Tierschutz

Warum ich keinen Cent mehr für die Aktion Mensch spende!

Warum ich die „Aktion Mensch “ mit keinem Cent mehr unterstütze…

Auf der Facebook Seite der „Aktion Mensch‘ macht man „gemeinsam die Welt ein wenig sozialer „, so steht es da zu lesen und man fragt dort in einem Beitrag, wofür sich die Leser sozial engagieren.
Leider habe ich eine völlig andere Vorstellung von einer sozialen Welt, als die Verantwortlichen der „Aktion Mensch“! Ich finde es nicht sehr sozial, wenn Tiere missbraucht oder in den Tod geschickt werden. Auch nicht, für den „guten Zweck“…

Was hat die Aktion Mensch mit dem Leid der Tauben zu tun?

Für die Aktion Mensch werden regelmäßig Brieftauben in den Tod geschickt. Sie sterben, verhungern, werden verletzt oder stranden in Städten, wenn sie den Anforderungen des „Wettfluges“ nicht gewachsen sind, was bei diesen „Reisen“, wie man das Aussetzen der Tauben im Taubensport nennt, leider sehr häufig vorkommt.

Ich hätte am liebsten kommentiert, wie ich mich sozial engagiere, dass ich mich für die bedauernswerten Tauben einsetze, die für Wettflüge von ihrem Partner und ihrer Brut getrennt werden und dann verzweifelt versuchen, wieder ins heimische Nest zu finden.
Eine unfreiwillige sportliche Leistung, die viele Tiere nicht überleben und elend dabei sterben.
Es gäbe sehr viele unappetitliche und unethische Details zum Thema Taubenwettflüge und Brieftauben, die sicher den meisten Unterstützern und vielleicht sogar den Verantwortliche der Aktion Mensch unbekannt sind. Das Leid der Brieftauben und die Hintergründe von Tauben „Wettflügen“ sind wenig bekannt. Wären sie es, wäre dieser „Sport“ längst verboten.

Die dehydrierten, erschöpften und verletzten Tauben werden dann von Menschen aufgesammelt, deren soziales Engagement darin besteht, etwas von dem unendlichen Leid das diesen Tieren vorsätzlich zugefügt wird, zu lindern.
So hat jeder seine eigene Vorstellung, was sozial ist und wie man die Welt ein bisschen besser macht.

„Der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter ist der größte Einzelspender der Aktion Mensch in Deutschland.
Um die Förderung der tollen Projekte weiter auszubauen, hat der Prof. Dr. Kohaus Förderverein, die Aktion-Mensch-Flüge ins Leben gerufen.“

So steht es auf der Seite des Verbandes der deutschen Brieftaubenzüchter zu lesen.

Ich muss zugeben, ich war unangenehm überrascht,
… um es einmal sehr höflich zu formulieren.

Denn:

Tauben haben einen extrem ausgeprägten Familiensinn und sind überaus treue Tiere – auch ihrem Standort gegenüber. Sie verbringen in der Regel ihr ganzes Leben mit nur einem Partner und ziehen gemeinsam ihren Nachwuchs groß. Dies wird für die Wettflüge anhand der „Nest-“ oder „Witwermethode“ skrupellos ausgenutzt: Die Tiere werden bis über tausend Kilometer weit von ihrem Taubenschlag weggebracht, von wo aus sie verzweifelt versuchen, so schnell wie möglich wieder zurück zu ihrer Familie zu finden. Und da die Tauben für den Wettflug regelmäßig „trainiert“ werden, ist dieser Stress Alltag für die sensiblen Tiere.

Bei Tauben-Wettflügen wird generell mit einer sehr hohen „Verlustrate“ gerechnet. Diese liegt durchschnittlich bei 53 Prozent. Besonders verlustreich sind die sogenannten Tribünenflüge. So werden hunderttausende Tauben jedes Jahr für eine mögliche Auszeichnung oder ein Preisgeld in den Tod geschickt. Diejenigen, die nicht zurück in den Taubenschlag kommen, sterben qualvoll an Flüssigkeitsmangel, Erschöpfung oder Verletzungen oder stranden in Städten, wo sie ein leidvolles Leben führen

Das oberste Ziel der Taubenzucht ist die Leistung der Tiere und damit verbunden erfolgreiche Wettflüge. Bis zu 130 km/h schnell sollen die Tiere fliegen. Wenn eine Taube nicht schnell genug fliegt oder sich verflogen hat, ist es nicht unüblich, dass die Taube getötet wird. Ohne die Taube zu betäuben, wird ihr der Hals lang gezogen und der Kopf umgedreht.

Das Töten von Tieren ohne Betäubung und ohne vernünftigen Grund verstößt gegen das Tierschutzgesetzt. Den Haltern ist dies jedoch meist egal. Auch steht im § 3 Nr. 1 des Tierschutzgesetzes (TierSchG), dass es verboten ist, „einem Tier außer in Notfällen Leistungen abzuverlangen, denen es wegen seines Zustandes offensichtlich nicht gewachsen ist und die offensichtlich seine Kräfte übersteigen“. Dass die meisten Tiere den Wettkämpfen nicht gewachsen sind, kann man deutlich an den hohen Verlustraten erkennen. Dennoch werden Tauben jeden Tag von Züchtern und Haltern zu anstrengenden Flügen gezwungen.

(Qelle: PETA https://www.peta.de/brieftauben-tierquaelerei )

Bitte teilt diesen Artikel und informiert andere Taubenfreunde darüber…

Tierschutz

Der Flug in den Tod…über den Taubensport…

Er hatte seit ewig nichts mehr gegessen oder getrunken.
Er war erschöpft, zu Tode erschöpft.
Seine entzündeten Gelenke und Sehnen schmerzten mehr, als die klaffende Wunde an der Brust. Blut lief an seinen Beinen entlang.
Sein Körper war Schmerz. Er war Schmerz.
Er hatte versagt und den Weg zurück nicht mehr gefunden. Diesmal war die Strecke einfach zu lang, die man von ihm forderte, wenn er das Liebste auf der Welt jemals wiedersehen wollte. Verzweifelt schloss er die Augen. Er hatte alles gegeben.
Er war geflogen, bis er wie ein Stein vom Himmel fiel.
Er war sogar noch weitergeflogen, als er sich an den Drahtseilen verletzte, die für ihn unsichtbar waren.

Er war geflogen… immer weiter und weiter…weil er sich sehnte, mit jeder Faser seines Herzens sehnte er sich nach seiner Gefährtin, der er für ein Leben verbunden war.
Die ihn jetzt mehr denn je brauchte, denn gestern erst hatte sie ein Ei gelegt. Er wurde gewaltsam zum „Witwer“ gemacht.

Man hatte sie getrennt. Im Taubensport, wo er zu Wettkämpfen verdammt wird, die er niemals freiwillig bestreiten würde, nutzt man diese Liebe um Höchstleistungen von den gewaltsam getrennten Partnern zu erhalten.
Ihre Verzweiflung ist der Gewinn des Taubenzüchters.
Die Taube verliert immer …. selbst wenn sie den Wettbewerb gewinnt. Er hatte sie noch rufen hören, als er im Korb eingesperrt und wegtransportiert wurde. Ihre Stimme hätte er aus Tausenden wiedererkannt.
Aber der Korb war fest verschlossen. Er war jetzt „Witwer“ auf einer „Reise“.

(„Witwermethode“ …

„Witwer“ … so nennt man im Taubensport die Vögel, die buchstäblich ihr Leben geben, um wieder in ihr Zuhause und zu ihrem Partner oder ihrer Brut, zurück zu finden.
Dafür werden sie „trainiert“.
Weggesperrt, im Dunkeln gehalten, zum Fliegen gescheucht, gezwungen, aussortiert, ermordet und der Willkür der Taubenzüchter überlassen, für die das Tierschutzgesetz scheinbar nicht gilt.
Tradition…
Etwa die Hälfte der unfreiwilligen „Witwer“  stirbt bei dem Versuch, wieder nach Hause zu finden.
Ein Teil der armseligen „Sportler“ wird von Greifvögeln gerissen, verletzt sich oder landet in fremden Städten, wo der Tod etwas länger dauert, denn dort gibt es kein artgerechtes Futter, einzig Verachtung und Tritte.
In meinen Augen würde diese Verachtung jemand anderem gebühren) (~Anmerkung der Verfasserin)

Er versuchte die Flügel zu bewegen. Er musste jetzt einfach fliegen, sonst würde er sie nie mehr wiedersehen.
Er öffnete mühsam die Augen und mobilisierte ein letztes Mal die lahmen und müden Flügeln.
Nach Hause. Nach Hause zu ihr, zu seinem Nest, zu seinem Ei, wo er hingehörte.
Er wollte nicht allein in dieser feindlichen Umgebung sterben.
Tauben sind treu…ein Leben lang und einem Partner.  Daher schaffte er das Unmögliche.
Irgendwann am Abend lag er kraftlos im Hof.

In der Ferne hörte er sein Täubchen nach ihm rufen.
Jetzt war er in Sicherheit. Alles war gut. Erleichtert ließ er den Kopf auf die Brust sinken.
Gleich würde er endlich in sein Nest fliegen dürfen.
Ihr Ruf war das letzte, was er hörte, als ihn sein Besitzer aufhob, die Schäden an den Flügeln prüfte und ihm dann mit einem Ruck den Kopf umdrehte.
Wertlos.
Diese Taube wird keinen Wettbewerb mehr fliegen, kein Geld und keine Urkunden einbringen.
Weg damit.
Morgen kommt eine neue Lieferung.

——

Wer glaubt, diese Geschichte wäre übertrieben, dem lege ich diesen Link ans Herz.
Was wisst ihr eigentlich über den „Taubensport“ über „Wettflüge“ und Trainingsmethoden?
Wüssten es die Menschen, wäre es längst verboten.
Tierquälerei ist kein Sport!
Lest bitte diesen Link und sagt es weiter ❤
Gebt den Tauben eure Stimme…

https://www.peta.de/brieftaubensport

Katze, Tierschutz

August – Der Horrormonat

Sie kauern verborgen unter Fahrzeugen, verstecken sich im Gebüsch oder drücken sich gegen Hauswände.
Die schwachen, kranken und alten Straßentiere
versuchen sich meist unsichtbar zu machen.

Irgendwann hat sie das Leben auf der Straße so gezeichnet, dass ihnen die Kraft fehlt, weiter jeden Tag um einen Brocken Futter zu kämpfen.
Sie warten ergeben auf ihr Ende oder auf ein Wunder.
Lazaros hat jetzt durch die Hilfe von SCARS vielleicht sein Wunder erhalten und SCARS erhält durch eure Unterstützung beständig die Option, den Ärmsten der Armen zu helfen.
Dafür sind wir unendlich dankbar.

Es ist kein sehr schönes Bild aber so sieht Lazaros nun einmal aus. Er erinnert vielleicht den ein oder anderen an eine Katze, die uns einmal viel bedeutet hat.
Mich erinnert er sehr an unseren Iron…
Wir drücken ihm fest die Daumen, dass die Hilfe noch rechtzeitig kam und dass es hier bald ein anderes Foto von ihm geben wird.

Bald rollen wieder einige Paletten mit Futter und Ausrüstung, Richtung Athen.
Sie werden bereits sehnsüchtig erwartet, denn alle Helfer dort leisten gerade schier übermenschliches, um das Elend zu lindern.
Aber lest bitte selbst, was seine Retterin Rena dazu schrieb, ehe sie sich aufmachte, zur nächsten nächtlichen Futterrunde.

Ich fand, diese persönlichen Zeilen sollten alle lesen, die unsere Arbeit so großherzig unterstützen. Sie unterstützen damit Menschen wie Rena oder Fay oder Nafsika oder Martha oder Konstantina oder Eri… und viele andere mehr, die solchen armen Wesen beistehen…

Rena schrieb mir letzte Nacht:

„Es gibt den Spruch
“Die Fähigkeit das Wort NEIN zu sagen ist der erste Schritt zur Freiheit“….
Das hört sich gut an für jemanden wie mich, die es nicht gewohnt ist nein zu sagen und somit permanent überlastet und absolut ausgepowert ist. Wobei der Spruch für mich und Martha eigentlich so lauten sollte….
“Die Fähigkeit das Wort NEIN zu sagen ist der erste Schritt um Zeit zum Schlafen zu finden“…..

In letzter Zeit kam einfach viel zu viel zusammen, der Flughafen der abgerissen wird, ganze Nächte lang versuchten wir, dort ja Katzen zu retten…..dann der Lockdown, es war für die Tiere und uns sehr schwierig und nun wir haben wieder August, der Monat in dem so ziemlich alle Athener in ihre Dörfer gehen weil sie Urlaub haben. Ihr die uns schon seit ein paar Jahren kennt, wisst dass der Monat August für uns Tierschützer in Athen zu den Monaten gehört, der viele Tränen mit sich bringt. Das Tierleid auf den Strassen der Stadt ist noch auffälliger als sonst, denn die Strassen sind nicht zugeparkt und die Tiere sind sich selbst überlassen.

Ich hatte schon vor einigen Wochen Bekannten zugesagt dass ich wieder ihre Katzenkolonien mitfüttere wenn sie in Urlaub gehen, auch wenn das im Moment eigentlich über meine Kraft geht. Ich hatte mir jedoch geschworen endlich NEIN zu sagen wenn es um weitere Gefallen ginge…und so war es dann auch als mich ein Mann darum bat, mich um einen kranken Kater zu kümmern, den er seit einiger Zeit auf der Strasse versorgte, ich sollte ihn bitte nehmen solange bis er vom Urlaub zurück sei ….. Ich sagte ihm dass ich das nicht schaffen werde, da ich übervoll bin und er sich doch umsehen sollte, dass er jemand anders findet. Natürlich ging mir das Tier wieder mal nicht aus dem Kopf !! Dieser entfernt Bekannte rief mich jedoch wieder an um mir zu sagen dass es dem Kater in letzter Zeit nicht gut ginge und ich doch bitte helfen soll und aus dem nein wurde wie es zu erwarten war, ein Ja…

Als wir den Kater vor ca. 5 Tagen das erste mal sahen waren wir absolut schockiert, denn das war ein Tier das eigentlich im Sterben lag. Die ersten Worte der Ärztin waren, sollte er die Nacht überleben sehen wir weiter……und das ist der Grund warum ich Euch nicht schon früher über den Kater Lazaros berichtet hatte. Wir hatten erwartet dass er es nicht schafft, weil er sehr sehr schwach war und er wohl schon lange Zeit vor sich hin leiden musste. Wir schafften die ersten Tage mit Medikamenten und viel Zeit am Tropf. Die Blutuntersuchungen zeigen erhöhte weisse Blutkörperchen und wir werden ihn auf Geschwüre untersuchen lassen.

Gestern war ein sehr sehr kritischer Tag, aber wir haben auch das geschafft und seit heute geht es etwas besser. Er hat heute sogar um Futter gebettelt und sass das erste mal etwas aufrechter im Crate. Dass es ihm nun um Einiges besser geht hat er nicht zuletzt Martha zu verdanken, die 2 mal am Tag zu mir kommt und ihm seine vielen Medikamente spritzt. Wir sind sehr sehr müde, aber auch glücklich dass es ihm besser geht.

Nun brauchen wir viel gute Energie und postive Gedanken von Euch, damit er auch weiterhin kämpft und er soll seine Chance bekommen. Ihr wisst bestimmt an wen er mich erinnert wenn man sein Köpfchen betrachtet….

(Rena von SCARS )

Tierschutz

Ob sie sich manchmal wünscht zu sterben?

Ob sie sich manchmal wünscht, zu sterben?

Es tut mir fast körperlich weh aber trotzdem versuche ich zu verstehen, zu erfühlen, was sie fühlt.
Natürlich werde ich dabei immer nur an der Oberfläche kratzen, zum Glück.
In meinem Gehirn ist nirgends ein auch nur annähernd passender Vergleich abgespeichert ,es ist ein unvorstellbares Leid, bei dem meine Synapsen sich verweigern.

Was mag eine Zuchtsau in einem deutschen Stall fühlen?

Sie wurde für die künstliche Besamung, also für eine Vergewaltigung mittels medizinischer Gerätschaften, in einen Kastenstand gesperrt.
Ein Metallkäfig mit dicken Metallstangen, so eng, dass sie sich nicht einmal umdrehen kann. Bis zu vier Wochen nach der Besamung wird sie dort hinein gezwungen. Vier Wochen!!!

Ein erbärmlicher Anblick. Aber man kennt kein Erbarmen.
Tag für Tag, Nacht für Nacht am selben Fleck stehen, liegen, essen, koten und urinieren.
Alles schmerzt, besonders die Füße, der Bauch, vom harten Spaltenboden.

Kurz vor der Geburt wechselt das Gefängnis noch einmal. Jetzt wird die Sau in eine sogenannte „Abferkelbucht“ gesperrt.
Erneut ein Metallkäfig, der es ihr nicht erlaubt, sich zu bewegen.
Kein Tageslicht. Keine sozialen Kontakte. Keine Bewegungsfreiheit. Kein Recht auf Leben.

Die Metallstäbe drücken ihr schmerzhaft in den hochschwangeren Bauch. Die angeschwollenen Zitzen drücken sich durch die Eisenstäbe. Das Metall gibt nicht nach, es kennt keine Gnade.
Genauso wenig, wie unsere Gesetzgeber und die Auftraggeber für ihr Leid. Also Du und ich…
Keine Gnade!

Was mag sie fühlen, die gesamte Stillzeit, wenn sie ihre Kinder sterben sieht, durch das Metallgefängnis keine Bindung aufbauen kann, sie nicht riechen oder berühren, wärmen darf?
Ob sie manchmal sterben möchte?

Vielleicht dann, wenn sie gewaltsam in das Eisengestänge gezwängt wird und sich erinnert, wie grauenvoll es das letzte darin mal war? Schweine verfügen über ein ausgezeichnetes Gedächtnis.

Vielleicht dann, wenn die ganz Schwachen ihrer Kinder noch leise wimmern, ehe sie kurz nach der Geburt von allein sterben?
Vielleicht dann, wenn ihre Kinder von Mitarbeitern aussortiert und totgeschlagen werden?
Nicht rentabel und ein Fall für den Müllcontainer.

Schweine sind zwar empfindsamer und intelligenter als Hunde oder Katzen aber sie gelten nicht wirklich als Lebewesen.
Für sie gilt auch kein Tierschutzgesetz.
Der Kastenstand wurde gerade im Bundesrat wieder verlängert. Es wird noch Jahre dauern, bis sich etwas ändert.
Das Leiden in deutschen Ställen geht weiter.

Ob sich so ein armes Schwein wünscht, zu sterben?
Der Tod ist das Schönste, was ihr im Leben widerfahren wird. Alles andere ist endloser Schmerz und endloses Leid.
Genau wie Elefanten, Delfine oder hochentwickelte Primaten können sich Schweine selbst im Spiegel erkennen und haben offensichtlich eine Form von Selbstbewusstsein.
Sie wissen, was ihnen angetan wird…

Es tut mir fast körperlich weh, dieses Leid zu sehen und zu wissen, ihr Leid berührt die Menschen nicht.
Nicht die Politiker, nicht die Konsumenten, nicht die Amtstierärzte, nicht die Journalisten …

Wir sind eine politisch korrekte Nation der Tierquäler!

Und wieder einmal bin ich beschämt, ein Mensch zu sein, den spätere Generationen fragen werden:
Warum hat man das zugelassen?
Warum hat niemand etwas dagegen getan?
Was hast du getan?

 

(c) Bildrechte PETA
Aufreger, Katze, Tierschutz

Haustiere und Corona. Wenn die Presse Tiere ins Verderben schreibt!

An alle Nachrichtenportale, Redakteure und Journalisten:

Ich würde am liebsten all die toten Tiere vor eurer Haustüre ablegen!
All die ausgemergelten und gezeichneten Körper der Tiere, die euretwegen elend sterben!!!
Sie verhungern gerade irgendwo qualvoll oder irren hilflos durch die Straßen, weil sie wegen eurer sensationsgierigen und verantwortungslosen Schlagzeilen ausgesetzt wurden und täglich werden es mehr.

Corona ist immer für Auflage und Klicks gut. Aber bitte nicht auf Kosten der Wehrlosen!

Ihr habt den Besitzern von Haustieren Angst eingejagt, mit Gerüchten, Vermutungen und schlecht recherchierten Halbwahrheiten oder einer reißerischen Headline, die am Ende des Artikels dann erst relativiert wird. Die meisten lesen jedoch nur, was fett gedruckt als Titelzeile über News und Artikeln steht.

Haustiere stellen keine Gefahr dar und können ihre Menschen nach derzeitigem Kenntnisstand, nicht anstecken!!!
Darüber sind sich sämtliche Experten und Institute weltweit nach wie vor einig!

Was ist daran so schwer zu verstehen?
Könnte man diesen, für viele Haustiere, lebensrettenden Sachverhalt, nicht DEUTLICH kommunizieren,
anstatt darauf herum zu reiten, dass der Virus bei 3 (!) Haustieren, weltweit festgestellt wurde, man vermutet, sie waren kontaminiert, nicht angesteckt und Fakt ist: der Übertragungsweg war vom Menschen auf das Tier… Ein feiner aber entscheidender Unterschied, den die meisten Leser weder realisieren, noch verstehen.

Von Journalisten würde ich erwarten, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden, Sachverhalte verständlich zu vermitteln und sich zu informieren!

Könnt ihr noch in den Spiegel sehen, bei all dem unnötigen Leid, das ihr mit eurer Form der „Berichterstattung“ anrichtet, liebe Redakteure und Journalisten?
Diesen Vorwurf müssen sich alle gefallen lassen, die zum Thema „Corona-Haustiere“, gerade für unnötige Verunsicherung sorgen!

Die Tierschützer werden europaweit, niemals in der Lage sein, diese zusätzliche Flut von verhungernden Tieren zu versorgen.
Das Leiden und Sterben unzähliger Haustiere beginnt gerade erst.

Ich spucke vor euch aus!

Nachtrag:
Um weiteren Missverständnissen entgegen zu treten, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass meine Ausführungen keine Pauschal Verurteilung waren sondern sich explizit an diejenigen richten, die durch missverständliche Schlagzeilen oder Ausführungen, die Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung schüren.
Zitat:
„Diesen Vorwurf müssen sich alle gefallen lassen, die zum Thema „Corona-Haustiere“, gerade für unnötige Verunsicherung sorgen!“

Mir ist durchaus bewusst, dass es auch seriöse Artikel zu diesem Thema gibt und Journalisten, die sich der Problematik bewusst sind, leider noch viel zu wenige!

Tierschutz

Was ist eigentlich „wahrer“ Tierschutz?

Was ist eigentlich „wahrer Tierschutz“???

Diese Frage sollte ich als Thema für die Webseite einer lieben Tierschutzfreundin ausführen.…aber gerne doch, kein Problem, dachte ich…und machte mich gleich ans Schreiben…
Sehr schnell stellte ich dann aber fest, dass das eine verflixt schwierige Frage war…ja, was ist denn jetzt eigentlich wahrer Tierschutz???

Ist es die Sorte Tierliebe, die bewegungsfreudige und soziale Wesen, wie Kaninchen, Mäuse, Ratten oder auch Vögel, in kleine Käfige sperrt und das oftmals noch in Einzelhaft? Ganz sicher nicht, obwohl deren Besitzer sich allesamt als Tierfreunde rühmen würden, sollte man sie fragen… weil sie ihre Lieblinge füttern und versorgen.

Sind es die paar Euro mehr, die man gewillt ist, für Bio Ware zu bezahlen? Blutgeld, dass den Schweinen ein paar Quadratmeter mehr Platz und bessere Haltungsbedingungen verschafft, ehe sie zum Schlachter gekarrt werden? Vielleicht aber der Aufpreis für Eier aus Freilandhaltung, von wirklich glücklichen Hühnern, mit Nestern und einem längeren Leben, als das ihrer Leidensgenossen?

Ist es der Verzicht auf Milchprodukte, damit für den eigenen Genuss kein Kälbchen von der Mutter getrennt wird, keine Kuh als Milchmaschine missbraucht und deren Herz bei jedem entrissenen Kalb aufs neue bricht…Milch…damit die eigenen, behüteten menschlichen Kinder mit dem Leid der Kinder anderer Lebewesen, genährt werden?

Oder ist es vielleicht die Rettung von Straßentieren? Also nur, falls sie wirklich gerettet werden wollen, manchmal ist das Leben auf der Straße für sie 1000 mal besser, als das, was sie in so manchen, sogenannten Sheltern des Grauens erwartet.

Ist es das Füttern der hungrigen Straßentiere, die sich dadurch immer weiter vermehren und deren Leid nur wächst, wenn dabei nicht auch umfassend kastriert wird, was gerne vergessen wird?

Ist es die Adoption eines solchen Tieres, selbst wenn man dieser Aufgabe nicht gewachsen ist, wenn man bereits zu viele von ihnen hat, und keinem mehr gerecht werden kann, geschweige denn, die Kosten tragen, sollte eines krank werden?

Was ist mit den Demos für die Stimmlosen? Ja, hier hätte ich keinerlei Bedenken, es sei denn, sie werden für politische Statements missbraucht, was leider zunehmend vorkommt.

Selbst Zoos preisen sich für wahren Tierschutz, wenn sie Arten erhalten. Ich vermute stark, dass keine Art der Welt, für ein Leben in Gefangenschaft und hinter Gittern erhalten werden möchte. Diese Form von Tierschutz findet wohl eher für den Menschen statt …

Und dann wären noch die Menschen, die sich mit Herzblut und großem Einsatz für Tiere engagieren. Ist es wahrer Tierschutz, wenn sie dabei regelmäßig die Mindestanforderungen für menschlichen Umgang miteinander, großzügig ignorieren.
Wenn sie dabei das Bild nach außen tragen, als wäre die Tierschutzszene ein Haufen zänkischer und missgünstiger Gesellen, die Menschen hassen und sich deshalb den Tieren zugewendet haben. Wo endet Tierschutz und wo beginnt der Egotrip der Soziopathen?

Fragen über Fragen, die teilweise sehr einfach zu beantworten sind aber manche davon, machen mir Kopfzerbrechen. Deshalb wurde dieser Artikel bis heute nicht geschrieben.

Wahrer Tierschutz … wie auch immer er aussieht, sollte in allen Fällen menschliche Belange und Bedürfnisse hinten anstellen und sich einzig um das Wohlergehen unserer Mitgeschöpfe drehen. Ob es ihn eigentlich überhaupt gibt, den wahren Tierschutz? Sind wir Menschen überhaupt dazu fähig? Wenn es so wäre, dann wäre unsere Welt längst eine völlig andere.

(c) Bettina Marie Schneider

 

 

 

 

 

 

Tierschutz

Für alle Loser, die den einzig wahren Tierschutzgedanken nach wie vor nicht verstehen und verinnerlicht haben!

DER WAHRE TIERSCHUTZGEDANKE

Es wird ja oft und gern geschrieben, was einen echten Tierschützer ausmacht, denn nur wer den einzig wahren Tierschutzgedanken lebt, hat eine Daseinsberechtigung im Tierschutz. Alle anderen sind raus!
Aber was ist dieser wahre Tierschutzgedanke, den offensichtlich so viele nicht verstehen wollen?
Ich erkläre es euch gerne.

Nur Tierschützer mit makellosem Lebenswandel, frei von vulgären menschlichen Regungen, Humor und Fehlern, mit der richtigen Gesinnung und auf höchstem spirituellen Level, dürfen sich so nennen.

Sie müssen Opfer bringen, Tierschutz muss immer traurig sein und betroffen und man darf erwarten, dass sie ihr Geld bis auf den letzten Cent, einzig den Tieren widmen und natürlich auch ihre Zeit, alles andere ist verzichtbarer Luxus.

Nur wer bereits 100 Prozent vegan und tierleidfrei lebt, darf im Tierschutz mitwirken/spenden, denn nicht der Weg ist das Ziel sondern einzig das Ziel ist das Ziel.

Der Tierschutzgedanke beinhaltet auch die Bereitschaft, sich von jedem, pardon, Deppen, …belehren, beschimpfen oder diskreditieren zu lassen…schließlich ist es für die gute Sache und wir tun es doch für die Tiere!

Wahre Tierschützer müssen auch stets verbindlich sein, bescheiden und dürfen einzig im Hintergrund arbeiten….schließlich zählen dabei nicht die benötigten Futtermengen, erfolgreiche Adoptionen oder großartige Projekte sondern die kritische Meinung der anderen Tierschützer.

Und last not least, ist jede Adoption heuchlerisch und dient nicht dem Tierschutzgedanken, sondern einzig dem eigenen Ego, wenn das Tier kein armer Ladenhüter, krank, blind behindert oder traumatisiert ist.
Wer gesunde Tiere aus dem Shelter, von der Straße oder aus dem Tierheim adoptiert oder gar niedliche Tiere…der hat den Tierschutzgedanken nicht verstanden!
———————

Daher habe ich irgendwann beschlossen, nicht den einzig wahren Tierschutzgedanken leben zu wollen, der immer wieder einmal von aufrechten Vorzeigetierschützern anklagend eingefordert wird…sondern meinen eigenen!

Für mich zählt nicht das Ausmass der „Betroffenheit“ sondern Erfolg!
Und Erfolg, das ist die Anzahl der Menschen, die ich mit Denkanstößen erreichen kann und das Feedback von ihnen, wenn sie die ein oder andere Handlungsweise überdenken, die Tierleid verursacht oder sogar mithelfen, es zu vermeiden.

Erfolg ist die Anzahl der Tiere, die durch unsere Arbeit nicht mehr hungern, die adoptiert werden und kastriert, das glückliche Lächeln der Menschen, für die es sehr wohl einen Unterschied macht, ob es 1 Palette oder 10 sind, die eintreffen, wenn der Winter hereinbricht oder die Läger leer gefegt sind.

Ich freue mich über jede Spende, immer!
Ganz gleich von wem, ganz gleich wie dieser Mensch sonst lebt, mich interessiert nicht, was er tut sondern was ich mit seinem Geld tun kann…

Ich lasse mich auch nicht von Menschen belehren, die nachweislich weniger Ahnung haben als ich, auch nicht beschimpfen und meine Seele gibt es auch nicht als Gratis Zugabe zu einer Spende.
Wir alle möchten helfen und wer es tut, erwirbt damit nicht die Lizenz zum unverschämt sein sondern einzig ein ehrliches Danke!

Und last not least…ich feiere jede Adoption!
Jung, alt, krank, gesund, Rassekatze, Straßenkatze, Langzeit Insasse, Neuzugang und würde den Teufel tun, einen liebevollen Adoptanten mit salbungsvollen Belehrungen zu belästigen, ob es nicht ein Tier gäbe, das noch dringender adoptiert werden müsste.
Ich für meine Teil freue mich, wenn ein heimatloses Tier ein Zuhause findet und mache Mut, diesen Schritt, besonders auch für Auslandsadoptionen zu wagen.

Der echte, wahre Tierschutzgedanke … ist ein künstliches, aufgeblasenes  Konstrukt von Menschen, die sich an ihren eigenen Defiziten orientieren und diese in den Tierschutz getragen haben.

Wenn jeder sich einfach nach Kräften bemüht, es richtig oder besser zu machen, anstatt das bevorzugt von anderen einzufordern, …. wäre schon viel erreicht!

 

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Tierschutz

Tierschutz in Rumänien…was hilft wirklich?? Little Hands for Paws…

Tierschutz in Rumänien, ich nenne es auch gerne die Stalingrad Front im Tierschutz, hat mit vielen schier unüberwindlichen Fronten zu kämpfen.
Neben schrecklicher Armut und, …das muss man einfach so schreiben, …der unguten Neigung, aus dem Tierelend noch Gewinn zu erzielen, ist in meinen Augen das Unwissen und der traditionell verankerte Umgang der Bevölkerung mit Tieren ein riesen Problem.

Die Hunde auf der Straße haben ein hartes Leben, sie hungern oft und werden oft Opfer von Verkehrsunfällen. Trotzdem sind sie immerhin frei und man kann ihnen zumindest theoretisch helfen. Unzählige beherzte Tierschützer und Vereine, auch PETA sind mit Tierarzt Teams beständig bemüht, das Leid und Elend durch Kastration einzudämmen, viele Vereine und private Tierschützer versuchen durch Adoption zu helfen.

Das eigentliche Grauen, wenn sich das noch steigern lässt, das betrifft jedoch oft die Hunde, die einen Besitzer haben. Zu Tausenden hängen sie an kurzen, schweren Ketten, oft ins Fleisch eingewachsen, sie vegetieren in ihren eigenen Exkrementen, leben von hingeworfenen Abfällen und sind Sonne und eisiger Kälte schutzlos ausgesetzt, bis sie dann irgendwann gnädig sterben…und der nächste Hund zu lebenslanger Kettenstrafe verurteilt wird.
Wird einer dieser Hunde schwanger, werden die Welpen dann auf die Straße geworfen, ertränkt oder erschlagen. Problem gelöst.
Niemand ist sich einer Schuld bewusst, es ist Tradition …genau wie die harte Bestrafung der Hunde, die sich aus Hunger ein Huhn stehlen und das Pech haben, erwischt zu werden.
Sie werden irgendwo eingesperrt, …und man lässt sie verhungern.

Niemand kann das verhindern!
Niemand?
Aufklärung kann Veränderung schaffen!
Kinder sind der Schlüssel zu einer Veränderung.
Wenn man ihnen in der Schule und an anderen Orten vermitteln kann, wie man mit Tieren umgeht, wie wichtig Kastration ist, wie artgerechte Haltung aussieht…werden sie es in ihre Familien tragen und weitergeben.
Anstatt mit dem Finger auf die Länder zu zeigen, in denen Tiere noch so behandelt werden, wie auch bei uns vor Jahrzehnten…sollte man sich den Kindern dort widmen.

Es gibt bereits tolle Projekte dieser Art. Ich verfolge aufmerksam die Arbeit von PETA vor Ort und freue mich mit, wenn berichtet wird, wie die Kinder mitmachen, die Informationen begeistert aufnehmen und umsetzen

Laura Fincu , die in ihrer Tierklinik in Rumänien jeden Tag mit all dem Leid und Elend konfrontiert ist, möchte sich ebenfalls mehr der Aufklärung und der Arbeit mit Kindern widmen.
Sie hatte die schöne Idee, regelmäßig Kinder einzuladen, die selbst vieles vermissen müssen, ihnen beizubringen, wie man mit Hunden umgeht und sie zu beschenken…mit Stiften, mit Schulbedarf…mit kleinen Dingen, die große Freude bereiten.
Ein neues Langzeit Projekt, das wir gerne unterstützen möchten. Aufklärungsarbeit mit Kindern ist der Weg, um den Tierschutz voran zu bringen.
Sie sind der Schlüssel für eine bessere Zukunft aller Mitgeschöpfe … in allen Ländern 

Laura würde sich sehr über Unterstützung und Ermutigung für ihr schönes Projekt freuen.
Ich wollte euch gerne herzlich in ihre Gruppe dazu einladen.
Sie heisst: Little Hands for Paws..Kleine Hände für Pfoten.

https://www.facebook.com/groups/892483381168185/

Katze, Kurzgeschichten, Tierschutz

Hinter der Regenbogenbrücke

Eine wunderschöne Geschichte von Michael Rother
HINTER DER REGENBOGEN BRÜCKE 🐈🌈

„Geht da nach hinten“ sagte der Wächter auf der Regenbogenbrücke, „hier vorne ist nur für die Katzen, die auf ihre Menschen warten!“
„Warum sollte man auf einen Menschen warten?“ murmelte der graue Kater mit dem weißen Fleck auf der Nase.
Seine gebrochene Vorderpfote war augenblicklich geheilt, als er über die Regenbogenbrücke ging. Und so trottete er mit der anderen Katze, der braungescheckten, deren ausgeschlagenes Auge wieder einem gesunden gewichen war, und den vier Kätzchen, die ihre Augen soeben geöffnet hatten und zusammen mit ihm angekommen waren, vorbei an den spielenden, freudig maunzenden Katzen, die sich immer in der Nähe des Eingangs zum Katzenparadies aufhielten und auf etwas zu warten schienen. Sie gingen dorthin, wohin man sie wie die meisten Neuankömmlinge im Regenbogenland schickte, nach hinten, weil vorne der Platz für die wartenden Katzen war.

Der Graue konnte nicht verstehen, warum man auf einen Menschen warten konnte. Nie hatte er etwas Gutes von ihnen erfahren. Auch die Braungescheckte war fassungslos. Was mochte in den anderen Katzen wohl vorgehen?

Wussten sie denn nicht, dass es gefährlich war, in der Nähe von Menschen zu sein? Die Kleinen drückten sich ängstlich zusammen und blieben dicht bei den beiden erwachsenen Katzen, mit denen sie zusammen die Regenbogenbrücke passiert hatten.
Nachdem man sie kurzerhand ersäuft hatte, wussten sie so gar nichts von dem, was die beiden großen Katzen da erzählten. Und so schien es ihnen am sichersten, einfach bei ihnen zu bleiben.
Bald hatten die kleine Gruppe den Platz erreicht, den man ihnen zugewiesen hatte, und freuten sich über die bereitstehenden Futternäpfe. „Wenigstens werden wir nicht mehr hungern müssen“ maunzte der Graue und machte sich über das leckere Futter her.

„Was ist Hunger“ piepste eines der Kleinen, ein dreifarbiges Glückskätzchen.
„Sei froh, dass Du es nicht weißt “ sagte eine goldgestreifte Kätzin, die in der Nähe lag. „Wenigstens das hast Du mit denen da vorne gemeinsam. Die haben auch nie erfahren, was Hunger ist. Ich meine, richtigen Hunger, wo Dir der Magen weh tut.“ Und sie legte sich auf die Seite, um die Kleinen an ihre Zitzen zu lassen.

„Kommt nur und trinkt euch satt. Ich habe so viele Kleine auf diese hässliche Welt gebracht und so viele sind so schnell hier gelandet, wie ihr. Wir halten hier zusammen, jetzt wo wir in Ruhe leben können. Bald werdet ihr meine Hilfe nicht mehr brauchen, aber bis dahin bin ich für Euch Eure Mamakatze!“ Und so wurden auch die vier Kätzchen zum ersten Mal satt und tretelten zufrieden mit den kleinen Pfoten am Bauch ihrer neuen Ziehmutter.

So verging die Zeit, und von all den Neuankömmlingen im Regenbogenland war es nur der viel kleinere Teil, der an der Regenbogenbrücke wartete. Die meisten wurden nach hinten weitergeschickt. Und doch waren sie alle zufrieden und glücklich, weil sie von den irdischen Qualen, die sie erduldet hatten, endlich befreit waren, und ihre Augen glänzten.

Immer wieder beobachteten sie ungläubig, wie Menschen über die Brücke kamen und von den Katzen „da vorne“ freudig begrüßt wurden. Wenn sie dann zusammen offensichtlich sehr glücklich weggingen, schüttelte der graue Kater bedächtig seinen Kopf.
„Es scheint mehrere Arten von Menschen zu geben“ sagte er zu der braun gescheckten Katze und den 4 quirligen Kätzchen, die mit ihm gekommen waren. Aber so wie er nicht verstand, warum bei „denen da vorn“ immer wieder große Freude ausbrach, wenn bestimmte Menschen im ewigen Reich ankamen, so verstanden die Katzen am Eingang nicht, warum „die da hinten“ keinen Platz in der Nähe der Regenbogenbrücke haben wollten.

Eines Tages lief eine ganz weiße Katze das kurze Stück nach hinten und legte sich leise schnurrend vor dem Grauen in das weiche Gras. „Warum seid ihr eigentlich nicht vorne bei uns?“ fragte sie.
„Was sollten wir dort wohl tun?“ erwiderte der Graue leise. „Niemand hat uns vermisst, als wir gegangen sind, und wir vermissen auch niemand!“
„Ach, wie schade!“ sagte die Weiße. „Hat Euch denn niemand lieb gehabt? Habt Ihr denn niemand lieb gehabt?“
„Nein, niemand. Die meisten von uns hatten genug damit zu tun, nicht zu verhungern. Da war für Liebe keine Zeit“ maunzte die Braungescheckte.

„Wir sind jetzt zufrieden hier. Wir haben immer leckeres Fressen und es gibt niemanden, der uns wegjagt. Das ist das Paradies!“
Der graue Kater nickte zustimmend.
„Wo wir herkommen, da gab es nichts. Ich habe gehört, dass es auch eine andere Welt gegeben hätte. Aber ich habe sie nie gesehen, und ich kann es auch nicht glauben!“
„Aber“ sagte die weiße Katze und rollte sich auf dem Rücken wohlig hin und her,
„hat Euch denn niemand einmal den Bauch gekrault?“
„Was ist denn gekrault?“ piepste eines der kleinen Kätzchen. „Das ist genauso, wie wenn ich Dir Dein Fell putze“ sagte die goldgestreifte Mieze, die sich der Kleinen angenommen hatte, und leckte ihr mit ihrer rauen Zunge über das Fell zwischen den Ohren.

„Wie heißt ihr eigentlich“ fragte die Weiße. „Wie heißen“ fragte die Goldgestreifte zurück.
„Ihr müsst doch Namen haben“ schnurrte die Weiße.
„Was ist *Namen*?“, piepste das Kätzchen wieder.
„Kann man das fressen? Ist es lecker?“
„Nein, ich meine, wie man Euch gerufen hat“ sagte die weiße Katze.
„Ach so, das meinst Du“, erwiderte der graue Kater.
„Also, ich bin blödes Mistvieh, die goldfarbige heißt Dreckstück, und die Kleinen heißen alle zusammen Vermaledeites Kroppzeug.“
„Oh“. Die weiße Katze machte ein erschrockenes Gesicht.
„Solche Namen habe ich noch nie gehört!“

„Ich habe, glaube ich, gar keinen Namen“ wisperte die Braungescheckte und stellte ihre Ohren auf, „wir waren zu dritt und waren immer „Scheissviecher“ Ich weiß nicht, ob das ein Name ist“.
„Nein, ich glaube nicht“ murmelte die Weiße und schüttelte sich. „Wir da vorne haben alle sogar mehrere Namen. Ich bin Berta und heiße außerdem noch Süße, Schnuckelchen und Herzchen.“
„Wozu soll das nur gut sein“. Der graue Kater machte ein nachdenkliches Gesicht. Ob man mit so vielen Namen besser gelebt hätte?

„Ich gehe jetzt wieder nach vorne. Ich glaube, mein Mensch kommt bald! Da will ich da sein, um ihn zu begrüßen. Ich freue mich schon so auf ihn!“ rief Berta und erhob sich.
„Ja, geh ruhig, und besuch uns mal wieder. Vielleicht kannst Du uns dann auch mal einen anderen Menschen zeigen als die, die wir kennengelernt haben. Seit wir hier sind, fange ich wirklich an zu glauben, dass es sie gibt“. Die Augen der Goldgestreiften blinzelten in die Sonne.
„Ganz bestimmt“.
Berta, die auch Schnuckelchen und Süße hieß, lief davon.

„Sieh mal“ sagte die Braungescheckte, „da vorn haben die Engelchen Päckchen verteilt. Sie haben uns auch welche gebracht. Sie sagen, es wäre jetzt Weihnachten. Was da wohl drin sein mag?“
„Keine Ahnung“. Der graue Kater reckte sich und fing an, die vier Kätzchen zu putzen. „Vielleicht mache ich es später auf. Wir haben doch schon alles, was wir brauchen. Wir haben unser Fressen und jeden Tag ein leckeres Teilchen extra. Wir haben ein weiches Plätzchen zum Schlafen. Und uns schlägt und tritt niemand mehr.“

Sprachs, streckte sich, gähnte ausgiebig, rollte sich zusammen und legte seinen Schwanz elegant über seine Nase. Die Kätzchen schmiegten sich aneinander und schliefen ebenfalls leise schnurrend ein. Die Braungescheckte näselte liebevoll die Goldgestreifte an und nachdem sie noch einen Happen aus ihren Näpfen gefressen hatten, schliefen auch sie satt und zufrieden ein.

Sie wussten nicht, was Weihnachten war. Aber dies war das schönste Weihnachten, das sie sich vorstellen konnten. 🎄🎄🎄🐈

Autor/(c) : Michael Rother

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Tierschutz

Die Straße der Hoffnung… eine wahre Geschichte, die Mut macht <3

Es war im Sommer 2018.  Unser Hochzeitstag. Aber was als heiterer, heißer Sommertag begann, entwickelte sich schnell zu einem der tragischsten Tage, an den ich mich erinnern kann.
Nachmittags kam die Nachricht von einem Brand, der in einem Waldgebiet am Meer, etwa 40 km von Athen entfernt, ausgebrochen war. Dutzende Menschen waren am Strand gefangen, als sie einen Weg suchten, der Katastrophe zu entkommen.
Das Feuer war rasend schnell den Berg herunter gelodert und trieb die Menschen buchstäblich den Hang hinunter, zum Ufer und schließlich ins Meer. Es tobte den ganzen Nachmittag und die ganze Nacht. Sein heißer Atem, der vom Wind angeheizt wurde, reichte bis aufs Wasser und machte die Rettung aus dem Meer unmöglich.

Ein schwarzer Tag für die Menschen in und um Athen

Viele ertranken. Andere verbrannten bei lebendigem Leib. Insgesamt 100 Menschen und unzählige Tiere wurden an diesem Tag und den folgenden Tagen Opfer dieser Tragödie. Die Nation war von Trauer und Schock überwältigt. Die Medien wurden mit tragischen Bildern überschwemmt. Bilder von verkohlten Menschen, die sich noch im Tod umarmten, brachten uns alle zum weinen.
Dann gab es einen Aufruf in den Medien, für die Kinder des Lyreion-Waisenhauses, die vorsorglich aus dem Sommerlager, in dem sie sich befanden, und das sich in der Nähe des Feuerwegs befand, evakuiert werden mussten, sie benötigten dringend Schuhe. Ich fand später heraus, dass es ein großes Glück für die Kinder war, die sich an diesem Tag im Sommerlager und nicht im Mutterhaus aufhielten als das Feuer ausbrach. Die Lyreion-Stiftung befindet sich exakt auf dem Berg, von dem das Feuer entfacht worden war. Wie ich später von den Schwestern selbst erfuhr, war das Kloster so schnell vom Feuer erfasst worden, dass die dort verbliebenen Schwestern und einige ältere Menschen kaum noch die Zeit hatten, in das einzige verfügbare Fahrzeug zu steigen um so den lodernden Flammen zu entkommen, die ihnen förmlich nachjagten.

 

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Auch heute noch liegen große Teile des Waisenhauses in Schutt und Asche

Wenn die Kinder zum Zeitpunkt des Brandes im Mutterhaus gewesen wären, wäre wohl keine Zeit gewesen, um alle sicher zu evakuieren, ein schlimmer Gedanke. Der Wunsch nach Schuhen wurde im Handumdrehen erfüllt aber nicht nur im Waisenhaus wurde Hilfe benötigt. Die folgenden Tage waren für uns und alle unsere Freunde ein einziger Kampf, um Hilfe zu leisten, wo und für wen auch immer sie gebraucht wurde.

Auch für die unzähligen Tiere, die hungrig, verstört und mit schrecklichen Brandwunden herum irrten, versuchten einige beherzte Menschen Hilfe zu leisten. SCARS und Frieden für Pfoten waren Schulter an Schulter im Einsatz. Die einen direkt an der Front die anderen sorgten für Nachschub.

Der erste Besuch im Kloster

Meine ersten Versuche, die Stiftung zu erreichen, scheiterten, weil auch die Festnetzanschlüsse abgebrannt waren und Mobilfunkempfang in den Bergen schon immer ein Problem war, was die antiquierten Handys der Schwestern nicht verbesserten.
Endlich erreichte ich jemanden, Schwester Kalliniki, die mir sagen sollte, was im Detail am nötigsten gebraucht wurde. Die Schwestern bitten nie wirklich um etwas, es sei denn, es handelt sich um einen absoluten Notfall. Sie wollen niemanden mit ihren Bedürfnissen belasten. Es ist nicht so, dass sie keine hätten. Ganz im Gegenteil, sie haben viele Bedürfnisse. Nachdem ich immer wieder nachhakte, fand ich schließlich heraus, wie wir ihnen helfen konnten. Ein wichtiger Teil der Familie der Stiftung sind ihre Tiere. Nicht nur die Hunde und Katzen, die die Kinder als Haustiere bei sich haben, sondern auch die heimatlosen Streuner, die in der Stiftung Schutz finden, dort ist für sie der einzige sichere Zufluchtsort in den Bergen, besonders im Winter.

Ein Herz für Kinder und für Tiere

Diese Liebe zu den Streunern zeigt sich überall im Kloster. Im offenen Empfangsraum, der jetzt während des Umbaus auch als Speisesaal dient, gibt es spezielle Futtertröge für die Tiere und viele Betten und Kästen, die fürsorglich in der Nähe der Heizungen aufgestellt sind. Es steht den streunenden Hunden und Katzen jederzeit frei, hereinzukommen, von den Futtervorräten zu essen und zu trinken und im Winter, der dort früh beginnt, finden die durchgefrorenen Tiere einen gemütlichen, warmen Schlafplatz in der Nähe der Heizungen.

Mutter Oberin Kloster
Mutter Oberin Mary …mit einem großen Herz für Tiere

Einige der Tiere hatten im Feuer Verbrennungen erlitten und wurden mit Antibiotika behandelt. Feuchtfutter wäre eine große Hilfe, damit die Medikamente besser angenommen werden. Zum Glück haben unsere Freunde von Frieden für Pfoten auch diese Hilfe ermöglicht. Es gibt derzeit ungefähr 25 Hunde und Katzen, um die sich die Schwestern in der Stiftung kümmern, die meisten davon sind mittlerweile kastriert. Die Hunde der Stiftung sind abgehärtete und selbständige Straßenhunde , in der Nähe von Mutter Mary verwandeln sie sich alle in kleine Kätzchen. Ihre Liebe steckt alle an, wer kann da widerstehen? Mutter Mary bezaubert seit jeher Menschen und Tiere gleichermaßen.

Ein Lebenstraum der hart erkämpft wurde

Es war in den frühen 1960er Jahren, als eine kleine Gruppe mutiger, junger Mädchen beschloss, Nonnen zu werden. Sehr zum Entsetzen ihrer Eltern, die dachten, dies sei eine Teenager Träumerei und sie wollten ihre Kinder ungern für den Rest ihres Lebens von der Welt isoliert sehen. Aber diese fünf Mädchen wollten der Welt gar nicht entkommen. Sie wollten einen sicheren Hafen schaffen, in dem sie Kindern Schutz bieten konnten, für die die Welt ein hässlicher Ort war.
Ihre Entscheidung machte Schlagzeilen in den Zeitungen der damaligen Zeit. Zunächst war der Widerstand groß. Die Eltern machten Druck und welch ein Skandal, dass einige Frauen versuchten, das jahrhunderte alte klösterliche Ideal zu ändern! Die Mädchen rannten dreimal von zu Hause weg, um in ein Kloster zu gehen. Sie wurden jedesmal zurück geholt. Aber als die Mädchen ihr Studium abgeschlossen hatten (die meisten von ihnen wurden Lehrerin) und das damals legale Erwachsenenalter erreichten, konnten sie endlich ihren Traum verwirklichen.

Den Traum von einer besseren Welt, der auf solchen Widerstand gestoßen war. Ihre Vision davon wurde von einem Wohltäter namens Lyras unterstützt, der das Gelände für den Bau der Stiftung spendete, und so wurde die Lyreion-Stiftung geboren und installiert.
Seit den 60er Jahren wurde dort vielen Kindern geholfen. Die Frauen, die niemals ihre eigenen Kinder haben würden, wurden Mütter für über 2.000 Kinder. Ihr habt richtig gelesen…Mütter! Genau das haben wir bei unseren Stiftungsbesuchen immer gehört:

Die Kinder nannten die Nonnen „Mama“. Und sie sind Mamas, nicht nur aus Pflichtbewusstsein. Es ist ihre Liebe, die Güte und Akzeptanz, was sie zu Müttern macht. Insbesondere Schwester Mary, die Mutter Oberin ist eine einzigartige Mischung aus sanfter Güte und eiserner Entschlossenheit. Eine kleine, bescheidene Frau, mit einem gigantischen Willen, bereit, jedes Hindernis zu überwinden. Nicht mit Gewalt, sondern mit Liebe und Ausdauer.

straße des glücks 3

Sie stand vor den Ruinen, schaut in die Ferne, als schaue sie auf eine bessere Zukunft, und erzählt uns ruhig vom Feuer, wie es buchstäblich über den Berg raste, wie es unaufhaltsam auf sie zu kam und wie sie nur mit wenigen Sekunden Vorsprung entkamen…und wie traurig es sie macht, dass an diesem Tag hundert Menschen nicht so viel Glück hatten… und was nötig war, um alles wieder aufzubauen und den Wald wieder aufzuforsten, von dessen Erträgen sie auch leben. Aber egal wie lange es dauert, sie werden es tun.

Ich sehe ihren Glauben an das Gute und frage mich: Ist es nicht das, worum es im Leben geht? Das, was sie all die Jahre für zweitausend Kinder getan hat, um deren Welt für sie zum positiven zu verändern?

Für mich, eine Atheistin, ist das die Antwort auf alle Fragen. Es geht in diesem Leben einzig darum, Gutes zu tun!
Dieses Gute ist überall dort sichtbar. Die Kinder dort tragen keine Schuluniformen, sie kleiden sich so, wie sie wollen, sie spielen die Spiele, die Kinder überall spielen, und sie folgen keinem strengen religiösen Fasten. Sie befinden sich nicht in einer „Stiftung“, sondern in einem Zuhause. Es gibt verwaiste Kinder, aber es gibt auch Kinder, die aus missbräuchlichen Familien mit missbräuchlichen oder unfähigen Eltern stammen, und es gibt auch Kinder oder Jugendliche, die einfach unerwünscht waren. Dieses Haus, das Waisenhaus ist für sie da, solange sie es brauchen. Es wird immer ihr Zuhause sein, da ihre Mutter immer ihre Mutter sein wird – auch wenn sie sie nie zur Welt gebracht hat oder wenn sie noch viele andere Kinder in ihrer Obhut hat. Sie bleiben dort, bis sie erwachsen sind und ein eigenes Zuhause beziehen können.

Wir wollten damals das Kloster und die Schwestern besuchen, um Geschenke zu bringen. Katzen- und Hundefutter und Süßigkeiten für die Kinder und die nach dem Brand benötigte neue Büroausstattung….und am Ende waren wir selbst die Beschenkten. Wir erfuhren Gastfreundschaft, erhielten Leckereien und Kaffee und Obst als Abschiedsgeschenk. Man schenkte uns Lächeln und Freude und Dankbarkeit und eine liebevolle, herzliche Umarmung. Eine Umarmung, die von einer kleinen, zierlichen Frau stammte, einer Frau, die jedoch groß genug war, um geliebte Menschen und ihre Träume zu beschützen. Die tatsächlich in der Lage ist, Hunderte ihr anvertrauten Menschen zu beschützen.

Bei unserem letzten Besuch in der Stiftung, ein Jahr nach dem Brand, sahen wir das erste zaghafte Grün, wo vorher nur Schwärze war. Die Natur erobert sich den Berg zurück. Es gibt noch viel zu tun. Das Hauptgebäude steht nach wie vor verkohlt in der Landschaft, einige Gebäude gleichen skelettierten Ruinen. Die Nonnen wissen nicht, woher die Mittel kommen, um alles, was verbrannt wurde, wieder aufzubauen. Sie wissen nicht einmal, ob es ausreichen wird, den laufenden Verpflichtungen nachzukommen. Sie wissen nicht einmal, wie das Geld für die Heizung im kommenden Winter aufgebracht wird. Aber überall ist Liebe. Die Kinder spielen, die Katzen und Hunde liegen glücklich in der Sonne. Die Nonnen sind wie fleißige Bienen, die dafür sorgen, dass die Kinder und älteren Menschen versorgt werden.
Direkt vor den Toren der Stiftung steht ein Straßenschild:

„Hope Street“. Straße der Hoffnung.

Ich glaube fest daran

 

straße des glücks
Die Straße der Hoffnung

Übersetzt nach einer Vorlage von Vassia Chrysanthopoulou von SCARS , die mit der Hilfe von Frieden für Pfoten e.V.  dieses schöne Projekt betreut und die mir ihre Geschichte erzählt hat.

Bald wird aus Deutschland eine große Palette auf den Weg gehen. Eine riesen Weihnachtsüberraschung!!! Für jedes Kind in diesem Waisenhaus ein liebevoll verpacktes Geschenk und andere Dinge, über die sich Kinder und Teenager freuen. Eine Überraschung für die Schwestern des Klosters und natürlich auch etwas für die Tiere dort.

Möglich machte das die wunderbare Zusammenarbeit von Team Frieden für Pfoten, vielen großherzigen Spendern, und den fantastischen Menschen von People4Strays…aber davon erzähle ich euch ein ander mal ❤