Seelenmarzipan, Tierschutz

Wenn Haustiere sterben. „Es war doch nur eine Katze … ein Hund … ein Pferd … ein Kaninchen …“

Wer bereits selbst einmal den Verlust eines Tieres betrauern musste, der weiß, dass auch die Trauer um einen geliebten Hund oder um eine Katze, um jedes verstorbene Herzenstier großen emotionalen Schmerz mit sich bringt. Liebe ist Liebe, ganz gleich, wer geliebt wurde und wer uns seine ganze Liebe schenkte.

Ich kannte die Trauer um ein geliebtes Tier bereits aus eigener Erfahrung. Den Schmerz, die Hilflosigkeit, die Leere, das Unverständnis der Umgebung … „Es war doch nur eine Katze … “ …

Als ich jedoch damit begann, für eine Tierschutz Organisation zu arbeiten, wurde die Trauer um ein verstorbenes Tier mein täglicher Begleiter. Jeden Tag erreichen mich Nachrichten von Menschen, die sich mit ihrem Schmerz allein gelassen fühlen, die von traurigen Abschieden erzählen, von Schuldgefühlen, (hätte ich nur … oder … hätte ich nur nicht …), es waren Menschen, die Trost suchten und nirgends Trost fanden.

Als auch ich wieder einmal ein geliebtes Tier verabschieden musste, begann ich damit, Geschichten auf meinem Blog zu schreiben. Kleine Geschichten über das Leben nach dem Tod, über den Ort, wo meine Katze Luna jetzt endlich wieder schmerzfrei und unbeschwert mit ihren Freunden aus alten Zeiten vereint ist und von dort mit Hilfe ihrer magischen Talente schöne Träume auf die Erde sendet. Lunas Sternengarten ist kein Ort der Trauer sondern eine zauberhafte Welt hinter der Regenbogenbrücke, in der die geliebten Herzenstiere, Katzen, Hunde, Pferde, Esel, Ratten, Schildkröten … zusammen Abenteuer erleben und nur einen Traum von uns entfernt sind.

Lunas Sternengartengeschichten trösteten mittlerweile viele Menschen in ihrer Trauer um ein geliebtes Tier und die erste Geschichte, wie alles begann, „Die Mission“, ist nun als Büchlein erschienen. Es ist auch für Kinder geeignet, aber ich denke, es spricht in erster Linie das trauernde Kind in uns Erwachsenen an, dem die Schilderungen von „Lunas Sternengarten“ wieder ein zaghaftes Lächeln entlockt und Tränen trocknet. Ein Büchlein das Hoffnung schenkt.

Trauer ist Liebe. Liebe kennt keine Zeit und auch keine Entfernung. Wir tragen sie immer in unseren Herzen … und in unseren Träumen …

Geschichten aus Lunas Sternengarten, erschienen im Dezember 2022 ist erhältlich bei http://www.ovis-verlag.de .

Da es leider nach wie vor Probleme mit der Logistik gibt, möchte ich gerne noch einmal auf die Option hinweisen, Lunas Sternengarten Geschichten direkt über den Online Shop des http://www.ovis-verlag.de oder auch bei mir direkt zu erhalten. Schreibt mir einfach eine Nachricht, auch wenn ihr es gerne mit Widmung verschenken möchtet: guteskarmatogo@gmx.de

„Selbst der Tod kann die energische Katzendame Luna nicht davon abhalten, sich weiterhin in das Schicksal ihres Lieblingsmenschen einzumischen. Sie beschließt, dem Glück mit ihren magischen Talenten etwas auf die Sprünge zu helfen. Vom Sternengarten aus sucht sie nach dem passenden Match, das den leeren Platz im Herzen ihres Menschen ausfüllen kann. Aber das erweist sich schwieriger als gedacht … Einfühlsam, humorvoll und mit einer Prise Magie thematisiert die aktive Tierschützerin Bettina Marie Schneider die Trauer um ein geliebtes Haustier.“

Vielen lieben Dank für all die schönen Rückmeldungen und Rezensionen, ich freue mich unglaublich darüber, dass Lunas Sternengarten Geschichten so viel Zuspruch erhalten, wenn sie trösten und unterhalten ❤

„Lunas Sternengarten

Das Buch der Bücher für mich……..warum:

Diese unfassbar gefühlvolle Schreibweise umarmt mich dermaßen warm, dass ich es gar nicht richtig in Worte fassen kann.
Durch den Sternengarten ist mein verstorbener Leo wieder für mich greifbar geworden. Ich sehe beim Lesen jedes einzelne beschriebene Detail vor mir, wie in einem Film. Es ist unglaublich beruhigend und hilft mir bei der Trauerbewältigung meines Seelenhundes.

Ich bedanke mich zutiefst bei Bettina für dieses Büchlein und hoffe, dass noch viele folgen werden.

Davon abgesehen, bin ich überzeugt davon bzw. hoffe ich es zutiefst , dass die Tierschutzarbeit mehr Menschen erreicht.

Susanne Huth!“

Lifestyle, Seelenmarzipan

Two Ladies in London <3

Two Ladies in London ✨️ So little time and so much to see …

Daher starteten wir unsere London Tour im November am frühen Freitag Abend, gleich nach der Ankunft, mit einem Spaziergang in South Kensington. Vom Hotel aus war es nur ein Katzensprung bis zur Lichterpracht von Harrods doch vorher machten wir noch einen ausgiebigen Abstecher zum Victoria und Albert Museum, das am Freitag Abend ebenfalls bis 22 Uhr geöffnet hat. Der Eintritt dort ist gratis, wie in fast allen Museen in London.

Wer sich das entgehen lässt, ist selbst schuld. Hier findet man die größte Sammlung von Kunstgewerbe und Design der Welt. Immer wieder zum niederknien schön und beeindruckend!

Bei Harrods ist das Motto der diesjährigen Festdekoration „the fabulous world of Dior“. „Fabulous“ trifft es ganz gut, was dort für die Sinne geboten wird. Der Anblick der Fassade im Zuckerbäcker-Lichterglanz ist einfach nur atemberaubend.

Trotzdem blieben wir zum späten Abendessen nicht in einem der zahlreichen eleganten Restaurants des Nobelkaufhauses sondern suchten uns ein kleines Bistro mit genial kitschigem Interieur, um nach einem langen Tag endlich auf unseren Ausflug anzustoßen und einen Happen zu essen.

Weiter ging unser Streifzug durch London am nächsten Tag in Covent Garden. Dort wollten wir mitten in dem bunten Treiben der Market Hall frühstücken. Um Zeit zu sparen, fuhren wir mit dem Taxi ins Herz der Innenstadt und genossen bei dieser Gelegenheit gleich etwas Sight-Seeing.

Covent Garden ist bunt, jung und wunderschön.

Es gibt dort jede Menge Restaurants, Bars und Cafes, wo man sich einfach hinsetzt und den Künstlern zuschaut. Am Wochenende gibt es auch jede Menge Musik, viele Musikstudenten spielen dort und hoffen, entdeckt zu werden. So könnte jeder Tag beginnen …

Was wäre ein London Besuch ohne die klassischen Highlights, wie London Bridge, Tower und Buckingham Palace? Daher hatten wir Tickets für einen der beliebten Hop on – hop off Busse gebucht, die durch London touren und ihre Passagiere zu allen Touristen Attraktionen bringen. Man steigt nach Belieben aus und ein, je nachdem, was man besichtigen möchte.

Wir hoppten nur on und nicht off 🙂 und blieben die gesamte Stadtrundfahrt gemütlich sitzen, während ich bei jedem Wahrzeichen der Stadt endlich alles loswerden konnte, was mir über Englische Geschichte so einfiel. Es war viel … englische Geschichte ist meine große Leidenschaft, der Audio Guide hatte keine Chance, auch einmal zu Wort zu kommen …

Nachdem alle Englischen Königinnen einmal durch waren, war es höchste Zeit für den nächsten Punkt der to do Liste:

Die prachtvollen Einkaufsstraßen entlang flanieren.

Regent Street, Oxford Street und co, wo sämtliche bekannten Modedesigner ihre Flagstores unterhalten. Luxus, Glitzer, verschwenderische Pracht und Design, Weihnachtsdekoration und Lichterglanz, soweit das Auge reicht. Mode, Spielzeug, Schuhe, Porzellan, Tee und Bücher … wir stärkten uns mit einem Kaffee und tauchten ein, in das Shopping-Paradies von London.

Mittlerweile war es dunkel geworden und ein Straßenzug nach dem anderen schaltete die märchenhafte Weihnachtsbeleuchtung ein. Riesige Engel über der Regent- Street, Sternenregen über der Oxford-Street und kunterbunte, magische Lichterinstallationen über der Carnaby Street, wo wir schließlich zum Abendessen Stop machten. London wirkt in diesem Licht wie ein einziges Märchenland, man muss nicht einmal Alkohol trinken, um berauscht zu sein.

Auf der Taxifahrt zurück zum Hotel hatten wir noch einmal reichlich Gelegenheit, die Lichterpracht in ihrer Gesamtheit zu bestaunen. Jede Straße, jedes Gebäude, jedes Schaufenster strahlt und funkelt. In der Vorweihnachtszeit wird London zu einem gigantischen Schatzkästchen aus Schleifen, Kugeln und Lichtern, weder Neonlichter noch Bling-Bling sondern klassisch und feierlich. Keine andere Stadt kann hier mithalten.

Umziehen, Schuhe wechseln und weiter ging es 🙂

South Kensington, mit seinen Museen, großflächigen Parks, eleganten Gärten und sorgfältig gestalteten Grünanlagen, ist mein absolutes Lieblingsviertel. Nach dem Trubel der Innenstadt war ein gemütlicher Abendspaziergang, vorbei an den prachtvollen Bauten mit viktorianischem Flair, genau das Richtige, um wieder einen Gang herunterzuschalten. Es gibt dort zahlreiche Restaurants, Bars und Bistros, eines schöner, als das andere … und in einem von ihnen beendeten wir unseren Streifzug durch Londons Straßen.

Bye-bye London … bis zum nächsten Mal ❤

#London

#CoventGarden

#Christmaslights

#SouthKensington

#Harrods

Tierschutz

Warum ich keinen Cent mehr für die Aktion Mensch spende!

Warum ich die „Aktion Mensch “ mit keinem Cent mehr unterstütze…

Auf der Facebook Seite der „Aktion Mensch‘ macht man „gemeinsam die Welt ein wenig sozialer „, so steht es da zu lesen und man fragt dort in einem Beitrag, wofür sich die Leser sozial engagieren.
Leider habe ich eine völlig andere Vorstellung von einer sozialen Welt, als die Verantwortlichen der „Aktion Mensch“! Ich finde es nicht sehr sozial, wenn Tiere missbraucht oder in den Tod geschickt werden. Auch nicht, für den „guten Zweck“…

Was hat die Aktion Mensch mit dem Leid der Tauben zu tun?

Für die Aktion Mensch werden regelmäßig Brieftauben in den Tod geschickt. Sie sterben, verhungern, werden verletzt oder stranden in Städten, wenn sie den Anforderungen des „Wettfluges“ nicht gewachsen sind, was bei diesen „Reisen“, wie man das Aussetzen der Tauben im Taubensport nennt, leider sehr häufig vorkommt.

Ich hätte am liebsten kommentiert, wie ich mich sozial engagiere, dass ich mich für die bedauernswerten Tauben einsetze, die für Wettflüge von ihrem Partner und ihrer Brut getrennt werden und dann verzweifelt versuchen, wieder ins heimische Nest zu finden.
Eine unfreiwillige sportliche Leistung, die viele Tiere nicht überleben und elend dabei sterben.
Es gäbe sehr viele unappetitliche und unethische Details zum Thema Taubenwettflüge und Brieftauben, die sicher den meisten Unterstützern und vielleicht sogar den Verantwortliche der Aktion Mensch unbekannt sind. Das Leid der Brieftauben und die Hintergründe von Tauben „Wettflügen“ sind wenig bekannt. Wären sie es, wäre dieser „Sport“ längst verboten.

Die dehydrierten, erschöpften und verletzten Tauben werden dann von Menschen aufgesammelt, deren soziales Engagement darin besteht, etwas von dem unendlichen Leid das diesen Tieren vorsätzlich zugefügt wird, zu lindern.
So hat jeder seine eigene Vorstellung, was sozial ist und wie man die Welt ein bisschen besser macht.

„Der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter ist der größte Einzelspender der Aktion Mensch in Deutschland.
Um die Förderung der tollen Projekte weiter auszubauen, hat der Prof. Dr. Kohaus Förderverein, die Aktion-Mensch-Flüge ins Leben gerufen.“

So steht es auf der Seite des Verbandes der deutschen Brieftaubenzüchter zu lesen.

Ich muss zugeben, ich war unangenehm überrascht,
… um es einmal sehr höflich zu formulieren.

Denn:

Tauben haben einen extrem ausgeprägten Familiensinn und sind überaus treue Tiere – auch ihrem Standort gegenüber. Sie verbringen in der Regel ihr ganzes Leben mit nur einem Partner und ziehen gemeinsam ihren Nachwuchs groß. Dies wird für die Wettflüge anhand der „Nest-“ oder „Witwermethode“ skrupellos ausgenutzt: Die Tiere werden bis über tausend Kilometer weit von ihrem Taubenschlag weggebracht, von wo aus sie verzweifelt versuchen, so schnell wie möglich wieder zurück zu ihrer Familie zu finden. Und da die Tauben für den Wettflug regelmäßig „trainiert“ werden, ist dieser Stress Alltag für die sensiblen Tiere.

Bei Tauben-Wettflügen wird generell mit einer sehr hohen „Verlustrate“ gerechnet. Diese liegt durchschnittlich bei 53 Prozent. Besonders verlustreich sind die sogenannten Tribünenflüge. So werden hunderttausende Tauben jedes Jahr für eine mögliche Auszeichnung oder ein Preisgeld in den Tod geschickt. Diejenigen, die nicht zurück in den Taubenschlag kommen, sterben qualvoll an Flüssigkeitsmangel, Erschöpfung oder Verletzungen oder stranden in Städten, wo sie ein leidvolles Leben führen

Das oberste Ziel der Taubenzucht ist die Leistung der Tiere und damit verbunden erfolgreiche Wettflüge. Bis zu 130 km/h schnell sollen die Tiere fliegen. Wenn eine Taube nicht schnell genug fliegt oder sich verflogen hat, ist es nicht unüblich, dass die Taube getötet wird. Ohne die Taube zu betäuben, wird ihr der Hals lang gezogen und der Kopf umgedreht.

Das Töten von Tieren ohne Betäubung und ohne vernünftigen Grund verstößt gegen das Tierschutzgesetzt. Den Haltern ist dies jedoch meist egal. Auch steht im § 3 Nr. 1 des Tierschutzgesetzes (TierSchG), dass es verboten ist, „einem Tier außer in Notfällen Leistungen abzuverlangen, denen es wegen seines Zustandes offensichtlich nicht gewachsen ist und die offensichtlich seine Kräfte übersteigen“. Dass die meisten Tiere den Wettkämpfen nicht gewachsen sind, kann man deutlich an den hohen Verlustraten erkennen. Dennoch werden Tauben jeden Tag von Züchtern und Haltern zu anstrengenden Flügen gezwungen.

(Qelle: PETA https://www.peta.de/brieftauben-tierquaelerei )

Bitte teilt diesen Artikel und informiert andere Taubenfreunde darüber…

Tierschutz

Der Flug in den Tod…über den Taubensport…

Er hatte seit ewig nichts mehr gegessen oder getrunken.
Er war erschöpft, zu Tode erschöpft.
Seine entzündeten Gelenke und Sehnen schmerzten mehr, als die klaffende Wunde an der Brust. Blut lief an seinen Beinen entlang.
Sein Körper war Schmerz. Er war Schmerz.
Er hatte versagt und den Weg zurück nicht mehr gefunden. Diesmal war die Strecke einfach zu lang, die man von ihm forderte, wenn er das Liebste auf der Welt jemals wiedersehen wollte. Verzweifelt schloss er die Augen. Er hatte alles gegeben.
Er war geflogen, bis er wie ein Stein vom Himmel fiel.
Er war sogar noch weitergeflogen, als er sich an den Drahtseilen verletzte, die für ihn unsichtbar waren.

Er war geflogen… immer weiter und weiter…weil er sich sehnte, mit jeder Faser seines Herzens sehnte er sich nach seiner Gefährtin, der er für ein Leben verbunden war.
Die ihn jetzt mehr denn je brauchte, denn gestern erst hatte sie ein Ei gelegt. Er wurde gewaltsam zum „Witwer“ gemacht.

Man hatte sie getrennt. Im Taubensport, wo er zu Wettkämpfen verdammt wird, die er niemals freiwillig bestreiten würde, nutzt man diese Liebe um Höchstleistungen von den gewaltsam getrennten Partnern zu erhalten.
Ihre Verzweiflung ist der Gewinn des Taubenzüchters.
Die Taube verliert immer …. selbst wenn sie den Wettbewerb gewinnt. Er hatte sie noch rufen hören, als er im Korb eingesperrt und wegtransportiert wurde. Ihre Stimme hätte er aus Tausenden wiedererkannt.
Aber der Korb war fest verschlossen. Er war jetzt „Witwer“ auf einer „Reise“.

(„Witwermethode“ …

„Witwer“ … so nennt man im Taubensport die Vögel, die buchstäblich ihr Leben geben, um wieder in ihr Zuhause und zu ihrem Partner oder ihrer Brut, zurück zu finden.
Dafür werden sie „trainiert“.
Weggesperrt, im Dunkeln gehalten, zum Fliegen gescheucht, gezwungen, aussortiert, ermordet und der Willkür der Taubenzüchter überlassen, für die das Tierschutzgesetz scheinbar nicht gilt.
Tradition…
Etwa die Hälfte der unfreiwilligen „Witwer“  stirbt bei dem Versuch, wieder nach Hause zu finden.
Ein Teil der armseligen „Sportler“ wird von Greifvögeln gerissen, verletzt sich oder landet in fremden Städten, wo der Tod etwas länger dauert, denn dort gibt es kein artgerechtes Futter, einzig Verachtung und Tritte.
In meinen Augen würde diese Verachtung jemand anderem gebühren) (~Anmerkung der Verfasserin)

Er versuchte die Flügel zu bewegen. Er musste jetzt einfach fliegen, sonst würde er sie nie mehr wiedersehen.
Er öffnete mühsam die Augen und mobilisierte ein letztes Mal die lahmen und müden Flügeln.
Nach Hause. Nach Hause zu ihr, zu seinem Nest, zu seinem Ei, wo er hingehörte.
Er wollte nicht allein in dieser feindlichen Umgebung sterben.
Tauben sind treu…ein Leben lang und einem Partner.  Daher schaffte er das Unmögliche.
Irgendwann am Abend lag er kraftlos im Hof.

In der Ferne hörte er sein Täubchen nach ihm rufen.
Jetzt war er in Sicherheit. Alles war gut. Erleichtert ließ er den Kopf auf die Brust sinken.
Gleich würde er endlich in sein Nest fliegen dürfen.
Ihr Ruf war das letzte, was er hörte, als ihn sein Besitzer aufhob, die Schäden an den Flügeln prüfte und ihm dann mit einem Ruck den Kopf umdrehte.
Wertlos.
Diese Taube wird keinen Wettbewerb mehr fliegen, kein Geld und keine Urkunden einbringen.
Weg damit.
Morgen kommt eine neue Lieferung.

——

Wer glaubt, diese Geschichte wäre übertrieben, dem lege ich diesen Link ans Herz.
Was wisst ihr eigentlich über den „Taubensport“ über „Wettflüge“ und Trainingsmethoden?
Wüssten es die Menschen, wäre es längst verboten.
Tierquälerei ist kein Sport!
Lest bitte diesen Link und sagt es weiter ❤
Gebt den Tauben eure Stimme…

https://www.peta.de/brieftaubensport

Katze, Tierschutz

August – Der Horrormonat

Sie kauern verborgen unter Fahrzeugen, verstecken sich im Gebüsch oder drücken sich gegen Hauswände.
Die schwachen, kranken und alten Straßentiere
versuchen sich meist unsichtbar zu machen.

Irgendwann hat sie das Leben auf der Straße so gezeichnet, dass ihnen die Kraft fehlt, weiter jeden Tag um einen Brocken Futter zu kämpfen.
Sie warten ergeben auf ihr Ende oder auf ein Wunder.
Lazaros hat jetzt durch die Hilfe von SCARS vielleicht sein Wunder erhalten und SCARS erhält durch eure Unterstützung beständig die Option, den Ärmsten der Armen zu helfen.
Dafür sind wir unendlich dankbar.

Es ist kein sehr schönes Bild aber so sieht Lazaros nun einmal aus. Er erinnert vielleicht den ein oder anderen an eine Katze, die uns einmal viel bedeutet hat.
Mich erinnert er sehr an unseren Iron…
Wir drücken ihm fest die Daumen, dass die Hilfe noch rechtzeitig kam und dass es hier bald ein anderes Foto von ihm geben wird.

Bald rollen wieder einige Paletten mit Futter und Ausrüstung, Richtung Athen.
Sie werden bereits sehnsüchtig erwartet, denn alle Helfer dort leisten gerade schier übermenschliches, um das Elend zu lindern.
Aber lest bitte selbst, was seine Retterin Rena dazu schrieb, ehe sie sich aufmachte, zur nächsten nächtlichen Futterrunde.

Ich fand, diese persönlichen Zeilen sollten alle lesen, die unsere Arbeit so großherzig unterstützen. Sie unterstützen damit Menschen wie Rena oder Fay oder Nafsika oder Martha oder Konstantina oder Eri… und viele andere mehr, die solchen armen Wesen beistehen…

Rena schrieb mir letzte Nacht:

„Es gibt den Spruch
“Die Fähigkeit das Wort NEIN zu sagen ist der erste Schritt zur Freiheit“….
Das hört sich gut an für jemanden wie mich, die es nicht gewohnt ist nein zu sagen und somit permanent überlastet und absolut ausgepowert ist. Wobei der Spruch für mich und Martha eigentlich so lauten sollte….
“Die Fähigkeit das Wort NEIN zu sagen ist der erste Schritt um Zeit zum Schlafen zu finden“…..

In letzter Zeit kam einfach viel zu viel zusammen, der Flughafen der abgerissen wird, ganze Nächte lang versuchten wir, dort ja Katzen zu retten…..dann der Lockdown, es war für die Tiere und uns sehr schwierig und nun wir haben wieder August, der Monat in dem so ziemlich alle Athener in ihre Dörfer gehen weil sie Urlaub haben. Ihr die uns schon seit ein paar Jahren kennt, wisst dass der Monat August für uns Tierschützer in Athen zu den Monaten gehört, der viele Tränen mit sich bringt. Das Tierleid auf den Strassen der Stadt ist noch auffälliger als sonst, denn die Strassen sind nicht zugeparkt und die Tiere sind sich selbst überlassen.

Ich hatte schon vor einigen Wochen Bekannten zugesagt dass ich wieder ihre Katzenkolonien mitfüttere wenn sie in Urlaub gehen, auch wenn das im Moment eigentlich über meine Kraft geht. Ich hatte mir jedoch geschworen endlich NEIN zu sagen wenn es um weitere Gefallen ginge…und so war es dann auch als mich ein Mann darum bat, mich um einen kranken Kater zu kümmern, den er seit einiger Zeit auf der Strasse versorgte, ich sollte ihn bitte nehmen solange bis er vom Urlaub zurück sei ….. Ich sagte ihm dass ich das nicht schaffen werde, da ich übervoll bin und er sich doch umsehen sollte, dass er jemand anders findet. Natürlich ging mir das Tier wieder mal nicht aus dem Kopf !! Dieser entfernt Bekannte rief mich jedoch wieder an um mir zu sagen dass es dem Kater in letzter Zeit nicht gut ginge und ich doch bitte helfen soll und aus dem nein wurde wie es zu erwarten war, ein Ja…

Als wir den Kater vor ca. 5 Tagen das erste mal sahen waren wir absolut schockiert, denn das war ein Tier das eigentlich im Sterben lag. Die ersten Worte der Ärztin waren, sollte er die Nacht überleben sehen wir weiter……und das ist der Grund warum ich Euch nicht schon früher über den Kater Lazaros berichtet hatte. Wir hatten erwartet dass er es nicht schafft, weil er sehr sehr schwach war und er wohl schon lange Zeit vor sich hin leiden musste. Wir schafften die ersten Tage mit Medikamenten und viel Zeit am Tropf. Die Blutuntersuchungen zeigen erhöhte weisse Blutkörperchen und wir werden ihn auf Geschwüre untersuchen lassen.

Gestern war ein sehr sehr kritischer Tag, aber wir haben auch das geschafft und seit heute geht es etwas besser. Er hat heute sogar um Futter gebettelt und sass das erste mal etwas aufrechter im Crate. Dass es ihm nun um Einiges besser geht hat er nicht zuletzt Martha zu verdanken, die 2 mal am Tag zu mir kommt und ihm seine vielen Medikamente spritzt. Wir sind sehr sehr müde, aber auch glücklich dass es ihm besser geht.

Nun brauchen wir viel gute Energie und postive Gedanken von Euch, damit er auch weiterhin kämpft und er soll seine Chance bekommen. Ihr wisst bestimmt an wen er mich erinnert wenn man sein Köpfchen betrachtet….

(Rena von SCARS )

Tierschutz

Ob sie sich manchmal wünscht zu sterben?

Ob sie sich manchmal wünscht, zu sterben?

Es tut mir fast körperlich weh aber trotzdem versuche ich zu verstehen, zu erfühlen, was sie fühlt.
Natürlich werde ich dabei immer nur an der Oberfläche kratzen, zum Glück.
In meinem Gehirn ist nirgends ein auch nur annähernd passender Vergleich abgespeichert ,es ist ein unvorstellbares Leid, bei dem meine Synapsen sich verweigern.

Was mag eine Zuchtsau in einem deutschen Stall fühlen?

Sie wurde für die künstliche Besamung, also für eine Vergewaltigung mittels medizinischer Gerätschaften, in einen Kastenstand gesperrt.
Ein Metallkäfig mit dicken Metallstangen, so eng, dass sie sich nicht einmal umdrehen kann. Bis zu vier Wochen nach der Besamung wird sie dort hinein gezwungen. Vier Wochen!!!

Ein erbärmlicher Anblick. Aber man kennt kein Erbarmen.
Tag für Tag, Nacht für Nacht am selben Fleck stehen, liegen, essen, koten und urinieren.
Alles schmerzt, besonders die Füße, der Bauch, vom harten Spaltenboden.

Kurz vor der Geburt wechselt das Gefängnis noch einmal. Jetzt wird die Sau in eine sogenannte „Abferkelbucht“ gesperrt.
Erneut ein Metallkäfig, der es ihr nicht erlaubt, sich zu bewegen.
Kein Tageslicht. Keine sozialen Kontakte. Keine Bewegungsfreiheit. Kein Recht auf Leben.

Die Metallstäbe drücken ihr schmerzhaft in den hochschwangeren Bauch. Die angeschwollenen Zitzen drücken sich durch die Eisenstäbe. Das Metall gibt nicht nach, es kennt keine Gnade.
Genauso wenig, wie unsere Gesetzgeber und die Auftraggeber für ihr Leid. Also Du und ich…
Keine Gnade!

Was mag sie fühlen, die gesamte Stillzeit, wenn sie ihre Kinder sterben sieht, durch das Metallgefängnis keine Bindung aufbauen kann, sie nicht riechen oder berühren, wärmen darf?
Ob sie manchmal sterben möchte?

Vielleicht dann, wenn sie gewaltsam in das Eisengestänge gezwängt wird und sich erinnert, wie grauenvoll es das letzte darin mal war? Schweine verfügen über ein ausgezeichnetes Gedächtnis.

Vielleicht dann, wenn die ganz Schwachen ihrer Kinder noch leise wimmern, ehe sie kurz nach der Geburt von allein sterben?
Vielleicht dann, wenn ihre Kinder von Mitarbeitern aussortiert und totgeschlagen werden?
Nicht rentabel und ein Fall für den Müllcontainer.

Schweine sind zwar empfindsamer und intelligenter als Hunde oder Katzen aber sie gelten nicht wirklich als Lebewesen.
Für sie gilt auch kein Tierschutzgesetz.
Der Kastenstand wurde gerade im Bundesrat wieder verlängert. Es wird noch Jahre dauern, bis sich etwas ändert.
Das Leiden in deutschen Ställen geht weiter.

Ob sich so ein armes Schwein wünscht, zu sterben?
Der Tod ist das Schönste, was ihr im Leben widerfahren wird. Alles andere ist endloser Schmerz und endloses Leid.
Genau wie Elefanten, Delfine oder hochentwickelte Primaten können sich Schweine selbst im Spiegel erkennen und haben offensichtlich eine Form von Selbstbewusstsein.
Sie wissen, was ihnen angetan wird…

Es tut mir fast körperlich weh, dieses Leid zu sehen und zu wissen, ihr Leid berührt die Menschen nicht.
Nicht die Politiker, nicht die Konsumenten, nicht die Amtstierärzte, nicht die Journalisten …

Wir sind eine politisch korrekte Nation der Tierquäler!

Und wieder einmal bin ich beschämt, ein Mensch zu sein, den spätere Generationen fragen werden:
Warum hat man das zugelassen?
Warum hat niemand etwas dagegen getan?
Was hast du getan?

 

(c) Bildrechte PETA
Aufreger, Katze, Tierschutz

Haustiere und Corona. Wenn die Presse Tiere ins Verderben schreibt!

An alle Nachrichtenportale, Redakteure und Journalisten:

Ich würde am liebsten all die toten Tiere vor eurer Haustüre ablegen!
All die ausgemergelten und gezeichneten Körper der Tiere, die euretwegen elend sterben!!!
Sie verhungern gerade irgendwo qualvoll oder irren hilflos durch die Straßen, weil sie wegen eurer sensationsgierigen und verantwortungslosen Schlagzeilen ausgesetzt wurden und täglich werden es mehr.

Corona ist immer für Auflage und Klicks gut. Aber bitte nicht auf Kosten der Wehrlosen!

Ihr habt den Besitzern von Haustieren Angst eingejagt, mit Gerüchten, Vermutungen und schlecht recherchierten Halbwahrheiten oder einer reißerischen Headline, die am Ende des Artikels dann erst relativiert wird. Die meisten lesen jedoch nur, was fett gedruckt als Titelzeile über News und Artikeln steht.

Haustiere stellen keine Gefahr dar und können ihre Menschen nach derzeitigem Kenntnisstand, nicht anstecken!!!
Darüber sind sich sämtliche Experten und Institute weltweit nach wie vor einig!

Was ist daran so schwer zu verstehen?
Könnte man diesen, für viele Haustiere, lebensrettenden Sachverhalt, nicht DEUTLICH kommunizieren,
anstatt darauf herum zu reiten, dass der Virus bei 3 (!) Haustieren, weltweit festgestellt wurde, man vermutet, sie waren kontaminiert, nicht angesteckt und Fakt ist: der Übertragungsweg war vom Menschen auf das Tier… Ein feiner aber entscheidender Unterschied, den die meisten Leser weder realisieren, noch verstehen.

Von Journalisten würde ich erwarten, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden, Sachverhalte verständlich zu vermitteln und sich zu informieren!

Könnt ihr noch in den Spiegel sehen, bei all dem unnötigen Leid, das ihr mit eurer Form der „Berichterstattung“ anrichtet, liebe Redakteure und Journalisten?
Diesen Vorwurf müssen sich alle gefallen lassen, die zum Thema „Corona-Haustiere“, gerade für unnötige Verunsicherung sorgen!

Die Tierschützer werden europaweit, niemals in der Lage sein, diese zusätzliche Flut von verhungernden Tieren zu versorgen.
Das Leiden und Sterben unzähliger Haustiere beginnt gerade erst.

Ich spucke vor euch aus!

Nachtrag:
Um weiteren Missverständnissen entgegen zu treten, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass meine Ausführungen keine Pauschal Verurteilung waren sondern sich explizit an diejenigen richten, die durch missverständliche Schlagzeilen oder Ausführungen, die Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung schüren.
Zitat:
„Diesen Vorwurf müssen sich alle gefallen lassen, die zum Thema „Corona-Haustiere“, gerade für unnötige Verunsicherung sorgen!“

Mir ist durchaus bewusst, dass es auch seriöse Artikel zu diesem Thema gibt und Journalisten, die sich der Problematik bewusst sind, leider noch viel zu wenige!

Tierschutz

Was ist eigentlich „wahrer“ Tierschutz?

Was ist eigentlich „wahrer Tierschutz“???

Diese Frage sollte ich als Thema für die Webseite einer lieben Tierschutzfreundin ausführen.…aber gerne doch, kein Problem, dachte ich…und machte mich gleich ans Schreiben…
Sehr schnell stellte ich dann aber fest, dass das eine verflixt schwierige Frage war…ja, was ist denn jetzt eigentlich wahrer Tierschutz???

Ist es die Sorte Tierliebe, die bewegungsfreudige und soziale Wesen, wie Kaninchen, Mäuse, Ratten oder auch Vögel, in kleine Käfige sperrt und das oftmals noch in Einzelhaft? Ganz sicher nicht, obwohl deren Besitzer sich allesamt als Tierfreunde rühmen würden, sollte man sie fragen… weil sie ihre Lieblinge füttern und versorgen.

Sind es die paar Euro mehr, die man gewillt ist, für Bio Ware zu bezahlen? Blutgeld, dass den Schweinen ein paar Quadratmeter mehr Platz und bessere Haltungsbedingungen verschafft, ehe sie zum Schlachter gekarrt werden? Vielleicht aber der Aufpreis für Eier aus Freilandhaltung, von wirklich glücklichen Hühnern, mit Nestern und einem längeren Leben, als das ihrer Leidensgenossen?

Ist es der Verzicht auf Milchprodukte, damit für den eigenen Genuss kein Kälbchen von der Mutter getrennt wird, keine Kuh als Milchmaschine missbraucht und deren Herz bei jedem entrissenen Kalb aufs neue bricht…Milch…damit die eigenen, behüteten menschlichen Kinder mit dem Leid der Kinder anderer Lebewesen, genährt werden?

Oder ist es vielleicht die Rettung von Straßentieren? Also nur, falls sie wirklich gerettet werden wollen, manchmal ist das Leben auf der Straße für sie 1000 mal besser, als das, was sie in so manchen, sogenannten Sheltern des Grauens erwartet.

Ist es das Füttern der hungrigen Straßentiere, die sich dadurch immer weiter vermehren und deren Leid nur wächst, wenn dabei nicht auch umfassend kastriert wird, was gerne vergessen wird?

Ist es die Adoption eines solchen Tieres, selbst wenn man dieser Aufgabe nicht gewachsen ist, wenn man bereits zu viele von ihnen hat, und keinem mehr gerecht werden kann, geschweige denn, die Kosten tragen, sollte eines krank werden?

Was ist mit den Demos für die Stimmlosen? Ja, hier hätte ich keinerlei Bedenken, es sei denn, sie werden für politische Statements missbraucht, was leider zunehmend vorkommt.

Selbst Zoos preisen sich für wahren Tierschutz, wenn sie Arten erhalten. Ich vermute stark, dass keine Art der Welt, für ein Leben in Gefangenschaft und hinter Gittern erhalten werden möchte. Diese Form von Tierschutz findet wohl eher für den Menschen statt …

Und dann wären noch die Menschen, die sich mit Herzblut und großem Einsatz für Tiere engagieren. Ist es wahrer Tierschutz, wenn sie dabei regelmäßig die Mindestanforderungen für menschlichen Umgang miteinander, großzügig ignorieren.
Wenn sie dabei das Bild nach außen tragen, als wäre die Tierschutzszene ein Haufen zänkischer und missgünstiger Gesellen, die Menschen hassen und sich deshalb den Tieren zugewendet haben. Wo endet Tierschutz und wo beginnt der Egotrip der Soziopathen?

Fragen über Fragen, die teilweise sehr einfach zu beantworten sind aber manche davon, machen mir Kopfzerbrechen. Deshalb wurde dieser Artikel bis heute nicht geschrieben.

Wahrer Tierschutz … wie auch immer er aussieht, sollte in allen Fällen menschliche Belange und Bedürfnisse hinten anstellen und sich einzig um das Wohlergehen unserer Mitgeschöpfe drehen. Ob es ihn eigentlich überhaupt gibt, den wahren Tierschutz? Sind wir Menschen überhaupt dazu fähig? Wenn es so wäre, dann wäre unsere Welt längst eine völlig andere.

(c) Bettina Marie Schneider

 

 

 

 

 

 

Tierschutz

Für alle Loser, die den einzig wahren Tierschutzgedanken nach wie vor nicht verstehen und verinnerlicht haben!

DER WAHRE TIERSCHUTZGEDANKE

Es wird ja oft und gern geschrieben, was einen echten Tierschützer ausmacht, denn nur wer den einzig wahren Tierschutzgedanken lebt, hat eine Daseinsberechtigung im Tierschutz. Alle anderen sind raus!
Aber was ist dieser wahre Tierschutzgedanke, den offensichtlich so viele nicht verstehen wollen?
Ich erkläre es euch gerne.

Nur Tierschützer mit makellosem Lebenswandel, frei von vulgären menschlichen Regungen, Humor und Fehlern, mit der richtigen Gesinnung und auf höchstem spirituellen Level, dürfen sich so nennen.

Sie müssen Opfer bringen, Tierschutz muss immer traurig sein und betroffen und man darf erwarten, dass sie ihr Geld bis auf den letzten Cent, einzig den Tieren widmen und natürlich auch ihre Zeit, alles andere ist verzichtbarer Luxus.

Nur wer bereits 100 Prozent vegan und tierleidfrei lebt, darf im Tierschutz mitwirken/spenden, denn nicht der Weg ist das Ziel sondern einzig das Ziel ist das Ziel.

Der Tierschutzgedanke beinhaltet auch die Bereitschaft, sich von jedem, pardon, Deppen, …belehren, beschimpfen oder diskreditieren zu lassen…schließlich ist es für die gute Sache und wir tun es doch für die Tiere!

Wahre Tierschützer müssen auch stets verbindlich sein, bescheiden und dürfen einzig im Hintergrund arbeiten….schließlich zählen dabei nicht die benötigten Futtermengen, erfolgreiche Adoptionen oder großartige Projekte sondern die kritische Meinung der anderen Tierschützer.

Und last not least, ist jede Adoption heuchlerisch und dient nicht dem Tierschutzgedanken, sondern einzig dem eigenen Ego, wenn das Tier kein armer Ladenhüter, krank, blind behindert oder traumatisiert ist.
Wer gesunde Tiere aus dem Shelter, von der Straße oder aus dem Tierheim adoptiert oder gar niedliche Tiere…der hat den Tierschutzgedanken nicht verstanden!
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Daher habe ich irgendwann beschlossen, nicht den einzig wahren Tierschutzgedanken leben zu wollen, der immer wieder einmal von aufrechten Vorzeigetierschützern anklagend eingefordert wird…sondern meinen eigenen!

Für mich zählt nicht das Ausmass der „Betroffenheit“ sondern Erfolg!
Und Erfolg, das ist die Anzahl der Menschen, die ich mit Denkanstößen erreichen kann und das Feedback von ihnen, wenn sie die ein oder andere Handlungsweise überdenken, die Tierleid verursacht oder sogar mithelfen, es zu vermeiden.

Erfolg ist die Anzahl der Tiere, die durch unsere Arbeit nicht mehr hungern, die adoptiert werden und kastriert, das glückliche Lächeln der Menschen, für die es sehr wohl einen Unterschied macht, ob es 1 Palette oder 10 sind, die eintreffen, wenn der Winter hereinbricht oder die Läger leer gefegt sind.

Ich freue mich über jede Spende, immer!
Ganz gleich von wem, ganz gleich wie dieser Mensch sonst lebt, mich interessiert nicht, was er tut sondern was ich mit seinem Geld tun kann…

Ich lasse mich auch nicht von Menschen belehren, die nachweislich weniger Ahnung haben als ich, auch nicht beschimpfen und meine Seele gibt es auch nicht als Gratis Zugabe zu einer Spende.
Wir alle möchten helfen und wer es tut, erwirbt damit nicht die Lizenz zum unverschämt sein sondern einzig ein ehrliches Danke!

Und last not least…ich feiere jede Adoption!
Jung, alt, krank, gesund, Rassekatze, Straßenkatze, Langzeit Insasse, Neuzugang und würde den Teufel tun, einen liebevollen Adoptanten mit salbungsvollen Belehrungen zu belästigen, ob es nicht ein Tier gäbe, das noch dringender adoptiert werden müsste.
Ich für meine Teil freue mich, wenn ein heimatloses Tier ein Zuhause findet und mache Mut, diesen Schritt, besonders auch für Auslandsadoptionen zu wagen.

Der echte, wahre Tierschutzgedanke … ist ein künstliches, aufgeblasenes  Konstrukt von Menschen, die sich an ihren eigenen Defiziten orientieren und diese in den Tierschutz getragen haben.

Wenn jeder sich einfach nach Kräften bemüht, es richtig oder besser zu machen, anstatt das bevorzugt von anderen einzufordern, …. wäre schon viel erreicht!

 

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Tierschutz

Tierschutz in Rumänien…was hilft wirklich?? Little Hands for Paws…

Tierschutz in Rumänien, ich nenne es auch gerne die Stalingrad Front im Tierschutz, hat mit vielen schier unüberwindlichen Fronten zu kämpfen.
Neben schrecklicher Armut und, …das muss man einfach so schreiben, …der unguten Neigung, aus dem Tierelend noch Gewinn zu erzielen, ist in meinen Augen das Unwissen und der traditionell verankerte Umgang der Bevölkerung mit Tieren ein riesen Problem.

Die Hunde auf der Straße haben ein hartes Leben, sie hungern oft und werden oft Opfer von Verkehrsunfällen. Trotzdem sind sie immerhin frei und man kann ihnen zumindest theoretisch helfen. Unzählige beherzte Tierschützer und Vereine, auch PETA sind mit Tierarzt Teams beständig bemüht, das Leid und Elend durch Kastration einzudämmen, viele Vereine und private Tierschützer versuchen durch Adoption zu helfen.

Das eigentliche Grauen, wenn sich das noch steigern lässt, das betrifft jedoch oft die Hunde, die einen Besitzer haben. Zu Tausenden hängen sie an kurzen, schweren Ketten, oft ins Fleisch eingewachsen, sie vegetieren in ihren eigenen Exkrementen, leben von hingeworfenen Abfällen und sind Sonne und eisiger Kälte schutzlos ausgesetzt, bis sie dann irgendwann gnädig sterben…und der nächste Hund zu lebenslanger Kettenstrafe verurteilt wird.
Wird einer dieser Hunde schwanger, werden die Welpen dann auf die Straße geworfen, ertränkt oder erschlagen. Problem gelöst.
Niemand ist sich einer Schuld bewusst, es ist Tradition …genau wie die harte Bestrafung der Hunde, die sich aus Hunger ein Huhn stehlen und das Pech haben, erwischt zu werden.
Sie werden irgendwo eingesperrt, …und man lässt sie verhungern.

Niemand kann das verhindern!
Niemand?
Aufklärung kann Veränderung schaffen!
Kinder sind der Schlüssel zu einer Veränderung.
Wenn man ihnen in der Schule und an anderen Orten vermitteln kann, wie man mit Tieren umgeht, wie wichtig Kastration ist, wie artgerechte Haltung aussieht…werden sie es in ihre Familien tragen und weitergeben.
Anstatt mit dem Finger auf die Länder zu zeigen, in denen Tiere noch so behandelt werden, wie auch bei uns vor Jahrzehnten…sollte man sich den Kindern dort widmen.

Es gibt bereits tolle Projekte dieser Art. Ich verfolge aufmerksam die Arbeit von PETA vor Ort und freue mich mit, wenn berichtet wird, wie die Kinder mitmachen, die Informationen begeistert aufnehmen und umsetzen

Laura Fincu , die in ihrer Tierklinik in Rumänien jeden Tag mit all dem Leid und Elend konfrontiert ist, möchte sich ebenfalls mehr der Aufklärung und der Arbeit mit Kindern widmen.
Sie hatte die schöne Idee, regelmäßig Kinder einzuladen, die selbst vieles vermissen müssen, ihnen beizubringen, wie man mit Hunden umgeht und sie zu beschenken…mit Stiften, mit Schulbedarf…mit kleinen Dingen, die große Freude bereiten.
Ein neues Langzeit Projekt, das wir gerne unterstützen möchten. Aufklärungsarbeit mit Kindern ist der Weg, um den Tierschutz voran zu bringen.
Sie sind der Schlüssel für eine bessere Zukunft aller Mitgeschöpfe … in allen Ländern 

Laura würde sich sehr über Unterstützung und Ermutigung für ihr schönes Projekt freuen.
Ich wollte euch gerne herzlich in ihre Gruppe dazu einladen.
Sie heisst: Little Hands for Paws..Kleine Hände für Pfoten.

https://www.facebook.com/groups/892483381168185/