Chance, Seelenmarzipan

Gedanken über die Ehe…

Geschichten aus dem Karma Cottage 🎃
Über die Ehe…

Frida Kahlo hat viele kluge Sachen gesagt.
Mein absolutes Lieblingszitat von ihr, das ihrem Ehemann galt,
habe ich bisher noch nirgends übersetzt gefunden.
Daher habe ich das jetzt einfach mal versucht.
Die großartige Frida Kahlo sagte einst zu ihrem Ehemann Diego:

„Ich werde dich nicht darum bitten, mich zu küssen.
Ich erwarte nicht, dass du dich bei mir entschuldigst, wenn ich denke, du bist im Unrecht.
Ich bitte dich nicht einmal darum, mich zu umarmen, wenn ich es am meisten brauche.

Ich fordere dich auch nicht auf, mir zu sagen, wie schön ich bin, selbst wenn das eine Lüge wäre, oder mir etwas liebes zu schreiben.
Nicht einmal dazu, mich anzurufen und mich zu fragen, wie mein Tag war oder mir zu sagen, dass du mich vermisst.

Ich werde dich nicht darum bitten, dass du anerkennst, was ich jeden Tag für dich tue oder dass du dich um mich sorgst, wenn ich einmal am Boden zerstört bin.
Und natürlich auch nicht darum, dass du meine Entscheidungen unterstützt.

Ich bitte dich nicht einmal darum, mir zuzuhören, wenn ich tausend Geschichten zu erzählen hätte.

Ich werde dich um nichts von alledem bitten.
Denn wenn ich dich darum bitten muss, will ich es nicht mehr.“ …(*von dir 🌠)

(c) Bild und Text: Gutes Karma to go

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Die Magie der Träume – Geschichten aus dem Karma Cottage

Kapitel I

Captain tat das, was er am liebsten tat, wenn er damit fertig war, für einen Tag genügend Unsinn anzustellen.
Er lag eng an seinen großen Bruder gekuschelt auf der Couch und träumte von neuen Abenteuern. Der junge weiße Kater, liebte Abenteuer und konnte nicht genug davon erleben.Daher war er erst nicht begeistert, als mitten in der wilden Mäusejagd eine weiße Katze über ihm auftauchte und ihn am Schlafittchen packte.“Mama??? Bist du das?“,
quiekte er glücklich, als er erkannte, wer ihn da gerade gestört hatte.Sein Schwanz zuckte im Schlaf vor Aufregung und Freude wild hin und her, als seine Mutter ihm geduldig erklärte, wie man eine Maus nicht nur fängt sondern schnell und schmerzlos tötet.
Er war selig, sie nach all der Zeit wiederzusehen und als sie ihm dann noch sagte, wie stolz sie auf ihre beiden Jungs ist und vom Sternengarten immer über sie wachen würde, da vibrierten seine Schnurrhaare vor Glück im Schlaf.Luna hatte die rührende Szene von ihrem Platz, am Rand des Sternengartens ebenfalls mitverfolgt. Sie lächelte.
Also war mittlerweile auch ihre liebe Freundin darauf gekommen, wie einfach man Träume zu seinen Liebsten schicken kann, wenn man nur daran glaubt und genügend Sternenstaub mit auf die Reise sendet.Ein bisschen Erziehung würde den Austen Boys nichts schaden und wer könnte das besser, als deren Mutter, die nie dazu Gelegenheit hatte. Sie war damit beschäftigt gewesen, die beiden vor einem frühzeitigen Tod zu bewahren, sie vor Hunden und Autos und anderen Katzen zu beschützen und dabei selbst nicht zu verhungern. Es war ihr gelungen.
Ihre Jungs hatten überlebt.Luna seufzte. Es war nicht einfach gewesen, die beiden weißen Kätzchen aus einem Tierheim in Spanien, zu ihrem Menschen zu bringen.
Einige Träume waren notwendig, bis sie erkannt hatte, wo die neuen Herzenskatzen warten und noch ein paar mehr, bis sie es wagte, ihrem Herzenswunsch zu folgen.
Was würde ihr Lieblingsmensch nur ohne sie tun?Aus der Ferne hörte sie Pferde wiehern und Hunde bellen, es schepperte laut.
Vermutlich hatte der kleine Faith wieder mit Csipi und ihrer Schwester Lilly, Fangen am Tisch gespielt.
Luna fauchte ärgerlich und war kurz abgelenkt. Die rosa Wolke aus Sternenstaub, in die sie ihren Traum gehüllt hatte, fiel zurück auf den Boden und löste sich in viele keine, rosa glitzernde Staubkörnchen auf.Vielleicht war das ein Zeichen.
Luna wusste Zeichen seit jeher zu deuten und beschloss, noch einmal gründlich über den Traum nachzudenken, den sie ihrem Menschen senden wollte.
Es würde nicht einfach werden, denn wenn es im Universum jemanden gab, der genauso dickköpfig war, wie wie selbst, dann war das ihr Lieblingsmensch.
Man musste behutsam vorgehen.
Und man musste dafür sorgen, dass die tägliche Party im Sternengarten zukünftig etwas leiser stattfinden würde und ohne Scherben!Die alte Katzendame erhob sich und dehnte dabei genüsslich sämtliche Muskeln, dann putzte sie sorgfältig den letzten Rest Sternenstaub aus dem Fell.
Ihr Fell sollte perfekt aussehen, wenn sie gleich auf Valerion traf….schläfer

Kapitel II

Sie band die widerspenstigen Zweige der alten Kletterrose an das Holzgitter, pflückte dann spontan eine der Blüten und steckte sie sich ins Haar.
Es war ein magischer Moment.Die letzten Sonnenstrahlen streichelten über die Blumenpracht im Garten, vom Haus tönte leise Klaviermusik und zwei weiße Katzen tollten ausgelassen über den Rasen.
Ein Moment des Glücks.
Dann drehte sie sich um und ihr Blick fiel unvermittelt auf das Grab.Für einen kurzen Augenblick kam völlig unerwartet, die Trauer zu Besuch ins Paradies.
Zusammen mit Luna waren auch viele Träume hier begraben… gut verwahrt, in Rosen gebettet und bewacht von einem Kürbis, der prächtig gedieh.
Seine Blüten und Blätter waren Sinnbild für das neue Leben, das aus Vergangenem entstanden war.
Der Kreislauf des Lebens. Sie seufzte.Ein aufgebrachter Mr. Darcy unterbrach ihre Gedanken.
Er wollte seine neueste Beute unbedingt für sich behalten und Captain war entschlossen, sie ihm wieder abzujagen.
Bei ihrer wilden Verfolgungsjagd, über Gartenstühle und Fensterbänke, warf er alles um, was gerade im Weg stand.
Wie oft hatte sie sich ausgemalt, dass die Austen Jungs durch diesen Garten toben würden.
In ihren Träumen waren sie dort bereits Zuhause, ehe es überhaupt ein Karma Cottage gab, vielleicht sogar schon, ehe es die Austen Boys gab.
Manchmal ist es schwer, zwischen Traum und Wirklichkeit zu unterscheiden. Die Grenze zwischen Realität und Träumen ist ein schmaler Pfad und der Weg ändert sich täglich, weil wir ihn selbst erschaffen. Immer wieder neu.Sie zupfte die Blüte wieder aus dem Haar und legte sie dann neben die kleine Katzen Skulptur aus Sandstein, die bereits zu Lunas Lebzeiten geschaffen wurde und die mit in das Karma Cottage gezogen war.
Höchste Zeit, zurück ins Haus zu gehen.
Es wartete noch jede Menge Arbeit…grab

Kapitel III

🐾„Ist das hier jetzt der neue Partyraum? Entweder ihr seid etwas leiser oder ihr sucht euch einen anderen Ort als den Speisesaal, zum Krachmachen!“Luna peitschte ungeduldig mit dem Schwanz, während Iron und Powder, die Küchenchefs im Sternengarten, geduldig das zerbrochene Geschirr wieder einsammelten.
Lillys neueste Idee hatte für viel Erheiterung aber auch für jede Menge Bruch gesorgt.“Warum bist du in letzter Zeit so schlecht gelaunt, Schwesterherz?
Hat Captain wieder einmal auf dein Grab gepinkelt?
Verbring nicht so viel Zeit am Ausguck!
Vielleicht möchtest du auch einmal probieren, ob du mit einem einzigen Sprung über die gesamte Tafel springen kannst?
Wir stehen gegen die Pferde derzeit gut im Rennen….“Der kleine Faith schnurrte entzückt, nahm Anlauf und setzte bereits zum nächsten Sprung an.
Die Zuschauer im Speisesaal tobten vor Vergnügen, als er auf halbem Weg abrutschte, von einem verdutzten Leo aufgefangen wurde, der dann ebenfalls die Balance verlor und beide schließlich mit einem lauten Rumms, unter dem Tisch landeten.“Strafpunkt für Team Katzen“,
wieherte Ballerina und stiess dabei mit ihrem Schweif ein paar weitere Näpfe vom Tisch.
Luna verdrehte die Augen und machte sich auf den Weg zu ihrem Pavillon.
Valerion folgte ihr unauffällig.Als sie die kleine Pforte zu ihrem Aufgang erreicht hatte, dort erstaunt die frischen Zweige mit Katzenminze vorfand und sich spontan, genüsslich darin wälzte, zog Valerion sich diskret zurück.
Sie hatte sein Geschenk also gefunden und für gut befunden.
Aus sicherer Entfernung bewunderte er die anmutige Silhouette seiner heimlichen Liebe, die in der Dämmerung wilde Sprünge, fast bis in den Sternenhimmel des Sternengartens machte.
Er wartete, bis sie schließlich mit einem Zweig Katzenminze im Mäulchen, im Pavillon verschwunden war.
Dann suchte er sich ein gemütliches Plätzchen im Sternenstaub und beschloss, diese Nacht vor ihrem Haus zu wachen.
Falls Luna heute Nacht vielleicht doch noch Träume auf die Erde senden wollte, dann würde er ihr dabei helfen….
🐾

Kapitel IV

„…und was hat Mama noch gesagt? Warum ist sie überhaupt zu dir gekommen und nicht zu mir? „
Mr Darcys Näschen legte sich kummervoll in tiefe Falten, während er aufmerksam Captains Schilderungen lauschte. Immer wurde sein kleiner Bruder bevorzugt! Sogar im Traum!“…weil du schon Mäuse fangen kannst und mir musste sie es erst erklären…sie hat doch aber gesagt, dass sie stolz auf uns beide ist!“
antwortete Captain ungewohnt einfühlsam und fügte dann schnell noch hinzu,
„oder sie kam zu mir, weil du gerade wieder einmal so laut geschnarcht hast, dass du sie in deinem Traum gar nicht hören konntest. ..“
Er wich geschickt einem heftigen Prankenhieb aus und sprang vom Bett.“Bestimmt besucht sie uns bald wieder einmal.
Jetzt lass uns zu den Teichen gehen!
Ich habe da etwas entdeckt, das musst du dir unbedingt ansehen!
Es ist grün und nackt, ohne ein einziges Haar!
Es hat vier Pfoten, so wie wir und es macht lustige Geräusche, wenn man es herum trägt.
Wenn wir das unserer neuen Mama zum Geschenk machen, wird sie begeistert sein…“Damit war die Eintracht wieder hergestellt und bald ragten nur noch zwei weiße Schwanzspitzen aus dem hohen Gras, die sich einträchtig nebeneinander, Richtung Teiche bewegten…
🐾„Wie hast du eigentlich den Vater der Austen Jungs kennengelernt? Vermisst du ihn manchmal?“
Die zierliche weiße Siamkatze ließ sich ihre Überraschung über Lunas Frage nicht anmerken. Auch wenn sie dieses plötzliche Interesse etwas seltsam fand.
Sie schleckte genüsslich den letzten Tropfen Rahm von ihrem Frühstücksnapf und nickte Iron dafür anerkennend zu, ehe sie antwortete.“Er biss mir in den Nacken.
Nicht so schmerzhaft, wie die anderen Kater, die ihr Glück bei mir versuchten sondern eher sanft.
Ich hätte ihm leicht die Nase zerkratzen können und ihm eine Lektion erteilen.
Aber irgend etwas an ihm war anders.
Mr Darcy hat viel von seiner Kraft und tollpatschigen Art geerbt.
Auch den sanften Charakter hat er von seinem Vater. Er war nie aggressiv obwohl er mit Abstand der größte und stärkste Kater im Revier war.
Also bin ich bei ihm geblieben.
Und er war bis zum Schluss an meiner Seite, bis zu meinem letzten Atemzug unter den Rädern eines Autos.
Er war ein Streuner und Gentleman…“
Verträumt strich sie mit der Pfote den letzten Rest Rahm aus ihren Schnurrhaaren.
‚Warum fragst du das?“Ihr vertrauliches Gespräch wurde unsanft unterbrochen.
Lilly galoppierte auf Ballerinas Rücken in den Speisesaal, gefolgt von einem Rudel Hunde.
Schnitzeljagd war die neue Lieblingsbeschäftigung aller Sternengartenhunde.
Nicht nur Leo sondern auch Csipi und Bingo machten begeistert dabei mit und suchten den nächsten Hinweis, den Lilly im Speisesaal versteckt hatte. Mitterweile hatte Lilly offensichtlich längst wieder vergessen, wo ihr Hinweis war und der Lärm wurde immer ohrenbetäubender.“Hast du Lust auf einen kleinen Ausflug zum Ausguck, meine Liebe?“
Inmitten des Trubels war Valerion, zwischen den Hunden hindurch, zu ihnen an die Tafel geschlüpft .
Luna antwortete ihm mit einem freundlichen Schnurren und damit war das Gespräch mit der weißen Katze vorerst beendet.“Ich muss dir unbedingt etwas erzählen!
Letzte Nacht hat mir Lilly Katzenminze vor die Türe gelegt. Meine kleine, vergessliche Schwester hat sich tatsächlich gemerkt, wie sehr ich Katzenminze liebe!
Luna schniefte gerührt und bemerkte daher nicht, wie das Leuchten in Valerions Augen für einen kurzen Moment, ein klein wenig verblasste…“Willst du mir nicht endlich verraten, was du deinem Menschen für einen Traum senden wirst?“
fragte er schließlich.
Und dann begann Luna damit, ihm zu erklären, was sie vorhatte…

Kapitel V

Captain zuckte im Schlaf nervös mit den Schnurrhaaren.
Die resolute Katzendame machte ihm fast ein wenig Angst, während sie entschlossen ihre Anweisungen vortrug und immer wieder streng nachfragte, ob er auch alles verstanden hätte.“Ich soll also dafür sorgen, dass unsere Mama endlich doch noch ihr Buch schreibt und dass sie nicht nur Katzengeschichten verfasst sondern eine der romantischen Erzählungen veröffentlicht, die irgendwo bei uns im Keller in einem Karton herum liegen?“Die weiße Katzendame nickte und sah ihm dabei prüfend in die Augen.
‚Du weißt, was du zu tun hast?“Captain hatte keinen Plan, was genau sie eigentlich erwartete aber er wagte nicht zu fragen, was „romantisch“ bedeuten sollte.
Sicher war das etwas gefährliches, wenn es in einer verschlossenen Kiste im Keller verborgen war.
Und warum jetzt plötzlich ein Buch?
Was war gegen Katzengeschichten einzuwenden?
Er fand es immer toll, wenn Mr. Darcy und er die Helden in einer Geschichte sein durften.
Es machte Spass, der Held einer Geschichte zu sein!
Aber ehe er weitere Fragen stellen konnte, war die weiße Katzendame bereits wieder verschwunden.
Etwas verwirrt kuschelte er sich an seinen großen Bruder und als er am nächsten Morgen aufwachte, beschloss er, diesen seltsamen Traum einfach wieder zu vergessen.
🐾„Ich bin mir nicht sicher, ob es geklappt hat!“
Luna blickte Valerion fragend an.
Verlegen wich er ihrem intensiven Blick aus.
Nach wie vor störte ihn seine unförmige Nase, die zwar im Sternengarten auf wundersame Weise abgeheilt war, aber hier genau wie auf der Erde, nur noch aus einzelnen Knochentrümmern bestand, die niemals wieder an ihren richtigen Platz fanden.
Anfangs war er jeden Tag nach seiner Ankunft an den kleinen See gegangen, um sein Spiegelbild zu prüfen.
Eigentlich störte sie ihn nicht wirklich. Nicht mehr! Hier war jeder richtig, genau so, wie er war. Auch seine Herzensmenschen hatten ihn stets liebevoll angesehen…
Aber seit Luna im Sternengarten wohnte, fühlte er sich unwohl.
Was sie wohl denken mochte, wenn sie ihn so ansah? Ob sie sich abgestoßen fühlte? Sie war so vollkommen…Luna stellte enttäuscht fest, dass Valerion gar nicht richtig bei der Sache war.
Offensichtlich interessierte ihn gar nicht, was ihr so am Herzen lag.
Seltsam, als sie ihm von ihrem Vorhaben erzählt hatte, schien es, als wären sie verbundener denn je.Von ihm stammte der Rat, die Idee mit dem Buch doch lieber den Austen Boys zu überlassen. Sie wussten am besten, wann sich eine günstige Gelegenheit bot und bei ihnen würde sie nicht sofort in Abwehrhaltung gehen. Sie tat alles, was die kleinen Racker wollten.
Valerion war so klug. Und ein echter Gentleman!
Und nur halb so alt, wie sie! Und kein bisschen interessiert!
Luna legte ärgerlich die Ohren an.
Er würde sie immer nur als alte Freundin sehen.“Lass uns zu den anderen gehen. Ich denke, fürs erste haben wir genug getan. Wir werden sehen, was die Austen Boys daraus machen…“Sie wartete nicht auf eine Antwort sondern stolzierte mit hoch erhobenem Schwanz an Valerion vorbei, Richtung Speisesaal.

Kapitel VI

cropped-generation-botox2.jpg„Wenn du an einem wunderschönen Strand bist …
die Sonne scheint, der Sand rieselt warm durch deine Zehen und das Meer lädt zum baden ein… dann ist es ein schöner Tag.Wenn du an dem gleichen Strand bist…
die Sonne scheint genauso freundlich, der Sand rieselt immer noch warm durch deine Zehen, das Meer ist nach wie vor einladend… aber du siehst all das nicht, weil du stattdessen einzig den Horizont nach einem Schiff absuchst, das auch an diesem Tag nicht eintrifft…dann ist es ein trauriger Tag.Genauso ist es mit der Liebe.
Wenn du einzig nach der großen
Liebe Ausschau hältst und dabei übersiehst, was das Leben dir sonst noch jeden Tag zum Geschenk macht, dann wirst du vielleicht niemals glücklich werden…“Sie las noch einmal, was sie ihrer Heldin vor langer Zeit in den Mund gelegt hatte, schüttelte mit dem Kopf und drückte dann entschlossen auf DELETE, Datei Löschen.
Diese Geschichte funktionierte einfach nicht, sie würde niemals fertig werden und die Heldin klang von Kapitel zu Kapitel düsterer.
Weg damit! Sie hätte diesen Unsinn bereits längst von der Festplatte werfen sollen. Es war reine Zeitverschwendung!
🐾Enzo legte seine Ordner beiseite als Valerion anklopfte.
Auch im Sternengarten hielt er an seiner Lieblingsbeschäftigung fest und führte dort akribisch Buch über alle Vorgänge.
Der alte Kater wusste, wer neu eingetroffen war, welchen Teil des Sternengartens sich der neue Gast für seinen Aufenthalt ausgesucht hatte, er wusste sogar, wieviel Geschirr pro Woche, im Speisesaal zu Bruch ging, wenn ihn jemand danach gefragt hätte.
Aber auch sonst wusste Enzo vieles. Besonders die jungen Katzen liebten den weißen Kater für seine Geduld und Güte.“Was ist mit dir, Valerion. Du wirkst bedrückt. Ist etwas passiert?“Enzos kluge Augen verengten sich besorgt zu schmalen Schlitzen, während Valerion sein Herz ausschüttete,
Er lauschte seinem Freund aufmerksam und verzog keine Miene, einzig die Schwanzspitze zuckte etwas, als Valerion seine Geschichte mit den Worten beendete:“Sie wird sich niemals in einen Straßenkater wie mich verlieben, sieh mich doch an… das ist mir heute klar geworden.
Ich glaube, ich werde in einen anderen Teil des Sternengartens umsiedeln.
Weisst du vielleicht, wo noch ein paar alte Freunde,von meiner Zeit auf der Straße, im Sternengarten wohnen?
Dort würde ich gerne hingehen…““Du weisst es nicht, oder?“
fragte Enzo, nachdem er eine Weile überlegt hatte, ob er diese Information überhaupt weitergeben dürfte.“Ich weiß was nicht?““Die Briefe, all die Briefe an dich, während deines Aufenthalts in Krankenkäfigen und Kliniken, als du dich aufgeben wolltest…“Was haben diese Briefe damit zu tun?“,
unterbrach Valerion ihn ungewohnt schroff.“Es war das Schönste, was mir bis dahin jemals, jemand gesagt hat. Wort für Wort für Wort. Ich weiss bis heute nicht, wer sie verfasst hat aber ich habe sie tausend mal gelesen.
Sie haben mir Hoffnung geschenkt und den Willen, durchzuhalten.
Was hat das damit zu tun, dass ich es nicht ertrage, von Luna beständig übersehen zu werden?“Luna hat diese Briefe an dich geschrieben. Sie waren von ihr. Du warst immer etwas Besonderes für sie.
Ich weiß es sicher, weil wir zusammen gearbeitet haben.
Nicht viele Kater haben solche Zeilen von ihr erhalten. Wenn ich mich richtig erinnere, gar keiner, außer dir….“Enzo schnurrte belustigt und widmete sich dann wieder seinen Aktenordnern.
So schnell hatte er seinen alten Freund noch nie laufen sehen … ein bisschen tat Valerion ihm auch leid. Luna würde es ihm nicht einfach machen. ….

Kapitel VII

„Geht es dir gut, da wo du jetzt bist?
Bist du glücklich im Sternengarten?“

Sie streckte die Hand aus und strich ihr zärtlich über den Rücken.“Ich dachte schon, du besuchst mich gar nicht mehr in meinen Träumen.
So schön, dich zu sehen…“Luna antwortete mit einem zufriedenen Schnurren und drückte spontan ihr Köpfchen der Hand entgegen.Mit diesem Traum wollte sie ausnahmsweise keine Mission voran bringen.
Dieser Traum gehörte ihr ganz allein.
Sie war glücklich im Sternengarten… aber an manchen Tagen, fehlte ihr Mensch ganz besonders…und heute war so ein Tag gewesen.Für eine Weile betrachteten sie schweigend den Sternenhimmel.
Es war dieses besondere Schweigen, das sich vertraut und friedlich anfühlt und das man nur mit jemandem teilen kann, dem man im Herzen ganz nahe ist.
So unterhielten sie sich die ganze Nacht, ohne ein weiteres Wort zu sagen.FB_IMG_1573059105572.jpg🐾Iron und Powder blickten zufrieden auf ihre neueste Kreation.
„Mäuseragout an Sahnesoße.
Sie werden es lieben!
Hast du dir das Rezept gemerkt?“Iron antwortete seinem besten Freund Powder, mit einem Pfötchen High Five.“Natürlich habe ich mir das Rezept gemerkt!
Wir werden es für das Hunderudel noch etwas abwandeln.
Sie kommen neuerdings fast jeden Abend am Katzentisch vorbei, weil ihnen unsere Küche am besten schmeckt…“Das verbliebene Auge des kleinen Katers funkelte förmlich vor Stolz und Freude, während sie die Sternenstaub Mäuse appetitlich anrichteten.“Möchtest Du einmal kosten, Valerion?“Aber Valerion war nicht nach Mäuseragout.
Suchend sah er sich in der Küche um.“Habt ihr Luna heute schon irgendwo gesehen?
Ich habe sie beim Frühstück vermisst und am Ausguck war sie auch nicht!
Seit gestern Abend ist sie wie vom Erdboden verschluckt!“Sie wird schon wieder auftauchen. Du weißt doch, dass sie manchmal ganz gerne alleine für sich ist.
Komm, probier mal die Sahnesoße. Iron hat sich heute selbst übertroffen.“Powder portionierte geschickt einen Löffel aus dem riesigen Topf und reichte ihn an Valerion weiter.
🐾„Gehst du mit in den Keller, Spinnen jagen?“Captain ließ sich nicht lange bitten und folgte seinem großen Bruder eilig die steile Treppe hinunter.
Der alte Keller war der ideale Abenteuerspielplatz für Katzen.
Alles roch interessant nach Moder und alten Geschichten.
Es krabbelte und raschelte an jeder Ecke und kein Tag verging, ohne eine spannende Entdeckung. Nicht jede schmeckte gut aber die dicken, schwarzen Spinnen, die hier unten lebten, waren zu köstlich!Während Mr. Darcy sofort damit begann, die dunklen Ecken nach Beute abzusuchen, war Captain nicht ganz bei der Sache.
Sein Traum war ihm plötzlich wieder eingefallen und er hatte ein schlechtes Gewissen…

Kapitel VIII

🐾„Ich soll dich ganz lieb von ihr grüßen“,
hat sie gesagt.“Sie denkt oft an dich und ich habe ihr dann erzählt, wie du hier im Sternengarten mit den Pferden und Hunden durch die Wiesen tollst.Es ist schön, in ihrem neuen Zuhause, es hätte dir sehr gefallen.
Ich habe viele Schlangen am Weiher gesehen und ganz in der Nähe ist ein Pferdehof.
In lauen Nächten kann man sie von der Weide wiehern hören…“Luna blickte sich neugierig in Lillys Behausung um, während sie von ihrem Traum erzählte.
Jeder baute sich im Sternengarten ein Haus nach seinen Wunschvorstellungen und Lillys Wunschvorstellung war offensichtlich, eine wilde Mischung aus der Villa Kunterbunt und einem Hobbit Haus.
Luna rümpfte das Näschen, als ihr Blick auf die Unordnung im Raum fiel.
Typisch ihre kleine Schwester!
Und welche Katze, die etwas auf sich hielt, hatte schon Pferdeposter an der Wand?Trotzdem war sie letzte Nacht sehr froh gewesen, hier Unterschlupf zu finden.
Ihr Pavillon schien auf einmal viel zu groß, für eine Katze allein und bei Lilly brannte noch Licht…“Es ist schön, dass du dich endlich entschlossen hast, mit uns in diesem Teil des Sternengartens zu wohnen.
Als du damals auf Ballerina in den Speisesaal eingallopiert bist, war ich fast ein bisschen stolz auf dich.
Aber nur fast…ich wusste, dass zusammen mit dir, das Chaos bei uns einziehen würde…
Luna zwinkerte Lilly zu.“Danke, übrigens, für die Katzenminze, die du mir vor die Pforte gelegt hattest. Wo hast du sie gepflückt?
Es ist ausgezeichneter Stoff…ich habe geschlafen, wie ein Baby-Kätzchen….“Lilly schnurrte abwesend und begann mit der Morgenwäsche.“Ich mag Pferde. Vielleicht werde ich im nächsten Leben eines sein…“Katzenminze? Welche Katzenminze???“Sie legte die kleine Stirn in Falten und dachte angestrengt nach.“Warum hätte ich dir Katzenminze vor die Türe legen sollen? Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern.
Vielleicht solltest du den gefleckten Kater mit der großen Nase fragen, der immer vor deiner Pforte herumlungert. Wie war noch einmal sein Name?““Valerion. Sein Name ist Valerion!
Und seine Nase ist nicht groß. Sie ist genau richtig, so wie sie ist!…
Und jetzt muss ich gehen…ich muss etwas dringendes erledigen. Du entschuldigst mich, Schwesterherz…“Lilly sah ihrer Schwester verwundert nach, die mit einem kühnen Sprung aus dem Fenster verschwunden war und widmete sich dann wieder seelenruhig ihrer Katzenwäsche.
🐾Wirklich gefährlich sahen die Kartons nicht aus, überlegte Captain.
Er schnüffelte vorsichtig an den Ecken, ehe er sich in den schmalen Spalt zwängte und den Inhalt des ersten Kartons begutachtete.
Auch für Katzenaugen war es ziemlich dunkel aber er konnte viele Blätter ausmachen.Papier! Knisterbällchen! Jede Menge davon!
Captain vergaß sofort, was er eigentlich vorgehabt hatte und begann begeistert damit, das Papier im Inneren des Kartons in Fetzen zu reißen und sich aus den zerkauten Schnipseln eines seiner geliebten Raschelbällchen zu formen.
Er war ein echter Glückskater! Er hatte im Keller sein Knisterbällchen Paradies entdeckt…Laut miaute er die frohe Botschaft aus dem Karton, damit Mr. Darcy auch mitspielen konnte.
🐾Enzo war nicht wirklich überrascht, als Luna ohne vorher anzuklopfen, in sein Sternengarten Büro stürmte.
Gelassen legte er den Ordner beiseite und machte sich für einen ihrer berüchtigten Wutausbrüche bereit.“‚Du hast Valerion erzählt, von wem die Briefe waren?
Hat dir schon einmal jemand erklärt, was „anonym“ bedeutet?
A–N-O-N-Y-M!!!!“Sie lief aufgebracht vor seinem kleinen Schreibtisch auf und ab und ihre blauen Augen sahen ihn dabei vorwurfsvoll an.“Gerade habe ich eine Nachricht von ihm in meinem Briefkasten gefunden.
Er hat sich bei mir bedankt und geschrieben, dass dieser „wunderbare Hinweis „, wie er es nannte, von dir stammte.Was hast du dir dabei gedacht, Enzo?
Wir beide waren uns damals darüber einig, dass niemand davon erfährt!
Er wird mich jetzt für eine sentimentale Spinnerin halten.
Heilige Bastet!
Wenn ich daran denke, was ich ihm alles geschrieben habe, damit er endlich um sein Leben kämpft und weiß, dass er geliebt wird!
Du hättest es ihm nicht sagen dürfen!
Wenn das die Runde macht, wird mich niemand mehr ernst nehmen und ich kann mich nirgends mehr blicken lassen…“Lunas erste Wut war verpufft und Enzo nutzte diese Pause, um seiner lieben aber etwas anstrengenden Freundin, etwas zu erklären…Das letzte Kapitel dieser Geschichte …
🐾Leo. Krümelchen. Apollo. Bonnie. Miezi. Mona. Rübe. Ninja. Bruno. Suchota. Ballerina. Rodriguez. Faith. Fiete…Für Faith und die anderen kleinen Racker würde man wohl einen extra stabilen Kinderkatzen Tisch aufstellen müssen. Sonst würde das Geschirr keine 5 Minuten überleben. „Lilly unbedingt an den Kitten-Tisch setzen“, notierte er gewissenhaft am Rande der Tabelle.Enzo hatte Luna nach ihrem Gespräch noch auf einem kleinen Spaziergang Gesellschaft geleistet und listete jetzt konzentriert die Namen all der Sternengarten Bewohner, die eine Einladung erhalten sollten. Niemand sollte vergessen werden!
Gut, dass die große Tafel unendlich erweitert werden konnte!
Das hätte er sich für seine Arbeit auf der Erde auch sehr gewünscht! Futter und Köstlichkeiten für jeden der Hunger litt, in Hülle und Fülle!Iron und Powder würden alle Hände voll zu tun haben, die Gäste satt zu bekommen.
Aber sie würden begeistert sein, jeder würde begeistert sein, über diese Einladung.
Es war immer gut, vorbereitet zu sein!Daher machte Enzo sich bereits jetzt Gedanken über ein Fest, dessen Gastgeber noch nicht die leiseste Ahnung hatten, dass es stattfinden würde.
Der alte Kater schnurrte zufrieden und strich sein weißes Fell glatt, als er schließlich die Liste in die Schreibtisch Schublade ablegte.
Immer einen Schritt voraus zu denken, hatte sich stets bewährt.Wenn Lunas Stolz und Valerions Schüchternheit, dem großen Kürbis nicht einen Strich durch die Rechnung machten, würde man ihn bald mit den Vorbereitungen für ein großes Ereignis betrauen.
Er war bereit!
🐾Als sie in den Keller hinab stieg, um nachzusehen, wo ihre Jungs so lange steckten und was sie wieder angestellt hatten, sah sie die Bescherung bereits auf der Treppe!Papierfetzen! Überall verstreut lagen Papierfetzen am Boden und dazwischen die Scherben des Kaffee Services, das sie auf den Stufen abgestellt hatte, um es später zu säubern und nach oben zu bringen.
Das hatte sich jetzt wohl erledigt!
Sie versuchte, nicht in die Scherben zu treten und bahnte sich kopfschüttelnd einen Weg durch das Papiergestöber.
Zumindest wusste sie jetzt, warum die beiden seit Stunden nicht mehr aufgetaucht waren.Captain? Darcy? Wo seid ihr?!!!
Während sie vorsichtig die verwinkelten Kellerräume durchsuchte, immer auf der Hut, keiner Spinne am Lichtschalter zu begegnen, rollte eine Papierkugel genau vor ihre Füße.
Nach wie vor gab es keine Katze dazu.
Aber Captain konnte nicht sehr weit sein und wo Captain war, da war auch Mr Darcy zu finden.
Was hatten sie hier eigentlich auseinander genommen? Doch nicht etwa den Karton mit ihren Steuerunterlagen?Sie hob die Papierkugel auf und entfaltete den zerknitterten Text. Dann
setzte sich auf einen der herum stehenden Kartons und las immer und immer wieder, die wenigen Sätze, die Captain aus ihrem längst vergessenen Manuskript gerissen hatte.
Irgendwo musste der Karton also noch sein, in dem der gesamte Text gelagert war. Sie hatte längst vergessen, dass dieser Entwurf noch existierte.
Mit ein paar Verbesserungen und Switches hier und da, könnte diese Story funktionieren. Captains Papierkugel war ein wahrer Schatz!Mr. Darcy und Captain beobachteten erleichtert aus ihrem sicheren Versteck, dass es diesmal scheinbar kein Donnerwetter für ihre Schnitzeljagd gab und schlichen sich an ihr vorbei, um im Garten Motten zu jagen.
Im Keller waren sie für heute fertig!
🐾Luna verfolgte fasziniert, wie Captain und Darcy ihre Mission eher versehentlich erfüllten und schnurrte gerührt.
Die beiden Lausejungs waren einfach zauberhaft und würden ab jetzt sicher ohne ihre Hilfe dafür sorgen, dass ihr Mensch endlich damit begann, den großen Traum von einem Buch nicht nur zu träumen sondern endlich in die Tat umzusetzen.
Es war an der Zeit, sich wieder um ihre eigenen Probleme zu kümmern.
Vermutlich lachte gerade der gesamte Sternengarten über sie.Sie wischte mit der Pfote ärgerlich einige Krümel Sternenstaub von ihrem Rücken und blickte dabei unvermittelt in ein Paar Augen, die sie liebevoll ansahen.
Es waren Valerions Augen.
Es war nicht Sternenstaub, was sie auf ihrem Rücken gespürt hatte.
Valerions Pfote streichelte sanft über ihr Fell.Lunas Nackenhaare stellten sich auf. Erst vor Schreck und dann vor Wohlbehagen. Diese kräftige und doch sanfte Pfote auf ihrem Fell, fühlte sich noch viel besser an, als in ihren schönsten Träumen.Es gilt in Katzenkreisen als sehr unhöflich, sich tief in die Augen zu sehen, wenn man sich nicht gerade innig liebt.
Einzig dann ist es erlaubt und dann gilt es als ewiges Versprechen.Valerion und Luna sahen sich endlos lange,
endlos tief in die Augen.
Ihre Augen sprachen schließlich aus, was keiner der beiden zu gestehen wagte.
Und dann funkelte der Sternenhimmel über dem Sternengarten noch ein wenig heller, als sonst, während die beiden eng aneinander gekuschelt, Pläne für eine gemeinsame Zukunft schmiedeten…
Denn es ist die Liebe, einzig unsere Liebe, die das Universum zum Leuchten bringt.
🐾 ENDE 🐾(c) Bettina Marie Schneiderwww. Lunas-sternengarten.de

Tierschutz

Es ist schon ein bisschen gruselig…

Es ist schon ein bisschen gruselig.
Mein Artikel, ein Gedankenspiel über den (vielleicht existenten) Todeswunsch der Schweine,
die lange Wochen in Kastenständen ihr armseliges Dasein fristen,
hat sich im Netz verbreitet, wie ein Flächenbrand.
Allein auf diesem Blog hier war die Reichweite bisher über eine halbe Million Leser.
Dazu kommen die unautorisierten Kopien (diesmal ausnahmsweise OK  ), die auf anderen Plattformen und Webseiten erscheinen und die Veröffentlichungen in mehreren News Portalen, allen voran, Focus.

Wow…Ziel erreicht.
Diesen Beitrag haben wohl oder übel auch manche Menschen gelesen, die sich bisher nur sehr am Rande mit der Herkunft ihres Schnitzels beschäftigt hatten. Nach dem Motto:
„Wenn es erlaubt ist, wird es schon seine Richtigkeit haben“….
Ich dachte das ja auch lange Zeit, bis mir die Abgründe der deutschen „Lebensmittelerzeugung“ geläufig waren.
Nicht Ausnahmen, sondern die Regel, wenn Tiere vor dem Tod noch vermeidbares, zusätzliches und vor allem, schreckliches Leid erfahren.
Weil Geiz geil ist und so ziemlich alles andere wichtiger erscheint, als Rücksicht oder Gnade. Ja, Gnade!…

Neben der unglaublich positiven Resonanz, schlägt mir jedoch für diesen Blog auch ein Hass entgegen, den ich bemerkenswert finde.
Ich bin manches gewohnt aber den Vorwurf der „Volksverhetzung“,
den Vergleich mit einer „Nazisau“, die Empfehlung, einen Psychiater zu konsultieren, die Unterstellung, ich würde Lust am Leiden der Tiere empfinden…das war dann doch neu.

Natürlich ist man sich in bestimmten Kreisen auch darüber einig, dass ich keine Ahnung von Schweinen und von Schweinemast habe.
Glaubt man diesen Kommentatoren, dann wäre jede Mastanlage kuschliger als ein Streichelzoo, naja…

Offensichtlich habe ich einen empfindlichen Nerv getroffen.

Den Menschen ist vielleicht doch nicht ganz egal, wenn Tiere vermeidbares Leid erfahren.
Es war kein reines „Veganer Thema“ sondern es erreichte auch den überzeugten Ich-kaufe-nur-Bio-Fleisch-beim-Metzger-meines-Vertrauens, Verbraucher.
Wenn er es denn dann nur einmal wirklich und konsequent tun würde…

Gruselig, plötzlich so viel Hass auf sich vereinigt zu sehen, obwohl man einzig die Wahrheit schreibt.
Ich hätte das auch noch viel drastischer formulieren können und es wäre dem wirklichen Leid immer noch nicht wirklich gerecht geworden.

Gruselig … aber auch wunderschön, dass meine Stimme gehört wird.
Ich hatte versprochen, dass ich ihnen meine Stimme schenken würde.
Bitte tut ihr das auch 

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Bildrechte (c) PETA

Geschichten, die der große Kürbis schrieb, Katze, Kurzgeschichten, Lunas Sternengarten Geschichten, Seelenmarzipan

Die Magie der Träume Teil I – III

Die Magie der Träume – Teil I

Captain tat das, was er am liebsten tat, wenn er damit fertig war, für einen Tag genügend Unsinn anzustellen.
Er lag eng an seinen großen Bruder gekuschelt auf der Couch und träumte von neuen Abenteuern. Der junge weiße Kater, liebte Abenteuer und konnte nicht genug davon erleben.

Daher war er erst nicht begeistert, als mitten in der wilden Mäusejagd eine weiße Katze über ihm auftauchte und ihn am Schlafittchen packte.

„Mama??? Bist du das?“,
quiekte er glücklich, als er erkannte, wer ihn da gerade gestört hatte.

Sein Schwanz zuckte im Schlaf vor Aufregung und Freude wild hin und her, als seine Mutter ihm geduldig erklärte, wie man eine Maus nicht nur fängt sondern schnell und schmerzlos tötet.
Er war selig, sie nach all der Zeit wiederzusehen und als sie ihm dann noch sagte, wie stolz sie auf ihre beiden Jungs ist und vom Sternengarten immer über sie wachen würde, da vibrierten seine Schnurrhaare vor Glück im Schlaf.

Luna hatte die rührende Szene von ihrem Platz, am Rand des Sternengartens ebenfalls mitverfolgt. Sie lächelte.
Also war mittlerweile auch ihre liebe Freundin darauf gekommen, wie einfach man Träume zu seinen Liebsten schicken kann, wenn man nur daran glaubt und genügend Sternenstaub mit auf die Reise sendet.

Ein bisschen Erziehung würde den Austen Boys nichts schaden und wer könnte das besser, als deren Mutter, die nie dazu Gelegenheit hatte. Sie war damit beschäftigt gewesen, die beiden vor einem frühzeitigen Tod zu bewahren, sie vor Hunden und Autos und anderen Katzen zu beschützen und dabei selbst nicht zu verhungern. Es war ihr gelungen.
Ihre Jungs hatten überlebt.

Luna seufzte. Es war nicht einfach gewesen, die beiden weißen Kätzchen aus einem Tierheim in Spanien, zu ihrem Menschen zu bringen.
Einige Träume waren notwendig, bis sie erkannt hatte, wo die neuen Herzenskatzen warten und noch ein paar mehr, bis sie es wagte, ihrem Herzenswunsch zu folgen.
Was würde ihr Lieblingsmensch nur ohne sie tun?

Aus der Ferne hörte sie Pferde wiehern und Hunde bellen, es schepperte laut.
Vermutlich hatte der kleine Faith wieder mit Csipi und ihrer Schwester Lilly, Fangen am Tisch gespielt.
Luna fauchte ärgerlich und war kurz abgelenkt. Die rosa Wolke aus Sternenstaub, in die sie ihren Traum gehüllt hatte, fiel zurück auf den Boden und löste sich in viele keine, rosa glitzernde Staubkörnchen auf.

Vielleicht war das ein Zeichen.
Luna wusste Zeichen seit jeher zu deuten und beschloss, noch einmal gründlich über den Traum nachzudenken, den sie ihrem Menschen senden wollte.
Es würde nicht einfach werden, denn wenn es im Universum jemanden gab, der genauso dickköpfig war, wie wie selbst, dann war das ihr Lieblingsmensch.
Man musste behutsam vorgehen.
Und man musste dafür sorgen, dass die tägliche Party im Sternengarten zukünftig etwas leiser stattfinden würde und ohne Scherben!

Die alte Katzendame erhob sich und dehnte dabei genüsslich sämtliche Muskeln, dann putzte sie sorgfältig den letzten Rest Sternenstaub aus dem Fell.
Ihr Fell sollte perfekt aussehen, wenn sie gleich auf Valerion traf….

Die Magie der Träume Teil II

Sie band die widerspenstigen Zweige der alten Kletterrose an das Holzgitter, pflückte dann spontan eine der Blüten und steckte sie sich ins Haar.
Es war ein magischer Moment.

Die letzten Sonnenstrahlen streichelten über die Blumenpracht im Garten, vom Haus tönte leise Klaviermusik und zwei weiße Katzen tollten ausgelassen über den Rasen.
Ein Moment des Glücks.
Dann drehte sie sich um und ihr Blick fiel unvermittelt auf das Grab.

Für einen kurzen Augenblick kam völlig unerwartet, die Trauer zu Besuch ins Paradies.
Zusammen mit Luna waren auch viele Träume hier begraben… gut verwahrt, in Rosen gebettet und bewacht von einem Kürbis, der prächtig gedieh.
Seine Blüten und Blätter waren Sinnbild für das neue Leben, das aus Vergangenem entstanden war.
Der Kreislauf des Lebens. Sie seufzte.

Ein aufgebrachter Mr. Darcy unterbrach ihre Gedanken.
Er wollte seine neueste Beute unbedingt für sich behalten und Captain war entschlossen, sie ihm wieder abzujagen.
Bei ihrer wilden Verfolgungsjagd, über Gartenstühle und Fensterbänke, warf er alles um, was gerade im Weg stand.
Wie oft hatte sie sich ausgemalt, dass die Austen Jungs durch diesen Garten toben würden.
In ihren Träumen waren sie dort bereits Zuhause, ehe es überhaupt ein Karma Cottage gab, vielleicht sogar schon, ehe es die Austen Boys gab.
Manchmal ist es schwer, zwischen Traum und Wirklichkeit zu unterscheiden. Die Grenze zwischen Realität und Träumen ist ein schmaler Pfad und der Weg ändert sich täglich, weil wir ihn selbst erschaffen. Immer wieder neu.

Sie zupfte die Blüte wieder aus dem Haar und legte sie dann neben die kleine Katzen Skulptur aus Sandstein, die bereits zu Lunas Lebzeiten geschaffen wurde und die mit in das Karma Cottage gezogen war.
Höchste Zeit, zurück ins Haus zu gehen.
Es wartete noch jede Menge Arbeit…

„Ist das hier jetzt der neue Partyraum? Entweder ihr seid etwas leiser oder ihr sucht euch einen anderen Ort als den Speisesaal, zum Krachmachen!“

Luna peitschte ungeduldig mit dem Schwanz, während Iron und Powder, die Küchenchefs im Sternengarten, geduldig das zerbrochene Geschirr wieder einsammelten.
Lillys neueste Idee hatte für viel Erheiterung aber auch für jede Menge Bruch gesorgt.

„Warum bist du in letzter Zeit so schlecht gelaunt, Schwesterherz?
Hat Captain wieder einmal auf dein Grab gepinkelt?
Verbring nicht so viel Zeit am Ausguck!
Vielleicht möchtest du auch einmal probieren, ob du mit einem einzigen Sprung über die gesamte Tafel springen kannst?
Wir stehen gegen die Pferde derzeit gut im Rennen….“

Der kleine Faith schnurrte entzückt, nahm Anlauf und setzte bereits zum nächsten Sprung an.
Die Zuschauer im Speisesaal tobten vor Vergnügen, als er auf halbem Weg abrutschte, von einem verdutzten Leo aufgefangen wurde, der dann ebenfalls die Balance verlor und beide schließlich mit einem lauten Rumms, unter dem Tisch landeten.

„Strafpunkt für Team Katzen“,
wieherte Ballerina und stiess dabei mit ihrem Schweif ein paar weitere Näpfe vom Tisch.
Luna verdrehte die Augen und machte sich auf den Weg zu ihrem Pavillon.
Valerion folgte ihr unauffällig.

Als sie die kleine Pforte zu ihrem Aufgang erreicht hatte, dort erstaunt die frischen Zweige mit Katzenminze vorfand und sich spontan, genüsslich darin wälzte, zog Valerion sich diskret zurück.
Sie hatte sein Geschenk also gefunden und für gut befunden.
Aus sicherer Entfernung bewunderte er die anmutige Silhouette seiner heimlichen Liebe, die in der Dämmerung wilde Sprünge, fast bis in den Sternenhimmel des Sternengartens machte.
Er wartete, bis sie schließlich mit einem Zweig Katzenminze im Mäulchen, im Pavillon verschwunden war.
Dann suchte er sich ein gemütliches Plätzchen im Sternenstaub und beschloss, diese Nacht vor ihrem Haus zu wachen.
Falls Luna heute Nacht vielleicht doch noch Träume auf die Erde senden wollte, dann würde er ihr dabei helfen….
Die Magie der Träume- Teil III

„…und was hat Mama noch gesagt? Warum ist sie überhaupt zu dir gekommen und nicht zu mir? “
Mr Darcys Näschen legte sich kummervoll in tiefe Falten, während er aufmerksam Captains Schilderungen lauschte. Immer wurde sein kleiner Bruder bevorzugt! Sogar im Traum!

„…weil du schon Mäuse fangen kannst und mir musste sie es erst erklären…sie hat doch aber gesagt, dass sie stolz auf uns beide ist!“
antwortete Captain ungewohnt einfühlsam und fügte dann schnell noch hinzu,
„oder sie kam zu mir, weil du gerade wieder einmal so laut geschnarcht hast, dass du sie in deinem Traum gar nicht hören konntest. ..“
Er wich geschickt einem heftigen Prankenhieb aus und sprang vom Bett.

„Bestimmt besucht sie uns bald wieder einmal.
Jetzt lass uns zu den Teichen gehen!
Ich habe da etwas entdeckt, das musst du dir unbedingt ansehen!
Es ist grün und nackt, ohne ein einziges Haar!
Es hat vier Pfoten, so wie wir und es macht lustige Geräusche, wenn man es herum trägt.
Wenn wir das unserer neuen Mama zum Geschenk machen, wird sie begeistert sein…“

Damit war die Eintracht wieder hergestellt und bald ragten nur noch zwei weiße Schwanzspitzen aus dem hohen Gras, die sich einträchtig nebeneinander, Richtung Teiche bewegten…

🐾

„Wie hast du eigentlich den Vater der Austen Jungs kennengelernt? Vermisst du ihn manchmal?“
Die zierliche weiße Siamkatze ließ sich ihre Überraschung über Lunas Frage nicht anmerken. Auch wenn sie dieses plötzliche Interesse etwas seltsam fand.
Sie schleckte genüsslich den letzten Tropfen Rahm von ihrem Frühstücksnapf und nickte Iron dafür anerkennend zu, ehe sie antwortete.

„Er biss mir in den Nacken.
Nicht so schmerzhaft, wie die anderen Kater, die ihr Glück bei mir versuchten sondern eher sanft.
Ich hätte ihm leicht die Nase zerkratzen können und ihm eine Lektion erteilen.
Aber irgend etwas an ihm war anders.
Mr. Darcy hat viel von seiner Kraft und tollpatschigen Art geerbt.
Auch den sanften Charakter hat er von seinem Vater. Er war nie aggressiv obwohl er mit Abstand der größte und stärkste Kater im Revier war.
Also bin ich bei ihm geblieben.
Und er war bis zum Schluss an meiner Seite, bis zu meinem letzten Atemzug unter den Rädern eines Autos.
Er war ein Streuner und Gentleman…“
Verträumt strich sie mit der Pfote den letzten Rest Rahm aus ihren Schnurrhaaren.
‚Warum fragst du das?“

Ihr vertrauliches Gespräch wurde unsanft unterbrochen.
Lilly galoppierte auf Ballerinas Rücken in den Speisesaal, gefolgt von einem Rudel Hunde.
Schnitzeljagd war die neue Lieblingsbeschäftigung aller Sternengarten Hunde.
Nicht nur Leo sondern auch Csipi und Bingo machten begeistert dabei mit und suchten den nächsten Hinweis, den Lilly im Speisesaal versteckt hatte. Mittlerweile hatte Lilly offensichtlich längst wieder vergessen, wo ihr Hinweis war und der Lärm wurde immer ohrenbetäubender.

„Hast du Lust auf einen kleinen Ausflug zum Ausguck, meine Liebe?“
Inmitten des Trubels war Valerion, zwischen den Hunden hindurch, zu ihnen an die Tafel geschlüpft .
Luna antwortete ihm mit einem freundlichen Schnurren und damit war das Gespräch mit der weißen Katze vorerst beendet.

„Ich muss dir unbedingt etwas erzählen!
Letzte Nacht hat mir Lilly Katzenminze vor die Türe gelegt. Meine kleine, vergessliche Schwester hat sich tatsächlich gemerkt, wie sehr ich Katzenminze liebe!
Luna schniefte gerührt und bemerkte daher nicht, wie das Leuchten in Valerions Augen für einen kurzen Moment, ein klein wenig verblasste…

„Willst du mir nicht endlich verraten, was du deinem Menschen für einen Traum senden wirst?“
fragte er schließlich.
Und dann begann Luna damit, ihm zu erklären, was sie vorhatte…

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Fortsetzung folgt…

(c) Urheberrechte: Bettina Marie Schneider

Chance, Seelenmarzipan, Tierschutz

Wenn man dem Elend mit einem Lächeln ins Auge schaut…

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht- dieses Bild ist ein Bild des Glücks ♡

Die Menschen lieben Geschichten mit Happyends und Bilder, die dem Auge schmeicheln und die Seele streicheln.
Nur ein paar Verrückte, so wie ich eine bin, muten sich den Blick hinter die Kulissen zu, sichten jeden Tag unsägliches Leid um es dann mundgerecht zu sortieren.
Was kann man zumuten?
Was muss man zumuten?
Die Linie zwischen
– ich will den Mist nicht mehr sehen-
und
-ich-möchte-helfen-
ist eine sehr feine.
Ich weiß das, denn ich balanciere seit langem auf ihr und habe festgestellt, dass viele Wahrheiten des Grauens und viele Schreckensbilder nicht unbedingt auch, viel Hilfe bedeutet sondern weniger Follower, wenn es dumm läuft.
Es gibt andere Wege, die Herzen zu erreichen…

Wenn ich euch heute dieses Bild präsentiere, dann stellt euch dazu ein seliges Schnurren vor.
Der kleine Mann lag in Athen hilflos auf der Straße, als Martha ihn entdeckt und eingesammelt hat.
Er erhält Medikamente, die das Auge bald abschwellen lassen werden. Notfalls wird eine OP bewirken, dass er für immer schmerz- und entzündungsfrei leben kann.

Es wird ein gutes Leben sein.
Bei unserer Partnerorganisation SCARS Athen, erhält der Neuzugang jede Menge Liebe, Futter und die nötige Behandlung, bis er wieder ganz gesund ist und ein Zuhause gefunden hat.
Martha und Rena kümmern sich darum.

Er trägt den Menschen nicht nach, was ihm angetan wurde.
Ganz im Gegenteil!
Voller Vertrauen schmiegt er sich in jeden Arm, der ihn halten möchte und schnurrt vor Glück, wie ein kleiner Motor.

Dieses Bild ist nicht schrecklich oder traurig.
Es ist ein Bild das Glücks.
Mit eurer Hilfe schreiben wir jetzt seine Geschichte neu.
Mit einem Happyend. 🐾

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Frieden für Pfoten e.V.  – Teamwork makes the Dream work ❤

Aufreger

Gut gemeint ist die kleine Schwester von Schei**e

Könnte es vielleicht sein, dass manche Versuche, das „Gute zu bewirken“ genau ins Gegenteil umschlagen?

Was mich betrifft: Eindeutig JA!!!

Wenn ich mich selbst beschreiben sollte, würde ich unbedingt erwähnen, wie wichtig mir Toleranz und Freiheit, Schutz der Schwachen und auch Rücksichtnahme auf die Umwelt sind. Als Lebenseinstellung aber auch aus Eigeninteresse.
What goes around comes around.
Man kann nicht erwarten, wie ein Ar***loch zu leben und von Karma wie ein Engel behandelt zu werden. Früher oder später rächt sich alles. Und wenn meine Enkelkinder die Rechnung für mich bezahlen…

Trotzdem fühle ich zunehmend eine innere Abwehrhaltung, wenn ich mit Forderungen und Unterstellungen dauerberieselt werde, die mich pauschal zum Rassisten, zum Frauenfeind, als homophob, islamophob, als fremdenfeindlich oder auch nur, als schlechte Katzenmutter abstempeln.

Für mich war bis vor kurzem, alles was mit dem afrikanischen Kontinent verbunden war, auch und besonders die Menschen, etwas Positives. Meine Wahrnehmung schwankte zwischen positiver Wahrnehmung und Interesse für andersartige Musik, Farben, Lebenseinstellung und Kultur.
Jetzt denke ich dabei in erster Linie an Rassismus, an Plünderungen und Gewalt, an geschleifte Kulturgüter und Pauschal- Diffamierungen.
Jeder ist jetzt plötzlich Rassist.
Ein Land, das gastfreundlich und auch tolerant, wie kaum ein anderes ist, wird zum Land der Nazis und Rassisten in den Schmutz geschrieben.
Ob das auch nur einen einzigen echten Rassisten dazu bewegen wird, seine Haltung zu ändern? Ich bezweifele das stark.

Ich bin schon für Frauenrechte eingetreten und habe Emanzipation gelebt, da sind die heutigen Frauenrechtlerinnen noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen.
Jetzt wollen sie mir erzählen, was frauenfeindlich und sexistisch ist.
Sie verzerren den wichtigen Gedanken, der gleichen Rechte zu einer Karikatur.
„Ich bin eine Frau und bringe nichts von allein auf die Reihe. Daher benötige ich Sonderbehandlung…“

Heute verdrehe ich nur noch die Augen, wenn ich das Wort Feminismus lese. Ich lebe ihn lieber anstatt mich über Dinge aufzuregen, die auf meiner To do Liste ungefähr auf Platz 2.456.678 stehen.
Ich fühle mich in unserer Gesellschaft auch ohne Gendersternchen wichtig und richtig als Frau dafür macht mir die zunehmende Gewalt gegen Frauen wirklich Sorgen. Unsere Frauenhäuser platzen aus allen Nähten…

Gleichgeschlechtliche Liebe ist etwas wunderbares und es ist eine tolle Sache, wenn Menschen, die sich lieben endlich auch heiraten dürfen. Jeder sollte die Sexualität leben dürfen, die er oder sie oder es, gerne möchte.
Der Hype, der um das Ganze gemacht wird, während es fast schon unanständig ist, ein altes, biederes Ehepaar, mit dem ausgemusterten Vater-Mutter-Kind Prinzip zu sein und vielleicht sogar, Gott bewahre, mit einem Rollenverständnis, in dem sich die Mutter um Kinder oder Haushalt kümmert, weil sie das gerne möchte…dieser Hype ist in meinen Augen der Sache nicht hilfreich.

Ich war gestern umweltbewusst und bin es noch heute.
Seit ich wegen meines Alters als „Umweltsau“ diffamiert  wurde und seit man sich nicht schämt, in Zeitungsartikeln darüber nachzudenken, den Rentnern das Wahlrecht zu entziehen, weil sie das Falsche wählen könnten..also nicht Grün…sehe ich die gesamte Bewegung mit kritischen Augen.
Ein SUV kommt mir nicht ins Haus, mein CO2 Abdruck ist ziemlich vorzeigbar, auch den Müll trenne ich weiterhin aber ich mag den Müll nicht mehr hören….

Auch in Sachen Religion wandelte sich meine Wahrnehmung. Das kann ich auf einen Satz herunter brechen:
Eine Religion, die man nicht kritisieren darf ist keine Religion sondern eine gefährliche Ideologie.
Sicherheitshalber habe ich auch aufgehört, mich über das Christentum zu empören, gleiches Recht für alle. Auch wenn ich das noch dürfte und auch, wenn es auch dort, besonders in Sachen Tierschutz, viel zu sagen gäbe…

Und Last not least…ich bin Katzenmutter aus Leidenschaft. Ich liebe meine Katzen und würde sie jemand fragen, wäre ich sicher, sie würden ihr Leben als sehr angenehm beschreiben.
Ein Katzenleben wie Gott in Frankreich. Trotzdem schreibe ich keine Katzenratgeber und überlege jedes Wort, selbst Katzenhaltung ist längst kein unverkrampftes und gefahrloses Thema mehr.
Heute ist eine Katze 1000 fach getestet, ehe sie adoptiert oder gekauft wird, sie wird bevorzugt im Haus gehalten, artgerechte Haltung scheint niemanden mehr zu interessieren, einzig sichere Verwahrung ist gefragt, sie darf nur bestimmtes Futter erhalten und wer dagegen hält, wird in der Luft zerrissen.

Wer glaubt, ich übertreibe, der darf sich gerne einmal in einem der vielen Katzenforen auf Facebook umsehen.
Mich findet man da allerdings eher selten.
Ich bin derweil mit meinen beiden Jungs draußen im Freien, sie dürfen übrigens auch fressen, was immer ihnen schmeckt und so viel wie ihnen schmeckt. Das lasse ich mir nicht von Katzenexperten kaputt schreiben. Meine Katzenexperten sitzen gerade vor mir 

Wer nur einen Hammer als Werkzeug hat, der sieht überall Nägel.

Tierschutz

Ob sie sich manchmal wünscht zu sterben?

Ob sie sich manchmal wünscht, zu sterben?

Es tut mir fast körperlich weh aber trotzdem versuche ich zu verstehen, zu erfühlen, was sie fühlt.
Natürlich werde ich dabei immer nur an der Oberfläche kratzen, zum Glück.
In meinem Gehirn ist nirgends ein auch nur annähernd passender Vergleich abgespeichert ,es ist ein unvorstellbares Leid, bei dem meine Synapsen sich verweigern.

Was mag eine Zuchtsau in einem deutschen Stall fühlen?

Sie wurde für die künstliche Besamung, also für eine Vergewaltigung mittels medizinischer Gerätschaften, in einen Kastenstand gesperrt.
Ein Metallkäfig mit dicken Metallstangen, so eng, dass sie sich nicht einmal umdrehen kann. Bis zu vier Wochen nach der Besamung wird sie dort hinein gezwungen. Vier Wochen!!!

Ein erbärmlicher Anblick. Aber man kennt kein Erbarmen.
Tag für Tag, Nacht für Nacht am selben Fleck stehen, liegen, essen, koten und urinieren.
Alles schmerzt, besonders die Füße, der Bauch, vom harten Spaltenboden.

Kurz vor der Geburt wechselt das Gefängnis noch einmal. Jetzt wird die Sau in eine sogenannte „Abferkelbucht“ gesperrt.
Erneut ein Metallkäfig, der es ihr nicht erlaubt, sich zu bewegen.
Kein Tageslicht. Keine sozialen Kontakte. Keine Bewegungsfreiheit. Kein Recht auf Leben.

Die Metallstäbe drücken ihr schmerzhaft in den hochschwangeren Bauch. Die angeschwollenen Zitzen drücken sich durch die Eisenstäbe. Das Metall gibt nicht nach, es kennt keine Gnade.
Genauso wenig, wie unsere Gesetzgeber und die Auftraggeber für ihr Leid. Also Du und ich…
Keine Gnade!

Was mag sie fühlen, die gesamte Stillzeit, wenn sie ihre Kinder sterben sieht, durch das Metallgefängnis keine Bindung aufbauen kann, sie nicht riechen oder berühren, wärmen darf?
Ob sie manchmal sterben möchte?

Vielleicht dann, wenn sie gewaltsam in das Eisengestänge gezwängt wird und sich erinnert, wie grauenvoll es das letzte darin mal war? Schweine verfügen über ein ausgezeichnetes Gedächtnis.

Vielleicht dann, wenn die ganz Schwachen ihrer Kinder noch leise wimmern, ehe sie kurz nach der Geburt von allein sterben?
Vielleicht dann, wenn ihre Kinder von Mitarbeitern aussortiert und totgeschlagen werden?
Nicht rentabel und ein Fall für den Müllcontainer.

Schweine sind zwar empfindsamer und intelligenter als Hunde oder Katzen aber sie gelten nicht wirklich als Lebewesen.
Für sie gilt auch kein Tierschutzgesetz.
Der Kastenstand wurde gerade im Bundesrat wieder verlängert. Es wird noch Jahre dauern, bis sich etwas ändert.
Das Leiden in deutschen Ställen geht weiter.

Ob sich so ein armes Schwein wünscht, zu sterben?
Der Tod ist das Schönste, was ihr im Leben widerfahren wird. Alles andere ist endloser Schmerz und endloses Leid.
Genau wie Elefanten, Delfine oder hochentwickelte Primaten können sich Schweine selbst im Spiegel erkennen und haben offensichtlich eine Form von Selbstbewusstsein.
Sie wissen, was ihnen angetan wird…

Es tut mir fast körperlich weh, dieses Leid zu sehen und zu wissen, ihr Leid berührt die Menschen nicht.
Nicht die Politiker, nicht die Konsumenten, nicht die Amtstierärzte, nicht die Journalisten …

Wir sind eine politisch korrekte Nation der Tierquäler!

Und wieder einmal bin ich beschämt, ein Mensch zu sein, den spätere Generationen fragen werden:
Warum hat man das zugelassen?
Warum hat niemand etwas dagegen getan?
Was hast du getan?

 

(c) Bildrechte PETA
Geschichten, die der große Kürbis schrieb, Katze, Kurzgeschichten, Lunas Sternengarten Geschichten, Seelenmarzipan

Die Magie der Träume – Teil I – Geschichten aus dem Karma Cottage 🎃

Die Magie der Träume – Teil I

Captain tat das, was er am liebsten tat, wenn er damit fertig war, für einen Tag genügend Unsinn anzustellen.
Er lag eng an seinen großen Bruder gekuschelt auf der Couch und träumte von neuen Abenteuern. Der junge weiße Kater, liebte Abenteuer und konnte nicht genug davon erleben.

Daher war er erst nicht begeistert, als mitten in der wilden Mäusejagd eine weiße Katze über ihm auftauchte und ihn am Schlafittchen packte.

„Mama??? Bist du das?“,
quiekte er glücklich, als er erkannte, wer ihn da gerade gestört hatte.

Sein Schwanz zuckte im Schlaf vor Aufregung und Freude wild hin und her, als seine Mutter ihm geduldig erklärte, wie man eine Maus nicht nur fängt sondern schnell und schmerzlos tötet.
Er war selig, sie nach all der Zeit wiederzusehen und als sie ihm dann noch sagte, wie stolz sie auf ihre beiden Jungs ist und vom Sternengarten immer über sie wachen würde, da vibrierten seine Schnurrhaare vor Glück im Schlaf.

Luna hatte die rührende Szene von ihrem Platz, am Rand des Sternengartens ebenfalls mitverfolgt. Sie lächelte.
Also war mittlerweile auch ihre liebe Freundin darauf gekommen, wie einfach man Träume zu seinen Liebsten schicken kann, wenn man nur daran glaubt und genügend Sternenstaub mit auf die Reise sendet.

Ein bisschen Erziehung würde den Austen Boys nichts schaden und wer könnte das besser, als deren Mutter, die nie dazu Gelegenheit hatte. Sie war damit beschäftigt gewesen, die beiden vor einem frühzeitigen Tod zu bewahren, sie vor Hunden und Autos und anderen Katzen zu beschützen und dabei selbst nicht zu verhungern. Es war ihr gelungen.
Ihre Jungs hatten überlebt.

Luna seufzte. Es war nicht einfach gewesen, die beiden weißen Kätzchen aus einem Tierheim in Spanien, zu ihrem Menschen zu bringen.
Einige Träume waren notwendig, bis sie erkannt hatte, wo die neuen Herzenskatzen warten und noch ein paar mehr, bis sie es wagte, ihrem Herzenswunsch zu folgen.
Was würde ihr Lieblingsmensch nur ohne sie tun?

Aus der Ferne hörte sie Pferde wiehern und Hunde bellen, es schepperte laut.
Vermutlich hatte der kleine Faith wieder mit Csipi und ihrer Schwester Lilly, Fangen am Tisch gespielt.
Luna fauchte ärgerlich und war kurz abgelenkt. Die rosa Wolke aus Sternenstaub, in die sie ihren Traum gehüllt hatte, fiel zurück auf den Boden und löste sich in viele keine, rosa glitzernde Staubkörnchen auf.

Vielleicht war das ein Zeichen.
Luna wusste Zeichen seit jeher zu deuten und beschloss, noch einmal gründlich über den Traum nachzudenken, den sie ihrem Menschen senden wollte.
Es würde nicht einfach werden, denn wenn es im Universum jemanden gab, der genauso dickköpfig war, wie wie selbst, dann war das ihr Lieblingsmensch.
Man musste behutsam vorgehen.
Und man musste dafür sorgen, dass die tägliche Party im Sternengarten zukünftig etwas leiser stattfinden würde und ohne Scherben!

Die alte Katzendame erhob sich und dehnte dabei genüsslich sämtliche Muskeln, dann putzte sie sorgfältig den letzten Rest Sternenstaub aus dem Fell.
Ihr Fell sollte perfekt aussehen, wenn sie gleich auf Valerion traf….

Fortsetzung folgt …

 

 

Tierschutz

Mr Darcy und ich …

 

Es ist sicher nicht leicht, neben einem Bruder zu bestehen, der doppelt so schnell und doppelt so waghalsig ist. Ein Bruder, der bereits neue Herzen erobert hat, während man selbst noch zaghaft an der Tür überlegt, ob man es wagen sollte, einzutreten.
Ein Bruder, der den Platz am Schoss und in den Armen des Herzensmenschen ganz selbstverständlich, für sich beansprucht.

Ich bemerkte vom ersten Moment an, dass Darcy ein wenig mehr Zeit benötigen würde, um anzukommen und auch etwas mehr Geduld.
Sein aufgetriebener Bauch machte mir mehr Kummer und die zahlreichen Tierarztbesuche und Untersuchungen, die ihn schrecklich ängstigten, trugen nicht gerade dazu bei, unser Band zu festigen.
Man fand keinen Grund dafür und ich fand mich schließlich damit ab, dass mein kleines Elefantenbaby durch seine tollpatschige Art und Leibesfülle, eine Schneise der Verwüstung hinterließ, während er zusehends mutiger und selbstbewusster wurde und wartete ab.

Captain war lange vor seinem Bruder im Karma Cottage zu Gast. Während ihn weder die Autofahrt störte, noch das Baustellenchaos, war Mr Darcy am glücklichsten in der vertrauten Wohnung. Veränderungen waren nicht so sein Ding.
Das änderte sich dramatisch, als wir endgültig eingezogen waren.
Wenn eine Katze aufblühen kann, dann war das Dickie Darcy.

Er war der erste, der stolz eine Maus vor meine Füße legte.
Er quetschte sich plötzlich an Captain vorbei, um von nun an, neben meinem Kopfkissen zu schlafen.
Er beschützte seinen kleinen Bruder wenn sie draußen unterwegs waren und er begriff auf einmal auch, wenn ich ihm etwas erklärte.

Dank der umfangreichen Untersuchungen, die leider auch bei Captain anstanden, ganz besonders bei Captain, fand ich schließlich nach hartnäckigen Wochen des Stuhlsammelns heraus was in Darcys Bauch nicht in Ordnung war. Mehr oder weniger, durch Zufall. Man sollte niemals auf Verdacht mit Antibiotika behandeln. Ich folgte meinem Bauchgefühl und tat es dann trotzdem.
Man konnte förmlich dabei zusehen, wie sein Bauch von „aufgetrieben “ zu „stattlich “ wechselte. Die ganze Katze ist seit der Behandlung gegen Clostridien, eine andere.

Heute hat mich mein Bübchen wieder überrascht.
Die Wespen, die unter den Balkonbrettern eingezogen sind, waren aus irgendeinem Grund in Alarmstimmung. Von einem Moment auf den anderen, verwandelte sich das friedliche Ein und Aus der Mitbewohner in einen wütenden Schwarm kampfbereiter Krieger, während ich mit Mr Darcy die Blumen goss.

Ich schützte den Kopf mit einem Handtuch und erreichte unbehelligt den Wintergarten. Aber mein Teddy war noch am Balkon. Während ich hektisch überlegte, wie ich ihn heil durch den Wespenschwarm ins Haus bringen könnte, war er elegant auf das Geländer gesprungen, nutzte den Sonnenvorhang als Schutz und krabbelte unter dem Stoff entlang zur rettenden Tür. Wow!

Mr Darcy war niemals schwer von Begriff.
Mein Kleiner Dickie war nur schüchterner und vorsichtiger und mit einem zum Ballon aufgeblähten Bauch auch manchmal ungeschickter. Er musste einfach noch viel lernen. Auch Vertrauen. Wer weiß, was ihm auf der Straße schon alles widerfahren ist.
Aber jetzt zeigt er uns, wer hier der große Bruder ist.
Man muss die beiden einfach lieben ♡

Mein weisser Teddy hat nicht nur riesige Pfötchen sondern auch ein riesiges Herz…und schlau ist er auch.
Das habe ich ihm natürlich gleich erzählt ♡

Tierschutz

Frieden für Pfoten e.V rockt ♡


Mein Haus. Mein Auto. Mein Urlaub. 🏤🚗✈

Immer wenn eine Gruppe von Menschen zusammen kommt, geht es um Reisen. Jedenfalls kommt es mir gefühlt so vor.
Wie oft schon sass ich still dabei, wenn jemand von seinen Reisen erzählte,
um nicht zu schreiben, wenn er sich damit brüstete, wenn man sich gegenseitig mit Reiseerfahrungen schier überbot …und ich nickte nur freundlich dazu.

Ich spiele ungern, ungleiche Spiele und wann immer ich in diesem Spiel mitgespielt hätte, hätte ich zwangsläufig gewonnen.
Wer viele Jahre, mit einer der damals renommiertesten Airlines der Welt, als Stewardess in jeden Winkel der Erde reist
und wer dann noch die reichlich bemessene Freizeit zwischen den Dienstflügen, für private Reisen nutzt, der hat gute Karten im allseits beliebten Urlaubsbingo zu gewinnen. Immer 😉… aber mir war das zu doof und daher ließ ich mir immer wieder gerne, geduldig von anderen erklären, was ich bereits im Schlaf wusste,
wie man sich in New York ein Taxi besorgt, wie teuer Lebensmittel in Japan sind oder wo man auf Ibiza den besten Sonnenuntergang bewundern kann 😉

Heute kann man aber nur etwas verkaufen oder bewirken, wenn man beständig erzählt, wie toll man ist.
Daran muss ich weiter arbeiten wenn wir weiterhin mithalten möchten, in Sachen Spendenaufkommen. Gerade jetzt.

Tue Gutes und rede darüber. Nur so funktioniert gute PR.
Wie toll sind wir eigentlich? Was könnte man noch mit anführen, um Menschen zum spenden zu bewegen?
Also steht auf meiner PR to do Liste für die nächste Zeit:

Erwähnen, dass wir stolze Preisträger des Tierschutz Preises 2017, sind.

Na gut, es war nicht „Deutscher Tierschutzpreis“
Der deutsche Tierschutzbund hat unsere Arbeit bislang noch immer übersehen und seit dem Klöckner Auftritt auf einer Preisverleihung, sehe auch ich vieles dort, mit anderen Augen…
Aber wir sind stolze Preisträger des „Europäischen Tierschutz Preises“ ♡ und sehr glücklich über die wunderbare Zusammenarbeit mit dem ETN,
dem *Europäischen Tier- und Naturschutz e.V.
Gerade haben sie uns wieder großzügig bedacht, um bei den aktuellen Notfällen zu helfen ♡♡♡.

Auf die PR to do Liste, müsste auch,

unser Einsatz für die gestrandeten Tiere der Flüchtlinge und die Versorgung von unzähligen Opfern bei Naturkatastrophen und Bränden,

dass niemand von uns einen Cent für seinen Einsatz bezieht, dass unsere Spenden fast zu 100 Prozent weitergereicht werden. Das schafft in dieser Größenordnung kaum ein Verein, den ich kenne und der Respekt vor dem Geld anderer, wird bei uns groß geschrieben!

Irgendwann sollte ich einmal die gigantische Anzahl der kastrierten, versorgten, gefütterten, geretteten, medizinisch behandelten und adoptierten Tiere unserer Arbeit auflisten.
Sie wäre sicher beeindruckend. Der größte Teil unserer Arbeit erfolgt im Stillen und
das meiste habe ich bereits schon wieder vergessen 😁.

Puh, sicher gibt es einiges, was mir da noch einfällt.
Bescheidenheit ist eine Zier aber im Tierschutz muss man laut trommeln, wenn Tiere satt werden sollen.
Ich würde lieber wieder wie früher, still dabei sitzen und innerlich lächeln, wenn alle anderen anderen, das „mein Haus, mein Boot, meine Reise“ Spiel, spielen.
Aber es gibt wenig, was ich nicht tun würde, damit unsere Schützlinge überall überleben.
Notfalls auch, zukünftig lauter trommeln 🐾

Captain meint gerade dazu,
Frieden für Pfoten e.V ist sicher ein ganz toller Verein, auch wenn er noch nie etwas davon gehört hat.
(Er kommt ja von Animal Help Espania 😁)… denn auch hervorragende Zusammenarbeit mit anderen Vereinen ist bei uns eine Selbstverständlichkeit und muss nicht extra erwähnt werden…)