der Katze. Manchmal wäre es mir lieber, Katzen wären nicht ganz so beliebt, wenn sie nicht weltweit gezüchtet würden, um dann als „Deko“ ein tristes Dasein in Wohnungen führen zu müssen, die Lichtjahre von dem entfernt sind, was eine Katze zum Glücklichsein benötigt. In den USA nach wie vor oftmals sogar mit operativ entfernten Krallen, um die Einrichtung zu schonen.

Manchmal wäre es mir lieber, Katzen wären nicht so niedlich als Kitten. Dann würden sie nicht so oft als Spielzeug angeschafft und dann wieder auf die Straße gesetzt, sobald sie erwachsen und „langweilig“ sind. Ein Teil der heimatlosen Straßentiere rund um den Erdball sind gezüchtete Rassekatzen und ihre Nachkommen. Entsorgte Spielzeuge und Statussymbole, die sich recht und schlecht durchschlagen und munter weiter vermehren. Als ob wir nicht bereits genug armselige Gestalten auf den Straßen sitzen haben….

Manchmal wäre es mir lieber, Katzen wären nicht ganz so gebärfreudig, nicht ganz so widerstandsfähig, wenn es weniger von ihnen gäbe.

Die Katze, das unbekannte Wesen.

Man glaubt, sie kämen alleine klar, sie würden Einsamkeit und Frustration im Haus genauso gut ertragen, wie den Hunger und die Kämpfe auf der Straße. Man glaubt, sie wären Einzelgänger, hätten 7 Leben, sie bräuchten weder viel Platz noch Gesellschaft, sie fallen immer wieder auf die Füße und würden sich nicht so innig binden, wie zum Beispiel Hunde… was für ein Unsinn…

Manchmal wünschte ich, Katze wären nicht darauf geprägt, Schmerz und Leid zu verbergen. Man muss sehr genau hinsehen, um mitzubekommen, wenn eine Katze leidet. Sobald man es deutlich sieht, dann sind Schmerz oder Leid bereits massiv. Viele Katzen leiden, aus vielen unterschiedlichen Gründen. Wir bemerken es nur meist nicht.

Ja, sie werden geliebt. Weltweit. Aber „Liebe“ ist nicht genug. Mit ihrer Beliebtheit nimmt auch das Leid der Katzen weltweit zu. Wer Katzen wirklich liebt, der wünscht sich, dass es weniger von ihnen gäbe.

Nicht jeder Katzenversteher versteht seine Katze und deren Bedürfnisse…manchmal sind wir schwer von Begriff, was unsere Samtpfötchen angeht. Das meint auch Mr. Darcy gerade, der seit 15 Minuten versucht, mich vom Computer Richtung Küche zu lotsen. Pssst … ich habe sehr wohl verstanden, was er von mir wollte, aber wie soll ich ihm vermitteln, dass er schlicht und ergreifend viel zu viel wiegt und wir ein paar Mahlzeiten pro Tag streichen müssen,… er ist so schnell gekränkt, wenn es um sein Gewicht geht ❤

Bettina Marie Schneider- Gutes Karma to go

Aufreger, Tierschutz

Ich bin raus aus allen Gartengruppen …

Ich bin raus aus all den wunderschönen Gartengruppen, wo Blumenliebhaber stolz ihre Gärten präsentieren und wo man jede Menge über Pflanzen und deren Pflege lernt. Ich bin raus, weil ich es einfach nicht mehr ertrage, bei jedem zweiten Beitrag über die Grausamkeit und Dummheit der Menschen zu stolpern. Ich weiß, wenn ich es nicht lese, ist sie trotzdem da … die Grausamkeit…aber ständig daran erinnert zu werden, wie arm und limitiert das Seelenleben mancher Zeitgenossen ist … das hebt nicht unbedingt die Stimmung, da mache ich mich doch lieber wieder bei Google schlau, wenn meine Hortensien die Blätter hängen lassen…

Nie vorher war mir bewusst, wie viele „Naturliebhaber“ es gibt, die nur ausgewählte Teile der Natur lieben. Der Rest wird grausam vergiftet, mit kochendem Wasser oder Salz überschüttet, manche zerschneiden die verhassten Nacktschnecken sogar und scheinen Befriedigung dabei zu empfinden. Von den Katzenhassern, die stolz darüber berichten, welche Tiere bereits alles in ihrem Gartenpool ertrunken sind und wie man Katzen sonst noch quälen könnte, damit sie dem eigenen, heiligen Garten fern bleiben … darüber möchte ich mich gar nicht auslassen. Widerlich, einfach nur widerlich!

Nacktschnecken sind gerade in Unmengen unterwegs … und ganz ehrlich …ich mag sie auch nicht! Ich mag es nicht, wie sie alles kurz und klein futtern, was ich mühsam angepflanzt habe. Ich grusel mich ein bisschen, wenn sich ihr klebriger Schleim auf meinen Fingern anheftet und ich ziehe ebenfalls alle Register, damit ihnen der Weg zum Buffet möglichst erschwert wird. Ansonsten sammle ich ab…jeden Tag…und jeden Abend. Es hilft tatsächlich.

Nie würde es mir in den Sinn kommen, ein wehrloses und empfindsames Lebewesen mit der Schere in zwei Teile zu schneiden, mit Salz zu überschütten, … in eine Falle aus Bier zu locken, damit sie ertrinken. Mein Leben hängt nicht davon ab, ob die Hortensien jetzt gelocht sind oder makellos dastehen, sogar meine Kürbispflanzen hat es erwischt. So what? Mache ich eben auf dem Balkon einen neuen Versuch, ehe ich das tue, was offensichtlich so vielen anderen überhaupt keine Probleme bereitet… töten…je mehr, desto besser…

Wie soll das mit der Liebe und der Verbindung zur Natur jemals funktionieren, wenn Respekt und Achtung vor dem Leben fehlen, wenn manche nur Spott übrig haben, für diejenigen, die daran erinnern, dass die Natur und auch unser Garten für alle da ist … denn auch wir haben dieses Stückchen Erde nur als Leihgabe von Mutter Natur.

Was uns von allen anderen Mitgeschöpfen unterscheidet, ist die Gabe, eigene Entscheidungen zu treffen. Ich habe mich für das Leben entschieden. Auch wenn es ein Schneckenleben ist…oder eine Ameise…

In meinem tiefsten Inneren bin ich ganz sicher, dass Töten immer etwas ungutes mit der Seele und dem Charakter macht…sei es eine Ameise, eine Schnecke, ein Igel oder nur ein Wurm…

Nein, all die hübschen Blumenbilder und eindrucksvoll angelegten Gärten in den einschlägigen Gruppen machen für mich nicht wett, dass beständig Anleitungen zum besseren Töten gepostet werden. Völlig normal … ich weiß. Darf ich es trotzdem abstoßend finden?

Manche Menschen finde ich widerlich. Widerlicher als so manche schleimige Nacktschnecke…

(c) Bettina Marie Schneider – Gutes Karma to go