Katze, Kurzgeschichten, Seelenmarzipan, Tierschutz

Für mein süßes Katzenmädchen mit dem Herzen aus Kruppstahl <3

Es war nicht so, als ob all das überraschend kam… wenn man mit einem schwer kranken und steinalten Lebewesen zusammen lebt, dann ist man vorbereitet. Ich war seit langem vorbereitet und trotzdem zog es mir den Boden unter den Füßen weg.
Vielleicht, weil sie wirklich etwas besonderes war. Ihre Intelligenz war manchmal fast erschreckend.
Ganz sicher aber auch, weil wir in 18 Jahren unglaublich eng zusammen gewachsen waren und es niemanden sonst gab, neben ihr, auf den die Liebe aufgeteilt werden konnte. Besonders das letzte Jahr, war Luna mehr oder weniger 24h mein Schatten. Meine Gedanken drehten sich einzig um ihr Wohlbefinden… und umgekehrt genauso…wenn ich Beistand benötigte, als zum Beispiel im letzten Winter mein Augenlicht große Sorgen machte und ich panisch vor Angst war, nicht mehr arbeiten zu können…oder Auto fahren.. oder als … ach, es gab einiges im letzten Jahr, bei dem ich Beistand benötigte… Und wann immer ich eine Hand brauchte, reichte sie mir ihr Pfötchen.

Als die Tierärztin gegangen war, wiegte ich den toten, aber noch weichen und warmen Körper eine Zeit lang in meinen Armen und verabschiedete ihre Seele.
„Gib mir Zeichen. Zeichen, die ich auch erkenne…“ ,weinte ich in ihr Fell. „Bitte lass mich nicht allein…“.
Dann tat ich, was man so tut, wenn man etwas unglaublich Wertvolles verloren hat.

Eine Kerze anzünden. Weinen. Nachsehen, ob sie auch bequem in ihrem kleinen Sarg liegt. Dann weinen. Überlegen, wo ich sie begraben soll. Dann noch mehr weinen, denn an dem Abend, genau an dem Abend, als ich strahlend nach Hause kam und ihr erzählte, dass ich das perfekte Haus für uns gefunden hatte…da war sie die erste Nacht nicht von der Couch mit ins Schlafzimmer gefolgt. Zum ersten mal, in ihrem gesamten Leben. Sie war zu schwach. Da wusste ich, es geht zu Ende.
Sie würde nie mehr den wunderschönen Garten am Wald, mit dem kleinen Bächlein erleben, den ich für sie ausgesucht und endlich, endlich gefunden hatte.
Vielleicht war ihre Mission jetzt erfüllt, mich bis zu diesem Schritt zu begleiten. Ich glaube, ohne sie an meiner Seite, hätte ich es niemals geschafft. Ein Wunder, wie ihr kleines Herz eisern durchgehalten hat, woher sie die Kraft nahm… ich glaube, es war die Magie der Liebe. Sie wusste, dass ich sie in diesem Jahr, mehr denn je brauchte. Es war noch keine Zeit zum sterben…

Ich weinte, als ich ihren kleinen Sarg mit Blumen schmückte, als ich zum 1000. Mal nachsah, ob sie auch wirklich tot ist und ob sie gut liegt…ich weinte, während ich ein paar Besorgungen machte, alles was ich auf ihr Grab pflanzen möchte und dann später samt ihrem Sarg mit umziehen … und wer das nicht verstehen kann, weil „es ja nur eine Katze war“ … der hat keine Ahnung von Liebe, die sich in so vielen Gestalten zeigt und die keinen Unterschied macht, ob das Herz, das man liebt, in einem Körper mit zwei oder vier Beinen schlägt.
Ich weinte, als ich die Erde über das kleine Kistchen mit ihrem Körper schaufelte, als ich die Blumen pflanzte, ein Bild machte.

„Ich werde nie mehr schreiben können, ohne traurig darüber zu sein, dass sie nicht hinter mir am Rechner sitzt oder auf dem Schoss“, dachte ich, während ich auf einem langen Spaziergang im Wald die Gedanken sortierte. Schreiben und Luna waren immer untrennbar miteinander verknüpft.
Es gab nichts mehr für mich zu tun.
Alles war erledigt, Luna war begraben, vorbei, Geschichte.
Ich wollte nicht schreiben, nicht lesen, nicht einmal, was man mir Liebes zu ihrem Tod geschrieben hat, nicht essen, … ich war erschöpft und müde. Trauer macht müde und zieht die Energie wie ein riesen Staubsauger aus den Knochen und die Lebensfreude aus dem Herzen. Ich schlief ein.

Auch im Traum verfolgte mich die Trauer. Ich sprach mit ihr.
„Es reicht mir nicht, dass du immer bei mir im Herzen bist. Ich möchte dich anfassen und streicheln, dich um mich haben. Ich kann nicht arbeiten ohne dich. Ich werde nie mehr arbeiten und schreiben können…“
Luna zuckte in meinem Traum nur kurz mit der Schwanzspitze. Immer ein Zeichen, dass ich ihre Geduld überstrapaziert hatte und gleich ihren spitzen Zähnchen ausweichen musste.
„Du musst wieder schreiben. Das wissen wir beide. Und ich werde dir jemanden schicken, den du streicheln kannst..“

Dann spürte ich ihre Schnurrhaare an meiner Hand und wachte auf.
Es waren tatsächlich Schnurrhaare an meiner Hand. Aber nicht Lunas. Es war die Nachbarkatze, die bisher noch niemals zu mir in den Garten oder in die Wohnung gekommen ist. Heute schon.
Sie sprang zu mir auf die Couch und dachte wahrscheinlich, „diese Frau ist völlig verrückt. Warum weint sie, wenn man nur für einen kurzen Besuch vorbei schaut? Mag sie keine Katzen?“ … und dann schmusten wir eine Runde.
Eine Katze war das einzige Lebewesen, das ich gerade um mich haben wollte und Luna hatte es mir vorbei geschickt. Als sie neugierig das Wohnzimmer erkundete und all die Katzenfiguren bestaunte, musste ich zum ersten mal seit Lunas Tod lächeln…

Ach Luna… du hast immer gesagt, niemand sollte sich dafür schämen, Magie zu besitzen, tiefe Emotionen und dabei ein bisschen verrückt zu sein.
„Normal“, kann schließlich jeder…
Ich werde das weiterhin beherzigen und auf deine Zeichen achten … und unsere Geschichten erzählen  .
Du fehlst …

Lunas Abschied

Tierschutz

Karma in der Arena… immer wieder ein Grund zur Freude…

Endlich eine Schlagzeile heute morgen, die mir ein erfreutes Lächeln entlockt.
Ein prominenter Stierkämpfer wurde in der Arena schwer verletzt. Schlagader durchtrennt.
Da muss ordentlich Blut gespritzt haben. Diesmal nicht nur vom Stier und den aufgeschlitzten Pferden.

Das verrohte und dekadente Publikum bekam richtig etwas geboten, für sein Blutgeld.
Am Ende hat der verletzte Torero vielleicht sogar geschrien, in seiner Agonie, so wie es auch die gepeinigten Stiere tun. Die Corrida Pferde können es ja nicht mehr, ihnen durchtrennt man oft die Stimmbänder.

„Wie erregend“…mögen sich viele mit leuchtenden Augen gedacht haben, als der Torrero schrie und blutete und der Stier schrie und blutete…
Menschen, die Sierkämpfe besuchen, geilen sich an solchen Widerwärtigkeiten auf.

Ich bin da bescheidener. Die Notiz, dass wieder einmal einem tapfereren Stier gelungen ist, sich bei seinem Peiniger zu „bedanken“, genügt vollkommen, um MEINE Augen zum Leuchten zu bringen.
Denn Stierkampf ist Sadismus und Grausamkeit, pur.
Kein Mitgefühl für Mörder, Folterer und Sadisten. Punkt.

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Die spanische Presse berichtete, der Verletzte sei operiert und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert worden.
Die Stierkampfarena von Madrid verfügt über zwei Operationssäle, in denen verletzte Stierkämpfer behandelt werden… und gerade warten an so vielen Stellen, verletzte und zerfetzte Kinder und ihre verzweifelten Eltern vergeblich auf medizinische Versorgung. Das muss man sich nur einmal vorstellen, um wieder einmal an unserer sogenannten Zivilisation zu verzweifeln…

 

Dieser Beitrag wurde auf Facebook von meiner Seite dort, entfernt. Er verstößt gegen die Gemeinschafts Standards, teilte man mir mit.

Seltsam, dass Stierkampf nicht gegen die Gemeinschafts Standards verstößt…

Tierschutz

KETTENHUNDE – MANCHMAL DENKE ICH AN EUCH…

Kettenhunde…

Manchmal denke ich an all die angeketteten Hunde. Besonders jetzt, wenn Regen den Untergrund in Morast verwandelt, wenn der Boden gefriert, auf dem sie liegen müssen.
Ich denke an all die Hunde, die von klein auf an eine schwere Kette gefesselt werden, manchmal so kurz, dass sie sich nicht einmal um ihre eigene Achse drehen können.
Und während ich an diese bedauernswerten Wesen denke, wundere ich mich über ihre Menschen. Diese Menschen, die im Winter auf ihren bequemen Sofas sitzen, die Heizung aufdrehen und sich vor ihren Feuerstellen warm einkuscheln.

Was sie wohl denken, wenn Sie durch das Fenster in den Hof schauen? Ob sie ihren Hund mit der Kette, in eisiger Kälte und Nässe sehen, gefangen an einem Folterinstrument, das zu einer Verlängerung des Körpers geworden ist, wie ein fünftes Bein?
Und was empfinden die Hunde? Ob sie im Lauf der Zeit vielleicht glauben, die Kette wäre ein Teil von ihnen, der sie zur Bewegungslosigkeit verdammt? Oder denken sie und hoffen … jedesmal, wenn sich ihnen jemand nähert, …dass sie diesmal befreit werden?

Und diese Menschen auf dem Sofa vor dem Kamin, wie fühlen sie sich im Winter, wenn die feuchte Kälte durch alle Ritzen dringt und die Wärme selbst in ihren Häusern nicht ausreicht. Wie fühlen sie sich, wenn sie den Hund dann zitternd an der Kette sehen, wenn er verzweifelt nach einem Platz sucht, der wärmer ist, als die Kette ihn erreichen lässt.

Sie denken wahrscheinlich, dass ja bald wieder der Sommer kommt, und der Hund sich aufwärmen wird.
Wenn der Sommer endlich kommt, sehen sie den gleichen Hund in ihrem Hof, diesmal ausgedörrt und durstig von der sengenden Hitze, ohne Schatten.
Denken sie dann, dass ja bald wieder der Winter kommt, und der Hund sich abkühlen wird?
Großer Gott… was denken diese Menschen???

Wie fühlen sich diese Menschen, wenn sie nach einigen Jahren die Kette von einem leblosen Körper entfernen? War ihnen nie bewusst, dass das kurze Leben dieses Hundes ein einziges Leid, ein Leben im Gefängnis war?

Sie fühlen nichts, sie wissen nichts…sie legen die gleiche Kette an den nächsten Hund, den sie finden.
Es ist so leicht, einen neuen Hund zu finden…sie sind austauschbar. Die gleiche schwere Kette, nur ein neuer Hund, und dann der Nächste…

Warum können nur so wenige die Wahrheit erkennen, die Horrorbilder sehen, die hinter jeder Kette stehen?
Hunde, die nie rannten, nie spielten, nie Freude hatten…
Hunde, die nie lebten!

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Elena Kastrinou von SCARS, schrieb ihre Gedanken zu Kettenhunden auf, eine Haltung die in Griechenland noch weit verbreitet ist.
Ich habe ihre Worte übersetzt.
Bitte unterstützt unsere Arbeit, um mit Aufklärung weiterhin eine Verbesserung vor Ort zu erreichen.
Bitte helft uns, zu helfen 
Frieden für Pfoten e.V.

 

Tierschutz

Ein höflicher Brief als Antwort auf einen dummen Artikel über eine Taube…

Wie schreibt man höflich an einen empathielosen Menschen, der Humor mit Unwissenheit, ja sogar Hetze verwechselt und der auf diese Weise seinen Beitrag zu den täglichen Tierquälereien leistet? Ich habe es einmal versucht…

Sehr geehrter Herr Schulz,

ihre Kolumne im Nordkurier über Tauben war so ziemlich das dümmste und widerwärtigste, was in letzter Zeit über diese intelligenten und sozialen Tiere geschrieben wurde. Ich vermute, Sie fanden es witzig.
Wer Begriffe wie „Salmonellenbomber“, „kotendes Federvieh“, „Ratten der Lüfte“, „Gossenvögel“…etc. für Tauben verwendet, der zeigt nicht nur deutlich das eigene Niveau auf sondern befeuert weiter die Tierquälereien an unzähligen Tauben in unseren Städten.

Vielleicht ist Ihnen nicht bekannt, warum die Tiere dort leben (es sind ausgesetzte Brief- und Hochzeitstauben und deren Nachkommen), dass diese Vögel auf Standorttreue gezüchtet wurden und biologisch gar nicht in der Lage, sich einen besseren Standort zu suchen als eine lebensfeindliche Stadt, mit Menschen, wie Ihnen.

Tauben sind auch keine „Salmonellenbomber“ oder „Ratten der Lüfte“, das ist übelste Hetze, die wieder viele Tritte gegen die hungrigen Tiere befeuern wird, denn artgerechte Nahrung gibt es in unseren Städten auch nicht. Körnerfresser ernähren sich nur im äußersten Notfall von Abfällen, wie Ratten. Für die Stadttauben ist jeder Tag ein Notfall und Überlebenskampf.

Natürlich können Tauben krank werden wie jedes andere Lebewesen auch. Die meisten Erreger bei Tauben sind jedoch wirtspezifisch, das bedeutet, sie können nicht auf den Menschen übertragen werden. Tauben sind für Menschen nicht gefährlicher als Amseln, Meisen oder Spatzen. Menschen sind es, die für andere Menschen gefährlich sind und Krankheiten übertragen!
Solche Märchen, wie die Salmonellenangst verbreiten übrigens Firmen, die mit der Beseitigung von Tauben ihr Geld verdienen.
Jeder Griff eines Einkaufwagens hat mehr Krankheitspotential und trägt mehr Keime, als die arme Taube, die sich in Ihr Wohnzimmer verflogen hat.

Ein bisschen Unwissen, eine ordentliche Prise Gossensprache und etwas Polemik…fertig ist ein launiger Artikel, der Ihnen ein paar Euro bringt aber gleichzeitig viele Tauben zum Opfer von weiteren Tierquälereien, Tritten und Verbrämungsmaßnahmen machen wird.
Die Menschen glauben solchen Unsinn, wenn er in der Zeitung steht.

Meine Bitte: Etwas mehr Recherche und auch Verantwortung denen gegenüber, die sich nicht wehren können und keine Stimme haben.
Sollten Sie sich ernsthaft für nachhaltige Information interessieren, ich habe hier etwas Information. Nicht launig, nicht witzig… aber dafür sachlich korrekt:
https://www.peta.de/stadttauben
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NEVER be silent…find your voice for animals
Schweigt nicht… gebt den Tieren eine Stimme

never be silent

Aufreger

Wir schaffen das (NICHT!) – vom Klimaretter ins Armenhaus in 3 – 2 – 1

Gerade möchte man also das Bargeld abschaffen,
damit ich uneingeschränkt kontrollierbar bin. Was zur Folge hat, dass man mir auch jederzeit für „Fehlverhalten“ oder für eine falsche politische Meinung oder bei falscher Religion, einfach sämtliche Konten sperren kann.
Vielleicht tut man das dann auch, wenn mein zugeteiltes CO2 Kontingent für diesen Monat bereits aufgebraucht wurde, weil mir kalt war oder weil ich Urlaub machen wollte und die monatliche Auswertung meiner sämtlicher finanziellen Transaktionen, fiel unangenehm auf…

Apropos kalt und Urlaub.
Fliegen und Autofahren möchte man ebenfalls nur noch unter bestimmten Umständen erlauben.
Autos mit Verbrennungsmotoren sollen dann nicht mehr zugelassen werden oder gar nicht mehr erlaubt sein. Feuerwehr, öffentlicher Nahverkehr, Krankenwagen und auch die mühsam zusammengesparten Fahrzeuge von kleinen Vereinen, Oldtimer, … auch mein Auto, sind dann zwar vielleicht noch voll funktionsfähig aber wertloser Schrott oder sie müssen für Dumping Preise ins Ausland verkauft werden, wo man nicht so pingelig ist…

Wer Geld hat, der erzeugt den Strom für sein E-Mobil dann selbst, mit einer eigenen Solaranlage.
Alle anderen erhalten vielleicht Berechtigungs-Scheine, wie oft sie aufladen dürfen. Denn Strom wird verdammt knapp, bei Millionen neuen E-Autos und gleichzeitiger Vernichtung von Stromquellen, wie Kohle. Aber vielleicht dürfen wir ja bei unseren Landesnachbarn teuer zukaufen…dann bleiben zumindest die Reichen mobil 

Schade, dass ich dann selbst zwar nicht mehr mobil bin aber auch kein gemütliches Zuhause mehr habe. Heizen mit fossilen Brennstoffen und die dazu gehörigen Heizungen werden auch verboten. Frieren ist angesagt und deutlich höhere Kosten für alle Mieter und Hausbesitzer.
Das wird viel Geld kosten. Immens viel Geld.
Unser Geld.
Auch Schulen, Läden, Krankenhäuser, soziale Einrichtungen und vor allem Fabriken müssen mitziehen.
Und wer es sich nicht leisten kann, diese teuren Zwangsumrüstungen zu bezahlen, dem wird einfach die Heizung stillgelegt und das Fahrzeug. All die Lieferwagen, Traktoren, Firmenfahrzeuge … die die Existenz der Besitzer ausmachen.
Große Firmen werden das elegant lösen und abwandern, in Länder wo Energie billiger ist. Ihre Arbeitsplätze und die Arbeitsplätze der unzähligen kleinen Zuliefer Firmen sind damit unwiederbringlich verloren. Wohlstand ade…

Zum Trost freuen wir uns auf eine schöne Rente (kleiner Scherz 😉), Strafzinsen für unser Erspartes und feiern das bunte, sozial gerechte und fortschrittliche Deutschland.

Berlin kann nicht nur Flughäfen bauen sondern sogar im Alleingang das Weltklima retten 😉
Rette sich, wer noch kann!

obdachlos

Tierschutz

Deutschland, deine Ställe widern mich an!

 

Verdammt dazu, ein ganzes elendes Leben lang, gegen eine verdreckte Betonwand zu starren.
Verdammt dazu, ein ganzes elendes Leben lang, in den eigenen Exkrementen zu stehen.
Verdammt dazu, durch eine schwere Eisenkette den eingeschränkten Bewegungsradius eines Käfighuhns zu erdulden. Viele Jahre lang.
Verdammt dazu, auf nacktem Beton zu liegen.
Verdammt zur Hölle auf Erden.
Dieses Bild zeigt nicht die Tierhaltung irgendwo im Ausland sondern es entstand bei dem netten Bauernhof nebenan, im Ostallgäu.

Anbindehaltung ist Tierquälerei und eine Schande für Gesellschaft und Politik. Die zuständigen Amtstierärzte und die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frau Klöckner müssen entweder blind oder ohne Gewissen sein…oder beides!

Schenkt den Wehrlosen endlich eure Stimme!!!

„Nach Angaben des Verbands hält rund die Hälfte der 30.000 Milchviehbetriebe in Bayern die Tiere in Anbindehaltung.
Und der Bauernverband, wie auf dessen Internetauftritt nachzulesen ist, ist sich in einem Punkt auch sicher:
„Die Ställe mit Anbindehaltung entsprechen dabei den gesetzlichen Anforderungen.“
Auch der Hof im Ostallgäu?“
Hier geht es zum Artikel:
https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.soko-tierschutz…

Bildrechte (c) SOKO Tierschutz

stall
Die zuständigen Amtstierärzte haben wieder einmal versagt!!!
Tierschutz

Über Fliegen und wann man bei Tisch doch besser den Mund halten sollte :-)

Auch die Fliegen hatten entdeckt, was es Leckers an diesem lauschigen Spätsommerabend zu Essen gab. Höchst interessiert umsummten sie die Teller

„In diesem Sommer gab es so viele Fliegen, ich hasse diese Biester…“
„Genau!“, antwortete ihr Gegenüber.
„Besonders die mit den bunten, schillernden Hinterteilen, die sind so eklig!“

Ich sass auch mit an diesem Tisch und für einen kurzen Moment kämpfte ich mit dem Impuls, etwas über Fliegen zu sagen. Meine Gedanken zum Thema Fliegen.
Aber man handelt mich bereits sowieso schon als Sonderling und außerdem war das Essen noch in vollem Gange, so richtig hätte es wirklich nicht gepasst, besonders der Teil mit den Maden und dem Kot…von daher schwieg ich höflich und wechselte das Thema, von den Fliegen auf das leckere Schokoladen Mousse das es gleich zum Nachtisch geben würde.
Ich verkniff mir den Hinweis darauf, dass wir diese Schokolade, dass wir jede Schokolade, einzig den Fliegen verdanken!

Eine Fliegenart, die Gallmücken bestäuben nämlich die Kakaobäume in Mittel- und Südamerika, Afrika und Asien. Diese Insekten sind nur zwischen einem und drei Millimeter groß. Dadurch passen sie als einzige in die schmalen Blütenköpfe der Pflanze. Keine Gallmücken, keine Schokolade, so einfach ist das.

Wer für Schokolade verantwortlich zeichnet, den muss man einfach lieben aber auch unsere heimischen Fliegen leisten eine ganze Menge, außer unsere Fenster zu verschmutzen…
Das passiert übrigens, weil sie keinen Mund sondern nur einen feinen Rüssel besitzen und durch diesen Rüssel nur flüssige Nahrung aufnehmen können. Sie bilden verdauungsfördernde Säfte und erbrechen diese dann auf feste Nahrung. Die Säfte weichen die Nahrung auf und dann kann die Fliege sie wie durch einen Strohhalm schlürfen.
Aus diesem Grund funktioniert ihre Verdauung ziemlich schnell, was bedeutet, dass sie ziemlich oft zur Toilette müsste, wenn sie eine hätte. Notfalls tun es auch unsere Fenster 

Aber was sie uns an Belästigung und Schmutz bescheren machen sie tausendfach wieder gut! Fliegen sind DER Räumungstrupp schlechthin in der Natur.
Die Larven vieler Fliegen ernähren sich nämlich von toten Tieren, von Kadavern und von Kot. Die emsigen kleinen Maden sind die besten Totengräber und Müllentsorger, die sich Mutter Erde nur wünschen kann. Sie beseitigen, was sonst niemand mag.

Außerdem dienen Fliegen als wichtige Nahrung für viele andere Tiere, zum Beispiel für Vögel, Frösche und Fische.
Fliegenlarven töten Blattläuse und, ganz wichtig, sie klären unsere Abwässer. Außerdem würden viele Fische und Vögel ohne Fliegenlarven im Wasser, schlichtweg verhungern. Auch ihr wertvoller Beitrag zum Ökosystem als Blüten Bestäuber wird viel unterschätzt!
Ohne Fliegen würden wir wirklich alt aussehen…und natürlich hätten wir keine Schokolade mehr!

Vielleicht hätte ich das doch erzählen sollen … nach dem leckeren Schoko Dessert 

fliege